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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


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Dieses Thema hat 87 Antworten
und wurde 2.793 mal aufgerufen
 Christentum
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Stelth Offline



Beiträge: 526

05.02.2009 19:36
#26 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Hi Leute!!! Tut mir leid das ich mich längere zeit nicht gemeldet hatte.
Musste viel raus aus dem Haus.

O.K. O.K.,danke für eure Reaktionen auf meine Ursprüngliche Anfrage, s. Anfang.
Bitte, meine "Virtuellen" Freunde, bleibt Sachlich und wie schon erwähnt von Gysi,
besprecht eure Streitpunkte in der Streitarena. Danke

Mir gefallen eure Aussagen bezüglich des Themas und ich würde sie gerne einigen
meiner Glaubensgenossen, die ihren bezug zur Realität verloren haben, zu Gemüte führen.
Natürlich nur mit eurer ausdrücklichen Erlaubniss.

Also da wären,kadesch Beitrag von 03.02.2009 16:38,SnookerRI Beitrag von 03.02.2009 18:07,Gysi Beitrag von
03.02.2009 18:31.

Ferner, als Mitglied einer Gemeinde, Kirche, musste auch ich unter Meinesgleichen leiden.
Ich wurde auf verschiedene art und weise verschmäht, ausgelacht und beschimpft. Das zog dan natürlich den Ausstritt aus diesem Verein nach sich.
Tut mir nicht leid. Bin einer anderen Gemeinde beigeträten und verstehe mich mit den dortigen ausgezeichnet.

Also erzählt einfach wie und was ihr mit Christen erlebt habt, oder eure Verwandte und Freunde und Nachbarn und Kinder z.B. in der Schule.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

05.02.2009 19:43
#27 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
Zitat von Gysi
Was ist denn das für ein Unsinn? Wenn dich unsere Kritik an den Religionen so fertig macht, hast du ein Problem mit deinem Glauben. Und damit solltest du dich ernsthaft auseinandersetzen.


Um Himmels Willen, Gysi, in deiner Wut bist du so aufgebracht wie berechenbar. Mich macht nicht eure Kritik fertig, sondern deren Undifferenziertheit und mitunter, so muss man schon sagen, Plumpheit.
Wer die Abschaffung von Geistesdisziplinen wie Theologie fordert oder fördert, ist in meinen Augen betont kurzsichtig.
Ich war in einigen Foren unterwegs, aber paradoxerweise ist mir der Abschied hierso schwer wie leicht gefallen.

Deine Haltung gegenüber Gläubigen ist geprägt von Vorurteilen, Vorverurteilungen, Misstrauen und Abscheu.
Worin immer sich so eine Sichtweise bettet, sie ist nicht akzeptabel.

Dein Ziel ist, auch im Rahmen solch eines Forums, die Abschaffung, Negierung bzw. Bekämpfung der Religion, und das in jeglicher Form. Der abrahamitische Glauben wiedert dich genauso an, wie ein Koan im Buddhismus. Das merkt man dir und deinem Konzept allzu oft an.

Und dies könnte der Grund sein, weshalb dieses Projekt, genannt 'Religionsforum Wogeheichhin' zum scheitern verurteilt ist. Und ich will dir nichts böses, aber ich hoffe, es scheitert. Denn die Frage 'wogeheichhin' ist aus deiner Perspektive suggestiv gestellt, denn den Weg willst du gar nicht wissen, da es nur einen gibt, den der 'Diktatur des Atheismus', aber diese hatten wir schon mal, und sie war nicht viel besser als jene, die zuvor gedacht und praktiziert wurden.

Das war jetzt alles sehr persönlich von mir, aber wir hatten ja schon einige heftige Kontroversen miteinander und ich traue dir zu, das einordnen zu können.
Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

05.02.2009 20:30
#28 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Natürlich nur mit eurer ausdrücklichen Erlaubniss.

Also da wären,kadesch Beitrag von 03.02.2009 16:38,SnookerRI Beitrag von 03.02.2009 18:07,Gysi Beitrag von
03.02.2009 18:31.
Meinen Segen hast du. Von mir darfst du alle Beiträge ungefragt weitergeben. Unterzeichnet mit meinem Namen und immer mit Kontext-Berücksichtigung - das wäre schön.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

