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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 661 mal aufgerufen
 Lagerhalle
FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

19.04.2009 18:02
So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Jedem die bestmögliche Therapie – diese Leitlinie befolgen Ärztinnen bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz besser als ihre männlichen Kollegen.

In Antwort auf:
Die chronische Herzschwäche ist weitverbreitet – bundesweit leiden etwa 1,5 Millionen Menschen darunter. Doch es gibt Heilmethoden, durch die Patienten länger und unbeschwerter leben können. Vom Geschlecht der Patienten abhängige Unterschiede in der Behandlungsqualität haben Studien bereits gezeigt: Ärzte diagnostizieren Herz- und Gefäßkrankheiten weiblicher Patienten später als die männlicher Patienten. Zudem setzt die Therapie von Patientinnen häufiger verspätet ein und passt dabei auch seltener exakt zu deren Krankheitsbild.


Mehr: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/...aid_390806.html

Möglicherweise stimmt das für noch mehr Berufe, also haltet euch fest :)

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

19.04.2009 21:01
#2 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Das ist schlichtweg lächerlich...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

19.04.2009 21:29
#3 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Warum? :) Erkläre, argumentiere etc. :)

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Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

19.04.2009 21:44
#4 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Da gehts doch um patientInnen, nicht um ÄrztInnen, oder?
Und das glaub ich dann schon, dass Männer einfach von der Ärzten eher ernst genommen werden.

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Die Wendung "das ist doch bloß ein Strohmann" ist auch bloß ein Strohmann.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

19.04.2009 22:19
#5 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten
In Antwort auf:
Da gehts doch um patientInnen, nicht um ÄrztInnen, oder?


Es geht um Beides. Doch ich zweifle ganz extrem an Intention und Ausführung dieser Studien.
Die läuft nämlich eindeutig darauf hinaus, das Frauen grundsätzlich besser im Beruf sind als Männer. Auf mögliche Ursachen wird dabei gleich auch gepfiffen.
Studien wie diese gibt es zur Genüge, deren Ergebnisse nahezu beliebig variieren, gerade wer testet und wer getestet wird.
Besonders amüsant an gerade dieser Studie finde ich, dass man die Testergebnisse genauso auslegen könnte, dass Männer die besseren Ärzte sind - etwas, was natürlich ebenso blödsinnig ist.

Ziel von solchen Studien ist schlicht und einfach Diskrimierung. Wie würde wohl eine Studie aufgenommen werden, die das Gegenteil Publik macht?
Wohl kaum so positiv, da Diskrimierung von Frauen (zurecht) geächtet und Diskrimierung von Männern heute schon fast gern gesehen wird.
Wenn man Diskrimierung einfach nur umdreht, ist es immer noch Diskrimierung. Derselbe Müll, den Männer jahrtausendelang mit Frauen getrieben haben.

Der Mensch, und dazu gehören zu gleichen Teilen Frauen, denkt leider immer nur in Schubladen - individuelle Unterschiede, die wohl größer als alle anderen sind, passen für das Herdentier Mensch nicht ins Schema. Untermauert wird heute diese Diskrimierung durch solch ominöse Studien.
Gleichberechtigung sieht anders aus.

Noch als zusätzliche Anmerkung: Die angesprochene Studie wurde am Beispiel der chronischen Herzinsuffizienz gemacht. Die Ergebnisse könnten eventuell dadurch beinflusst worden sein, das Männer um ca. 50% häufiger als Frauen an chronischer Herzinsuffizienz erkranken.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

19.04.2009 23:10
#6 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Du sprichst mir da aus der Seele-- die individuellen Unterschiede sind immer größer als die gemittelten, die vielleicht tatsächlich existieren. Mag sein, dass Männer häufiger an einer bestimmten Krankheit leiden- sowas läßt sich leicht heruasfinden. Trotzdem kann es aufgrund meiner individuellen Leben- und Familiengeschichte wesentlich anfälliger dafür sein als mein Mann..

