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Dieses Thema hat 123 Antworten
und wurde 4.992 mal aufgerufen
 Islamismus/Islam
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beethoven ( Gast )
Beiträge:

16.03.2009 09:36
#51 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Man sollte die Beiträge von "Herzimaus" mit mehr
Distanz lesen:

In ihrem letzten Beitrag gibt sie vor, im "Erziehungs-
urlaub" zu sein. Dieser Begriff wird schon seit Jahren
nicht mehr verwandt.
Als erstes würde ihre Tochter Deutsch lernen. Erst dann
würde sie "Türkisch, Marokkanisch plus Arabisch" (sic!)
lernen.

Die zweisprachigen Klassen (Deutsch und Türkisch) wurden
zum größten Teil, jedenfalls in Berlin, deshalb nicht
weitergeführt, weil festgestellt wurde, dass beide Sprachen
nur unzureichend gelernt wurden. Gerade türkische Eltern,
die bildungsorientiert sind, wie man so schön sagt,stecken
ihre Kinder in reine Deutschklassen.

Titus Offline



Beiträge: 506

16.03.2009 11:26
#52 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Natürlich sollen die Kinder auch Türkisch lernen können, weil sie auch Französisch, Spanisch oder Englisch lernen.
Also darf meine Tochter nur Türkisch lernen,wennn sie spanisch und Französich auch als Muttersprache in der Schule lernt?? Erst dann wird sie von euch akzeptiert?
Ich lebe in Deutschland und als erstes ist Deutsch an der ersten stelle, meine tochter wird türkisch und marokkanisch plus arabisch lernen, englisch wird es inder schule geben, spanisch und französich braucht sie nicht nur damit sie akzeptiert wird?
wo ist da bitte demokratie?

Wo die Demokratie ist? Gute Frage, sicherlich nicht in dem Zwang, daß Deine Tochter türkisch und marrokkanisch plus arabisch lernen wird (besser: muß???) Und wenn Deine Tochter später ganz andere Pläne hat, z.B. englisch, weil Handelssprache, oder französisch, wegen der Schönheit der Sprache und Literatur, um nur zwei Beispiele zu nennen. Vielleicht will Deine Tochter später z.B. Maschinenbau/Ingenieurwissenschaften verbunden mit einem Wirtschaftsstudium absolvieren, da muß sie viel, viel studieren und lernen, was soll sie da mit den von Dir genannten zwangsweise (?) zu lernenden Sprachen anfangen? Oder muß sie diese Sprachen lernen, weil bereits beschlossen wurde, wo die spätere junge Frau einmal zu leben hat, ob sie will oder nicht? Wie sonst wäre wohl zu erklären, mit welcher Bestimmtheit Du jetzt bereits wissen willst, was Deine Tochter später will????

In Antwort auf:
Moscheen bauen?

Aha.. kirchen sind erlaubt aber keine moschee?
Unsere Väter die Deutschland mit aufgebut hatten, verdienen es nicht als dank ihre religion nachzugehen und für sich selbst ein gotteshaus zu bauen?
Das zeigt was für dich integriert bedeutet, sprich, nieder mit der religion und sei atheist, bin ich dann integriert??
Aber mal ne frage.. Wenn ich nur Englisch sprechen würde, würde es da noch einen Deutschen Jucken???[/quote]

Sicherlich sind Kirchen erlaubt, immerhin gehört Deutschland zum christlich geprägten europäischen Kulturkreis und nicht zum Orient. Moscheen wurden hier gebaut, das wurde erlaubt und genehmigt (ohne zu prüfen, woher das Geld für diese Bauten kam) - und ich erlaube mir die Bemerkung, wozu brauchen wir hier im Anbendland Moscheen? Die Behauptung, daß Eure Väter "Deutschland mit aufgebaut" haben ist maßlos übertrieben, und zwar deswegen, weil sie als Arbeiter kamen, die gut für ihre Arbeit bezahlt wurden, sogar beim Kindergeld war man mehr als großzügig. Irgendwelche Rechte haben diese Arbeiter nicht erworben und vom Bau von Moscheen war in ihren Arbeitsverträgen auch nicht die Rede, also, was soll diese Bemerkung? Geplant war ja, daß Gastarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen später in ihre Heimat zurückkehren würden. Nun, sie sind geblieben und sie konnten ihre Familen nachholen. Ihre Familien, aber nicht die ganze Türkei! Man mußte sich doch drüber im klaren sein, daß man nun in einem anderen Land, in einem anderen Kulturbereich leben würde. Man mußte sich diesem neuen Leben anpassen, akzeptieren, daß die Gesellschaftsform eine teilweise total andere ist, als die in der Türkei, egal ob Schule oder ganz besonders die Stellung der Frau in der Gesellschaft. Man kann sich schon vorstellen, daß es für den türkischen Mann ein Schock war zu erkennen, daß Frauen Wesen sind mit Rechten und eigener Entscheidungsfreiheit.
Und da führt absolut kein Weg daran vorbei, daß an diesem Grundrecht - ob es dem islamischen Klerus oder dem türkischen Mann paßt oder nicht - nicht gerüttelt wird.

Und in diesem Zusammenhang taucht nun die Frage auf, mit welchen Erwartungen wollen Türken in Deutschlan leben?
Sind sie bereit sich zu integrieren? Und das bedeutet eben von Vorstellungen über das Leben Abschied zu nehmen, daß zwar einersteits im Koran zwingend und nicht diskutierbar vorgeschrieben ist, andererseits mit unseren Vorstellungen kollidiert. Hier stoßen unterschiedliche Wertvorstellungen zusammen, die in vielen Punkten ganz einfach nicht zusammen passen. Und ich denke, daß unsere freie Welt nicht bereit sein kann und darf Wertvorstellungen und Gesellschaftsformen zu akzeptieren, die das Ende unserer Freiheit bedeuten würden.
Um noch mal zu dem Sprachenproblem zu kommen: Eine Fremdsprache zu erlernen hat doch nur dann einen Sinn, wenn ich diese Sprache beruflich brauche. Oder ich lerne aus Spaß und Interesse, dann muß ich schon so gut betucht sein, daß ich nicht einem Broterwerb nachgehen muß.

Da waren noch Bemerkungen über die Ablehnung der Türken durch die Deutschen. Da habe ich einige Gedanken nicht verstanden. Warum soll ich einen Türken ablehnen, weil er kein Scheinefleich essen will? Ist doch nicht mein Problem. Über das Kopftuchproblem stimme ich mit Gyse und anderen überein, eine poltische Demonstration darf es auch durch eine Kopftuch nicht geben. Ich weiß nicht, ob ein Kopftuchverbot etwas bringt. Die Unbelehrbaren ereicht man damit nicht. Und wenn ein Vater seine Tochter zum Kopftuch zwingt oder diese trägt es freiwillig, dann muß der Vater und auch das (arme) Mädel oder die junge Frau eben gesellschaftliche oder berufliche Nachteile in Kauf nehmen. Und ein Deutscher oder eine deutsche Frau, die zum Islam übertreten verlassen damit freiwillig ihr gesellschaftliches Umfeld oder auch ihre Familie, weil sie ja nun nach dem Koran leben müssen. Mir tun nur die Frauen und Mädchen leid, die diesen Schritt gehen und überhaupt nicht wissen was sie tun.....