05.02.2009 20:47
#29 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Um Himmels Willen, Gysi, in deiner Wut bist du so aufgebracht wie berechenbar.
Freu dich doch, wenn ich berechenbar bin. Es ist nicht meine Absicht, mit verdeckten Absichten durchs Leben zu rennen. Und wenn ich dir mal ausnahmsweise sage, dass du Unsinn redest, liegt das möglicherweise daran, dass du Unsinn redest - und nicht weil ich wütend bin. Ich kriege nur dicke Backen, wenn ich so 'nen Schmarren lese, wie ich den von dir heute zu lesen bekam.
In Antwort auf:
Deine Haltung gegenüber Gläubigen ist geprägt von Vorurteilen, Vorverurteilungen, Misstrauen und Abscheu. Worin immer sich so eine Sichtweise bettet, sie ist nicht akzeptabel.
Als Diskussionsbeiträge für das RF sehr wohl. Deine Beiträge sind es auch, immer noch. Du muss ja nicht meiner Meinung sein. Ebenso, wie ich nicht deiner bin.
In Antwort auf:
Dein Ziel ist, auch im Rahmen solch eines Forums, die Abschaffung, Negierung bzw. Bekämpfung der Religion,
Richtig.
In Antwort auf:
und das in jeglicher Form.
Das ist eine nicht richtige Unterstellung. Ich bin nicht für Sprengstoff-Attentate, nicht für gewalttätige Demonstrationen, nicht für Ausgrenzungen, Unterdrückung aller Art - sondern für den substanziellen Dialog! Dafür habe ich das RF hier doch im Januar 2005 aufgemacht!
In Antwort auf:
Und dies könnte der Grund sein, weshalb dieses Projekt, genannt 'Religionsforum Wogeheichhin' zum scheitern verurteilt ist.
Kurz bevor Tao-Ho ging, fabulierte sie auch, dass das Forum hier, wie alle anderen, kurzlebig sein würde. Was für ein Selbstbild habt ihr eigentlich? Weil gerade IHR geht, soll der Laden hier eingehen? Da lachen doch die Hühner!
In Antwort auf:
den der 'Diktatur des Atheismus', aber diese hatten wir schon mal, und sie war nicht viel besser als jene, die zuvor gedacht und praktiziert wurden.
Du meinst doch wohl nicht die DDR? Was habe ich, was haben wir, mir der DDR zu schaffen? Ich bin nicht für die "Diktatur des Atheismus". Ich bin für den substanziellen Dialog, denn der ist der Erkenntnisweg! Und Erkenntnis wird die Religionen brechen, alle! Das ist meine Überzeugung, und wir werden dieses Ziel erreichen, wenn wir den Dialog aufrechterhalten - keine Diktatur aufbauen, nee! - den Dialog immer breiter anlegen und beständig fortführen.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

05.02.2009 21:38
#30 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Kurz bevor Tao-Ho ging, fabulierte sie auch, dass das Forum hier, wie alle anderen, kurzlebig sein würde. Was für ein Selbstbild habt ihr eigentlich? Weil gerade IHR geht, soll der Laden hier eingehen? Da lachen doch die Hühner!

Nee, das RF geht wegen unseren Abgangs nicht ein, ganz bestimmt nicht. Dafür sorgen schon Smilie-versessene User oder andere Ahnungslose.
Nur sollte dir der Substanzverlust (...und ich rede jetzt nicht von mir) in letzter Zeit zu denken geben....oder ebend auch nicht, ist auch egal.
In Antwort auf:
Schmarren

Ist das nun eingrenzbar, was Schmarrn ist, ist es auf die ideologische Weltsicht begrenzt, oder generell von dir zu kategorisieren, wer 'Schmarrn' schreibt, oder nicht oder wie oder was..
Ich weiß, das dich fast jeder scheidente User schmerzt, das reicht mir vorerst, nicht weil ich rachedürstig bin, sondern ich durch dein Forum die Grenzen ideologischer Weltsicht sehr viel besser kennen gelernt habe.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2009 22:27
#31 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Substanzverluste habe ich in letzter Zeit beim besten Willen nicht festgestellt.

Was ich festgestellt habe und noch feststelle, ist zweifellos eine Verschärfung des Tones. Das könnte daran liegen, dass auch in der Gesellschaft die Auseinandersetzung immer schärfer wird. Gut aber auch einfach daran, dass sich unsere eigenen Anschauungen ändern oder wir einfach etwas aufgescheucht sind.

Eine Forderung wie die Abschaffung der Theologie als ordentliches Lehrfach, egal wie man dazu steht, hätte z.B. dich, Maleachi, früher nie so beschäftigt. Du hättest vielleicht nachgefragt und ich hätte begründet.
Das wäre eine Diskussion, die genau dem Sinn des Forums entspricht.

Was scheinbar überhaupt nicht mehr klappt, ist der Verzicht auf persönliche Angriffe. Wenn man sich diesen Thread durchliest hat man geradezu ein Paradebeispiel. Da weiß der eine ganz genau, warum der andere wie handelt, der andere wie Handlungen einzustufen sind, da wirds einfach persönlich.

Wenn wir es nicht schaffen, diese persönlichen Angriffe zu unterlassen, wenn wir es nicht schaffen, mit Hofnarren unaufgeregt umzugehen, wenn wir es nicht schaffen, wieder zu dem Stil persönlicher Achtung trotz gegensätzlicher Standpunkte zurückzukommen, dann sehe ich das Forum wirklich gefährdet.

Noch eine kleine Bemerkung zu den Frauen die jetzt weg sind. Manchmal, geb ich gern zu, haben mich Tao Hos Beiträge wie auch die allerletzten von Mum etwas genervt. Da empfand ich viel Emotion aber wenig Sachlichkeit. Was die beiden aber reingebracht hatten war ein Austausch auch über persönliche Belange und damit ein gegenseitiges Verhältnis abseits der religiösen und weltanschaulichen Standpunkte.
Das fehlt jetzt vielleicht.

