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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 87 Antworten
und wurde 2.817 mal aufgerufen
 Christentum
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Stelth Offline



Beiträge: 526

30.01.2009 20:08
Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Ich als bekennender Christ müsste eigendlich meine mitgalaubenden Genossen in schutz nähmen.
Aber nichts da, so nicht, nicht mit mir/uns. Das Wort Gottes sagt, "Wenn dein Bruder gegen dich gesündigt hat, dann gehe hin und ermahne ihn."

Also ich höre/lese was ihr für erlebnisse mit den sogenanten Namenschristen hattet.

Bitte wen es geht, nur das erzählen, wo ihr persönnlich getroffen wart und/oder eure angehörigen.

Danke im voraus.

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

30.01.2009 20:11
#2 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Dafür gibt es doch schon das Beichthaus

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kadesch Offline



Beiträge: 2.705

03.02.2009 16:38
#3 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Was verstehst du unter "Moralvoll"?

Ich entdecke bei den Christen immer ein großes Maß an Bigotterie, doppelter Moral
und Ignoranz.
Am Schlimmsten ist das bei den evangelikalen Christen die mir begegneten.
Pfarrer die ihre Frauen betrügen und auf der Kanzel gegen die Sex predigen,
Leute die von Nächstenliebe erzählen aber ihre Kinder oder Frauen verprügeln,
Leute die vom Frieden reden aber in den Krieg ziehen,..... usw.
Welche Moral meinst du da?
Ich kenne nur wenige die ein moralvolles Leben führen, aber viele die nur davon Fabulieren
aber sich nicht an die Maßstäbe die sie von anderen verlangen selbst halten.

Glaube ist Aberglaube

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

03.02.2009 18:07
#4 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Am Schlimmsten ist das bei den evangelikalen Christen die mir begegneten.
Pfarrer die ihre Frauen betrügen und auf der Kanzel gegen die Sex predigen,
Leute die von Nächstenliebe erzählen aber ihre Kinder oder Frauen verprügeln,
Leute die vom Frieden reden aber in den Krieg ziehen,..... usw.
Welche Moral meinst du da?
Ich kenne nur wenige die ein moralvolles Leben führen, aber viele die nur davon Fabulieren
aber sich nicht an die Maßstäbe die sie von anderen verlangen selbst halten.


Dazu passt doch ganz gut die Aussage Jesu aus Math. 7:21-23

In Antwort auf:
Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.


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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.027

03.02.2009 18:31
#5 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
Zitat von Jesus aus Math. 7:21-23
Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. 22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ 23 Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit.
Ja, der Absatz gefällt mir. Und er sagt auch, worum es in dieser Gesetzesreligion geht: um das Gesetz und die Einhaltung dieser! Die Menschen aus dieser Zeit, als das Judentum gegründet wurde, konnten es sich vielleicht nicht anders vorstellen, als etwas Immaterielles wie das Gesetz als autoritäre Instanz als einen lebendigen Gott zu bezeichnen. Oder es ist denen so beigebracht worden, um diesen Gesetzen den Donnerhall einer strafen könnenden Autorität zu verleihen. Strafverfolgung und Strafvollzug waren gewiss damals noch nicht so entwickelt wie heute. So hatte dieser Gott eine domestizierende Gewalt, die der Mensch sich noch nicht aneignen konnte - so wie das heute der Fall ist. Heute darf sich der Gesetzesbrecher fast sicher sein, für seine Untaten auch zur Rechenschaft gezogen zu werden. War das damals jedoch der Fall? Der Angstmacher einer metaphysischen Gewalt war gewiss ein guter Ausgleich für den menschlichen Mangel auf diesem Gebiet.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

04.02.2009 09:02
#6 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Ja, der Absatz gefällt mir. Und er sagt auch, worum es in dieser Gesetzesreligion geht: um das Gesetz und die Einhaltung dieser!
Nee. Es geht nur darum Heuchler, die vorgeben im Namen Christi zu wandeln, beim namen zu nennen; sie also ihres Lug und Truges zu überführen. Diese Passage sagt ja gerade aus, dass nicht jeder Christ ist, nur weil er sich so nennt.

In Antwort auf:
Strafverfolgung und Strafvollzug waren gewiss damals noch nicht so entwickelt wie heute.
Was verstehst du jetzt unter "nicht so entwickelt wie heute"? Ich betrachte es als Rückschritt wenn in der Justiz zunehmend mit zweierlei Maß gemessen wird, (s. Ackermann, Esser, Zumwinkel), wenn ein Kinderschänder mildernde Umstände bekommt, wenn er im Suff gehandelt hat, und gut jammern kann, und wenn im Strafvollzug selbst Gefangene gedemütigt, gefoltert und ermordet werden.

So hättest du auch recht: Zur zeit der Israeliten war Strafverfolgung und -vollzug nicht so entwickelt wie heute.

In Antwort auf:
Heute darf sich der Gesetzesbrecher fast sicher sein, für seine Untaten auch zur Rechenschaft gezogen zu werden. War das damals jedoch der Fall?

