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Dieses Thema hat 182 Antworten
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 Hinduismus, Buddhismus und Taoismus
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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.911

17.08.2009 20:18
#51 Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Ne,eigentlich nicht. Das man mit Glückskeksweisheiten eine derartige Anhängerschaft um sich schart,wundert mich immer wieder.
Wir brauchen offenbar Führer, die wir anbeten, ob das nun politische oder religiöse Führer sind. Der Kaiser enttäuschte - wir machten die Weimarer Republik. Demokratische Politiker kann man nicht anbeten - also holten "wir" Hitler. Auch der enttäuschte. Wen soll man jetzt anbeten? Viele kritische Christen sind vom Papst und von Jesus enttäuscht. Also nahmen sie sich den Dalai Lama zum Führer, den man unkritisch anbetet. Das ist alles zu grobklotzig skizziert, ich weiß. Aber irgendetwas ist dran.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

17.08.2009 20:28
#52 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Gysi
In Antwort auf:
Ne,eigentlich nicht. Das man mit Glückskeksweisheiten eine derartige Anhängerschaft um sich schart,wundert mich immer wieder.
Wir brauchen offenbar Führer, die wir anbeten, ob das nun politische oder religiöse Führer sind. Der Kaiser enttäuschte - wir machten die Weimarer Republik. Demokratische Politiker kann man nicht anbeten - also holten "wir" Hitler. Auch der enttäuschte. Wen soll man jetzt anbeten? Viele kritische Christen sind vom Papst und von Jesus enttäuscht. Also nahmen sie sich den Dalai Lama zum Führer, den man unkritisch anbetet. Das ist alles zu grobklotzig skizziert, ich weiß. Aber irgendetwas ist dran.

Nun ja, diese Ausführungen treffen vielleicht auf manche Westler zu, vielleicht auch auf manche ungebildetere Tibeter, aber das Lehrer-Schüler-Prinzip im Vajrayana ist mit dem Begriff "anbeten" nicht zufriedenstellend beschrieben. Dort soll man, wenn man nach einem Lehrer Ausschau hält, ganz genau Prüfen, ob er die für einen echten geistigen Lehrer notwendigen Qualitäten aufweist, auch wenn es bis zu zwölf Jahre dauern sollte. Zudem muss betont werden, dass Hingabe zum Lehrer, obwohl im Vajrayana unerlässlich, nicht im Sinne eines Personenkultes verstanden werden darf. Die Hingabe richtet sich an das, was der Lehrer verkörpert - alle Buddhas von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - und nicht an die Person des Lehrers mit allen Macken, wie sie eben auch bei den (meisten) Lehrern noch vorkommen.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2009 20:36
#53 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Walter
Ich beginne mich zu fragen, in was für einem Forum ich hier gelandet bin.
In einem, in dem man senile alte Greise senil, alt und Greis nennen darf und in dem auch jeder Respekt fehlt, religiöse Titel zu verballhornen. Das geht halt locker vom Mohammel über den Balkensepp bis zum dollen Lahmarsch.

Was hältst du eigentlich von dem rituellen Sex in tibetischen Gelbmützenklostern? Da soll es ja auch schon mal vorkommen, dass die Mädels bissel arg jung sind. Womit sich dann wieder der Bogen zum Mohammel schließt.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

17.08.2009 20:37
#54 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Was soll man dazu sagen? Ich beginne mich zu fragen, in was für einem Forum ich hier gelandet bin.


"Zitat von Relix"

Soweit ich den Inhalt der angegebenen Posts auch unterschreiben kann - stammen tun sie nicht von mir.

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

17.08.2009 20:40
#55 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Zitat von Walter
Ich beginne mich zu fragen, in was für einem Forum ich hier gelandet bin.
In einem, in dem man senile alte Greise senil, alt und Greis nennen darf und in dem auch jeder Respekt fehlt, religiöse Titel zu verballhornen. Das geht halt locker vom Mohammel über den Balkensepp bis zum dollen Lahmarsch.
Was hältst du eigentlich von dem rituellen Sex in tibetischen Gelbmützenklostern? Da soll es ja auch schon mal vorkommen, dass die Mädels bissel arg jung sind. Womit sich dann wieder der Bogen zum Mohammel schließt.