Also, wenn Türken sich abgelehnt fühlen, dann doch eben durch ihre eigene Verhaltensweise oder eventuell durch Minderwertigkeitskomplexe? Wäre ja verständlich und nicht schlimm, kann man ja abstellen.

Eigentlich logisch wäre es doch, wenn Türken sich darüber im klaren sind, was sie wollen und entscheiden: Bleiben wir hier in Deutschland und suchen wir uns unseren Platz in der Gesellschaft, oder können wir das nicht akzeptieren und fahren wieder nach Hause? Was gar nicht geht, unter gar keinen Umständen, weder friedlich noch mit Gewalt, das wäre der Versuch hier eine zweite Türkei zu etablieren. Diesen Traum sollte man nicht weiter träumen...

Wer haut den gordischen Knoten (die Summe der Probleme Integration) durch oder ist dieser Knoten zu stark geknüpft und undurchtrennbar?

Titus -
















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Titus Offline



Beiträge: 506

16.03.2009 17:06
#53 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Zitat von beethoven
In Erwiderung zu Titus vom 15.3.2009, 23.11 Uhr:
An Titus nur nebenbei:
Die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ates hat
ihre Zulassung zur Anwaltschaft wieder aufgenommen und
setzt sich weiter für muslimische Frauen ein, die seitens
ihrer Ehemänner/Familie bedroht, erniedrigt und verletzt werden.
Vor kurzem hat sie eine Vollmacht für junge Mädchen
entwickelt, die Sorge haben müssen, während ihres Ferienaufent-
haltes im Ausland zwangsverheiratet zu werden.


Das ist einmal eine sehr erfreuliche Mitteilung. Hoffentlich hat Frau RA. Ates mit Ihrer Initiative
nachhaltigen Erfolg!

Mit Gruß von Titus und besten Dank.

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Schwester8 Offline

Muslima

Beiträge: 836

18.03.2009 00:17
#54 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Wenn sie Deutsch und Englisch lernt, ist das zukunftsorientiert und damit gut! Englisch ist nun mal wichtig, weil das die Weltsprache ist.


Ich hatte auch englisch...auch wenn ich nie besonders gut darin war...ich hatte auch kurze zeit spanisch in der schlule...
Aber die sprachen die mich wirklich weiter gebracht haben, bezogen auf meine zukunft...waren deutsch und türkisch...ich bin sehr froh, das ich damals in der schule türkisch gewählt hab statt fanzösisch...

BS ich finde schon das das stimmt....wenn du als deutscher, kein deutsch kannst oder nicht gut, wirst du auch nie englisch lernen ist so...aber auch ich finde, deutsch sprechen, sollte jeder der hier lebt...


In Antwort auf:
Wo die Demokratie ist? Gute Frage, sicherlich nicht in dem Zwang, daß Deine Tochter türkisch und marrokkanisch plus arabisch lernen wird (besser: muß???) Und wenn Deine Tochter später ganz andere Pläne hat, z.B. englisch, weil Handelssprache, oder französisch, wegen der Schönheit der Sprache und Literatur, um nur zwei Beispiele zu nennen. Vielleicht will Deine Tochter später z.B. Maschinenbau/Ingenieurwissenschaften verbunden mit einem Wirtschaftsstudium absolvieren, da muß sie viel, viel studieren und lernen, was soll sie da mit den von Dir genannten zwangsweise (?) zu lernenden Sprachen anfangen? Oder muß sie diese Sprachen lernen, weil bereits beschlossen wurde, wo die spätere junge Frau einmal zu leben hat, ob sie will oder nicht? Wie sonst wäre wohl zu erklären, mit welcher Bestimmtheit Du jetzt bereits wissen willst, was Deine Tochter später will????



Wo die demokratie ist??? nicht in deinem beitrag...wo steht das sie ihre tochter dazu zwingt??? Und jeder weiss, das kleinkinder leichter sprachen lernen können als erwachsene...also warum soll sie ihrer tochter nicht so viele sprachen wie möglich beibringen...ich habe gesehen wie reiche..ihren kindern in privat kindergärten chinesisch oder russisch beibringen...haben sie den ihre kinder gefragt??? aber das ist erlaubt, nicht...die dürfen das, weil du bestimmst welche sprache wichtig ist...
ich habe ingenieure so wie BWLer in meiner familie...und denen haben nicht meine eltern die sprache englisch beigebracht...sie haben es in der schule gelernt...zu not kann man jeder zeit ein kurs besuchen..dein einwand ist doch völlig sinnlos...aber das wirklich ekelige an deinem beitrag ist...das du so hinterhältig hineinbringst, das sie ihrer tochter alle entscheidungen abnimmt??? jede mutter tut das bis zu einem bestimmten alter...das ist doch normal und das recht einer mutter...also warum wirfst du herzimaus so etwas vor und tust so als wäre es ungeheuerlich...sorry titus ich vergass....sie ist muslima....

vieleicht will herzimaus in 10 jahern nach marokko umsiedeln...soll sie dann ihre 10 jährige tochter fragen, ob sie mitkommen will...lassen deutsche familien ihre töchter hier, wenn sie auswandern....

du kennst herzimaus nicht...also lass den mist bitte...



FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

18.03.2009 09:16
#55 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Ich wieder:
Ich kenne eine Familie, in der die Mutter mit dem Kind nur Englisch spricht (sie ist Amerikanerin), der Vater nur Russisch (denn aus Russland stammt er). Obwohl beide glänzend Deutsch können, aber das lernt die Kleine spätestens im Kindergarten von selbst. Sobald sie alt genug ist, bekommt sie zusätzlich Unterricht im Hebräischen. Was ist daran schlecht? Nichts, meiner Meinung nach... Meine kleine Schwester ist ähnlich aufgewachsen, es ist verboten in der Familie Deutsch zu reden und ich bringe ihr Französisch einfach mal so bei. Was ist daran schlecht, frage ich noch einmal? Das Kind wird intelligenter, was sich auf sein Leben gravierend auswirkt, da nichts den Horizont mehr öffnet als Sprachen. Ich lese Lukianenko, Duma und Shakespeare im Original - was ist daran schlecht? Das Original ist immer besser als die Übersetzung. Natürlich sind Kinder zu klein, um das zu entscheiden, aber kein Kind wird später zu seinen Eltern kommen und sagen, es würde bereuen, die Sprachen zu können!

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Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

18.03.2009 11:30
#56 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Prinzipiell ist Zweisprachigkeit oder mehrsprachig von großem Vorteil, besonders für Kinder, denn ihr Gehirn wird sich in jungen Jahren ausprägen. Studien nach zu urteilen schneiden zweisprachige Kinder bei sprachlichen und nichtsprachlichen Intelligenztests höher ab als monolinguale Kinder. Vor allem im Bereich der Kognition lassen sich, wie Wissenschaftler meinen, Vorteile sehen. Damit sind vor allem die Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, zu tun haben, also mit der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung, gemeint.