Ich möchte vorschlagen, hier im Thread wirklich erst mal aufzuhören. Jedenfalls unbedingt damit, das Verhalten anderer persönlich zu beurteilen. Vielleicht hilft es wirklich in der Streitarena mal ausschließlich über unser Verhalten hier zu diskutieren.

Jeder, aber wirklich jeder der hier diskutiert muss sich eins bewusst machen:
Wer mit seinem Gegenüber diskutieren will, muss das so tun, dass dieser sich nicht von vornherein vor den Kopf gestoßen fühlt. Sonst macht der nämlich dicht bzw. reagiert mehr persönlich als sachlich. Der Ton macht die Musik.

Lernen wir wieder, die Töne besser zu treffen und bemühen wir uns, jede, aber möglichst auch jede persönliche Zuweisung zu unterlassen.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

05.02.2009 23:41
#32 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Du bist schon vom Thema abgekommen, als du mir Extremismus und rassistische Tendenzen vorgeworfen hast.
Ich versuche es noch einmal: Wenn überhaupt, dann habe ich das deinen Überzeugungen vorgeworfen. Du magst das jetzt als Wortklauberei bezeichnen, aber ich habe nichts davon, wenn ich dir Extremismus o.Ä. vorwerfe. Du würdest es ohnehin anders sehen. also was solls?
Deine Ansichten darf ich aber doch sehr wohl hinterfragen und kritische Äußerungen tätigen in der Hoffnung, dass du sie nicht auf deine Person beziehst, die ich, wie jede andere Person hier auch als grundsätzlich unangreifbar betrachte.

In Antwort auf:
Aber lassen wir es dabei. Ich habe kein Interesse daran, persönliche Differenzen zwischen uns größer zu machen als sie sind. Um die geht es doch nicht.
Ganz genau. Mir geht es nur darum ein genaues Verständnis der Ansichten meines gegenübers zu erhalten, deswegen frage ich schon mal genauer nach...

In Antwort auf:
Wenn du es willst - gerne. Aber nicht hier, sondern in der Streitarena.


Nee, ich will es eben nicht. Und zum Streiten ist mir die Zeit zu schade. Wenn sich daraus aber Missverständnisse ergeben, sehe ich doch eine Gefahr für den weiteren Werdegang der Diskussion. Deshalb müsste das dann doch geklärt werden. Wenn wir dazu die Streitarena brauchen, wäre es um uns andererseits sehr schlecht bestellt.

In Antwort auf:
Nee, weiß ich eben nicht!
Dabei hab ich doch schon so oft erklärt warum ich hier bin, und was ich mit m einer Beteiligung an diesem Forum bewirken möchte. Da ist es doch schon entmutigend, dass man nach wie vor falsch eingeschätzt wird, wenn man hier seinen Standpunkt vertritt.

In Antwort auf:
Was muss ich mir noch alles von dir anhören? Und ich werde alles über die Religionen sagen, was ich zu sagen habe!

Solange du Kritik an deinen Ansichten zulässt, und sie nicht auf dich als Person beziehst, um sie zu entwerten, sehe ich überhaupt kein Problem damit. Deinen Worten entsprechend werd auch ich weiterhin alles sagen, was ich zum Atheismus zu sagen habe. Dafür sind wir ja hier.

In Antwort auf:
Du redest mit einem überzeugten Atheisten, was erwartest du?

Das was bisher viele Atheisten von sich behaupteten: Bedingungslose Kritikbereitschaft und das Anerkennen von Meinungen anderer... Nicht mehr und nicht weniger. Ich messe jeden Atheisten, an dem von ihm persönlich für sich festgelegten Maßstab. Wenn mir das verboten wird, ist der Dialog für mich beendet.

In Antwort auf:
Verhöhne ich dich, wenn ich vermute, dass bei dir (wie bei den meisten ebenso argumentierenden Tiefgläubigen) eine ähnliche Angstreaktion abläuft und wirkt?

Eine Vermutung äußert man dann, wenn man sich hinsichtlich einer Frage nicht sicher ist, und gerne detaillierte Informationen haben möchte. Man fragt dann nach, und hört sich die zu untersuchenden Position an. Konkret heißt das: Wenn du bei mir Angst als das entscheidene Motiv für meinen Glauben vermutest, und ich dir daraufhin anhand der Bibel erkläre, dass das in meinem Fall nicht zutreffen kann, du mir danach aber als deine persönliche Schlussfolgerung vorwirfst, meine Angst nur nicht sehen zu wollen (ähnlich wie die angeführten Muslima) dann hast du nicht vermutet, sondern vorab geurteilt. Nichts kann dich von diesem Urteil abbringen, ausser du selbst. Insofern verhöhnst du mich. Keine Sorge: Ich rechne damit, daher macht es mir nichts aus.

In Antwort auf:
Deine Empörung, mit der du mich nun anfährst, scheint mir eher zu zeigen, wie recht ich habe...
Wir halten fest: Entweder ich geb dir recht oder ich gebe dir nicht recht, was für dich bedeutet, dass du dich trotzdem im Recht fühlst... Was soll ich jetzt dazu sagen?