Ich sag doch, bei Goldner abgeschrieben.

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

17.08.2009 20:42
#56 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Relix
In Antwort auf:
Was soll man dazu sagen? Ich beginne mich zu fragen, in was für einem Forum ich hier gelandet bin.

"Zitat von Relix"
Soweit ich den Inhalt der angegebenen Posts auch unterschreiben kann - stammen tun sie nicht von mir.

Entschuldige, ein Zitierfehler meinerseits.

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2009 22:42
#57 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Dann beschäftige dich bitte mal "richtig" damit. Was du da gerade beschreibst, stammt nämlich eindeutig nicht von demselben Planeten, auf dem ich lebe...



Also dies habe ich noch gefunden dazu

http://www.vaticarsten.de/theologie/theo...issenschaft.pdf

das andere magst du Recht haben das alles Außerirdische sind,denn Christen bezeichnen sich als Neugeburt,und sind jetzt Teil von einer neuen Schöpfung ,werden gehasst weil sie nicht von dieser Welt sind,denn sonst würde die Welt sie lieben.

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2009 23:24
#58 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Ich sag doch, bei Goldner abgeschrieben.

Nö, ich hab mal nen ganzen Aben mit ihm bei nem guten Glas diskutiert. Sein Buch war mir zu teuer. Was er aber erzählt hat, wie er auch sonst auf mich gewirkt hat, hat mehr als gereicht das Bild vom Tibeter Oberunterdrückungsfürsten ins rechte Licht zu setzen.

Auch wenn ich selbst bei Colin manches heftig hinterfragt habe, am Großen und Ganzen seiner Darstellung habe ich keine Zweifel.
Nicht mal daran, dass die Tibeter eher froh waren, als der Typ mit seiner den Einwohner Tibets abgepressten Millionenschatz getürmt ist.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

17.08.2009 23:29
#59 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Also dies habe ich noch gefunden dazu


Nicht sehr hilfreich...

Jetzt mal ernsthaft: Theologie ist keine Wissenschaft, sondern basiert völlig auf dem Glauben (auch wenn die katholische Kirche anderes glauben möchte...) und Pastoren müssen natürlich auch glauben - wenn nicht, dann verlieren sie ihren Job!

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

17.08.2009 23:38
#60 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Relix und wozu zählt dann Historisch Kritisch und sowas?
Denke da müßten auch Christen eher bescheid wissen ,aber ich habe es mal so gehört das die wenigsten Pastoren was glauben würden

ok dein Fach ist an sonsten Interessanter ,aber auch von vielen als außerirdisch betrachtet wegen trockenen Stoffes,aber versteh dich gut das dir Jura Spass macht .

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2009 06:25
#61 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Es genügt eben nicht, mal irgendwas gehört zu haben. Wir diskutieren hier ziemlich genau. Wer was behauptet, muss das auch belegen. Nur mal gehört zu haben reicht da nicht. Auch, weil wie in deinem Fall, da halt die Erinnerung oft nicht genau genug ist.
Edit: Die Diskussion um "Belege" befindet sich in der Lagerhalle
Tatsache ist, dass nach einer Umfrage einer Kirchenzeitung etwa 1/3 der Pfarrer nicht mehr an so wichitge Glaubenssätze wie die Göttlichkeit Jesus und die unbefleckte Empfängnis glauben. Dass es aber einen Gott gibt und die Bibel sein Wort ist glauben sie, bis vielleicht auf Einzelfälle, schon noch.

