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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 71 Antworten
und wurde 3.189 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.01.2009 19:49
#26 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Hält sich ein Atheist nicht an die den Atheimus begründende Definition, kann er nicht länger Atheist sein.

Das ist nun mal Sache jeder Definition.

Wobei wir uns, scheints, ja über diese nicht mal einig sind. Für mich ist es wieder recht neu, dass Atheismus sich gar nicht auf die grundsätzliche Existenz Gottes beziehen soll, sondern darauf, dem ob nun existent oder nicht, nicht zu folgen.
Ob ich da mit meiner Meinung, nicht nicht an Gott zu glauben, sondern einfach nicht mal über die Existenz ernsthaft nachzudenken weil es nicht die mindesten Anhaltspunkte einer solchen Existenz gibt, weiß ich nicht. Ich selbst zähle mich eigentlich zu den "härteren" Atheisten. Wenn es aber, nach wissenschaftlichen Anhaltspunkten, solche Hinweise gäbe, würden sicher schon einige Atheisten ernsthaft darüber nachdenken. Aber ich weiß, Atheisten weigern sich nur, diese Hinweise wahrzunehmen.

In Antwort auf:
Was würde denn auch die Existenz eines Gottes für dich ändern - Nichts!
Aber mit Sicherheit. Was konkret, kommt ganz darauf an, was für einer das wäre. Wenn es der aus der Bibel ist, hast du Recht. Dessen Regeln würde ich nicht nur nicht akzeptieren, sondern wieder in die Opposition gehen.

In Antwort auf:
Die Königreichsregierung Christi wird nach Auffassung der Christen unter Beweis stellen...
Tja, wer ist nun wieder Christ?
In Antwort auf:
Das hat dann auch nichts mit einer Diktatur zu tun, als könne man Gott oder jesus mit einen fehlbaren menschlichen Diktator vergleichen.
Diktator ist Diktator. Ob der nun Fehler macht oder fehlerlos ist, niemand darf was anderes machen als er, und zwar nur er allein, es will.

MondSchwester Offline




Beiträge: 96

27.01.2009 21:23
#27 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten
In Antwort auf:
Zitat von MondSchwester
Man kann zum Beispiel zu einer Erziehungsberatungsstelle gehen oder sich an Sozialarbeiter wenden (da kann man auch als nur Kind/ Jugendlicher hingehen und sich beraten lassen).


Die Leute dort vermitteln vielleicht Hilfe - Aber nur bei einem auch für sie offentsichtlichen Misstand in der Familie!


Das wäre ja schlimm, wenn man Erziehungsberatungsstellen/ Sozialarbeiter (ich rede jetzt nicht vom Jugendamt) nur dann aufsuchen könnte, wenn es schwerwiegende Probleme gibt.
Lieber vorher etwas tun als dann irgendwann vor einer Masse an Problemen/ Konflikten zu stehen. Manchmal reicht auch schon ein Gespräch zur Klärung von einem Problem aus.

------------------------------------------------
http://meeresrauschen.xobor.de

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

27.01.2009 21:30
#28 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Ich bin Jugendsozialarbeiter.
Der Satz

In Antwort auf:
Die Leute dort vermitteln vielleicht Hilfe - Aber nur bei einem auch für sie offentsichtlichen Misstand in der Familie!
stimmt im konkreten Fall. Ohne das "in der Familie" sogar grundsätzlich.

Ich vermute, du hast den nur falsch verstanden.
Natürlich kann jeder auch mit einem ganz persönlichen Problem, vom Liebeskummer bis zu ner schlechten Zensur, kommen und reden.
Natürlich vermitteln wir den aber nicht weiter, sondern reden selbst mit ihm/ihr.
Nur Fälle die wirklich mehr Hilfe verlangen, als wir sie geben können, oder wenn wir ganz konkret darum gebeten werden, vermitteln wir weiter. Genau das steht für mich in der Aussage "Die Leute dort vermitteln vielleicht Hilfe..."

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

28.01.2009 08:05
#29 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Ich erkläre es wie Ich das meinte.

Nimm eine Person die psychisch am Ende ist, weil sie ununterbrochen von den Eltern bei denen sie wohnt agressivst missioniert wird.

3 Möglichkeiten gäbe es zur Lösung.
1)Die Person könnte endlich den Glauben der Eltern annehmen nach dem Prinzip : "Wer sich wiederstandslos vergewaltigen lässt fällt nicht so auf."

2)Die Eltern müssten dazugebracht werden die Mission zu beenden - Was für ihr Glaubensschema vielleicht ausgeschlossen ist.

3)Die Person müsste von den Eltern ausziehen. Frage ist ob das Kind schon altersmässig rechtlich sowas darf, oder in ein Kinderheim müsste.

Ich denke dass die meisten Sozialarbeiter(viele Christen dabei) in Missionierung etwas positives sehen und deshalb dem Kind erst gar nicht zu einer Lösung verhelfen wollen würden. Etwa jemanden vorbeizuschicken der bei den Eltern einen Erklärungsversuch macht, oder aber dem Kind zu einer eigenen Wohnung behilflich zu sein.

Du wirst jetzt vielleicht antworten : Der Sozialarbeiter kann dem Kind doch nahelegen selbst die Eltern um ein Ende der Missionierung zu bitten.
Aber Ich finde wenn das Kind schon soweit ist fremde Hilfe zu suchen, hat es vorher wohl solche Versuchsmöglichkeiten ausgeschöpft oder abgehakt.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2009 08:38
#30 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Ich denke dass die meisten Sozialarbeiter(viele Christen dabei) in Missionierung etwas positives sehen und deshalb dem Kind erst gar nicht zu einer Lösung verhelfen wollen würden.

Du kommst halt aus ner anderen Gegend. Bei uns hier ganz bestimmt nicht.
Es würde aber auch kein Sozialarbeiter die Missionierung an sich für etwas halten, wogegen er vorgehen müsste. Höchstens dann, wenn zu dieser Missionierung gesetzwidrige Praktiken gehören und dem Kind daraus psychische oder körperliche Schäden erwachsen.
Rechtlich ist es so, dass bis zum 14 Lebensjahr allein die Eltern das Recht über die religiöse/nichtreligiöse Entwicklung ihres Kindes haben. Danach das Kind selbst.

qilin Offline




Beiträge: 3.552

28.01.2009 09:51
#31 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Ich denke nicht dass das an der Gegend liegt - auch hier im 'heiligen Land Tirol'
würde kaum ein professioneller Sozialarbeiter Missionierung als etwas grundsätzlich
Positives sehen - allerdings auch kaum christliche, jüdische, islamische Erziehung
in der Familie als 'Missionierung'. Wenn ein Kind mit diesem oder einem anderen
Problem zum Sozialarbeiter kommt und der sich nicht darum kümmert, hat er wohl
den Beruf verfehlt - ganz gleichgültig ob und welchem Glauben er anhängt...
Dass das im 'roten Wien' sehr viel anders ist, möchte ich bezweifeln.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

28.01.2009 14:36
#32 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
In Antwort auf:
Ich denke dass die meisten Sozialarbeiter(viele Christen dabei) in Missionierung etwas positives sehen und deshalb dem Kind erst gar nicht zu einer Lösung verhelfen wollen würden.

