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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 57 Antworten
und wurde 2.182 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
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Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

28.04.2009 17:45
#26 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
Ähhh, Gysi, Du bist bei Sinologie; bitte einfach mal dem Link folgen, da gehts um eine Sache, die noch abwegiger ist als mit Stäbchen zu essen... ;)

EDIT

Aber was Deine Fragen angeht: Das mit Bethlehem mWn schon, zumindest wird das von der mWn Bibelforschung bestätigt; Herodes, Herodes, muss ich ehrlich gesagt passen; Bergpredigt? Wie wer hat denn herausgefunden, dass die nicht stattfand, und wie soll das begründet werden?

Aber ein Einwand: Es geht um die Interpretation biblischer texte; dabei ist durchaus wichtig, um was für eine Art Texte es geht, daher ist es auch wichtig zu wissen, ob die biblischen Beschreibungen Tatsachenbeschreibungen sein sollen, tatsächlich sind, oder diesen Anspruch erst gar nicht erheben können. Aber auch, wenn sie mit Sicherheit keine Tasachenbeschreibung sind, verlieren diese Texte noch nicht ihr Gewicht; man kann sie immer noch als mehr oder minder lehrreiche Beispiele sehen, die etwas vermitteln... wenn auch nicht Historie, das ist klar...
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.865

28.04.2009 17:53
#27 Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
Ach soooo. Sorry. Das Grabtuch. Ja... Habe ich nicht so eine rechte Meinung zu. Eine zeitlang hieß es: Fälschung aus dem Mittelalter. Leonardo, der Schlingel, war's. Vor kurzem hieß es in einer Doku, ausgestrahlt von Phönix: Der Lappen käme doch aus dem Altertum und eindeutig aus dem judäischen Raum. Holger Kersten, der das Buch "Jesus lebte in Indien" schrieb, geht auch davon aus. Aber der sagte, dass ein Toter über die Stunden seine Konturen nicht ins Tuch hätte durchschwitzen können. Das Tuch sei ein Beweis dafür, dass Jesus die Kreuzigung überlebt hatte! Sofern in dem Tuch auch tatsächlich dieser eine Jesus lag...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

28.04.2009 18:03
#28 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

Zitat von Reinecke
Eine ziemlich genau Einordnung, welche Bibelstellen evtl historisch sein könnten (eine ganze Menge) und welche nicht; oder auch, dass manche heute vertrenen Ansichten zum Christentum nichts mit der Bibel zu tun haben.
Klingt immer noch nach Geschichtswissenschaft. Welche eigenen Konzepte hat die Theologie zu bieten?
Zitat von Reinecke
Diese Strukturen (oder auch die Axiome, die zu Grunde liegenden Annahmen) sind der Mathematik eigentlich unzugänglich, oder zumindest nicht logisch herleitbar.
Ein Axiom sollte darum unmittelbar einleuchtend bzw. empirisch bestätigt sein. "Gott existiert" halte ich nun nicht für unmittelbar einleuchtend und sollte also Hinterfragbar sein.

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Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

28.04.2009 18:59
#29 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Klingt immer noch nach Geschichtswissenschaft. Welche eigenen Konzepte hat die Theologie zu bieten?


In erster Linie ein eigenes Betätigungsfeld; viele der Fragestellungen (der Kram mit Moral oder dem ewigen Leben,kurz gesagt) hat so in der Geschichtswissenschaft auch nichts zu suchen.


In Antwort auf:
Ein Axiom sollte darum unmittelbar einleuchtend bzw. empirisch bestätigt sein. "Gott existiert" halte ich nun nicht für unmittelbar einleuchtend und sollte also Hinterfragbar sein.


Gilt zumindest für die Mathematik nicht; da sind Axiome selten einleuchtend (oder was ist an "Sei Epslion größer Null" einleuchtend???), und ganz, ganz bestimmt nicht empirisch überprüfbar; mit der Empirie hat es die Mathematik allgemein nicht so wirklich...