Theologie ist genau so wenig Wissenschaft wie Alchimie und Astrologie. Die wurden früher auch mal an Unis gelehrt. Nur Theologie hat dort noch überlebt. Es ist längst Zeit, dass sich das ändert.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

18.08.2009 10:55
#62 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Glaube ist Aberglaube

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

18.08.2009 11:34
#63 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
sehr interessant!!!!

Absolute Spitze!

Es bestätigt geradezu alles, was ich auch von Colin erfahren habe.

Der hat nocn mehr über die Sexübungen der Anfänger berichtet. Die müssen irgendwie lernen, das weibliche Sektret aufzusaugen. Üben müssen sie mit Milchgläsern. Dann gibts nen Strohhalm in den Penis und die Gläser müssen in Gruppenübung leergesaugt werden. Wer das schafft, darf dann an ne weibliche Nachbildung und erst dann an die echte Frau. Colin war, wenn ich das noch recht in Erinnerung habe, allerdings der Meinung, die Dienerinnen für den sakralen Sex werden schon ab 8 Jahren rekrutiert.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

18.08.2009 15:34
#64 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Es ist wie in vielen anderen Religion auch.
Hinter dem Äußeren Erscheinungsbild herrscht oft etwas völlig anderes.
Ob das jetzt bei irgendwelchen Endzeit Sekten ist, bei denen selbsternannte
Gurus Sexorgien mit allem feiern was nicht bei 3 auf dem Baum ist, oder sonst wo...
Es ist depremierend.

Überall wo es geheime Riten gibt ist meist auch ein guter Grund vorhanden warum diese
nicht an die Öffentlichkeit kommen dürfen.Und viele religionen sind vermutlich erst durch
diese geheimen riten, in denen etwas verbotenes oder verwerfliches getan wird überhaupt für
ihre "Gläubigen" Interessant.

Glaube ist Aberglaube

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

18.08.2009 19:30
#65 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von kadesch
http://www.trimondi.de/Kalachakra/dec.dt.htm
sehr interessant!!!!


Die Trimondis??? Dass jemand die immer noch aufführt, ist unglaublich...

siehe:
http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/vollt...ma_TB012008.pdf
http://www.berzinarchives.com/web/de/arc...armageddon.html

Ich empfehle auch, den Fußnoten bei v. Brück zu folgen (siehe sein oben von mir genanntes Buch); er erwähnt die Trimondis dort oft kritisch.

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

18.08.2009 19:35
#66 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Also dies habe ich noch gefunden dazu
http://www.vaticarsten.de/theologie/theo...issenschaft.pdf
In Antwort auf:
Nicht sehr hilfreich...



Vielleicht hilft das hier weiter:
http://www.vaticarsten.de/theologie/theo...schaft_anke.pdf
In Antwort auf:
1.3 Die Wissenschaftlichkeit der Theologie
Ob die Theologie als Wissenschaft zu verstehen ist, hängt nicht von der Existenz
staatlicher theologischer Fakultäten ab, so förderlich diese für die Wissenschaftlichkeit
der Theologie auch sein mögen. Entscheidend hängt dies (1) von der konkreten
Beschaffenheit jener „Spielregeln“ ab, die Wissenschaftlichkeit konstituieren, und
(2) von der Bereitschaft, sich theologischerseits darauf einzulassen. Unabhängig von
der Beschaffenheit dieser Regeln im einzelnen wird der Wissenschaftsanspruch der
Theologie von außen zusehends negativer beurteilt.
Die Theologie wäre dann eine Wissenschaft, wenn sie sich an die Spielregeln hielte.
Doch ist die Theologie auch willens, dies zu tun? Dies wird sich an der Frage nach
der Beschaffenheit der Spielregeln entscheiden. Wir gehen zunächst einmal davon
aus, daß die Theologie bereit uns willens ist, die Spielregeln zu akzeptieren. Ihr Anspruch
darauf mitzuspielen wird von den anderen Wissenschaften kritisch eingeschätzt:
1. Die Präsenz der Theologie an Universitäten verdankt sich der abendländischen
Tradition oder dem Staatskirchenrecht (Konkordat), aber nicht
ihrer Wissenschaftlichkeit, denn diese wird ihr gemeinhin abgesprochen.
Religiöse Fragen seien Fragen des Geschmacks, über den sich bekanntlich
nicht streiten läßt. Sie behandle Fragen, die intersubjektiv nicht entscheidbar
und damit wissenschaftlich indiskutabel seien.
2. Man meint außerdem einen Widerspruch zwischen Kirchlichkeit und Wissenschaftlichkeit
festzustellen, doch die Theologie will sowohl kirchlich als
auch wissenschaftlich sein. Die außeruniversitäre Institution Kirche hat ein
entscheidendes Mitspracherecht in der Theologie. Dies, so die Kritiker, könne
nicht wissenschaftlich sein.
3. Ebenso bestreiten sie, daß Glaubensüberzeugungen Grundlage von Wissenschaft
sein können. In der Wissenschaft müsse jedes Dogma, jede Überzeugung
in Zweifel gezogen und evtl. verworfen werden.


