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Dieses Thema hat 259 Antworten
und wurde 10.420 mal aufgerufen
 Christentum
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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 11:37
#76 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

In Antwort auf:
2. Gott erzählt jedem was anderes (warum?) jeder Mensch ist einzigartig, ebenso seine Probleme


Manchen erzählt er auch, sie sollen in der Nachbarschaft ein paar Leuten den Kopf abhacken...

Lustiger Gott...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

30.04.2009 20:57
#77 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Relix
In Antwort auf:
2. Gott erzählt jedem was anderes (warum?) jeder Mensch ist einzigartig, ebenso seine Probleme

Manchen erzählt er auch, sie sollen in der Nachbarschaft ein paar Leuten den Kopf abhacken...
Lustiger Gott...

Das sind Peanuts . . .
Zu Biblischen Zeiten schliesslich, hat er auch schon ganze Völkermorde befohlen

Ester Offline




Beiträge: 347

30.04.2009 21:43
#78 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Relix
In Antwort auf:
2. Gott erzählt jedem was anderes (warum?) jeder Mensch ist einzigartig, ebenso seine Probleme

Manchen erzählt er auch, sie sollen in der Nachbarschaft ein paar Leuten den Kopf abhacken...
Lustiger Gott...

Das war dann aber nicht der Geist Gottes, der zu diesen Menschen gesprochen hat. Wer weiß schon von was solche Menschen geleitet werden.

Zitat von Regens Küchl

Das sind Peanuts . . .
Zu Biblischen Zeiten schliesslich, hat er auch schon ganze Völkermorde befohlen


Wo genau steht das, bitte? Ich würde mir die Stelle gerne anschauen

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 21:51
#79 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
In Antwort auf:
Das war dann aber nicht der Geist Gottes, der zu diesen Menschen gesprochen hat. Wer weiß schon von was solche Menschen geleitet werden.


Wer weiß schon, von wem du geleitet wirst?

In Antwort auf:
Wo genau steht das, bitte? Ich würde mir die Stelle gerne anschauen


Da solltest du mit der Suchfunktion in diesem Forum mehr als fündig werden. Aber ich bin sicher RK liefert dir die Stellen auch mit Freude...

edit: Hab' mal auf die Schnelle das im I-Net gefunden. (Mir zwar nicht näher angesehen, sollte aber ungefähr hinkommen.)

4. Mose 31, ff
Hosea 14, 1
Hesekiel 9, 3-11
Offenbarung Johannes 2, 26+27

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 22:45
#80 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Gut gesucht.

Ich hätte da noch aus http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...talisten-1.html

1 Sam. 15; 3
Zieh´ jetzt in den Kampf und schlag´ Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang. Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder, und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!"

Gott...frißt die Völker, die ihm Feind sind. er zermalmt ihre Knochen... (Num. 24;8)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 22:57
#81 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Jaja, aber sicher alles aus dem Kontext.

Im Kontext ist das sicher alles ganz harmlos gemeint... (so wie immer...)

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-Anonym

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2009 08:16
#82 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Der ist hier bei manchen Zitaten schon recht eindeutig. Zumal es ja anschließend noch ne Strafaktion gab, weil die Juden halt nur die Männer, Weiber und Kinder erschlagen haben, das Vieh aber für sich behalten.

Aber da gibts ja noch die Exegese. Bestimmt wollte Gott gleich am Anfang nur mal ein Zeichen setzen dass die Menschen merken, wie schlecht so was ist und es dann lassen. So ungefähr, wie ein liebender Vater mal die Hand seines Kindes kurz auf die heiße Herdplatte drückt damit es weiß wie heiß der ist sich nicht etwa mit dem Hintern drauf setzt.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2009 08:32
#83 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Esther
BS: Na, Esther, was denn nun. Oben hast du noch gesagt, du weißt zweifelsfrei und eindeutig, was dein Gott will. oben ist bei mir unten - Spaß beiseite. Habe ich das behauptet?

Ja, zumindest habe ich das ganz klar so verstanden:
Zitat von Esther
BS: Und diese Antworten sind eindeutig? Jedenfalls eindeutig genug, um danach den Willen Gottes zweifelsfrei zu erkennen?

J A


Aber vielleicht habe ich das einfach falsch verstanden. Deshalb noch mal meine Frage:

Kennst du den Willen Gottes zweifelfrei, ja oder nein?

Ester Offline




Beiträge: 347

01.05.2009 09:33
#84 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus

Kennst du den Willen Gottes zweifelfrei, ja oder nein?


Gottes Willen erkennen – und dann, wenn er erkannt ist, ihm folgen – ist die menschliche Lebensaufgabe. Darin besteht das einzig mögliche wirkliche Glück. Alles andere Glück sind Teilausschnitte von dort geborgt. Insofern ist das Glück auch der Indikator der Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen.

Menschen, denen das Glück fehlt, stimmen auch nicht überein mit dem Willen Gottes. Das Glück, das ich meine, ist natürlich nicht die Zufriedenheit mit dem Lebensstandard, sondern ein ganz anderes Glück, nämlich innere Übereinstimmung – und in ihr wirkliche Geborgenheit. Diese Geborgenheit kann nicht von außen kommen, kein Mensch kann sie uns geben, weil wir uns doch auf keinen Menschen wirklich verlassen können, weil doch alle Menschen unberechenbar sind, nicht nur weil sie ihren eigenen Willen verfolgen, sondern auch weil sie einen eigenen, ihnen vorher selbst unbekannten, und doch bestimmten Lebensweg haben. Aus diesem Grund ist auch auf als verlässlich bekannte Menschen letzten Endes kein Verlass.

So beschloss beispielsweise Gandhi plötzlich im mittleren Lebensalter, nicht mehr sexuell mit seiner Frau zu verkehren. In unseren Breiten gab es vor Jahrhunderten das ganz ähnliche Beispiel des Nikolaus von Flüe, der sich ebenso plötzlich von Frau und Kindern trennte, weil er nun eine andere Aufgabe für sich sah. Ihre jeweiligen Frauen waren von dieser Unzuverlässigkeit natürlich schwer betroffen. So ist das Leben.

Niemand kennt seinen Lebensweg im vorhinein, genauso wenig wie jemand seinen Tod kennt. Auf jeden warten Überraschungen; Unfälle geschehen, es gibt Naturkatastrophen, Krankheiten, wirtschaftliche und politische Veränderungen, auf die ein Einzelner keinen Einfluss hat. Daraus können sich für jeden völlig unverschuldete Schicksalsschläge ergeben. Ihre Abwesenheit meine ich auch nicht mit jenem „Glück“, von dem ich sprach.

Niemand hat sein Leben in der Hand. Vieles gelingt natürlich und ich möchte nichts gegen das Streben sagen, im Gegenteil, es führt ja schon an das Ziel heran, also zu größerem Glück und größerer Übereinstimmung mit dem Willen Gottes. Schließlich will Gott von seinen Geschöpfen doch, dass es ihnen gut geht. Dazu sind sie ja da. Alles in ihnen ist darauf ausgerichtet. Ganz von selber ist es bei den Menschen, wie vor ihnen schon bei den Tieren und vorher bei den Pflanzen, ganz natürlich, nach dem Licht zu streben. Deshalb stimmt der Wille des Schöpfers von vornherein immer mit dem Willen des Menschen überein. Und deshalb möchten die Menschen von Natur aus den Willen Gottes erkennen, denn sie wissen, er ist ihr Wegweiser zum Glück. Und sie können diesen Willen Gottes auch erkennen, nämlich indem sie aufmerksam sind, auf die Welt, in der sie leben, und auf sich selbst und die eigenen Neigungen.