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.04.2009 19:18
#30 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In der Mathematik lösen die Axiome Probleme bzw. ermöglichen ein geschlossenes, in sich stimmiges System.

Das Gottesaxiom löst keine Probleme, sondern verlagert sie höchstens auf neue. Es ist also nutzlos, im Gegensatz zu mathematischen.
Nutzlose Annahmen sind unwissenschaftlich.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

28.04.2009 19:34
#31 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

Zitat von Reinecke
Gilt zumindest für die Mathematik nicht; da sind Axiome selten einleuchtend (oder was ist an "Sei Epslion größer Null" einleuchtend???)
Mathematiker können die Regeln mit denen sie Arbeiten definieren, etwa dass eine Zahl geteilt durch null nicht definiert ist. Genauso können sie den Zahlenbereich mit dem sie arbeiten wollen auf den positiven Bereich begrenzen um mit eben jenen Regeln arbeiten zu können - was kein Axiom für die Mathematik insgesamt ist, sondern nur für bestimmte Fälle gilt.
Alle Grundlegenden Rechenregeln der Mathematik sind Axiome und lassen sich empirisch nachvollziehen - meine ich als mathematisch unbegabter.

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Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

28.04.2009 23:35
#32 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

Darf ich als Mathematikerin dazu sagen, dass die Mathematik komplett einleuchtend ist, wenn man sie von den Grundlagen aus lernt. dass jeder, der sich ein bisschen dahinterklemmt das auch verstehen kann, und dass, wenn man sich über die Definitionen einig ist, jeder bei der gleichen Rechnung das gleiche Ergebnis bekommt? (zumindest beim Großteil der Mathematik)
Mathematik ist sicher die exakteste Wissenschaft, die wir zur Zeit im Angebot haben, aber diese 100% Nachvollziehbarkeit kann man nicht von allen Wissenschaften verlangen, deswegen würd ich die Mathematik, die ja eigentlich eine Formalwissenschaft ist, als Vergleich hernehmen.

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Die Wendung "das ist doch bloß ein Strohmann" ist auch bloß ein Strohmann.

kereng Offline




Beiträge: 310

29.04.2009 07:26
#33 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

Zitat von Xeres
Ein Axiom sollte darum unmittelbar einleuchtend bzw. empirisch bestätigt sein.
Zitat von Reinecke
Gilt zumindest für die Mathematik nicht; da sind Axiome selten einleuchtend (oder was ist an "Sei Epslion größer Null" einleuchtend?

"Sei Epslion größer Null" ist kein Axiom.
Beispiele für Axiome aus Wikipedia:
"Zu jeder Geraden und jedem Punkt, der nicht auf dieser Geraden liegt, gibt es genau eine zu der Geraden parallele Gerade durch diesen Punkt."
"Jede natürliche Zahl n hat genau einen Nachfolger n+1."

Die sind doch unmittelbar einleuchtend, oder?

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 09:25
#34 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
In Antwort auf:
Zu jeder Geraden und jedem Punkt, der nicht auf dieser Geraden liegt, gibt es genau eine zu der Geraden parallele Gerade durch diesen Punkt."
"Jede natürliche Zahl n hat genau einen Nachfolger n+1."
Die sind doch unmittelbar einleuchtend, oder?


Ja; die hat auch Euklid vor 2.500 Jahren aufgestellt; heute muss man da etwas tiefer graben...

Nein, wirklich, wenn ein Mathematiker ein Axiom aufstellt, um zu schauen, wohin ihn diese Annahme bringt bzw welche Folgen sich aus einer solchen Annahme ergeben, dann hat das meistens einen Sinn; aber eben keinen, der Außerhalb der Mathematik anschaulich oder einleuchtend ist, und auch innerhalb nur für die, die mit disem Feld befasst sind. (In dem Sinne ist "Sei Epsilon größer null" mE durchaus axiomatisch, auch wenn es natürlich eher eine mit einer bekannten Beweismethode zusammenhängende Floskel ist...)

