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Dieses Thema hat 29 Antworten
und wurde 848 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

21.12.2008 11:59
#26 RE: Ist Onanieren eine Sünde? Antworten

Zitat von Snooker
Das funktioniert ja noch nicht einmal in den sog. Demokratien, wie man an den Folgen der internationalen Finanzkrise erkennen kann.

In einer bibel-fundamentalistischen Gesellschaft würde es erst recht nicht funktionieren. Darauf kannst du Gift nehmen.

_____________________________________
Glaubst du noch oder denkst du schon?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.221

21.12.2008 12:29
#27 RE: Ist Onanieren eine Sünde? Antworten

In Antwort auf:
In einer bibel-fundamentalistischen Gesellschaft würde es erst recht nicht funktionieren. Darauf kannst du Gift nehmen.
Woher willst du das wissen? Hast du schon einmal eine erlebt?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.12.2008 13:19
#28 RE: Ist Onanieren eine Sünde? Antworten
In Antwort auf:
Der Mensch ist ja eben nicht außerbiblisch.
Was, wie du immer so schön sagst, aber nur deine Meinung ist, nicht mehr und nicht weniger. Für mich ist diese Aussage lediglich nicht mal diskussionswürdiger Unsinn. Es sein denn, wir verstehen unter außerbiblischer Instanz was völlig anderes. Für mich ist das einfach eine Instanz, die ihre ethischen Werte außerhalb der Bibel erworben hat. Was für mich nicht nur die Atheisten, sondern leicht eingeschränkt auch auf alle Gläubigen zutrifft.

In Antwort auf:
Die Farge ist ja auch, wogegen sich Humanismus und Aufklärung richteten.

Gegen gar nichts. Nur für eine an den Menschen orientierte Ethik und Moral.

In Antwort auf:
Nun dafür kann die Bibel aber nichts. Nicht wenige menschen kommen zu dem Schluss, dass dieser Lehrsatz eine der tiefgründigen Wahrheiten in der Bibel ist.
Wer sonst? Da der Mensch nach deiner Meinung je keine außerbiblische Instanz ist, liegt doch alle Verantwortung eindeutig bei ihr. Jedenfalls wenn man deine Meinung nach logischen Maßstäben überträgt.
Dass es völlig unwesentlich für den Wahrheitsgehalt einer Aussage ist, wieviele Menschen sie für richtig halten, hast du ja selbst schon oft angeführt.

In Antwort auf:
Ich könnte dir jetzt Texte anführen, die dieser Ansicht widersprechen - ich frage mich nur was das bringen würde.
Das kommt ganz darauf an, wie deutlich die Texte so etwas hergeben oder ob sich da nur mit außergewöhnlicher Exegese was reindeuten lässt. Probiers doch bitte mal.
Deine allgemeine Ausführung, der "Schutz der Schöpfung" würde das her geben, könnte eine erste Annäherung sein. Mehr nicht.
Das "Macht euch die Erde untertan" zielt nicht darauf ab, sich Tiere nutzbar zu machen? Ich finde, Jeremia 27,6: Nun aber habe ich alle diese Lande gegeben in die Hand meines Knechtes Nebukadnezar, des Königs zu Babel, und habe ihm auch die wilden Tiere auf dem Felde gegeben, daß sie ihm dienen sollen. stützt diese Interpretation. Oder Daniel 2: 37Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat und alles, da Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in deine Hände gegeben und dir über alles Gewalt verliehen hat.
In Antwort auf:
Und genau das kann doch wohl kaum Sinn und Zweck sein, oder? Wenn jeder sein eigenes Süppchen kochen sollte, bräuchte es tatsächlich keine heilige Schrift. Dann wäre es alles egal.
Das ist halt die Praxis. Viele tausende Grüppchen Gläubiger, in jeder Gruppe noch bei jedem Mitglied individuelle Gottesbilder. Da hat Gott wohl ganz kläglich versagt, wenn er es nicht mal gebracht hat, seinen Willen klar und eindeutig zu formulieren.
In Antwort auf:
Die Motivation mit der menschen an die Bibel herangehen ist beliebig, weshalb es auch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommt, die aber dann allesamt am Wort der Bibel selbst, auf das sie sich ja angeblich berufen, überprüft werden müssen.
Was wieder im Widerspruch zu deiner obigen Einbeziehung des Mensche in die Bibel selbst ist.
In Antwort auf:
Das für sich ist ein gutes Ziel. Wie aber schaut es aktuell mit der Umsetzung aus?
Sehr viel besser als es je zu Zeiten aussah, in denen Gottes Wort noch maßgeblich für die Gestaltung öffentlichen Lebens war.
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.221

21.12.2008 15:00
#29 RE: Ist Onanieren eine Sünde? Antworten

In Antwort auf:
Für mich ist diese Aussage lediglich nicht mal diskussionswürdiger Unsinn.
Kein Problem. Niemand zwingt dich, dich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen...

In Antwort auf:
Für mich ist das einfach eine Instanz, die ihre ethischen Werte außerhalb der Bibel erworben hat.


Ok, das sehen wir dann tatsächlich anders. Wenn aber nun diese Instanz die Bibel bewertet, ist das Ergebnis ja schon vorprogrammiert. Diese werden höchstwahrscheinlich kein gutes Urteil über die Werte in der Bibel vermitteln. Interessant wäre es, zu erfahren, inwieweit sich diejenigen bei ihrer Verurteilung auf kirchliche Doktrin stützen, anstatt auf die Bibel an sich.

Was erwartest du von einer solchen Betrachtung, die von dieser "außerbiblischen" Instanz ausgeht?

In Antwort auf:
Nur für eine an den Menschen orientierte Ethik und Moral.