Wenn man das noch ein wenig abstrakter sieht, ist es sogar so, dass mehrprachige Kinder zwei oder mehr Wörter für Gedanken oder Gegenstände haben. Dadurch ergibt sich, dass die Verbindung zwischen Wörtern und Begriffen nicht sehr eng ist; als Resultat wird den Kindern ein flexibleres, flüssigesres und kreativeres Denken ermöglicht als den einsprachigen.

Von großer Notwendigkeit sehe ich den nahezu perfekten Erwerb der Muttersprache, das ist sehr wichtig. Menschen und Kinder müssen, um eine weitere Sprache gut zu erlernen, ihre eigene Muttersprache sehr gut beherrschen. Wer einen großen Wortschatz und einen sehr guten sprachlichen Ausdruck hat, wird es leichter haben, weitere Sprachen zu erlernen und zu erwerben.Natürlicherweise ergibt sich hieraus mehr Leistung und größeres Können im Umgang mit anderen Sprachen.
Zu Titus..

Ist wirklich eine dreiste unverschämheit von dir mir soetwas zu unterstellen, dass ich meine Tochter zwingen würde, wenn du meinen Beitrag sorgfälltig gelesen hättes, würdest du deine niveaulosen unterstellungen garnicht freigeben
Meine Tochter ist ein mischling.. ich spreche mit Ihr Marokkanisch und mein Mann Türke und er spricht mit Ihr Türkisch im Kindergarten meine Stieftochter spricht mit Ihr Deutsch, im Kindergarten wird Deutsch gesprochen und in der Dritten Klasse wird Englisch hinzugefügt!
Und wenn sie 4 Jahre alt ist werde ich genau das tuen was mein Vater mit uns getan hat nämlich in einer Mosche anmelden dort wird sie HochArbisch erlenen.
Später kann sie sich entscheiden ob sie Französich oder Latain oder was weiss ich was als Fach auswählen da kann sie sich frei entscheiden. Sie wäre dankbar soviele sprachen zu beherrschen zu können da sie einfach freien auswahl haben wird was sie gerne mal studieren oder sonst was machen möchte.

Mein Mutter die erst mit Ihrem 19 Lebensjahr nach Deutschland kam beherrscht nicht nur die Deutsche Sprache, sondern Französich, spanisch und verschieden Arabische Dialekte!
Mein Vater beharrscht nicht nur die Deutsche sprache, sondern ebenfalls Französich und Spanisch und Arabische Dialekte und weisst du was der Hammer ist?? Er ist Analphabetund hat es ihnen geschadet??

Und was Moscheenbauen betrifft, ich bin Deutsche bin hier geboren und aufgewachsen und sehe mich Als Deutsche Muslima die andere sprache beherrschen tut. Marokko schön und gut aber dort ewig zu leben keine chance denn Deutschland ist meine Heimat und jetzt kommst du und willst mir meine Religion bzw.. meine gebetsstätte verbieten?? Obwohl ich Deutsche bin, na dann wunderbare Demokratie´!!!

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Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

18.03.2009 12:59
#57 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Was ist daran schlecht, frage ich noch einmal?
Für mich ganz klar eins: dass in einer Familie, die als Deutsche besonderen Schutz bei der Aufnahme erfahren haben, die deutsche Sprache verboten ist. Dann noch, dass das Kind nicht zuerst seine Muttersprache lernt. Reicht eigentlich schon.

Dagegen, Kinder mehrsprachig zu erziehen, hat sicher niemand wirklich was. Aber Kinder brauchen vor allem auch eins: feste Orientierung. Dazu gehört zu wissen, was die Muttersprache ist und zu lernen, in ihr zu denken, träumen und zu fühlen. Genau deshalb bin ich auchdagegen, dass hier geborene türkische Kinder erst mal türkisch lernen sollen, bevor sie deutsch lernen.

Sprache prägt sehr. Auch das Gefühl der Zugehörigkeit. Deshalb: Für deutsche Kinder sollte es Pflicht sein, zuerst auch Deutsch zu lernen.

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

18.03.2009 13:09
#58 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Wie schon erwähnt, lernt das Kind Deutsch spielerisch dann eben im Kindergarten :), habe mich vielleicht unglücklich ausgedrückt :(. Zuerst wollten wir meine Schwester von Anfang an Deutsch und Russisch erziehen, nur hat es nicht funktioniert, sie hat einfach gar nicht gelernt zu reden. Das strikte Deutschverbot in der Familie dient dem Schutz der Muttersprache des Kindes (mir, meiner Kleinen etc.), da es auch Familien gibt, in denen die Muttersprache vom Kind nicht mehr gepflegt und höchstens noch verstanden, nicht mehr jedoch gesprochen wird. Das will meine Familie nicht und, wenn ich es richtig verstanden habe (bitte um Korrektur im Notfall *G*) auch Herzimaus nicht.
Deutsch lernt ein Kind in einem deutschen Kindergarten schon von selber.

Meinst du mit

In Antwort auf:
Für mich ganz klar eins: dass in einer Familie, die als Deutsche besonderen Schutz bei der Aufnahme erfahren haben, die deutsche Sprache verboten ist.

mich? Nein, wir haben als Juden besonderen Schutz bekommen, nicht als Deutsche. Die Familie von der ich spreche, ist aus Studiengründen aus Amerika eingewandert.

Mehrere Muttersprachen sind in der Schweiz und Co. doch bestimmt Gang und gebe :).

Aber ich glaube, das braucht einen Extrathread: "Mehrsprachiges Aufwachsen bei Emigrantenfamilien - Vorteile und Nachteile" oder so ähnlich, weil wir sehr weit abschweifen. Auch ich *mea culpa*

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Titus Offline



Beiträge: 506

18.03.2009 15:54
#59 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten


Herzimaus schreibt:
"Ist wirklich eine dreiste unverschämheit von dir mir soetwas zu unterstellen, dass ich meine Tochter zwingen würde, wenn du meinen Beitrag sorgfälltig gelesen hättes, würdest du deine niveaulosen unterstellungen garnicht freigeben......"

Ich habe gefragt, mehr nicht. Nun lerne ich, daß bereits die Fragestellung nach einer durch den moslemischen Glauben (?) bestimmten Verhaltensweise gegen den Glauben und damit gegen den Islam und gegen den Koran verstößt, und damit wiederum nicht nur unzulässig, sondern eben auch unverschämt sein muß. Also muß ich die "dreiste Unverschämtheit" als berechtigte Abwehr als Angriff auf den Islam verstehen und akzeptieren.

Deine Aussage über Deine Bestimmung, welche Sprachen Deine Tochter lernen soll oder muß, läßt doch nur die Vermutung zu, daß über das zukünftige Leben Deiner Tochter bereits entschieden wurde. Und daß auch noch das Kind als vierjährige in einer Moschee angemeldet werden soll, um hocharabisch zu lernen, verstärkt doch nur diesen Eindruck. Daß ich als Ungläubiger es für grausam und unmenschlich halte ein kleines Kind, ein Mädchen, dieser Tortur auszuliefern, wird Dir ebenso unverständlich sein. Selbst einem kleinen Jungen würde ich diesem Terror nicht aussetzen.

