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Dieses Thema hat 46 Antworten
und wurde 1.731 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
MondSchwester Offline




Beiträge: 96

14.12.2008 20:58
Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Es gibt im Bereich der Magie (kabbalistisch-abendländische Magietradition) ein Pentagrammritual (kleines bannendes Pentagrammritual), das wie folgt aussieht:

In Antwort auf:
Die Ausnahme, die ich meine, bezieht sich auf das Pentagrammritual (davon gibt es ein großes und ein kleines), wenn man es zum ziehen des Kreises verwendet. Es gibt mehrere Varianten einen Kreis zu ziehen. Wenn ich einen Kreis mithilfe der Elemente aufbaue (am häufigsten verwendete Variante) dann habe ich einen Kreis mit einer mittleren "Sicherheit" (was aber wiederum andere Vorteile hat)/ einen Kreis der einen bestimmten beabsichtigen Einfluss auf das Ritual hat. Verwende ich jedoch das Pentagrammritual, abgewandelt, hat das den Effekt, das es eine hohe "Sicherheit" bewirkt und der die gezogene Grenze sich wie eine Mauer anfühlt.
Das interessante daran ist, das man beim "schlagen/ ziehen" der Pentagramme u.a. den Namen JHVH (hebräisch, Jahwe/Jehowah...); ADNI (hebräisch, - mein Herr); EHIH (hebräisch, ich werde sein), AGLA (Abkürzung von einem Satz, bedeutet in etwa - "Du bist mächtig in Ewigkeit, o Herr!")
Das oben genannte, ist, wie man sehen kann nichts druidisches. Aber es funktioniert für bestimmte Zwecke sehr gut und aus diesem Grund, lasse ich das abgewandelte Pentagrammritual
ab und an in meine magische Praxis einfließen.
Ich finde es interessant das, JHVH (ursprünglicher Name vom jüdisch-christlichen Gott) mit magischer Arbeit anscheinend gar kein Problem hat (im Gegensatz zur Bibel), und sich auch nicht darum zu kümmern scheint, welcher Religion man angehört.


Nachdem ich das ganze Ausprobiert hatte, war ich etwas erstaunt darüber, das es a) funktioniert und b) mir der "christliche" Gott nicht "den Hintern versohlt" hat .

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Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

14.12.2008 21:05
#2 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Dann Guck mal Hier-Und du änderst die Meinung
http://www.chick.com/de/reading/tracts/1...asp?dist=DE0100

MondSchwester Offline




Beiträge: 96

14.12.2008 21:19
#3 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Na ich glaub, da muss man unterscheiden. Das eine ist der Bibel-Gott - so wie ihn Menschen aufgeschrieben haben und das dieser Kram durch unzählige Filter gegangen ist
und das andere ist JHWV im direkten Kontakt...

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.12.2008 21:56
#4 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
und das andere ist JHWV im direkten Kontakt...

Heiden akzeptieren jhwv als existent.

Was ist nur aus den Heiden geworden.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

15.12.2008 08:52
#5 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten
Das wars ja
Deswegen habe Ich im Vorstellungsthread von Mondschwester so über die Bezeichnung Heide gelästert und erklärt : Wer mit einem Druiden in den Wald geht muss Höllisch aufpassen dass der Ihn dort drin im Tiefen Wald Nicht gleich Katholisch tauft
Darum würde Ich selber Mich auch NIEMALS Heide nennen, sondern bezeichne Mich lieber unmissverständlich als Polytheist - Was Ich bin
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

15.12.2008 09:01
#6 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Was genau verstehst du unter Polytheist?
Welche Götter und Götterbilder hast du denn?

Qtipie Offline




Beiträge: 761

15.12.2008 15:26
#7 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Auf jeden Fall ist es ein gefährlicher Gott, hab ich mal gehört. Und z.B. dass die Nervenheilanstalten voll von Leuten sind, die denken, sie seien Jesus oder Gott. Und ob der lebendige Gott (der besagte Einzige) deine Magie gut heisst, steht auf einem anderen Blatt, nicht wahr? Lies mal Lion Feuchtwanger "Jefta und seine Tochter", dort ist auch eine Szene des JHWH-Zauberkultes beschrieben. Würdest Du Dich selbst eher als "schwarze" oder als "weisse" Zauberin sehen?

