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Dieses Thema hat 45 Antworten
und wurde 1.526 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
Seiten 1 | 2
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.06.2009 14:13
Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

FESTNAHME IN BOLIVIEN
Mennoniten sollen 60 Frauen vergewaltigt haben

Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen: Sieben Männer einer mennonitischen Gemeinde in Bolivien müssen sich wegen Vergewaltigung Dutzender Frauen vor Gericht verantworten. Sogar Schwangere und Minderjährige sollen unter den Missbrauchsopfern gewesen sein.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,632250,00.html

Bandenmäßige Vergewaltigung von Frauen. Alle Bandenmitglieder und wohl auch die (meisten) Opfer waren tiefgläubig. Aber sicher werden uns die Christen wieder klar mache, mit Glauben hat das alles nicht das mindeste zu tun.

Denn wer so was tut, ist einfach kein Christ.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.06.2009 14:17
#2 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Und hier haben wir gleich den Nächsten:

SEXSKANDAL DER US-REPUBLIKANER
"Mal was Exotisches tun"

Von Marc Pitzke, New York

Tränenbeichte eines bigotten Moral-Vorkämpfers: Schon wieder muss ein Republikaner einen Sexskandal gestehen. Mark Sanford, Gouverneur und heißer Kandidat für die Präsidentenwahl 2012, hatte eine Affäre in Argentinien - die nur aufflog, weil er ohne jede Notiz bei "Maria" in Buenos Aires abgetaucht war.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,632447,00.html

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

25.06.2009 15:11
#3 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Nun, wer sich auf die Bibel beruft und dennoch derartiges treibt, kann wohl kaum ein glaubwürdiger Christ sein. Da kann man das noch so oft behaupten; wahr wird es dadurch nicht. Was mich eher stutzig macht ist die Tatsache, dass es immer noch Leute gibt, denen die Behauptung ein Christ zu sein ausreicht, um etwaiges Fehlverhalten mit dem christlichen Lebenswandel in Verbindung bringen zu können. Das vermittelt den Eindruck als wäre es solchen Leuten sehr wichtig, alle Christen als abgrundtief schlechte Menschen hinzustellen, und den Grund für diese Schlechtigkeit im christlichen Glauben zu sehen.

Diese Vorgehensweise scheint ein Privileg mancher Atheisten zu sein.

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Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

25.06.2009 15:21
#4 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

nein.
Das zeigt nur, dass Leute, die Chrsiten sind, nicht moralisch überlegen sind. Da gibts ganz genauso Arschlöcher wie in allen anderen Bevölkerungsschichten.
Da machen es sich andere Christen verdammt leicht, einfach zu sagen, das waren keine wahren Christen, schließlich gibts dafür kein Maß.

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Die Wendung "das ist doch bloß ein Strohmann" ist auch bloß ein Strohmann.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

25.06.2009 15:21
#5 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Sollen alle Republikaner bloß alle Fremdgehen! Das Spielt den Schwulen- und Lesebenrechten nur in die Hände...

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.06.2009 15:47
#6 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Das zeigt nur, dass Leute, die Chrsiten sind, nicht moralisch überlegen sind. Da gibts ganz genauso Arschlöcher wie in allen anderen Bevölkerungsschichten.

Vielleicht kann man da sogar noch einen Schritt weiter gehen. Ich finde sogar, man muss. Eine auf göttliche Gebote begründete Moral mit dem Durchsetzungsprinzip Zuckerbrot und Peitsche kann nicht so angenommen werden, wie eine ohne göttliche Begründung aus den Menschen heraus von den Menschen selbst entwickelte und damit auch besser akzeptierte.
Statistiken dazu hatten wir ja bereits im Forum

Hier kommt noch hinzu, dass die strengen orthodoxen sexuellen Verhaltensnormen verbunden mit dem orthodoxen Frauenbild sicher mit zu den Taten beigetragen haben. Also hat die Religion hier wirklich einen gehörigen Anteil.

