An Gysi: Was ist böse? Tja, eine sehr umfangreiche Antwort wäre hier von Nöten, aber ich denke, wenn man keine psychische Störung hat oder sich in irgendetwas hereingesteigert hat (Religion, Ideologie o.ä.), merkt man, wenn man böse, gemein, hinterhältig oder etwas in diese Richtung ist. Jeder hat da seinen eigenen Kompass auf den er hören kann oder auch nicht.
Man kann auch neutral oder desinteressiert sein. Oder man entscheidet sich gut zu sein, was wiederum jeder nach seinem eigenen, innneren Kompass sein kann. Für den einen ist es vielleicht auch mal Härte, jemanden aufrütteln. Für den anderen Trost spenden und Verständis. Oder mal so mal so.
In Antwort auf: Oder man entscheidet sich gut zu sein, was wiederum jeder nach seinem eigenen, innneren Kompass sein kann.
Objektive Maßstäbe muss es auch geben. Was deine Innerlichkeit sagt, ist kein Maßstab. Als Jude wäre ich nicht gerne dem moralischen Gewissen eines Nazis unterworfen. Dein moralischer Maßstab hat ja auch viel mit mit Selbstdisziplinierung zu tun. Was macht es dich so schwer, ein - nach deinem Anspruch - "guter" Mensch zu sein? Deswegen meine Frage an dich: Was ist dein Anspruch, wo steht deine moralische Messlatte? Und warum? Für diese Gesetze hier und die Verhaltensregeln sollte es doch reichen, oder? Aber du scheinst mehr zu wollen. Warum? Wer oder was leitet dich dazu?
_____________________________________________ Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)
In Antwort auf:Nein, müssen sie ganz, ganz bestimmt nicht; ein Rechtsstaat kann sich nicht auf verquaste "ethische Maßstäbe" zurückziehen. Entweder etwas ist per Gesetz verboten, oder eben nicht.
Also "ganz, ganz bestimmt" nicht, stimmt ganz, ganz bestimmt nicht. Du kannst ja gerne der Meinung sein, dass gute Sitten, Billigkeit, etc. Undinge sind und Ethik und Moral nichts mit dem Gesetz zu tun haben sollen, aber um es mit dieser Vehemenz zu vertreten müsstest du schon Dekan an der Uni sein. Und selbst dann gibt es jede Menge Professoren, die das ganz, ganz anders sehen (und ebenso felsenfest von ihrer Position überzeugt sind).
In Antwort auf:Kurz gesagt: Ich diskutiere ja gerne über ethische Standards, aber diese abseits der Gesetze zu irgendeiner Norm zu erheben hat mit Pluralismus wenig bis nichts zu tun.
1) Worauf basieren bitte die Gesetze? 2) Werden ethische und moralische Standards sehr wohl zu Normen erhoben, wenn auch nicht zu Rechtsnormen, dann zumindest eben zu moralischen und ethischen Normen. 3) Sind die guten Sitten genau das - und die haben genügend Einfluss!(zumindest in Österreich.) 4) Das ist ein Kampf, den du nicht gewinnen kannst.
______________________________________________ "Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen." -Anonym
Zitat von RisingsunMan kann auch neutral oder desinteressiert sein. Oder man entscheidet sich gut zu sein, was wiederum jeder nach seinem eigenen, innneren Kompass sein kann. Für den einen ist es vielleicht auch mal Härte, jemanden aufrütteln. Für den anderen Trost spenden und Verständis. Oder mal so mal so.
Was ist das denn für ein Blödsinn? Entweder biste "gut" oder nicht. Wenn du gut bist mußt du dich nicht entscheiden,dann bist du es einfach. Und was ist schon "gut". Was "böse" oder "falsch" ist,kann man relativ einfach benennen,aber bei "gut" wirds schon schwieriger.
__________________________________________________ Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion(Robert M. Pirsig) Die Realität ist nix für Weicheier (Stan)
In Antwort auf:Was ist das denn für ein Blödsinn? Entweder biste "gut" oder nicht. Wenn du gut bist mußt du dich nicht entscheiden,dann bist du es einfach.