Das gleiche gilt natürlich für alle anderen Unterschiede auch. Ich halte nichts von der ewigen: das können wir besser- das könnt ihr besser- Leier, weil sie einfach nicht stimmt. Ich hab vermutlich mit meinen männlichen Freunden hundertmal mehr gemeinsam als mit jeder x- beliebigen Frau in der Mongolei..
Na egal, das Thema regt mich immer wieder auf.
ich glaube, dass die jene Unterschiede zwischen Männern und Frauen, die größer sind als die Unterschiede zwischen zwei x-beliebigen Menschen gleichen Geschlechtes sich auf die körperlichen Geschlechtsmerkmale und eine Handvoll anderer körperlicher Dinge beschränken.
Alles andere ist höchstens anerzogen, bzw von der Gesellschaft vorgegeben.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

19.04.2009 23:27
#7 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Erinnert mich ein wenig an die blödsinnige Ansicht vieler,Frauen seien bessere Autofahrer weil sie weniger Unfälle bauen.

Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

20.04.2009 00:46
#8 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

naja, da gibts aber schon Statistiken.. die eben das besagen... die Frage ist halt, was "besser" ist. Ich denke halt mal, das sicher auch besser ist, aber ich bin ja ne Frau.. (nebenbei fahre ich recht flott und zügig, auf der Autobahn immer so weit rechts wie angemessen, ich kann uach einparken, sogar in die kleinsten Lücken, und halte mich auch sonst für sowohl eine gute, als auch eine für andere Verkehrsteilnehmer angenehme Fahrerin- außer für die blöden Mittelspurfahrer und Drängler.. die ärgere ich beide ganz gern...)

Auf jeden Fall ist mir sehr wohl aufgefallen, dass die Leute, die ich im Verkehr als echt gefährlich empfinde fast ausnahmslos Männer sind, also die Leute, die bei Tempo 160 keinen Meter Sicherheitsabstand halten und ähnliches.. In der Stadt bin ich mit dem Rad unterwegs.. Und da das selbe.. Kann ja nicht so schwer sein, einen Radfahrer angemessen zu überholen. Wenn die Stelle zu eng ist, muss man halt langsamer werden, da bricht keinem ein Zacken aus der Krone..

Aber das ist natürlich eine subjektive Beobachtung, ich hab auch schon einige weibliche Volldodeln hinterm steuer erlebt.

Aber auch hier gilt: wenn es tatsächlich Unterschiede in der Qualität des Autofahrens gibt, kann man die nicht so einfach pauschal anwenden. Selbst wenn Frauen im schnitt schlechter fahren als Männer, fahre ich sicher besser als mein lieber Mann, der erstens nur ein Auge hat und zweitens keinen Führerschein..

Aber jetzt kommen wir vom Thema ab.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2009 01:22
#9 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten
Besser ist das Auto beherrschen und das können in der Regel Männer eben besser.


Frauen fahren vorsichtiger und bauen daher weniger Unfälle,das macht sie aber eben nicht zu "besseren" Autofahrern.
Das ist ja nun auch kein aus der Luft gegriffenes Vorurteil,das sich Frauen z.B. beim Einparken schwerer tun. Das hat halt mit der räumlichen Wahrnehmung zu tun,die bei Männern "besser" funktioniert.Dafür können Frauen halt andere Sachen "besser"
Und Ausnahmen gibbet natürlich auch. Aber es ist doch nunmal Fakt,das die Unfallstatistik darauf zurückzuführen ist,das Frauen vorsichtiger und defensiver fahren,als Männer, die das Auto auch schonmal als Penisverlängerung und die Strasse als Schlachtfeld ansehen.
Ich persönlich wäre sogar dafür den Führerschein für Jungs erst ab dem 25sten Lebensjahr zu vergeben.
Ees scheint mir auch kein Zufall zu sein,das im Motorsport fast keine Frauen anzutreffen sind. Einerseits sicherlich,weil dieser Sport die meisten Frauen nicht interessiert,aber wohl auch,weil sie nicht konkurrenzfähig wären.

Es gibt ja auch das Gerücht das Frauen eine stärkere Physis hätten weil sie im Schnitt älter werden. Das dies vlt. daran liegen könnte,das Männer seltener zum Arzt gehen,ungesünder leben und häufiger durch Unfälle zu Tode kommen wird dabei nicht berücksichtigt.
Oder die Mähr Frauen könnten mehr Schmerz ertragen,weil sie ja Kinder bekommen und Männer eben nicht. Die würden natürlich dabei elendig verrecken. Das der Körper bestimmte Stoffe ausschüttet während der Geburt,wird dabei oft verschwiegen.
Wissenschaftlich ist klar erwiesen,das das Schmerzempfinden des Mannes sogar deutlich niedriger ist als das der Frau. Da wird manchmal ein Quatsch verbreitetum die Frau als das "starke Geschlecht" dastehe zu haben.
Dabei ist das total überflüssig,denn Frauen und Männer sind gleichwertig,aber nunmal nicht gleich.
Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

