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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 66 Antworten
und wurde 2.964 mal aufgerufen
 Islam
Seiten 1 | 2 | 3
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2009 12:04
#51 RE: Musik im Islam Antworten

Zitat von Reinecke
Die seit der Kindheit aufgesogenen gesellschaftlichen Vorurteile gegenüber Homosexualität, die mehr oder minder ausgeprägte Diskriminierung von Frauen, dem kann sich kein Kind entziehen, Kinder aus konservativen, religiösen Familien noch weniger als andere.
Genau.
Und diese Verhaltensmuster bleiben auch noch existent, wenn evtl. der Glaube nicht mehr praktiziert wird. Da wohl der weitaus überwiegende Anteil vom Immigranten aus religiösem Elternhaus kommt, ich würde da tapfer auf über 90% tippen, ist somit die Verbindung jugendlicher Migrant - Religon nahezu automatisch gegeben. Dabei ist es völlig egal, ob sich der jugendliche Migrant der Ursachen seiner Homophobie-Frauenfeindlichkeit bewusst ist oder nicht.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2009 12:51
#52 RE: Musik im Islam Antworten

In Antwort auf:
Da wohl der weitaus überwiegende Anteil vom Immigranten aus religiösem Elternhaus kommt, (...)


Wie immer man jetzt "religiös" definiert; ich würde annehmen, dsas die Mehrheit der Migranten keine spezifisch religiöse Erziehung praktiziert, sondern die nur eine Quelle unter vielen ist, aus der sich "traditionelle Erziehungsmethoden" speisen.

In Antwort auf:
(...) ist somit die Verbindung jugendlicher Migrant - Religon nahezu automatisch gegeben.


Verbindung ja, aber die mE unterstellte einseitige Kausalbeziehung nicht. Wenn sich herausstellte, dass die homophoben und sexistischen Vorurteile und den Gangsta-Rap-Fans zienlich gleich verteilt sind, egal welchen Hintergrund die Jugendlichen haben (Migrant oder nicht, religiös erztogen oder nicht, etc.pp. oder nicht), so wäre das ein eindeutiges Zeichen, dass die Musik bzw die "Szenezugehörigkeit" das bestimmende Element bei diesen Vorurteilen ist, nicht die Erziehung im Elternhaus.

Nö, Zahlen zur HipHop-Szene sind mir auch nicht bekannt. Die letzten Zahlen, die homophobe und sexistische Vorurteile allgemein unter Jugendlichen untersuchten, stellten fest, dass Jugendliche mit Migrationshintergund öfters zu solchen Vorurteilen neigen als der Gesamtdurchschnitt, aber bei weitem nicht genug, um sich mit der Erklärung "Der Islam" zufrieden zu geben. Der mag Homophobie und Sexismus verstärken, aber völlig unabhängig von irgendwelchen Religionen sind diese Vorurteile fest in unserer Gesellschaft verwurzelt.

Daher noc mal: Wenn man Sexismus und Homophobie bekämpfen will reicht es offenbar nicht aus, auf die Veranwortlichkeit der Religionen zu verweisen, da nur eine Minderheit ihre entsprechenden Vorurteile aus solchen Quellen hat.

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

08.07.2009 13:20
#53 RE: Musik im Islam Antworten

Zitat von Reinecke
In Antwort auf:
Da wohl der weitaus überwiegende Anteil vom Immigranten aus religiösem Elternhaus kommt, (...)

Wie immer man jetzt "religiös" definiert; ich würde annehmen, dsas die Mehrheit der Migranten keine spezifisch religiöse Erziehung praktiziert, sondern die nur eine Quelle unter vielen ist, aus der sich "traditionelle Erziehungsmethoden" speisen...
Wem steht es zu zu beurteilen ob jemand ein falscher od. richtiger Moslem ist? Es mag sein das in den bildungsfernen Schichten das lesen des Korans nicht so das Ding dieser Jugendlichen ist. Selbst Mohammed konnte nicht lesen u. schreiben, dennoch ist jeder, der sich selbst als Moslem sieht auch einer. (Auch wenn er kein Bock hat sich damit auseinanderzusetzten)
Die Religionsfreiheit ist eins unserer Grundrechte. Jeder kann glauben was er will, auch jeden Tag was anderes, warum sollte man als Demokrat jemanden absprechen, jemand als Moslem zu akzeptieren, wenn er es selbst behauptet.
Aufgrund der unzähligen Sekten im Islam gab es schon immer das Problem innerhalb der Umma, wer ist ein richtiger oder falscher Moslem. Genauso sieht es übrigens in der Rapper Szene aus.
http://www.mtv.de/article/19857882
Für mich ist Busta trotzem ein Moslem, obwohl der den Islam beleidigt, weil er musikalisch Verse des Koran zitiert.
Für "angeblich richtige" Moslems ist er kein Moslem.
Sollte das jetzt mein/unser Problem werden, ob jeder, der sich dem Islam zugewand verhält tatsächlich ein "richtiger" Moslem ist? Die Eingangs erwähnten Migrantenjugendlichen bekennen sich nun mal nicht zum Atheismus/Judentum/Christentum/usw. damit ist eine religiöse Zuordnung für mich abgehakt.
Ansonsten würde ich Reinecke mal empfehlen in eins dieser Problembezirke zu gehen und eine Clicke jugendlicher Migrantenrapper mal zu befragen ob sie "gottlose Atheisten" sind. Auf die Erfahrungsberichte bin ich gespannt

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2009 13:45
#54 RE: Musik im Islam Antworten

Zitat von welfen
Sollte das jetzt mein/unser Problem werden, ob jeder, der sich dem Islam zugewand verhält tatsächlich ein "richtiger" Moslem ist?