Grüsse
Till

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

18.08.2009 19:40
#67 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
In Antwort auf:
Ich sag doch, bei Goldner abgeschrieben.

Nö, ich hab mal nen ganzen Aben mit ihm bei nem guten Glas diskutiert. Sein Buch war mir zu teuer. Was er aber erzählt hat, wie er auch sonst auf mich gewirkt hat, hat mehr als gereicht das Bild vom Tibeter Oberunterdrückungsfürsten ins rechte Licht zu setzen.
Auch wenn ich selbst bei Colin manches heftig hinterfragt habe, am Großen und Ganzen seiner Darstellung habe ich keine Zweifel.
Nicht mal daran, dass die Tibeter eher froh waren, als der Typ mit seiner den Einwohner Tibets abgepressten Millionenschatz getürmt ist.

Ich aber bezweifle einiges, was bei Goldner steht; die Grundlagen dazu hab ich dir ja in dem anderen Thread schon genannt. Hinzufügen möchte ich, dass es selbst unter Tibetologen umstritten ist, ob gewisse soziale Strukturen im alten Tibet als Sklaverei bezeichnet werden können (http://en.wikipedia.org/wiki/Serfdom_in_Tibet_controversy).

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

19.08.2009 08:38
#68 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Ich aber bezweifle einiges, was bei Goldner steht

Auch ich bin mir sicher, dass sein Buch nicht fehlerfrei sein wird. Dazu ist es zu umfangreich, spricht zu viele Fakten an und vor allem welche, die ja kaum öffenlich überprüfbar, also auch schwer recherchierbar, sind.

An der großen Tendenz habe ich aber nicht die geringsten Zweifel.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

04.09.2009 15:01
#69 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Bruder Spaghettus

In Antwort auf:
Ich aber bezweifle einiges, was bei Goldner steht


Auch ich bin mir sicher, dass sein Buch nicht fehlerfrei sein wird. Dazu ist es zu umfangreich, spricht zu viele Fakten an und vor allem welche, die ja kaum öffenlich überprüfbar, also auch schwer recherchierbar, sind.
An der großen Tendenz habe ich aber nicht die geringsten Zweifel.




Wenn ich in einem Text Ungereimtheiten entdecke, gehe ich immer davon aus, daß es davon noch mehr gibt, nämlich die, die ich nicht entdecke.
Dem Dalai Lama werden faschistische Kontakte unterstellt, unter anderem zu dem SS Mann Heinrich Harrer.
Richtig ist, daß H.H. 1938 der SS beitrat.
Nach der Erstbesteigung der Eiger Nordwand schüttelte ihn der Führer sogar die Hand.
1939 war H.H. Teilnehmer einer Alpinistenexpedition zum Nanga Parbat und wurde bei Kriegsausbruch von den Engländern in Indien interniert.
1944 gelangen ihn und Peter Aufschnaiter die Flucht und nach einer abenteuerlichen Reise durch den Himalaja erreichten die zwei 1946 Lahsa, wo sie gastlich aufgenommen wurden.
Der Dalai Lama war zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind.
Das als faschistischen Kontakt zu interpretieren ist nicht nur abenteuerlich sondern soll ganz bewußt diffamieren.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

04.09.2009 16:06
#70 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

In Antwort auf:
Wenn ich in einem Text Ungereimtheiten entdecke, gehe ich immer davon aus, daß es davon noch mehr gibt, nämlich die, die ich nicht entdecke.