Ja, und wer entscheidet das dann bitte
______________________________________________ "Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen." -Anonym
In Antwort auf:Was ist das denn für ein Blödsinn? Entweder biste "gut" oder nicht. Wenn du gut bist mußt du dich nicht entscheiden,dann bist du es einfach.
Ja, und wer entscheidet das dann bitte
Im zweifelsfalle ich.
__________________________________________________ Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, so nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion(Robert M. Pirsig) Die Realität ist nix für Weicheier (Stan)
In Antwort auf:"...So weit ich es verstanden habe, haben viele Juden um Christi Geburt herum mit dem Erscheinen des Messias gerechnet. Dies geschah auf Grund biblischer Prophezeiungen. Die auch irgendwie nachrechenbar waren (zeitliche Angaben). ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...ssias-quot.html, 13.07.2009 19:56 Uhr).
Das ist richtig. Diese Prophezeiungen befinden sich in Daniel 9:
In Antwort auf:"So wisse und verstehe: Vom Erlaß des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten, dem Fürsten, vergehen 7 Wochen und 62 Wochen; Straßen und Gräben werden wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit. Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteil werden; die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk des kommenden Fürsten zerstören, ..." (Daniel 9,25-26, Schlachter 2000).
a) Wann geschah der Erlass/das Dekret zum Wiederaufbau Jerusalems? März/April 445 v. Chr.. Zur Begründung/Errechnung dieses Datums: Liebi, Roger, "Der verheissene Erlöser. Messianische Prophetie - ihre Erfüllung und historische Echtheit", CLV, Bielefeld 2007, Seiten 15-19 und 22-23, http://bitflow.dyndns.org/german/RogerLi...loeser_2007.pdf.
b) Von März/April 445 v. Chr. bis zum Gesalbten ("Gesalbter" heisst auf Hebräisch "Maschiach"; von daher wiederum kommt unser "Messias") vergehen dann 7+62=69 Wochen.
Mit dem Ausdruck "Wochen" sind "Jahrwochen" gemeint.
d) 1 (biblisches) Jahr = 360 Tage. Zur Begründung/Errechnung dieses Dauer: Liebi, Roger, "Der verheissene Erlöser. Messianische Prophetie - ihre Erfüllung und historische Echtheit", CLV, Bielefeld 2007, Seite 20, http://bitflow.dyndns.org/german/RogerLi...loeser_2007.pdf.
e) Wenn nun 69 Wochen = 69 Jahrwochen (siehe dazu unter Punkt b) dieses Postings), wievielen (biblischen) Jahren entsprechen diese 69 Jahrwochen, wenn 1 Jahrwoche = 7 (biblische) Jahre?
Antwort: 69*7 (biblische) Jahre = 483 (biblische) Jahre
f) Wievielen Tagen entsprechen 483 (biblische) Jahre, wenn 1 (biblisches) Jahr = 360 Tage (siehe dazu auch unter Punkt d) dieses Postings)?
Antwort: 483*360 Tage = 173'880 Tage
g) Bevor ich die unter Punkt f) dieses Postings errechneten 173'880 Tage unter Punkt h) dieses Postings in "heutige" Jahre (d.h. Jahre "unserer Zeitrechnung" zu 365 bzw. 366 Tagen) umrechne, möchte ich zu dieser Umrechnung noch folgendes anmerken: Sie wird nicht hundertprozentig genau sein, da ich zum Umrechnen der Einfachheit halber einfach von einer durchschnittlichen Jahresdauer von 365.25 Tagen ausgehe.
