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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 87 Antworten
und wurde 2.789 mal aufgerufen
 Christentum
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

07.02.2009 08:34
#51 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Zitat von Snooker
Der Konflikt zwischen Großbritannien und den USA wäre da zu nennen...1812 war das.
Es kommt darauf an, wie man "Demokratie", aber auch wie man "Krieg" definiert. Dass eine Demokratie nur äußerst schwer gegen andere Demokratien Krieg führen kann, liegt doch auf der Hand: Die demokratischen Politiker sind an die Mandate ihrer Völker gebunden. Und welcher junge Mensch lässt sich schon gerne abmurksten, welche Eltern schicken ihre Söhne gerne in den Krieg! Die demokratischen Politiker tun einander das, was sie können und womit sie auch ihre Mandate bekamen: Reden! Sie verhandeln miteinander. Und wenn man einander reden kann, kommt man auch zu Ergebnissen, die besser sind als sich die Rüber einzuschlagen. Wenn du jetzt wirklich Fälle gefunden hast, die gegen die von mir hier aufgestellte Grundsatz-These sprechen, so sprichst du höchstens von Ausnahmen, aber den wahren Kern kannst du doch nicht bestreiten!
In Antwort auf:
Es ist eine Sache der Hoffnung, wie lange das noch so bleibt.
Es ist eine Sache der (meine ich) aussichtsloseren Hoffnung, wie lange ihr noch auf Jesus' Wiederkehr wartet... 1975 klappte es schon mal nicht...
In Antwort auf:
Ich habe das Wohl für alle Menschen im Sinn - nicht nur für eine bestimmte Mehrheit - was ist daran verkehrt?
Ist es nicht nur das Wohl von 144.000?
In Antwort auf:
Du magst das so sehen. Das trifft aber noch längst nicht auf jeden Anderen zu. Wie willst du alle dazu bewegen, das so zu sehen wie du? Und wenn du dies geschafft hast, dann hst du immer noch mit den Fehlern, die Menschen nun mal machen, zu tun.
Was mag ich so sehen? Dass wir Individuen und Gemeinschaftswesen sind? Das ist so, das ist keine Frage von Wertung. Dass wir die Neigung in uns tragen, uns zu lieben? Ja, das sehe ich so. die Liebe wird uns nicht von einem Gott aufgepfropft (um einen eklatanten Schöpfungsfehler zu korrigieren), die Neigung zur Liebe ist schon in unseren Herzen drin. Misstrauen und Hass sind Kinder der Angst und wenden sich gegen das Fremde, die Uninformiertheit, die Unerfahrenheit. Und dagegen kann man echt was tun.
Zitat von Stelth
Verfolge eure Unterhaltung interessiert mit, doch trifft es nicht das eigendliche Thema.
Ich meine schon, dass das Diskussionsbeiträge zur Moral der Christen sind. => Abwendung von den Menschen, Hinwendung zu Gott.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

07.02.2009 08:41
#52 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Die Frage war und ist immer noch,"Wie moralvoll sind die Christen, die wir heutzutage treffen?"
Ich meine, dass es (nicht nur) die Christen per se aufgrund ihres Glaubens es schwer haben, moralisch zu handeln. Moral ist ein Dienst an den Menschen. Die Christen machen daraus aber einen Dienst an Gott. Sie schauen erst auf die Befehlslage - und dann auf das, was den Schwestern und Brüdern guttut.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.215

07.02.2009 08:55
#53 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Theoretisch mag das sein. Haben demnach z.B. die Mehrheit der Amerikaner den Irak-Krieg unter Bush jr. gewünscht? Irre ich mich, dass er als Präsident dafür heftig in der Kritik stand? Hat er sich nicht über die UNO hinweggesetzt, als es um Afghanistan und weitere seiner kriegerischen Entscheidungen ging? War es die Forderung des deutschen Volkes, die Mehrwertsteuer auf 19% anzuheben, obwohl die CDU nur 18% und die SPD gar keine Erhöhung versprachen?
Wollte das Volk die Bürgschaft für die Banken übernehmen, über deren Geschäfte sich die wenigsten im Klaren sind?

