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Dieses Thema hat 259 Antworten
und wurde 16.265 mal aufgerufen
 Christentum
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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

03.08.2014 00:02
#226 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat
Die Christen sind immer zum Mitdenken verpflichtet.



Die Dreieinigkeit ist doch, wie so vieles im Glauben, mit logischem Denken nicht vereinbar!

Da steht zudem, das ab dem 4JH eine formelle Trinitätslehre aufgebaut wurde. Das ist recht spät.

Mein Problem ist immer, das die Lehrer Jesu nur durch Quellen von zweiter und dritter Hand stammen.
Selbst wenn man davon ausgeht, das Jesus mal eine heilige Offenbarung verbreitet hat, was ich wie man
weiß nicht tue, so hätte ich selbst dann Bedenken, das die Menschen diese Lehre bis zur Unkenntlichkeit
verändert hätten.

Und das ist, wie bei der stillen Post ja offensichtlich passiert. Wenn du die nicht kanonischen Texte
hinzunimmst, hast du so viele verschiedene Richtungen und Interpretationen, dass das herrauspicken der
korrekten, reiner Zufall wäre.

_______________________________________________
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

kereng Offline




Beiträge: 310

03.08.2014 15:33
#227 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Antonius im Beitrag #225
Die Christen sind immer zum Mitdenken verpflichtet.

Ins Kirchenlatein übersetzt heißt das Sacrificium Intellectus oder Credo quia absurdum.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

03.08.2014 17:54
#228 Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Antonius
Die Christen sind immer zum Mitdenken verpflichtet.

Was ist, wenn mein Mitdenken zum Atheismus führt? Und zu einer tiefen Enttäuschung, mein kindliches Vertrauen und meine kindliche Prägebereitschaft zu religiösen Machtzwecken missbraucht zu haben?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Antonius Offline

Liberaler Katholik


Beiträge: 656

03.08.2014 18:52
#229 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #228

Zitat von Antonius
Die Christen sind immer zum Mitdenken verpflichtet.
Was ist, wenn mein Mitdenken zum Atheismus führt? Und zu einer tiefen Enttäuschung, mein kindliches Vertrauen und meine kindliche Prägebereitschaft zu religiösen Machtzwecken missbraucht zu haben?


Nach meiner Meinung wäre das durchaus verständlich.
Aber, der Atheist sollte auch in diesem Stadium nicht aufhören zu denken, sondern weiterdenken.

----------------------------------------------------
SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)

kereng Offline




Beiträge: 310

03.08.2014 19:01
#230 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #228
Was ist, wenn mein Mitdenken zum Atheismus führt?

Vorhin habe ich noch zitiert, dass man dann das Denken besser sein lässt, aber nach der Lektüre von A brief history of cognitive dissonance und dem darin eingebetteten Vortrag von Carol Tavris erscheint es mir genau andersrum.

Beim Auftauchen von Informationen, die der eigenen Überzeugung widersprechen, werden Begründungen ausgedacht, warum man doch recht hat. Das passiert nicht bei jedem Killefit, sondern nur bei Themen, die einem persönlich wichtig sind, weil man viel in sie investiert hat, oder die das Bild bestimmen, das man von sich selbst hat.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

03.08.2014 19:25
#231 Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Antonius
Aber, der Atheist sollte auch in diesem Stadium nicht aufhören zu denken, sondern weiterdenken.

Immer! Aber das ist wie mit dem Beweisesammeln für (oder gegen) die Evolutionstheorie: Die Arbeit festigt die ET - und führt nicht zum Kreationismus!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

03.08.2014 22:27
#232 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von kereng
Beim Auftauchen von Informationen, die der eigenen Überzeugung widersprechen, werden Begründungen ausgedacht, warum man doch recht hat.



Ja aber da kommen wir wieder an den Punkt der veränderbaren Lehre.