Du kommst halt aus ner anderen Gegend. Bei uns hier ganz bestimmt nicht.
Es würde aber auch kein Sozialarbeiter die Missionierung an sich für etwas halten, wogegen er vorgehen müsste. Höchstens dann, wenn zu dieser Missionierung gesetzwidrige Praktiken gehören und dem Kind daraus psychische oder körperliche Schäden erwachsen.
Rechtlich ist es so, dass bis zum 14 Lebensjahr allein die Eltern das Recht über die religiöse/nichtreligiöse Entwicklung ihres Kindes haben. Danach das Kind selbst.

Wie meinst du demnach würde ein Sozialarbeiter reagieren wenn ein Kind mit folgender Geschichte zu ihm käme
Es ist eine Anfrage aus dem Hilferuf-Forum.Ort: am Rande des Wahnsinns
(Ich meine jetzt nicht was ein S.A. gegen die Taufe tun kann, sondern ob er gegen solche Missionierung am Elterneigenen Religiösrechtlosen Kinde einschreiten wollte.)
http://www.hilferuf.de/forum/gesellschaft/70101-taufe.html
Verträge die man abschließt können jederzeit gekündigt werden aber wie ist das mit einer Taufe - lässt die sich irgendwie rückgängig machen, aufheben o.ä. ?

Grund für meine Frage: Ich wurde gegen meinen Willen getauft. ich war damals 8, sagte meinen Eltern mehrmals ich will es nicht, versuchte bei der Feier wegzulaufen um dem zu entgehen, es nützte nur nichts. Ich wurde festgehalten und gegen meinen Willen getauft. Nicht mal Schreie "dafür soll euch der Teufel holen" konnten mich davor bewahren. Ich war dem Willen anderer hilflos ausgeliefert, fühl mich heute noch scheiße damit und will das Ganze rückgängig machen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2009 15:01
#33 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten
Ich mach mir jetzt eher Gedanken, wie ein Sozialarbeiter reagieren sollte, wenn sich Mitglieder dieses Forums durch deine Beiträge extrem gestresst fühlen.
Das kann ggf., auch ohne jede vertragliche Bindung, genau so bleibende Schäden hervorrufen.

Ach ja, noch was. Waren das deine eigenen Erlebnisse? Wenn nicht, kennzeichne bitte in Zukunft deutlich, wenn du etwas nur zitierst.
SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.238

01.02.2009 09:36
#34 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Das ist nun mal Sache jeder Definition.
Womit wir wieder bei der Frage wären, ob es gottgläubige Atheisten geben kann. Das sollte doch möglich sein,(vorrausgesetzt ich missverstehe hier nicht) wenn es "Sache jeder Definition ist".


In Antwort auf:
Für mich ist es wieder recht neu, dass Atheismus sich gar nicht auf die grundsätzliche Existenz Gottes beziehen soll, sondern darauf, dem ob nun existent oder nicht, nicht zu folgen.
Beides sind doch zentrale Aussagen des Atheismus. Es geht nicht um die Frage der Existenz - die wird ja negierend beantwortet. Es geht doch um die Ablehnung jedwedes persönlichen Gottesbildnis als menschliches Gespinst, ganz gleich ob dieser Gott nun existiert oder nicht. Denkst du, es gäbe keine Atheisten mehr, wenn Gott sich für diese heute materialistisch nachvollziehbar zeigen würde? Natürlich gäbe es auch weiterhin Atheisten. Solche, die Gott grundsätzlich ablehnen, so wie es der Begriff laut Definition sagen will.

In Antwort auf:
Aber ich weiß, Atheisten weigern sich nur, diese Hinweise wahrzunehmen.
Nicht alle - da pauschalisierst du jetzt ein wenig , aber nicht wenige hätten ein arges Problem mit dem Gedanken, bei Gott für seine Taten rechenschaftspflichtig zu sein.

In Antwort auf:
Was konkret, kommt ganz darauf an, was für einer das wäre. Wenn es der aus der Bibel ist, hast du Recht. Dessen Regeln würde ich nicht nur nicht akzeptieren, sondern wieder in die Opposition gehen.
Was bedeutete, gegen den Frieden für alle Menschen zu argumentieren. Das ist das Ziel der Regeln Gottes. Jedem Menschen sollte es möglich sein, ein solches zufriedenstellendes Leben führen zu können. Dass das heute nicht der Fall ist, brauch einen nun wirklich nicht mehr zu wundern.

In Antwort auf:
Tja, wer ist nun wieder Christ?
Immer noch der, der die Bibel als Wort Gottes akzeptiert und ihre Lehren in seinem Leben anwendet. An dieser Definition wird sich so schnell auch nichts ändern.

In Antwort auf:
Diktator ist Diktator. Ob der nun Fehler macht oder fehlerlos ist, niemand darf was anderes machen als er, und zwar nur er allein, es will.

Das sehe ich anders. Menschliche Diktatoren haben es stets vorgezogen ihren eigenen Interessen zu dienen. Ihre Art mit aller Gewalt über ein Volk zu herrschen hat nichts mit der Art und Weise wie Gott sein Volk anleitet zu tun. Menschliche Herrscher haben seit jeher zum Schaden über den Menschen geherrscht. In jeder von Menschen erdachten Regierungsform gibt es nach wie vor Kriminalität und Ungerechtigkeiten aller Art. Damit soll man sich zufrieden geben, wenn es eine von Gott geführte Regierung gibt, die alle Menschen von allem Unrecht nicht nur befreit, sondern auch bereits vergangenes, durch menschen verursachtes Unheil, ungeschehen machen kann? Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein

Was will Gott denn? Will er dem Menschen nicht die Möglichkeit ein erfülltes, ewiges Leben zu führen, zurückgeben? Natürlich will er das. Was ist an diesem Vorsatz so schlecht?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.02.2009 10:40
#35 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Beides sind doch zentrale Aussagen des Atheismus
Wir kommen nicht ohne Definition klar.
Für mich ganz klar nicht. Da ist nur der Atheist, für den keine Götter existieren.

In Antwort auf:
..aber nicht wenige hätten ein arges Problem mit dem Gedanken, bei Gott für seine Taten rechenschaftspflichtig zu sein.
Hast du das von Gott höchstselbst?
Ich kann mir nicht vorstellen, woher sonst. Oder gibts da wirklich ne Untersuchung zu?
Widerspricht das nicht auch deiner These, Atheisten wären welche, die Gott trotz Existenz nicht folgen wollten?