In Antwort auf:
Und welcher junge Mensch lässt sich schon gerne abmurksten, welche Eltern schicken ihre Söhne gerne in den Krieg!
Und doch gibt es in fast allen europäischen Ländern Berufsarmeen, wo sich junge Menschen bewusst für eine solche Laufbahn entscheiden und das nicht selten mit dem Segen ihrer Eltern.

In Antwort auf:
Und wenn man einander reden kann, kommt man auch zu Ergebnissen, die besser sind als sich die Rüber einzuschlagen.
Leider wird zu oft erst dann geredet, wenn man schon fleißig dabei ist sich die Rübe einzuschlagen.

In Antwort auf:
so sprichst du höchstens von Ausnahmen, aber den wahren Kern kannst du doch nicht bestreiten!
Deine grundsatzthese war ja schon recht deutlich, dass noch niemals eine demokratische Nation gegen eine andere demokratische Nation gekämpft hätte. Nun geht es also nur noch um den wahren Kern, bei dem die Ausnahemn beinahe zu Randerscheinungen werden sollen. Naja.-...


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Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.215

07.02.2009 08:57
#54 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Sie schauen erst auf die Befehlslage - und dann auf das, was den Schwestern und Brüdern guttut.
Und warum? Weil sie sich wirklich vergewissern wollen, was ihren Brüdern und Schwestern guttut. Einfach mal lospoltern hat schon jede Menge Unheil angerichtet, und kann für jemanden, der wirklich Gutes leisten möchte nicht die erste Option sein.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

07.02.2009 09:18
#55 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Und warum? Weil sie sich wirklich vergewissern wollen, was ihren Brüdern und Schwestern guttut.
Und das kann nur ein Gott sagen, mit dem antiken Wort-Besteck des Alten Testamentes? Uns leiten heute das demokratische Gesetz, der aufklärerische Humanismus und die Menschenrechte - nicht das, was im AT steht. Die Ethik hat sich im Laufe der Jahrhunderte, Jahrtausende entwickelt! Heute haben wir die Emanzipation der Menschen gegenüber ihren Despoten! Und etwas später bekamen wir die feministische, die rassistische und die Schwulen- und Lesben-Emanzipation! Gab es damals alles nicht. Die Todesstrafe ist in den meisten demokratischen Ländern schon abgeschafft. Seit wir wissen, dass auch die Tiere fühlen so wie wir, gibt es eine Tierethik. Wir entwickeln uns ständig, und dieser Entwicklung müssen wir auch Rechenschaft ablegen, indem wir uns ethisch verändern. Eltern dürfen ihre Kinder nicht mehr schlagen. Die ganze Gesellschaft steht in der Verantwortung, für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen, über die Schulen, die Aufsicht der Ämter und so fort. Auf dem Gebiete gibt es noch viel, sehr viel zu tun! Davon steht aber in der Bibel nichts! Wir können uns doch ethisch nicht von teilweise 4.000 Jahren alten Schriften leiten lassen, wir müssen uns von dem Stand unser neuesten Erkenntnisse leiten lassen, die auch unsere Grundsatzüberzeugungen formen!

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

07.02.2009 09:35
#56 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
In Antwort auf:
Ich habe das Wohl für alle Menschen im Sinn - nicht nur für eine bestimmte Mehrheit - was ist daran verkehrt?
Ist es nicht nur das Wohl von 144.000?
Nö, das hatten wir schon ein paarmal - das sind nur die 'himmlischen Mitregenten';
auf der Erde darf eine große Anzahl weiterleben. Wie groß die ist, weiß niemand -
nur wer bestimmte göttliche Prinzipien missachtet, wird eben gnadenlos abgemurkst...