Wenn Du eine Kausalbeziehung unterstellst in der Art: "Mensch XY ist ein homophober Sexist, weil er ein Moslem ist", wäre es durchaus interessant zu überprüfen, woher die Vorstellungen von XY kommen. Damit bist Du (wie so oft) kläglichst gescheitert.

Um es an einem Bsp deutlich zu machen: Du bist Deutscher, und Du hast rassistische Ansichten. Viele (v.a. Menschen aus anderen Ländern und antideutsche Linke) würden daraus wohl eine Kausalbeziehung machen: Du hast rassistische Ansichten, weil Du Deutscher bist. Diese verkürzte Kausalbeziehung ist für mich unhaltbar, dazu gibt es zu viele Deutsche, die nicht mit jedem Satz Rassismus verbreiten, und zu viele Rassisten unter den Nichtdeutschen. Ähnlich sehe ich das bei der Musike: Ein Mensch mag sich als Moslem begreifen und homophoben Scheiß zusammen rappen; das heißt noch lange nicht, dass der Typ homophobe Scheiße rappt, weil er Moslem ist.

Ich erspare mir eine Erklärung dafür, das würde dann wohl beleidigend...

Zitat von welfen
Ansonsten würde ich Reinecke mal empfehlen in eins dieser Problembezirke zu gehen


Zum etwa drei Millionsten Male: Ich wohne in einem solchen; wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil...

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

08.07.2009 14:51
#55 RE: Musik im Islam Antworten

Zitat von Reinecke
Ähnlich sehe ich das bei der Musike: Ein Mensch mag sich als Moslem begreifen und homophoben Scheiß zusammen rappen; das heißt noch lange nicht, dass der Typ homophobe Scheiße rappt, weil er Moslem ist.
Ich erspare mir eine Erklärung dafür, das würde dann wohl beleidigend...

Zum etwa drei Millionsten Male: Ich wohne in einem solchen; wer lesen kann ist wie immer klar im Vorteil...

Ist klar, vollkommener Unterschied ob ein Moslem Rapper ist, oder ob der Rapper ein Moslem ist.
Das Du die muslimisch dominierten Bezirke in Berlin als Problembezirke sieht ist doch schon mal ein kleiner Anfang. (Aber warscheinlich liegen die Problem dann auch nicht an den Migranten, sondern an den Deutschen, die da noch leben)

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Charlie der Engel Offline




Beiträge: 231

08.07.2009 15:27
#56 RE: Musik im Islam Antworten

Du bist eion Polemiker, und noch dazu schwer von Begriff:

Du kannst unmöglich unterscheiden, ob ein Rapper homophob ist, weil er Moslem ist, oder weil er Rapper ist.

Da aber ein relevanter Teil aller Rappe, ob Moslem oder nicht, homophob und sexistisch ist, liegt der Verdacht nahe, dass die moslemischen Rapper das eher von ihren musikalischen Vorbildern haben. Ob sie sich zu diesen Vorbildern hingezogen fühlen, weil das so und so ihre Meinung war, oder ob das andersrum passiert, kannst du nicht sagen.
Und außerdem denke ich, dass streng religiös aufgezogenen junge Moslems nicht so leicht ins Musikgeschäft kommen, aber das ist auch nur eine Vermutung.

Zu den "Problembezirken".. ich habe bis vor drei Monaten auch in seinem solchen in Wien gelebt, und ich habe dabei festgestellt, dass die Leute, die in solchen Bezirken unterwegs sind, immer sehr wenige Probleme mit den "Ausländern" haben, dass sind normalerweise die, die diese nur von der Ferne sehen. Wie groß ist denn der Ausländeranteil in deiner Gegend?

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Die Wendung "das ist doch bloß ein Strohmann" ist auch bloß ein Strohmann.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2009 17:52
#57 RE: Musik im Islam Antworten

In Antwort auf:
Da aber ein relevanter Teil aller Rappe, ob Moslem oder nicht, homophob und sexistisch ist, liegt der Verdacht nahe, dass die moslemischen Rapper das eher von ihren musikalischen Vorbildern haben.
Dem kann ich so nicht folgen. Genau so gut könnte es sein, die moslemischen Rapper fühlen sich besonders zu dieser Musik hingezogen, weil die eben homophob und frauenfeindlich ist.

Einigermaßen genau könnte man das wohl wirklich nur feststellen, wenn man den Anteil der Muslime unter den homophoben, sexistischen Rappern mit dem Anteil der Muslime unter den nichthomophoben und sexistischen Rappern vergleicht.