Die Auseinandersetzung zwischen den eigenen Neigungen und der Welt bestimmt nicht nur das Glück, sondern auch den Lebensweg. Wenn jemand sehr natürlich aufwachsen durfte – und damit meine ich natürlich nicht „im Urwald“ und noch weniger diejenigen, die sich für „natürlich“ halten, weil sie sich „biologisch“ ernähren – dann durfte er/sie seine/ihre Neigungen von Anfang an kennenlernen und er/sie kann das Glück schon früh kennen, wenn jemand aber in sehr rigiden Verhältnissen aufgewachsen ist, war eine wirkliche Wahrnehmung gar nicht möglich und dann wird ihn, so ungerecht das auch erscheinen mag, sein Schicksal so lange weiter vor den Kopf stoßen, bis er lernt, auf sich selbst zu achten.

Logischerweise wird das Schicksal gerade durch solche (natürlich völlig unverschuldeten) „Vor-Einstellungen“ bestimmt. Und zwar nicht auf irgendeine mysteriöse (zu Mythen Anlass gebende) Weise, sondern als natürliche Folge des Verhaltens. Das ist das vielberätselte „Karma“. Umso weiter Illusion und Nichtwissen gehen, umso weiter muss auch die anschließende Desillusionierung gehen. Und das ist, wie gesagt, nicht eine Frage von Verdienst oder von Schuld.

Wenn ein Mensch seine Illusionen aber durch eine Gemeinschaft von Anhängern der gleichen Illusion ständig erneuern lässt, kann es sein, dass die Desillusionierung erst beim Tod erfolgt. Und doch bleiben auch hier die Herausforderungen des Schicksals. Wie viel Selbstbetrug jemand aufrecht erhält, ist letzten Endes Sache der eigenen Entscheidung bzw. wieder bedingt durch die Voreinstellungen. Deshalb heißt es, Gott erlege jedem genau so viel auf, wie er/sie tragen könne. Für manche ist es eine Gnade, dass es Betäubungsmittel gibt. Auch das ist eine Form des Willens Gottes. Sie müssen nicht in das Grauen ihrer Existenz schauen, sie dürfen sich betäuben, bis sie es ertragen können, die Wahrheit zu sehen – d.h. möglicherweise bis sie tot sind. – Und das obwohl „das Grauen der Existenz“ selbst nur eine Illusion ist, die aber eben nur überwunden werden kann, wenn sich ein Mensch diesem Grauen aussetzt.



Wenn wir uns die Illusionen ansehen, in denen die Menschen leben, so sehen wir, was die Seher aller Zeiten immer schon gesehen haben: die Muster der Verbrämung und die Wege aus ihr heraus.

Zu den Mustern der Verbrämung gehören auch die dogmatischen Festlegungen der Religionen, die Umkleidungen ihres jeweiligen Mythos – natürlich nicht die Wahrheit dahinter. Die Wahrheit dahinter sind konkrete Menschen, die ein konkretes Leben führen oder geführt haben aus der Übereinstimmung, aus der Sensitivität sich selbst und der Welt gegenüber. Zu dieser Sensitivität sind sie gekommen, weil sie entschlossen waren, sich und die Welt ohne Vorurteile zu betrachten. Dadurch konnte sich der Spalt zwischen der Illusion und der Wirklichkeit verringern, bis diese Menschen sich nur noch genau auf der Linie beweg(t)en, in der sie mit der Welt übereinstimm(t)en. Gefragt, wie sie das machten, gaben sie Ratschläge, die eine vorurteilslose Öffnung erleichtern sollten. Andere haben später aus diesen Vorschlägen Gesetze gemacht und damit die Öffnung wieder verschlossen.

Deshalb geht es einfach um Bewusstheit. Jede Technik, jeder Ritus, jede Vorschrift, jeder Glaube, der nicht in diese Richtung führt, fügt der Verhärtung weitere Schichten hinzu. Nicht nur entstehen daraus die „Glaubenkriege“ verschiedenster Art – die es natürlich nicht nur in den Religionen gibt, sondern auch bei den Wissenschaften und in allen anderen Lebensbereichen – es verstärkt einfach die Illusion, Kontrolle über das Leben zu haben.

Die Wahrheit ist: Niemand hat die Kontrolle. Wir Menschen können nicht bestimmen, sondern nur folgen. Im I Ching wird diese Tatsache symbolisiert durch das grundlegende Hexagramm II, die Erde, ihrem Sein nach dem Schöpferischen entgegengesetzt – aber gerade dadurch, wie es scheint, selbst schöpferisch, weil es der Schöpferkraft folgt. Die völlig offene Figur des Hexagramms zeigt, dass ein Mensch nur dann echt schöpferisch sein kann, wenn er sich der Tatsache bewusst ist, dass er/sie nicht der Schöpfer ist, sondern nur der Kanal des Schöpferischen.

Das biblische „Essen vom Baum der Erkenntnis von ‚gut’ und ‚schlecht’“ bezieht sich darauf, dass die Menschen dazu neigen, sich in die Illusion hineinziehen zu lassen, sie wären selbst die Schöpfer ihres Schicksals. Der Buddha meint das Gleiche mit seinen „vier edlen Wahrheiten“, durch die er zur Erkenntnis der Gier als Ursache des Leidens führen will. – Aber natürlich ist die Gier gleichzeitig eine der Triebfedern des menschlichen Lebens und es gibt daher niemand, der sie nicht von sich selbst her kennt. Auch sie ist eine schöpferische, göttliche Kraft. Sie führt uns zu unserer Auseinandersetzung mit der Welt. Es macht aber allen Unterschied, ob ein Mensch diese Triebfeder als solche sieht samt ihren oft sehr schmerzlichen Folgen oder ob er sie (moralisch) beurteilt. Durch Bewusstheit kann diese Triebfeder eine andere Richtung gewinnen, eine heilsame Richtung. Dann kann es sein, dass jemand nicht mehr „keinen Ruhm“ möchte oder dergleichen, sondern dass er den Ruhm, ohne ihn anzustreben, gleichsam in Kauf nimmt als Nebeneffekt der Erfüllung seiner Aufgabe. So jemand kann sich zur Verfügung stellen für die Nöte der Menschen. Bei ihm/ihr ist das Streben an seinem richtigen Platz – aber es kommt nicht an seinen richtigen Platz, wenn ich zu jemand sage: „Du musst dich zur Verfügung stellen!“ Dieses sich zur Verfügung Stellen muss ein Mensch erst selbst entdecken, als eine Quelle viel tieferen Glücks als das für sich haben Wollen.