In Antwort auf:
Ich meine schon, dass das Diskussionsbeiträge zur Moral der Christen sind. =>
Abwendung von den Menschen, Hinwendung zu Gott.
Das ist nicht ganz unberechtigt, obwohl's den Direktiven dieses Gottes [und anderer
ebenso] wenigstens z.T. widerspricht. Meine eigene Erfahrung, ebenso wie die meiner
Mutter (Religionslehrerin bis zu ihrer Pensionierung, und in den letzten Jahrzehnten
immer kritischer und skeptischer, was religiöse Gemeinschaften angeht) ist, dass sehr
viele Gläubige aller denkbaren Denominationen primär mal den Willen Gottes erfüllt
sehen wollen - von Anderen - und deren Sünden und Vergehen genüßlich betrachten,
bereden und verurteilen - und auf die eigenen 'vergessen'...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.215

07.02.2009 12:24
#57 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
nur wer bestimmte göttliche Prinzipien missachtet, wird eben gnadenlos abgemurkst...
Du kannst diese Prinzipien ruhig beim Namen nennen, qilin. Menschen die sich gegen Gerechtigkeit und Frieden für alle sowie ein gleiches Recht für alle, und eine ausgeglichene Versorgung aller Menschen auflehnen, wollen eben nicht im Paradies leben. Die Gnadenlosigkeit ihrer Nichtexistenz erlegen sie sich selbst auf. Es bleibt dabei: Jeder bekommt das, was er sich wünscht. Mit allen dazugehörenden Konsequenzen


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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.215

07.02.2009 12:42
#58 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Die ganze Gesellschaft steht in der Verantwortung, für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen, über die Schulen, die Aufsicht der Ämter und so fort. Auf dem Gebiete gibt es noch viel, sehr viel zu tun! Davon steht aber in der Bibel nichts! Wir können uns doch ethisch nicht von teilweise 4.000 Jahren alten Schriften leiten lassen, wir müssen uns von dem Stand unser neuesten Erkenntnisse leiten lassen, die auch unsere Grundsatzüberzeugungen formen!


Das gilt nur solange man annimmt, dass jede Entwicklung innerhalb der Gesellschaft positiv wirkt. Der Überzeugung bin ich nicht. Dass man für seine Kinder sorgt - dass man sie auf keinen Fall schlagen darf, dass man die Würde der Menschen gleich welcher Nationalität achtet, sowie ihre Ansichten respektiert, der Tierschutz, die Stärkung der Rechte von Frauen usw. wird alles schon in dem von dir als alt und staubig abgekanzelten Buch als grundsätzliche Maxime menschlichen Handelns eingeordnet. Zudem wird aufgezeigt, wann man erwarten kann, dass diese Grundsätze auch eingehalten werden - welche Motivation dafür erforderlich ist und wie man sie sich erarbeiten kann. Deine Ansicht erweckt den Eindruck, als könnten gläubige Christen in keiner Weise auf die sich verändernden Umstände der heutigen Zeit reagieren. Dem widerspreche ich sehr bestimmt und sage im Gegenteil: Gerade das das Festhalten an diesen grundsätzlich gesellschaftsfördernden Prinzipien bewahrt vor einem Abrutschen in die totale ethische Gleichgültigkeit. Man wird ganz konkret davor bewahrt, irgendwelchen gesellschaftlichen Moden zu folgen, die sich später als Gift erweisen. Man lernt, zu hinterfragen, ausgeglichen zu sein, einen eigenen Standpunkt zu vertreten ohne ihn als absolut zu bezeichnen.


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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

07.02.2009 15:13
#59 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Dass man für seine Kinder sorgt - dass man sie auf keinen Fall schlagen darf, dass man die Würde der Menschen gleich welcher Nationalität achtet, sowie ihre Ansichten respektiert, der Tierschutz, die Stärkung der Rechte von Frauen usw. wird alles schon in dem von dir als alt und staubig abgekanzelten Buch als grundsätzliche Maxime menschlichen Handelns eingeordnet. Zudem wird aufgezeigt, wann man erwarten kann, dass diese Grundsätze auch eingehalten werden - welche Motivation dafür erforderlich ist und wie man sie sich erarbeiten kann.
Wo steht das? Und wie kann man sich diese Ethik über die Bibel erarbeiten? Was ist Gottes Wort, das unsere moderne Ethik bestimmt?

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Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

07.02.2009 19:24
#60 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
Zitat von Gysi
Noch nie hat eine demokratische Nation gegen eine andere demokratische Nation einen Krieg geführt!


Zitat von Snooker

Der Konflikt zwischen Großbritannien und den USA wäre da zu nennen...1812 war das.

