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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 66 Antworten
und wurde 2.419 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2 | 3
Ester Offline




Beiträge: 347

08.06.2009 08:46
Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Liebe und Freiheit sind die beiden Seiten der gleichen Münze. Zerstört man die eine Seite, wird auch die andere wertlos. Wer den anderen liebt, lässt ihm also Freiheit. Wer ihn dagegen beherrscht, diktiert oder sogar zur Marionette macht, liebt nur sich selbst. Er zerstört außerdem mit seinem Verhalten die Liebesfähigkeit des anderen. Weil Gott uns liebt, hat er uns als freie Wesen erschaffen. Wir können uns deshalb auch gegen ihn wenden. Er möchte unsere Zuneigung aus freier Entscheidung, nicht aus Zwang oder als Reaktion auf eine Drohung.

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"Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen."
(2. Korinther 4,4)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

08.06.2009 08:56
#2 Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

In Antwort auf:
Weil Gott uns liebt, hat er uns als freie Wesen erschaffen. Wir können uns deshalb auch gegen ihn wenden. Er möchte unsere Zuneigung aus freier Entscheidung, nicht aus Zwang oder als Reaktion auf eine Drohung.
Der Entzug des ewigen Lebens bei fehlender Willfährigkeit ist aber eine Drohung, oder nicht?
Außerdem glaube ich nicht, dass eine Figur, die vor dem Vater (Abraham) mit dem Leben seines Kindes (Isaak) spielt, um seinen Gehorsam zu testen, auf die Liebe der Menschen angewiesen ist...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.06.2009 09:11
#3 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

In Antwort auf:
Liebe und Freiheit sind die beiden Seiten der gleichen Münze

Welcher Münze? Welchen Wert soll die haben? Ist das nur Spielgeld für Kinder?

Ansonsten ist deine Behauptung alles andere als logisch. Dein Gott ist doch allmächtig, oder?

Dann kann er auch freien Willen zulassen, ohne deshalb Leid zuzulassen. Vor allem aber ohne Elend, Schrecken, Folter, Naturkatastrophen, Krankheiten, Mücken, Juckreiz, Monatsblutung, nicht aufgehenden Hefeteig usw. zuzulassen.

Oder ist eben nicht gütig.

Was nun?

Ester Offline




Beiträge: 347

08.06.2009 09:51
#4 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Gysi
In Antwort auf:
Weil Gott uns liebt, hat er uns als freie Wesen erschaffen. Wir können uns deshalb auch gegen ihn wenden. Er möchte unsere Zuneigung aus freier Entscheidung, nicht aus Zwang oder als Reaktion auf eine Drohung.
Der Entzug des ewigen Lebens bei fehlender Willfährigkeit ist aber eine Drohung, oder nicht?
Außerdem glaube ich nicht, dass eine Figur, die vor dem Vater (Abraham) mit dem Leben seines Kindes (Isaak) spielt, um seinen Gehorsam zu testen, auf die Liebe der Menschen angewiesen ist...


1. wenn du es als Drohung siehst. Warum fühlst Du dich denn bedroht, du entscheidest doch.

2. Gehorsam - ich sehe es als Test des Vertrauens. Gott hätte es nie zugelassen. Aber es stimmt, es hört sich brutal an.


Zitat von Bruder Spaghettus
In Antwort auf:
Liebe und Freiheit sind die beiden Seiten der gleichen Münze

Welcher Münze? Welchen Wert soll die haben? Ist das nur Spielgeld für Kinder?
Ansonsten ist deine Behauptung alles andere als logisch. Dein Gott ist doch allmächtig, oder?
Dann kann er auch freien Willen zulassen, ohne deshalb Leid zuzulassen. Vor allem aber ohne Elend, Schrecken, Folter, Naturkatastrophen, Krankheiten, Mücken, Juckreiz, Monatsblutung, nicht aufgehenden Hefeteig usw. zuzulassen.
Oder ist eben nicht gütig.
Was nun?

Wer herrscht denn auf der Erde?

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Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

08.06.2009 10:01
#5 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Ester
Zitat von Gysi
In Antwort auf:
Weil Gott uns liebt, hat er uns als freie Wesen erschaffen. Wir können uns deshalb auch gegen ihn wenden. Er möchte unsere Zuneigung aus freier Entscheidung, nicht aus Zwang oder als Reaktion auf eine Drohung.
Der Entzug des ewigen Lebens bei fehlender Willfährigkeit ist aber eine Drohung, oder nicht?
Außerdem glaube ich nicht, dass eine Figur, die vor dem Vater (Abraham) mit dem Leben seines Kindes (Isaak) spielt, um seinen Gehorsam zu testen, auf die Liebe der Menschen angewiesen ist...

