Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
"Je suis Charlie!"
Für Säkularismus und Religionskritik!


Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 72 Antworten
und wurde 3.757 mal aufgerufen
 Philosophie und Wissenschaft
Seiten 1 | 2 | 3
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

15.05.2006 17:25
#51 Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

In Antwort auf:
Johannes war alt gewordene Verfasser, der ein Junger aus dem inneren Kreis um Jesus.
Der Offenbarungs-Johannes hat aber nichts mit dem Evangelisten zu tun, das weißt du?

Gysi
_________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

emanuel ( Gast )
Beiträge:

15.05.2006 17:40
#52 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

In Antwort auf:
Er ist der erfolgreichste PR-Arbeiter aller Zeiten.

na, ich weiß nicht. er ist gerade mal in griechenland gewesen, weil er die sprache konnte und die griechen philosophisch aufgeschlossen waren mit ihren militärischen ausgedingen (alterssitze von ehemaligen römischen soldaten). in rom war er inhaftiert. nicht einmal nach frankreich zum pilatus in vienne ist er gereist um diesen auch noch zu bekehren. wahrscheinlich hat er gar nicht gewollt. von deutschland oder england rede ich erst gar nicht. eine schande ist das für einen ehemaligen hauptmann.

ein schöner europa-apostel ist das, mit griechenland und der stadt rom. pfui teufel kann ich da nur sagen.
als er dann selbst nichts mehr fertig bringen konnte, hat er dann auch noch aus der werkstatt geplaudert.

was soll´s, wenn man sich mit hunden schlafen legt, dann wacht man mit läusen auf.

und ein

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

15.05.2006 20:09
#53 Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

In Antwort auf:
na, ich weiß nicht. er ist gerade mal in griechenland gewesen, weil er die sprache konnte und die griechen philosophisch aufgeschlossen waren mit ihren militärischen ausgedingen (alterssitze von ehemaligen römischen soldaten). in rom war er inhaftiert.
Na gut. Hast recht. Die christliche Expansion ist eben auch anderen zu "verdanken".

Gysi
______________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

freily ( Gast )
Beiträge:

16.05.2006 14:53
#54 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Zitat von Gysi
In Antwort auf:
Johannes war alt gewordene Verfasser, der ein Junger aus dem inneren Kreis um Jesus.
Der Offenbarungs-Johannes hat aber nichts mit dem Evangelisten zu tun, das weißt du?
Gysi
Das glaube ich kaum Gysi, dass er das weis, die wenigsten wissen, dass der Offenbarungsverfasser - Johannes mit dem Evangelisten nichts zu tun hat.
Denn der angebliche Lieblingsjünger Jesu konnte als Fischer nicht Lesen und Schreiben.
Aber woher weist Du es? Deine Quelle würde mich interessieren, da meine Quelle bei den Kopten mittlerweile versiegte.

freily ( Gast )
Beiträge:

16.05.2006 14:58
#55 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten
In Antwort auf:
ich bin emanuel, ich sage,
Das der Krug so lange zum Brunnen geht bis er bricht. Ich an deiner Stelle würde so nicht schreiben, könnte sein, das es jemanden gibt der Dir das übel nimmt. Denn es gibt tatsächlich einen prophezeiten Immanuel, auch wenn der Zusammenhang etwas anders ist.
Das ist keine Drohung, nur ein Hinweis, also nichts falsch verstehen.!

Sethos Offline




Beiträge: 51

16.05.2006 16:22
#56 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Ob Jesus je existierte kann man nicht genaus sagen. Die Geschichte steckt dazu zu sehr im Unklaren (biblisch, wie auch nicht- biblisch). Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es eine Menge Fälschungen gibt, von denen wir nichts wissen.

@Joshua: Deine Predigten nerven langsam. Ich schreib auch nicht den ganzen Tag "Öffnet euch der Dunkelheit" oder "Man selbst ist Gott". Das stört eine sachliche Diskussion nur.
________________________________________________
Man brauchte tausend Jahre um die Botschaft des Gekreuzigten zu verbreiten. Die nächsten tausend Jahre werden unser sein.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.160

16.05.2006 16:54
#57 Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

In Antwort auf:
dass der Offenbarungsverfasser - Johannes mit dem Evangelisten nichts zu tun hat.
(...) woher weist Du es?
Holger Kersten? ("Jesus lebte in Indien") Ich weiß es nicht mehr.