"Missbrauche nicht den Namen JHWHs, deines Gottes, denn JHWH wird nicht ungestraft lassen, wer seinen Namen missbraucht." 2. Mose 20,7

"Ihr braucht mich nicht zu beschwören; denn ich bin da, bin bei euch. Aber ihr könnt mich auch nicht beschwören; denn ich bin jeweils so bei euch, wie ich jeweils sein will; ich selber nehme keine meiner Erscheinungen vorweg, ihr könnt mir begegnen nicht lernen, ihr begegnet mir, wenn ihr mir begegnet." Martin Buber: Kampf um Israel (1933), S. 14


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Die Liebe zu Gott wird sich umsetzen in die Tat für den Nächsten. (Mutter Theresa)

Qtipie Offline




Beiträge: 761

15.12.2008 17:52
#8 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten
In Antwort auf:
Das eine ist der Bibel-Gott - so wie ihn Menschen aufgeschrieben haben und das dieser Kram durch unzählige Filter gegangen ist und das andere ist JHWH im direkten Kontakt...


Hast Du eigentlich die Bibel gelesen? Den direkten Kontakt herstellen nennt man unter Christen "beten"...
qilin Offline




Beiträge: 3.552

15.12.2008 22:10
#9 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Den direkten Kontakt herstellen nennt man unter Christen "beten"...
... und unter Elektrikern 'Kurzschluss'

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

MondSchwester Offline




Beiträge: 96

15.12.2008 22:37
#10 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Jo, das war wohl denn ein Kurzschluss.

In Antwort auf:
Das wars ja
Deswegen habe Ich im Vorstellungsthread von Mondschwester so über die Bezeichnung Heide gelästert und erklärt : Wer mit einem Druiden in den Wald geht muss Höllisch aufpassen dass der Ihn dort drin im Tiefen Wald Nicht gleich Katholisch tauft
Darum würde Ich selber Mich auch NIEMALS Heide nennen, sondern bezeichne Mich lieber unmissverständlich als Polytheist - Was Ich bin


Na, ich hoffe, man versteht dieses Zeug, was ich hier geschrieben habe nicht falsch. Meine magische Praxis besteht im Großen und Ganzen aus "Naturmagie" und meistens dem keltischen Pantheon. Aber ab und an gönnt man sich mal Exkurse in andere Magiegebiete. Das ist in etwa so, als wenn ein Aikidoka seine sportliche Praxis mit ein paar Takewondotechniken ergänzt.
In der modernen Magie bezeichnet man solche Sachen auch als Paradigmenwechsel.

Der Unterschied zwischen mir und einem Christ ist, das ich nicht an JHWH glaube, sondern mit ihm lediglich in einem kleinen Ritualteil arbeite und ihn mir sozusagen zu nutzen mache (Magie als Technik).

Btw. Das die Bibel ein interessantes Märchenbuch ist, das wissen wir eigentlich alle und dieses Buch mit der Wahrheit/ dem Gott fast nichts gemein hat.


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MondSchwester Offline




Beiträge: 96

15.12.2008 22:39
#11 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Heiden akzeptieren jhwv als existent.

Was ist nur aus den Heiden geworden.


Ach ja, das waren noch Zeiten....

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Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

16.12.2008 05:38
#12 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Das ist in etwa so, als wenn ein Aikidoka seine sportliche Praxis mit ein paar Takewondotechniken ergänzt.

Super - das ist eine Erklärung, die ganz sicher jeder hier im Forum
verstanden hat... Erklär bitte mal in Worten, die jeder hier versteht.
Danke.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

16.12.2008 07:54
#13 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Es sind zwei Kampfsportarten, also wenn ein Vertreter der einen Kampfsportart sich auch mit Elementen aus anderen Kampfsportarten beschäftigt. Mir fällt ein Beispiel aus der Religionsgeschichte ein: Die Römer haben einen eigenen Pantheon, aber sie beten auch Mithras und Isis an.