In Antwort auf:
Was bedeutete, gegen den Frieden für alle Menschen zu argumentieren. Das ist das Ziel der Regeln Gottes. Jedem Menschen sollte es möglich sein, ein solches zufriedenstellendes Leben führen zu können.

Wozu es zweier Voraussetzungen bedürfte, die ich beide nicht für gegeben halte.
1. Das ist wirklich das Hauptziel Gottes.
2. Den Menschen ist Frieden wichtiger als Freiheit.

Eure These ist doch, Gott habe den Menschen freien Willen gegeben. Also scheint der wirklich selbst bei dem höher angesiedelt zu sein als Frieden. Der freie Wille ist doch euer einziges Argument dafür, warum dieser Friede nicht herrscht. Sprich, Gott hätte die Menschen gleich so schaffen können dass es weder Kriege, Morde, Krankheiten, Vergewaltigungen und sonst jede Art von Gewalt gibt. Warum, wenn nicht Freiheit (oder halt etwas anderes), ein höheres Gut als Frieden ist?

In Antwort auf:
Immer noch der, der die Bibel als Wort Gottes akzeptiert und ihre Lehren in seinem Leben anwendet. An dieser Definition wird sich so schnell auch nichts ändern.
Möglich.
Die Frage ist nur, von wem hier diese Definition überhaupt akzeptiert wird. Ich halte sie nach wie vor für nicht verwendbar.

In Antwort auf:
Menschliche Diktatoren haben es stets vorgezogen ihren eigenen Interessen zu dienen.
Gottes Ziel wäre demnach, uns zu dienen?

In Antwort auf:
Was will Gott denn? Will er dem Menschen nicht die Möglichkeit ein erfülltes, ewiges Leben zu führen, zurückgeben? Natürlich will er das. Was ist an diesem Vorsatz so schlecht?
Das will er ja nur für einen Teil. Nämlich dem, der ihm in allen Belangen gehorcht (hat). Edel sei der Mensch, hilfreich und gut scheint halt wirklich nur ein menschliches Ziel zu sein und für Götter nicht zuzutreffen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.238

01.02.2009 14:23
#36 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Für mich ganz klar nicht. Da ist nur der Atheist, für den keine Götter existieren.
Gut dann kommt hier eben noch eine Meinung dazu... Es scheint so, als ob jeder Atheist irgendwie seine eigene Definition seines persönlichen Atheimus hätte.

In Antwort auf:
Hast du das von Gott höchstselbst?


Nee, sondern von den Gesprächen mit allerlei Atheisten, die sich so in den Foren befinden. Du bist ja nicht der einzige Atheist, mit dem ich diskutiere und das ist nicht das einzige Forum, in dem ich schreibe. Da kommt dann über die Jahre schon einiges an Erfahrungen zusammen.

In Antwort auf:
Widerspricht das nicht auch deiner These, Atheisten wären welche, die Gott trotz Existenz nicht folgen wollten?
Eben nicht: Gerade weil sie ein Problem damit haben, einen persönlichen Gott über sich zu haben, der das Recht hat, ihnen Anleitung zum Guten zu geben, wollen sie Gott ja ablehnen. Wie gesagt: Ich entnehme das den Gesprächen mit Atheisten, unter der Annahme, dass sie mir nichts vormachen.


In Antwort auf:
Wozu es zweier Voraussetzungen bedürfte, die ich beide nicht für gegeben halte.
1. Das ist wirklich das Hauptziel Gottes.
Das ist zumindest die Aussage der Bibel, auf die ich mich ja stütze.(Joh. 3:16) Da in der Bibel der Wille Gottes begründet ist, sollte man schon annehmen können, dass das wirklich das Hauptziel Gottes ist. Vorrausgesetzt natürlich, man akzeptiert die Authorität der Bibel. Andernfalls ist es nicht verwunderlich, wenn man diese Motivation Gottes in Zweifel zieht.

In Antwort auf:
2. Den Menschen ist Frieden wichtiger als Freiheit.
Nur wer Frei ist, kann auch Frieden haben, und umgekehrt. Ich bin nicht der Meinung, dass man diesen Zusammenhang trennen kann. Nach Auffassung der Bibel befindet sich der Mensch ja in einem Zustand der Gefangenschaft, unter dem Gesetz der Sünde. Er ist also unfrei und kann dementsprechend auch nicht in Frieden leben, sondern muss mit Ängsten und Sorgen zurechtkommen - auch in den oftmals so hochgelobten westlichen Industrienationen, als wäre dort alles im Reinen. Durch die Einrichtung des Königreiches Gottes kann der Mensch, der dies wünscht, aus diesen Zwängen, Nöten und Ängsten befreit werden. (Joh. 8:31,32)

In Antwort auf:
Der freie Wille ist doch euer einziges Argument dafür, warum dieser Friede nicht herrscht.
Meiner Meinung nach liegt das nicht am freien Willen selbst, sondern an den Konsequenzen einer Abkehr von göttlichen Grundsätzen. Die meisten Menschen haben sich ja nun weit genug von Gott entfernt, aber geht es ihnen dadurch besser? Sind sie wirklich freier geworden, was ihre Art der Meinungs- und Urteilsfindung betrifft?

Der Mensch braucht Anleitung für sein leben. Es kommt eben darauf an, was man in seinem Leben erreichen will. Danach sucht man sich die Anleitung aus.

In Antwort auf:
Sprich, Gott hätte die Menschen gleich so schaffen können dass es weder Kriege, Morde, Krankheiten, Vergewaltigungen und sonst jede Art von Gewalt gibt.
In der tat hat er sie ja so erschaffen. Das war ja genau der Urzustand, den sich Gott für den Menschen gewünscht hatte. Leider erkannte der Mensch aber nicht an, dass dieser Zustand nur durch die Anleitung Gottes initiert wurde und aufrechterhalten werden konnte. Die Ablehnung der göttlichen Leitung führte zur Sünde und somit zum stetigen Verfall der Gesellschaft.

In Antwort auf:
Die Frage ist nur, von wem hier diese Definition überhaupt akzeptiert wird. Ich halte sie nach wie vor für nicht verwendbar.


Naja, worauf kommt es denn an? Die Bibel liefert ein eindeutiges Muster, nach welchem man Christ ist oder nicht. Auf was soll sich ein Christ denn sonst berufen? Spielt die einzelne Meinung bei der Beurteilung über die Anwendbarkeit einer Definition oder eines Grundsatzes eine Rolle? Dann kommt es ja bei allen Definitionen zu dem von dir angesprochenen Problem. Ich denke es gibt noch einige andere Definitionen, die von Menschen aus irgendwelchen Gründen als nicht anwendbar betrachtet werden...