Woher kommen diese Worte? Daher, dass die schöpferische Kraft sie in mir spricht. Ich soll sie mitteilen, was ich hiermit tue – von jedem Ruhm meilenweit entfernt, einsam in meinem Zimmer sitzend, weitgehend ausgeschlossen von dem, was gewöhnlich als „Glück“ gilt. Von den „Freuden des Lebens“ bekam ich wie in Form eines Musterkatalogs einzelne Beispiel serviert aus allen Bereichen. Als ich nach Wiederholung oder nach der Fülle dieser Beispiele suchte, entzog sich mir das „Glück“. So hatte ich keine Wahl, als mich auseinanderzusetzen mit dem, was „Glück“ eigentlich ist. Und dabei kam ich zu ganz ähnlichen Ergebnissen, wie die alten Meister und Propheten. Und daher befinde ich mich auf dem Weg, meinen Willen mit dem göttlichen Willen abzustimmen, den Spalt zwischen den Welten zu finden und mich in ihm zu bewegen. Ich bin noch bei weitem nicht so einfühlsam, wie ich es gerne wäre, aber ich weiß inzwischen, dass es Vollkommenheit auf dieser Welt ohnehin nicht gibt. „Was nennst du mich ‚gut’? Nur einer ist gut, nämlich Gott“, sagte schon Jesus.

Wir haben keine äußere Richtschnur. Wir haben nur unsere Wahrnehmung. Wir können nur ehrlich sein und dadurch auf Schritt und Tritt eben riskieren, in den Augen der anderen oder auch tatsächlich völlig daneben zu liegen. Das tiefste Risiko dieser Art ist Jesus eingegangen mit seiner Entscheidung (die, wie wir wissen, ja nicht seine war) für diesen Tod.

Wenn wir sicher sein wollten, indem wir einer Moral folgten, könnten wir letzten Endes auch nur wahr nehmen, wie weit diese Moral von der Wirklichkeit entfernt oder ihr nah ist. Egal also, welchem Weg wir folgen, ob gleich dem Weg der Aufmerksamkeit auf unsere innere Wahrheit oder dem Weg der Moral, also der äußerlichen Verpflichtung, wenn wir ehrlich sind, müssen wir am Ende die göttliche Spur auf der Erde entdecken. Und am Ende gibt es keine äußerliche Verpflichtung mehr, auch wenn wir die äußerlichen Vertreter eines in solchen Verpflichtungen definierten Weges sein sollten. Es ist nur sehr schwierig, in solchen Positionen wirklich demütig zu bleiben und nicht berufsmäßig Demut zu spielen. Und selbst eine gefühlt befolgte Solidarität mit denen in der Illusion (die wohl extrem selten zu finden sein wird) würde sie nicht entbinden von der aller Natur auferlegten Verpflichtung zur Bewusstheit. In der Bewusstheit aber finden wir immer unsere Wahrheit, dass wir nämlich niemals selbständig, sondern im besten Fall Kanäle sind für die göttliche Energie.



Von da an ist das Schicksal in keinem Fall mehr Unglück, sondern aus ihm kommt das wahre Glück, es ist tatsächlich „die Hand Gottes“ in unserem Leben. Und so ist es keine Frage, ob wir unser Schicksal annehmen. Indem wir seine Natur erkennen, wird es zu unserem Glück. Von da an wissen wir, dass wir geführt werden und in diesem Wissen sind wir geborgen – bis sich weitere Tiefen auftun, der Einsicht in den „Willen“ „Gottes“ und dessen, was es mit der schöpferischen Kraft überhaupt auf sich hat. Denn dann wird es mitunter auch notwendig, auf die Geborgenheit zu verzichten – im Extremfall so weit wie Jesus in dem Moment, als er sagen musste: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Jeder Schritt tiefer geht über eine Schwelle dieser Art. Eine Schwelle völliger Unsicherheit, völliger Ungeborgenheit, völligen Risikos. Das ist das, was mit „Glauben“ gemeint ist. Dieses Vertrauen. Dieses Sich Trauen. Dieser Sprung in den möglichen Tod.

Wer diese Risikobereitschaft nicht aufbringen kann, kommt auch nicht voran auf seinem Weg. Er bleibt Opfer, also etwas, das am Ende ausgeschieden wird. So ein Leben ist kein Glück. Und auch die Bewusstheit kommt nur durch diesen Sprung. Wer nichts wagt, kann nichts gewinnen. Das ist der Wille Gottes, der selbst diesen Sprung gemacht hat in die materielle Existenz, in das Nichtwissen, in die Unbewusstheit des Daseins in der Welt – und damit meine ich nicht nur jenen Menschen vor zweitausend Jahren, in dem sich dieser Mythos konkretisiert hat, weil er in einzigartiger Weise den Weg Gottes symbolisierte – ich meine Gottes uranfängliches sich Verschwenden und sein Abstieg in die völlige Dunkelheit der materiellen Existenz, „in die Hölle“, wie es im christlichen Credo heißt. (Schon klar, dass hier jede Religion mit jeglicher „Gnosis“ versöhnt ist).

Der Weg der Entwicklung geht von der Unbewusstheit in die Bewusstheit und schließlich durch ein völliges sich Entäußern von jeder eigenen Individualität zurück in jene eine Bewusstheit, aus der alles in jeder Gestalt hervorgegangen ist.



Ein erster Schritt auf dem Weg in die Bewusstheit und auch gleichzeitig dessen Folge ist das Akzeptieren des eigenen Schicksals. Von da an nimmt die göttliche Führung eine andere Gestalt an. Jeder Fluch verwandelt sich da in einen Segen. Wer sein Schicksal dagegen nicht akzeptiert, wird andauernd geschlagen – von den Kräften des Lebens (und seien es mobbende Arbeitskollegen). Wer es akzeptiert, kann es sich ansehen, wie von außen und er kann sich darauf einstellen, so dass er seinen Platz findet, in dem er in Frieden sein kann – und mit diesem Platz meine ich nicht unbedingt einen festen Ort oder eine feste Stelle, sondern so etwas wie seine Rolle, seine Aufgabe im Gefüge der Welt, die, wie gesagt, insgesamt in Richtung Bewusstheit strebt. Bewusstheit bedeutet logischerweise immer tiefere Abwesenheit von Eigensinn und immer größere Anwesenheit von „Sinn“ im Sinn von Wahrnehmung – nach innen und nach außen. Von innen kommt das Streben nach immer tieferer Zufriedenheit, nach Übereinstimmung, und außen ist das Übereinzustimmende, die Aufgabe. Durch diese bewusste Konfrontation entsteht ein Bild, ein Ideal, das den Ist-Zustand transzendiert, in Richtung Bewusstheit befördert. Dass die Bewusstheit sowohl Motiv als auch Ziel ist, ist Erfahrungstatsache all derer, die evolutionäre Schritte aller Art vollzogen haben, Künstler der verschiedensten Art, aller Bereiche des Lebens. Sie, durch die uns alle schönen geschaffenen Gestalten mitgeteilt wurden, wissen, dass nicht sie es sind, die irgendetwas schaffen, sondern dass es eine göttliche Kraft ist, von der sie sich benutzen lassen können – immer im Bewusstsein des Risikos des Todes und daher immer aufmerksam.