In Antwort auf:
Darf ich als Mathematikerin dazu sagen, dass die Mathematik komplett einleuchtend ist, wenn man sie von den Grundlagen aus lernt. dass jeder, der sich ein bisschen dahinterklemmt das auch verstehen kann, und dass, wenn man sich über die Definitionen einig ist, jeder bei der gleichen Rechnung das gleiche Ergebnis bekommt?


Interessanterweise würde ich (als Halb-Mathematiker) ähnliches für die Theologie behaupten, zumindest für die Bereiche, mit denen ich mich ein wenig auseinandergesetzt habe. Außer natürlich das mit den gleichen Ergebnissen, aber da unterscheidet sich die Mathematik von jeder Geisteswissenschaft, das ist kein Kriterium.

Nachvollziehbar muss mE jeder wissenschaftliche Schluss sein; soll heißen es muss klar erkennbar sein, wie ein solcher Schluss zustande kommt, wie er begründet wird. Ob er dann auch tatsächlich nachvollzogen wird ist eine ganz andere Frage. Die Mathematik ist da in der glücklichen Lage, (fast) immer eindeutig zwischen richtig uznd falsch unterscheiden zu können. Naturwissenschaften bedienen sich des Experiments und der Beobachtung. Geisteswissenschaften kennen diese Exaktheit nicht, und (Wunder über Wunder), in kaum einer Geisteswissenschaft herrscht Einigkeit...

In Antwort auf:
Nutzlose Annahmen sind unwissenschaftlich.


Gut, eine Meinung; muss wohl jeder akzeptieren (und wie gesagt kann man so einigen Wissenschaften diesen Charakter absprechen; ist zum Glück ein rein deutsches Problem, die meisten anderen Sprachen kennen gar keinen allgemeinen Wissenschaftsbegriff, zumindest das Englische nicht).

Ich stelle aber mal eine Vermutung an: Es geht dem Text der GBS nicht nur um eine akademische Debatte, sondern um konkrete Forderungen, u.a. der, die Theologie von den Universitäten zu verbannen. Ist auch ein legitimer Standpunkt, aber dafür finde ich das engebrachte Argument gefährlich. Es geht nicht darum, ob die Methodik wissenschaftlich ist, sondern um die zu Grunde liegende Fragestellung bzw die Ergebnisse. Unliebige Forschungsergebnisse zu unterdrücken bzw ihnen den Wissenschaftscharakter abzusprechen ist gefährlich! Mit der Begründung müchte ich nicht mals Astrologie und Phrenologie bekämpfen, und das ist nun wirklich Schwachsinn! (Zum Glück geben sich diese mWn die Blöße, eben nicht wissenschaftlich zu arbeiten; aber das ist ein Vorurteil, da ich mich weder mit dem einen noch mit dem anderen wirklich beschäftigt habe.)

Als Antwort auf die Frage, ob sich schon mit der Arbeitsweise der Theologie beschäftigt wurde:

In Antwort auf:
Nee, hab' ich nicht.
Aber ich gehe davon aus, dass dort die Gottexistenz nicht infrage gestellt ist.


Erst mal: Ich weiß ja nicht, wie ein Dawkins reagieren würde, wenn ihm ein Kreationist ins Gesicht sagt: "Ich hab zwar keine Ahnung von Ihrer angeblichen Evolutionstheorie, aber..."; ich könnte mir eine recht... sarkastische Antwort vorstellen...

Aber zu Deiner Vermutung: Wahrscheinlich eher nicht; denn das ist eine Frage, die eigentlich keiner Wissenschaft zugänglich ist, auch der Theologie nicht. Wird sie als sicher vorausgesetzt? Nicht von allen (und, wie gesagt, es mag sein, dass ich im weltweiten Maßstab eher das Minderheiten-Modell einer nicht-mittelalterlichen Theologie kenne...).