In Antwort auf:
Gottes Ziel wäre demnach, uns zu dienen?
Ist das so ein abwegiger Gedanke?

In Antwort auf:
Das will er ja nur für einen Teil. Nämlich dem, der ihm in allen Belangen gehorcht (hat).
Das ist in dem Zusammenhang schlicht und ergreifen falsch. Gott bietet jedem Menschen diese Rückführung in den Urzustand an... man muss es nur wollen. Und da liegt des Pudels Kern. Nicht jeder wird sich über die Anleitung Gottes freuen, obwohl dann feststeht, dass es die einzige Anleitung ist, die allen Menschen diese Möglichkeit bietet. Das ist der Anspruch den ich gegenüber einer Regierung habe.


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

03.02.2009 15:15
#37 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten
Zitat von Snooker
Es scheint so, als ob jeder Atheist irgendwie seine eigene Definition seines persönlichen Atheimus hätte.
Ein Dreieck ist dadurch definiert, dass es drei Ecken hat, und ein A-theist dadurch, dass für ihn kein Gott existiert.
Welche Probleme er hätte, wenn er erkennen würde, dass doch einer existiert, ist für diese Definition irelevant.
Wenn sich jemand gegen Gott auflehnt, dann ist er theologischer Insurgent, christlicher Satanist oder sonstwas,
aber sicher kein Atheist...


In Antwort auf:
In der tat hat er sie ja so erschaffen. Das war ja genau der Urzustand, den sich Gott für den Menschen gewünscht hatte. Leider erkannte der Mensch aber nicht an, dass dieser Zustand nur durch die Anleitung Gottes initiert wurde und aufrechterhalten werden konnte. Die Ablehnung der göttlichen Leitung führte zur Sünde und somit zum stetigen Verfall der Gesellschaft.
D.h. also der 'Urzustand' ist der Zustand im biblischen Paradies, und von da an ging's bergab


In Antwort auf:
Gott bietet jedem Menschen diese Rückführung in den Urzustand an... man muss es nur wollen. Und da liegt des Pudels Kern. Nicht jeder wird sich über die Anleitung Gottes freuen, obwohl dann feststeht, dass es die einzige Anleitung ist, die allen Menschen diese Möglichkeit bietet. Das ist der Anspruch den ich gegenüber einer Regierung habe.
D.h. Gott bietet jedem Menschen die Rückführung 'ins Paradies' an? Darüber würden sich zweifellos Manche nicht freuen
und auf diese Anleitung verzichten. Dass dieser Verzicht mit ihrer Vernichtung verbunden wäre, ist Glaubenssache...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.194

03.02.2009 19:50
#38 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Widerspricht das nicht auch deiner These, Atheisten wären welche, die Gott trotz Existenz nicht folgen wollten?
--------------------------------------------------------------------------------

Eben nicht: Gerade weil sie ein Problem damit haben, einen persönlichen Gott über sich zu haben, der das Recht hat, ihnen Anleitung zum Guten zu geben, wollen sie Gott ja ablehnen. Wie gesagt: Ich entnehme das den Gesprächen mit Atheisten, unter der Annahme, dass sie mir nichts vormachen.



Tja..... wann ist ein Atheist ein richtiger Atheist?
Reicht es wenn er sagt..." Ich glaube nicht an Gott...."?
oder muss er sagen " es gibt keinen Gott.."?

letzten Endes ist es wohl so daß die meisten Atheisten Agnostiker sind.....genau so wie die meisten Gläubigen, denn auch die sagen..." man weiß es nicht"
wobei sich die Agnostiker wieder darin unterscheiden, daß die einen zuhause bleiben und die anderen hin und wieder in die Kirche gehen weil sie sich sagen " was, wenn doch was dran ist (vorsicht iss cool mähn) "?
Das ist so wie mit den Leuten die mehr Geld haben wollen.......Die einen arbeiten...die anderen spielen Lotto...
wobei Lotto gegenüber der Religion den Vorteil hat, dass da schon mal einer nachweislich reicher geworden ist.

Sollt jetzt morgen ein Gott herabsteigen und somit nachweislich existieren, dann würden die Angostiker und die Gläubigen schlagartig aussterben, denn es stünde zweifelsfrei fest......Gott existiert.
Die die immer schon leichtgläubig waren würden sagen...." wir habens ja immer schon gewusst, der chef existiert er liebt uns und ausserdem hat er immer Recht."

Die anderen, die sich nicht schon immer mit jeder Schauergeschichte von der ewigen Verdammnis ins Bockshorn jagen ließen sagen sich.............

" Ok es gibt ihn, aber wenn es einen gibt, dann hatten die alten Griechen vielleicht doch recht und wir haben es hier mit einem korrupten, versoffenen Sauhaufen zu tun der nur darauf wartet unsere Weiber zu poppen und darum ist es an der Zeit sich gegen das Pack zu erheben"
Das sind dann die Atheisten.

Habschdasnichtschönerklärt????


atz







Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

04.02.2009 02:00
#39 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

"Habschdasnichtschönerklärt????"



DeGaertner ist wieder da...

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.238

04.02.2009 09:24
#40 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Ein Dreieck ist dadurch definiert, dass es drei Ecken hat, und ein A-theist dadurch, dass für ihn kein Gott existiert.
Aufgrund meiner Erfahrungen in Gesprächen mit verschiedenen Atheisten wage ich zu bezweifeln, dass sich dieser Vergleich so einfach ziehen lässt. Es gibt z.B. Atheisten, denen es völlig egal ist, ob ein Gott existiert oder nicht. Sie leben ihr Leben einfach ohne Gott wie es das Präfix A- in Atheist ja auch ausdrücken will. So wurde mir das auch begründet. Dann gibt es Atheisten, die es so sehen wie BS, und welche die mit qilin einig gehen. Wieviele mag es da also noch geben?

In Antwort auf:
D.h. also der 'Urzustand' ist der Zustand im biblischen Paradies, und von da an ging's bergab
Seit der Ablehnung dieses Paradieses durch die Auflehnung des Menschen gegen die Gerechtigkeit ging es tatsächlich bergab. Was soll bei der Ablehung von gerechten Grundsätzen denn am Ende herauskommen? Noch mehr Gerechtigkeit?

In Antwort auf:
Dass dieser Verzicht mit ihrer Vernichtung verbunden wäre, ist Glaubenssache...
Glauben im Sinne von Vertrauen - Ja!; im Sinne von "nicht wissen" - Nein! Dieser Unterschied sei noch mal angemerkt.

Und warum werden manche das Paradies ablehnen? Einige meinen es sei auf die Dauer zu langweilig. Wobei ich mich dann frage, was an dauerhafter Zufriedenheit und endloser Zeit für das Erforschen der Natur, welche ja ebenfalls stets im Wandel begriffen ist, so langweilig sein soll. Aber manche wollen eben tatsächlich keine Zufriedenheit sondern sehnen sich nach Gewalt und Blutvergießen. Da sollte es nicht überraschen, wenn diese in der neuen Ordnung keinen Platz mehr finden werden, was sie ja ohnehin nicht wollen.