Bevor ein Mensch sein Schicksal akzeptiert, lebt er ständig in Angst – auch wenn ihm diese Angst nicht ständig bewusst ist – und diese Angst macht ihn auch schwach und anfällig für viele Arten von Angriffen. Das ist das „Fegefeuer“ des Lebens. Es ist das treibende Feuer, das berühmte „Feuer unterm Arsch“, das uns hoffentlich bald genug Antrieb gibt zu unserem eigenen Glück.



Im sogenannten „heilsgeschichtlichen“ Sinn, ist die Entwicklung der Menschheit nicht eine gerade aufwärtsstrebende Linie, sondern da gibt es Einbrüche, Rückschläge, Rückfälle in die Unbewusstheit – etwa wie in der weißen Besiedlung Nordamerikas oder im Einbruch der Germanen ins römische Reich. Eine neue Stufe der Einheit wurde jeweils notwendig. Der Sprung geschah in Europa auch durch die Auseinandersetzung mit dem Islam, der Europa ja zunächst geistig befruchtete und dann militärisch bedrohte als einzige andere Kultur. Und heute entsteht der Druck aus den Folgen der universellen Erreichbarkeit aller in der Welt, aus der globalen Kommunikation, die einen neuen Sprung der Synthese nötig macht. Nur heute müssen wir über diese Dinge nicht mehr in einer mythologischen Sprache reden. Wir können darüber direkt reden. Und so wird auch die Sprache der Synthese keine mythologische mehr sein, sondern eine für alle direkt verständliche also genau das, wonach sich Jesus und die Propheten, also die ursprünglichen Wegbereiter unserer Kultur, so sehr gesehnt haben.

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2009 09:59
#85 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
"Menschen, denen das Glück fehlt, stimmen auch nicht überein mit dem Willen Gottes. Das Glück, das ich meine, ist natürlich nicht die Zufriedenheit mit dem Lebensstandard, sondern ein ganz anderes Glück, nämlich innere Übereinstimmung – und in ihr wirkliche Geborgenheit. Diese Geborgenheit kann nicht von außen kommen, kein Mensch kann sie uns geben, weil wir uns doch auf keinen Menschen wirklich verlassen können, weil doch alle Menschen unberechenbar sind, nicht nur weil sie ihren eigenen Willen verfolgen, sondern auch weil sie einen eigenen, ihnen vorher selbst unbekannten, und doch bestimmten Lebensweg haben. Aus diesem Grund ist auch auf als verlässlich bekannte Menschen letzten Endes kein Verlass."

Entlarvend,Ester.

Gott als Rettungsanker für am Leben verzweifelnde.

Ob und in wieweit man sich auf Menschen verlassen kann,hängt von den eigenen Erwartungen ab,und auch hier ist ein gesunder Realitätssinn von Vorteil. Eine imaginäre Gestalt zum Objekt der Begierde machen hat natürlich den Vorteil,das ich von dieser niemals direkt enttäuscht werden kann und sollte man vlt. mal nicht ganz mit ihr zufrieden sein,gilt ja immer noch "Gottes Wege sind unergründlich".
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.861

01.05.2009 10:19
#86 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
In Antwort auf:
Menschen, denen das Glück fehlt, stimmen auch nicht überein mit dem Willen Gottes.
Du stimmst nicht überein mit dem Willen des Nauturalismus, Ester - deiner in dir wohnenden Natur. Was der Mensch braucht, ist die Befriedigung seiner Bedürfnisse - materieller und geistiger Natur => Atmen, Essen, Trinken, Anerkennung (Liebe), Bewegung, Sex, Produktion, Fühlen, Forschung, Erkenntnis. Wenn du das alles auf die Reihe kriegst, bist du mit deinem inneren naturalistischen Kosmos eins. Und das ist Glück! Die Realität erkennen und anerkennen und sich in ihr einrichten. Statt sie zu verdrängen und mit einer Droge names Religion zuzuballern!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2009 10:55
#87 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

@ Esther

Tut mir leid, Esther, das war mir einfach zu viel, um das alles durch zu lesen. Ich hatte dir eine einfache Frage gestellt.

In Antwort auf:
Kennst du den Willen Gottes zweifelfrei, ja oder nein?


Das ja oder nein hatte ich ganz bewusst angefügt, weil ich ahnte, dass du dich durch riesige Erläuterungen um die klare Beantwortung dieser Frage drücken würdest.

Bitte mach es doch einfach noch mal so knapp und klar, wie du es dort schon mal gemacht hast, als ich dich offensichtlich falsch verstanden haben, also nur ein Ja oder ein Nein.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

01.05.2009 12:33
#88 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
Weißt du, Esther, wenn du schon nicht selbst antworten willst, sondern nur einen Text hinein "Copy-and-Pasten", dann kannst du das wenigstens zugeben, und eine Quellenangabe dazuschreiben.
Oder einfach statt dem ganzen Text nur einen Link - das spart Webspace.

Was an dem Text völlig unsinnig ist, erspar ich mir auszuführen. Das würde ja kein Ende nehmen.

PS: Der Text stammt übrigens von diesem Herrn: http://www.anis-online.de/1/rooms/gottfried.htm

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Ester Offline




Beiträge: 347

01.05.2009 12:41
#89 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Relix

4. Mose 31, ff
31 1 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 2 Übe Rache für die Israeliten an den Midianitern
In Antwort auf:
Quelle: Patriarchen & Propheten
Wurde der Angeklagte des Mordes für schuldig befunden, retteten ihn weder Sühne noch Lösegeld. "Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll auch durch Menschen vergossen werden." "Ihr sollt kein Sühnegeld nehmen für das Leben des Mörders; denn er ist des Todes schuldig und soll des Todes sterben." Du sollst "ihn von meinem Altar wegreißen, daß man ihn töte", hieß Gottes Befehl. "Das Land kann nicht entsühnt werden vom Blut, das darin vergossen wird, außer durch das Blut dessen, der es vergossen hat.
Sicherheit und Reinheit des Volkes forderten bei Mord harte Betrafung. Das menschliche Leben, das allein Gott verliehen kann, mußte heiliggehalten werden.
Die für das Volk Gottes im Altertum bestimmten Freistädte waren ein Sinnbild für die Zuflucht, die Christus bietet. Derselbe barmherzige Heiland, der jene irdischen Freistädte anordnete, schuf durch sein vergossenes Blut für die Übertreter des göttlichen Gesetzes eine sichere Zuflucht, in die sie zu ihrer Sicherheit vor dem zweiten Tod fliehen können. Keine Macht der Welt kann die Menschen aus seiner Hand reißen, die ihn um Vergebung bitten. "So gibt es nun (heute) keine Verdammnis für die, die in Christus sind."



Hosea 14, 1
Mahnung zur Umkehr - Verheißung des zukünftigen Heils 1Samaria wird wüst werden, denn sie sind ihrem Gott ungehorsam; sie sollen durchs Schwert fallen, ...


Hesekiel 9, 3-11
3und sprach zu mir: Du Menschenkind, du mußt diesen Brief, den ich dir gebe, in deinen Leib essen und deinen Bauch damit füllen. Da aß ich ihn, und er war in meinem Munde so süß wie Honig.