Oder denk mal an den Zypern-Konflikt zwischen Greichenland und der Türkei, um mal ein aktuelles Beispiel zu nennen.


Zitat von Gysi

Es kommt darauf an, wie man "Demokratie", aber auch wie man "Krieg" definiert. Dass eine Demokratie nur äußerst schwer gegen andere Demokratien Krieg führen kann, liegt doch auf der Hand: Die demokratischen Politiker sind an die Mandate ihrer Völker gebunden. Und welcher junge Mensch lässt sich schon gerne abmurksten, welche Eltern schicken ihre Söhne gerne in den Krieg! Die demokratischen Politiker tun einander das, was sie können und womit sie auch ihre Mandate bekamen: Reden! Sie verhandeln miteinander. Und wenn man einander reden kann, kommt man auch zu Ergebnissen, die besser sind als sich die Rüber einzuschlagen. Wenn du jetzt wirklich Fälle gefunden hast, die gegen die von mir hier aufgestellte Grundsatz-These sprechen, so sprichst du höchstens von Ausnahmen, aber den wahren Kern kannst du doch nicht bestreiten!


Moderne Demokratien in der Mehrzahl gibt es etwas über 100 Jahre. Davor gab es andere Regierungsformen viele 1000 Jahre .
Also hatten die Demokratien etwas weniger Zeit um interne Kriege zu führen. Dass es insgesamt weniger sind als in den Jahrtausenden zuvor andere Regierungsformen miteinander geführt haben beweist also keine Kiegerische Abstinenz der Demokratien .
Jedenfalls sind die letzten 150 Jahre gespickt mit "Ausnahmen" , und der "wahre Kern" versteckt sich wohl verschämt hinter Kanonen :
Der "Erste Moderne Krieg", der im Treuen Süden heute noch "War for Independence" genannt wird, mit mörderischen Waffen und Verlusten zum Beispiel . . .

wenn unter Kriege Handlungen versteht, bei denen auf beiden Seite wissentlich und mit Absicht Menschen getötet werden
und wenn man unter Demokratie eine Gesellschaftsform versteht, in denen die Mehrheit der freien Bürger durch freie und geheime Wahlen die Regierung stellen
dann
würde ich den sogenannten amerikanischen Bürgerkrieg ( 1861 - 1865) als Krieg zweier Demokratien verstehen.
http://www.wer-weiss-was.de/theme198/article1243212.html

Die beiden Burenkriege, worin England die Konzentrationslager erfand und in bis Heute totgeschwiegenen ungesühnten Kriegsverbrechen dort unzählige Burische Frauen und Kinder zu Tode brachte, waren Kriege zwischen Demokratien.
Erster Burenkrieg (1880–1881)
Zweiter Burenkrieg oder Südafrikanischer Krieg (1899–1902); dieser Konflikt wird meist gemeint, wenn der Burenkrieg genannt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Burenkrieg

– Der Konflikt zwischen Indien und Pakistan um die Provinz Kaschmir zum Beispiel ist schon mehrfach mit kriegerischen Mitteln ausgetragen worden, zuletzt 1999 im so genannten Kargil-Krieg, gleichzeitig die erste bewaffnete Auseinandersetzung zweier Atommächte. Der damalige pakistanische Premierminister Sharif war durchaus demokratisch gewählt worden.

– Bei den Kriegen auf dem Balkan in den neunziger Jahren traten demokratisch gewählte Regierungen gegeneinander an, etwa die von Serbien und Kroatien.

– Zwischen Peru und Ecuador kam es 1995 zu dem dreiwöchigen Cenepa-Krieg, bei dem es um Grenzstreitigkeiten ging. 500 Menschen kamen ums Leben.
http://www.zeit.de/2006/26/Stimmt-s_P-26

Es gäbe sicher noch mehr Beispiele. Gönne den Demokratien doch noch etwas Zeit - Die löschen sich schon gegenseitig aus. Wenn sich dann Ausnahme an Ausnahme unaufhörlich reiht wird man den Wald nicht mehr sehen vor lauter Ausnahmen
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

07.02.2009 19:32
#61 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Gönne den Demokratien doch noch etwas Zeit - Die löschen sich schon gegenseitig aus.
1. Bist du ebenso nicht der Auffassung, dass Demokratie und Internationalismus (Bsp. EU) die Kriege (in den internen Grenzen dieses demokratischen Internationalismus) abschafft?
2. Hättest du einen besseren Vorschlag zur Organisation der Gesellschaften als die Demokratie?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Stelth Offline



Beiträge: 526

08.02.2009 21:28
#62 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Um einfach mal wieder auf Jorg W. Bush zu sprechen zu kommen.