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

25.06.2009 15:52
#7 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
nein.
Das zeigt nur, dass Leute, die Chrsiten sind, nicht moralisch überlegen sind.
Abgesehen davon, dass das wohl kaum jemand ernsthaft behaupten kann, zeigt es in diesem Falle allerhöchstens, dass es Menschen gibt, denen ihr christliches Glaubensbekenntnis entweder nicht wichtig ist, oder aber (je nachdem, wie sie mit diesem klaren Fehlverhalten umgehen und die Konsequenzen dafür tragen), dass ihr Versagen in der Unvollkommenheit begründet liegt.
Jetzt müsstest du nur noch erklären, wie du mit Blick auf diesen Fall von Christen im Allgemeinen sprechen kannst. Das würde mich doch sehr interessieren.

In Antwort auf:
Da machen es sich andere Christen verdammt leicht, einfach zu sagen, das waren keine wahren Christen, schließlich gibts dafür kein Maß.
Aus deiner Perspektive mag das stimmen. Nicht aber aus der der wahren Christen. Für sie ist die Bibel tatsächlich verbindlich, was eben nicht von allen vermeintlichen Vertretern des Christentums gesagt werden kann. Zu dieser Erkenntnis gelangt man nur, wenn man sich intensiv mit der Bibel selbst beschäftigt, und weiß, was sie wirklich lehrt. Bringt man diese Bereitschaft nicht auf, kann das Ergebnis entsprechender Überlegungen nur zu Miss-und Fehlverständnis führen.

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Free Offline



Beiträge: 45

25.06.2009 16:57
#8 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
FESTNAHME IN BOLIVIEN
Mennoniten sollen 60 Frauen vergewaltigt haben
Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen: Sieben Männer einer mennonitischen Gemeinde in Bolivien müssen sich wegen Vergewaltigung Dutzender Frauen vor Gericht verantworten. Sogar Schwangere und Minderjährige sollen unter den Missbrauchsopfern gewesen sein.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,632250,00.html
Bandenmäßige Vergewaltigung von Frauen. Alle Bandenmitglieder und wohl auch die (meisten) Opfer waren tiefgläubig. Aber sicher werden uns die Christen wieder klar mache, mit Glauben hat das alles nicht das mindeste zu tun.
Denn wer so was tut, ist einfach kein Christ.

Oh, es ist ja so einfach solche sachen dem Cristentum zuzuschreiben, schliesslich ist es, oder war es die größte Gemeinschaft auf dieser Erde.
Dummerweiße seid ihr armen Atheisten keine wirkliche Gemeinschaft, weil den meißten das alles scheiß egal is, sonst könnt ich auch das suchen anfangen und jeden Mist der irgendwo von einem bekennenden Atheisten gebaut wird hier breit treten!!!!
Da kommen dann hald a paar solche wie du und versuchen jegliches Leid in der Welt auf das Christentum zu schieben. Lass dir ma was neues einfallen, langsam wirds langweilig.
Zitat Otto Waalkes: "Statistisches Bundesamt: 20% aller Verkehrsunfälle werden von Autofahrern verursacht, die Alkohol getrunken haben.
D.h. also, daß 80% aller Verkehrsunfälle von Autofahrern verursacht wurden, die stocknüchtern waren.

D.h. also, nach Adam Riesling: "Jeder nüchterne Autofahrer ist viermal so gefährlich wie derjenige, der sich im vollen Bewußtsein seiner Verantwortung als Verkehrsteilnehmer rechtzeitig vollaufen läßt. Deshalb fordern wir vom ADAC (Allgemeiner Deutscher Alkoholiker Club) : "Pullen statt Bullen" und Notbiersäulen an allen Autobahnen."

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.028

25.06.2009 17:28
#9 Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Free
Da kommen dann hald a paar solche wie du und versuchen jegliches Leid in der Welt auf das Christentum zu schieben.
Wo ist denn der Götterfunke, der diese Christen zu moralisch besseren Menschen gemacht hat? Was für eine Wirkung hat die Religion? Darum geht es doch! Zum Bleistift: =>
Zitat von BS
Hier kommt noch hinzu, dass die strengen orthodoxen sexuellen Verhaltensnormen verbunden mit dem orthodoxen Frauenbild sicher mit zu den Taten beigetragen haben. Also hat die Religion hier wirklich einen gehörigen Anteil.
Was macht die christliche Erziehung mit euch? Was macht Gott mit euch? Wie steht das christliche Weltbild im Vergleich mit dem naturalistischen Weltbild, den Menschenrechten und der Frauenemanzipation da? Zum Beispiel.