Hesekiels Ausrüstung für seine Aufgabe - Entrückung an seinen Dienstort und Einsetzung zum Wächter

4Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, gehe hin zum Hause Israel und predige ihnen meine Worte.

5Denn ich sende dich ja nicht zu einem Volk, das eine fremde Rede und unbekannte Sprache hat, sondern zum Hause Israel; 6ja, freilich nicht zu großen Völkern, die fremde Rede und unbekannte Sprache haben, welcher Worte du nicht verstehen könntest. Und wenn ich dich gleich zu denselben sendete, würden sie dich doch gern hören. 7Aber das Haus Israel will dich nicht hören, denn sie wollen mich selbst nicht hören; denn das ganze Haus Israel hat harte Stirnen und verstockte Herzen. 8Siehe, ich habe dein Angesicht hart gemacht gegen ihr Angesicht und deine Stirn gegen ihre Stirn. {Jeremia.1,18} 1,18
denn ich will dich heute zur festen Stadt, zur eisernen Säule, zur ehernen Mauer machen im ganzen Lande, wider die Könige Juda's, wider ihre Fürsten, wider ihre Priester, wider das Volk im Lande, 9Ja, ich habe deine Stirn so hart wie ein Demant, der härter ist denn ein Fels, gemacht. Darum fürchte dich nicht, entsetze dich auch nicht vor ihnen, daß sie so ein ungehorsames Haus sind. 10Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, alle meine Worte, die ich dir sage, die fasse zu Herzen und nimm sie zu Ohren! 11Und gehe hin zu den Gefangenen deines Volks und predige ihnen und sprich zu ihnen: So spricht der Herr, HERR! sie hören's oder lassen's


Offenbarung Johannes 2, 26+27
und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden und er soll sie weiden mit eisernem Stab und wie die Gefäße eines Töpfers soll er sie zerschmeißen .....
In Antwort auf:
Quelle Handbuch der Biblischen Prophetie
Schließlich wird in den Versen 26-29 eine doppelte Verheißung ausgesprochen. Erstens soll derjenige, der überwindet, teilhaen am messianischen Reich. Im Gegensatz zur falschen Macht der römisch-katholischen Kirche sollen die Überwinder im messianischen Reich Macht über die Völker bekommen.
[/quote]

Zitat von Bruder Spaghettus

1 Sam. 15; 3
Zieh´ jetzt in den Kampf und schlag´ Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem Untergang. Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder, und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel!"

In Antwort auf:
Patriarchen & Propheten
Saul hatte die Glaubensprobe in der schwierigen Lage bei Gilgal nicht bestanden und den Gottesdienst entweiht. Aber noch konnte er seinen Fehler wiedergutmachen, und der Herr gab ihm Glegenheit dazu, unbedingten Glauben an sein Wort und Gehorsam gegen seine Befehle zu lernen.
Als der Prophet ihn bei Gilgal tadelte, sah Saul in seinem Unterfangen kein großes Vergehen. Er fühlte sich im Gegenteil ungerecht behandelt und versuchte, sein Tun zu rechtfertigen. ER brachte mancherlei Entschuldigungen für seinen Irrtum vor. Von der Zeit an hatte er nur noch wenig Verbindung mit dem Propheten. Samuel liebte ihn wie seinen eigenen Sohn, und Saul in seiner kühnen, feurigen Art achtete auch den Propheten hoch. Aber er vermerkte Samuels Vorwurf übel und ging ihm fortan so weit wie möglich aus dem Wege.
Doch der Herr sandte seinen Diener mit einer zweiten Botschaft zu Saul. Auch jetzt noch hätte dieser durch Gehorsam und Treue beweisen können, daß er würdig war, Israel vorzustehen. Samuel kam zu ihm un überbrachte ihm das Wort des Herrn. Damit der Monarch den Ernst des Befehles begriff, erklärte ihm Samuel ausdrücklich, daß er in göttlichem Auftrag spreche und im Namen derselben Autorität, die Saul auf den Thron berufen hatte: So spricht der Herr Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog. So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat: verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."

Die Amalekiter waren die ersten, die Israel in der Wüste mti Waffen angriffen. Um dieser Schuld willen, auch weil sie Gott hohnsprachen und entwürdigenden Götzendienst trieben, hatte der Herr schon durch Mose das Urteil über sie angekündigt. Auf göttliche Anweisung wurde ihre Grausamkeit gegenüber Israel mit dem Befehl aufgezeichnet: "So sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter dem Himmel. Das vergiß nicht!" Vierhundert Jahre lang war der Vollzug dieses Urteils hinausgeschoben worden. Aber die Amalekiter bekehrten sich nicht. Der Herr wußte, diese Gottlosen würden, wenn es möglich wäre, sein Volk und dessen Gottesdienst von der Erde vertilgen. Nun war die Zeit gekommen, das so lange hinausgezögerte Urteil zu vollstrecken.


Zitat von Bruder Spaghettus
Gott...frißt die Völker, die ihm Feind sind. er zermalmt ihre Knochen... (Num. 24;8)

Numeri wird in beiden Sudienbüchern überhaupt nicht erwähnt. In meiner Bibel steht dazu, dass Numeri das vierte Buch des Pentateuch ist und Zählungen heißt, weil es mit der Zählung bzw. Musterung der wehrfähigen Israeliten beginnt.
Darin beschreibt das Kapitel 22 bis 24 den Seher Biliam

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Ester Offline




Beiträge: 347

01.05.2009 12:51
#90 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
Zitat von Relix
Weißt du, Esther, wenn du schon nicht selbst antworten willst, sondern nur einen Text hinein "Copy-and-Pasten", dann kannst du das wenigstens zugeben, und eine Quellenangabe dazuschreiben.
Oder einfach statt dem ganzen Text nur einen Link - das spart Webspace.
Was an dem Text völlig unsinnig ist, erspar ich mir auszuführen. Das würde ja kein Ende nehmen.
PS: Der Text stammt übrigens von diesem Herrn: http://www.anis-online.de/1/rooms/gottfried.htm


Habe ich vergessen, stimmt.

Quelle: http://www.salvation.de/Gottes_Willen_erkennen.html
wer hat den da jetzt von wem geklaut


<blockquote><font size="1">Zitat von Bruder Spaghettus
@ Esther
Tut mir leid, Esther, das war mir einfach zu viel, um das alles durch zu lesen. Ich hatte dir eine einfache Frage gestellt.[/quote]
Und genau das ist Euer Problem, urteilen ohne Hintergrundwissen. Und ihr wollt es ja auch gar nicht wissen!
Ich bin hier weder in der Schule noch vor Gericht , von wegen nur JA oder NEIN antworten.
Es gibt nun mal Dinge, die lassen sich einfach nicht mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Eure Texte muss ich doch auch genau lesen, wenn ich mit Euch kommunizieren möchte


Wenn Du Zusammenhänge nicht nachvollziehen kannst, wirst Du nie verstehen, aber das willst Du ja auch nicht.

P.S. Warum stellst Du auf stur und schreibst mich immer mit H ????? Findest Du das schick?????