Wer sagt den das er ein Christ ist? Soviel man weiß gehört er einer
Freimaurer Loge "Fish&Bones" an. Das sind die Humanisten, die die sich fortwährend weiter entwickeln und emanzipieren. Schon als Student ist er ihr beigeträten und nie wieder ausgeträten.
Er hat es während seiner Regierungszeit, mit den Christen, geschickt angestellt. Am 11. September, ist schrecklich was passiert ist,hat Bush
mit Billy Graham gebetet.
Ein gekonnter Schachzug, fast alle Christen Amerikas sind darauf reingefallen.
Das resultat aus diesen Gebeten, "God Bless Amerika", "Letz roll", wir greifen an. Suuper.

Eben schnell werden die ganzen Beweise nach der Katastrophe beseitigt, nicht das das Demokratische Rechtswesen dahinter kommt das es die Amis selbst waren.
Das beste ist aber das viele christliche Gemeinschaften sagten, "Es ist ein Geistiger Krieg.", dannach, diese Heuchler, schicken sie Hummanitäre Hilfe auf das sich die Moslems bekehren mögen.

In diesem Spiel haben sich alle ihre Hände schmutzig gemacht.
Vieleicht kennt der ein oder andere diese Site aber trotzdem eine Empfehlung.
http://www.nuoviso.tv/index.php?option=c...id=54&Itemid=66

Fazit es gibt keine Demokratie, besser noch, um es mit Putins Worten auszudrücken, jede Demokratie ist lenkbar.
Jede Christliche Organisation ist unterwanderbar und auch Lenkbar, habe selber die erfahrung gemacht.

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

08.02.2009 23:30
#63 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Soviel man weiß gehört er einer
Freimaurer Loge "Fish&Bones" an.


Du meinst wohl die Skull&Bones, aber dass die eine Freimaurerloge sind, wäre mir ehrlich gesagt ziemlich neu.
Aber anscheinend steht die Freimaurerei für dich im klaren Widerspruch zum Christentum.
Dementsprechend sind etliche konservative, ranghohe Politiker in unseren Breitengrade nach deiner Vorstellung auch keine Christen.
Dieses generelle Absprechen des christlichen Status durch konkurrierende Christen ist nicht gerade glaubwürdig, wenn auch nicht verwunderlich.

Der "Verschwörungstheorie" um 9/11 stimme ich grundsätzlich, wer da allerdings die Fäden gezogen hat, wage ich nicht zu sagen...

In Antwort auf:
Jede Christliche Organisation ist unterwanderbar und auch Lenkbar, habe selber die erfahrung gemacht.


Christliche Organisationen sind per se dazu da, um zu lenken, genau wie die meisten Religionen. Die brauchen erst gar nicht "unterwandert" zu werden, die sind üblicherweise schon von Anfang an sehr "unchristlich". (Was auch immer das sein soll...)

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

09.02.2009 08:53
#64 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Der "Verschwörungstheorie" um 9/11 stimme ich grundsätzlich, wer da allerdings die Fäden gezogen hat, wage ich nicht zu sagen...
Es war Osama bin Laden gemeinsam mit Georgie Bush - die beiden sind doch dicke Freunde! Nee, mal im ernst: Ist ja echt ein ungeheuerlicher Vorwurf. Dazu hätte ich gerne ein paar Infos, die die Verschwörung belegen können. Aber in einem neuen Thread. Und danach beweisen wir, dass die Mondlandungen alle Hollywood-Produktionen waren...

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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

09.02.2009 10:53
#65 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

hatten wir das Thema 9/11 nicht schon mal durchgekaut?