20.04.2009 02:31
#10 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

noja, das mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen ist so einfach nicht, da bist du wieder dem Fehler aufgelaufen, dass Statistiken ja nichts über das Individuum aussagen.. Zudem ist der Unterschied gerade in dem Bereich extrem winzig, und vermutlich rein auf Erziehung zurückzuführen, aber egal, was dem entgegenzustezen ist, dass, wenn man den Statistiken glauben darf, Frauen besser den Überblick wahren können, sehen, was auch auf der Seite ist, also gerade im Stadtverkehr wirklich besser fahren würden als Männer. Aber ist halt wieder nur der Durchschnitt.

Wie gesagt, ich finde es "besser" sicher und flott von A nach B zu kommen. Das Auto zu beherrschen ist mMn reine Übungssache.
Und das Frauen in so technisierten Sportarten kaum vertreten sind, liegt sicher nicht am mangelnden Können, da wären, wie gesagt, die spezifischen Talente weitaus höher zu bewerten als irgendwelche statistischen Unterschiede. Frauen interessieren sich im allgemeinen nicht so sehr für Wettbewerbe, und noch weniger für Bewerbe, wo es gar nicht um die Menschen, um das Können per se geht, sondern wer das bessere Gerät hat.. das finde ich ja auch absurd, aber eben die Meisten Männer nicht.
Und all diese Unterschiede, die sicherlich existieren (andere Raumwahrnehmung, besseres Sprachtalent.Interesse für Bewerbe, sind meiner Meinung nach zum Großteil anerzogen.
Ich finde es fast schon gefährlich, irgendwem von vorhinein zu sagen, dass er dieses oder jenes nicht kann, nur weil er Mann oder sie Frau ist. Leider passiert das bewusst und unbewusst die ganze Zeit. Weil das wird dann ein Selbstläufer. Gerade beim Autofahren. Ich komme aus einer witzigen Familie, wo aus unterschiedlichsten Gründen 50% der Männer keinen Führerschein haben, in der Familie meines Mannes hat sogar keiner einen Fürherschein, aber alle (erwachsenen) Frauen haben einen. So war es immer selbstverständlich, dass ich autogefahren bin und keiner wäre auf die Idee gekommen, zu sagen, ich würde es nicht so gut können, weil ich ne Frau bin. (außer beim Bruder, aber zu dem setzt sich keiner in der Familie ins Auto, und auch sonst niemand wieder, der das schon einmal gemacht hat- was aber auch nichts mit Erziehung zu tun hat, er ist einfach wirklich untalentiert- und ungeübt)
Aber in den meisten Familien ist es dann doch so, dass zu 90% ein Mann am steuer sitzt. Und dann fehlt natürlich den dazugehörigen Frauen die Übung, wem die Übung fehlt, fährt nicht so gut, die Töchter hören, wie der Vater seine Vorurteile bestätigt fühlt, wenn die Mutter mal unsicher fährt.. trauen sich das auch nicht zu.. und so weiter.
Und gerade deswegen regen mich solche Statistiken auf und die Vorurteile, die da bestätigt oder gebildet werden.
Die sagen nämlich absolut NICHTS über das Können einer Einzelperson aus.
Körperliche Unterschiede sind ok, aber irgendwelche Talente einem Geschlecht zuzuordnen finde ich bedenklich.. weil dadurch der Effekt noch verstärkt anstatt ausgeräumt wird. Wie du ja gerade bewiesen hast.

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Ester Offline




Beiträge: 347

20.04.2009 09:07
#11 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten
Wenn ich das Thema richtig verstanden habe, ging es um das Verhalten von Ärzten. In dem Fall kann ich nur beipflichten. Ich bin inzwischen auch lieber bei einer Frau - als Frau!
In meinem Fall habe ich hauptsächlich von Männern, aber auch bei einer Frau, das richtig Einfühlungsvermögen vermisst.
Da wurde nur gedroht und Druck gemacht. Und alles unter Zeitdruck, wegen der nächsten Patienten. Man möchte sich eben nicht lange aufhalten mit den Einzelnen und wenn sie noch so viel Angst haben, das ist eher lästig.