1. wenn du es als Drohung siehst. Warum fühlst Du dich denn bedroht, du entscheidest doch.


Ja genau, wenn ich dich mit ner Pistole in der Hand zwinge, mir dein ganzes Geld zu geben, ist das auch keine Drohung, schließlich tu ich dir eh nichts, wenn du mir dein Geld gibst.. oder?

Und genau das macht dein Gott mit uns. Er schafft Leid, damit wir ja das tun, was ihm gefällt, sonst währt das Leid ewig.
Ester, sieh es ein, du wirst sogar massiv bedroht, und du bist deinem Peiniger auch noch dankbar dafür.

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Die Wendung "das ist doch bloß ein Strohmann" ist auch bloß ein Strohmann.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

08.06.2009 10:45
#6 Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
Zitat von Ester
1. wenn du es als Drohung siehst. Warum fühlst Du dich denn bedroht, du entscheidest doch.
Haste auch wieder recht! Ich habe mich dazu entschieden, den naturalistischen Werkzeugen meiner Sinne und meines Verstandes zu trauen und nicht irgendwelchem Mumpitz von teuflischen Gottesanbetern, die darauf aus sind, den Menschen diese wunderbaren Qualitäten zu nehmen statt zu fördern! Ich verlasse mich auf das, was mir gegeben ist, und ich fahre gut damit.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.06.2009 17:01
#7 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

In Antwort auf:
Wer herrscht denn auf der Erde?


Wer hat die meisten Murmeln?

Ester Offline




Beiträge: 347

08.06.2009 17:35
#8 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Charlie der Engel

Und genau das macht dein Gott mit uns. Er schafft Leid, damit wir ja das tun, was ihm gefällt, sonst währt das Leid ewig.
Ester, sieh es ein, du wirst sogar massiv bedroht, und du bist deinem Peiniger auch noch dankbar dafür.

bedrohen tut mich nur Satan, weil ich Gott folge. Was hat Gott mit dem Leid hier auf Erden zu tun? die Weltherrschaft hat Satan, noch ....

@Spaghettus
Murmeln, wie niedlich

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

08.06.2009 17:44
#9 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
Liebe Ester

Jetzt haste dich relativ lange nicht mehr gemeldet und kehrst zurück anscheinend verstrahlter als zuvor.

Biste mittlerweile wieder ner neuen Gruppe auf den Leim gegangen? Brauchst du es immer härter,immer abgedrehter??

Die Definition von Liebe und Freiheit teile ich sogar..auch ohne an Gott zu glauben.
Irgendwie scheinen mir viele,viele Christen an einem Defizit menschlicher Liebe und Zuneigung zu leiden.
Free Offline



Beiträge: 45

08.06.2009 18:11
#10 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

könnte man erklären warum Gott was wann wie zulässt, dann wärs nicht GOTT!!!!!

Zitat von Stan

Irgendwie scheinen mir viele,viele Christen an einem Defizit menschlicher Liebe und Zuneigung zu leiden.

da frage ich mich mit welchen "Cristen" du dich umgibst.......

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

08.06.2009 18:39
#11 Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
Zitat von Ester
bedrohen tut mich nur Satan, weil ich Gott folge.
Erst einmal schafft der allmächtige Gott den Menschen, der zu schwach und zu schlecht ist, sein Dasein zu wumpen. Wessen Schuld ist dies? Die Schuld des Menschen. Und - damit er nicht nur an seiner eigenen Unzulänglichkeit zu leiden hat - ist diesem allmächtigen Gott auch noch der Teufel aus seinem Machtbezirk entfleucht. Der hat auch so seine Verführungsinstrumente bei der Hand, die meistens größer als der Wille des Menschen sind... Wer trägt die Schuld? Natürlich der Mensch! Bist du der Auffassung, dass dieses göttliche Bestrafungsmuster dem Standard unserer Rechtsethik überlegen ist?

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Stelth Offline



Beiträge: 526

08.06.2009 20:07
#12 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Stan

Irgendwie scheinen mir viele,viele Christen an einem Defizit menschlicher Liebe und Zuneigung zu leiden.