Ich denke schon. Die Richtlinien und das Annehmen der Leitung Gottes wie sie im dritten Buch Mose z.B. aufgeführt werden, erwirkten schon damals einen sehr hohen Standard auch in Sachen Rechtsbelehrung. Sie wirkten also in erster Linie nicht strafend sondern belehrend, so dass dem Missetäter immer die Chance gegeben wurde, seine Schuld einzusehen und zu lernen.
In Antwort auf:

Der Angstmacher einer metaphysischen Gewalt war gewiss ein guter Ausgleich für den menschlichen Mangel auf diesem Gebiet.

Warum sollte es um Angst gehen? Es ging und geht immer noch um gerechte Grundsätze und die Einhaltung dieser. Wer sich solchen widersetzt bringt doch zum Ausdruck, dass er wahrscheinlich nicht gerecht sein will, zumindest aber sich selbst unhinterfragt als Instanz für Gerechtigkeit sieht. Woraus ja die mannigfaltigen Probleme auf gesellschaftlicher Ebene entstehen.

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.027

04.02.2009 15:27
#7 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Nee. Es geht nur darum Heuchler, die vorgeben im Namen Christi zu wandeln, beim namen zu nennen; sie also ihres Lug und Truges zu überführen. Diese Passage sagt ja gerade aus, dass nicht jeder Christ ist, nur weil er sich so nennt.
Es geht - nach dieser Bibel-Passage - nicht um den Glauben, sondern um die Einhaltung der Gesetze!
In Antwort auf:
So hättest du auch recht: Zur zeit der Israeliten war Strafverfolgung und -vollzug nicht so entwickelt wie heute.
Ich glaube nicht, dass die Strafgesetzgebung jeden Verbrecher verfolgen konnte. Da haben wir heute doch mehr Möglichkeiten und sind auch besser organisiert! Die Kommunikationsdichte ist viel höher, wer flüchtet da schon in das weite Feld der Anonymität? Fast 100 % der Mörder werden gefasst. Das kann damals nicht der Fall gewesen sein! Also musste da der metaphysische Angstmacher her.
In Antwort auf:
Warum sollte es um Angst gehen?
Um das Volk zu disziplinieren! Ich kann nicht nachvollziehen, wie du den Faktor Angst gerade im NT nicht siehst und nicht fühlst! Ich verstehe das nicht!

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.02.2009 08:21
#8 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Es geht - nach dieser Bibel-Passage - nicht um den Glauben, sondern um die Einhaltung der Gesetze!
Auf deren Grundlage man sich Christ nennen darf oder nicht. Darum ging es doch.

In Antwort auf:
Ich glaube nicht, dass die Strafgesetzgebung jeden Verbrecher verfolgen konnte.
Deine Reaktion ist durchaus verständlich. Immerhin siehst du ja keinen Grund zu der Annahme, dass letztlich Gott selbst für die Einhaltung seiner Grundsätze sorgte, und Missetäter zur Rechenschaft zog. Solange du das denkst, wirst du deine Meinung hierüber auch kaum anzweifeln oder ändern wollen.

In Antwort auf:
Da haben wir heute doch mehr Möglichkeiten und sind auch besser organisiert! Die Kommunikationsdichte ist viel höher, wer flüchtet da schon in das weite Feld der Anonymität? Fast 100 % der Mörder werden gefasst.
Das sagt zumindest die Statistik aus. Dabei solltest du aber bedenken, dass es eine große Dunkelziffer gibt, also Tötungsdelikte, die nicht als Mord erkannt werden, sei es, weil nicht genug obuziert wird oder aus anderen Gründen.

Was die gesamte Kriminalität betrifft, so liegt die Aufklärungsrate in den Bundesländern zwischen 45-65%. Platz für Anonymität ist demnach noch ausreichend vorhanden.

In Antwort auf:
Das kann damals nicht der Fall gewesen sein! Also musste da der metaphysische Angstmacher her. Um das Volk zu disziplinieren! Ich kann nicht nachvollziehen, wie du den Faktor Angst gerade im NT nicht siehst und nicht fühlst! Ich verstehe das nicht!
Wiederum ist es verständlich, dass du so denkst. Ich habe dir schon oft genug erklärt, warum ich den Angst-Gedanken in der Bibel ablehne und Gründe dafür vorgetragen. Nun muss ich es einfach akzeptieren, dass du es anders sehen willst.

Nochmal: Es geht in der Bibel weder um einen Glauben aus Angst vor Bestrafung, noch um die Einhaltung der Gebote aus Angst vor einem "metaphysischen Angstmacher". Wer aus Angst glaubt oder gesetze hält hat den Sinn ebendieser nie gekannt und sein Glaube wird reine Fassade bleiben. Auf Angst kann kein Glauben existieren - Er kann dort noch nicht einmal keimen. Hättest du Vertrauen in jemandem vor dem du Angst hast? Wie soll das gehen?

In der Bibel werden Christen dazu ermuntert eine persönliche Beziehung zu Gott aufzubauen. Wie ist das möglich, wenn ständig Angst vor Bestrafung im Spiel ist?