In Antwort auf:
Bei diesem ganzen Paket von Machtdemonstrationen eures Gottes, so wie die in der Bibel beschrieben sind, nicht von einem Gott zu reden, der auf ANGST setzt, ist ein völliges Unding, so sehe ich das - und gewiss nicht nur ich. Von der Position kann ich nicht runter, und aus der heraus gibt es nun mal logische Ableitungen, mit denen man sich in aller Unaufgeregtheit beschäftigen könnte. Oder muss. Oder wenigstens darf .... So sehe ich das - tut mir leid!


Das brauch dir nicht leid zu tun. Es ist deine Meinung. Damit kann ich gut leben. Ich frage mich natürlich, warum du mit dieser Bestimmtheit sagen kannst, von deiner aktuellen Position und den daraus folgenden Ableitungen nicht herunter zu können. Ich frage mich, wie du dir so sicher sein kannst, dass dein Eindruck den du von dem in der Bibel beschriebenen Gott unfehlbar richtig ist. Aber darauf wirst du schon deine persönliche Antwort haben.

Eine Frage hätte ich aber noch:

In Antwort auf:
Ich bin nicht für die "Diktatur des Atheismus". Ich bin für den substanziellen Dialog, denn der ist der Erkenntnisweg! Und Erkenntnis wird die Religionen brechen, alle! Das ist meine Überzeugung, und wir werden dieses Ziel erreichen, wenn wir den Dialog aufrechterhalten - keine Diktatur aufbauen, nee! - den Dialog immer breiter anlegen und beständig fortführen.


Wie sieht deiner Meinung nach ein Dialog mit Religionen aus, wenn all diese gebrochen sind? Immerhin willst du ja den Dialog beständig vorantreiben. Wird Atheimus alle Menschen zum Frieden führen? (Jetzt sinds doch wieder zwei geworden :D)


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

05.02.2009 23:51
#33 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Grundsätzlich bringst du die Problematik sehr gut auf den Punkt, BS.

Wir haben das auch schon in einigen anderen Threads erörtert. Es bietet sich evtl an, diese Diskussion aus gegebenen Anlass erneut aufzunehmen.

Ich habe da eine Reihe von offenen Fragen.


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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

06.02.2009 09:13
#34 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Solange du Kritik an deinen Ansichten zulässt, und sie nicht auf dich als Person beziehst, um sie zu entwerten, sehe ich überhaupt kein Problem damit. Deinen Worten entsprechend werd auch ich weiterhin alles sagen, was ich zum Atheismus zu sagen habe. Dafür sind wir ja hier.
An diesem Dialog war und ist mir immer gelegen. Und wer vor seinem Gewissen seine Positionen zu 100 % vertreten kann, bekommt keine Fluchtgedanken, nur weil der Laden mal kocht. Emotionalität ist ein Zeichen von Lebendigkeit. Die sollten wir uns verzeihen. Und wir sollten sie aushalten können. Natürlich will ich den Respekt vor dir nicht verletzen, und du willst nicht den deinen vor mir verletzen - das weiß ich. Auf den Ton kommt es halt an. Und heute spiele ich nicht die Pauke, sondern das Xylophon.
In Antwort auf:
Wie sieht deiner Meinung nach ein Dialog mit Religionen aus, wenn all diese gebrochen sind?
Dann hört der Dialog auf! No more pain! Irgendwann im Jahre 21schießmichtot. Was wir (du auch) hier machen, ist ein Kampf auf dem Erkenntnisweg.
In Antwort auf:
Wird Atheimus alle Menschen zum Frieden führen?
Er wird uns einer Quelle des Hasses und des Krieges entledigen! Und außerdem vom Gottesglauben zur Realitätsliebe führen.

Was ist mehr wahrhaftig: Gott oder die Realität? Gott ist die Realität, wirst du sagen. Gehe aber mal nur auf die theoretische Möglichkeit ein, es gäbe eine klitzekleine Möglichkeit, er wäre es nicht unbedingt. Auch jeder an Aufrichtigkeit gebundene Gläubige müsste doch sagen - mehr wahrhaftig ist die Realität!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

06.02.2009 10:55
#35 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Und wer vor seinem Gewissen seine Positionen zu 100 % vertreten kann, bekommt keine Fluchtgedanken, nur weil der Laden mal kocht.
Das allein scheint noch nicht den Auschlag für Ausharren im Dialog zu geben. Ein wichtiger Punkt ist der Anspruch, den man von sich persönlich an den Dialog hat. Darin sehe ich sogar zwei Kernpunkte die über Erfolg und Misserfolg im Dialog entscheiden. Eine starke Überzeugung allein reicht wohl nicht aus...

In Antwort auf:
Emotionalität ist ein Zeichen von Lebendigkeit. Die sollten wir uns verzeihen. Und wir sollten sie aushalten können.
Gut gesagt - daher: Volle Zustimmung!