Wie komme ich auf diese durchschnittliche Jahresdauer von 365.25 Tagen? Indem ich die Anzahl Tage von 4 "heutigen" Jahren zusammenzähle und dann das Ergebnis dieser Addition durch 4 teile, also:
(365 Tage + 365 Tage + 365 Tage + 366Tage) : 4 = 365.25 Tage
Wenn man von einer durchschnittlichen Jahresdauer von 365.25 Tagen ausgeht, wird man unserem heutigen Schaltjahrsystem nicht ganz gerecht; aber die Abweichungen von demselben sind dermassen gering, dass sie für den hier beabsichtigten Zweck problemlos vernachlässigt werden können. Denn wenn man mit einer durchschnittlichen Jahresdauer von 365.25 Tagen rechnet, so ergibt sich eine (Ungenauigkeits)Verschiebung von bloss 1 Tag auf etwa alle 128 Jahre. So verstehe ich jedenfalls folgende Angabe zum julianischen Kalender:
In Antwort auf:"...Jetzt betrug die Jahresdauer 365,25 Tage, was dazu führte, dass sich dieser Kalender etwa alle 128 Jahre gegenüber dem mittleren Sonnenjahr um einen Tag verschob." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Schaltjahr#...ischer_Kalender).
Berufene AstronomInnen mögen sich also in der Verfeinerung/Präzisierung der hier vorgestellten, leicht ungenauen Berechnung hervortun!
h) Wievielen Jahren unserer Zeitrechnung entsprechen nun die unter Punkt f) dieses Postings errechneten 173'880 Tage, wenn wir - wie unter Punkt g) dieses Postings ausgeführt - 1 Jahr unserer Zeitrechnung mit durchschnittlich 365.25 Tagen veranschlagen?
Antwort: 173'880 Tage : 365.25 Tage = 476.057... Jahre (unserer Zeitrechnung)
i) Fazit der Punkte a)-h) dieses Postings: Ich zitiere noch einmal Daniel 9,25, indem ich die bisherigen Ergebnisse einsetze: Vom Erlaß des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems - d.h. von März/April 445 v. Chr. an - bis zu dem Gesalbten (= Messias), dem Fürsten, vergehen 7 (Jahr)Wochen und 62 (Jahr)Wochen = 69 Jahrwochen = 483 (biblische) Jahre = 173'880 Tage = (gerundet) 476 Jahre (unserer Zeitrechnung).
Kurz: Von März/April 445 v. Chr. bis zum Auftreten des Messias dauert es 476 Jahre.
k) Das Jahr 0 gibt es in der Geschichte nicht; d.h., dass nach dem Jahr 1 v. Chr. das Jahr 1 n. Chr. folgt. Siehe dazu: Liebi, Roger, "Der verheissene Erlöser. Messianische Prophetie - ihre Erfüllung und historische Echtheit", CLV, Bielefeld 2007, Seite 20, http://bitflow.dyndns.org/german/RogerLi...loeser_2007.pdf.
l) Wenn man das unter Punkt k) dieses Postings Gesagte, nämlich die Tatsache, dass es das Jahr 0 in unserer geschichtlichen Zeitrechnung nicht gibt, berücksichtigt, so ergibt sich folgende Rechnung für die Bestimmung des Zeitpunktes des Auftretens des Messias:
März/April 445 v. Chr. + 476 Jahre = März/April 32 n. Chr., denn
von März/April 445 v. Chr. bis März/April 1 v. Chr. = 444 Jahre von März/April 1 v. Chr. bis März/April 1 n. Chr. = 1 Jahr (das Jahr 0 gibt es nicht!) von März/April 1 n. Chr. bis März/April 32 n. Chr. = 31 Jahre
444 Jahre + 1 Jahr + 31 Jahre = 476 Jahre
m) Jesus Christus ist im Jahr 32 n. Chr. aufgetreten. Zur Untermauerung dieser Tatsache aus (teilweise) ausserchristlichen Quellen: Liebi, Roger, "Der verheissene Erlöser. Messianische Prophetie - ihre Erfüllung und historische Echtheit", CLV, Bielefeld 2007, Seiten 21-22, http://bitflow.dyndns.org/german/RogerLi...loeser_2007.pdf.
n) Du, Risingsun, hast diesen Thread mit dem Titel "Warum kam kein "Messias"?" überschrieben. Wenn du die Punkte a)-m) durchdenkst, dann kannst du sehen, dass der Messias nicht nur gekommen ist, sondern dass er sogar sehr pünktlich gekommen ist, nämlich genau zum prophezeiten Zeitpunkt.
o) Du hast weiter geschrieben:
In Antwort auf:"... Die Frage: So, die Juden glauben nun, dass Jesus nicht der Messias war. Was ist dann mit den Prophezeihungen? Wurde die dann "unter den Teppich gekehrt" oder uminterpretiert? ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...ssias-quot.html, 13.07.2009 19:56 Uhr).
