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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 36 Antworten
und wurde 1.187 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2
Qtipie Offline




Beiträge: 761

04.03.2009 10:34
#1 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten
Ob es Gott wirklich gibt, oder nicht, das werden wir ja dann sehen (nach dem Tod). Ich denke, der Trend zum Kreationsmus ist deswegen so stark, weil es eine Reaktion auf den Darwinismus/die Wissenschaft ist, der/die sich durch die Industrialisierung und Technisierung so stark entwickelt hat. Die Menschen haben aber ein Grundbedürfnis nach Spiritualität. Die Menschen fühlen sich als Geisteswesen, und den Tieren irgendwie überlegen. Und die Aussage der Wissenschaft, wir stammen vom Affen ab, ist für viele da nicht sehr angenehm. Zum anderen suchen viele Menschen nach einem festen Bezugspunkt (Gott), und den kann die Wissenschaft nicht bieten. Und die Wissenschaft wird von vielen Menschen mangels Einsicht auch gar nicht verstanden. Das was man nicht versteht wird leichter abgelehnt, als das, was man zu verstehen meint, weil man davon ein (mehr oder weniger naives) Bild hat. Und so kommt es, dass der Trend zum Kreationismus ungebrochen ist. (Selbst lehne ich den Kreationismus ab. Ich vertraue darauf, dass sich die Wahrheit durchsetzen wird.)
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.850

04.03.2009 10:44
#2  "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Und die Aussage der Wissenschaft, wir stammen vom Affen ab, ist für viele da nicht sehr angenehm.
Wer will denn Gottes Schöpfung derart verachten, dass er sich mit ihr nicht eins fühlen mag?
In Antwort auf:
Zum anderen suchen viele Menschen nach einem festen Bezugspunkt (Gott), und den kann die Wissenschaft nicht bieten.
Viele Menschen suchen nach dem festen Bezugspunkt der Realität, und den kann die Wissenschaft viel besser bieten als die Religion!
In Antwort auf:
Die Menschen haben aber ein Grundbedürfnis nach Spiritualität.
Die Menschen haben ein Grundbedürfnis nach Erkenntnis und Hoffnungserfüllung. Spiritualität ist das Vorzimmer der Erkenntnis.
In Antwort auf:
Ich vertraue darauf, dass sich die Wahrheit durchsetzen wird.
In dem Punkt sind wir eins.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Qtipie Offline




Beiträge: 761

04.03.2009 10:48
#3 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Ja, aber das große Problem ist doch, dass der persönliche Tod alles in Frage stellt. Der Tod ist der große Widerspruch in der Welt. Und die Wissenschaft bietet darauf keine Antwort, aber die Religionen.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

04.03.2009 12:40
#4 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Zitat von Qtipie
Der Tod ist der große Widerspruch in der Welt.
Wo siehst du da einen Widerspruch?
Zitat von Qtipie
Und die Wissenschaft bietet darauf keine Antwort, aber die Religionen.
Was ist die Frage und was sind die Antworten der Religion?

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

04.03.2009 13:13
#5 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Ja, aber das große Problem ist doch, dass der persönliche Tod alles in Frage stellt. Der Tod ist der große Widerspruch in der Welt.


Wiederspruch???
Was wäre denn die Alternative

In Antwort auf:
Und die Wissenschaft bietet darauf keine Antwort, aber die Religionen.


Na ja, die Wissenschaft kann schon eine Antwort darauf bieten, aber die gefällt den Menschen einfach nicht...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.03.2009 13:29
#6 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Da kann ich mich beim Nachfragen nur anschließen.

Was stellt der persönliche Tod in Frage?
Wo liegt darin ein Widerspruch?
Worauf soll die Wissenschaft eine Antwort geben und nicht können?

Schaffst du es nicht damit klarzukommen, dass wir Menschen nur hochentwickelte Tiere und nicht die Krone der Schöpfung sind?
Geht dir damit deine eigene Bedeutung verloren?