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Free Offline



Beiträge: 45

25.06.2009 17:34
#10 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Gysi
Zitat von Free
Da kommen dann hald a paar solche wie du und versuchen jegliches Leid in der Welt auf das Christentum zu schieben.
Wo ist denn der Götterfunke, der diese Christen zu moralisch besseren Menschen gemacht hat? Was für eine Wirkung hat die Religion? Darum geht es doch! Zum Bleistift: =>

wo steht denn, das ein Mensch der ,auf dem Papier (meinetwegen auch nach eigener Aussage), ein Christ ist auch ein besseres Moralverständniss hat???????

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.028

25.06.2009 17:50
#11 Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
wo steht denn, das ein Mensch der ,auf dem Papier (meinetwegen auch nach eigener Aussage), ein Christ ist auch ein besseres Moralverständniss hat???????
7 Fragezeichen, hm. Ob das in der Bibel so steht, weiß ich nicht. Aber dass Christen der Auffassung sind, dass die Moral von Gott kommt, ist doch allgemein bekannte Lehre. Und dass den Frauen schon als Verführerin Adams, vom Baum der Erkenntnis zu futtern, eine teuflische Rolle zugewiesen ist, ebenso.

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Free Offline



Beiträge: 45

25.06.2009 17:52
#12 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Gysi
Und dass den Frauen schon als Verführerin Adams, vom Baum der Erkenntnis zu futtern, eine teuflische Rolle zugewiesen ist, ebenso.

Ja, stimmt genau, man kann alles so hin drehen wies einem passt....

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.028

25.06.2009 18:04
#13 Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Ja, stimmt genau, man kann alles so hin drehen wies einem passt....
Mir ist nicht geläufig, dass das Christentum dem Feminismus mit ihrer heiligen Schrift und ihrer Religionspraxis irgendwann mal eine erquickliche Steilvorlage vor die Füße legte. Im Mittelalter wurden Hexen verbrannt. Der ganze Machismus wurde über die vielen Jahrhunderte von der patriarchialischen Religion unterfüttert. Jetzt wichen wenigstens die evangelischen Kirchen dem Wind des Feminismus und stellten Pastorinnen ein. Die meisten von euch Christen glauben doch heute, dass der Keim der blutigen Freiheitskämpfe - auch gegen die Kirchen! - in der Nächstenliebe des NTs angelegt wäre. IHR seid es, die euch eure eigene schändliche Geschichte so hindreht, wie es EUCH passt!

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SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

25.06.2009 18:13
#14 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Und dass den Frauen schon als Verführerin Adams, vom Baum der Erkenntnis zu futtern, eine teuflische Rolle zugewiesen ist, ebenso.
Seit wann ist denn das, was allgemein bekannt ist, auch den Tatsachen entsprechend? Die Bibel gibt eine solche Sichtweise nicht her, es sei denn man will es so haben. Dann aber unterliegt man unlauteren Beweggründen...

In Antwort auf:
Im Mittelalter wurden Hexen verbrannt. Der ganze Machismus wurde über die vielen Jahrhunderte von der patriarchialischen Religion unterfüttert.
Was hat das mit der Bibel zu tun? Die sog. Hexen wurden verbrannt, um sich an deren Hab und Gut zu bereichern. Die Bibel verurteilt das Streben nach materiellem Reichtum, wie es jahrhundertelang von der Kirche kultiviert wurde auf Schärfste. Wie kann man dann annehmen, dass sich die Kleriker dieser Zeit zu Recht auf die Bibel bezogen mit dem, was sie taten?

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Free Offline



Beiträge: 45

25.06.2009 18:20
#15 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Gysi
Die meisten von euch Christen glauben doch heute, dass der Keim der blutigen Freiheitskämpfe - auch gegen die Kirchen! - in der Nächstenliebe des NTs angelegt wäre. IHR seid es, die euch eure eigene schändliche Geschichte so hindreht, wie es EUCH passt!

Du mußt es ja wissen.....