Diszipliniert wird das Volk im Übrigen durch die aktuelle Gesetzgebung und Strafverfolgung. Da wirken die drei Gewalten als Angstmacher in der Gesellschaft. Mit welchem Ergebnis? Täter denken sich immer wieder neue Methoden aus, um ihre Verbrechen zu vertuschen. Werden sie gefasst, fangen einige von ihnen an zu jammern - lamentieren über ihre Süchte und ihre schlimme Kindheit - und werden beinahe begnadigt. Sehr sinnvoll erscheint mir das nicht.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.02.2009 08:40
#9 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Wenn man die beiden gegensätzlichen "Verbrechensverhütungstheorien" bewerte möchte, braucht es keine großen theoretischen Diskussionen. Da sollte einfach ein Blick in solche Kriminalstatistiken helfen, wie ja hier auch schon gebracht.

Wenn man danach untersucht, ob in Ländern wo der Glauben an Gott und damit an die göttliche Strafe in der Bevölkerung fest verankert ist oder mehr die an weltliche Strafe haben wir ganz klare Erkenntnisse. Ich habe jetzt die Studie nicht zur Hand, aber wir hatten sie hier schon mehrmals beim Wickel.

Innerhalb der USA ist die Verbrechensrate im Bibelbelt signifikant höher, als im weltlicheren Osten. Im Vergleich nach außen ist die Verbrechensrate innerhalb der puritanischen USA deutlich höher als in eher weltlichen Ländern wie Frankreich, Schweden oder Deutschland.

Das halte ich für einen klaren Hinweis, unabhängig ob es nun eine göttliche Strafe im Jenseits gibt oder nicht, diese Strafandrohung ist einfach viel weniger wirkungsvoll als die weltliche. Ergo: Die Gotteshypothese ist auf diesem Gebiet, unabhängig ob richtig oder falsch, auf jeden Fall nutzlos.

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.027

05.02.2009 09:15
#10  Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Immerhin siehst du ja keinen Grund zu der Annahme, dass letztlich Gott selbst für die Einhaltung seiner Grundsätze sorgte, und Missetäter zur Rechenschaft zog.
Nee, natürlich nicht. Ich versuchte nur zu erklären, warum denn diese Gottfigur zur Errichtung eines funktionierenden Staatswesens damals so wichtig war. Dass du diese Idee nicht annehmen magst, verstehe ich. Es hat was mit deiner Angst zu tun, Gott - und wenn auch nur gedankenspielerisch - infrage zu stellen.
In Antwort auf:
Auf Angst kann kein Glauben existieren - Er kann dort noch nicht einmal keimen. Hättest du Vertrauen in jemandem vor dem du Angst hast? Wie soll das gehen?
Das hast du voll richtig erkannt! Deine Angst ist so groß, dass du sie nicht mal als Angst wahrnehmen willst. Wenn du Gottes Allgewalt, seine unberechenbaren Ausbrüche, sein eitles Verlangen nach Demutsbezeugungen, seine Aggressionen und unfassbaren Maximalstrafandrohungen nicht als Angstmache wahrnehmen kannst, komme ich mit dir, glaube ich, in der Diskussion nicht viel weiter. Ich bin sprachlos...

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Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

05.02.2009 09:32
#11 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Diese Christliche Behauptung keine Angst vor Jehova zu haben, ist gleichzusetzen mit der Behauptung von orthodoxen verschleierten Muslimas die ja auch behaupten vom Ehemannmuslim nicht unterdrückt zu werden und sich nicht vor ihm zu fürchten

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.027

05.02.2009 09:42
#12 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Diese Christliche Behauptung keine Angst vor Jehova zu haben, ist gleichzusetzen mit der Behauptung von orthodoxen verschleierten Muslimas die ja auch behaupten vom Ehemannmuslim nicht unterdrückt zu werden und sich nicht vor ihm zu fürchten
Exakt! Diese Ausformung von Unterwefung macht gefühlstaub!

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Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

05.02.2009 09:44
#13 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Zitat von SnookerRI

In Antwort auf:
Da haben wir heute doch mehr Möglichkeiten und sind auch besser organisiert! Die Kommunikationsdichte ist viel höher, wer flüchtet da schon in das weite Feld der Anonymität? Fast 100 % der Mörder werden gefasst.
Das sagt zumindest die Statistik aus. Dabei solltest du aber bedenken, dass es eine große Dunkelziffer gibt, also Tötungsdelikte, die nicht als Mord erkannt werden, sei es, weil nicht genug obuziert wird oder aus anderen Gründen.
Was die gesamte Kriminalität betrifft, so liegt die Aufklärungsrate in den Bundesländern zwischen 45-65%. Platz für Anonymität ist demnach noch ausreichend vorhanden.