In Antwort auf:
Natürlich will ich den Respekt vor dir nicht verletzen, und du willst nicht den deinen vor mir verletzen - das weiß ich.
Wenn fortan jeder das so sähe, und wenn sich die Teilnehmer die Ansicht der vollständigen Trennung von Person und vertretener Meinung erarbeiten, könnten wir tatsächlich auf nahezu rein sachlicher Ebene argumentieren. Und niemand bräuchte sich in irgendeiner Weise angegriffen zu fühlen. Meinungen stehen auf den Prüfstand. Der Mensch aber hat nicht über einen anderen Menschen zu richten. Es scheint nicht genug Worte zu geben, die das in Kürze und klar verständlich ausdrücken können.

In Antwort auf:
Dann hört der Dialog auf! No more pain!
Da haben wir doch einen gemeinsamen Wunsch. Genau das ist ja der Sinn des Wortes Gottes. Jeden Menschen von jeder Art Schmerz zu befreien.
Wenn der Atheimus imstande wäre, das zu schaffen, wäre ich vom Atheismus überzeugter denn je. Ich bin aber zu der Erkenntnis gelangt, dass nicht menschliche Bemühungen allein den Ausschlag für eine Gesellschaft ohne Schmerzen geben werden. Der Mensch steht heute vor einer ganzen Menge von Problemen, sowohl in Entwicklungs- und Schwellenländern - als auch in den Industrienationen. Du magst dafür den verbliebenen Rest der Pseudoreligiösität verantwortlich machen. Den Rest jener Tradition, welche auf menschliche Auslegungen heiliger Schriften basierte, die damit nichts anderes als ihren Machterhalt bzw. Vergrößerung desselben im Sinn hatten. Deswegen schrieb ich Pseudoreligiösität. Dass diese zu Schmerzen jeder Art geführt hat ist offensichtlich weshalb die, die Bibel kennen, klare, verurteilende Worte für diese Art Religiösität finden.

Ich halte es für problematisch Religiösität ungeachtet ihrer Qualität zu verurteilen. Es hat schon Staatsgebilde gegeben, wo es verboten war, den Begriff Gott in positiven Zusammenhang auch nur zu erwähnen geschweige denn, sich intensiv mit der Bibel zu beschäftigen. Wie fühlten sich die Menschen in diesen Staaten? Waren sie freier und glücklicher, wo es doch von oberster Instanz verboten war, sich in diese - wie du es nennen magst - Irrealität zu begeben?

In Antwort auf:
Er wird uns einer Quelle des Hasses und des Krieges entledigen!
Diese Quelle des Hasses wird gerade dem Vorsatz Gottes entsprechend aufhören. Das Weltreich der falschen Religion wird ja in sich zusammenbrechen, auf das Geheiß Gottes hin, durch die Hand der Politik. Damit wird eine der Hauptursachen für Leid und Elens aus der Welt geschaffen. Seit jeher, waren es menschliche, von Macht- und Besitzgier erfüllte Überlieferungen, die den Sinn des Wortes verdarben - ja regelrecht korrumpierten und ihn so innerhalb der fortschreitenden Gesellschaft zu einem Gestank für vernunftgebrauchende Wesen wurde. Nicht das Wort selbst trägt die Schuld dafür, sonst müssten ja auch alldiejenigen, die die Bibel wirklich ernst nehmen, hasserfüllte Menschen wider ihre Mitmenschen sein. Wer das trotzdem unterstellt, begibt sich auf recht dünnes Eis, hinweg von der Erkenntnis.

In Antwort auf:
Und außerdem vom Gottesglauben zur Realitätsliebe führen.
Beschränkt sich diese Art Realitätsliebe auf den aktuellen Rahmen unserer technischen Möglichkeiten, etwas nachzuweisen? Bedenke auch den Zwang der unter Wissenschaftlern herrscht, unbedingt ein naturalistisches, gottfremdes Weltbild zu unterstützen, wenn man von den Kollegen geachtet werden will...

In Antwort auf:
Gehe aber mal nur auf die theoretische Möglichkeit ein, es gäbe eine klitzekleine Möglichkeit, er wäre es nicht unbedingt.

Oder klar ausgedrückt: Es gibt ihn nicht. Damit hätte ich kein Problem, wenn sich das wirklich als Realität erwiese. Dafür gibt es aber meiner Meinung nach nicht dem mindesten Hinweis.

In Antwort auf:
Auch jeder an Aufrichtigkeit gebundene Gläubige müsste doch sagen - mehr wahrhaftig ist die Realität!
Hmmh: Wenn das mal jeder Nichtgläubige ebenso täte...