Wenn Christen (oder Gläubige allgm.) gezwungen sind, denken sie sich halt was anderes aus.
Was sagt das aber über diesen Glauben aus ...?

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Colt Offline



Beiträge: 85

04.11.2014 00:56
#233 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #228

Zitat von Antonius
Die Christen sind immer zum Mitdenken verpflichtet.
Was ist, wenn mein Mitdenken zum Atheismus führt? Und zu einer tiefen Enttäuschung, mein kindliches Vertrauen und meine kindliche Prägebereitschaft zu religiösen Machtzwecken missbraucht zu haben?



Wenn dein "Mitdenken" dich zum Atheismus geführt hat, ist das zu respektieren. Ich hoffe nur, dass es ein objektiver Prozess war. Da die wenigsten Prozesse im menschen allerdings objektiv sind, befürchte ich, dass deine schlechten Erfahrungen mit Christen eine tragende Rolle dabei spielten und dein Resultat, nämlich dein Atheismus, dadurch beeinflusst wurde. Aber das kannst du ja gerne klarstellen.
Grundsätzlich ist es immer schwer, ein Glaubenssystem daran zu beurteilen, wie sehr es missbraucht wurde. Mit anderen Worten: der christliche Glaube an sich kann nichts dafür, wenn Menschen damit Schindluder treiben. Sie handeln damit gegen das, worauf sie sich eigentlich berufen.
Deine Enttäuschung ist für mich also nachvollziehbar. Umso mehr interessieren mich deine 3 wichtigsten Gründe, die dich zum Atheismus geführt haben.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

04.11.2014 09:37
#234 Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt
Umso mehr interessieren mich deine 3 wichtigsten Gründe, die dich zum Atheismus geführt haben.

Wieso drei? So dreifaltig bin ich nicht... Nein, Scherz beiseite.

1. Auf der einen Seite brachte man uns Kindern Rechnen, Schreiben, Geo, Biologie und all die anderen Sachen bei. Alles begründet auf dem Boden der Wissenschaft. Und auf der anderen Seite die Religion, mit einem Gott, der dich unendlich belohnen und unendlich vernichten kann. Ganz schön bedrohlich für mich damals. Ich konnte das nicht glauben, aber ich glaube trotzdem. Denn ich wollte glauben. Weil ich es mir doch mit meinem metaphysischen und allgebietenden "Vater" nicht verderben wollte. Aber ich fühlte mich nie gut dabei. Ich war teilweise verzweifelt.

2. Zeit meines Lebens setzte ich mich mit der christlichen Religion auseinander, später auch mit den anderen. Mit 25 trat ich aus der evangelischen Kirche aus. Aber ich suchte noch nach Gott! Im Metaphysischen, in der Esoterik, bei den Hippies, dem Buddhismus. Bhagwan, Aber ich war nie Sannyasin. Ich suchte, und es passte nie. Der Atheismus war allerdings immer eine sympathische Option für mich. Nur... wie ist das mit dem ewigen Leben? Total empty nach dem Tod? Ich hatte Angst davor, und diese Angst band mich an alle möglichen religiösen Alternativen zum Christentum. Das Christentum selber war mir schon früh eher eine Irrlehre, damit war ich durch.
Aber dann (2000) hatte ich meine "Das-ist-es!"Kicks: Die Ewigkeit alles Endlichen und die Pansomatik (siehe "Der selbstbestimmte Mensch"). Aller Zwangsglaube fiel ab, ich erlebte ein spiritistisches Glücklichsein, und dieses Glücklichsein, diese Entspanntheit, hat mich bis heute nicht verlassen.