Wolln mal nicht so sein. Trifft voll zu.
In vielen Gemeinschaften geht es so zu, fressen oder gefressen werden.
Ich darf mich bei meiner alten Truppe gar nicht mehr zeigen. Also wenn blicke töten
würden wäre ich schon längs im Jenseits.

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

08.06.2009 20:31
#13 Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
Zitat von Stan
Irgendwie scheinen mir viele,viele Christen an einem Defizit menschlicher Liebe und Zuneigung zu leiden.
Ist irgendwie auch naheliegend: Die Einsamen, Kranken und Leidenden sind doch das vorderste Missionierungsobjekt. Die werden nicht psycho-analysiert, denen wird der Heilsbringer Jesus aufgepfropft, der mit ihrer Geschichte, die sie erst leidend gemacht hat, gar nichts zu tun hat. Aber die wollen, dass ihre spiritistische Investition nicht umsonst war, sie wollen ja, dass jemand helfen kann! Also wird das Licht des Bibelwortes sie befreien... Und wer will einem Gott schon Heilsversagen unterstellen, wenn der dich mit einem Donnerhall für seine verletzte Eitelkeit mit dem Entzug des ewigen Lebens bestrafen kann... Da tut man doch lieber so, als ob... und als ob man es auch noch selber glaubt. Wer an diese Strafen glaubt, ist dazu bereit, sich selber tief täuschen zu lassen. Gesund für den Seelenhaushalt ist das aber nicht...

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Ester Offline




Beiträge: 347

08.06.2009 22:30
#14 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Ich muss Free beipflichten, wenn ich Euch hier so lese, "was kennt ihr bloß für Christen" wahrscheinlich die aus der Kirche Satans.

Aber das mit dem verstrahlt, das gefällt mir

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.06.2009 05:28
#15 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Das freut mich.

Aber du hast immer noch nicht erklärt, warum Gott so viel unendlichens Leid zulässt, das wirklich absolut nicht von Menschen ausgeht, also auch absolut nicht mit dem "Freien Willen" erklärbar ist.

Warum also gibts Naturkatastrophen, Krankheiten, Parasiten usw?

Ester Offline




Beiträge: 347

09.06.2009 09:00
#16 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
Zitat von Bruder Spaghettus
Das freut mich.

In Antwort auf:
Das freut mich widerrum, dass es dich freut, dass ich von der Liebe Gottes verstrahlt bin
Aber du hast immer noch nicht erklärt, warum Gott so viel unendlichens Leid zulässt, das wirklich absolut nicht von Menschen ausgeht, also auch absolut nicht mit dem "Freien Willen" erklärbar ist.
Warum also gibts Naturkatastrophen, Krankheiten, Parasiten usw?


Jesus hat nicht versprochen, uns schon auf dieser Erde vor allem Leid zu bewahren, wenn wir an ihn glauben. Tod und Leid sind eben Folgen der Trennung von Gott. Erst wenn Jesus wiederkommt, werden Schmerzen, Leid und Tod enden.

Er ist kein strenger Richter, der uns ständig durch Leid für unsere Fehler bestraft. Wir müssen nicht für unsere Sünden büßen und leiden. Das hat Jesus für uns getan! (Jeremia 29,11).

Wollte Gott aber tatsächlich jeden sofort bestrafen, um Leid zu verhindern, käme wohl niemand ungeschoren davon.
(Jesaja 53,5).

Und noch was:Jesus bezeichnete den Teufel als Urheber des Leids. Teufel bedeutet ?Durcheinanderwerfer, Zerstörer". Er verdreht die Tatsachen und arbeitet mit Lügen:

(Der Teufel) war schon von Anfang an ein Mörder und ein Feind der Wahrheit. Die Lüge gehört zu seinem Wesen; denn er ist der Lügner schlechthin, ja der Vater jeder Lüge.
(Johannes 8,44;)
Von Anfang an verführt der Teufel die Menschen zur Sünde und zum Bösen. Solange er existiert, müssen wir leiden. Trotzdem sollten wir nicht jede Art von Leid als ein unvermeidbares Schicksal ansehen (Epheser 6,11-13). Jeder von uns kann dazu beitragen, dass es mehr Glück und Zufriedenheit, Freude und Gerechtigkeit unter uns gibt.


Jesus hat uns einen Grundsatz gegeben, der uns dabei hilft:
So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch!