Also ich stehe nach wie vor auf dem Standpunkt dass die Anschläge fingiert waren.
Allein schon die Frage " Wer profitierte von den Anschlägen?" führt mich da auf eine ganz andere Spur.
Auf jedem Fall haben mit allergrößter Wahrscheinlichkeit weder Osama bin Laden noch die Taliban, noch
sonst eine islamische Gruppe ihre Hände im Spiel. Denn ihnen hätte ja sofort klar sein müssen dass sie
mit einer solchen Aktion den Kriegsapparat der USA in Gang setzen würden.
Der Hintergrund war nur einen Kriegsgrund zu finden der die Stimmung innerhalb der Bevölkerung
auf einen längeren Krieg einschwören konnte.
Ich möchte jetzt nicht Detailiert die Mysteriösen Begleitumstände der Anschläge aufdröseln.
Das wurde schon zur Genüge getan.
Jedenfalls traue ich der amerikanischen Regierung und deren Hintermännern alles zu.
Jedenfalls wird mir bei diesem patriotischen Getue, der vorgeheuchelten Moral, der geheuchelten
Selbstlosigkeit ihres Einsatzes für für Frieden und Demokratie schlecht.
Die Welt wäre um einiges sicherer wenn die USA irgendwann einmal zu den wirklichen Demokratischen Nationen
gehören würden.

Glaube ist Aberglaube

qilin Offline




Beiträge: 3.552

09.02.2009 11:02
#66 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Also ich denke die 'offizielle Version' ist auch nicht mehr oder weniger genau
als offizielle Versionen irgendwelcher anderen Ereignisse - also 'stimmt mehr
oder weniger'
. Die 'Profi-Skeptiker' von der GWUP haben da wohl recht...

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wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

09.02.2009 11:15
#67 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
selbst wenn es tatsächlich der Osama war der dahinter steckt.
Fakt ist doch dass viele den USA ihre permanente Einmischung in
alles mögliche zu Recht ankreiden. Hätten sich die USA anders verhalten,
und nicht ständig nach Cowboy Manier alle verschreckt, dann würde vieles anders aussehen.
Aber die USA befinden sich in einem Gefährlichen Kreislauf,..
Sie haben eine riesige Militärmacht und Geheimdienststruktur aufgebaut, die nur eine einzige
Sache wirklich zu fürchten hat. Und zwar dass jemand die Frage nach ihrer Notwendigkeit stellt.
Es ist ein Offenes Geheimnis dass die amreikanischen Geheimdienste seit anfang der 50'er jahre
systematisch Bedrohungen erfunden oder Gigantisch aufgebauscht haben um weiterhin an Gelder
heran zu kommen. Dazu kommt noch die enge Verzahnung zwischen Regierung und Rüstungsindustrie
bei der die grenzen verschwimmen. Und in diesem trüben Milieu sehe ich die Ursache für den 9/11.

Glaube ist Aberglaube

Stelth Offline



Beiträge: 526

09.02.2009 11:55
#68 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

@Relix

Jou, richtig, nicht Fish&Bones sondern Skull&Bones. Habe mich vertan.

In Antwort auf:
Aber anscheinend steht die Freimaurerei für dich im klaren Widerspruch zum Christentum.
Dementsprechend sind etliche konservative, ranghohe Politiker in unseren Breitengrade nach deiner Vorstellung auch keine Christen.
Dieses generelle Absprechen des christlichen Status durch konkurrierende Christen ist nicht gerade glaubwürdig, wenn auch nicht verwunderlich.


Ich streite es auch nicht ab, das Christen und ihre Organisationen untereinander konkurieren und sogar sich gegenseitig bekämpfen.
Dazu müssen sie auch nicht erst unterwandert werden. Ich sage es ja, daß ich es selber all zu oft miterlebe.
Wo ich nur kann lasse ich es die Christen auch wissen, das das was sie tun nicht in ordnung und Gesellschaftswidrig ist. Man kann, und muss auch weitergehen, und sagen das es auch gegen das Grundgesetz verstösst.

In Antwort auf:
Aber anscheinend steht die Freimaurerei für dich im klaren Widerspruch zum Christentum.