Ausserdem weiss jeder dass Jährlich eine sehr grosse Anzahl Menschen verschwinden um nie wieder aufzutauchen
Sicherlich sind die nicht alle nach Amerika geschwommen um dort Millionär zu werden. Sicherlich fielen viele davon Gewaltverbrechen zum Opfer worauf sie in irgendwelchen Zentralheizungen entsorgt wurden
But : No Body - No Crime

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.02.2009 09:59
#14 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Wenn man die beiden gegensätzlichen "Verbrechensverhütungstheorien" bewerte möchte, braucht es keine großen theoretischen Diskussionen. Da sollte einfach ein Blick in solche Kriminalstatistiken helfen, wie ja hier auch schon gebracht.

Und ich habe nur auf die Problematik mit solchen Statistiken hingewiesen... Dir steht es natürlich frei zu, selbst zu entscheiden, ob du das in deine Überlegungen miteinbeziehen möchtest oder nicht. Mir reicht ein bloßer Blick auf die Statistik nunmal nicht aus, weil das allein wenig aussagekräftig ist.


In Antwort auf:
Innerhalb der USA ist die Verbrechensrate im Bibelbelt signifikant höher, als im weltlicheren Osten. Im Vergleich nach außen ist die Verbrechensrate innerhalb der puritanischen USA deutlich höher als in eher weltlichen Ländern wie Frankreich, Schweden oder Deutschland.

Schon wieder dieses Argument: Die Amis im Biblebelt sind christlich weil sie es von sich behaupten, und weil sie zudem im Biblebelt wohnen.Für so leichtgläubig will ich dich eigentlich nicht einschätzen. Aber dass sich den Atheisten hier gravierende Probleme eröffnen, was das Hinterfragen dieser Behauptung betrifft, hatten wir ja auch erst kürzlich festgestellt. Aufgrunddessen ist deine Haltung kaum verwunderlich. Was kann ich da noch mehr machen als Math.7:21-23 nochmals anzuführen und darauf zu verweisen, dass es eben nicht ausreicht zu behaupten man sei christlich. Der Lebenswandel muss mit diesem Anspruch übereinstimmen. Bei wievielen Biblebelt-Bewohnern hast du das untersucht, um deine Aussage zu konkretisieren?

Du bist auch hier auf Mutmaßungen, Meinungen anderer unter Berücksichtigung deiner eigenen Meinung zu dem Punkt angewiesen. Auch du musst hier glauben, bzw. vertrauen, dass diese Angaben richtig sind.





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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.02.2009 10:17
#15 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Es hat was mit deiner Angst zu tun, Gott - und wenn auch nur gedankenspielerisch - infrage zu stellen.
Hätte ich tatsächlich Angst davor, würde ich mich wohl kaum mit atheistischen Auffassungen beschäftigen, um deren Sichtweise zu verstehen, bzw meinen Glauben zu hinterfragen. Was ist ein Glaube wert, der nicht hinterfragt werden kann oder soll? Nichts! Was will ich mit einem Glauben, der auf Unwissenheit, Angst und Ähnlichem beruht? Nichts!

Wie du auf den gedanken kommen kannst, ich hätte Angst davor und das nach knapp vier Jahren hier im Forum und meiner Aktivität in anderen Foren und Diskussionsrunden nebenbei, ist mir wahrlich schleierhaft.

Soll denn die bloße Tatsache, dass ich nach wie vor einen anderen Standpunkt als den deinen vertrete, ein akzeptabler Hinweis auf eine tatsächlich vorhandene Angst meinerseits sein, meinen Glauben kritisch zu hinterfragen.
Hat tatsächlich jeder, der gläubig ist einfach nur Angst, seinem Glauben abzuschwören? Welches abwertende Bild habt ihr denn von den Gläubigen? Sind wir nun durch unsere angebliche Angst für euch zu einer Unterrasse geworden, gefühlstaub und nicht imstande logisch nachvollziebare Gedanken zu formen?
Das nimmt ja schon extremistische Züge an

In Antwort auf:
Das hast du voll richtig erkannt! Deine Angst ist so groß, dass du sie nicht mal als Angst wahrnehmen willst.
Es ist schade, dass du das so siehst. Auf der anderen Seite zeugt es von deiner tiefsitzenden Angst, Gläubigen ein anderes Motiv als Angst zu unterstellen. Du hast Angst davor, dieses Urteil kritisch zu hinterfragen, zu überprüfen, ob es auch andere Motivationen als gesellschaftlichen Druck und Tradition für den Glauben geben kann. Die Gründe dafür kennst du am Besten.

In Antwort auf:
Wenn du Gottes Allgewalt, seine unberechenbaren Ausbrüche, sein eitles Verlangen nach Demutsbezeugungen, seine Aggressionen und unfassbaren Maximalstrafandrohungen nicht als Angstmache wahrnehmen kannst, komme ich mit dir, glaube ich, in der Diskussion nicht viel weiter. Ich bin sprachlos...

Auch das wäre sehr schade, wobei ich hier direkt deine eigentlich Motivation hinterfragen muss, mit mir eine Diskussion zu führen. Ist es wirklich dein Ziel, dass ich schlussendlich deiner Meinung bin, was Gottes Eigenschaften betrifft? Ist es dir wirklich nicht möglich, ohne diesen Konsens mit mir zu diskutieren? Hast du Dialog oder Mission im Sinn?
Was hättest du denn erreicht, wenn ich in diesem Punkt so denken würde, wie du? Wärst du dann froh, einen armen angstdurchdrungenen Gläubigen aus den Ketten seines Glaubens befreit zu haben?