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

08.07.2009 18:21
#58 RE: Musik im Islam Antworten

Zitat von B.S.
Einigermaßen genau könnte man das wohl wirklich nur feststellen, wenn man den Anteil der Muslime unter den homophoben, sexistischen Rappern mit dem Anteil der Muslime unter den nichthomophoben und sexistischen Rappern vergleicht.


Nö, auch dann gibt es andere Erklärungen:

Zitat von Reinecke
Nein, so einfach ist das bei weitem nicht; in meiner Wahrnehmung gehen Homophobie und Verachtung von Frauen Hand in Hand mit dem Ghetto-Habitus des typischen Gangsta Raps, dem ist sowohl in Europa als auch in den USA so.. Dieser ist bei jugendlichen MIgranten ob der ähnlichen oder ähnlich wahrgenommenen persönlichen Situation sehr beliebt.


Ich will nicht sagen, dass Religionen gar nichts damit zu tun haben, wohlgemerkt, aber in diesem Falle halte ich sie nur für einen Nabenaspekt.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

10.07.2009 09:51
#59 Friedensrap Antworten

Botschafter für den Frieden

BERLIN. (hpd) Eine Schulstunde der besonderen Art gab es gestern in der Richard-Grundschule in Berlin-Neukölln: ein Workshop in Rap. Für die humanistische Theatergruppe war es Teil des Lebenskundeunterrichts.

http://hpd.de/node/7394

Rap ist halt überaus vielseitig.

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

15.07.2009 19:23
#60 Musik im Islam Antworten

Anderer Musikstil, anderer Ort:
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...;art123,2846756
Ein Klavierkonzert in Istanbul wurde gestürmt. Grund: Am ehemaligen Herrschersitz der muslimischen Osmanen sei das eine Beleidigung.

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

16.07.2009 16:20
#61 RE: Musik im Islam Antworten

Nur geht es dabei a) um Wein, nicht um Musik, und b) um einen Übergriff Rechtsradikaler; netter Versuch, aber genau so dämlich wie Deine übliche Hetze...

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

16.07.2009 16:34
#62 RE: Musik im Islam Antworten

In Antwort auf:
um einen Übergriff Rechtsradikaler; netter Versuch, aber genau so dämlich wie Deine übliche Hetze...


Die Zeitung mag "Rechstradikale" schreiben, aber Islamisten waren das trotzdem...
Aber das lässt du natürlich gerne unter den Tisch fallen, was

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Reinecke ( gelöscht )
Beiträge:

16.07.2009 16:42
#63 RE: Musik im Islam Antworten

Nein, natürlich waren das (rechtsradikale) Islamisten; aber mit "Musik im Islam" hat das ganze eben nur am Rande zu tun. Denen war der Sponsor aus völlig anderen Gründen (auch angeblich islamischen) nicht genehm, über deren Einstellung zu Tschaikowsky hab ich in dem Artikel nichts gefunden.

Aber schön, dass Dir jeder noch so bescheuerte Vorwand Recht ist, um gegen bestimmte Menschengruppen zu hetzen; bloß nicht das Hirn einschalten, sonst macht der deutsche Stammtisch doch gar keinen Spaß mehr...

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

16.07.2009 17:00
#64 RE: Musik im Islam Antworten

In Antwort auf:
Aber schön, dass Dir jeder noch so bescheuerte Vorwand Recht ist, um gegen bestimmte Menschengruppen zu hetzen; bloß nicht das Hirn einschalten, sonst macht der deutsche Stammtisch doch gar keinen Spaß mehr...


Was soll das denn? Ich habe weder gegen irgenwen gehetzt, noch bin ich Deuscher - und Stammtische kenne ich überhaupt nur aus (weiter) Ferne.
Jeder, der auch nur ein Wort sagt, dass dir nicht passt, wird anscheinend schon zum hirnlosen Faschisten degradiert.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

16.07.2009 20:55
#65 RE: Musik im Islam Antworten

Zitat von Reinecke
... bloß nicht das Hirn einschalten, sonst macht der deutsche Stammtisch doch gar keinen Spaß mehr...

Na, dann können wir ja richtig froh sein, dich hier zu haben. Ohne deine inhaltsleere Polemik würde ja jedes auch nur allerkleinste Stammtischwohlfühlgefühl hier glatt vor die Hunde gehen.

Ady Offline




Beiträge: 710

29.07.2009 21:46
#66 RE: Musik im Islam Antworten

hey wo warn des wo über die wunder des koran geschrieben wird, in welchem threadd

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>>Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkannt werden<< -Heraklit von Ephesos
>>Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.<< - Lord Bertrand Russell
>>Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Wirtschaftssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.<< - Henry Ford

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.852

29.07.2009 22:14
#67 RE: Musik im Islam Antworten

In Antwort auf:
hey wo warn des wo über die wunder des koran geschrieben wird, in welchem threadd

Oh, da gibt es etliche. Vielleicht hilft der hier weiter? => http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...des-Korans.html

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