Ein Kindergarten - auf gar keinen Fall einen kirchlich oder anders religiös geführten - mit möglichst vielen unterschiedlichen Nationalitäten, wo Kinder fröhlich und spielerisch Sprachen lernen können, das ist akzetabel.


Nun sagst Du, daß Du als Deutsche geboren wurdest, sicherlich hast Du auch einen deutschen Paß. Du bist stolz darauf in einer mehr als geniealen Familie zu leben - so viele teilweise komplizierten Fremdsprachen gleichzeitig zu sprechen ist schon eine reife Leistung.

Nur, aus Deinen ganzen Aussagen geht doch hervor, daß Du Dich nicht integrieren willst, Du willst als Moslemin in einer moslemischen Gesellschaft leben, Du willst Deine Tochter so erziehen, daß sie in Deine Fußtapfen tritt etc.
Und wie stellst Du Dir das vor? Wie lange soll das gut gehen? Wird sich später Deine Tochter fügen oder wird sie ihr eigenes Leben leben wollen? Wird sie dann ernsthafte Schwierigkeiten bekommen?

Es ist doch so, daß es eine moslemische Gesellschaft auf Dauer und in keiner Form in Deutschland geben wird. Das wäre eine Islamisierung und gleichzeitig eine Verdrängung unserer freien Kultur/Zivilisation. Zwei Systeme auf einem Territorium kann es aber nicht geben.

Ist es nicht so, daß sich alle Moslems hier in Deutschland entscheiden müssen, ob sie sich integrieren wollen oder nicht?

Ist es nicht so, daß alle Moslems erkennen müssen, daß der Islam hier keine Zukunft hat?

Damit mir nicht wieder Rassismus unterstellt wird: Ich spreche nicht von Menschen, sondern von einer Religion.
Und diese Religion ist laut deren Aussage für ewige Zeiten in ihrer Form und Gesetzen unabänderlich. Und damit in einer freien Gesellschaft nicht akzeptabel.

Wenn ich mich hier irre und meine Aussage bezw. Schlußfolgerung falsch ist - dann bitte um Korrektur.

Titus





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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

18.03.2009 20:39
#60 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten
In Antwort auf:
Das strikte Deutschverbot in der Familie dient dem Schutz der Muttersprache des Kindes (mir, meiner Kleinen etc.), da es auch Familien gibt, in denen die Muttersprache vom Kind nicht mehr gepflegt und höchstens noch verstanden, nicht mehr jedoch gesprochen wird.

Ich denke, ihr seid jetzt Deutsche? Wieso ist dann die schützenswerte Muttersprache deiner Schwester russisch?
Das ist genau das Problem, was ich meine. Ich glaube dir gern, dass sie das im Kindergarten noch lernt. Ich bedauere aber die armen Kindergärtnerinnen die dann wohl dort mehr Zeit investieren müssen, die sie bei anderen Kinder dann einsparen. Oder gibt es da einen zweisprachigen Kindergarten?

Aber vor allem geht es mir um das, was ich schon oben gesagt habe. So verhindert ihr über schon über die "Muttersprache" dass sich wenigstens dein Schwester nicht nur als Deutsche bezeichnet, sondern sich auch als solche sieht. Wirklich traurig finde ich, dass die Familie, als sie sich entscheiden musste der Kleinen Deutsch oder Russich beizubringen, dann für Russisch entschieden hat. Durch diesen Zwang zur Entscheidung wurde die ja noch viel bewusster getroffen.
Schwester8 Offline

Muslima

Beiträge: 836

19.03.2009 00:16
#61 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Ich habe gefragt, mehr nicht. Nun lerne ich, daß bereits die Fragestellung nach einer durch den moslemischen Glauben (?) bestimmten Verhaltensweise gegen den Glauben und damit gegen den Islam und gegen den Koran verstößt, und damit wiederum nicht nur unzulässig, sondern eben auch unverschämt sein muß. Also muß ich die "dreiste Unverschämtheit" als berechtigte Abwehr als Angriff auf den Islam verstehen und akzeptieren


Ach mach dich doch nicht lächerlich...und verharmlose deine frage doch nicht....diese frage hättest du nie einer deutschen gestellt....diese frage war nicht mal ernst gemeint...jetzt stell ich dir mal ne frage....für wie dumm hälst du uns??? So menschen wie dich habe ich studiert....

In Antwort auf:
Deine Aussage über Deine Bestimmung, welche Sprachen Deine Tochter lernen soll oder muß, läßt doch nur die Vermutung zu, daß über das zukünftige Leben Deiner Tochter bereits entschieden wurde. Und daß auch noch das Kind als vierjährige in einer Moschee angemeldet werden soll, um hocharabisch zu lernen, verstärkt doch nur diesen Eindruck. Daß ich als Ungläubiger es für grausam und unmenschlich halte ein kleines Kind, ein Mädchen, dieser Tortur auszuliefern, wird Dir ebenso unverständlich sein. Selbst einem kleinen Jungen würde ich diesem Terror nicht aussetzen.


Terror....wow sorry aber ich war als kind auch öfter in der moschee....da wurde uns nicht das schiessen beigebracht...gut handgranaten uns so...(oh ne ich muss mit meinen scherzen aufpassen, titus in der nähe)
Titus mein lieber...du warst noch nie in einer moschee und du kennst auch keinen ausländer(auch keinen moslem) du hast auch nie eine freundschaft zu anderen aufgebaut, ausser solchen die so denken wie du....du hast gesagt, über den krieg können nur die reden die ihn erlebt haben....ich sage über ausländer können nur die reden, die einige kennen. ich weiss das es so ist, deshalb brauchst du mir auch nichts anderes erzählen....
(bei den studien kam ja auch raus, das die menschen die z.B. auf dem land leben, negativer auf ausländer eingestellt sind als wie die in den großstädten...das problem,wieviele ausländer leben den auf dem land???? die hassen etwas was sie nicht kennen, genau wie du titus)

In Antwort auf:

Ein Kindergarten - auf gar keinen Fall einen kirchlich oder anders religiös geführten - mit möglichst vielen unterschiedlichen Nationalitäten, wo Kinder fröhlich und spielerisch Sprachen lernen können, das ist akzetabel.


Sorry ist das deine meinung oder hat herzimaus es geschrieben....irgendwie kann ich es nicht wiederfinden in ihrem beitrag....
PS ich war selbst in einem kirchlichen....sachen gibst...

In Antwort auf:

Nur, aus Deinen ganzen Aussagen geht doch hervor, daß Du Dich nicht integrieren willst, Du willst als Moslemin in einer moslemischen Gesellschaft leben, Du willst Deine Tochter so erziehen, daß sie in Deine Fußtapfen tritt etc.
Und wie stellst Du Dir das vor? Wie lange soll das gut gehen? Wird sich später Deine Tochter fügen oder wird sie ihr eigenes Leben leben wollen? Wird sie dann ernsthafte Schwierigkeiten bekommen?