Zum Thema: Wenn man als Atheist davon ausgeht, dass es Gott nicht gibt, dann stellt sich nicht die Frage, wie tolerant Gott ist, sondern wie tolerant ein Gläubiger seinen Gott sieht. Mit anderen Worten: Wenn Mondschwester als Heidin ein jüdisch-kabbalistiscehs Ritual ausprobiert und ihr dadurch weder von der Seite ihrer Götter noch von der Seite des jüdisch-christlich-islamischen Gottes eine Strafe widerfährt, ist es für sie die logische Schlussfolgerung, dass das toleriert wird von den jeweiligen Gottheiten. Das ist ihre ganz persönliche Sicht der Dinge.
Ich als traditionelle Jüdin gehe gleich nach dem Schabbes-Programm aus der Synagoge, rufe meine Eltern an, sage dass es zu Ende ist und frage, ob sie mich abholen weil ich sonst mit dem Bus fahre. Da ich aber nur traditionell, jedoch nicht gläubig bin, ist mir das egal. Ein gläubiger Jugendlicher sagte mir aber mal, dass Gott nunmal tollerieren muss, dass es in der Stadt in der ich lebe (und die eigentlich klein ist) nun einmal sehr schwer bis unmöglich ist, abends ohne Fahrzeug nach Hause zu kommen und Samsags ohne Strom auszukommen, da die Voraussetzungen in einem christlich geprägten Land dafür eben nicht gegeben sind. Er sieht die Tatsache, dass ihm nichts passiert, als ein Zeichen der Toleranz Gottes.
Man sollte denen, die glauben, ihren Glauben nicht mit Gewalt ausreden wollen. Das wäre lediglich umgekehrte Missionierung. Jeder Mensch darf glauben was er will, solange er damit die Freiheit anderer Menschen nicht beschneidet, das steht indirekt im Grundgesetz.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2008 08:17
#14 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Man sollte denen, die glauben, ihren Glauben nicht mit Gewalt ausreden wollen.

Stimmt.

Aber auf Widersprüche und Schwächen ihres Glaubens bzw. ihrer religiösen Handlungen hinweisen schon. Ist ja auch Sinn des Forums hier. Die sehe ich bei Mondschwester halt doch.

In Antwort auf:
Der Unterschied zwischen mir und einem Christ ist, das ich nicht an JHWH glaube, sondern mit ihm lediglich in einem kleinen Ritualteil arbeite und ihn mir sozusagen zu nutzen mache (Magie als Technik).

Hier hat Mondschwester nicht geschrieben, dass sie Jahwe nicht anbetet, sondern dass sie nicht an ihn glaubt. Nicht an Jahwe zu glauben bedeutet allgemein, seine Existenz nicht anzuerkennen.
Wie man aber mit etwas arbeitet, was nicht existiert und wie man sich Nichtexistentes zu Nutze machen kann, ist für mich ganz klar so ein Widerspruch.

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

16.12.2008 08:29
#15 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Das stimmt, das habe ich so kritisch noch nicht betrachtet und muss dir daher in diesen Punkten recht geben.

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

16.12.2008 12:20
#16 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Zitat von Richter1
19Und der HERR war mit Juda, daß er das Gebirge einnahm; denn er konnte die Einwohner im Grunde nicht vertreiben, darum daß sie eiserne Wagen hatten.

Hm - wäre es nicht evtl. denkbar, dass sich Gott deswegen heutzutage so wenig zeigt

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.12.2008 12:42
#17 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Auch wenn es so gut kommt, ich finde das Zitat so falsch ausgelegt. Das "er" bezieht sich doch sicher nicht auf Gott sondern auf Juda:

Und der HERR war mit Juda, daß er das Gebirge einnahm; denn Juda konnte die Einwohner im Grunde nicht vertreiben, darum daß sie eiserne Wagen hatten.