Juden glauben in der Tat nicht, dass Jesus der Messias ist, denn sie glauben, dass der Messias nur 1 Mal in der Welt erscheint, nämlich als Richter derselben; Jesus amtete aber bei seinem Auftreten in der Welt nicht als Richter. Da die Juden bei ihren Auslegungen der biblischen Prophezeiungen zum Schluss gekommen sind, dass der Messias nur 1 Mal auftreten wird als Richter, der seine Feinde richtet und ein Königreich errichtet, Jesus dies aber damals nicht getan hat, so kommt er weder für die damaligen noch für die heutigen Juden als Anwärter für das Amt des Messias in Frage.
Wenn man die Bibel aber genau liest, so kommt man zum Schluss, dass sie von 2 voneinander verschiedenen Kommen des Messias spricht, wobei er bei seinem ersten Kommen im Jahr 32 n. Chr. "ausgerottet" werden würde:
In Antwort auf:"So wisse und verstehe: Vom Erlaß des Befehls zur Wiederherstellung und zum Aufbau Jerusalems bis zu dem Gesalbten...vergehen 7 Wochen und 62 Wochen; ...Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteil werden; ..." (Daniel 9,25-26, Schlachter 2000).
Diese Prophezeiung ist genau so eingetroffen: Jesus Christus ist "nichts zuteil" geworden, d.h. er hat keine Macht und Königswürde erlangt, sondern ist auf Golgatha gekreuzigt, also "ausgerottet" worden.
p) Aber eben: Warum glauben die heutigen Juden nicht, dass Jesus der Christus (= Messias) ist, dessen erstes Kommen in die Welt in Daniel 9,25-26 prophezeit worden ist? Ein möglicher Grund ist wohl die folgende Haltung eines in jüdischen Kreisen sehr geachteten und offenbar sehr einflussreichen Rabbiners zu den Prophezeiungen in Daniel 9:
In Antwort auf:"Mosche Ben Maimon und Daniel 9
Der Rabbiner Mosche Ben Maimon (= Moses Maimonides, 1135-1204), einer der größten jüdischen Gelehrten des Mittelalters, der wegen seines außerordentlichen Einflusses auf das theologische Denken des Judentums als »zweiter Mose« bezeichnet worden ist, hat sich in seinem Brief »iggereth hatheman« über die Berechnung der Jahrwochen sehr bezeichnend ausgedrückt: »Es hat uns Daniel die tiefe Wissenschaft der Zeit (in welcher der Messias kommen soll) erklärt, aber weil dieselbe uns verborgen ist, so haben die Weisen gesegneten Andenkens uns verboten, den Zeiten der Zukunft (des Messias) nachzurechnen, dieweil sich die gemeinen Leute daran ärgern und etwa in Irrtum geraten könnten, wenn sie einsehen, dass die Zeiten vorüber sind und Er (der Messias) doch nicht gekommen ist. Deswegen sagen die Weisen gesegneten Andenkens: ›Der Geist müsse denjenigen zerspringen, welche die Zeiten ausrechnen, weil sie dem Volk Ärgernis geben.‹ Deshalb haben die Weisen wider solche gebetet, dass ihr Gemüt zerbersten und ihre Rechnung zu nichts werden möge.«..." (Quelle: Liebi, Roger, "Der verheissene Erlöser. Messianische Prophetie - ihre Erfüllung und historische Echtheit", CLV, Bielefeld 2007, Seiten 23-24, http://bitflow.dyndns.org/german/RogerLi...loeser_2007.pdf.).
Jede Leserin und jeder Leser, der die Punkte a)-l) dieses Postings durchdacht/durchrechnet hat, möge sich nun selber daraufhin prüfen, ob sein "Gemüt zerborsten" ist ob all des Rechnens!