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Beiträge: 19.027

05.02.2009 14:06
#16 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Hat tatsächlich jeder, der gläubig ist einfach nur Angst, seinem Glauben abzuschwören? Welches abwertende Bild habt ihr denn von den Gläubigen? Sind wir nun durch unsere angebliche Angst für euch zu einer Unterrasse geworden, gefühlstaub und nicht imstande logisch nachvollziebare Gedanken zu formen?
Das nimmt ja schon extremistische Züge an.
Ich behaupte, dass euer Christengott Angst macht und dies auch in der zumindest unterschwelligen Absicht der sehenden Religionslehrer steht. Ich lasse mir meine Meinung nicht verbieten, indem ich mit Rassismusvorwürfen eingeschüchtert werden soll! Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit meiner Sorge um die geistige und seelische Unversehrtheit unserer Kinder!

Die Wertung von "Gefühlstaubheit" ist von mir keine Abwertung des leidenden Menschen, sie ist ein Vorwurf gegen die unmenschliche Wirkung von Religion. Auch das hat nichts mit Rassismus zu tun. Ich klage nicht die Gläubigen, ich klage die Religionen an!

Was hältst du denn von RKs Bemerkung: =>
In Antwort auf:
Diese Christliche Behauptung keine Angst vor Jehova zu haben, ist gleichzusetzen mit der Behauptung von orthodoxen verschleierten Muslimas die ja auch behaupten vom Ehemannmuslim nicht unterdrückt zu werden und sich nicht vor ihm zu fürchten
Hat er nicht Recht?
In Antwort auf:
Auch das wäre sehr schade, wobei ich hier direkt deine eigentlich Motivation hinterfragen muss, mit mir eine Diskussion zu führen. Ist es wirklich dein Ziel, dass ich schlussendlich deiner Meinung bin, was Gottes Eigenschaften betrifft? Ist es dir wirklich nicht möglich, ohne diesen Konsens mit mir zu diskutieren? Hast du Dialog oder Mission im Sinn?

Ich habe den Eindruck, dass dir meine Beiträge unangenehm sind und du sie mit den Vorwürfen "rassistischer Tendenz" und "Missionierung" wegzubeißen versuchst. Ich habe die Absicht, meine unbedingte Meinung zu vertreten - so wie du die Absicht hast, deine zu vertreten. Du wirst die Hoffnung haben, die Andersgläubigen und -denkenden von deinen Argumenten zu berühren - und die habe ich ebenso. Und ich berühre dich. Was mich freut.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.02.2009 14:48
#17 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Ich behaupte, dass euer Christengott Angst macht und dies auch in der zumindest unterschwelligen Absicht der sehenden Religionslehrer steht. Ich lasse mir meine Meinung nicht verbieten, indem ich mit Rassismusvorwürfen eingeschüchtert werden soll! Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern mit meiner Sorge um die geistige und seelische Unversehrtheit unserer Kinder!
Und das willst du erreichen, indem du alle Gläubigen als angstverzerrte, gepeinigte Wesen bezeichnest, deren lächerliches Selbstbild gegründet auf Angst, jeden deiner Meinung nach vernünftig denkenden Menschen sofort abschrecken sollte. Sonst ist es ja um die geistige und seelische Unversehrtheit der Kinder geschehen. Kannst du diese Wertung wirklich in dieser Weise treffen? Und dann soll ich das dann nicht extrem nennen dürfen? . Wenn du das dann als Einschüchterungsversuch wertest habe ich die Schwachstelle ja getroffen - unbewusst zwar, aber dennoch recht deutlich.

In Antwort auf:
Ich klage nicht die Gläubigen, ich klage die Religionen an!
Das sehe ich anders. Immerhin hast du mir ungerechtfertigter Weise vorgeworfen, meinen Glauben auf Angst zu begründen, und diese Angst noch nicht mal mehr wahrnehmen zu können. Aber das kann ja jeder hier nachlesen. Offensichtlich stimmen dein Anspruch und das was du dann tatsächlich schreibst nicht mehr miteinander überein...

In Antwort auf:
Hat er nicht Recht?
Wenn man meint, diese beiden Bezüge völlig unreflektiert miteinander vermischen zu können und dann auch noch annimmt, die gleiche Grundmotivation anlegen zu können - Ja! Andernfalls ist dieser Vergleich leidlich lächerlich Dass du ihm zustimmst, ist natürlich nicht verwunderlich.

In Antwort auf:
Ich habe den Eindruck, dass dir meine Beiträge unangenehm sind und du sie mit den Vorwürfen "rassistischer Tendenz" und "Missionierung" wegzubeißen versuchst.
Muss ich das denn? Hast du etwa Angst davor, dass deine Beiträge genau das sein könnten, was ich kritisierte? Ich bezog mich auf eine ganz konkrete Aussage von dir, die mich ins Grübeln brachte...

