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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 12 Antworten
und wurde 711 mal aufgerufen
 Islamismus/Islam
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 09:40
Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Völlig entkräftet und dehydriert musste Inter-Trainer Jose Mourinho Sulley Muntari frühzeitig auswechseln. Der dreißigtägige Verzicht ist für muslimische Fußballer eine Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport. Mit Video.
http://www.netzeitung.de/sport/bundesliga/1450459.html

welfen2002 Offline



Beiträge: 2.706

03.09.2009 10:36
#2 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Problem sind die religiösen Feiertage. Jede Religion hat da so Ihre eigenen Vorstellungen. In der deutschen Mehrheitsgesellschaft sind das die christlichen Feiertage (Weihnachten, Ostern, usw.)
Wenn man sich daran nicht orientieren möchte, wird es schwierig innerhalb einer Fußballmannschaft einen gemeinsamen Feiertag zu finden.
(Ich denke alle wollen u. sollten zur gleichen Zeit Fußball spielen)
Aus katholischen Kreisen gibt es allerdings die Forderung, dass bestimmte christliche Feiertage aufgegeben werden und diese zu Gunsten der islamischen Feiertage umgelegt werden.
http://www.katholisches.info/?p=1619
Da Fußball ein Teamsport ist gibt es natürlich keinen Sinn, wenn jeder seine eigenen Feiertage festlegt.
Mir persönlich ist es egal ob z.B. Weihnachten abgeschafft wird und die 2 Tage auf irgend welche anderen Tage im Jahr festgelegt werden, da ich ein tolleranter Mensch bin.
Aus welcher Erkläreungen auch immer jemand seine Feiertage beliebig umlegt geht natürlich nicht, dass ist einfach nur Arbeitsverweigerung, denn außerdem nutzt es ja auch nichts, wenn ein einzelner Fußballer ersatzweise dann diese Ausfalltage über die Weihnachtsfeiertage nachholen möchte. (Stichwort: Teamsport)
Wie in allen Bereichen des Lebens ruft die Kanzlerin zu mehr Tolleranz auf: http://www.youtube.com/watch?v=5hK-7zLvc..._embedded#t=239 ich bin auch gespannt auf die Ergebnisse, wenn jeder beliebig Ramadan oder was weiß ich feier darf.

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Taqiyya bitte nicht mit Tequila verwechseln, kommt auch nicht aus Mexiko!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 11:06
#3 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Der Ausweg wäre ganz einfach. Sämtlichen religiösen Feiertage abschaffen und nur noch staatliche, die in allen Bundesländern einheitlich gelten.
Jede Religion, auch der Islam, lässt es zu wenn gearbeitet werden muss bestimmte Riten nicht zu vollziehen.

Das Problem sind mMn aber nicht so sehr die Feiertage, sondern die Gläubigen selbst. Nämlich wie fundamentalistisch sie in ihrem Glauben eingestellt sind. Was für dein einen toleranten Gläubigen keine Probleme macht, ist für nen Fundi unvorstellbar. Egal ob Feiertag oder nicht, der wird dann wohl nicht arbeiten wenn er der Meinung ist, seine Religion so absolut streng auslegen zu müssen.

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 13:09
#4 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

ach der Sabbat schützt vor Burn Out

moderne Psychologen sagen auch diese Botschaft ein Tag Ruhe ist für alle gut,stellt euch mal weltweit vor kein Auto dürfte fahren wie würde die Natur aufatmen und der Herzinfarkt in ferne Rücken ,dazu gibt es etwas wein und lauter schöne Dinge
was ist schlecht dran?
Aviel

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

03.09.2009 14:02
#5 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Zitat von Aviel
moderne Psychologen sagen auch diese Botschaft ein Tag Ruhe ist für alle gut

Aber das sind nicht die Psychologen, die du in einem anderen Thread als generell schädlich für Menschen dargestellt hast?

Zitat von Aviel
stellt euch mal weltweit vor kein Auto dürfte fahren

...keine Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen? Das Pflegepersonal und alle Techniker die sich um Strom- und Wasserversorgung und Infrastruktur kümmern, bleiben zu Hause?
Wir leben im 21. Jahrhundert, nicht in der Bronzezeit.