Siehst du, schon wieder der selbe mist....du hast null menschenkenntnisse...geh mal weiter die bild lesen...da kommen wohl die einzigen ausländer die du kennst her...dein denken, ist so typisch "BILD" da kommt mir das kotzen


In Antwort auf:
Es ist doch so, daß es eine moslemische Gesellschaft auf Dauer und in keiner Form in Deutschland geben wird. Das wäre eine Islamisierung und gleichzeitig eine Verdrängung unserer freien Kultur/Zivilisation. Zwei Systeme auf einem Territorium kann es aber nicht geben.


Klar wir schaffen die demokratie ab...und peter und hans die ebenfalls konvetiert sind...müssen auch weg...du weisst ja wie man aus mehreren systemen die eine reine macht....so weit kommt es noch....ekelig...und dann erwartest du das ....

In Antwort auf:
Damit mir nicht wieder Rassismus unterstellt wird


was soll ich davon halten...PS jude sein war auch nur eine reli. und sie waren deutsche und menschen, solange bis man sie nicht mehr als solche gesehen hat...also ist es damals nicht rassismus gewesen was die leute antrieb...es ging ja um eine reli. oder nicht...was ist für dich rassismus....scheiss türke zu sagen??? warst du im kindergarten???

In Antwort auf:
Ist es nicht so, daß sich alle Moslems hier in Deutschland entscheiden müssen, ob sie sich integrieren wollen oder nicht?


Was heisst den hier ob sie wollen oder nicht...du spricht hier von menschen...sie müssen sich anpassen...aber nicht auf ihr glauben verzichten...so wie du es gerne hättest...das nenent man dann keine demokratie...und weisst du deutschland ist schon lange auf den zug demokratie umgestigen....



In Antwort auf:
Ist es nicht so, daß alle Moslems erkennen müssen, daß der Islam hier keine Zukunft hat?


Warum....weil du es sagst....nein es ist nicht so...sonst noch fragen...

Sorry an alle das ich hier so ein bockmist schreibe....muss mich aber auf das niveau von titus begeben, wenn ich will, das er mich versteht...





Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

19.03.2009 09:07
#62 Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten
In Antwort auf:
Sorry an alle das ich hier so ein bockmist schreibe....muss mich aber auf das niveau von titus begeben, wenn ich will, das er mich versteht...
Sorry an alle? Suchst du unseren Schulterschluss, und willst Titus zu unserem gemeinsamen Gegner machen? Was ich bemerke ist, dass du auf die ruhig von Titus vorgetragenen Argumente mit hoher Gereiztheit und Verhöhnung reagierst. Wenn du "Bockmist" schreibst, liegt das nicht daran, dass du Titus dich nur so verständlich machen kannst. Das liegt daran, dass du dich dem Niveau Titus' unterlegen fühlst - darum schreist du so herum! Von dem Gefühl der Unterlegenheit kannst du dich ganz leicht befreien => indem du dich von deinen ideologischen Irrealismen befreist!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

19.03.2009 09:29
#63 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Guten Morgen Titus,

erst einmal mag ich festhalten das Englisch nicht sooo wichtig ist. Es mag
evtl. eine Weltsprache sein, aber es kommen immer noch genug Menschen ohne
Englischkenntnisse aus. BS z. B. spricht kein Englisch und könnte keine
Texte dieser Sprache ohne Schwierigkeiten zu haben übersetzen. Leben kann er
trotzdem gut...

Ich mag mich auch in einigen Teilen Queen anschliessen, denn ich habe auch
mein Deutsch erst später und in der Schule gelernt. Zu Hause sprach meine
Mutter mit mir Französisch und mein Vater sprach mit mir Russisch. Und gerade
meiner Mutter bin ich sehr dankbar dafür denn Französisch ist keine leicht zu
erlernende Sprache. Noch Heute rede ich zu Hause überwiegend Französisch und
schaue lieber französisches Fernsehen. Auch meine Bücher lese ich öfter in
französisch als in deutsch. Ist doch sicher für Dich O.K, wenn ich darum nichts
dagegen halte wenn türkische Muttis mit ihren Kindern türkisch reden...

Zitat von Titus
Nur, aus Deinen ganzen Aussagen geht doch hervor, daß Du Dich nicht integrieren willst

Genau das hat man mir letztens auch vorgeworfen. Sowas und ähnlich klingendes
bekomme ich hier in Österreich genausooft untergejubelt wie damals in Deutschland.
Klasse Argument. Darf doch sicher nachfragen wie Du zu dieser Meinung kommst, obwohl
Du weder Herzimaus noch Schwester8 oder sonst jemanden aus diesem Forum persönlich
und näher kennst? Oft scheinen Sachen so wie sie eigentlich nicht sind.
Zitat von Titus

Ist es nicht so, daß alle Moslems erkennen müssen, daß der Islam hier keine Zukunft hat?

Auch da mag ich nachfragen wie Du zu dieser Meinung kommst? Den Islam gibt es
schon länger und genausolange gibt es mehr oder halt weniger gläubige Moslems.

Dem Christentum hat man übrigens (dem Judentum auch) schon einen Untergang
prophezeit. Hm, tja, geben tut es sie trotzdem noch und die gläubigen Menschen
scheinen nicht auszusterben. Gerade im Islam, würde ich meinen...

----------------------------------------------------------------------------------------------------
So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

19.03.2009 10:56
#64 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

@BS: Ich will mich doch nicht mit dir streiten, aber... nein, der Kiga war einsprachig, aber die Erzieher hatten mit ihr keine Probleme. Sie hat die Sprache sehr schnell gelernt und im Gegensatzu zu mir spricht sie ohne Akzent.
Es ist unmöglich, einen Ausländer, der seine Sprache bewahren will, dazu zu bringen, zu glauben, dass das schlecht ist - das geht einfach nicht. Wer außer mir sollte außerdem Deutsch mit ihr reden? Niemand. Meine Großeltern können trotz wirklich großen Bemühens nach sieben Jahren immer noch kein Deutsch, sie sind älter und können es sich einfach nicht merken. Sollen die gar nicht mit meiner Schwester reden können? Soll die Kleine sich ausgeschlossen fühlen, wenn wir auf Russisch fernsehen? Oder wie eine Extrawurst in der jüdischen Gemeinde sein, eine der Wenigen die kein Russisch spricht? Damit wäre sie weit weniger integriert als mit Hilfe der russischen Sprache. Wer Russisch kann, hat Beziehungen, kennt mehr Webseiten und kann seine Meinung vielleicht in der anderen Sprache über Themen austauschen, über die es noch keine deutsche Webseite gibt. Die Kleine hat (ebenso wie ich *G*) mit 10 freiwillig gelernt, auf Russisch zu lesen. Dazu hat sie niemand gezwungen, uns reicht es wenn sie es spricht. Und ich war eine (das gebe ich zu) miese Schwester und wollte bis sie fünf war überhaupt nicht mit ihr reden *GG*.
Ich habe Deutsch bei meiner Ankunft innerhalb von drei Monaten im Kindergarten soweit gelernt, dass ich eingeschult werden konnte . und war fast sieben Jahre alt. Und nur weil ich hier lebe, muss ich mich doch nicht als Deutsche sehen :). In den slawischen Ländern wurde ein Unterschied zwischen Staatsangehörigkeit und Nationalität gemacht - zugegeben, rassistisch, da sich so in meiner Geburtsurkunde "von jüdischer Nationalität und sowjetischer Staatsbürgerschaft" wiederfindet. Aber das hat mich so sehr geprägt (und nicht nur mich), dass ich sage: Egal welche Staatsbürgerschaft ich habe - ich bin zwar vollständig in die Gesellschaft integriert, aber keine Deutsche. Integrierter als ich geht es kaum, aber ich habe einen weitestgehend russischen Freundeskreis - den ich jedoch erst seit drei Jahren habe, ich habe nichts gegen Deutsche aber die in meiner Umgebung haben mir in meiner Kindheit und in den ersten Gymnasialjahren zu viel angetan um mit ihnen befreundet sein zu wollen. Und unter meinen Peinigern waren Ausländer. Was wäre ich ohne Russisch? Einsam bis zum geht nicht mehr. Nur durch die Muttersprache bin ich integriert.