Wird sie als gegeben vorausgesetzt? ME auch nicht; so definiert der katholische Theologe Wolfgang Beinert Fundamentalismus als "Verlangen nach Sicherheit um jeden Preis". Diese Haltung sei im biblisch-theologischen Sinne "Glaubenslosigkeit oder zumindest Glaubensunfähigkeit", und widerspreche damit dem christlichen Glaube. Hört sich für mich nicht so an, als sei das mit der Existenz Gottes so platt, wie man (bzw ich früher) sich das immer vorgestellt hat...

(Zitate angeblich aus Christentum und Fundamentalismus von Wolfgang Beinert, zitiert nach Josef Dirnbeck, Die Jesus-Fälscher)

Und nochmal: Das mag die bedeutung der Ergebnisse für den Einzelnen in Frage stellen, aber mE nicht die (Geistes-)issenschaftlichkeit der ganzen Geschichte.

EDIT: Rechtschreibung & Grammatik
Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 11:27
#35 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Darf ich als Mathematikerin dazu sagen, dass die Mathematik komplett einleuchtend ist, wenn man sie von den Grundlagen aus lernt. dass jeder, der sich ein bisschen dahinterklemmt das auch verstehen kann,


Schöne Illusion, leider stimmt sie nicht, denn es gibt (tragischerweise) tatsächlich Menschen, die einfach zu blöd dafür sind.
Ich selbst bin ja schon schrecklich schlecht in Mathe, aber da draußen gibt es tatsächlich Leute, die geistig nicht in der Lage sind, das zu kapieren. (Und ja, auch Menschen ohne sonstige geistige Behinderung...)

In Antwort auf:
Hört sich für mich nicht so an, als sei das mit der Existenz Gottes so platt, wie man (bzw ich früher) sich das immer vorgestellt hat...


Sie ist sogar noch viel platter.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 13:41
#36 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
In Antwort auf:
Sie ist sogar noch viel platter.


Ach so; wo Du das so sagst muss ich meine Meinung ob dieser überbordend kreativen Argumente natürlich über Bord werfen...
Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 15:24
#37 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
In Antwort auf:
Ach so; wo Du das so sagst muss ich meine Meinung ob dieser überbordend kreativen Argumente natürlich über Bord werfen...


Na, kreativ und Argumente finde ich einem Satz nicht so gut, das impliziert irgendwie, man würde sie sich nur ausdenken -
was im Falle des Herren, den du zitiert hast, ja wohl auch zutrifft. (Huch, Moment mal, ich konnte ja gar keine Argumente entdecken...)

In Antwort auf:

Wird sie als gegeben vorausgesetzt? ME auch nicht; so definiert der katholische Theologe Wolfgang Beinert Fundamentalismus als "Verlangen nach Sicherheit um jeden Preis". Diese Haltung sei im biblisch-theologischen Sinne "Glaubenslosigkeit oder zumindest Glaubensunfähigkeit", und widerspreche damit dem christlichen Glaube.


Das ist einfach lächerlich, negiert völlig die Realität und erklärt somit 90% aller Christen weltweit, den Herrn Wolfgang Beinert vermutlich inkludiert, als Nicht-Christen.
Es mag (für manche Zeitgenossen) gut klingen, aber es ist nicht mehr als eine zutiefst unsinnige Behauptung und stellt den christlichen Glaubens so dar, als wäre er völlig anders als sonst irgend ein Glauben an irgendwelche Abstrusitäten weltweit, was de facto absurd ist.

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-Anonym

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 15:39
#38 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
In Antwort auf:
Das ist einfach lächerlich, (...)