Qtipie Offline




Beiträge: 761

04.03.2009 14:38
#7 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Das habt ihr noch nicht erkannt? Der Tod stellt alles, was ein Mensch auf dieser Welt erreichen kann, in Frage. Denn schon morgen kann es vorbei sein. Der Tod widerspricht jedem und allem, was man erreichen kann. (ICH muss sterben! Wozu dann ...?) Was würdet ihr machen, wenn die Ärtze euch sagen, dass es in wenigen Tagen oder Wochen vorbei ist? Die Wissenschaft kann nicht erforschen, was für mich nach dem Tod kommt, ob es dann ein Leben gibt, oder nicht. Die Religionen geben aber jeweils ihre Antworten auf die Frage, was nach dem Tod kommt. Und jeder Mensch entscheidet sich, welche Antworten für wahr gehalten werden.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

04.03.2009 16:00
#8 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Zitat von Qtipie
Die Wissenschaft kann nicht erforschen, was für mich nach dem Tod kommt, ob es dann ein Leben gibt, oder nicht. Die Religionen geben aber jeweils ihre Antworten auf die Frage, was nach dem Tod kommt. Und jeder Mensch entscheidet sich, welche Antworten für wahr gehalten werden.
Wünschen darf sich jeder was er möchte. Die Realität ändert sich dadurch aber nicht. Wenn die Antwort beliebig ist, ist das für mich keine Antwort.
Nebenbei halte ich nur eine endliche Existenz für Sinngebend - wenn ich ohnehin ewig leben würde, wäre es völlig egal was ich tue oder wie ich mich verhalte.

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Qtipie Offline




Beiträge: 761

04.03.2009 16:16
#9 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Die Antwort ist aber nicht "beliebig", weil ja die drei größten Religionen in ihren Aussagen zu Gott und dem Leben nach dem Tod (grob) übereinstimmen.

Das verstehe ich nicht: Wieso wäre es für Dich egal, was Du tust oder unterlässt, wenn Du ewig leben würdest? Was würde sich denn ändern, wenn die Ärzte Dir plötzlich mitteilen würden, dass Du medizinisch unsterblich bist?

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

04.03.2009 16:59
#10 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Die Antworten sind beliebig da sich ihre Aussagen nicht Beweisen lassen (wie du selbst festgestellt hast) und verschiedene Religionen verschiedene Antworten geben. Ob die Mehrheit dabei grob übereinstimmt ist vollkommen irrelevant, weil die Realität sich durch Mehrheitsbeschlüsse ebenfalls nicht ändert.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.850

04.03.2009 17:11
#11 "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Ja, aber das große Problem ist doch, dass der persönliche Tod alles in Frage stellt. Der Tod ist der große Widerspruch in der Welt. Und die Wissenschaft bietet darauf keine Antwort, aber die Religionen.
Och, ich schon... Und eine Antwort muss nicht eine richtige Antwort sein...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Qtipie Offline




Beiträge: 761

04.03.2009 18:54
#12 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Ähm, mir ist da gerade eine spontane Frage entstanden: Haben Atheisten vielleicht keine Angst vor dem Tod? (Was ich aber von den Atheisten, die ich so kenne, nicht bestätigen könnte - die leben nämlich sehr gerne und es graut ihnen, wie wohl den meisten vernünftigen Menschen vor dem Tod).

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.850

04.03.2009 20:18
#13 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Haben Atheisten vielleicht keine Angst vor dem Tod? (Was ich aber von den Atheisten, die ich so kenne, nicht bestätigen könnte - die leben nämlich sehr gerne und es graut ihnen, wie wohl den meisten vernünftigen Menschen vor dem Tod).
Hast du Angst?

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.03.2009 22:01
#14 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Der Tod stellt alles, was ein Mensch auf dieser Welt erreichen kann, in Frage.

Ich hatte dich nicht um die Wiederholung dieser Behauptung gebeten, sondern um eine Begründung.
Also noch mal: Wieso macht er das?

qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.03.2009 10:32
#15 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten
Zitat von Qtipie
Haben Atheisten vielleicht keine Angst vor dem Tod? (Was ich aber von den Atheisten, die ich so kenne, nicht bestätigen könnte - die leben nämlich sehr gerne und es graut ihnen, wie wohl den meisten vernünftigen Menschen vor dem Tod).