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 19.028

25.06.2009 18:26
#16 Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Seit wann ist denn das, was allgemein bekannt ist, auch den Tatsachen entsprechend?
Das ist eine gute Überlegung, auch für einen Christen, Snooker! Die TATSACHEN sind interessant - und nicht das, was in der Bibel steht! Die Schöpfungsgeschichte ist eine Allegorie, das weiß man. Aber die Zeugen Jehovas bestreiten das, richtig? Jesus ist nicht im Jahre Null geboren und nicht in Betlehem, das ist de facto bewiesen! Die Bergpredigt ist wahrscheinlich nie gehalten worden, sie wurde textlich nachgeschoben. Der Kreuztod wird von immer mehr ernsthaften Forschern bestritten, auch von Theologen. Und die Jesus-Wunder, na ja... Die Offenbarung ist auch eine Vision, die eher einer wütenden Phantasie nahekommt, denn einer ernstzunehmenden Zukunftsvorschau... Wenn wir uns auf die Tatsachen besinnen, Snooker, bleibt vom Christentum nichts übrig als die Erkenntnis schmerzvoller Leidensgeschichte und schmerzvoller Irritation.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

25.06.2009 21:26
#17 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von SnookerRI
Nun, wer sich auf die Bibel beruft und dennoch derartiges treibt, kann wohl kaum ein glaubwürdiger Christ sein. Da kann man das noch so oft behaupten; wahr wird es dadurch nicht. Was mich eher stutzig macht ist die Tatsache, dass es immer noch Leute gibt, denen die Behauptung ein Christ zu sein ausreicht, um etwaiges Fehlverhalten mit dem christlichen Lebenswandel in Verbindung bringen zu können. Das vermittelt den Eindruck als wäre es solchen Leuten sehr wichtig, alle Christen als abgrundtief schlechte Menschen hinzustellen, und den Grund für diese Schlechtigkeit im christlichen Glauben zu sehen.
Diese Vorgehensweise scheint ein Privileg mancher Atheisten zu sein.


Ich kannte mal ein den Zeugen Jehovas zugehöriges Ehepaar ,damals so um die Mitte Fünfzig.
Eines Tages starb Sie an Krebs und daraufhin zog er nur noch um die Häuser und war Stammgast in sämtlichen Bordellen der Umgebung.
Auch bei euch gibbet mit Sicherheit ein paar Wölfe im Schafspelz.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

25.06.2009 21:27
#18 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Free
Dummerweiße seid ihr armen Atheisten keine wirkliche Gemeinschaft,


Gott sei Dank!

SnookerRI Online

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

26.06.2009 16:17
#19 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Das ist eine gute Überlegung, auch für einen Christen, Snooker! Die TATSACHEN sind interessant - und nicht das, was in der Bibel steht!
Woher kannst du denn wissen, dass die Bibel keine Tatsachen vermittelt? Natürlich ist das dein Wunschdenken, aber was wird wohl sein, wenn es sich anders darstellt, als du es dir wünschst?

In Antwort auf:
Die Schöpfungsgeschichte ist eine Allegorie, das weiß man. Aber die Zeugen Jehovas bestreiten das, richtig? Jesus ist nicht im Jahre Null geboren und nicht in Betlehem, das ist de facto bewiesen! Die Bergpredigt ist wahrscheinlich nie gehalten worden, sie wurde textlich nachgeschoben.



Ich bin recht überrascht das von dir zu lesen, denn ich hatte dich bisher immer als einen wissenschaftlich Denkenden Menschen eingeschätzt. Wie du dann aber das momentane Wissen - gerade im Naturwissenschaftlichen Bereich als derart absolut bezeichnen kannst ist mir schleierhaft. Alles Wissen was sich der Mensch bisher erarbeitet hat, ist letztlich Vermutungswissen. Menschen vermuten, dass die Quellen stimmen und das unsere Schlussfolgerungen richtig sind. Und wie oft haben sich Menschen darin schon geirrt.

Wenn du dann noch bedenkst, dass auch Wissenschaftler für ihre Forschungen bezahlt werden, und um Forschungsgelder und Jobs bangen müssen, sollte man es mit der Absolutierung von wissenschaftlichen Erkenntnissen im überschaubaren Rahmen belassen. Natürlich nur, wenn man einer Sache auf den Grund gehen möchte .