In Memory of Soul-Society

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2009 10:06
#41 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten
In Antwort auf:
Es gibt z.B. Atheisten, denen es völlig egal ist, ob ein Gott existiert oder nicht. Sie leben ihr Leben einfach ohne Gott wie es das Präfix A- in Atheist ja auch ausdrücken will. So wurde mir das auch begründet. Dann gibt es Atheisten, die es so sehen wie BS, und welche die mit qilin einig gehen. Wieviele mag es da also noch geben?

Es darf nur einen geben: * einen Menschen, der nicht an die Existenz göttlicher Wesen glaubt, siehe Atheismus *
Das ist klar definiert. Ebenso wie Christ: einen Anhänger Jesu Christi bzw. des Christentums

Du kannst dies Definitionen nicht akzeptieren. Musst du auch nicht. Nur können wir, wenn wir keine gemeinsame Definition verwenden, auch schlecht über beides diskutieren.
qilin Offline




Beiträge: 3.552

04.02.2009 13:56
#42 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Zitat von Snooker
Seit der Ablehnung dieses Paradieses durch die Auflehnung des Menschen gegen die Gerechtigkeit ging es tatsächlich bergab. Was soll bei der Ablehung von gerechten Grundsätzen denn am Ende herauskommen? Noch mehr Gerechtigkeit?
Auch die Gerechtigkeit der Grundsätze ist Glaubenssache - ebenso wie die ganze bibl. Geschichte.
Dass es nicht die ganze Menschheitsgeschichte hindurch stetig bergab ging, ist dagegen überprüfbar.


In Antwort auf:
Glauben im Sinne von Vertrauen - Ja!; im Sinne von "nicht wissen" - Nein! Dieser Unterschied sei noch mal angemerkt.
Im Sinne von Vertrauen - richtig, man kann auf alles Mögliche vertrauen.
Im Sinne von Wissen - das hängt von der Art bzw. Definition von 'Wissen' ab.
Wissen im Sinne von [jetzt] überprüfbaren Fakten - nein.
Im Sinne von [subjektiver] innerer Gewissheit - OK.


In Antwort auf:
Und warum werden manche das Paradies ablehnen? Einige meinen es sei auf die Dauer zu langweilig. Wobei ich mich dann frage, was an dauerhafter Zufriedenheit und endloser Zeit für das Erforschen der Natur, welche ja ebenfalls stets im Wandel begriffen ist, so langweilig sein soll. Aber manche wollen eben tatsächlich keine Zufriedenheit sondern sehnen sich nach Gewalt und Blutvergießen. Da sollte es nicht überraschen, wenn diese in der neuen Ordnung keinen Platz mehr finden werden, was sie ja ohnehin nicht wollen.
Im biblischen Paradies gab es offenbar weder dauerhafte Zufriedenheit noch endlose Zeit,
und mit dem 'Erforschen der Natur' hatten Adam und Eva offenbar auch keine sehr glückliche
Hand - wenn man dahin zurückgeführt würde, warum sollte nicht Alles wieder so sein?
Dass Manche Gewalt und Blutvergießen wollen, mag ja sein - mir ist noch keiner begegnet,
dass es jedoch eine große Zahl von Menschen gibt, die alle das Beste wollen, aber andere
Glaubensvorstellungen haben als die jeweilige 'kleine Herde' - oder gar keine - ist unübersehbar.

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.238

05.02.2009 09:01
#43 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Auch die Gerechtigkeit der Grundsätze ist Glaubenssache - ebenso wie die ganze bibl. Geschichte.
Natürlich. Und dieses Vertrauen erwächst nicht etwa aus einem Gefühl der Unwissenheit oder der Vermutung sondern beruht vielmehr auf den vielen positiven persönlichen Erfahrungen, welche die "Vertrauenden" bei der Einhaltung der göttlichen Grundsätze gemacht haben. Bei diesen Erfahrungen kommt auch ganz deutlich zum Ausdruck, dass es nicht bei dem Menschen liegt, auch nur seinen eigenen Schritt zu richten. Sucht der Mensch sich seinen eigenen Weg kann das Wohl aller Menschen nicht mehr bedient werden, wofür die vorhandenen Weltverhältnisse ein markantes Ausrufezeichen setzen. Wer sich dieserhalb über die "Errungenschaften" des Menschen, Schaden zu stiften freut, kann zumindest von mir nicht mehr ernstgenommen werden, wenn er vorgibt Lösungen für die Probleme dieser Welt zu haben.

In Antwort auf:
Dass es nicht die ganze Menschheitsgeschichte hindurch stetig bergab ging, ist dagegen überprüfbar.

Das kommt auf den Standpunkt an. Was betrachtet man als Aufstieg und was als Abstieg. Vom Standpunkt Gottes aus, entfrent sich das Gros der Menschheit immer weiter von seinen Grundsätzen. Werden diese Maßstäbe als gerecht erkannt, kann man schon von einem stetigen Rückschritt sprechen. Dieser schlägt mal weniger, mal mehr drastisch zu Buche; entscheidend aber ist die fortschreitende Abwendung von Gott bis hin zur Bedeutungslosigkeit seitens des Menschen. Wohlgemerkt: Es geht dabei nicht um den technischen Fortschritt auf den verschiedenen Gebieten der Wissenschaft. Der Fokus bei der Beurteilung liegt hier auf den ethischen Verfall, der zu beobachten ist. Es kommt eben nicht nur darauf an, Genfer Konventionen zu erstellen, UNO-Charten der Menschenrechte, und Grundgesetze zu erwirken, sondern auch für die lückenlose Einhaltung zu sorgen. Und das genau das nämlich nicht im Interesse, der vom Volk doch gewählten Vertreter liegt, haben die jüngsten Konflikte im nahen Osten ja einmal mehr deutlich unter Beweis gestellt.
Leider war das zu erwarten...

In Antwort auf:
Wissen im Sinne von [jetzt] überprüfbaren Fakten - nein.
Läge der Disput allein hierin wäre das noch nicht einmal ein Problem. Wenn du dich konkret auf die Vernichtung derjenigen beziehst, die sich gegen Gerechtigkeit entschieden, gibt es schon einige hinweisgebene Beispiele dafür dass Gott die vernichtung des Bösen möglich ist. Königreiche wie das der Edomiter, der Tyrer oder auch Babylon bestätigen dies.