Gut sagen wir es dann anders.
Die Freimaurerei fährt auf zwei gleisen, wie viele Christliche Organisationen auch, eine für die Öffentlichkeit und eine Intern.
Nur, da die meiste Befölkerung auf dieser Erde sich Christlich nennt und wähnt, sicherlich ist das Regionsmässig abhängig, ist es von vorteil wenn man sich als Politiker oder Wirtschaftler (Banker, Firmenbesitzer, Korporation) auch für Christ ausgibt um seine Ziele zu erreichen.

Und wie erklärt sich das, wenn führende Perönlichkeiten der USA, sich in einem Wäldchen treffen und einer Eule huldigen. Danach wieder an ihren Schreibtisch gehen und wichtige Entscheidungen treffen
http://video.google.com/videosearch?q=ei...emb=0&start=110

Ach ja das ist die Quelle der inspiration.
So was kennt mann bei den radikalen Christen auch. Der Kampf gegen das Böse. Siehe Kreuzritter, für das Kreuz tun wir alles.
Wir werden Menschen ermorden ohne mit der Wimper zu zucken.
Aber haben wir nicht etwas vergessen An diesem kreuz hing doch Jemand der gesagt hatte "Vatter vergib ihnen denn sie wissen nicht was sie tun".
Nein das ist unwichtig, wir stellen einfach unsere eigenen Regeln auf, besser noch, wir holen sie aus dem alten Testament vor, "Zahn um Zahn Auge um Auge".

Man kann sich drüber streiten, aber ich denke die Menschen sind eher noch einen Schritt in ihrer Entwicklung zurückgegangen als zuvor.

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(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Stelth Offline



Beiträge: 526

09.02.2009 12:43
#69 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Hier noch zwei Links, zu dem Eulenkult.
Teil 1 http://video.google.com/videoplay?docid=7526048500776686651
Teil 2 http://video.google.com/videoplay?docid=...999841804&hl=de

Es gibt das volle Video mit diesen Clips, leider aber nur auf Englisch.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

09.02.2009 14:01
#70 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Auf jedem Fall haben mit allergrößter Wahrscheinlichkeit weder Osama bin Laden noch die Taliban, noch sonst eine islamische Gruppe ihre Hände im Spiel.
Ja, darum hat der Osama seine Täterschaft auch so vehement abgestritten...
Und wer konnte die (eindeutig aus Al-Kaida-Quellen finanzierten) Schläfer zu den Selbstmordattentaten bewegen? Natürlich Georgie Bush! Das ist doch wirklich hanebüchen zusammengekaut, mit Verlaub...

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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

09.02.2009 16:10
#71 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

wenn ich so etwas machen wollte wäre mein vorgehen folgendermaßen:

Der Geheimdienst sucht sich Menschen mit arabischem Hintergrund.
Diese werden vom Geheimdienst geschult und geben vor z.B. Islamisten zu sein.
Dann müssen diese andere Araber als Mitglieder rekrutieren.
Diese neuen Mitglieder sollen dann die oberste Hierrchie einer Terrorzelle bilden.
Diese Terrorzellen suchen dann neue Leute die sie als Kämpfer ausbilden.
Diese sind dann im Glauben einer anti Amerikanischen islamistischen Gruppe anzugehören.
Mit diesen Leuten lassen sich dann gewünschte Anschläge machen.
Das hat den vorteil dass man einen guten Teil der potentiellen Leute mit anti amerikanischer
Gesinnung abgraben und kontrollieren kann, ohne selbst in Erscheinung zu treten, und ohne dass
diese selbst wissen dass sie nur benutzt werden.
Und ich bin bereit zu Wetten dass die Geheimdienste genau so vorgehen.

Außerdem hat bin Laden ja Anfangs seine Beteiligung an den anschlägen bestritten.
Erst später kamen (möglicherweise gefälschte) Botschaften von ihm, in denen er sich dazu bekennt.