Dadurch, dass ich frühzeitig Sprachen lernen musste, bin ich nun mal die Klassenbeste in Englisch und Französisch, habe bessere Noten als die, die ein Jahr in Amerika oder Paris gelebt haben. :)

Ich glaube es ist ungeheuer wichtig, solche Fragen aus der Sicht von "Betroffenen" zu diskutieren, da man sich von außen nur schwer ein Bild machen kann. Insofern verstehe ich deine Argumente und kann sie nachvollziehen, aber da ich eben mitten drin stecke wie viele in diesem Forum, kann ich eben auch aus der Schule plaudern *G*.

@Tao:
Danke für deine Unterstützung! :) Ich glaube einfach, man muss so erzogen sein, um es gut zu finden. Wer mehr Sprachen kann, hat einen erweiterten Horizont. Solange das türkische Kind auch Deutsch kann, steht seiner Integration nichts im Wege :)

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beethoven ( Gast )
Beiträge:

19.03.2009 11:04
#65 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Kinder, die oder deren Eltern aus West-, Osteuropa oder Asien stammen müssen nicht unbedingt Deutsch als erste Fremdsprache lernen, um integriert zu sein. Man muss sich auch keine Gedanken um Kinder machen, deren Eltern Shakespeare oder Voltaire im Original lesen.

Gedanken muss man sich jedoch um türkische Kinder machen, da die Türken -leider- nach der eingangs genannten Studie bei der Integration das Schlusslicht darstellen.

Die Sprache und somit Deutsch, ist die sogenannte Schlüsselqualifikation für schulischen und beruflichen Erfolg und somit eine existenzielle Grundbedingung. Das wird inzwischen von keinem ernsthaft bestritten, und dass ist das, was Titus offenkundig meint.

Übrigens: Die Türken in Berlin, die das erkannt und den Sprung in die Mittel- oder Oberschicht geschafft haben, ziehen in die bürgerlichen Bezirke, weg von Kreuzberg oder Neukölln, weil, so die Begründung, ihre Kinder dort aufgrund des hohen Ausländeranteils nicht ausreichend Deutsch lernen.

Früher mag es ausreichend gewesen sein, Deutsch erst in der Schule zu lernen. Ob das heute noch gilt, ist zweifelhaft, da mehr und mehr schulische Inhalte wie z.B. Musik und naturwissenschaftlicher Unterricht in die Kindergärten verlagert werden. Wer wie die Vietnamesen und Koreaner überdurchschnittlich bildungsorientiert ist, meldet sein Kind bereits mit 2 Jahren für eine Einrichtung an.

Tao-Ho Offline

Zennois


Beiträge: 5.365

19.03.2009 11:12
#66 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Du hast mir mit so vielen Dingen aus der bei mir nicht vorhandenen Seele
gesprochen, liebe Queen.

Wer in solchen Haushalten aufwuchs kann gut nachvollziehen was Du geschrieben
hast.

In Antwort auf:
Solange das türkische Kind auch Deutsch kann, steht seiner Integration nichts im Wege

Und genau da liegt der Punkt. Was ist eigentlich gut integriert? Muss man
dazu wirklich seine Herkunft und Kultur verleugnen? Mir wird ja auch sehr
oft vorgeworfen das ich mich nicht integrieren will.

Vielleicht sollte man in Deutschland erst mal einig sein was gut integriert
sein bedeutet.

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So wie die Lotosblume lieblich und unbefleckt aus dem Schlamm sich erhebt...
() Tao-Ho

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

19.03.2009 11:43
#67 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Es darf von keinem verlangt werden seine Herkunft zu verleugnen.
Jeder sollte sich seiner Herkunft Bewußt sein und auch die Möglichkeit
haben seine Traditionen zu pflegen
(ich meine, außer wenn sie gegen das Gesetz oder die guten Sitten hier zu Lande verstoßen)
Aber man sollte auch die Kultur, die Sitten und Gebräuche hier in Deutschland respektieren.
Und gerade in dieser Akzeptanz bzw. dem Fehlen der Akzeptanz liegt das Problem.
Wenn einem jungen Türken Beispielsweise von klein auf beigebracht wird, wie toll es ist Türke
zu sein, dass die Türkische Kultur die beste ist, usw. ist das nicht gerade eine gute Basis.
Spätestens dann wenn ihn mal einer die Frage stellt, worauf er denn da stolz ist, bzw. worin denn die
überlegenheit der türkischen Kultur bestehen soll, dann Endet es meist in einer Auseinandersetzung.
Es wird den Deutschen immer gerne vorgeworfen sie seien Ausländerfeindlich.
Ich bemerke tagtäglich dass dies nicht der Fall ist (vieleicht von ein paar unverbesserlichen abgesehen)
Aber umgekehrt sehe ich manchmal Ausländerfeindliche Tendezen innerhalb der Emigranten
(für die ja jeder außerhalb der eigenen Gruppe ein Ausländer ist)
Aber nicht alle Emigranten und deren Kinder sind da gleich. Mit Italienern. Spaniern, Griechen,
Afrikanern, usw. gibt es kaum Probleme.
Warum aber gibt es mit den Türken so große Probleme?
Ich meine das jetzt nicht polemisch sondern hätte da gerne eine befriedigende Antwort
zu dieser Frage.

Glaube ist Aberglaube

Titus Offline



Beiträge: 506

19.03.2009 11:48
#68 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Guten Morgen Tao-Ho,

denke ich auch, daß viele Menschen Englisch nicht brauchen. Beruflich sieht es da schon anders aus. Und wer sich einem Computer ausliefert, sollte auch ein paar Brocken zu verstehen suchen.

Von mir aus kann eine türkische Mutter mit ihren Kinder auch chinesich oder irgendeinen arabischen Dialekt sprechen, nur, hier geht es um Integration. Und da denke ich, das es wenigstens für die Kinder in Bezug auf eine Integration besser wäre, wenn man mit ihnen auch in der Familie deutsch sprechen würde. Wenn die Familie in Deutschland leben will und für die Kinder eine gute schulische und berufliche Zukunft angestrebt wird. Nun ist es so, daß in vielen türkischen Familien die Mutter die deutsche Sprache nicht beherrscht, mithin nur türkisch mit ihren Kindern sprechen kann. Es muß ja auch nicht so sein, daß die Familie für immer in Deutschland leben will, sondern eine Rückkehr in die Türkei plant (oder eben je nach Herkunft in ein anderes, islamisches Land). Ob die Kinder das wollen, lassen wir einmal undiskutiert. Da gehen wieder die Meinungen auseinander. Da gibt es das schlimme Wort "Elternrecht".