Vielleicht kein falscher Ansatz. Aber es kommt auch auf den Umfang des Textes an. Ich behaupte, in jedem Sachbuch mit einem Umfang wie dem vom Colin lassen sich Fehler finden. Ich schaffe das ja sogar in deinen paar Zeilen:

In Antwort auf:
Das als faschistischen Kontakt zu interpretieren ist nicht nur abenteuerlich sondern soll ganz bewußt diffamieren.


Erstens ist das eine Unterstellung, denn du kannst unmöglich wissen, was da die Absicht wäre und
Zweitens auch noch das falsche Beispiel.

Zu dem Typen hat Colin klar gesagt, der war höchstens ein halbes Jahr dort und nur unwesentlich mit dem Dollen Lahma in Kontakt. Der Film dazu wäre absolute Fiktion.
Colin bezog sich ausdrücklich auf eine Expedition der Nazis direkt nach Tibet, die dort offizelle empfangen wurde und arbeitete. Zu einem Teilnehmer dieser Expedition, ganz klar SS-Mann, hat die alte Grinsebacke ständigen Kontakt gehalten bzw. wieder aufgebaut. Den konkreten Namen habe ich aber nicht mehr behalten.

Könnte es sein, dass du bewusst auf so ein falsches Beispiel abstellst um so Colin ganz bewusst zu diffamieren?

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

04.09.2009 16:29
#71 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Bruder Spaghettus

In Antwort auf:
Wenn ich in einem Text Ungereimtheiten entdecke, gehe ich immer davon aus, daß es davon noch mehr gibt, nämlich die, die ich nicht entdecke.

Vielleicht kein falscher Ansatz. Aber es kommt auch auf den Umfang des Textes an. Ich behaupte, in jedem Sachbuch mit einem Umfang wie dem vom Colin lassen sich Fehler finden. Ich schaffe das ja sogar in deinen paar Zeilen:

In Antwort auf:
Das als faschistischen Kontakt zu interpretieren ist nicht nur abenteuerlich sondern soll ganz bewußt diffamieren.


Erstens ist das eine Unterstellung, denn du kannst unmöglich wissen, was da die Absicht wäre und
Zweitens auch noch das falsche Beispiel.
Zu dem Typen hat Colin klar gesagt, der war höchstens ein halbes Jahr dort und nur unwesentlich mit dem Dollen Lahma in Kontakt. Der Film dazu wäre absolute Fiktion.
Colin bezog sich ausdrücklich auf eine Expedition der Nazis direkt nach Tibet, die dort offizelle empfangen wurde und arbeitete. Zu einem Teilnehmer dieser Expedition, ganz klar SS-Mann, hat die alte Grinsebacke ständigen Kontakt gehalten bzw. wieder aufgebaut. Den konkreten Namen habe ich aber nicht mehr behalten.
Könnte es sein, dass du bewusst auf so ein falsches Beispiel abstellst um so Colin ganz bewusst zu diffamieren?