Gysi
____________________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Joshua ( Gast )
Beiträge:

17.05.2006 10:56
#58 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Zitat von Gysi
Der Offenbarungs-Johannes hat aber nichts mit dem Evangelisten zu tun, das weißt du?
Gysi

Wegen Johannes.

Nach Meinung der meisten Forscher ist dieser Autor, der sich Johannes nennt, nicht identisch mit dem Verfasser des Evangelium des Johannes und damit auch nicht der Apostel Jesu. Dies wird u.a mit der Datierung begründet: Die Forscher setzen für die Johannesoffenbarung gewaltsame Verfolgungen durch die römische Staatsmacht voraus, wie sie erst am Ende des 1. Jhd. vorkamen.

Der Schreiber der Offenbarung behauptet von sich selbst in Kapitel 1, daß er sowohl ein Sklave Jesu Christi als auch ein Bruder und Teilhaber an der Drangsal war und daß er auf der Insel Patmos vor Ephesus in Verbannung lebte. Nach Meinung von einigen Kirchenvätern wie Irenäus u.a. handelt es sich dabei um den Apostel Johannes.

Über Evangelien

Verfasser: traditionell Matthäus, Apostel (Jünger Jesu)
Wirkungsbereich: Persien, Kaspisches Meer, Griechenland, eventuell Äthiopien
Adressaten: vor allem Judenchristen mit guter Kenntnis der jüdischen Bibel

Verfasser: traditionell Johannes Markus, kein Apostel, soll Material für seinen Bericht von Apostel Petrus erhalten haben
Wirkungsbereich: Kleinasien, Griechenland, Rom, Ägypten
Adressaten: vor allem Heidenchristen

Verfasser: traditionell Lukas, kein Apostel, war Arzt und einer der Begleiter des Paulus, sein Bericht unterscheidet sich von den anderen durch gehobene Sprache
Wirkungsbereich: Jerusalem, Kleinasien, Rom
Adressaten: vor allem gebildete Heidenchristen

Verfasser: traditionell Johannes, Apostel
Wirkungsbereich: Jerusalem, Kleinasien
Adressaten: vor allem Judenchristen

freily ( Gast )
Beiträge:

17.05.2006 13:44
#59 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Zitat von Gysi
Holger Kersten? ("Jesus lebte in Indien") Ich weiß es nicht mehr.
Gysi
Gut, kann sogar stimmen, denn dieses Buch hatte ich auch mal. Da hat es meine subjektive Meinung sehr verletzt. Aber letztendlich habe ich verstanden, worum es wirklich geht. Denn der Name Yehosua ist in Israel so häufig gewesen, dass der Sepp in Bayern vor Neid erblaßt.

emanuel ( Gast )
Beiträge:

19.05.2006 02:01
#60 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

kenne das buch nicht, habe aber von den angenommenen möglichkeiten gehört, der messias der christen sei in indien gewesen. als logische erklärung wurde dazu auch die reise des apostel thomas in dieses land angegeben, und seine begleitende missionstätigkeit dort. aber, wie gesagt, das alles ist nur vom hörensagen ...

zu meiner verwendung des namens "emanuel" habe ich bereits angeführt warum:
den namen habe ich von nostradamus erhalten, er gefällt mir und darum verwende ich ihn auch.
außerdem ist es eine namensgleichheit mit emanuel kant (philosoph) und emanuel lasker (schachweltmeister), was ich gar nicht so übel finde.
aber nun noch einmal zurück zu nostradamus: die formulierung bei ihm lautet, in der nähe von le-man, einem ort in frankreich bei paris. was nichts anderes aussagen will, als dass die bezeichnung emanuel oder immanuel gar nicht der eigentliche name ist, sondern so wie in den schriften bezeichnet, ein naheverhältnis und eine besondere eigenschaft ausdrückt, die da und dort anzutreffen ist. wobei man durchaus den eigentlichen namen selbst auch noch nennen könnte und die genauere ortsangabe mit einem klein beginnenenden und immer größer werdenden fluss.
alles positive werte, mit denen man sich selbst gerne identifizieren möchte, wenn man darüber verse verfasst.

freily, das kann ich dir versichern, es ist reichlich fantasie und genug viel spielraum vorhanden, damit ich mir erlaúben kann, diesen angeblich großen namen, für mich zu beanspruchen.
wenn ich glaube meine ansicht weicht wesentlich ab von den gesprächen und ich möchte meine betonen, dann hebe ich es hervor. solltest du danach meine auffassung teilen, ist es ohnehin nur dein vorteil. was mich auch nicht abgehalten hat, den einen oder anderen punkt aus deinem wissensschatz zu meinem dazugezählt zu haben.

und ein

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 13:21
#61 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten
Wie wollen gläubige Menschen die Existenz eines Gottes beweisen?
Wie kann man Gott beweisen, dass es ihn gibt/ihn nicht gibt?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

23.10.2006 14:40
#62 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Na als ob man als Atheist dann an Gott glauben würde, nur weil man um seine Existenz wüsste...