__________________________________________________
Galaxy Zoo, where you can help astronomers explore the Universe

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 14:54
#6 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Xerxes ach in meiner Kindheit gab es hier den Autofreien Sonntag der allen gut tat ,dann aber doch lieber Stress ohne Ende lieber,natürlich wären Retter ausgenommen .Und auch im 20 Jahrhundert kann Stress krank machen und viele sterben wohl dran Kreislauf Herz Schlaganfall machen die meisten Todesfälle glaube ich aus und Lärm ist auch Stress meßbar,auch ohne Religion, aber Ruhe zum Nachdenken hat eine gewissen Gefährlichkeit .

Und etwas ruhe läßt einen meistens viel Leistungsfähiger sein und man Arbeitet viel effektiver,als jemand der immer unter Strom steht und alle Nächte durchmacht.

Wenn ich meine das es negative Fälle gibt bei Psychologen dann meine ich bestimmt nicht alle insgesamt,aber die die Opfer sind leiden auchs ehr manche geraten auch in Abhängigkeiten dadurch.

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 15:47
#7 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Zitat von Aviel
ach der Sabbat schützt vor Burn Out

Ach, dann gibt es den unter gläubigen Juden nicht?

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 16:30
#8 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Bruder Sparg. gibt es sicherlich auch ,aber muß gestehen ich habe noch keinen einzigen Juden mit Burn Out kennengelernt ,
Herzinfakt mag es öfter geben da kenne ich auch nur einen einzigen Fall.
bin halt von gesunden umgeben,sonst gibt es das sicherlich auch ,
aber Wein soll ja etwas schützten.

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 17:14
#9 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Ich kann beides gut leiden. Wein und arbeitsfreien Samstag. Der ist mir deutlich lieber als Schabbat weil ohne diese lustigen, aber doch lästigen Regeln. Außerdem bin ich ja Pastafari und so ist mir noch der Freitag heilig und Feiertag.
Nur für Montag ist mir noch nichts eingefallen. Hat nicht einer ne Idee?

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

03.09.2009 18:29
#10 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Ich habe nichts gegen christliche Feiertage - die Macht der Gewohnheit. Ich glaube, auch der Organismus hätte ein Problem damit, wenn der normale Rythmus von fünf Tage arbeiten - zwei Tage frei unterbrochen wird. Das sehe ich doch an meinem Vati, der Schichtarbeit macht :(. Regelmäßige Auszeiten im Jahr verteilt - auch gut. Nur kann man Weihnachten in Winterfest, Ostern einfach in Hasenfest umbenennen ;).
Mit dem Sportler ist es so eine Sache - was sagt denn der Koran dazu? Wenn der Mann eig. fasten müsste (und dann beim besten Willen keinen Sport treiben kann, weil keine Energie da ist) - gibt es da eine "offizielle" Ausnahmeregelung? Denn nur weil uns die Fundis nicht gefallen, müssen die ihre Einstellung ja nicht aufgeben *GG*.

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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 19:10
#11 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Ich glaube Muslime müßen nur sagen sie sind krank, dann brauchen sie nicht fasten und können es später nachholen wenn sie mal nciht mehr krank sind.
Aber war für mich auch doof mit Sport weil meist immer am Samstag und ich immer als einzigste nicht mitmachen konnte ,habe es dann auf Sonntag mit dem Sport verschoben.
Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

03.09.2009 20:18
#12 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Ich denke eher in die Richtung Arbeit.
Der macht ja nicht Sport zum Vergnügen, sondern er arbeitet. Für Arbeit gibts aber Sonderregelungen. Da braucht man z.B. auch nicht zu den bestimmten Zeiten zu beten. Vielleicht braucht man dann auch nicht fasten?

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

04.09.2009 12:53
#13 RE: Zerreißprobe zwischen Religion und Profisport Antworten

Fehlt nur die Frage: ist SEX Arbeit?

Antwort vom Rabbi: wenn SEX Arbeit wäre, dann würde meine Frau das vom Hausmädchen
für mich erledigen lassen ....

nur mal so am Rande

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