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

01.05.2009 13:14
#91 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

In Antwort auf:
Quelle: http://www.salvation.de/Gottes_Willen_erkennen.html
wer hat den da jetzt von wem geklaut


Das ist derselbe Typ. Beide Seiten sind seine.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.05.2009 14:07
#92 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Ester
P.S. Warum stellst Du auf stur und schreibst mich immer mit H ????? Findest Du das schick?????

Nein, war mir noch nicht aufgefallen. Wird nicht mehr vorkommen.

Wenn du aber nicht mal die einfachsten Fragen mit ja oder nein beantworten kannst, ist es völlig sinnlos, überhaupt Fragen mit dir zu diskutieren. Wird also eh nicht mehr oft vorkommen, dass ich dich anspreche.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.861

01.05.2009 14:47
#93 Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
In Antwort auf:
Und genau das ist Euer Problem, urteilen ohne Hintergrundwissen. Und ihr wollt es ja auch gar nicht wissen! Ich bin hier weder in der Schule noch vor Gericht , von wegen nur JA oder NEIN antworten.
Mir beschleicht der Verdacht, dass du dieses vermeintlich unvermeidliche Hintergrundwissen auch nicht auf dem Schirm hast, wenn du es nicht - und vor allem verkürzt! - mit deinen Worten wiedergeben kannst... Ob du den Willen Gottes zweifelfrei kennst, kann man auch meiner Auffassung nach kürzer und überzeugender beantworten - wenn du aus deiner Erfahrung reden könntest. Diese Megatexte aus den heiligen Büchern machen den Diskussionsfluss zäh. Richtig infarktgefährdend. Kennen wir auch zuhauf von unseren muslimischen Brüdern und Schwestern. Die spulen auch mit den Tonnenkopien aus dem Netz ihren Film ab. Ich weiß jetzt nicht, ob du die Islamforen hier im RF auch besuchst. Würdest du auf diese leidigen Predigten eingehen, wenn du dich damit um eine adäquate Antwort auf deine ehrlichen Fragen betrogen fühltest? Die haben das selbe Argument wie du hier: "Tut euch erst mal die Informationen in euch rein. Und ich habe sie hier!" Ich halte diese Eisenquader von "Diskussions"beiträgen für rhetorische Ablenkungsmanöver, für Nebelkerzenwerferei!
Du musst doch unsere Beiträge auch durchlesen!, sagst du. Ja, aber die sind an der Dialoglinie angemessen gebunden und - meist nicht so laaaaaaang! Ich halte es für rücksichtslos und egoistisch, seine Mituser um diese mühselige Aufmerksamkeit anzuhalten. Weil sie für den produktiven Threadlauf bei weitem nicht nötig wäre!

PS.: Ich gab die eine Antwort auf deine Glücksdefinition. Was hältst du denn von meiner?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Ester Offline




Beiträge: 347

01.05.2009 22:40
#94 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Relix
In Antwort auf:
Quelle: http://www.salvation.de/Gottes_Willen_erkennen.html
wer hat den da jetzt von wem geklaut

Das ist derselbe Typ. Beide Seiten sind seine.

ach so. Mir war der Text nur aufgefallen, weil er so schön meine Überzeugung wieder spiegelte

Zitat von Bruder Spaghettus
Zitat von Ester
P.S. Warum stellst Du auf stur und schreibst mich immer mit H ????? Findest Du das schick?????

Nein, war mir noch nicht aufgefallen. Wird nicht mehr vorkommen.
Wenn du aber nicht mal die einfachsten Fragen mit ja oder nein beantworten kannst, ist es völlig sinnlos, überhaupt Fragen mit dir zu diskutieren. Wird also eh nicht mehr oft vorkommen, dass ich dich anspreche.

Das war nicht böse gemeint, Brüderchen, ich habe nur den Smilie dahinter vergessen, weil ich schon zwei Stunden gesessen habe und aus meinen Studienbüchern die entsprechenden Texte gesucht und abgeschrieben habe und ganz erschöpft war.
In Antwort auf:
Kennst du den Willen Gottes zweifelfrei, ja oder nein?

Dann sage ich jetzt einfach mal JA - wenn Du mich nicht detailierter fragst.

Zitat von Gysi
Mir beschleicht der Verdacht, dass du dieses vermeintlich unvermeidliche Hintergrundwissen auch nicht auf dem Schirm hast, wenn du es nicht - und vor allem verkürzt! - mit deinen Worten wiedergeben kannst... Ob du den Willen Gottes zweifelfrei kennst, kann man auch meiner Auffassung nach kürzer und überzeugender beantworten - wenn du aus deiner Erfahrung reden könntest.

Weißt Du Gysi, ob hier oder in dem anderen Forum, dein Ton mir gegenüber ist immer scharf und unhöflich.
Ich bin nicht so redegewandt wie Du und dieses Thema lässt sich nicht kurz, sachlich und knapp beantworten. Aber der Text hat es nun mal so ausgedrückt, wie ich es fühle.
Und meine eigenen spirituellen Erfahrungen, die gehen Dich nichts an, weil sie zu wertvoll sind um von Dir verrissen zu werden. Die tausche ich nur mit gleichfalls 1oo%igen Christen.

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(2. Korinther 4,4)

Regens Küchl ( Gast )
Beiträge:

02.05.2009 05:23
#95 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
Zitat von Ester
Patriarchen & Propheten
Saul hatte die Glaubensprobe in der schwierigen Lage bei Gilgal nicht bestanden und den Gottesdienst entweiht. Aber noch konnte er seinen Fehler wiedergutmachen, und der Herr gab ihm Glegenheit dazu, unbedingten Glauben an sein Wort und Gehorsam gegen seine Befehle zu lernen.
Als der Prophet ihn bei Gilgal tadelte, sah Saul in seinem Unterfangen kein großes Vergehen. Er fühlte sich im Gegenteil ungerecht behandelt und versuchte, sein Tun zu rechtfertigen. ER brachte mancherlei Entschuldigungen für seinen Irrtum vor. Von der Zeit an hatte er nur noch wenig Verbindung mit dem Propheten. Samuel liebte ihn wie seinen eigenen Sohn, und Saul in seiner kühnen, feurigen Art achtete auch den Propheten hoch. Aber er vermerkte Samuels Vorwurf übel und ging ihm fortan so weit wie möglich aus dem Wege.
Doch der Herr sandte seinen Diener mit einer zweiten Botschaft zu Saul. Auch jetzt noch hätte dieser durch Gehorsam und Treue beweisen können, daß er würdig war, Israel vorzustehen. Samuel kam zu ihm un überbrachte ihm das Wort des Herrn. Damit der Monarch den Ernst des Befehles begriff, erklärte ihm Samuel ausdrücklich, daß er in göttlichem Auftrag spreche und im Namen derselben Autorität, die Saul auf den Thron berufen hatte: So spricht der Herr Zebaoth: Ich habe bedacht, was Amalek Israel angetan und wie es ihm den Weg verlegt hat, als Israel aus Ägypten zog. So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat: verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel."
Die Amalekiter waren die ersten, die Israel in der Wüste mti Waffen angriffen. Um dieser Schuld willen, auch weil sie Gott hohnsprachen und entwürdigenden Götzendienst trieben, hatte der Herr schon durch Mose das Urteil über sie angekündigt. Auf göttliche Anweisung wurde ihre Grausamkeit gegenüber Israel mit dem Befehl aufgezeichnet: "So sollst du die Erinnerung an die Amalekiter austilgen unter dem Himmel. Das vergiß nicht!" Vierhundert Jahre lang war der Vollzug dieses Urteils hinausgeschoben worden. Aber die Amalekiter bekehrten sich nicht. Der Herr wußte, diese Gottlosen würden, wenn es möglich wäre, sein Volk und dessen Gottesdienst von der Erde vertilgen. Nun war die Zeit gekommen, das so lange hinausgezögerte Urteil zu vollstrecken.