Wer ist denn "Der Mensch"? Und wer legt fest, was für diesen Menschen, eine Gruppe von Menschen oder alle Menschen Ethik und Moral sind? Die Menschen selbst? Welche "gemeinsamen Interessen sind es denn dann, die anderen Interessen überlegen sind? Was soll denn dadurch zustandekommen?

In Antwort auf:
Wer sonst? Da der Mensch nach deiner Meinung je keine außerbiblische Instanz ist, liegt doch alle Verantwortung eindeutig bei ihr.
Was ihre Aussagen betrifft ja. Und dieser Veratwortung wird sie auch gerecht. Beim Menschen, der sie betrachtet greift die notwendige Willensentscheidung. Der Mensch kann sich ja entscheiden, ob er die Bibel annimmt oder nicht. Beides sind Entscheidungen des Menschen, und unterliegen nicht dem Verantwortungsbereich der Bibel. Nur weil der Mensch meiner Meinung nach keine ausserbiblische Instanz ist, heißt das noch lange nicht, dass er alle Verantwortung für sein Handeln auf die Bibel schieben kann.

In Antwort auf:
Jedenfalls wenn man deine Meinung nach logischen Maßstäben überträgt.
Womit wir wieder bei den Fragen: Welche Logik? und Wer kann für sich bestimmend aussagen, eine jeweilige Logik richtig angewandt zu haben?

In Antwort auf:
Das "Macht euch die Erde untertan" zielt nicht darauf ab, sich Tiere nutzbar zu machen? Ich finde, Jeremia 27,6: Nun aber habe ich alle diese Lande gegeben in die Hand meines Knechtes Nebukadnezar, des Königs zu Babel, und habe ihm auch die wilden Tiere auf dem Felde gegeben, daß sie ihm dienen sollen. stützt diese Interpretation. Oder Daniel 2: 37Du, König, bist ein König aller Könige, dem der Gott des Himmels Königreich, Macht, Stärke und Ehre gegeben hat und alles, da Leute wohnen, dazu die Tiere auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel in deine Hände gegeben und dir über alles Gewalt verliehen hat.
Die Texte unterstützen die Haltung der Bibel, dass das Leben und die Gesundheit von Tieren absolut zu schützen sind. Wenn ein Tier einen Nutzen haben soll, sei es Arbeiten zu erleichtern, oder sich einfach an dessen Existenz und Schönheit zu erfreuen, dann muss das Tier gehegt, gepflegt, umsorgt und beschützt werden. Sonst verfehlt es diesen Nutzen. Leider bringen zuviele Menschen Nutzen sofort mit Schändung und Abnutzung in Verbindung.

Höchstwahrscheinlich wirst du das jetzt wieder als Interpretation auf biegen und brechen bezeichnen...

In Antwort auf:
Da hat Gott wohl ganz kläglich versagt, wenn er es nicht mal gebracht hat, seinen Willen klar und eindeutig zu formulieren.

Sein Wille ist bekannt. Entscheidend ist, inwieweit die Menschen, die sich als gläubig bezeichnen bereit sind, diesem Willen auch zu entsprechen. Warum ist ein Gläubiger gläubig. Das ist die Frage.

In Antwort auf:
Was wieder im Widerspruch zu deiner obigen Einbeziehung des Menschen in die Bibel selbst ist.
Inwieweit das kein Widerspruch ist, hoffe ich geklärt zu haben...

In Antwort auf:
Sehr viel besser als es je zu Zeiten aussah, in denen Gottes Wort noch maßgeblich für die Gestaltung öffentlichen Lebens war.
Wann war es das denn jemals? Ab dem Sündenfall, gab es Menschen, die sich dem Willen Gottes offen widersetzten oder jene die aufrgund ihrer Unvollkommenheit immer wieder Fehler machten...Dass die Israeliten sich die meiste Zeit nicht an Gottes Wort hielten, zeigt der Bibelbericht ja doch sehr deutlich ... Mit dem Bruch des Wortes Gottes kamen auch stets Probleme.


In Memory of Soul-Society

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Beiträge:

21.12.2008 16:48
#30 RE: Ist Onanieren eine Sünde? Antworten

In Antwort auf:
Wenn aber nun diese Instanz die Bibel bewertet, ist das Ergebnis ja schon vorprogrammiert. Diese werden höchstwahrscheinlich kein gutes Urteil über die Werte in der Bibel vermitteln. Interessant wäre es, zu erfahren, inwieweit sich diejenigen bei ihrer Verurteilung auf kirchliche Doktrin stützen, anstatt auf die Bibel an sich.

Keinesfalls. Es ist ja nicht zwingend, dass diese Instanz andere Werte entwickelt bzw. dass sie parteiisch wertet.
Mit kirchlichen Doktrinen hat das nun ganz und gar nichts zu tun.

Was ich meine ist doch, auch du selbst bist so eine außerbiblische Instanz. Du beurteilst nach deinen eigenen Werten, die dir mit absoluter Sicherheit nicht nur die Bibel vermittelt hat, was aus der Bibel wie ausgelegt werden muss. Selbst wenn du dazu mehrere Aussagen der Bibel in Verbindung bringst oder gar in der Lage bist deren Gesamtheit irgendwie einzubeziehen (falls sie überhaupt eine klare Gesamtaussage trifft) interpretierst du auf der Stufe deines Wissens, deiner Erfahrung und sicher auch deiner Empathie. Die ist nun mal von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Wenn du aber Werte hast, nach denen du die Bibel beurteilst, warum dann noch die riesige Mühe die Bibel nach diesen Werten umzudeuten? Warum nicht gleich nach diesen Werten leben? Alles nur aus Angst, deinem Gott womöglich nicht zu Willen zu sein?
Einem Willen, der eh nicht ergründbar ist?

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