Glaube ist Aberglaube

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.848

09.02.2009 16:47
#72  Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Außerdem hat bin Laden ja Anfangs seine Beteiligung an den anschlägen bestritten.
Erst später kamen (möglicherweise gefälschte) Botschaften von ihm, in denen er sich dazu bekennt.
Ich glaube eher, dass ein Geheimdienst der Al-Kaida mit seiner Desinformationspolitik diese Verschwörungstheorie lanciert. Aber sowas Böses macht ja nur die CIA... Ist doch erschreckend, wie man auf so einen Blödsinn hereinfallen kann! Und warum protestiert der echte Osama nicht gegen die herrschende These und stellt sich gegen diesen angeblich falsch lancierten Osama bin Laden? Ach ja, der ist ja schon längst tot.

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

09.02.2009 20:38
#73 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Auf jedem Fall haben mit allergrößter Wahrscheinlichkeit weder Osama bin Laden noch die Taliban,
noch sonst eine islamische Gruppe ihre Hände im Spiel. Denn ihnen hätte ja sofort klar sein müssen
dass sie mit einer solchen Aktion den Kriegsapparat der USA in Gang setzen würden.

In Antwort auf:
Der Geheimdienst sucht sich Menschen mit arabischem Hintergrund.
Diese werden vom Geheimdienst geschult und geben vor z.B. Islamisten zu sein.
Dann müssen diese andere Araber als Mitglieder rekrutieren.
Diese neuen Mitglieder sollen dann die oberste Hierrchie einer Terrorzelle bilden.
Diese Terrorzellen suchen dann neue Leute die sie als Kämpfer ausbilden.
Diese sind dann im Glauben einer anti Amerikanischen islamistischen Gruppe anzugehören.
Mit diesen Leuten lassen sich dann gewünschte Anschläge machen.

Und denen war nicht sofort klar, dass sich ein solches Monsterunternehmen nie und nimmer
auf Dauer
geheimhalten lässt - nach ihren Erfahrungen in der Vergangenheit
Mannomann, müssen die bei der CIA blöde sein im Vergleich zu al Qaida...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

qilin Offline




Beiträge: 3.552

09.02.2009 20:57
#74 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Zitat von Snooker
In Antwort auf:
nur wer bestimmte göttliche Prinzipien missachtet, wird eben gnadenlos abgemurkst...
Du kannst diese Prinzipien ruhig beim Namen nennen, qilin. Menschen die sich gegen Gerechtigkeit und Frieden für alle sowie ein gleiches Recht für alle, und eine ausgeglichene Versorgung aller Menschen auflehnen, wollen eben nicht im Paradies leben.
Das ist genau das, was ich in den Schriften der ZJ eben nicht finde - dort geht es andauernd um die richtige Lehre,
die Falschheit aller Anderen, und die Erwartung, dass Jehova schon sehr bald Alles gut und richtig machen wird -
wer sich gegen all das tut was Du hier beschreibst nicht auflehnt, sondern es aktiv betreibt, aber nicht zur 'richtigen'
Glaubensweise findet, der will eben nicht [im Paradies] leben - genau das, was Du so richtig 'schöne Worte' nennst...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
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() qilin

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.215

09.02.2009 22:53
#75 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Das ist genau das, was ich in den Schriften der ZJ eben nicht finde
Dafür, dass du das nicht findest, können die Schriften und insbesondere die Bibel selbst nichts. Das leugt allein in deiner Verantwortung.

In Antwort auf:
dort geht es andauernd um die richtige Lehre,
die Falschheit aller Anderen, und die Erwartung, dass Jehova schon sehr bald Alles gut und richtig machen wird -
Und es geht um die vernünftige Begründung, warum man diese Aussagen treffen kann.

In Antwort auf:
wer sich gegen all das tut was Du hier beschreibst nicht auflehnt, sondern es aktiv betreibt, aber nicht zur 'richtigen'
Glaubensweise findet, der will eben nicht [im Paradies] leben - genau das, was Du so richtig 'schöne Worte' nennst...
Dieser Schlussfolgerung, die du triffst, kann man kaum Folge leisten.

Nimmst du an, dass Menschen dieses Urteil über Menschen treffen können? Dieser Meinung bin ich nicht, und bisher kenn ich uas der Bibel nur das Gegenteil.

Du kannst mir nicht vorwerfen, was du denkst...


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