Zitat von Gysi
Wenn du Gottes Allgewalt, seine unberechenbaren Ausbrüche, sein eitles Verlangen nach Demutsbezeugungen, seine Aggressionen und unfassbaren Maximalstrafandrohungen nicht als Angstmache wahrnehmen kannst, komme ich mit dir, glaube ich, in der Diskussion nicht viel weiter. Ich bin sprachlos...


Denk doch noch mal bitte genau über die Aussage in dieser Passage nach. Womöglich findest du dann den Grund, warum ich dir hier einen missionarischen Charakter vorwerfen konnte...

In Antwort auf:
Und ich berühre dich. Was mich freut.
Deiner Freude kann und will ich keinen Abbruch tun, dennoch solltest du die Qualität deiner "Berührungen" überdenken, wenn du gewillt bist, dein Ziel zu erreichen...

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Beiträge: 19.027

05.02.2009 15:05
#18 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Und dann soll ich das dann nicht extrem nennen dürfen? . Wenn du das dann als Einschüchterungsversuch wertest habe ich die Schwachstelle ja getroffen - unbewusst zwar, aber dennoch recht deutlich.
Ich lasse mich nicht gerne als Rassist bezeichnen, und dir sollte klar sein, dass dies eine wunde Stelle vieler Deutscher ist! Wer mit dieser Waffe auffährt, will seinen Gegner zum Schweigen bringen! Und ich habe dir genau erklärt, warum du mich nicht als Rassist bezeichen kannst. Also versuche es erst gar nicht!
In Antwort auf:
Immerhin hast du mir ungerechtfertigter Weise vorgeworfen, meinen Glauben auf Angst zu begründen, und diese Angst noch nicht mal mehr wahrnehmen zu können.
Das ist meine Vermutung, ja. Wenn ich die nicht hätte, müsste ich sagen, dass du uns alle bewusst einzunebeln versuchst, indem du von einer ohne Angst geprägten Liebe zu deinem Gott schwärmst - aber das tue ich nicht! Ich verhöhne dich nicht, wenn ich religiös bedingte Gefühlsausblendungen in dir vermute. Im Grunde will ich dir damit helfen. Du wirst den Teufel tun, dir so helfen zu lassen. So will ich trotzdem meine Meinung hier in diesem Forum sagen dürfen!
In Antwort auf:
Wenn man meint, diese beiden Bezüge völlig unreflektiert miteinander vermischen zu können und dann auch noch annimmt, die gleiche Grundmotivation anlegen zu können - Ja! Andernfalls ist dieser Vergleich leidlich lächerlich
Das heißt also, der Islam zerstört durch seine Angsterziehung die Gefühlswahrnehmungen, das Christentum aber selbstverständlich nicht! Der Islam ist also eine Angstreligion, das Christentum - zumindest die Sektion "Zeugen Jehovas" - nicht?
In Antwort auf:
wenn du gewillt bist, dein Ziel zu erreichen...
Meine Ziele werde ich nicht konkret an dir verwirklichen. Sie werden auch nicht mit mir verwirklicht.

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maleachi 89 ( Gast )
Beiträge:

05.02.2009 17:13
#19 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Zitat von Snooker
Hat tatsächlich jeder, der gläubig ist einfach nur Angst, seinem Glauben abzuschwören? Welches abwertende Bild habt ihr denn von den Gläubigen? Sind wir nun durch unsere angebliche Angst für euch zu einer Unterrasse geworden, gefühlstaub und nicht imstande logisch nachvollziebare Gedanken zu formen?
Das nimmt ja schon extremistische Züge an


Jo, ich weiß, eigentlich bin ich weg, und das bin ich dann auch. Nur dauert der Trennungsschmerz manchmal länger wie vermutet.
Die Ausführungen, die Snooker hier getätigt hat, sind genau der Grund, warum ich selbst gehe.
Es wird nicht mehr auf Augenhöhe diskutiert bzw. geredet, es findet ein Monolog von Atheisten statt, in den gnädigerweise Andersdenkende mitunter einbezogen werden, um vielleicht die Stimmung nicht versauern zu lassen, oder es etwas interessanter zu machen. Ernst genommen wird keiner, nicht einer.
Noch dazu kommen die unsäglichen, hasserfüllten Beiträge eines R.K., der zwar auch gläubig, aber immerhin einen gewissen Belustigungseffekt mit einbringt, so kann er verschont werden....von der unerbittlichen Schelte der Angstneurosen-Spezialisten.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.02.2009 17:21
#20 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Wer mit dieser Waffe auffährt, will seinen Gegner zum Schweigen bringen!
Du unterstellst mir doch hier, dich persönlich anzugreifen und dich zum Schweigen bringen zu wollen. Ich habe deine Ansichten kritisiert nicht deine Person. Du beteuerst auf die gleiche Weise dasselbe zu tun. Du darfst das und ich nicht? Bin ich hier etwa doch nicht in einem Dialogforum, wo es üblich ist, Meinungen einander gegenüberzustellen, ohne die Person überhaupt angreifen zu können. Warum kannst du das jetzt, wo du involviert bist, nicht trennen? Du legst mir hier Sachen in den Mund, die ich nicht geäußert habe, was ja jeder nachvollziehen kann. Das ist nicht die feine Art, Gysi

In Antwort auf:
Also versuche es erst gar nicht!
Wie kommst du darauf, dass das in meinem Sinn wäre? Sieh an was passiert. Wir kommen vom Thema ab, und halten uns mit themenfremden Mutmaßungen auf. Schön find ich das nicht. Aber diese Angelegenheit muss wohl geklärt werden.