Ich stelle hier meine Sichtweise vor Bruder, und die ist eben so, wie ich sie vorgestellt habe.
Wie es in tibetischen Klöstern, ob Nonnen oder Mönche, zugeht, vermag ich nicht zu sagen, ich war nie in einem drinn.
Im weltlichen Leben aber ist die Stellung der Frau ungewöhnlich stark. Nicht auf Grund einer Emanzipation, sonder auf Grund eines weitgehenden Matriachates.
Die Frau sucht sich den Mann aus mit dem sie Leben möchte, oder auch zwei, und sie wirft untaugliche Männer wieder raus.
Manches mag uns an dieser Kultur fremd und ungewöhnlich erscheinen, doch umgekehrt ist es nicht anders. Das eine alte Kultur, die auf dem Priziep eines Priesterkönigs beruht, keine Demokratie sein kann und kurzfristig auch nicht werden kann, ist leicht einzusehen.
Am schlimmsten ist aus meiner Sicht, daß jede eigene Entwicklung durch die Kollonisierung Tibets durch China nahezu unmöglich ist.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

04.09.2009 17:08
#72 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Noch was zu den Nazi Kontakten des 14. Dalai Lama.
Himmler Apologeten waren so 1939 in Tibet und der 14. Dalai Lama ist 1937 geboren.
Viele Grüße nach Absurdistan.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

05.09.2009 07:35
#73 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Reisender
Viele Grüße nach Absurdistan.

Schöner neuer Name für Tibet.

Zitat von Reisender
Wenn ich in einem Text Ungereimtheiten entdecke, gehe ich immer davon aus, daß es davon noch mehr gibt, nämlich die, die ich nicht entdecke.

So gesehen ist dein Post hier nichts wert. Der Dolle Lahma wurde nicht, wie von dir behauptet, 1939, sondern 1935 geboren.
Ganz zweifellos immer noch recht jung für Direktkontakte. Um so erstaunlicher, wenn er selbst dann die späteren Kontakte zu ExNazis dann gerade mit diesen alten persönlichen Kontakten begründet.

Irgendwo hatte ich auch mal gehört, in Hitlers letzter Festung wären einige Tibeter in Wehrmachtsuniform gefunden worden. Habe aber vergessen, Colin dazu zu befragen und halte es eher für Legende. Weiß du was darüber?

Ansonsten gibt es hier eine ganz gute Zusammenfassung von Pro- und Kontraansichten: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2009-10...dalai-lama.html
Hier gibts ne kritische Abhandlung auf der basis mehrerer Bücher: http://www.sozialismus.net/zeitung/mr17/dalai-lama.html

und hier noch was, wie ich finde recht objektives, vom SPON: http://einestages.spiegel.de/static/auth...h_der_welt.html

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

05.09.2009 10:24
#74 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Zitat von Bruder Spaghettus

Zitat von Reisender
Viele Grüße nach Absurdistan.

Schöner neuer Name für Tibet.
<blockquote><font size="1">Zitat von Reisender


Wenn ich in einem Text Ungereimtheiten entdecke, gehe ich immer davon aus, daß es davon noch mehr gibt, nämlich die, die ich nicht entdecke.

So gesehen ist dein Post hier nichts wert. Der Dolle Lahma wurde nicht, wie von dir behauptet, 1939, sondern 1935 geboren.
[/quote]

Danke für die Korrektur. Ich habe die 1937 falsch aus dem Gedächtniss abgerufen.
Das ändert aber nichts Wesentliches.
Man kann diese Kultur nur verstehen, wenn man sich sehr tief auf sie einläßt, dazu müßte man die Sprache verstehen, nicht nur formal sondern den inneren Kontext.
Die Nazis haben alles mögliche für ihre Ideologie instrumentalisiert. Nitzsche, Wagner,Arminius, ja sogar die antike Mär von Thule. So auch Tibet. Fehlt nur noch Atlantis.
Den Chinesen wird der Text gut gefallen, denn der 14. ist Staatsfeind Nr.1.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

05.09.2009 10:37
#75 RE: Die dunkle Seite des Dalai Lama antworten

Die ökonomisch-militärische Basis für eine Budhistische Weltherrschaft waren kurz vor dem chinesischen Einmarsch bereits gelegt.
Das Tibetische Militär verfügte über fast 1000 Karabiner.

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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