Bei der Frage nach der Beweisbarkeit Gottes ist es doch schon mal essentiell herauszustellen, welche Verfahren der Beweisführung man denn akzeptiert. Letztlich nämlich glaubt man an das, was man glauben will; das geht wahrscheinlich nicht den wenigstens Menschen so. Deshalb ist es wichtig, dieses schon vorab zu klären...
Nimm doch mal die Kirche im mittelalter: Sie wollten die Beweise die Gallilei, Tyndale u.a. vorbrachten nicht akzeptieren, weil sie ihre macht und ihren Einfluss gefährdet sahen.

Man könnte nun hinsichtlich einer solchen beweisführung, die komplexität der natur anführen, und endlose rechenspielchen betreiben, wie gar unmöglich es ist, dass solche systeme durch zufall, durch Spontanmutation etc. entstanden sein können. Aber doch schon in diesem Punkt streitet die Wissenschaft unter sich, denn es gibt solche, die die natürlichen prozessen als wahres Chaos bezeichenen, was dann der Evo-Theorie in die Karten spielt, aber auch jene, die darin das Maß an Ordnung schlechthin sehen und daher eine höhere intelligenz, einen Schöpfergott vermuten. Du wirst hüben wie drüben abhandlungen darüber finden, die Arbeit ist gemnacht. Jedoch bleibt es deine Aufgabe zu wählen, was für dein Lebensziel, vor allem in bezug auf die Gesellschaft von der du Mitglied bist, das Nutzbringenste ist.

So ist es also recht müßig darüber zu streiten, welche Ansicht denn nun die richtige ist. Fakt ist, dass man für beide Seiten einen Starken Glauben haben muss; ein starkes Vertrauen entweder zur Immanenz oder zu Transzendenten.

Gysi, fenris und unser Bruder: sie alle leben ein nach ihren persönlichen Werten glückliches Leben. Ich tue es ebenso, mit dem unterschied, dass ich einen starken gottesbezug habe. Die Auswirkungen auf die Mitmenschlichkeit, das ist das Entscheidende. Was darüber hinausgeht ist rein persönlich; dieses darf man acuh anderen kundtun - in einem forum z.B. - aber man niemals für sich in Anspruch nehmen wollen, dass die eigene ganz persönliche Meinung die Allseeligmachende ist, nach der alle Menschen zu leben haben. Und schon wären wir beim Rassismus der Ideologien.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

O servator, sempiterne
Te grati coluimus, Odor atrox quo nons superfundis intolerabilis est (Epica - facade of reality)

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 15:25
#63 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

"aber niemals für sich in Anspruch nehmen wollen, dass die eigene ganz persönliche Meinung die Allseeligmachende ist, nach der alle Menschen zu leben haben."

Na ja gerade das tun Menschen die irgend einer Religion angehören, auch Atheisten.
Beim Menschen ist es so, dass man schon als Kind in eine Kirche/Synagoge mitgenommen wird und einem Gott praktisch eingeredet wird!
Die meisten Menschen Glauben an irgend etwas, es muss nicht Gott sein.

Wenn man zum Beispiel Müll auf das Grundstück seiner Nachbarn wirft, wird er entweder nach kurzer Zeit wieder
zurück geworfen, oder man bekommt eine Anzeige.
Bei Gott kann man alles abladen (Sünden, Wünsche,..), es kommt aber nichts zurück!
Daher sage ich, dass es keinen Gott gibt.
Es ist meiner Meinung nach so als obe man seine Verantwortung mit Gott teilt.
Gott ist der Schöpfer, er hat die Welt erschaffen, er kann sie jederzeit wieder zerstören.
Ich bin nur ein Geschöpf, er hat die Verantwortung! Aber dafür hab ich keine Verantortung!

Daher glaube ich, dass jeder Mensch selbst die Verantortung übernehmen muss, nur so kann man frei sein!
Die "Vaterfigur" Gott wurde nur erschaffen um jemanden die Verantwortung zuzuschieben.