(Matthäus 7,12;)

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.06.2009 09:18
#17 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Nun hatte ich dich aber nicht um Fortsetzung deines albernen Missionszuges gebeten, sondern um eine einfache Antwort auf die Frage, warum ein angeblich allmächtiger und gütiger Gott solche mit unendlichem Leid verbundene Sachen wie Naturkatastrophen, Krankheiten, Parasiten usw. zulässt.

Kommt die noch oder hast du da keine?

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

09.06.2009 09:19
#18 Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
In Antwort auf:
Jesus hat nicht versprochen, uns schon auf dieser Erde vor allem Leid zu bewahren, wenn wir an ihn glauben.
Aber ihr betet doch in der Hoffnung, dass er Gutes schon jetzt und hier auf Erden tut. Das könnte er, aber er tut es nicht immer. Was leitet ihn? Ihr wisst es nicht.
In Antwort auf:
Er ist kein strenger Richter, der uns ständig durch Leid für unsere Fehler bestraft. Wir müssen nicht für unsere Sünden büßen und leiden. Das hat Jesus für uns getan!
Naja. Sippenhaft gegen die ganze Menschheit, undurchschaubare grausame Willkür, Genozid wegen irgendwelcher unbeschriebener Vergehen, festgeschriebener Genozid (Harmagedon) für (selbst lächerliche) Vergehen, die erst noch begangen werden, ewige Hölle oder (neuerdings nach herrschender Lehre) "nur" der Entzug des ewigen Lebens bei fehlender Willfährigkeit... kommt mir alles nicht weise oder wie ein differenziertes Strafmaß vor. Ich habe mal über einen sumerischen König gelesen, wie der einen Koch köpfen lies, weil der ihm ein Essen nicht ganz nach seinem Geschmack machte. Exakt mit dem Rechtsbewusstsein ist auch euer Gott ausgestattet! Fällt dir auf, dass dieser euer Gott zu der Zeit der sumerischen Könige geschaffen wurde?
In Antwort auf:
Jesus hat uns einen Grundsatz gegeben, der uns dabei hilft: So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch!

Sehr gut! Kommt dem imperativen Mandat von Immanuel Kant gleich. Und diesem Volksmund: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg' auch keinem andern zu!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.06.2009 10:21
#19 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

In Antwort auf:
Sehr gut! Kommt dem imperativen Mandat von Immanuel Kant gleich. Und diesem Volksmund: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg' auch keinem andern zu!
Naja, Kant hatte es schon noch ein bisschen weiter entwickelt.

Brauchbar ist es letztlich aber höchstens in ganz kleinen Gruppen, die alle die gleichen Werte haben. Für die Welt von heute ist Imperativ, der der Bibel wie auch der weiterentwickelte von Kant, völlig unbrauchbar.

Weil er nämlich die eigenen Werte als Maßstab der Werte für alle anerkennt. Günstig natürlich für Christen mit ihrem Missionsbefehl. Aber eben falsch. Denn er erwartet, dass sich andere so verhalten wie ich, sich nach mir richten. Genau das kanns nun aber wirklich nicht sein.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.854

09.06.2009 10:39
#20 Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten
In Antwort auf:
Brauchbar ist es letztlich aber höchstens in ganz kleinen Gruppen, die alle die gleichen Werte haben. Für die Welt von heute ist Imperativ, der der Bibel wie auch der weiterentwickelte von Kant, völlig unbrauchbar.
Europa ist nicht gerade eine kleine Gruppe. Aber die Einheit Europas ist möglich, wenn und weil wir gemeinsame Grundwerte haben. Die ganze Welt kann sich auf den Boden gemeinsamer Grundwerte stellen, immerhin haben wir ja schon die UNO. Und wir brauchen auch eine gemeinsame Welt, wenn schon die Wirtschaft sich globalisiert. Und was den Herrn von Nazareth betrifft: Ein paar starke Sätze hat der schon abgelassen. Wenn die ihm mal nicht im Nachhinein angedichtet worden sind, man weiß es nicht. Die Erfindung des Jüngsten Gerichtes und der Hölle waren nicht so pralle, schonschon... Er war halt ein Kind seiner Zeit. Er setzte neue ethische Maßstäbe, aber heute sind wir auf dem Gebiete noch viel weiter. Ich habe nichts gegen Jesus einzuwenden. Naja... nicht sooo viel. Ich habe jedoch alles gegen die Eiferer einzuuwenden, die ihn zu einem GOTT gemacht haben!