Dass Jesus nicht im Jahre Null sondern früher geboren wurde spielt für die Lehre in keiner Weise eine Rolle. Die Festsetzung, die unsere zeitrechnung ausmacht hat mit der Bibel nichts zu tun.

In Antwort auf:
Wenn wir uns auf die Tatsachen besinnen, Snooker, bleibt vom Christentum nichts übrig als die Erkenntnis schmerzvoller Leidensgeschichte und schmerzvoller Irritation.
Nur wenn man deiner Meinung über Tatsachen ist, Gysi

Zitat von Stan
Eines Tages starb Sie an Krebs und daraufhin zog er nur noch um die Häuser und war Stammgast in sämtlichen Bordellen der Umgebung.
Auch bei euch gibbet mit Sicherheit ein paar Wölfe im Schafspelz.

Deswegen ist es ja auch müßig Kritik an Personen festzumachen. Man kann den Leuten eben doch nur vor den Kopf schauen und nicht wissen, ob sie es wirklich ersnt meinen. Kritisieren kann man in deisem Fall höchstens die Einstellung und Motivation derjenigen zu ihrer Anschauung, nicht baer die Anschauung selbst. Kommt also drauf an, welches Ziel man verfolgt. Personen zu kritisieren oder Systeme...

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Gysi Online

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26.06.2009 16:37
#20 Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

Zitat von Snooker
ich hatte dich bisher immer als einen wissenschaftlich Denkenden Menschen eingeschätzt. Wie du dann aber das momentane Wissen - gerade im Naturwissenschaftlichen Bereich als derart absolut bezeichnen kannst ist mir schleierhaft.
Das tue ich doch gar nicht. Auch wenn ich nicht in jeden Satz ein "vielleicht" oder "möglicherweise" einstreue. Denke am besten hinter jeden Satz, den ich sage, die Ceteris-Paribus-Klausel dazu. Könnt ihr Gläubigen diese großzügige Nachsichtigkeit dem eigenen Denken gegenüber ebenso leisten? Ich denke nicht. Was ist mit euren Harmagedon-Ankündigungen für 1914 und 1975 gewesen? Was mit der Jesus', dass die "Endzeit" schon zu Lebzeiten seiner Zeitgenossen käme? Und diesem Glauben kannst du mehr vertrauen als der Wissenschaft?

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SnookerRI Online

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26.06.2009 16:58
#21 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Das tue ich doch gar nicht.
Achwas, na dann hab ich mich hier wohl verlesen...:

Zitat von Gysi
Die Schöpfungsgeschichte ist eine Allegorie, das weiß man. [...] Jesus ist nicht im Jahre Null geboren und nicht in Betlehem, das ist de facto bewiesen!


Sorry, kann ja mal passieren

In Antwort auf:
Könnt ihr Gläubigen diese großzügige Nachsichtigkeit dem eigenen Denken gegenüber ebenso leisten? Ich denke nicht.
Warum sollten wir das nicht können, geschweige denn nicht wollen? Wir möchten schließlich Erkenntniswesen werden, und auf diesem Wege Fortschritte machen. Dazu gehört es Erkenntnisse zu überprüfen und nötigenfalls zu korrigieren.

In Antwort auf:
Was ist mit euren Harmagedon-Ankündigungen für 1914 und 1975 gewesen?
Was soll damit sein? Aus den damaligen Publikationen geht hervor, dass 1914 einerseits das Ende der Zeiten der Nationen gekommen war und im Zuge dessen Jesus im Himmel zu regieren begann während 1975 6000 Jahre Menschheitsgeschichte endeten. Man nahm an, dass Harmagedon zu diesen Zeitpunkten eintreten könnte aber nicht zwangsläufig musste. Alles darüber hinaus hatte kein offizielles Fundament. Tatsächlich wurde das von so manchem missverstanden, was auch an den heißblütigen Ansprachen einiger Redner dieser Zeit gelegen haben mag.

In Antwort auf:
Was mit der Jesus', dass die "Endzeit" schon zu Lebzeiten seiner Zeitgenossen käme?
Habs im anderen Thread beantwortet.