Mir scheint, dass man dieses Zitat über Moses Maimonides durchaus als Beleg dafür nehmen kann, dass göttlich geoffenbarte Prophetie innerhalb des Judentums ignoriert und - um deinen Ausdruck zu nehmen - "unter den Teppich gekehrt" wurde.
q)
In Antwort auf:"... Zu mir: Ich bin ein bedauernder Nichtgläubiger, d.h. ich würde mich freuen und fänd es richtig toll, wenn es einen liebenden und gerechten Gott gäbe, jemanden der "die Bösen" oder "das Böse" vertreibt, und es wäre wirklich das Größte, wenn es so etwas wie ein Paradies oder ewiges Leben gäbe, ... ich kann es nur nicht glauben. ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...ssias-quot.html, 13.07.2009 19:56 Uhr).
Nun, Risingsun, ich hoffe, dass die Ausführungen zu Daniel 9,25-26 in diesem Posting deinem Unvermögen zu glauben abhelfen können. Wenn ja, dann empfehle ich dir, das Buch "Der verheissene Erlöser. Messianische Prophetie - ihre Erfüllung und historische Echtheit" von Roger Liebi, auf das hier in diesem Posting schon mehrfach verwiesen wurde, zu lesen. Du wirst dort noch viele weitere erfüllte Prophezeiungen behandelt finden; und die Betrachtung erfüllter Prophetie kann bereits vorhandenen Glauben sehr stärken oder - wie in deinem Fall - noch nicht vorhandenen Glauben wecken, denn:
In Antwort auf:"Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes richtig sei, für jedes gute Werk ausgerüstet." (2. Timotheusbrief 3,16-17).
Dass du zum Glauben kommst, ist der Bibel zufolge auch wichtiger als alles andere, denn:
In Antwort auf:"Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm." (Johannesevangelium 3,36).
Die Bibel lehrt, dass wir alle nach dem Tode ewig weiterexistieren; und bei dieser Weiterexistenz gibt es nur 2 Möglichkeiten: Das ewige Leben oder den ewigen "Tod", der in einem qualvollen Dasein besteht; und diese Qual wird nicht zeitlich beschränkt andauern, sondern ewig. Unter denjenigen, die den höllischen Qualen unterworfen werden werden, sind auch die Ungläubigen:
In Antwort auf:"Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Teil wird in dem See sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; ..." (Offenbarung 21,8).
Aber Gott will den Tod des Sünders nicht:
In Antwort auf:"...So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Ich habe kein Gefallen am Tode des Gottlosen, sondern dass der Gottlose umkehre von seinem Wege und lebe. ..." (Hesekiel 33,11).
"Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; ..." (Johannesevangelium 3,16-18).
In Antwort auf:...Jesus ist für Juden nicht der Messias und fertig. ...
Er ist es sogar insbesondere für die Juden, wie der Jude Paulus schreibt:
In Antwort auf:"Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, dann auch für den Griechen; denn es wird darin geoffenbart die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte wird aus Glauben leben« (Habakuk 2,4)." (Römerbrief 1,16-17).
Nur glauben es viele Juden nicht:
In Antwort auf:"Denn die Schrift sagt (Jesaja 28,16): "Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden." Denn es ist kein Unterschied zwischen Jude und Grieche, denn er ist Herr über alle, und er ist reich für alle, die ihn anrufen; "denn jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird gerettet werden" (Joel 3,5). Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber sollen sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben? ..." (Römerbrief 10,11-14).
Wie aber können Juden von ihm hören, wenn sie das von ihm im Tanach (Alten Testament) - z.B. in Daniel 9,25-26 - Gesagte nicht annehmen wie die ersten Christen, die auch Juden waren:
In Antwort auf:"...Alle frühen Nachfolger des Jesus von Nazaret, fast alle Autoren des Neuen Testaments (NT) und die meisten Mitglieder der christlichen Gemeinden im 1. Jahrhundert waren jüdischer Herkunft, also Judenchristen. Die ersten nichtjüdischen Anhänger des neuen Glaubens werden demgegenüber Heidenchristen genannt. Sie glaubten gemeinsam, dass Jesus der erwartete jüdische Messias sei. Sie deuteten seine ganze Sendung daher mithilfe der heiligen jüdischen Schriften (Tanach) ..." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Judenchrist...erst.C3.A4ndnis).
b) Weiter hast du geschrieben:
In Antwort auf:... Mit ebenso langen Rechnungen könnte ich deinen ganzen Beitrag widerlegen.