Juda schaffte das nicht alleine, deshalb musst Gott ihm höchstpersönlich helfen.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

17.12.2008 09:15
#18 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Wenn du Im Internet suchst, so findest du dass selbst Christliche Theologen das Zitat so auslegen wie Ich, und nicht wie Du. In der Urniederschrift scheint es eindeutig hervorzugehen. Die Theologen versuchen sich fleissig in Verlegenheitserklärungen
Das Interessante daran ist : Es ist jedem Insider bekannt dass Eisen vor fast jeder Form von Magie schützt
Etwas anderes als Magie waren auch die sogenannten "Wundertaten" des Jüdischen Stammesgottes JAHWE nicht - Also war er gegen Eisen Machtlos
Das ebenso Interessante daran ist : Diese Stelle belegt was Ich schon mal ansprach - Nämlich dass die Juden damals JAHWE keineswegs als Allmächtig ansahen und beschriebenVon Allgüte und Allwissen gar nicht erst anzufangen
Das hört der Heutige Christ oder Jude und auch Moslem natürlich nicht gernIch selbst glaube an die verschiedenen Pantheen der Alten Kulturen. Jedes Pantheon ist für sein Volk\seine Rasse zuständig. Da Ich selbst Arischer Herkunft bin opfere Ich regelmässig Odin, habe aber auch vor Loki zu opfern
Wiederholt habe Ich auf diese Site hingewiesen die auch meinen Glauben und meine Ansichten wiederspiegelt:
http://de.geocities.com/Enttaufe/
Aus diesem Götterbild resultiert auch meine Überzeugung dass bei der Christlichen Taufe eine schwere Beschädigung jeder Person vorsichgeht und diese ausserdem mit dem grauenvollen Succubus"Heiliger Geist" belastet wird
Wonach der Christ, meines Wissens nach, einzig und allein durch eine selbst durgeführte Hostienschändung diesen Succubus wieder los wird und aufhören kann ein Christ zu sein. Tut Er das Nicht - So bleibt ein getaufter Christ ein Christ - Ganz egal was und woran er Glaubt. Mit vergleichbaren Mitteln kann ein Moslem den Islam verlassen.

Allerdings sollen die Pueblo-Indianer 1680 auch ein Wirksames Ritual zur Enttaufe gefunden haben Dieses Wertvolle Volk Vollbrachte es somit, das Christentum nicht nur im Kriege sondern auch Magisch und Spirituell in den Staub zu werfen. Die Spanier wurden zurückgeworfen und bekamen ihre widernatürliche "Frohe Botschaft" gleich HinterhergeworfenRecht so
http://de.wikipedia.org/wiki/Pueblo-Aufstand



@ Mondschwester du hast nicht wirklich, nur scheinbar, eine Unlogik in ihren Ausführungen.
Ich versteh schon was du schreibst - Du meinst eines von folgenden zwei Dingen :

Du glaubst an JAHWE, als recht unbedeutsamen Jüdischen Stammesgott, und wagst dich in seine Magie - Das hat mit Christsein nichts zu tun.

Oder du glaubst an JAHWE auch in dieser Form nicht, sondern nur an die auf diesem Glauben gegründete Jüdische Magie.

Was von beiden hast du gemeintUnd glaubst du Götterbildmässig ausschliesslich an das keltische Pantheon

MondSchwester Offline




Beiträge: 96

17.12.2008 16:03
#19 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Hier hat Mondschwester nicht geschrieben, dass sie Jahwe nicht anbetet, sondern dass sie nicht an ihn glaubt. Nicht an Jahwe zu glauben bedeutet allgemein, seine Existenz nicht anzuerkennen.
Wie man aber mit etwas arbeitet, was nicht existiert und wie man sich Nichtexistentes zu Nutze machen kann, ist für mich ganz klar so ein Widerspruch.