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

20.04.2009 09:58
#12 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

daran ist aber eher unser verkorkstes Gesundheitssystem schuld.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2009 10:16
#13 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Ich halte es für völlig eindeutig, dass es auf verschiedenen Gebieten, nicht nur rein körperlich, Unterschiede zwischen Männer und Frauen gibt. Das sollte man einfach so akzeptieren und auch entsprechend damit umgehen.

Falsch ist lediglich, diese Unterschiede als besser oder schlechter zu bewerten. Selbst wenn in bestimmten Bereichen Männer, in anderen Frauen besser geeignet sind, ist das noch kein Grund Männer oder Frauen als besser oder schlechter zu werten. Einfach als anders.

Diese Unterschiede wegwischen zu wollen und Gleichmacherei zu betreiben ist in meinen Augen das Falscheste, was man machen kann.

Ester Offline




Beiträge: 347

20.04.2009 10:26
#14 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten
Bruder Spagettus, ich habe auch betont, dass sich auch eine Frau bei mir im Ton vergriffen hat, (als sie mir eröffnete, dass ich Krebs habe.)
Und ich habe betont, dass ich als Frau bei einer Frau als Ärztin besser aufgehoben bin.

Oder hast Du das überlesen?

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(2. Korinther 4,4)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2009 10:33
#15 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten
Natürlich gibbet jede Menge hervoragende Autofahrerinnen und grottenschlechte Autofahrer.
Und sicherlich sind Verallgemeinerung immer mit Vorsicht,sehr viel Vorsicht zu genießen...das merkt man ja auch hier.
Aber auch wir hier diskutieren über DIE Atheisten,und DIE Christen. Würde ein wenig kompliziert wenn man sich jeden oder jede einzelne(n) vorknüpfen würde.
Aber es haben sich halt Fähigkeiten,Eigenschaften,Stärken und Schwächen seit Urzeiten in unseren Genen gehalten,auch wenn wir sie heutzutage nicht mehr brauchen bzw. es nicht mehr wichtig ist,ob diese Fähigkeiten,Eigenschaften,Stärken und Schwächen nun ein Mann oder eine Frau hat. Vor ein paar Jahrtausenden war das aber noch wichtig,und was der "moderne" Mensch anscheinend nicht wahrhaben will ist,das ein paar Jahrtausende in der Evolution einen Wimpernschlag ausmacht.
Einiges ist sicherlich anerzogen,aber auch das hat sich ja entwickelt,aber anderes ist auch angeboren.
Es gab mal eine Untersuchung in einem israelischen Kibbuz,wo Mädchen und Jungs absolut gleich erzogen und behandelt wurden,mit dem Ergebnis,das Mädchen dennoch kommunikativer,häuslicher und harmoniebedürftiger waren und die Aufsicht über jüngere Kinder übernahmen,wogegen Jungs mit klassischem Jungenspielzeug spielten,in der Hierarchie weiter oben standen,sich gerauft haben usw. Das Klischee wurde bestätigt.
Ich kenne eine junge,alleinerziehende Mutter (Waldorfkindergärtnerin) die 2 Jungs hat und diese absolut nicht geschlechtsspezifisch erzieht. Holzspielzeug,Puppen...natürlich keinerlei Kriegsspielzeug,nix technisches.
Wenn die Jungs aber mal ne Spielzeugknarre in die Hand kriegen oder nen Spielzeugtrecker,leuchten die Kinderaugen.
Erst letzte Woche lief im Radio ein Bericht darüber das Frauen besser riechen können. Und warum?
Weil Frauen in Urzeiten "erriechen" mußten ob Lebensmittel noch "gut" waren. Es gibt soviele Unterschiede,die heutzutage überflüssig sind,aber immer noch vorhanden sind und ich bin der Ansicht das wir auch dazu stehen sollten.
Wenn ich aufgrund meines typisch männlichen "Tunnelblickes" nicht die Butter im Kühlschrank finde,habe ich auch keine Hemmungen meine Frau,die übrigens eine ganz hervoragende Autofahrerin ist,zu rufen.
Auch im Lehrerberuf zu beobachten...Frauen entscheiden sich häufiger für Sprachen,Männer für Naturwissenschaften,und dazu werden sie ja weder erzogen noch gezwungen
Es scheint allerdings in den letzten Jahrzehnten in Mode gekommen zu sein,mit aller Gewalt alle weiblichen "Schwächen" abzustreiten,wogegen männliche "Schwächen" natürlich gesellschaftsfähig der Lächerlichkeit preisgegeben werden (nicht das mich das stören würde..ich weiß das einzuordnen). Umgekehtrt ist das alledings politisch UNkorrekt.