Das ist eine nachprüfbare Tatsache, so mit Wissenschaftlichkeit und Belegen und so... (Und jetzt muss ich hoffen, dass Dirnbeck den Knaben korrekt wiedergegeben hat; oder beten... ;))

Was 90 % der Christen mit der Frage zu tun haben, ob Theologie eine Wissenschaft ist, erschließt sich mir überhaupt nicht. Wer hätte behauptet, dass der Glaube der großen Masse der Gläubigen irgendwie theologisch belegt oder beeinflusst ist? Muss ich wohl überlesen haben...

EDIT

Lächerlich bis absurd finde ich es, die diskutierte Frage mal eben umzudefinieren, wenn einem die Argumente ausgehen... Ach so, Argumente konnte ich bisher ja gar keine erknnen...
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 16:02
#39 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

Kommst wohl ohne deine unnötigen persönlichen Angriffe einfach nicht aus, was?

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 16:17
#40 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
@ B.S.:

In Antwort auf:
Na, kreativ und Argumente finde ich einem Satz nicht so gut, das impliziert irgendwie, man würde sie sich nur ausdenken (...) ich konnte ja gar keine Argumente entdecken (...) Das ist einfach lächerlich, negiert völlig die Realität (...) aber es ist nicht mehr als eine zutiefst unsinnige Behauptung (...) rgendwelche Abstrusitäten (...) was de facto absurd ist


Tut mir leid, dass ich mit dieser "neuen Sachlichkeit" nicht dienen kann; argumentierst Du eigentlich noch mit, oder reicht es Dir, mein persönlicher Wachhund zu sein?
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 16:46
#41 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
Ich diskutiere gern noch mit. Wenn diskutiert wird. Aber das ist für mich Kindergarten:
In Antwort auf:
Ach so; wo Du das so sagst muss ich meine Meinung ob dieser überbordend kreativen Argumente natürlich über Bord werfen...
.

Ansonsten kotzt es mich an dein persönlicher Wachhund sein zu müssen, um normale sachliche Diskussion ohne ausufernde Polemik und persönliche Angriffe aufrecht zu erhalten.
Hier bin ichs aber trotzdem nicht. Ist nicht mein Thread.
Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 18:09
#42 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Das ist eine nachprüfbare Tatsache, so mit Wissenschaftlichkeit und Belegen und so...


Das ist nicht lache! Dann mal her mit den "Belegen"...


In Antwort auf:
Was 90 % der Christen mit der Frage zu tun haben, ob Theologie eine Wissenschaft ist, erschließt sich mir überhaupt nicht.


Ob Theologie eine Wissenschaft ist, dass habe noch gar nicht kommentiert. Mir ging es um die Aussage dieses Herrn in Verbindung mit der Aussage die Annahme eines Gottes sei nicht so plump wie gedacht - was 1) falsch ist (beide Aussagen) und 2) ich keinen Zusammenhang zwischen dem Einen und dem Anderen entdecken.

In Antwort auf:
Wer hätte behauptet, dass der Glaube der großen Masse der Gläubigen irgendwie theologisch belegt oder beeinflusst ist? Muss ich wohl überlesen haben...


Was die "Forschung" der Theologen noch mehr in den Bereich völliger Sinn- und Bedeutungslosigkeit drängt...

In Antwort auf:
Lächerlich bis absurd finde ich es, die diskutierte Frage mal eben umzudefinieren


Habe ich nicht getan. Tut mir Leid, dass sich nicht jede meiner Aussagen direkt auf das Thread-Thema bezieht. (Das tun zwar 90% der Beiträge in egal welchem Forum nicht, aber sei's drum...)

Aber zum Mitschreiben:
Ob Theologie eine "Geisteswissenschaft" ist, spielt für mich eigentlich auch keine zentrale Rolle. Wenn die Beschäftigung mit völligen irrealen Dingen in einer Traumwelt, die mit unserer nicht einmal mehr Grundlegendes zu tun hat und die obskure Analyse derselben mit Argumenten, die in unserer Welt keinerlei Bedeutung haben, als Wissenschaft zählt, dann bitte, ist mir gleich.