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

26.06.2009 17:13
#22 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Woher kannst du denn wissen, dass die Bibel keine Tatsachen vermittelt? Natürlich ist das dein Wunschdenken, aber was wird wohl sein, wenn es sich anders darstellt, als du es dir wünschst?


Nun, wer einen (noch) funktionierenden Verstand hat, dem ist der (nichtexistente) Wahrheitsgehalt der Bible durchaus bekannt.
Wunschdenken tritt erst bei der Postulierung eines Wahrheitsgehalt ein - natürlich kann die Bibel zufällig trotzdem der Wahrheit entsprechen, allerdings ist die Chance in etwa gleich hoch, dass ein beliebig anderer Mythos aus der Religionsgeschichte der Menschheit ein Tatsachenbericht ist.
Was wird wohl sein, wenn es sich anders darstellst, als du dir das wünschst?
Wirst du traurig sein, am Jüngsten Tag, dass obwohl du die Chance hattest, deine unsterbliche Seele dem heiligen Spaghettimonster zu unterwerfen, lieber einen falschen Gott angebetet hast?
Na ja, so viele Sorgen musst du dir deswegen wohl auch nicht machen - das Spaghettimonster ist ja cool - im Gegensatz zu deinem Gott...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Gysi Online

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Beiträge: 19.028

26.06.2009 17:22
#23 Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Warum sollten wir das nicht können, geschweige denn nicht wollen? Wir möchten schließlich Erkenntniswesen werden, und auf diesem Wege Fortschritte machen.
Genauso handhabe ich das auch. Aber dazu muss man - nach meiner Wahrnehmung - die durch die Religion gesetzten Grenzen schon sprengen. "Erkenntnis" ist schon gleich in der Schöpfungsgeschichte als etwas Teuflisches angelegt. Die Basis der Erkenntnis ist der Zweifel, nicht der Glaube allein.
In Antwort auf:
während 1975 6000 Jahre Menschheitsgeschichte endeten. Man nahm an, dass Harmagedon zu diesen Zeitpunkten eintreten könnte aber nicht zwangsläufig musste. Alles darüber hinaus hatte kein offizielles Fundament. Tatsächlich wurde das von so manchem missverstanden, was auch an den heißblütigen Ansprachen einiger Redner dieser Zeit gelegen haben mag.
So ist mir das im Jahre 1999 von zweien deiner Glaubensschwestern auch erzählt worden. Das hörte sich 1967 von anderen deiner Glaubensschwestern aber anders an => BESTIMMT! Und jetzt wird das eben alles korrigiert, relativiert und die eigenen Absolut-Postulate beschönigt. Eine Entschuldigung für die Angstmache durch den quälenden Zweifel, den ich damals hatte und aber doch gar nicht haben durfte! - habe ich nie bekommen, natürlich nicht. Ein zynisches Grinsen: "Ja, das hätten Sie dann aber nicht so ernst nehmen dürfen." Ich war damals 15 Jahre alt. Aber ich habe mich von dieser Frau (1999) dann doch belehren lassen: Ich kann euch wirklich nicht ernst nehmen.

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SnookerRI Online

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Beiträge: 8.325

30.06.2009 20:01
#24 RE: Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
"Erkenntnis" ist schon gleich in der Schöpfungsgeschichte als etwas Teuflisches angelegt.
Nur, wenn man in diesem Punkt ebenfalls deiner Meinung ist. Du vertrittst da eine sonderbare Auffassung, die ich absolut nicht teile. Der Mensch sollte gerade durch den ihm verliehenen Verstand und seiner Auffassungsgabe zu einem Erkenntniswesen werden, indem er die Schöpfung intensiv studierte. Leider entzog er sich dieser Erkenntnis und damit auch der Weisheit und Liebe die hinter diesem organisiertem Konstrukt stehen.

In Antwort auf:
Die Basis der Erkenntnis ist der Zweifel, nicht der Glaube allein.
Den Zweifel würde ich eher als einen Latalysator bezeichnen, der als Kontrollmechanismus fungiert und imstande ist jedwedes menschliche Wissen genau zu hinterfragen. Die Basis für Erkenntnis ist meiner Meinung nach eher die Freude am Wissen selbst und an den sich daraus ergebenden Möglichkeiten für den Menschen.