Kurz..es gibt hervorragende,sehr gute und gute Autofahrerinnen,aber die Masse,also im Durchschnitt, fahren Frauen nicht "besser" Auto als Männer.

Was den Ärztejob angeht vermute ich sogar das sich Patienten bei Ärztinnen besser aufgehoben fühlen,als bei Ärzten ,aufgrund der "sozialen Kompetenz" und weil Frauen wohl auch verständnisvoller und rücksichtvoller sind (NATÜRLICH GIBBET AUCH IMMER AUSNAHMEN).
Was das rein fachliche anbelangt denke ich nicht das es Unterschiede gibt.

Ich sehe ces wie Spaghettus...diese Fähigkeiten sind weder gut noch schlecht,sie waren in früheren Zeiten lediglich "nützlich".
Und nochmal Frauen und Männer sind gleichwertig,aber nicht gleich und ich finde es eher bedauerlich das versucht wird eine Gleichmacherei zu betreiben.
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2009 11:16
#16 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

@ Ester

Nö, aber mein Post galt nicht dir, sondern dem Thema.

Ester Offline




Beiträge: 347

20.04.2009 11:43
#17 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

ok

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

20.04.2009 11:57
#18 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

ok, du hast mich falsch verstanden, es war auch spät.. ich war ein wenig missverständlich. Natürlich gibt es Unterschiede, die will ich gar nicht abstreiten, das mit dem Dominanzverhalten ist sicher ein gutes Beispiel. Und du hast auch recht, wenn in aktuellen Medien Frauen immer hochgelobt werden und Männer naja... nicht so gut abschneiden.

Aber was ich meine, ist, dass diese Unterschiede zwar im Schnitt durchuas voranden sind, aber die Unterschiede von Individuum zu Individuum ziemlich klein sind. Ich trau mich zB wetten, dass ich ein schlechteres Sprachtalent habe als du, dich dafür beim räumlichen Vorstellungsvermögen um Längen schlage.. (Zumindest wenn du halbwegs dem Durchschnitt entsprichst ;))

Und daher halte ich es für bedenklich, gerade Kinder, aber natürlich auch erwachsene Menschen darauf festzulegen, diese Unterschiede noch zu verstärken. Weil diese Unterschiede meistens zu gering sind, das wirkt sich auf die Erwartungshaltung aus. Man muss den Leuten klar machen, dass eben die Unterschiede zwar da sind, aber so klein, dass es schwachsinnig wäre, deswegen immer den Mann autofahren zu lassen und die Frau auf die Kinder aufpassen zu lassen. Das ist ein Teufelskreis.

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Die Wendung "das ist doch bloß ein Strohmann" ist auch bloß ein Strohmann.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

20.04.2009 12:55
#19 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Zitat von Charlie der Engel
ok, du hast mich falsch verstanden, es war auch spät.. ich war ein wenig missverständlich. Natürlich gibt es Unterschiede, die will ich gar nicht abstreiten, das mit dem Dominanzverhalten ist sicher ein gutes Beispiel. Und du hast auch recht, wenn in aktuellen Medien Frauen immer hochgelobt werden und Männer naja... nicht so gut abschneiden.
Aber was ich meine, ist, dass diese Unterschiede zwar im Schnitt durchuas voranden sind, aber die Unterschiede von Individuum zu Individuum ziemlich klein sind. Ich trau mich zB wetten, dass ich ein schlechteres Sprachtalent habe als du, dich dafür beim räumlichen Vorstellungsvermögen um Längen schlage.. (Zumindest wenn du halbwegs dem Durchschnitt entsprichst ;))
Und daher halte ich es für bedenklich, gerade Kinder, aber natürlich auch erwachsene Menschen darauf festzulegen, diese Unterschiede noch zu verstärken. Weil diese Unterschiede meistens zu gering sind, das wirkt sich auf die Erwartungshaltung aus. Man muss den Leuten klar machen, dass eben die Unterschiede zwar da sind, aber so klein, dass es schwachsinnig wäre, deswegen immer den Mann autofahren zu lassen und die Frau auf die Kinder aufpassen zu lassen. Das ist ein Teufelskreis.


Da sind wir 100% einig.