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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

06.02.2009 11:47
#36 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Wenn der Atheimus imstande wäre, das zu schaffen, wäre ich vom Atheismus überzeugter denn je.
Der Atheismus ist nicht dazu imstande, die Leiden der Welt zu heilen. Er ist nur dazu imstande, sie von den Religionen zu befreien. Aber auch nur, wenn er die Gläubigen überzeugen kann... Das kann - meiner Auffassung nach - ein langfristig und breit angelegter Dialog, ein substanzieller Dialog. Um das Leiden der Welt zu heilen, brauchen wir - die Menschen! Medizin, Bildung, Wohlstand, die Schonung unserer nautrellen Basis, Forschung, stetige Verbesserung der Lebensumstände, Solidarität, Vernetzung der Interessen, Abschaffung sich bekämpfender Nationen - oder wie die Hippies damals schwadronierten: Love and Peace! Glaubst du an Gott, weil du meinst, wir alleine könnten das nicht schaffen? Glaubst du nur an Gott, weil so eine metaphysische Institution den Menschen nützlich wäre? Wenn das so ist - glaubst du wirklich an ihn? Oder folgst du da nicht einer Wunschvorstellung? Wenn es einen Gott gibt - muss der Gottglaube von jeglicher Wunschvorstellung gelöst weiterexistieren können.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2009 12:04
#37 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Ich muß zugeben, das es mir oft sehr schwer fällt eine sachliche Diskussion mit Gläubigen zu führen,ohne ab und zu mal eine "Respektlosigkeit" einfliessen zu lassen.

Andererseits sehe ich aber auch überhaupt nicht ein,das ausgerechnet Religionen und deren Anhänger gegenüber ein derartiger Respekt eingefordert wird.
Wenn der von Däniken,Nina Hagen oder Uri Geller ihre Theorien zum Besten geben,ist allgemeine Heiterkeit doch auch völlig normal und gesellschaftlich annerkannt.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

06.02.2009 12:11
#38 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Wenn der von Däniken,Nina Hagen oder Uri Geller ihre Theorien zum Besten geben,ist allgemeine Heiterkeit doch auch völlig normal und gesellschaftlich annerkannt.
Diese Heiterkeit darfst du dir auch erhalten. Wenn aber Nina Hagen oder Erich v. Däniken hier als User unterwegs wären, ginge es um Argumente austauschen und nicht um Verbalgemetzel als Argumentations-Ersatz!
Und Uri Geller, ach. Guck dir mal an, wie Stefan Raab seine Reihe "The next Uri Geller" verarscht. Er lacht doch selber drüber! Er macht halt eine Show - so wie Copperfield auch. Die "Magiere" verraten eben nur nicht ihre Tricks.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2009 12:23
#39 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Klar...der Uri Geller verarscht wissentlich die Leute.
Wer weiß wieviele Religionsführer das auch tun?!!

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

06.02.2009 16:56
#40 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Um das Leiden der Welt zu heilen, brauchen wir - die Menschen! Medizin, Bildung, Wohlstand, die Schonung unserer nautrellen Basis, Forschung, stetige Verbesserung der Lebensumstände, Solidarität, Vernetzung der Interessen, Abschaffung sich bekämpfender Nationen - oder wie die Hippies damals schwadronierten: Love and Peace!
Vieles von dem, was du aufführst gibt es ja schon... Nur eben nicht für alle Menschen. Und es ist offensichtlich nicht das Ziel der Machthaber diese menschlichen Leistungen allen Menschen zugänglich zu machen. Deshalb wird der letzte Punkt auch nicht einlösbar beliben.

In Antwort auf:
Glaubst du an Gott, weil du meinst, wir alleine könnten das nicht schaffen?
Ich schaue auf die Realität. Sie gebietet mir anzunehmen, dass Menschen das nicht schaffen können. Immerhin habe ich Augen im Kopf.Das ist ein Grund warum ich mein Vertrauen auf Gott setzte und nicht auf die unzulänglichen Bemühungen der menschlichen Machthaber.


In Memory of Soul-Society

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

06.02.2009 17:20
#41 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Ich schaue auf die Realität. Sie gebietet mir anzunehmen, dass Menschen das nicht schaffen können. Immerhin habe ich Augen im Kopf.Das ist ein Grund warum ich mein Vertrauen auf Gott setzte und nicht auf die unzulänglichen Bemühungen der menschlichen Machthaber.
Komisch. Ich habe auch Augen im Kopf. Und wenn die Völker der Welt die Macht haben, also die Demokratie herrscht, werden wir auch den Weltfrieden schaffen. Yes, we can! Es liegt im Interesse der Menschheit, sich zu einen und zusammen was Produktives zu tun, statt sich die Köpfe zu zertrümmern. Vor 4.000 Jahren lag die Hoffnung auf Gott und einen von ihm gesandeten Messias. Heute sehen wir. dass wir besser die Hoffung auf uns selber legen sollten - und auf eine Machtverkehrung von einer unumschränkten Despotie in die Demokratie. Davon hatte die Bibel nichtmal den Hauch eines Gedankens!

Aber nochmal: Glaubst du an einen Gott nur, weil der uns nützlich ist?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

06.02.2009 18:44
#42 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Ich bin ehrlichgestanden nicht so optimistisch, was das 'wir werden' anlangt,
aber das 'wir können' scheint mir plausibel - jedenfalls bedeutend mehr als die
Erwartung, von einem Gott gerettet zu werden, den noch niemand gesehen,
der aber angeblich vor 2 - 3.000 Jahren ein Buch initiiert hat, das heute noch
unwandelbare Wahrheit verkündet, aber, um halbwegs glaubwürdig zu sein,
immer wieder neue Interpretationen benötigt...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

06.02.2009 18:51
#43 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Ich bin ehrlichgestanden nicht so optimistisch, was das 'wir werden' anlangt,
aber das 'wir können' scheint mir plausibel
Och - der Optimismus ist es, der uns zu großen Taten treibt!