In Antwort auf:
Im biblischen Paradies gab es offenbar weder dauerhafte Zufriedenheit noch endlose Zeit,
und mit dem 'Erforschen der Natur' hatten Adam und Eva offenbar auch keine sehr glückliche
Hand
Solange sie sich an die Anleitung Gottes hielten, waren dauerhafte Zufriedenheit und endloses Leben gegeben. Die Probleme fingen doch erst mit der Abkehr von Gottes Anleitung an. Dafür soll Gott die Schuld tragen?

In Antwort auf:
die alle das Beste wollen, aber andere
Glaubensvorstellungen haben als die jeweilige 'kleine Herde' - oder gar keine - ist unübersehbar.
Ist neben dem Willen dazu nicht auch das Hinarbeiten auf die Erfüllung dieses Willens wichtig? Reichen dir etwa schöne Worte aus? Sollte man sich darauf beschränken, und meinen, solange es Menschen gibt, die sich das Gute wünschen, ist doch alles ok? Ungeachtet der Probleme, mit denen der Mensch offensichtlich zu kämpfen hat?


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

qilin Offline




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06.02.2009 13:40
#44 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Zitat von Snooker
In Antwort auf:
Auch die Gerechtigkeit der Grundsätze ist Glaubenssache - ebenso wie die ganze bibl. Geschichte.
Natürlich. Und dieses Vertrauen erwächst nicht etwa aus einem Gefühl der Unwissenheit oder der Vermutung sondern beruht vielmehr auf den vielen positiven persönlichen Erfahrungen, welche die "Vertrauenden" bei der Einhaltung der göttlichen Grundsätze gemacht haben.
- was die 'Vertrauenden' aller religiösen Richtungen behaupten...


In Antwort auf:
Was betrachtet man als Aufstieg und was als Abstieg. Vom Standpunkt Gottes aus, entfrent sich das Gros der Menschheit immer weiter von seinen Grundsätzen. Werden diese Maßstäbe als gerecht erkannt, kann man schon von einem stetigen Rückschritt sprechen.
Den Standpunkt Gottes zu vertreten oder auch meinen zu kennen ist, vorsichtig ausgedrückt,
auch wieder Glaubenssache, gefühlsmäßig würde ich eher sagen Hybris.


In Antwort auf:
Der Fokus bei der Beurteilung liegt hier auf den ethischen Verfall, der zu beobachten ist. Es kommt eben nicht nur darauf an, Genfer Konventionen zu erstellen, UNO-Charten der Menschenrechte, und Grundgesetze zu erwirken, sondern auch für die lückenlose Einhaltung zu sorgen. Und das genau das nämlich nicht im Interesse, der vom Volk doch gewählten Vertreter liegt, haben die jüngsten Konflikte im nahen Osten ja einmal mehr deutlich unter Beweis gestellt.
Dass die heftigsten und brutalsten Herrscher, und kriegerischen Auseinandersetzungen, der Geschichte
sich in der letzten Zeit abgespielt hätten, ist historisch nicht haltbar - hatten wir auch schon öfters...
Auch wenn die Menschenrechtscharta, die Genfer Konvention etc. häufig nicht eingehalten werden -
von Beginn der Menschheitsgeschichte bis ins 19. Jh. gab's nichts davon, und wenn es sie gegeben
hätte, hätte sich kein Herrscher einen Pfifferling darum geschert - und auch keiner ihrer div. Götter
[incl. JHWH]


In Antwort auf:
Läge der Disput allein hierin wäre das noch nicht einmal ein Problem. Wenn du dich konkret auf die Vernichtung derjenigen beziehst, die sich gegen Gerechtigkeit entschieden, gibt es schon einige hinweisgebene Beispiele dafür dass Gott die vernichtung des Bösen möglich ist. Königreiche wie das der Edomiter, der Tyrer oder auch Babylon bestätigen dies.
Nach dem Bericht der Bibel...


In Antwort auf:
Solange sie sich an die Anleitung Gottes hielten, waren dauerhafte Zufriedenheit und endloses Leben gegeben. Die Probleme fingen doch erst mit der Abkehr von Gottes Anleitung an. Dafür soll Gott die Schuld tragen?
Nach dem Bericht der Bibel...
Und über die logischen Probleme in der Genesis-Geschichte haben wir hier doch schon reichlich diskutiert


In Antwort auf:
Ist neben dem Willen dazu nicht auch das Hinarbeiten auf die Erfüllung dieses Willens wichtig? Reichen dir etwa schöne Worte aus? Sollte man sich darauf beschränken, und meinen, solange es Menschen gibt, die sich das Gute wünschen, ist doch alles ok? Ungeachtet der Probleme, mit denen der Mensch offensichtlich zu kämpfen hat?
Schöne Worte höre ich vor Allem von allen Religionen, schöne Taten schon von sehr viel weniger,
und Menschen die sich zusammentun um mehr zu tun als 'sich das Gute zu wünschen' sind verdammt rar...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

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07.02.2009 08:38
#45 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
- was die 'Vertrauenden' aller religiösen Richtungen behaupten...
Weshalb es wichtig und zugleich interessant ist, diese Behauptungen fortlaufend auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Wichtig ist dies sowohl für Atheisten, die ja vorgeblich Kritik üben wollen, als auch für Theisten, die offen für innere und äußere Kritik sein müssen, um ihrem Glauben, ihrem Vertrauen eine solide grundlage geben zu können.

In Antwort auf:
Den Standpunkt Gottes zu vertreten oder auch meinen zu kennen ist, vorsichtig ausgedrückt,
auch wieder Glaubenssache, gefühlsmäßig würde ich eher sagen Hybris.
Das ist verständlich, wenn man einerseits davon ausgeht, dass es keinen Gott gibt (geben darf) und dementsprechend ebenfalls meint, in der Bibel stünde nicht Gottes Wille erklärt, sondern Meinungen und Ansichten von unterschiedlichen Menschen.

In Antwort auf:
Auch wenn die Menschenrechtscharta, die Genfer Konvention etc. häufig nicht eingehalten werden -
Das scheint anzuzeigen, dass es nicht darauf ankommt, etwas nach Außen zu bestimmen, sondern im Innern für die Einhaltung des Festgelegten zu sorgen. Was sind Friedenverträge und und Menschenrechtskonventionen wert, wenn sie offensichtlich häufig nicht eingehalten werden? Und das von denen, die von ihrer Bevölkerung dazu bestimmt wurden, Politik zu betreiben? Was für ein beispiel liefern die Oberen denn ihren Untergebenen?