In Antwort auf:
Wenn ich die nicht hätte, müsste ich sagen, dass du uns alle bewusst einzunebeln versuchst, indem du von einer ohne Angst geprägten Liebe zu deinem Gott schwärmst - aber das tue ich nicht!
Schade dass du den Versuch meine Glaubensansichten verständlich zu machen entweder als Zeichen eines religiösen Wahns siehst, bei dem Angst die Motivation ist, oder als Versuch euch hinters Licht zu führen, als ob das meine Absicht sei. Das ist sehr schade, und gerade du könntest es besser wissen. Wie willst du denn nun weiter verfahren? Was muss ich mir noch alles von dir anhören?

In Antwort auf:
Ich verhöhne dich nicht, wenn ich religiös bedingte Gefühlsausblendungen in dir vermute.
Mit Sicherheit tust du das, denn du machst das nicht von der Person abhängig sondern generell von ihrer Religiösität nach dem Motto: Religion in den Wind geschossen - alle vermeintlichen Gefühlsblendungen adé, wobei außer Acht gelassen wird, dass die religiös bedingten Gefühlsblendungen vonseiten einiger Kritiker vorbehaltlos in das Gedankenschema der Gläubigen hineinkonstruiert werden, so als ob Religiösität und Gefühlsblendung unbedingt in Zusammenhang stünden, ganz gleich um was für eine Art der Religiösität es sich handelt. Dieses Vorgehen und diese Vorab-Verurteilung religiösen Denkens stößt nicht nur bei mir auf Unverständnis und ich frage mich ernsthaft, wie man als Atheist dem Glauben verfallen kann, auf dieser Grundlage helfen zu können.
Aber die Gläubigen sind es ja schuld, wenn sie diese "Hilfe" nicht annehmen.

In Antwort auf:
Das heißt also, der Islam zerstört durch seine Angsterziehung die Gefühlswahrnehmungen, das Christentum aber selbstverständlich nicht! Der Islam ist also eine Angstreligion, das Christentum - zumindest die Sektion "Zeugen Jehovas" - nicht?
Dir liegt es doch gar nicht an einer kritischen Beantwortung dieser Frage. Nach deinen Worten ist jedwedes religiöse Denken akut schädigend für Sinn und Körper eines Menschen. Für dich ist es alles einerlei - schön bequem - du musst da für dich ja nichts mehr hinterfragen; deine Meinung steht fest.

Meine Meinung dazu kennst du bereits, es sei denn, du überliest meine Beiträge bewusst.

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Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

05.02.2009 17:54
#21 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

Zitat von maleachi 89

Die Ausführungen, die Snooker hier getätigt hat, sind genau der Grund, warum ich selbst gehe.
Es wird nicht mehr auf Augenhöhe diskutiert bzw. geredet, es findet ein Monolog von Atheisten statt, in den gnädigerweise Andersdenkende mitunter einbezogen werden, um vielleicht die Stimmung nicht versauern zu lassen, oder es etwas interessanter zu machen. Ernst genommen wird keiner, nicht einer.
Noch dazu kommen die unsäglichen, hasserfüllten Beiträge eines R.K., der zwar auch gläubig, aber immerhin einen gewissen Belustigungseffekt mit einbringt, so kann er verschont werden....von der unerbittlichen Schelte der Angstneurosen-Spezialisten.

Ich glaube zu wissen warum exakt seit Angelos Weggang vor 5 Wochen ein User nach dem anderen unter den verschiedensten Vorwänden das Forum verlassen hat
Ihr gegangenen User habt alle herausgefunden in welchem Forum im grossen weiten Internet sich Angelo jetzt aufhält
Daraufhin habt ihr euch geheim abgesprochen ihm unbedingt dorthin zu folgen um bei Angelo zu sein
So unauffällig wie möglich habt ihr euch jetzt in kurzen Abständen verabschiedet dass euch ja keiner folgt, denn ihr wollt Angelo ganz für euch alleine besitzen
Besonders du, maleachi, hast mir Angelo nie wirklich gegönnt

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

05.02.2009 18:15
#22 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten

In Antwort auf:
Ihr gegangenen User habt alle herausgefunden in welchem Forum im grossen weiten Internet sich Angelo jetzt aufhält
Und du weißt es noch nicht?... Schade Schokolade.. Naja den Streitpunkt könntest du ja mit maleachi selbst besprechen, wenn er dazu bereit ist.