In Antwort auf:
Das hörte sich 1967 von anderen deiner Glaubensschwestern aber anders an => BESTIMMT! Und jetzt wird das eben alles korrigiert, relativiert und die eigenen Absolut-Postulate beschönigt.
Erkenntnisse gemäß des Wissnesstandes zu revidieren gehört zu einer effektiven Forschung unbedingt dazu. Ansonsten könnte man Forschung ohne Weiteres einmotten. Um Absolut-Postulate hat es sich im brigen von offizieller Seite nichtgehandelt, wie jeder ohne große Umstände nachvollziehen kann.

In den Naturwissenschaften ist das, was du hier anklagst gang und gäbe; ja es geschieht jeden Tag, einfach weil sich unser Wissen stets vergrößert. Interessanter Weise ruft es in diesem Fall aber keine Bauchschmerzen bei dir hervor... Woher das nur kommt?

In Antwort auf:
Ein zynisches Grinsen: "Ja, das hätten Sie dann aber nicht so ernst nehmen dürfen." Ich war damals 15 Jahre alt. Aber ich habe mich von dieser Frau (1999) dann doch belehren lassen: Ich kann euch wirklich nicht ernst nehmen.
Die Reaktion als solche - so sie sich denn tatsächlich so abgespielt hat - war bestimmt völlig unpassend und überzogen. Eine Entschuldigung wäre unter diesen Umständen das Richtige gewesen, auch um Verständnis und Aufmerksamkeit zu zeigen. Andererseits sind wir aber dann wieder bei dem Punkt, ob es gerechtfertigt ist, kritik an Personen allein festzumachen - oder an einer Lehre, welche es zu er-und begründen gilt...

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30.06.2009 20:23
#25  Schwere Vorwürfe gegen strenggläubige Christen Antworten

In Antwort auf:
Du vertrittst da eine sonderbare Auffassung, die ich absolut nicht teile.
Ich bin sonderbar, weil ich mich mit dem Thema auch gesondert beschäftigt habe.
In Antwort auf:
Erkenntnisse gemäß des Wissnesstandes zu revidieren gehört zu einer effektiven Forschung unbedingt dazu. (...) In den Naturwissenschaften ist das, was du hier anklagst gang und gäbe; ja es geschieht jeden Tag, einfach weil sich unser Wissen stets vergrößert.
Dann sollten sich die Religionsvertreter nicht mit der Aura der Unfehlbarkeit umgeben. Ich habe noch nie von einem ZJ gehört, dass die sich vielleicht auch irren könnten. Ich habe aber nichts anderes gehört, als dass, wer nicht Gott gehorcht - und das täten die Zeugen sehr wohl - in den Feuersee muss! Niedergerannt von den apokalyptischen Reitern! Hört sich das nach einer Geistesarbeit nach wissenschaftlichen Prinzipien an, die du dir jetzt und für deine Glaubensschwestern und -brüder an die Brust heftest? Wissenschaftliche Arbeit fordert Belege und logisches Ableiten. Und all die Bibeltexte, die offenbaren Allegorien, sind gesicherte Erkenntnis? Durch den Fleischwolf der Zweifel gedrehte abgesicherte Erkenntnis?
In Antwort auf:
Die Reaktion als solche - so sie sich denn tatsächlich so abgespielt hat - war bestimmt völlig unpassend und überzogen. Eine Entschuldigung wäre unter diesen Umständen das Richtige gewesen, auch um Verständnis und Aufmerksamkeit zu zeigen.
Du musst mir nicht glauben. Ich befürchte, dass dein Glaube an einen Gott Marke "Zeugen Jehovas" dich schon genug zu glauben fordert. Ich erwartete auch keine Entschuldigung, und ich wäre mit einer in meine Richtung alleine auch nicht zufrieden. Warum entschuldigt sich die Watch-Tower-Führung nicht generell bei allen Menschen, die sie mit solchen unverantwortlichen Prophezeiungen Angst und Schrecken eingejagt hatten?

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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