Ich würde mich freuen etwas von dir lernen zu dürfen. Äussere dich bitte ungeniert!
ach bei Christen müßte erst mal was rauskommen wenn man ihnen glauben soll, und die Tanach habt ihr euch passend gemacht ,damit eure prophezeiungen hinhauen.
und die Christliche Bibel kommt von einem der größten Judenhasser ,und der ist immer noch eines der beliebtesten Deutschen, der sagte eher werde ich zur Sau bevor ich der Tanach glauben schenke, solche Zitate findet man genug in der Bibl. so und den Büchern von einen ausgeprochenen Hassern soll man dann glauben schenken? Vergleiche mal die Texte Tanach und AT miteinander. Auch sehen Christen nicht so aus das sie in einem Zusammenhang mit dem was im Nt steht haben ,sondern sie leben nur ich brauche nichts tun,
a) du scheinst schlechte Erfahrungen mit Christen gemacht zu haben:
In Antwort auf:ach bei Christen müßte erst mal was rauskommen wenn man ihnen glauben soll, ... Aviel
Ich weiss nicht, was ich dazu sagen soll, denn ich ich weiss nicht genau, was du mit mit dem Wort "rauskommen" meinst.
Glauben soll man nicht Christen, sondern der Bibel und somit auch dem Tanach (dem Alten Testament), wie es die Juden in Beröa taten, die der Aussage des Apostels Paulus, dass Jesus der Messias sei, weder einfach blind glaubten noch sie unbesehen verwarfen, sondern sich in der Frage, ob es sich so verhalte, dass Jesus der Messias sei, am Wort Gottes orientierten, welches Verhalten vielen von ihnen zum Segen ausschlug, indem sie dadurch gläubig wurden:
In Antwort auf:"Die Brüder...schickten...Paulus und Silas nach Beröa, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben. Diese...nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf; und sie forschten täglich in der Schrift (= im Alten Testament), ob es sich so verhalte. Es wurden deshalb viele von ihnen gläubig, ..." (Apostelgeschichte 17,10-12).
b) Du hast auch geschrieben:
In Antwort auf:... ...die Tanach habt ihr euch passend gemacht ,damit eure prophezeiungen hinhauen. ...
Kannst du bitte ein konkretes Beispiel dazu geben?
In Antwort auf:die Tanach habt ihr euch passend gemacht ,damit eure prophezeiungen hinhauen. ... --------------------------------------------------------------------------------
Kannst du bitte ein konkretes Beispiel dazu geben?
Christian am besten ist natürlich beides mal zusammen lesen und vergleichen.
Ich nehme mal ein Beispiel zum Nt.
Jochanan der Täufer steht bei Matth.oder Lukas da steht das Jochanan sie taufte
an der Stelle geht es aber nicht um die Christl. Taufe ,
sondern um Umkehr und um rituelle Reinigung so steht da und kann nicht stehen Jochanan taufte sie sondern jeder machte die Reinigung selber an sich
ελεγεν ουν τοις εκπορευομενοις οχλοις βαπτισθηναι ενωπιον αυτου ... er sagte also zu den (zu ihm) herauskommenden Volksmengen, die sich selbst tauchend vor ihm
ist der Orginal Text an der Stelle.
es sind manchmal kleinigkeiten die aber völlig falsch im Nt dargestellt werden, Aviel
In Antwort auf:...die Christliche Bibel kommt von einem der größten Judenhasser ,und der ist immer noch eines der beliebtesten Deutschen, ...
Sofern du Martin Luther meinen solltest: Er ist nicht der Verfasser, sondern nur einer der (vielen) Übersetzer der Bibel. Seine Judenfeindlichkeit jedoch ist auch von mir unbestritten.