In Antwort auf:
von Beginn der Menschheitsgeschichte bis ins 19. Jh. gab's nichts davon, und wenn es sie gegeben
hätte, hätte sich kein Herrscher einen Pfifferling darum geschert - und auch keiner ihrer div. Götter
[incl. JHWH]
Mir ist schon klar, warum du das so siehst. Mir leuchtet allerdings nicht ein, wie man sagen kann, Kriege der heutigen Zeit seien weniger heftig und weniger brutal als ihre Vorgänger vergangener Zeiträume. Im 18 Jhd. starben insgesammt 4,4 Mio Menschen in Kriegen, im 19. Jhd. waren es 8,3 und im 20. über 100 Mio. Menschen. Die Tendez ist deutlich erkennbar. Seit dem 18 Jhd. hat die Zahl der Kriegstoten sechsmal!!(sic), schneller zugenommen als die Weltbevölkerung. Im 20 Jhd. forderte jeder! Krieg im Schnitt zehnmal mehr Menschenleben als im 19 Jhd. Im "Jahr des Friedens" wurden global 900 Mrd Dollar in die Rüstung investiert. Heute spart man sich das "Jahr des Friedens" und investiert weitaus höhere Summen.

Mir ist es unbegreiflich, wie man angesichts dessen von einer Verbesserung der Situation sprechen kann.

In Antwort auf:
Schöne Worte höre ich vor Allem von allen Religionen, schöne Taten schon von sehr viel weniger,

Das mag ein Hinweis auf die Verantwortung jedes Einzelnen sein, dem Anspruch seiner Religion entsprechen zu wollen.


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qilin Offline




Beiträge: 3.552

07.02.2009 19:36
#46 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten
Zitat von Snooker
Weshalb es wichtig und zugleich interessant ist, diese Behauptungen fortlaufend auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Wichtig ist dies sowohl für Atheisten, die ja vorgeblich Kritik üben wollen, als auch für Theisten, die offen für innere und äußere Kritik sein müssen, um ihrem Glauben, ihrem Vertrauen eine solide grundlage geben zu können.
Richtig - auch das werden alle Gläubigen und Ungläubigen für sich reklamieren...


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Den Standpunkt Gottes zu vertreten oder auch meinen zu kennen ist, vorsichtig ausgedrückt,
auch wieder Glaubenssache, gefühlsmäßig würde ich eher sagen Hybris.
Das ist verständlich, wenn man einerseits davon ausgeht, dass es keinen Gott gibt (geben darf) und dementsprechend ebenfalls meint, in der Bibel stünde nicht Gottes Wille erklärt, sondern Meinungen und Ansichten von unterschiedlichen Menschen.
Nicht mal alle Gläubigen - woran auch immer - glauben für Gott sprechen zu können,
auch wenn sie ihre heiligen Schriften für gottgegeben halten.


In Antwort auf:
Mir leuchtet allerdings nicht ein, wie man sagen kann, Kriege der heutigen Zeit seien weniger heftig und weniger brutal als ihre Vorgänger vergangener Zeiträume. Im 18 Jhd. starben insgesammt 4,4 Mio Menschen in Kriegen, im 19. Jhd. waren es 8,3 und im 20. über 100 Mio. Menschen. Die Tendez ist deutlich erkennbar. Seit dem 18 Jhd. hat die Zahl der Kriegstoten sechsmal!!(sic), schneller zugenommen als die Weltbevölkerung. Im 20 Jhd. forderte jeder! Krieg im Schnitt zehnmal mehr Menschenleben als im 19 Jhd.
Die Rechnung ist falsch, weil sie von absoluten Zahlen ausgeht. Zumindest seit dem 17. Jh.
gab\'s keinen Krieg mehr, während dem die Bevölkerungszahl nicht gewachsen wäre.
Ausrottungskriege wie sie in der Bibel beschrieben [und für die 'Endzeit' prophezeit ] werden
- mit Jehovahs Segen, oder tätiger Teilnahme - gibt es schon lange nicht mehr...
In Antwort auf:
Mir ist es unbegreiflich, wie man angesichts dessen von einer Verbesserung der Situation sprechen kann.
Mir ist durchaus begreiflich, wie man die nicht sehen kann - wenn man darauf fixiert ist
dass nur der immer schon gerechte Jehova retten kann und jede Kritik daran vom Bösen
ist, dann muss jeder menschliche Fortschritt ja Täuschung sein...


In Antwort auf:
D as mag ein Hinweis auf die Verantwortung jedes Einzelnen sein, dem Anspruch seiner Religion entsprechen zu wollen.
Darum geht's ja - dass Menschen lieber dem Anspruch ihrer Religion entsprechen wollen
als sich die Mühe zu machen vernünftig zu überlegen und entsprechend zu handeln.

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Stelth Offline



Beiträge: 526

21.02.2009 09:10
#47 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Darum geht's ja - dass Menschen lieber dem Anspruch ihrer Religion entsprechen wollen
als sich die Mühe zu machen vernünftig zu überlegen und entsprechend zu handeln.


Ganz meine Meinung.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.238

22.02.2009 09:17
#48 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten
In Antwort auf:
Richtig - auch das werden alle Gläubigen und Ungläubigen für sich reklamieren...
Ob und inwieweit sie das dann tatsächlich tun, erkennt man dann an ihren Werken. Wie auch du feststellst: Behauptungen, Reklamierungen, hehre Worte allein, reichen nunmal nicht aus.

In Antwort auf:
Nicht mal alle Gläubigen - woran auch immer - glauben für Gott sprechen zu können,
auch wenn sie ihre heiligen Schriften für gottgegeben halten.

Was ein Hinweis auf die geringe Qualität ihrer Bibelforschung sein mag

In Antwort auf:
Die Rechnung ist falsch, weil sie von absoluten Zahlen ausgeht. Zumindest seit dem 17. Jh.
gab\'s keinen Krieg mehr, während dem die Bevölkerungszahl nicht gewachsen wäre.
Nimms mir bitte nicht übel, qilin, aber ich halte mich da lieber an die bekannten Forschungseinrichtungen, die sich intensiv mit der Materie beschäftigt haben und weiterhin beschäftigen. Es ist aber bezeichnend, dass man um des Erfolges der menschlichen Regierungsweise bereit ist, solche Angaben als zu absolut unter den Tisch kehren zu wollen .

In Antwort auf:
Ausrottungskriege wie sie in der Bibel beschrieben [und für die 'Endzeit' prophezeit ] werden
- mit Jehovahs Segen, oder tätiger Teilnahme - gibt es schon lange nicht mehr...
Klar. Menschen werden sich immer wieder zu Kriegen ermuntern; immer wieder werden diese Kriege Menschenleben fordern, die im Unterschied zu Gottes gerechten Eingreifen, zum größten Teil Unschuldige betreffen. Gott geht es nicht um Ausrottung oder Bestrafung, auch wenn du das unbedingt so haben willst. Ihm geht es darum, gerechtigkeitsliebenden Menschen ein friedliches und zufriedenes ewiges Leben zu ermöglichen. Wer diesen Wunsch tatsächlich hat, wird die Erfüllung des Vorsatzes Gottes auch erleben. Leider gibt es immer noch zuviele Menschen, die diesen Wunsch nicht haben, woraus die Unstimmigkeiten in der Gesellschaft resultieren.