@ Ester Machs bitte wie alle und setze kopierte Texte in kursiv, vor allem aber setze den Link dazu.
Denn nicht jeder weiss automatisch dass "Patriarchen & Propheten" die Neuerzählung der Bibel der Pseudomedialen Adventistischen Neuprophetin Ellen G. White ist.
Sozusagen "Die Bibel neu erzähllt und für die Jugend von Heute bearbeitet", sowie vom Engel der es Frau White diktiert hat originalsigniert.
Massgebliche Heilige Schrift der Adventisten in etwa vergleichbar mit dem Buch Mormon der Mormonen.
Hier ist die Übersicht :
http://www.advent-verlag.de/cms/cms/uplo...d_Propheten.pdf
Und hier die ersten Kapitel :
http://www.patriarchen-und-propheten.de/html/ppint01.htm
Wo ist denn das ganze Buch online - habe gar nicht gefunden wo du deinen Text (aus Kapitel 60 oder 61) herkopiert hast

Jedenfalls danke dass du mir mit diesem Buch zum lesen gabst wie extrem verschroben und krank die Adventistische Glaubenslehre ist.
Ein solcher sektiererischer Schwachsinn wie dieses Buch findet sich nicht oft

Du hast die Stelle herauskopiert in der Frau Whites Schundroman die Völkermörde der Jüdischen Wiederlichen Kreaturen verherrlicht und in schöne Worte zu kleiden versucht. Hast einen Teil des Textes rot angemalt.
So darf Ich daraus schliessen dass du dazu stehst und also diese Völkermorde auch verherrlichst
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.861

02.05.2009 08:16
#96 Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
In Antwort auf:
Weißt Du Gysi, ob hier oder in dem anderen Forum, dein Ton mir gegenüber ist immer scharf und unhöflich.
Empfinde ich nicht so, ich bin lediglich ehrlich. Unhöflich ist das nicht. Will ich auch gar nicht sein. Wenn du jede dir unangehme Antwort als unhöflich auslegst - weil sie an deinem Welt- und Gottesbild kratzt - werde ich nicht umhin können, auch weiterhin "unhöflich" zu sein. Ich halte es für unhöflich, die Diskussionen mit diesen Tonnen von Bibelseiten zu beantworten, wenn die sich mir als eine direkte Antwort nicht erschließen mögen. Dann fühle ich mich um eine richtige Antwort betrogen. Ich fühle das so. Darf ich das nicht sagen? Doch, ich darf!
In Antwort auf:
Und meine eigenen spirituellen Erfahrungen, die gehen Dich nichts an, weil sie zu wertvoll sind um von Dir verrissen zu werden.
Wie oft habe ich das gehört: Das ist zu intim, zu persönlich, das kannst du - als Nichtspiritueller, Nichtchrist, Nichtbuddhist, Nichtmuslim - nicht verstehen! Und so fort. Die höhere Kaste der Gläubigen ist für das weltliche Fußvolk nicht zugänglich... Für ein Diskussionsforum als Antwort ziemlich dünne... Ich frage immer nach diesen Gotterfahrungen - weil ich ein wissbegieriger Mensch bin. Aber ich habe noch nie von irgendwem eine vernünftige Antwort darauf bekommen, noch nie!... Und wenn du jetzt schon weißt, dass deine Gott-Erfahrungen von mir als eben höchst profane "verrissen" würden - dann belass die Antwort eben bei deinem "Ja". Du willst sie nicht detaillierter hinterfragt wissen.... Ich es "unhöflich" anzunehmen, dahinter steckt deine Angst, dass deine Gotterfahrungs-Interpretation auch vor deinem Urteil bei näherem Anschauen wie eine Seifenblase zerplatzen könnte?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Ester Offline




Beiträge: 347

02.05.2009 09:30
#97 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Regens Küchl

@ Ester Machs bitte wie alle und setze kopierte Texte in kursiv, vor allem aber setze den Link dazu.

Ich habe nicht kopiert, ich habe das Buch daheim und habe mir die Mühe gemacht, die Texte zu den Schriftstellen herauszusuchen und abzuschreiben.

Zitat von Regens Küchl
Denn nicht jeder weiss automatisch dass "Patriarchen & Propheten" die Neuerzählung der Bibel der Pseudomedialen Adventistischen Neuprophetin Ellen G. White ist.

ich habe die Quelle dazu geschrieben, auch von dem evangelischen Studienbuch, welches auch nicht online ist. Oder doch?

Zitat von Regens Küchl
Massgebliche Heilige Schrift der Adventisten in etwa vergleichbar mit dem Buch Mormon der Mormonen.

Da muss ich Dir widersprechen - Ich bin zwar evangelisch, aber ich habe die Mormonen sieben Jahre intensiv untersucht und bin jetzt bei den Adventisten und untersuche diese.
Das Buch Mormon enthält Schriften, die mit der Bibel nichts zu tun haben. Kreiert von Josef Smith.


Zitat von Regens Küchl
Wo ist denn das ganze Buch online - habe gar nicht gefunden wo du deinen Text (aus Kapitel 60 oder 61) herkopiert hast

Soweit ich weiß, ist dieser online Text noch in Arbeit. Ich weiß nicht, ob der Verfasser noch weiter daran schreibt, ich habe ihn lange nicht mehr gesehen. Wenn ich ihn sehe (ist zufällig in meiner Gemeinde) frage ich ihn.

Zitat von Regens Küchl
Jedenfalls danke dass du mir mit diesem Buch zum lesen gabst wie extrem verschroben und krank die Adventistische Glaubenslehre ist.

Das finde ich nicht. Ich habe, seit ich diese Gemeinde besuche noch nie erlebt, dass E. G. W. überhaupt erwähnt wurde. Bis jetzt habe ich mich davon überzeugen können, dass diese Glaubensgemeinschaft sehr genau nach der Bibel geht.
Wenn jemand sich für E.G.W. interessiert, wird immer darauf hingewiesen in erster Linie die Bibel als Leitfaden zu nehmen.


Zitat von Regens Küchl
Ein solcher sektiererischer Schwachsinn wie dieses Buch findet sich nicht oft
Du hast die Stelle herauskopiert in der Frau Whites Schundroman die Völkermörde der Jüdischen Wiederlichen Kreaturen verherrlicht und in schöne Worte zu kleiden versucht. Hast einen Teil des Textes rot angemalt.