Dass Juden mitbeteiligt waren an der Ermordung des Herrn Jesus, hat der Jude Petrus an Pfingsten 32 n. Chr. offen ausgesprochen:
In Antwort auf:"Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst - diesen Mann...habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und getötet." (Apostelgeschichte 2,22-23).
Aber mitbeteiligt waren nicht alle damaligen Juden, sondern nur einige der damaligen Juden; darum darf man nicht alle damaligen Juden - geschweige denn alle Juden aller Zeiten bisher - an der Ermordung des Messias für mitverantwortlich erklären, sondern man muss von individueller Einzelschuld der damals an der Ermordung mitbeteiligten Juden sprechen, die nicht einmal auf deren direkte Nachfahren - geschweige denn auf alle Juden aller Zeiten bisher - übertragbar ist.
Des weiteren ist auch zu betonen, dass an der Ermordung Jesu nicht nur Juden, sondern auch Heiden/Nichtjuden mitbeteiligt waren, nämlich Vertreter der römischen Oberherrschaft, unter der das jüdische Volk damals im Jahr 32 n. Chr. stand. Die römische Oberherrschaft brachte es, wie ich schon gehört habe, mit sich, dass die Juden nur noch unter bestimmten, in Zusammenhang mit der Unerlaubtheit des Betretens bestimmter Tempelbereiche durch Nichtjuden stehenden Bedingungen die Todesstrafe selber vollziehen durften. Darum war es Juden unmöglich Jesus legal umzubringen. Denn zur Vollziehung der Todesstrafe mussten sie sich an die römische Oberherrschaft wenden, deren oberster Vertreter damals der Statthalter Pontius Pilatus war. Pontius Pilatus will Jesus zuerst gar nicht verurteilen, denn er hält ihn für unschuldig; aber schlussendlich wird er doch mitschuldig, indem er sich den unter Toben und Wüten vorgebrachten Forderungen der anwesenden jüdischen Volksmenge nach Kreuzigung ergibt:
In Antwort auf:"Pilatus...rief die obersten Priester und die führenden Männer und das Volk zusammen und sprach zu ihnen: Ihr habt diesen Menschen zu mir gebracht, als mache er das Volk abtrünnig; und siehe, als ich ihn vor euch verhörte, habe ich an diesem Menschen keine Schuld gefunden, deretwegen ihr ihn anklagt...; und siehe, es ist nichts von ihm verübt worden, was des Todes würdig wäre. Darum will ich ihn schlagen und dann freilassen! Er mußte ihnen aber anläßlich des Festes einen freigeben. Da schrie aber die ganze Menge und sprach: Hinweg mit diesem, und gib uns Barabbas frei! Der war wegen eines in der Stadt vorgefallenen Aufruhrs und Mordes ins Gefängnis geworfen worden. Nun redete ihnen Pilatus noch einmal zu, weil er Jesus freilassen wollte. Sie aber riefen dagegen und sprachen: Kreuzige, kreuzige ihn! Und zum drittenmal sprach er zu ihnen: Was hat dieser denn Böses getan? Ich habe keine des Todes würdige Schuld an ihm gefunden. Darum will ich ihn züchtigen und dann freilassen. ie aber hielten an mit lautem Geschrei und forderten, daß er gekreuzigt werde; und ihr Geschrei und das der obersten Priester nahm überhand. Da entschied Pilatus, daß ihre Forderung erfüllt werden sollte, und gab ihnen den frei, den sie begehrten, welcher eines Aufruhrs und Mordes wegen ins Gefängnis geworfen worden war; Jesus aber übergab er ihrem Willen." (Lukasevangelium 23,13-25).
Zitat von Christian[...] man muss von individueller Einzelschuld der damals an der Ermordung mitbeteiligten Juden sprechen
Das verstehe ich mal wieder überhaupt nicht. Stand nicht von vorn herein fest, dass Jesus sterben muss, um alle Sünden zu vergeben? Wie kann man da irgendwem eine Schuld geben?
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