Götter (im allgemeinen) sind für mich real existent. Von daher glaube ich nicht an etwas sondern es ist ein real existierendes "Wesen". Allerdings darf man sich real existierend nicht so vorstellen, das da dann irgendwo so ein Typ herumsteht.
Hmm. Wenn ich mit einer bestimmten Gottheit in Kontakt trete, dann fühle, spüre, nehme ich sie wahr - das ist etwas anderes als nur an eine Gottheit zu glauben.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.12.2008 16:09
#20 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Und wie stellst du fest, dass das ein Gott ist? Nicht vielleicht der Gott? Oder der Teufel?

Aber antworte doch bitte auf meine Kernfrage: Ist Jahwe für dich existent oder nicht? Oder anders gefragt, gibts den Typ?

MondSchwester Offline




Beiträge: 96

17.12.2008 16:41
#21 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
http://de.geocities.com/Enttaufe/
Aus diesem Götterbild resultiert auch meine Überzeugung dass bei der Christlichen Taufe eine schwere Beschädigung jeder Person vorsichgeht und diese ausserdem mit dem grauenvollen Succubus"Heiliger Geist" belastet wird
Wonach der Christ, meines Wissens nach, einzig und allein durch eine selbst durgeführte Hostienschändung diesen Succubus wieder los wird und aufhören kann ein Christ zu sein. Tut Er das Nicht - So bleibt ein getaufter Christ ein Christ - Ganz egal was und woran er Glaubt. Mit vergleichbaren Mitteln kann ein Moslem den Islam verlassen.


Das Problem ist nicht die Taufe selbst, sonder die Art und Weise, wie das im Christentum gehandhabt wird. Die Taufe gab es schon lange Zeit, bevor es die Christen gab. Solange wie ein Taufe nur dazu dient, dem Kind einen Segen (-swunsch) von einer Gottheit mit auf den Lebensweg zu geben, sehe ich darin kein Problem. Was mich allerdings entsetzt hat war, als ich im Fernsehen die katholische Taufe von einem kleinen Prinzen gesehen habe. Ich habe es nicht mehr die Einzelheiten in Erinnerung, aber es waren dort einige Aussagen, die weit über das Selbstbestimmungsrecht und die Glaubens- /Religionsfreiheit gingen.

Ich weiß nicht, warum so viel Aufwand bezüglich des "Enttaufens" gemacht wird. Ich habe mich bewusst entschieden, das Christentum zu verlassen und das erachte ich als vollkommen ausreichend. Wenn andere Leute der Meinung sein sollten, ich wäre noch Christ, so sollen die ihre Meinung haben, mir ist das egal, ich weiß was ich bin.

In Antwort auf:
Ich selbst glaube an die verschiedenen Pantheen der Alten Kulturen. Jedes Pantheon ist für sein Volk\seine Rasse zuständig.


Wenn ich mir eines sicher bin, dann, das die Götter nicht so Kleinkariert denken. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es eine ganze Menge an Einflüssen aus anderen Kulturen gibt. Das ist auch gut so. Für einen Anfänger auf heidnischem Gebiet ist es sicher anzuraten, sich als erstes mit dem Pantheon auseinanderzusetzen, aus dessen kulturellen Umfeld er stammt, weil die Wahrscheinlichkeit dort am Größten ist, das er zu den Göttern einen "Zugang" bekommt. Es ist aber kein muss.

In Antwort auf:
Und glaubst du Götterbildmässig ausschliesslich an das keltische Pantheon


Nein. Ich verwende den keltischen Pantheon hauptsächlich. Wie bereits gesagt, mache ich aber auch ab und zu Exkurse auf andere Magiegebiete (und deren Pantheon).
Ich habe bsp. auch schon mit afrikanischen, hinduistischen, Nord- und Südamerikanischen Gottheiten gearbeitet bzw. experimentiert.


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MondSchwester Offline




Beiträge: 96

17.12.2008 16:53
#22 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Und wie stellst du fest, dass das ein Gott ist? Nicht vielleicht der Gott? Oder der Teufel?