Joshua ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 16:51
#64 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Zitat von Ronnie77
Bei Gott kann man alles abladen (Sünden, Wünsche,..), es kommt aber nichts zurück!
Daher sage ich, dass es keinen Gott gibt.


Sag mal, was fließt in deinen Adern? Woher hast du so schmutzige gedanken.

Erstens Gott nimmt nur deine Liebe an Ihm an und nichts mehr von deiner alles. Weil alles andere für Ihn keinen Wert hat.
Weiter, du bist in der Liebe Gottes, wie sollte etwas von Gott noch zurück kommen. Verstehst du was ich meine? Du lebst in der Liebe. Wenn du dein Dreck abladest, dein Dreck bleibt bei dir. Gott hat das alles schon geregelt.

Wenn einer im Dreckpille lebt, es ist nicht wunderlich, dass er Gott nicht sehen kann. Lebt wohl ohne Gott, wenn ihr Faule seit und anders nicht könnt.



Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 17:10
#65 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

In Antwort auf:

Wenn du dein Dreck abladest, dein Dreck bleibt bei dir. Gott hat das alles schon geregelt.



Wie du meinst, aber wir sind ja alle arme Sünder.
Wenn man beichten geht, dann bleibt der Dreck halt am Priester hängen.
Wen kümmert das schon, Gott etwa?

Joshua ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 17:34
#66 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Zitat von Ronnie77
Wenn man beichten geht, dann bleibt der Dreck halt am Priester hängen.
Wen kümmert das schon, Gott etwa?


Du bist lustig. Wenn nach dem beichten das Dreck beim Priester geblieben wäre, glaub mir, kein Mensch würde Priester sein. Beichten sind dafür, dass du deine Sünde bekennst und der Priester dich tröstet, dass du noch Chance hast. Mehr nicht. Was Jesus getan hat, Er hat lediglich jedem den Weg gezeigt. Aber Er stellt dir kein Raumschiff ins Himmel. Aber Flügel kommt auch nicht von RedBull.



Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 17:58
#67 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten
Der Philosph Friedrich Nietzsche machte einmal folgende Aussage:
"Gott ist tod und der Mensch ist frei".

Diese Aussage konnte nur von einen Menschen kommen, der über eine große persönliche Freiheit verfügte.
Jedoch glaube ich, dass diese Aussage nicht ganz vollständig ist.
Es gibt nämlich auch Religionen, die keinen Gott haben, wie zum Beispiel den Taoismus.
Also muss neben Gott auch die Religion weg!

Das Wort Paradies kommt vom persischen "phirdaus" und bedeutet ummauerter Garten.
In Indien wird ein anderes Wort dafür verwendet: "moksha", das bedeutet grenzenlose Freiheit.

Freiheit ist doch das größte Glück was wir haben, also warum sollten wir sie für irgend eine Religion
aufgeben?

Viele Menschen sehnen sich nach Freiheit, jedoch geht Freiheit immer mit Verantwortung einher.
Das Bewusstsein der Menschen muss gefördert werden.
Und das beginnt schon im Kindesalter.
Die Eltern bringen ihre Kinder in die Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel.
Ich spreche also von einer Rekrutierung der Menschen.
Religionen sind Zentren der Macht, es wird Macht ausgeübt.
Kinder wissen nichts von Gott, also wird ihnen Gott beigebracht.
Der Religionsunterricht in den Schulen gehört verbessert, indem man mehr Philosophie einbringt und den Kindern ermöglicht das Leben bewusster zu leben.
Und wenn daher der einzelne gefördert wird, wird sich in Zukunft auch einmal etwas ändern.

Zu Nietzsche möchte ich auch noch etwas sagen:
Nietzsche hasste Jesus Christus.
Er hasste ihn so sehr, dass er Briefe mit "Antichrist Friedrich Nietzsche" unterschrieb.
Deshalb wurde er am Ende seines Lebens wahnsinnig.
Er hasste ihn deshalb, weil er ihn beneidete!
Er versuchte mit dem Werk: "Also sprach Zaratustra" wenn man so will eine eigene "heilige Schrift" zu verfassen.
Sein Hass hat ihm viel genommen, er hätte noch viel größeres vollbringen können.

Joshua ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 19:12
#68 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Aurelius Augustinus sagte: Liebe Gott von deinem ganzen Herzen und tu was du willst.

Mit Gott sein ist schönste Freiheit. Du bist ewig Frei.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

23.10.2006 19:22
#69 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

In Antwort auf:
Bei Gott kann man alles abladen (Sünden, Wünsche,..), es kommt aber nichts zurück!
Daher sage ich, dass es keinen Gott gibt.