Ich habe nichts herauskopiert, ich habe es aus meinem Buch abgeschrieben. Ich habe in mühseeliger Kleinarbeit die Stellen gesucht, wo Ellen G. W. etwas zum Thema geschrieben hat. Rot habe ich auch nicht verwendet, sondern orange und nur um was zu unterscheiden.
Ich bin noch nicht zuende mit den beiden Büchern, die ich von Ellen G. White habe, aber bis jetzt fand ich es gut geschrieben. Und es bezieht sich in allen Punkten auf die Bibel.


Zitat von Regens Küchl
So darf Ich daraus schliessen dass du dazu stehst und also diese Völkermorde auch verherrlichst

Damit habe ich und überhaupt ganz besonders die Frauen in allen Konfessionen große Probleme mit diese Kämpfe nachzuvollziehen. Ich habe auch noch nicht erlebt, dass irgend jemand das mal verherrlicht hat. Ich denke auch im Krieg sind diejenigen, die andere töten müssen um sich zu verteidigen hinterher immer traumatisiert.

Zitat von Gysi
Wenn du jede dir unangehme Antwort als unhöflich auslegst - weil sie an deinem Welt- und Gottesbild kratzt -

hat nichts mit meinem Glauben zu tun, sondern mit meiner Erziehung und dem Wunsch, in der Zeit, die mir noch bleibt, nur noch Höflichkeit und Achtung zu erfahren

Zitat von Gysi
Ich frage immer nach diesen Gotterfahrungen - weil ich ein wissbegieriger Mensch bin.

Das kann ich gut verstehen. Warte doch einfach, bis du es irgendwann selber erfährst.

Zitat von Gysi
Ich es "unhöflich" anzunehmen, dahinter steckt deine Angst, dass deine Gotterfahrungs-Interpretation auch vor deinem Urteil bei näherem Anschauen wie eine Seifenblase zerplatzen könnte?

Nein. Glaube mir, es ist unbeschreiblich gewaltig, so dass Du es nie wieder vergisst. Ich wünsch es Dir, dass Du es irgendwann selber spüren darfst.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

02.05.2009 10:51
#98 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten

Zitat von Ester
Dann sage ich jetzt einfach mal JA - wenn Du mich nicht detailierter fragst.

Das hatte ich eigentlich auch so erwartet. Es wäre ja schließlich unsinnig, seine ganze Lebenshaltung und -planung nach Gottes Willen auszurichten, wenn man nicht sicher wäre, den überhaupt verstanden zu haben.

Nun kommt aber wieder die Frage, warum verstehen viele Gott so unterschiedlich? Wenn die Antworten so unterschiedlich sind, antwortet Gott dann allen anders, ist sein Wille also wie ein Blatt im Wind und ändert sich ständig? Oder verstehen die anderen Gott alle falsch? Wieso bist du sicher, dass gerade du ihn richtig verstehst?

In Antwort auf:
Ich habe nicht kopiert, ich habe das Buch daheim und habe mir die Mühe gemacht, die Texte zu den Schriftstellen herauszusuchen und abzuschreiben.

Da hast du dir wirklich sehr viel Arbeit gemacht.
Trotzdem muss ich dich bitten, das in Zukunft zu unterlassen. Einmal, weil Tonneposts lt. unseren Regeln nicht erwünscht sind, viel mehr aber noch, weil uns dadurch evtl. enorme rechtliche Probleme wegen Verletzung des Copyrights einstehen könnten. Da nützt dann nicht mal mehr das Einverständnis des Autors was, denn der hat in der Regel seine Rechte an den Verlag verkauft und die sind da oft unerbittlich.

Das gilt für Sachen, die sich im Internet finden lassen, aber noch mehr für Bücher. Wenn du daraus zitieren möchtest bitte nur in so einem Umfang, dass der Text noch irgendwie als Zitat durchgehen kann. Kurze Zitate sind erlaubt und verstoßen nicht gegen Urheberrechte.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.861

02.05.2009 12:23
#99  Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
In Antwort auf:
hat nichts mit meinem Glauben zu tun, sondern mit meiner Erziehung und dem Wunsch, in der Zeit, die mir noch bleibt, nur noch Höflichkeit und Achtung zu erfahren
Ich hatte immer die Absicht gehabt, anständig mit den Mit-Usern unzugehen, auch mit dir! Ist es höflich, sich um die argumentativen Auseinandersetzungen mit ein paar rhetorischen Höflichkeitsfloskeln herumzuschleimen? Oder mit - Schweigen? Ich mache sowas nicht. Was ich dir geben kann, ist meine Sichtweise von den Dingen, die hier Thema sind, soweit ich sie erfassen kann. Mehr ist leider nicht drin.
In Antwort auf:
Glaube mir, es ist unbeschreiblich gewaltig, so dass Du es nie wieder vergisst. Ich wünsch es Dir, dass Du es irgendwann selber spüren darfst.
Ester, ich vermisse diese Gotteserfahrung nicht! Wenn ich sage, dass ich wissbegierig nach den - vermeintlichen - Gotteserfahrungen anderer bin, heißt das nicht, dass ich mir die Option aufhalte, vielleicht durch andere auch auf diese metaphysische Erfahrungsebene aufspringen zu können. Mich interessiert, wie man auf solche Interpretationen seiner Erlebniswelt kommen kann. Ich glaube nicht an Gott. Nicht zu 10 %, nicht zu 5 %, nein - zu 0 %! Ich erwarte nicht, dass der spiritistisch Gesegnete mich von meinem Naturalismus heilen kann... Oder Gott himself... Ich bin neugierig auf das, was euch an Gott Glaubenden bewegt. Weil mich die MENSCHEN interessieren, mit denen ich dieses Leben leben darf. Sie sind mir nicht gleichgültig. Darum mag ich sie auch nicht - auch nicht aus falsch verstandener Höflichkeit - anschweigen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

02.05.2009 12:44
#100 RE: Welche Eigenschaften hat der christliche Gott? Antworten
In Antwort auf:
Ich denke auch im Krieg sind diejenigen, die andere töten müssen um sich zu verteidigen hinterher immer traumatisiert.


Ach ja, töten müssen, wie? Auch die Frauen und Kinder, ja sogar das Vieh. Weils ja Gott gesagt hat. Großartig.
Und da gibt's tatsächlich Leute die regen sich heute über den Gaza-Konflikt auf? Peanuts!

In Antwort auf:
hat nichts mit meinem Glauben zu tun, sondern mit meiner Erziehung und dem Wunsch, in der Zeit, die mir noch bleibt, nur noch Höflichkeit und Achtung zu erfahren


Mit anderen Worten, du willst belogen werden.

In Antwort auf:
Das kann ich gut verstehen. Warte doch einfach, bis du es irgendwann selber erfährst.


Tja, liebe Ester, ich fürchte dein lieber Gott wird sich niemals dazu herablassen, Gysi, mich oder sonst einen der treuen Ungläubigen hier zu erleuchten. Genauso wenig wie sich Vishnu dazu herabgelassen hat, dich zu erleuchten.

In Antwort auf:
Nein. Glaube mir, es ist unbeschreiblich gewaltig, so dass Du es nie wieder vergisst. Ich wünsch es Dir, dass Du es irgendwann selber spüren darfst.


Klingt irgendwie wie der Werbespruch eines Crack-Dealers... (wenn auch vielleicht recht originell für einen Crack-Dealer!)

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

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