Wenn man mich aber fragt, ob man solchen Schrott an Universitäten, von staatlichen Mitteln finanziert, unterrichten sollte, dann: HELL, NO!
(Es sei denn man findet sich damit ab, keinerlei Argumentationsfläche gegen Fächer wie die "Physik Mittelerdes" oder die "Physiologie der Babelfische" zu haben...)

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

30.04.2009 18:29
#43 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
In Antwort auf:
Das ist nicht lache! Dann mal her mit den "Belegen"...


Ja, lachen ist schon was tolles...

Der Beleg steht oben; die von mir gebrachte und von Dir als lächerlich, unsinnig und absurd bezeichnete Aussagen stammen von einem namenhaften Theologen, mit Herleitung, Begründung und allem drum und dran; kannst Du nachprüfen, wenn Du mir nicht glaubst, und dann auch anführen, wo der Typ unrecht hat. Ansonsten war Dein Statement nur eine unsachlich formulierte Pöbelei.

In Antwort auf:
Wenn man mich aber fragt, ob man solchen Schrott an Universitäten, von staatlichen Mitteln finanziert, unterrichten sollte, dann: HELL, NO!
(Es sei denn man findet sich damit ab, keinerlei Argumentationsfläche gegen Fächer wie die "Physik Mittelerdes" oder die "Physiologie der Babelfische" zu haben...)


Mit der Frage der Finanzierung und besonders der kirchlichen Kontrolle der universitären Theologie habe ich auch Probleme; auch für diese Forderung lassen sich mE gute Argumente vorbringen. Nur: Die hast Du nicht gebracht (sonst wäre mir Deine Intention vielleicht klarer gewesen), und die Frage nach der Wissenschaftlichkeit ist mE kein Kriterium.

EDIT: Und: Die Physik Mittelerdes kannst Du wissenschaftlich untersuchen und wissenscaftliche Aussagen drüber machen; schreib Dich in Anglistik ein, such Dir den entsprechenden Prof und los gehts. Aber immer schön aufpassen, dass Dir bei der literaturkritischen Arbeit das mit den Zitaten und Belegen gelingt...

(Gleiches gilt natürlich für die Physiologie des Babelfisches; warum muss man für alle spannenden wissenschaftlichen Fragen eigentlich Anglistik studieren... *seufz*)
Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.04.2009 19:07
#44 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten
In Antwort auf:
Der Beleg steht oben;


Wo

In Antwort auf:
kannst Du nachprüfen, wenn Du mir nicht glaubst, und dann auch anführen, wo der Typ unrecht hat.


In der verqueren Traumwelt namens christlicher Theologie kann das durchaus in Anbetracht der Axiome und Belege stimmen - allerdings auf die Realität umgemünzt, ist es völliger Quark.

In Antwort auf:
Die Physik Mittelerdes kannst Du wissenschaftlich untersuchen und wissenscaftliche Aussagen drüber machen; schreib Dich in Anglistik ein, such Dir den entsprechenden Prof und los gehts. Aber immer schön aufpassen, dass Dir bei der literaturkritischen Arbeit das mit den Zitaten und Belegen gelingt...


Ja, aber die Physik Mittelerdes ist weder ein Unterrichtsfach noch gibt's einen eigenen Professor allein dafür. Wenn sich ein Student im Rahmen seines religionswissenschaftlichen, archäologischem oder sonsteinem Studium mit dem Zeug befassen will, dann soll er das tun - das aber eine eigene Studienrichtung mit eigenen Professoren für so etwas erfunden wird, ist eine Überschreitung aller vernünftigen Grenzen. Da könnte man auch einfach ALLES als staatlich finanzierte Studienrichtung erfinden - egal wie irrelevant es für die Realität auch immer ist.