Hm - muss man denn unvernünftig sein, um vor dem Tod kein Grauen zu empfinden
Tao-Ho, die wohl sehr viel Erfahrung damit hat, sagt dass Atheisten meist weniger leicht sterben
als Gläubige; ich habe ein - allerdings nur ein - Gegenbeispiel. Ich denke das ist etwas, das nicht
primär an Glauben oder Nichtglauben festzumachen ist, sondern inwieweit sich ein Mensch mit der
Tatsache des Todes auseinandergesetzt hat - vielleicht tun das Gläubige ja öfters?
Warum der Tod Alles auf der Welt in Frage stellen soll, versteh' ich auch nicht.

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Nichts bedarf so sehr der Reform
wie die Meinungen anderer Leute. [Mark Twain]

() qilin

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.850

05.03.2009 12:36
#16 "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten
In Antwort auf:
Tao-Ho, die wohl sehr viel Erfahrung damit hat, sagt dass Atheisten meist weniger leicht sterben als Gläubige;
Richard Dawkins kam aufgrund von statistischen Erhebungen zu dem selben Schluss. Weil die Gläubigen an die Heilsversprechung des Ewigen Lebens vermutlich doch nicht so recht glauben mögen. Und der Atheist hatte genügend Zeit, sich auf den Umstand seiner Endlichkeit und den des Todes vorzubereiten - den Tod, der doch nur Nichtleiden bedeutet. Außerdem bin ich der Überzeugung, dass die Annahme von REALITÄT das Leben FÜLLT - und erfülltes Leben sein Aus-Leben gestattet.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.03.2009 12:54
#17 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Hallo Gysi -

das ist aber der entgegengesetzte Schluss... Aber ich denke dass beides stimmt.
Die Patienten von Tao-Ho waren wohl zum größten Teil wenig gebildete Leute,
und unter denen hat Dawkins vermutlich nicht so sehr rumgefragt. Vermutlich
zweifelt ein gebildeter Christ eher an dem überkommenen Kinderglauben, und ein
ungebildeter Atheist eher an seinem Unglauben

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() qilin

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2009 12:58
#18 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Hast du hier was verwechselt?

Deine Argumente sprechen doch eher gegen Tao Hos Behauptung.
Die Untersuchung von Dawkins zu dem Thema kenne ich noch nicht. Wäre aber sehr interessant. Hast du da nen Link?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.850

05.03.2009 13:02
#19 "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Deine Argumente sprechen doch eher gegen Tao Hos Behauptung.
Ach ja - hab ich falsch gelesen. Die Untersuchungsergebnisse von Dawkins habe ich aus seinem Buch "Der Gotteswahn".

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.03.2009 13:06
#20 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Irgendwann werd ich es wohl auch mal lesen müssen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.850

05.03.2009 13:15
#21 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Irgendwann werd ich es wohl auch mal lesen müssen.
560 Seiten. Beim nächsten Urlaub im Pusztawind.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Qtipie Offline




Beiträge: 761

05.03.2009 13:52
#22 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Ich glaub, jeder der mal in so einer Situation war, ist danach "ein andrer Mensch". Hatte mal einen schlimmen Autounfall, mit über 120 km/h von der Autobahn abgekommen, Überschlag, usw. Wenn man weiß, was Todesangst ist, dann stellt sich die Frage nach dem Sinn irgendwie ganz anders.

Es macht doch für einen 80-jährigen keinen Sinn, mit einem Bausparvertrag anzufangen, oder? Wenn man nahe am Tod dran ist, dann fragt man sich eben, was überhaupt noch Sinn macht. Um nahe am Tod dran (gewesen) zu sein, dazu braucht man nicht 80 zu werden.

Hatte mal einen Freund, der als Reporter in Kroatien einen Granatsplitter abbekam (er hat es auch knapp überlebt). Der sieht es auch so ähnlich. Es ist einfach die jähe Erkenntnis: *Es kann schon heute vorbei sein*! Deswegen stellt der Tod eben alles in Frage. Aber das kann man vielleicht mit Worten auch garnicht beschreiben, oder anhand von Worten "verstehen" wollen. Dazu braucht man vielleicht einfach selbst diese Erfahrung, wer weiß.