Mein Orientierungssinn,eigentlich eine männliche Domäne,ist eine einzige Katastrophe. Ich interessiere mich auch nicht für Technik,Autos usw. und mein Dominanzverhalten ist praktisch nicht vorhanden. Dagen findet meine Frau im dichtesten Wald zurück und repariert den Videorekorder und die Waschmaschine.
Du siehst...ich bin mir der Ausnahmen der Regel durchaus bewußt. Und ich gebe dir auch dahingehend recht,Kinder nicht nach ihrem Geschlecht zu erziehen...wenn Annemarie mit Autos spielen will und Kevin mit ner Puppe,bitteschön (wenn ich auch zugeben muß,das ich als Vater beunruhigt wsäre wenn mein Filius lieber zum Balett als zum Fußball gehen wollte).
Aber man sollte auch sachlich und objektiv erkennen können,wenn sich Kevin lieber mit der Spielzeugknarre im Garten versteckt oder den Bagger auseinandernimmt. Und ich vermute du wolltest auch keinen Sohn der jedes mal wenn er sich das Knie aufschlägt heulend zur Mama läuft...genauso wenig wie einen Mann der rumflennt weil die Lieblingskaffetasse zerbrochen ist und sich hinter dir versteckt,wenn es brenzlig wird. Die Natur hat sich schon was dabei gedacht uns so zu schaffen wie wir sind.
Der einzige Punkt wo ich nicht ganz mit dir übereinstimme,ist die Ansicht das die Unterschiede sehr klein wären. Ich halte sie für etwas größer und vor allem entscheidend. Wenn wir uns dieser Unterschiede mehr bewußt wären,würde das Zusammenleben Mann-Frau um einiges besser klappen,als es ohnehin schon meistens tut.

Apropos den Mann fahren lassen. Ist dir auch schon aufgefallen,das es sehr häufig vorkommt, das Männe mit Frau auf dem Beifahrersitz ,zum Bahnhof fährt...aussteigt,Abschiedskuss und dann setzt sich die Frau ans Steuer um zurückzufahren. Aber natürlich erst nachdem sie den Spiegel und den Sitz neu einstellen mußte. Das ist Comedy pur

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

20.04.2009 19:36
#20 RE: So viel zum Thema "Frauen in Männerberufen" - heute: Ärzte :) Antworten

Ha, endlich habe ich eine Diskussion freigetreten :), ausnahmsweise mal total absichtslos...

Scherz beiseite :)

Ich brauche mir nur mich und meine Schwester anzusehen:
Ich bin ein orientierungsloses Wesen, das jedoch auch den männlichen Tunnelblick zu haben scheint (ich finde nichts, was vor der Nase liegt - meine Mutter aber schon!). Hoffnungslos sowohl Sprachen als auch Naturwissenschaften verfallen und nur durch meinen Migrationshintergrund zufällig hinsichtlich der Sprachen begabter, da ich nun mal meine erste Fremdsprache mit 6,5 via Schocktherapie gelernt habe. Ich bin dazu taktlos, wortkarg und ohne jegliches Einfühlungsvermögen, liebte als Kind jedoch Puppen (und liebe sie auch heute noch) und bin eitel. Meine Handschrift ist zwar eindeutig männlich, aber mein Misstalent, etwas zu reparieren, weiblich (dafür kenne ich mich im PC und am Handy bestens aus) usw.
Meine Schwester orientiert sich perfekt, spielt am Liebsten mit Autos und Teddybären und hasst die Farbe rosa. Statt zum Ballett geht sie zum Karate, doch sie ist liebevoll, einfühlsam und durchweg zärtlich... Aber ebenso sprachbegabt, da zweisprachig aufgewachsen.
Während meine Fantasie wucherte, zeigt die Kleine keine Spur davon...
Psychologisch ist jeder moderne Mensch irgendwo ein Zwitter und ich kenne eine Ärztin, die ein echtes Monstrum ist. Allerdings stimme ich Ester zu, als Frau lasse ich mich einfach nicht gerne von Männern behaupten und vielleicht stimmt es, dass Männerärzte Frauenpatientinnen schlechter behandeln (wenn vielleicht einfach nur, weil Frauen andere Symptome bei Herzbeschwerden haben, was die von mir reingestellte Studie ignoriert).
Also ich merke, ich habe etwas veröffentlicht, ohne kritisch nachgedacht zu haben :)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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