Das bringt die Erfahrung mit sich. Wenn ich einen bestimmten rufe, dann kommt auch nur dieser...
Mit dem Teufel kann ich persönlich nix anfangen, außerdem ist er ja eine zusammengebastelte Vorstellung von den Christen.

In Antwort auf:
Aber antworte doch bitte auf meine Kernfrage: Ist Jahwe für dich existent oder nicht? Oder anders gefragt, gibts den Typ?


Den gibt es (wie andere Götter auch) und somit ist er existent (allerdings ohne den ganzen "Kladderadatsch" was im Christentum geglaubt wird).

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.12.2008 16:54
#23 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten
In Antwort auf:
Ich habe bsp. auch schon mit afrikanischen, hinduistischen, Nord- und Südamerikanischen Gottheiten gearbeitet bzw. experimentiert.
Hast du die denn alle verstanden? Ich würde mich schon mit dem Altgermanisch bei Odin schwer tun.
Oder kommunizierst du sprachlos?

Wie merkst du denn dann, dass du wirklich mit nem anderen Geist/Gott zu tun hast und nicht immer mit dem gleichen, dem einzig wahren christlichen?

In Antwort auf:
Das bringt die Erfahrung mit sich.
Welche denn? Und wie lief das, als du noch keine hattest? Kamen da mehrere Götter oder die falschen und wie hast du das gemerkt?
FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

17.12.2008 21:18
#24 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
In Antwort auf:
Ich habe bsp. auch schon mit afrikanischen, hinduistischen, Nord- und Südamerikanischen Gottheiten gearbeitet bzw. experimentiert.
Hast du die denn alle verstanden? Ich würde mich schon mit dem Altgermanisch bei Odin schwer tun.
Oder kommunizierst du sprachlos?
Wie merkst du denn dann, dass du wirklich mit nem anderen Geist/Gott zu tun hast und nicht immer mit dem gleichen, dem einzig wahren christlichen?
In Antwort auf:
Das bringt die Erfahrung mit sich.
Welche denn? Und wie lief das, als du noch keine hattest? Kamen da mehrere Götter oder die falschen und wie hast du das gemerkt?

Das würde mich auch interessieren :)

War Gott nicht sowieso ursprünglich einfach einer von vielen (Stammes-)Göttern? Zwischendurch wurde immerhin auch Astarte angebetet ;) und es wird gemunkelt, der Tempel wäre eigentlich für sie gebaut worden *zwinker* (weiß jetzt nicht ob erster oder zweiter)

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MondSchwester Offline




Beiträge: 96

21.12.2008 15:33
#25 RE: Ist JHWH vielleicht doch gar nicht so intollerant, wie ihm nachgesagt wird? Antworten

In Antwort auf:
Hast du die denn alle verstanden? Ich würde mich schon mit dem Altgermanisch bei Odin schwer tun.
Oder kommunizierst du sprachlos?


Zur Zeit als Odin und Co. verehrt wurden, sagen wir mal vor etwa 1500 Jahren, gab es eine ganze Menge an unterschiedlichen Stämmen und Völkern (nebenbei bemerkt: die Germanen hat es nie als ein Volk gegeben). Diese waren weit verstreut (Mitteleuropa/ Skandinavien...) und hatten oftmals ganz unterschiedliche Sprachen und Dialekte. Und dennoch haben die Götter das verstanden, was die Leute von ihnen wollten.

Wer praktisch magisch arbeitet, der wird schon gemerkt haben, das sich einige Angelegenheiten zwischen Göttern und Menschen der sprachlichen Beschreibung entziehen/ bzw. es nicht immer so einfach ist in Worten das Wiederzugeben, was man erlebt hat.
Kommunizieren tut man mit den Göttern in seiner eigenen Sprache. Sprache unterliegt einem ständigen Wandel - der Aufwand irgendsoeine Urursprache zu lernen, damit ich die Göttin/ einen Gott verstehe wäre einfach viel zu groß...

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