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

05.03.2009 14:42
#23 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Einerseits :
Der Christliche, Insbesondere der Katholische, Glaube könnte aus bestimmter Sicht als "lebenslange Therapie gegen Todesangst" bezeichnet werden.
Die Priester lehren dass nichts Heilsentscheidender ist als die heiligen Sakramente,
http://www.theologe.de/sakramente_der_kirche.htm
von denen die letzte Ölung sozusagen die letzte Angstnehmung darstellen soll.
"Durch diese heilige Salbung und durch seine mildreiche Barmherzigkeit verzeihe dir der Herr, was du gesündigt hast …", lautet eine mögliche Formel, die der Priester dem Sterbenden zuspricht.
http://www.theologe.de/sakramente_der_ki...m#Letzte_Oelung

Es ist bekannt dass hingegen die Furcht ohne die letzte Ölung (etwa durch einen Unfall oder weil der Pfarrer gerade ein Kind vergewaltigt und dazu das Öl verwendet und deshalb zu spät beim sterbenden mit dem Öle einlangt) bei Katholiken oft umso ausgeprägter ist.
Viele lassen sich diese Ölung deshalb öfter machen. Jedesmal wenn sie glauben der Sensenmann steht vor der Tür. Auch in Romanen und Filmen ist die Figur des/der Religiösen der/die pausenlos fürchtet ohne Letzte Ölung zu sterben bereits ein bekanntes Klischee.

Andererseits:
Es würde für den Christen weitgehend gegen sein Gottvertrauen und gegen seine Glaubensstärke sprechen, würde er zugeben oder zeigen dass er besondere Todesangst habe.
Auch dieses Klischee ist bekannt aus Roman und Film : Der sterbende im Bett der seine Todesangst oder Unsicherheit mitteilt, mit dem Pfarrer neben sich sitzend der jenen ob seines mangelndem Gottvertrauens scharf tadelt.
Daraus ist zu schliessen dass Christen einen guten Grund haben ihre Todesangst nicht zuzugeben.

Eigentlich frage Ich mich wieviel Wahrheitsgehalt eine Erhebung oder Beobachtung bezüglich Todesangst verschiedenster Personen denn haben kann.
Sicherlich wird nicht jeder so etwas gerne zugeben (weil anrürig, peinlich, persönlich).
Diejenigen aber die Todesangst zugeben, verstehen vielleicht oft die bezügliche Frage falsch, und rechnen ihren natürlichen Selbsterhaltungstrieb den normalerweise jeder hat als Todesangst. Kreuzen also unbeabsichtigt das verkehrte an.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.03.2009 18:41
#24 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

In Antwort auf:
Ich glaub, jeder der mal in so einer Situation war, ist danach "ein andrer Mensch". Hatte mal einen schlimmen Autounfall, mit über 120 km/h von der Autobahn abgekommen, Überschlag, usw. Wenn man weiß, was Todesangst ist, dann stellt sich die Frage nach dem Sinn irgendwie ganz anders.


Das mutet schon so an, als ob einen solche Erfahrungen zum Gläubigen machen müsste, was glücklicherweise nicht der Fall ist, weil es in "Schützengräben eben doch Atheisten" gibt und auch nachher.

In Antwort auf:
Hatte mal einen Freund, der als Reporter in Kroatien einen Granatsplitter abbekam (er hat es auch knapp überlebt).


Ist meinem Opa im 2. Weltkrieg auch passiert. War immer Atheist und sieht auch jetzt im Alter, den Tod absolut nicht so wie du...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

qilin Offline




Beiträge: 3.552

05.03.2009 20:16
#25 RE: "Der Trend zum Kreationismus ist ungebrochen" Antworten

Zitat von Qtipie
Ich glaub, jeder der mal in so einer Situation war, ist danach "ein andrer Mensch".

Ich war zumindest zweimal in einer solchen Situation - ein anderer Mensch deshalb aber nicht.

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() qilin

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