Wenn man nun die Aussagen von Herzimaus (und wohl auch die von Schwester8) liest, dann ist für mich belegt, daß eine Integration (die diesen Namen gerecht wird) nicht angestrebt wird.

Ich schrieb doch:
"Es ist doch so, daß es eine moslemische Gesellschaft auf Dauer und in keiner Form in Deutschland geben wird. Das wäre eine Islamisierung und gleichzeitig eine Verdrängung unserer freien Kultur/Zivilisation. Zwei Systeme auf einem Territorium kann es aber nicht geben."

Und dann kam meine Schlußfolgerung als Frage, daß sich die Moslems entscheiden müssen, ob sie sich integrieren wollen oder nicht.

Es ist doch hier ohne Relevanz, ob der Islam weiterhin existieren wird. Davon habe ich nicht gesprochen. Bei Deiner Stellungnahme hast Du das kleine Wort "hier" überlesen. "Hier" in Deutschland hat der Islam keine Chance und warum, habe ich auch geschrieben.

Und ich habe auch geschrieben, warum der Islam keine Chance hat, und zwar:
"Damit mir nicht wieder Rassismus unterstellt wird: Ich spreche nicht von Menschen, sondern von einer Religion.
Und diese Religion ist laut deren Aussage für ewige Zeiten in ihrer Form und Gesetzen unabänderlich. Und damit in einer freien Gesellschaft nicht akzeptabel."

Meine Frage lautete daher, ob ich mich irre, wenn ich diese Schlußfolgerung ziehe, nämlich, daß der Islam durch seine absolute Unveränderbarkeit seine Akzeptanz in einer freien Gesellschaft selbst verhindert.

Die Antworten zu allen Punkten von Schwester8 muß man wohl nicht weiter kommentieren. Mir wären sachliche Argumente lieber gewesen, nur hat es Gysi in seinem Beitrag wohl auf den Punkt gebracht. Ich denke, das könnte es sein. Außerdem ist für mich erkennbar, daß eine Diskussion immer dann endet oder in Beschimpfungen abgleitet, wenn der "Koran" berührt wird und man zu Fragen oder gar Kritik kommt. Es muß auch gar nicht der Koran sein, den Islam zu kritisieren oder zu hinterfragen reicht auch schon. Und das ist zu bedauern.

Ich habe es bereits an anderer Stelle gesagt und wiederhole es hier:
Es muß ein Weg gefunden werden mit den hier lebenden Moslems auszukommen. Irgendwie muß eine Lösung gefunden werden. Daß wir unsere Freiheit und unser Leben nicht aufgeben und uns dem Islam unterwerfen, sollte klar sein. Also wird es einen islamischen Staat auf deutschen Boden nicht geben.

Das Dilemma der Moslems ist doch, daß sie gerne einen islamischen Staat auf deutschem Boden hätten, aber zu den Bedingungen der westlichen Freiheit und des westlichen Lebensstil. Und das geht eben nicht. Meine ich.

Bei aller Islamgläubigkeit: Daß ein Moslem - männlich oder weiblich - in einem Staat wie Saudi-Arabien oder dem Iran leben möchte, also das kann ich mir nicht vorstellen. Oder, irre ich mich? Wenn ja, dann meine Frage, warum kommen sie dann zu uns und wandern nicht in den Iran aus oder nach Saudi-Arabien?

Titus - ich bin und bleibe neugierig, wenn ich etwas nicht verstehe, will ich es wissen. Und da muß ich eben auch den Rassismusvorwurf hinnnehmen - ist gegebenfalls auch eine Antwort. Sprache kann manchmal ganz schön verräterisch sein.

Also zum Schluß noch einen Gruß.






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beethoven ( Gast )
Beiträge:

19.03.2009 11:48
#69 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Integration heißt "Einbindung, Einbeziehung".

Objektiv ist man in eine Gesellschaft eingebunden durch eine gemeinsame Sprache, Kindergarten, Schule, Arbeit, Mitgliedschaft in einer kulturellen Einrichtung oder einem Verein. Ganz wesentlich: Freunde aus der sogenannten (schreckliches Wort) Aufnahmegesellschaft.

Subjektive Einbindung liegt vor, wenn man gerne in dieser Gesellschaft lebt.

Keiner verlangt Verleugnung der eigenen Herkunft oder Kultur.

beethoven ( Gast )
Beiträge:

19.03.2009 12:06
#70 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Ich möchte das Merkmal der subjektiven Integration präzisieren:

Der Betreffende fühlt sich angenommen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

19.03.2009 12:40
#71 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Ich glaube es ist ungeheuer wichtig, solche Fragen aus der Sicht von "Betroffenen" zu diskutieren, da man sich von außen nur schwer ein Bild machen kann.

Da kann ich dir nur zustimmen. Deine Schilderung war wirklich sehr eindrucksvoll.
Im Nachherein würde ich sogar sagen, ich habe da was falsch verarbeitet. Wie du geschrieben hast, seid ihr ja als Juden hierhergekommen und nicht als Deutschstämmige. Bei letzteren wäre es wirklich schlimm, wenn sie, nachdem sie als Deutsche hier die Einreise bekommen haben, dann anschließend Angst haben, ihre russische Nationalität zu verlieren.

In eurem Fall kommt es wohl einfach auf den kleinen, aber wichtigen Unterschied zwischen Integration und Assimilation an. Den Bogen habe ich da nicht bekommen. Natürlich sollst du und deine Familie eure Kultur behalten dürfen. Eine Vermischung, was doch eigentlich immer beiderseitiger Vorteil ist, wird sich nach und nach von selbst ergeben. Jedenfalls wenn ihr nicht, wie die Türken u.a. Gesellschaften und Ghettos bildet, in denen Deutsch schon gar nicht mehr gesprochen wird. Du gibst dir sicher Mühe, dich zu integrieren, vielleicht bist du es wirklich schon richtig. Von alten Menschen wie deinen Großeltern wird man das so nicht mehr erwarten.

Dass ich nicht sicher bin, ob du wirklich das Paradebeispiel für Integration bist, liegt an deinem weitestgehenden russischem Freundeskreis.
Wenn dort Deutsch eure Umgangssprache ist, ist es überhaupt keine Problem, wenn alle russischer Nationalität sind. Wenn ihr dort ausschließlich Russisch redet, wäre das bewusste Abschottung nach außen. Das wäre wieder kein Zeichen für Integration.

Wie läuft es in eurer Clique? Die ist doch sicher gemischt, also nicht nur russische Juden sondern auch Deutschstämmige. Wie sehen die sich, als Russen oder als Deutsche? Bleibt ihr unter euch oder ist es eine offene Gruppe, in der auch Deutsche dabei sind?

An solchen konkreten Sachen (auch noch anderen) würde ich eine erfolgreiche Integration messen.