In Antwort auf:
wenn man darauf fixiert ist
dass nur der immer schon gerechte Jehova retten kann und jede Kritik daran vom Bösen
ist, dann muss jeder menschliche Fortschritt ja Täuschung sein...
Die Zahlen stehen, qilin. Auch du könntest dich entsprechend darüber informieren. Betrachtest du es als Fortschritt, wenn der Mensch zum Mond fliegen kann und er Mrd Dollar und Euro in die Rüstung pulvert, wenn zeitgleich 1 Mrd. Menschen Hunger leidet? Auch das ist nur ein Punkt unter vielen. Wo siehst du da den Fortschritt? Technologie allein hat noch keine Gesellschaft gerettet.

In Antwort auf:
Darum geht's ja - dass Menschen lieber dem Anspruch ihrer Religion entsprechen wollen
als sich die Mühe zu machen vernünftig zu überlegen und entsprechend zu handeln.
Demnach folgerst du, dass der Anspruch, einer Religion zu entsprechen und die Mühe, vernünftige Überlegungen anzustellen, nicht miteinander verbunden werden können, womit du den Gläubigen Menschen einmal mehr abwertest.


In Memory of Soul-Society

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qilin Offline




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22.02.2009 10:30
#49 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

Zitat von Snooker
In Antwort auf:
Die Rechnung ist falsch, weil sie von absoluten Zahlen ausgeht. Zumindest seit dem 17. Jh.
gab's keinen Krieg mehr, während dem die Bevölkerungszahl nicht gewachsen wäre.
Nimms mir bitte nicht übel, qilin, aber ich halte mich da lieber an die bekannten Forschungseinrichtungen, die sich intensiv mit der Materie beschäftigt haben und weiterhin beschäftigen. Es ist aber bezeichnend, dass man um des Erfolges der menschlichen Regierungsweise bereit ist, solche Angaben als zu absolut unter den Tisch kehren zu wollen .
In Antwort auf:
Gott geht es nicht um Ausrottung oder Bestrafung, auch wenn du das unbedingt so haben willst. Ihm geht es darum, gerechtigkeitsliebenden Menschen ein friedliches und zufriedenes ewiges Leben zu ermöglichen.
Die Rechnung ist ganz einfach nachvollziehbar: Wenn, wie in der Bibel mehrfach von
Jehovah angeordnet
(und bei unvollständiger Erfüllung nachträglich eingemahnt)
ganze Völkerschaften, selbst mit ihrem Viehbestand, ausgerottet, und nur die
unberührten Mädchen zum Gebrauch aufgespart werden, dann sind das relativ zur
Gesamtbevölkerung
mehr Tote als ein einem modernen Krieg, wenn von einem Volk
von 100 Mio. eine Million umkommt - auch wenn diese Zahl absolut größer ist.
Da ziehe ich die 'menschliche Regierungsweise' allemal vor, auch wenn sie alles
Andere als ideal ist... - wie wohl die meisten bekannten Forschungseinrichtungen


In Antwort auf:
Die Zahlen stehen, qilin. Auch du könntest dich entsprechend darüber informieren. Betrachtest du es als Fortschritt, wenn der Mensch zum Mond fliegen kann und er Mrd Dollar und Euro in die Rüstung pulvert, wenn zeitgleich 1 Mrd. Menschen Hunger leidet?
Natürlich stehen die Zahlen, nur interpretieren wir sie verschieden...
Als Fortschritt gegenüber biblischen Zeiten - ja. Damals wurde ein bedeutend größerer
Teil des Volksvermögens in Projekte gesteckt, die nicht der Volkswohlfahrt dienten.


In Antwort auf:
In Antwort auf:
Darum geht's ja - dass Menschen lieber dem Anspruch ihrer Religion entsprechen wollen
als sich die Mühe zu machen vernünftig zu überlegen und entsprechend zu handeln.
Demnach folgerst du, dass der Anspruch, einer Religion zu entsprechen und die Mühe, vernünftige Überlegungen anzustellen, nicht miteinander verbunden werden können, womit du den Gläubigen Menschen einmal mehr abwertest.
Keineswegs - wo hätte ich das denn geschrieben? Ich habe nur festgestellt, dass Menschen
lieber das Eine als das Andere tun.

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() qilin

SnookerRI Offline

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22.02.2009 18:58
#50 RE: Ursache für Selbstmord Okkultismus ? Antworten

In Antwort auf:
Die Rechnung ist ganz einfach nachvollziehbar: Wenn, wie in der Bibel mehrfach von
Jehovah angeordnet (und bei unvollständiger Erfüllung nachträglich eingemahnt)
ganze Völkerschaften, selbst mit ihrem Viehbestand, ausgerottet, und nur die
unberührten Mädchen zum Gebrauch aufgespart werden, dann sind das relativ zur
Gesamtbevölkerung mehr Tote als ein einem modernen Krieg, wenn von einem Volk
von 100 Mio. eine Million umkommt - auch wenn diese Zahl absolut größer ist.
Und nocheinmal : Das Strafgericht Gottes über diese Völker kam nicht grundlos. Die Anbetungsform, die sie praktzierten, sahen, Menschenopfer, Kindesmissbrauch und ähnliche Eskapaden vor. Sie hätten, wenn sie es denn wollten, von diesem menschenverachtenden Weg umkehren können. Gelegenheiten dazu gab es genug und an eizelnen Personen und einigen Völkern, die diese Möglichkeit ergriffen, findet dieser Punkt Bestätigung. Die Übrigen des jeweiligen Volkes mussten die Konsequenzen für ihr Handeln tragen. Du magst das anders sehen - bitte. Immerhin beklagst du wenigstens den mangelden Gerechtigkeitssinn menschlicher Regierungen auch nicht.

Was du bei deinem Relativierungsversuch natürlich verschweigst ist die Tatsache, dass es sich bei dieser Mio Toten um größtenteils Unschuldige handelt. Zudem hat nicht jede Nation eine Bevölkerung von 100 Mio, auch wenn du das jetzt nur als Beispiel anführtest. Zusätzlich bietet Gott die Möglichkeit einer Auferstehung. Auch das ist etwas, was kriegerische Nationen eher nicht im Sinn haben.

In Antwort auf:
Damals wurde ein bedeutend größerer
Teil des Volksvermögens in Projekte gesteckt, die nicht der Volkswohlfahrt dienten.

Seh ich exakt anders. Wenn ich heute mit den Leuten ins Gespräch kommme, beklagen die immer genau das, was du für die heutige Zeit im Vorteil siehst, gegenüber biblischen Zeiten.

In Antwort auf:
Keineswegs - wo hätte ich das denn geschrieben?
Na, macht nichts, wenn du es nicht mehr weißt. Die anderen wissen es ja


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