Vielleicht kommt es nicht so zurück, wie du es dir wünschst. Auch hier kommt es abermals auf die einstellung an. Glaube ich wirklich an Gott? Vetraue ich ihm, dass er willens und in der Lage dazu ist, sich meiner Probleme anzunehmen und mir den besten Lösungsweg zu zeigen? Glaube ich, dass Gott mir zu einem belohner werden kann? Ist es denn schön den Müll zurückzubekommen, oder eine Anzeigen zu bekommen? Ist das etwa: Verantwortungsvoll?
Ganz bestimmt aber, sind deine gedanken nicht schmutzig, wie sie einige hier für dreckig halten, nur weil sie ihnen nicht ins Konzept passen und ihre Mission stören... Solche Gedanken sind von elematarer Bedeutung, will man sich keinen bären aufbinden lassen.

In Antwort auf:
Es ist meiner Meinung nach so als obe man seine Verantwortung mit Gott teilt.
Das kann man in der tat so sagen. Gott will seine geschöpfe glücklich sehen. Also unternimmt er alles, was in seiner macht steht, um sienen Willen umzusetzten. Dazu gehört aber nicht, den menschen seine Weg aufzuzwingen, nach dem Motto: "Manche Menschen muss man eben zu ihrem glück zwingen" Das ist gottes anteil an der Verantwortung.

Des menschen Anteil ist es derweil, schlicht zu entscheiden, ob man Gottes Weg gehen möchte, oder nicht. Gott hat durch sein Wort eine Lösung vorgegeben. Aber auch Menshcen haben davon unterschiedliche Lösungswege. Und Gott lässt jedem menschen seinen Weg gehen, wobei es auf keinem Weg ein "Point of no Return" gibt. Jederzeit kann man sich von gott abwenden und jederzeit kann man sich ihm zuwenden, innerhalb der jetzigen lebensspanne und wie die Bibel zeigt, in einer schlussendlichen Phase, in der alle menschen noch ein weiteres Mal die Möglichkeit erlangen, in der gewissheit der Existenz gottes, sich für ihn oder gegen ihn zu entscheiden.

In Antwort auf:
Die "Vaterfigur" Gott wurde nur erschaffen um jemanden die Verantwortung zuzuschieben.

Dazu bräuchte es gar keines Gottes. Aber es macht es so viel einfacher. im alltäglichen leben des Menschen trifft man es so häufig und auch oft in scheinbar wenig bedeutenden bereichen des lebens an: Dass man im falles eines fehlverhaltene jedwede Schuld von sich weisen will, oder zumindest andere mitverantwortlich zu machen. Dieses Verhalten hat sich, dem bibelbericht entsprechend, schon bei Adam und Eva entwickelt. Adam sagt: "Die frau, die DU mir gegeben hast, sie verführte mich und so aß ich" während die Frau ihrerseits sprach. Die Schlange sie hat mich verführt und so nahm ich die frucht. Nicht mal indirekt gaben die Menschen also keinem geringerem als Gott selbst die schuld. Seither hat es sich wie Gangräen ausgebreitet: Für alles Schlechte, was in der Welt passiert ist irgendwie Gott zuständig aber wenn mal etwas Gutes geschieht, war es der mensch ganz allein; der Mensch in seiner Perfektion, der dieses oder jenes vollbracht hat. und da, lieber Ronnie stinkt der Fisch.

Deswegen hast du ja auch vollkommen recht: jeder Mensch muss in der Lage dazu sein, die verantwortung für sein unter umständen fehlerhaftes verhalten zu tragen. So lange man die Schuld von sich weist, ist man zwar in guter gesellschaft, kommt aber gesellschaftlich keinen einziegn schritt voran.

liebe grüße,
ralf

In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

O servator, sempiterne
Te grati coluimus, Odor atrox quo nons superfundis intolerabilis est (Epica - facade of reality)

Joshua ( Gast )
Beiträge:

23.10.2006 19:38
#70 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten
DIALOG

Ronnie: - An Gott kann man alle Sünde abladen und kommt nichts zurück. Deswegen es gibt kein Gott.
Kulise: - Wo bleiben denn die Sünden?
Snookie: - Du hast Recht Ronnielein, du hast recht, höre keinen, leb in Freiheit. Denke was du willst. Gott kann dich verstehen. Du bist Mensch. Damit alles gesagt. Sei nicht geärgert. Hüte deine Gesundheit.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

23.10.2006 19:41
#71 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Sich von gott gelöst zu haben, ist nicht unbedingt ein indiz für wahre freiheit. du siehst es selbst an nietzsche. Er hat sich den hass gegenüber gott zu seinem gott gemacht, und niemnad kann mir sagen, dass hass frei macht.