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

19.03.2009 13:08
#72 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

@BS: Ich bin froh, dass wir uns jetzt verstanden haben!
Nein, die fühlen sich auch tatsächlich mehr als Deutsche, zumindest die Wenigen, die ich kenne. Wobei ich es auch bei ihnen bedauerlich finde, wenn die Kinder kein Russisch mehr können :(.

Eine Vermischung der Kulturen ist ja schon dadurch gegeben, dass ich als Kind Forderungen gestellt hatte nach einem deutschen Weihnachtsmann und nach dem Osterhasen, den es in der Kultur meiner Eltern früher nicht gab. Wir betonen intern immer wieder, dass die deutsche Kultur unser Leben doch sehr bereichert hat, drüben käme keiner auf die Idee, aus Weihnachten ein nahezu zweimonatiges Fest zu machen, über das wir uns jedes Jahr schon im Oktober freuen können :). Dort ist immer alles zur rechten Zeit am rechten Ort :).
Ich glaube, es hat einen Grund warum es zu keiner Ghettoisierung gekommen ist in meiner Stad: Die meisten Wohnungen waren belegt und es wurde den Einwanderern nicht erlaubt, bestimmte Wohnungen anzumieten. Somit war die Auswahl bewusst kleingehalten worden. Als das Verbot aufgehoben wurde, hat sich da leider auch Einiges getan, es gibt bei uns ein Russendeutschenviertel, in dem es auch für mich als Jüdin einfach gefährlich ist.

Wir reden meist Deutsch, weil wirklich nicht alle russischstämmig sind, eine meiner besten Freundinnen kommt aus Israel und kann kein Russich - aus Respekt zu ihr sprechen wir Deutsch. Sonst ist es unterschiedlich, wir sprechen ein kunterbuntes Mischmasch aus beiden Sprachen, mit ein bisschen Jiddisch und Englisch mitten drin :). Mit manchen Freunden rede ich am Telefon nur Deutsch, mit anderen nur Russisch - je nachdem, wie gut Der/Diejenige die eine oder andere Sprache spricht :), wenn mein bester Freund Russisch spricht, verstehe ich einfach kein einziges Wort *G*.

Unsere Clique ist ein offener Verband und seit Kurzem sind auch Deutschstämmige und (wenn auch seltener) Deutsche dabei. Wir sind zu ihnen eigentlich sehr nett, aber sie schotten sich von selber von uns ab - wenn jemand einen Witz erzählt und außer den Deutschen alle lachen (auch wenn der Witz auf Deutsch ist), dann wird es sehr schwer. Manche Witze lassen sich nicht erklären. Wenn wir Austauschschüler aus Israel dahaben, sprechen wir mit ihnen in der ersten Zeit Englisch, bis ihr Deutsch besser wird :). Wodurch alle diese Sprache mehr oder weniger fließend beherrschen. Es kommt jedoch vor, dass bei Gesprächen drei Leute nur mit Übersetzen beschäftigt sind, weil jemand neu ist und z.B. noch kein Deutsch oder kein Englisch kann. Machen wir etwas nur auf Russisch, wird auch das übersetzt.

Nicht alle aus meinen Freundeskreis sind auch Teile meiner Clique, meine (freilich wenigen) Schulfreunde sind fast alle deutsch, meine allerbeste Freundin (die jetzt leider in London lebt) ist Polin.

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Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

19.03.2009 21:21
#73 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Deine Aussage über Deine Bestimmung, welche Sprachen Deine Tochter lernen soll oder muß, läßt doch nur die Vermutung zu, daß über das zukünftige Leben Deiner Tochter bereits entschieden wurde. Und daß auch noch das Kind als vierjährige in einer Moschee angemeldet werden soll, um hocharabisch zu lernen, verstärkt doch nur diesen Eindruck. Daß ich als Ungläubiger es für grausam und unmenschlich halte ein kleines Kind, ein Mädchen, dieser Tortur auszuliefern, wird Dir ebenso unverständlich sein. Selbst einem kleinen Jungen würde ich diesem Terror nicht aussetzen.

Sag mal was willst du eigentlich bitte??
Ich bin auch als kleines KInd in die Moschee gebracht worden, bin ich jetzt eine terroristin??
Ja ich entscheide solange bis meine Tochter selbst für sich entscheiden kann.
Ich würde verstehen wenn du mir sagen würdest, "Also wieso zwingst du deine Tochter einen Kopftuch zu tragen" aber nur weil ich meine Tochter mehrere sprachen beibringen möchte bin ich unmenschlich, na toll!!
In Marokko lernen Kinder Arabisch, Französich, spanich. Aber der 5 Klasse englisch und DEUTSCH wer entscheiden möchte.
Und das du mir jetzt auchnoch vorwirfst "daß Du Dich nicht integrieren willst"
dachte ich hätte es schon, indem ich die Deutsche sprache beherrsche, zur schule ging, meine Ausbildung machte und hinterher gearbeitet habe und noch nicht einmal Harz4 empfangen habe, immer treu die steuern bezahlt usw.. usf..
reicht es denn nicht aus?? Oder liegt es jetzt an meinem Kopftuch und Religion??
Stell dir mal vor werde (sobald meine Tochter in den Kindergarten geht) mich selbstständig machen ohja.. einen Boutiq werde ich eröffnen und nein nicht für Islamische kleidung, sondern für Jugendliche Mode und Trend bin ich immernoch nicht integriert??

Meine Tochter muss nicht in meinen Fusstapfen treten sie kann selbst entscheiden sowie es meine Eltern mit mir getan haben. Sie wird natürlich ihr eigenes leben führen dürfen wenn sie es möchte, also bitte keine vorurteilungen!!!
In Antwort auf:
Es ist doch so, daß es eine moslemische Gesellschaft auf Dauer und in keiner Form in Deutschland geben wird
.
Komisch.. die gibt es schon seitüber 40 jahren, wenn ich mich nicht irre werden immer mehr und mehr Muslime geben vorallem konvertierte Detusche, wo sollen sie denn hin??

In Antwort auf:
Ist es nicht so, daß sich alle Moslems hier in Deutschland entscheiden müssen, ob sie sich integrieren wollen oder nicht?

Solche Menschen wie du gerade, wollen solche Muslime wie mir keine Chance geben!!!

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Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


beethoven ( Gast )
Beiträge:

19.03.2009 22:05
#74 RE: Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

Wer hat dieses Mal den Text unter den Namen "Herzimaus" verfasst?

Abgesehen von der veränderten Syntax: "Herzimaus" beabsichtig jetzt eine Boutique zu eröffnen.
Wenn ich mich recht entsinne, war vor kurzem von einem Studium die Rede.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.869

19.03.2009 22:08
#75 Türken sind mit Abstand am schlechtesten integriert Antworten

In Antwort auf:
Solche Menschen wie du gerade, wollen solche Muslime wie mir keine Chance geben!!!
Doch, tut er. Und zwar, indem er mit dir offen diskutiert. Du hat vielleicht keine Chance darauf, dass dir hier alles abgenickt wird. Aber dass Titus dir per se das Bleiberecht abspricht, kann ich nicht erkennen. Sein Engagemant geht gegen den Islam. Und es wird - nicht nur von ihm - ja auch erklärt, warum.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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