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-Anonym

petronius ( Gast )
Beiträge:

08.05.2009 12:50
#45 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Wissenschaft soll durch die Suche nach neuen Erkenntnissen das menschliche Wissen Erweitern - welchen Beitrag hat die Theologie dazu geleistet?


xeres, ich würde meinen: zum wissen über das warum und wie von gottesvorstellungen einen recht großen

petronius ( Gast )
Beiträge:

08.05.2009 12:57
#46 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Eine "Wissenschaft" die innerhalb ihres Arbeitsbereiches bestimmte Fragen ausschließt, und wenn es auch nur eine einzige ist, ist nun mal keine. Dann ist auch völlig egal, wie sie zu Antworten auf andere Fragen kommt


dann, lieber spaghettus, haben die gläubischen recht und naturwissenschaft ist genauso nur ein haufen spekulation ohne wert, wie du es anscheinend von der theologie denkst

klammert die naturwissenschaft doch die frage nach dem "urgrund", der "letzten ursache" aus - was ihr ja genau von den gläubischen immer vorgeworfen wird

petronius ( Gast )
Beiträge:

08.05.2009 13:03
#47 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Kommst wohl ohne deine unnötigen persönlichen Angriffe einfach nicht aus, was?


lieber spaghettus, da du leider die zitierfunktion sträflich vernachlässigst, weiß man nie, wen du überhaupt meinst

aber ich gehe davon aus, daß du dich auf relix beziehst:

Huch, Moment mal, ich konnte ja gar keine Argumente entdecken...

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

08.05.2009 13:04
#48 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
klammert die naturwissenschaft doch die frage nach dem "urgrund", der "letzten ursache" aus - was ihr ja genau von den gläubischen immer vorgeworfen wird


Sach' mal, petroleum, du bist ein Troll, oder?
Aber vermutlich bin ich wieder mal zu optimistisch...

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-Anonym

petronius ( Gast )
Beiträge:

08.05.2009 13:09
#49 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Ob Theologie eine "Geisteswissenschaft" ist, spielt für mich eigentlich auch keine zentrale Rolle. Wenn die Beschäftigung mit völligen irrealen Dingen in einer Traumwelt, die mit unserer nicht einmal mehr Grundlegendes zu tun hat und die obskure Analyse derselben mit Argumenten, die in unserer Welt keinerlei Bedeutung haben, als Wissenschaft zählt, dann bitte, ist mir gleich


ob und was dir gleich ist, kann ja wiederum jedem anderen wurscht sein

aber theologie beschäftigt sich ja nicht "mit völligen irrealen Dingen in einer Traumwelt" - daß und wie, aufgrund wovon, an gott geglaubt wird, ist ja reale und in ihrer realen ausprägung erforschbare tatsache

In Antwort auf:
Wenn man mich aber fragt, ob man solchen Schrott an Universitäten, von staatlichen Mitteln finanziert, unterrichten sollte, dann: HELL, NO!
(Es sei denn man findet sich damit ab, keinerlei Argumentationsfläche gegen Fächer wie die "Physik Mittelerdes" oder die "Physiologie der Babelfische" zu haben...


welche reale bedeutung haben die "Physik Mittelerdes" oder die "Physiologie der Babelfische"?

null

von religionen und gottesglaube behauptest doch gerade du immer das gegenteil: daß sie nämlich das allerschrecklichste überhaupt sind, weil sie so böses hervorgebracht haben (und das ja sicher nicht nur einer "völlig irrealen Traumwelt")

petronius ( Gast )
Beiträge:

08.05.2009 13:11
#50 RE: Warum die Theologie keine Wissenschaft ist Antworten

In Antwort auf:
Sach' mal, petroleum, du bist ein Troll, oder?
Aber vermutlich bin ich wieder mal zu optimistisch...


lieber kollege mit der lese/schreibschwäche:

verwirrt es dich, daß ich an alles gleich kritisch herangehe, und auch mal versuche, mich in jene hineinzuverstzen, die eine andere meinung vertreten als ich?

es ist immer empfehlenswert, die eigenen argumentation auch mal auf sich selbst zu spiegeln...

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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