In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

O servator, sempiterne
Te grati coluimus, Odor atrox quo nons superfundis intolerabilis est (Epica - facade of reality)

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

24.10.2006 14:23
#72 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten
In Antwort auf:

Dazu bräuchte es gar keines Gottes. Aber es macht es so viel einfacher. im alltäglichen leben des Menschen trifft man es so häufig und auch oft in scheinbar wenig bedeutenden bereichen des lebens an: Dass man im falles eines fehlverhaltene jedwede Schuld von sich weisen will, oder zumindest andere mitverantwortlich zu machen. Dieses Verhalten hat sich, dem bibelbericht entsprechend, schon bei Adam und Eva entwickelt. Adam sagt: "Die frau, die DU mir gegeben hast, sie verführte mich und so aß ich" während die Frau ihrerseits sprach. Die Schlange sie hat mich verführt und so nahm ich die frucht. Nicht mal indirekt gaben die Menschen also keinem geringerem als Gott selbst die schuld. Seither hat es sich wie Gangräen ausgebreitet: Für alles Schlechte, was in der Welt passiert ist irgendwie Gott zuständig aber wenn mal etwas Gutes geschieht, war es der mensch ganz allein; der Mensch in seiner Perfektion, der dieses oder jenes vollbracht hat. und da, lieber Ronnie stinkt der Fisch.



Im alten Testament hat Adam den Apfel gegessen und Gott hat Ihn und Eva aus dem Paradies geworfen.
Der Weg zurück scheint verschlossen geblieben zu sein.
Wenn man es symbolisch sieht hat Gott dadurch Adam und Eva die Freiheit geschenkt und daher auch der ganzen
Menschheit.
Weil man das Paradies als ummauerten Garten betrachten kann, ist auch Gott in diesem Paradies.
Es ist eigentlich wie ein Käfig: man lebt im Käfig Gottes, du teilst Glück, Leid, die Verantwortung,
du kannst auch in Freude in diesem Käfig leben, somit teilst du dein ganzes Leben mit Gott.

Eine kurze Geschichte dazu:
Während der französischen Revolution wurde die Bastille befreit. Die Bastille war damals das größte Gefängnis in
Frankreich.
Dort gab es Gefangene, die bereits seit 50 Jahren eingesperrt waren.
Als man ihnen die Handschellen ablegen wollte, weigerten sie sich.
Also wurden ihnen die Handschellen mit Gewalt abgenommen und dann lies man sie frei.
Doch am Abend kehrten sie zurück.
Sie sagten, wer soll uns noch Arbeit geben, jemand der so lange im Gefängnis war, wird keine mehr bekommen.
Die Leute werden mit dem Finger auf uns zeigen, also haben wir beschlossen wieder zurük zu kommen, denn
im Gefängnis brauchen wir uns um nichts zu sorgen, wir haben genug zu essen und eine Unterkunft.
uns fehlt es dort an nichts.!

Du kennst eigentlich nichts anderes, daher scheint es für dich das Beste zu sein!

Wenn du an Gott glaubst, an den Himmel, an die Erlösung, dann erwartest du dir ja etwas.
Du willst haben, dass es dir nach dem Tod gut geht im Himmel bei Gott.
Daher tust du deiner Meinung das Bestmögliche dafür.
Bedenke aber, dass es immer nur für dein eigenes Selbst ist.

Daher habe ich für mein Leben die Verantwortung übernommen, in Freude und Leid und beschlossen ohne Gott zu gehen!

Liebe Grüsse
Ronnie

Joshua ( Gast )
Beiträge:

25.10.2006 11:24
#73 RE: Gibt es einen Gott und wenn Ja ist er der monoistische Gott? antworten

Ronnie, ich schenke dir eine Woche Reise nach Madagaskar, wo du dein Wunsch Paradies erleben wollen wenig stillen kannst, wenn du mir zeigst aus der Bibel, wo Eva Apfel gegessen hat.

P.S. Vielleicht zeigst du sogar ob es Jonagold war.

Seiten 1 | 2 | 3
 Sprung  
________________________________________

"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

VORSICHT! Vertrauensunwürdige Werbung!

Xobor Erstelle ein eigenes Forum mit Xobor