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

06.02.2009 19:23
#44 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Zitat von SnookerRI
Ich schaue auf die Realität. Sie gebietet mir anzunehmen, dass Menschen das nicht schaffen können. Immerhin habe ich Augen im Kopf.Das ist ein Grund warum ich mein Vertrauen auf Gott setzte und nicht auf die unzulänglichen Bemühungen der menschlichen Machthaber.


Ein Widerspruch an sich.

Wie lange wird Gott in etwa noch brauchen??

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

06.02.2009 19:54
#45 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Und wenn die Völker der Welt die Macht haben, also die Demokratie herrscht, werden wir auch den Weltfrieden schaffen.
Na wie sieht es denn in den Ländern aus in denen Demokratie herrscht? In Russland, in Deutschland, in Amerika etc? Bist du mit den Zuständen in diesen Ländern zufrieden? reicht dir das aus bzw. siehst du eine positive Entwicklung? Denkst du tatsächlich, dass jedem Menschen ein zufriedenstellendes Leben ermöglicht werden kann?

In Antwort auf:
Davon hatte die Bibel nichtmal den Hauch eines Gedankens!
Weil die Demokratie nicht das Wohl eines jeden Menschen berücksichtigen kann. Das Wohl und der Wille der Mehrheit bestimmt die Koalition, dem Rest bleibt nur die Opposition und das Warten auf neue Wahlversprechen, die ohnehin wieder gebrochen werden, weil es nie Plan war, sie zu halten.

Mir ist das eindeutig zu wenig.

In Antwort auf:
Aber nochmal: Glaubst du an einen Gott nur, weil der uns nützlich ist?
Nicht nur, aber es ist einer von vielen wichtigen Punkten. Gott unterweist die Menschen tatsächlich zu ihrem Nutzen (Jes. 48:17,18)


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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 18.880

06.02.2009 20:12
#46 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
reicht dir das aus bzw. siehst du eine positive Entwicklung?
Ja natürlich! Vor 2.000 Jahren zog jeder Stamm gegen die anderen Stämme, um denen die Schädel zu zerkloppen! Despoten zetteln viel leichter Kriege an, als Demokraten, die von den Willen ihrer Völker abhängig sind! Noch nie hat eine demokratische Nation gegen eine andere demokratische Nation einen Krieg geführt! Innerhalb der Grenzen der EU ist ein Krieg kaum mehr denkbar! Die Heilung heißt: Verschränkung der Interessen, Vereinigung und nicht Zersplitterung, Globalisierung! Natürlich nicht nur die des Kapitals, sondern auch die einer gemeinschaftsorientierten Wirtschaftspolitik.
Aber ich finde es erfreulich, dass du den Mut hast, dich als Antidemokrat zu outen. Dann weiß ich besser, wie ich mit dir argumentieren muss. Ich meine das ernst.
In Antwort auf:
Weil die Demokratie nicht das Wohl eines jeden Menschen berücksichtigen kann.
Die Demokratie ist der Gemeinschaftskörper vieler Individuen. Wir sind Individuen und Gemeinschaftswesen. Wir brauchen einander! Wir lieben uns. Wenn wir uns hassen, missverstehen wir uns - einander und oft uns selbst. Wir brauchen uns nicht in ein anaturalistisches Irrealia rüberzuwumpen, um uns das Paradies auf Erden zu schaffen! Aber wir müssen dafür etwas tun! Warten auf den Heiland ist Arbeitsverweigerung vor dem Herrn.
In Antwort auf:
Nicht nur, aber es ist einer von vielen wichtigen Punkten. Gott unterweist die Menschen tatsächlich zu ihrem Nutzen (Jes. 48:17,18)
Das heißt, du würdest deutlich an der Existenz eines Gottes zweifeln, wenn diese Nutzbarkeit nicht wäre?

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

06.02.2009 21:20
#47 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
Zitat von Snooker
Weil die Demokratie nicht das Wohl eines jeden Menschen berücksichtigen kann.
... aber ein überweltlicher Diktator, der nach der Maxime handelt Parier' oder krepier'!


In Antwort auf:
Gott unterweist die Menschen tatsächlich zu ihrem Nutzen (Jes. 48:17,18)
Genau so -
Zitat von Jesaja
So hat Er gesprochen, dein Auslöser, der Heilige Jissraels:
Ich bin es, dein Gott, der dich zunutz belehrt,
der dich bewegt auf dem Weg, den du gehn sollst.
Merktest du nur auf meine Gebote,
dein Friede würde wie der Strom,
wie die Meereswellen deine Bewahrheitung.
Dein Same würde wie der Sand,
wie dessen Körner, was deinem Kerne entsprang,
nie würde ausgerottet, nie ausgetilgt
vor meinem Antlitz sein Name.
Aaber - wenn du nicht auf Meine Gebote merkst -
ausgerottet sollen werden deine Kinder und Kindeskinder,
und die Kinder deiner Kindeskinder, und ausgelöscht dein
Name vor Meinem Antlitz...