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Pamuk Offline

Drachentöter


Beiträge: 850

09.06.2009 10:44
#21 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

In Antwort auf:
Warum lässt Gott Leid und Tod zu?


Weil er, um sein Gesicht zu wahren, Leid ganz einfach zulassen muss.

Das kann jetzt jeder verstehen wie er will. Atheisten dürfte diese Position auch gefallen

________________________
...

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.06.2009 11:42
#22 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Stelth
Zitat von Stan

Irgendwie scheinen mir viele,viele Christen an einem Defizit menschlicher Liebe und Zuneigung zu leiden.

Wolln mal nicht so sein. Trifft voll zu.
In vielen Gemeinschaften geht es so zu, fressen oder gefressen werden.
Ich darf mich bei meiner alten Truppe gar nicht mehr zeigen. Also wenn blicke töten
würden wäre ich schon längs im Jenseits.


Wer ist denn die alte,und wer die neue Truppe.

Gut..die neue dürften die Evangelikaner/Kreationisten sein...aber wer ist die alte??

Und warum brauchts überhaupt ne Truppe? Ist vlt. ein Reiz der Religion dieses Gemeinschaftsgefühl..nicht alleine zu sein,sondern in einer Gruppe mehr oder weniger gleichgesinnter zu verschwinden?!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

09.06.2009 12:25
#23 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Gysi
Aber die Einheit Europas ist möglich, wenn und weil wir gemeinsame Grundwerte haben.

Richtig. Aber die lassen sich beim besten Willen nicht aus dem kantschen Imperativ herleiten sondern sind in Gemeinschaft auf dem Wege der Abwägung und des fairen Interessenausgleichs entstanden. Wie die Menschenrechte auch.
Geht auch gar nicht anders. Weil für einen Christen nun mal andere Werte maßgeblich sind, als für einen Hindu. Wenn der nach dem obigen Motto seine Werte als allgemeinverbindlich für alle festlegen wollte, würde wohl für uns hier nichts passendes rauskommen.

Da reicht es aber schon einen christlichen Bauern aus Spanien oder einen akademischen Kuschelchristen aus Berlin zu nehmen.

Nein, der Satz So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch! ist untauglich zum Aufbau einer allgemeingültigen Ethik.

Stelth Offline



Beiträge: 526

09.06.2009 15:22
#24 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Stan

Wer ist denn die alte,und wer die neue Truppe.
Gut..die neue dürften die Evangelikaner/Kreationisten sein...aber wer ist die alte??


Die "alte" ist eine "Aussiedler Gemeinde".

In Antwort auf:
Und warum brauchts überhaupt ne Truppe? Ist vlt. ein Reiz der Religion dieses Gemeinschaftsgefühl..nicht alleine zu sein,sondern in einer Gruppe mehr oder weniger gleichgesinnter zu verschwinden?!

Jaaahhh...,ich bin von deiner Logik überwältigt.
Wenn du alleine zurecht kommst, finde ich das gut, wenn ich meine Truppe brauche, finde ich es auch gut.

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Stelth Offline



Beiträge: 526

09.06.2009 15:41
#25 RE: Warum lässt Gott Leid und Tod zu? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus

Nein, der Satz So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch! ist untauglich zum Aufbau einer allgemeingültigen Ethik.


Besser ist natürlich 90 zu 10 auszuhandeln statt 100 zu 100.

In Antwort auf:
Das folgende ist nur ein Beispiel und dient nicht dazu jemand vor den Kopf zu stossen.

Ab morgen werde ich nackt rumlaufen und meinen Nachbarn auf den "Kecks" gehen.
Denn ich bin jetzt die Emanze in Person, wem es nicht gefällt soll wegschauen.
Nächsten Monat werde ich unseren Pastor gerichtlich dazu zwingen "unsere" Homoehe
zu segnen. Mir doch egal wenn es ihm nicht gefällt. Denn wir haben doch jetzt das
neue gute "Minderheitenschutzgesetz". Fragt sich nur, wer von uns beiden, der Pastor oder ich,
in der Minderheit ist?

Ich werde mich mit meinem neuen "Homopartner" vor der Grundschule abknutschen, mir doch egal
ob es den Moslems, Christen und dergleichen nicht gefällt.

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(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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