Hier bitte ich doch beim Thema zu bleiben, auch wenn dir das in deiner brennenden Sehnsucht zu Angelo schwer fällt, RK

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qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.02.2009 18:27
#23 RE: Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Ich glaube zu wissen warum exakt seit Angelos Weggang vor 5 Wochen ein User nach dem anderen unter den verschiedensten Vorwänden das Forum verlassen hat
Auch wenn's immer noch offtopic ist - Ich kann mir glaubwürdigere Szenarien vorstellen...

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.027

05.02.2009 18:29
#24 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
Zitat von Maleachi89
* Es wird nicht mehr auf Augenhöhe diskutiert...
* Monolog von Atheisten statt, in den gnädigerweise Andersdenkende mitunter einbezogen werden,...
* Ernst genommen wird keiner, nicht einer. ...
* R.K., der zwar auch gläubig, aber immerhin einen gewissen Belustigungseffekt mit einbringt, so kann er verschont werden....von der unerbittlichen Schelte der Angstneurosen-Spezialisten.

Was ist denn das für ein Unsinn? Wenn dich unsere Kritik an den Religionen so fertig macht, hast du ein Problem mit deinem Glauben. Und damit solltest du dich ernsthaft auseinandersetzen. Du hattest und hast immer die Möglichkeit gehabt, dich gegen unsere Argumente mit Argumenten zu wehren. Wenn das nicht funktioniert, hat das was mit deinen Argumenten zu tun und nicht mit unserer Böswilligkeit!
Und RK fühlt sich offenbar dazu berufen, hier den Hofnarren zu mimen. Na und? Ich kriege auch sein Fett weg als sowas wie ein "atheistischer Fundamentalist, der auch gut ein Islamist sein könnte, wenn er Moslem wäre" (oder so)... Juckt mich nicht die Bohne. Aber warum kann so einer dich sowas aus der Bahn schleudern? Das hat nichts mit ihm, sondern ausschließlich mit dir zu tun!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.027

05.02.2009 19:00
#25 Wie moralvoll sind Christen, die wir heutzutage treffen? Antworten
In Antwort auf:
Wir kommen vom Thema ab,
Du bist schon vom Thema abgekommen, als du mir Extremismus und rassistische Tendenzen vorgeworfen hast. Geschickt verpackt mit einem "Es käme dir fast so vor" oder so ähnlich. Aber lassen wir es dabei. Ich habe kein Interesse daran, persönliche Differenzen zwischen uns größer zu machen als sie sind. Um die geht es doch nicht.
In Antwort auf:
Aber diese Angelegenheit muss wohl geklärt werden.
Wenn du es willst - gerne. Aber nicht hier, sondern in der Streitarena.
In Antwort auf:
Das ist sehr schade, und gerade du könntest es besser wissen.
Nee, weiß ich eben nicht!
In Antwort auf:
Was muss ich mir noch alles von dir anhören?
Was muss ich mir noch alles von dir anhören? Und ich werde alles über die Religionen sagen, was ich zu sagen habe!
In Antwort auf:
Religion in den Wind geschossen - alle vermeintlichen Gefühlsblendungen adé,
Du redest mit einem überzeugten Atheisten, was erwartest du?

Ich habe nicht von "Gefühlsblendungen" geschrieben, sondern von Gefühlsausblendung. Du schreibst von deiner totalen Angstfreiheit gegenüber deinem Gott. Dann erwähnte RK - überigens sehr scharfsinnig und gar nicht clownesk! - dass ihn das an den Beteuerungen der Muslimas erinnere, sich in ihrer Frauenrolle im Islam glücklich und gar nicht unterdrückt zu fühlen. Für diese Beurteilung hast du volle Zustimmung (nehme ich an, so genau hast du die nun auch nicht abgegeben - warum?). Die Frauen reden so aus Angst vor den Verhältnissen, ihrem Mann, ihrer Familie, Sippe, ihrem Gott - und es ist oft so, dass denen ihre Angst nicht mal bewusst ist! So tief ist sie eingegraben. Verhöhnt RK die muslimischen Frauen wenn er so redet? Verhöhne ich sie, wenn ich ihm zustimme? Verhöhne ich dich, wenn ich vermute, dass bei dir (wie bei den meisten ebenso argumentierenden Tiefgläubigen) eine ähnliche Angstreaktion abläuft und wirkt? Deine Empörung, mit der du mich nun anfährst, scheint mir eher zu zeigen, wie recht ich habe... Bei diesem ganzen Paket von Machtdemonstrationen eures Gottes, so wie die in der Bibel beschrieben sind, nicht von einem Gott zu reden, der auf ANGST setzt, ist ein völliges Unding, so sehe ich das - und gewiss nicht nur ich. Von der Position kann ich nicht runter, und aus der heraus gibt es nun mal logische Ableitungen, mit denen man sich in aller Unaufgeregtheit beschäftigen könnte. Oder muss. Oder wenigstens darf .... So sehe ich das - tut mir leid!

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