___________________________
Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

06.02.2009 23:20
#48 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Noch nie hat eine demokratische Nation gegen eine andere demokratische Nation einen Krieg geführt!
Das ist eine sehr fragwürdige These..: Auch hier kommt es darauf an, wie weit man Demokratie definiert.

Der Konflikt zwischen Großbritannien und den USA wäre da zu nennen...1812 war das.

Oder denk mal an den Zypern-Konflikt zwischen Greichenland und der Türkei, um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen.

In Antwort auf:
Innerhalb der Grenzen der EU ist ein Krieg kaum mehr denkbar!
Es ist eine Sache der Hoffnung, wie lange das noch so bleibt.

In Antwort auf:
Aber ich finde es erfreulich, dass du den Mut hast, dich als Antidemokrat zu outen. Dann weiß ich besser, wie ich mit dir argumentieren muss. Ich meine das ernst.

Warum sollte es dazu Mut bedürfen? Ich habe das Wohl für alle Menschen im Sinn - nicht nur für eine bestimmte Mehrheit - was ist daran verkehrt? Ich bin gespannt, wie du dagegen argumentieren willst...


In Antwort auf:
Wir sind Individuen und Gemeinschaftswesen. Wir brauchen einander! Wir lieben uns. Wenn wir uns hassen, missverstehen wir uns - einander und oft uns selbst.
Du magst das so sehen. Das trifft aber noch längst nicht auf jeden Anderen zu. Wie willst du alle dazu bewegen, das so zu sehen wie du? Und wenn du dies geschafft hast, dann hst du immer noch mit den Fehlern, die Menschen nun mal machen, zu tun.

In Antwort auf:
Warten auf den Heiland ist Arbeitsverweigerung vor dem Herrn.
Wenn dieses Warten mit Nichtstun verbunden ist - dann Ja. Aber vom Däumchendrehen hat ja auch keiner geredet.


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Stelth Offline



Beiträge: 526

06.02.2009 23:33
#49 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Verfolge eure Unterhaltung interessiert mit, doch trifft es nicht das eigendliche Thema.
Ihr errinnert euch? Die Frage war und ist immer noch,"Wie moralvoll sind die Christen, die wir heutzutage treffen?"

Ich meine damit nicht nur irgendwelche Sexistischen, Pedophielen und dergleichen
Ausschweifungen, sondern auch ihr Verhalten im algemeinen euch gegenüber. Z.B. Zahlungsmoral, Arbeitsmoral, Freundschaftsmoral,
Ehrlichkeit euch gegenüber und desgleichen.

Mich interessiert das, weil ich meinen Glaubensgenossen und mir selber auch etwas auf die Sprünge helfen will.
Viele der Christen haben wirklich keinen Bezug mehr zur Realtät.

Also bitte haltet euch jetzt etwas zurück mit euren Streiterein und schreibt doch eure Persönlichen und/oder eurer Verwandter
hier in diesem Thread hin.

Danke im Voraus

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.251

07.02.2009 08:13
#50 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Ich meine damit nicht nur irgendwelche Sexistischen, Pedophielen und dergleichen
Ausschweifungen, sondern auch ihr Verhalten im algemeinen euch gegenüber. Z.B. Zahlungsmoral, Arbeitsmoral, Freundschaftsmoral,
Ehrlichkeit euch gegenüber und desgleichen.
Das hängt meines Erachtens ganz davon ab, wie ernst sie die Bibel tatsächlich nehmen. Zu den von dir aufgeführten Punkten gibt es wertvollen Rat in der Bibel, wie man sich darin verbessern kann. Am Lebenswandel des Einzelnen lässt sich dann festmachen wie ernst es ihm ist, natürlich unter Berücksichtigung der Unvollkommenheit, die den Menschen davon abhält, stets das Richtige zu wünschen. Da zählt dann wieder die Einsicht dessen und das Bemühen die Grundsätze und Ratschläge Gottes umzusetzen.

Leider kann man den Menschen nur vor den Kopf schauen, und so gelingt es einigen, ihre Motive zeitweilig zu verbergen. Das macht die Beurteilung, wer nun wirklich nach Gottes Wort leben möchte zusätzlich schwierig, was nicht bedeuten muss, dass es unmöglich ist.

Mir begegnen oft beide Varianten. Christen, die es wirklich ehrlich meinen, und gesellschaftsförderne Eigenschaften in ihren Leben entwickeln, wozu ihnen das Wort Gottes die perfekte Anleitung liefert, und solche, die aus Gründen der Bequemlichkeit oder Tradition christlich nennen, die die Bedeutung dieses Anspruches aber nicht kennen (wollen). Deswegen brachte ich ja auch den Verweis auf Math. 7:21-23. Jesus wusste, dass es einige nicht ganz ernst meinen werden.


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