3. Mit den Pastören und den Religionslehrern hatte ich gute Erfahrungen. Alles nette Menschen! Sie missbrauchten die Lehre nicht. Sie missbrauchten die Kinder mit der Lehre von himmlischer Belohnung und höllischer Strafe, um sie in das heilige Boot der Geretteten zu ziehen! Sie verlangten nicht weniger als die Aufgabe des Verstandesaktivität! Diese inneren Kämpfe zwischen Logik (Wahrheit) und Glauben (Irrealität, aber tolle Versprechen) bedeuteten für meine Kinderseele eine schlimme Zeit. Meine Religionslehrer waren selber Missbrauchte.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2014 10:16
#235 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt im Beitrag #233
Grundsätzlich ist es immer schwer, ein Glaubenssystem daran zu beurteilen, wie sehr es missbraucht wurde.
... NEIN , eigentlich wird genau umgekehrt eine Tatsache daraus , daß ein Glaubenssystem erfunden wurde um Menschen zu missbrauchen oder Macht über sie zu bekommen ...

Colt Offline



Beiträge: 85

04.11.2014 12:25
#236 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Gysi im Beitrag #234

Zitat von Colt
Umso mehr interessieren mich deine 3 wichtigsten Gründe, die dich zum Atheismus geführt haben.
Wieso drei? So dreifaltig bin ich nicht... Nein, Scherz beiseite.

1. Auf der einen Seite brachte man uns Kindern Rechnen, Schreiben, Geo, Biologie und all die anderen Sachen bei. Alles begründet auf dem Boden der Wissenschaft. Und auf der anderen Seite die Religion, mit einem Gott, der dich unendlich belohnen und unendlich vernichten kann. Ganz schön bedrohlich für mich damals. Ich konnte das nicht glauben, aber ich glaube trotzdem. Denn ich wollte glauben. Weil ich es mir doch mit meinem metaphysischen und allgebietenden "Vater" nicht verderben wollte. Aber ich fühlte mich nie gut dabei. Ich war teilweise verzweifelt.

2. Zeit meines Lebens setzte ich mich mit der christlichen Religion auseinander, später auch mit den anderen. Mit 25 trat ich aus der evangelischen Kirche aus. Aber ich suchte noch nach Gott! Im Metaphysischen, in der Esoterik, bei den Hippies, dem Buddhismus. Bhagwan, Aber ich war nie Sannyasin. Ich suchte, und es passte nie. Der Atheismus war allerdings immer eine sympathische Option für mich. Nur... wie ist das mit dem ewigen Leben? Total empty nach dem Tod? Ich hatte Angst davor, und diese Angst band mich an alle möglichen religiösen Alternativen zum Christentum. Das Christentum selber war mir schon früh eher eine Irrlehre, damit war ich durch.
Aber dann (2000) hatte ich meine "Das-ist-es!"Kicks: Die Ewigkeit alles Endlichen und die Pansomatik (siehe "Der selbstbestimmte Mensch"). Aller Zwangsglaube fiel ab, ich erlebte ein spiritistisches Glücklichsein, und dieses Glücklichsein, diese Entspanntheit, hat mich bis heute nicht verlassen.

3. Mit den Pastören und den Religionslehrern hatte ich gute Erfahrungen. Alles nette Menschen! Sie missbrauchten die Lehre nicht. Sie missbrauchten die Kinder mit der Lehre von himmlischer Belohnung und höllischer Strafe, um sie in das heilige Boot der Geretteten zu ziehen! Sie verlangten nicht weniger als die Aufgabe des Verstandesaktivität! Diese inneren Kämpfe zwischen Logik (Wahrheit) und Glauben (Irrealität, aber tolle Versprechen) bedeuteten für meine Kinderseele eine schlimme Zeit. Meine Religionslehrer waren selber Missbrauchte.



Danke. Ich wollte 3 Punkte damit das hier übersichtlich bleibt. Sonst hättest mir wahrscheinlich paar Seiten runtergeschrieben :D
Man man, ich habe mich gerade schon sehr über die Ähnlichkeit in deiner und meiner Suche gewundert. Ich habe so ziemlich das Selbe durchgangen. Mit 15 habe ich damit begonnen, den christlichen Glauben abzulehnen. Ich war mir sicher, dass es überall Antworten gab, nur nicht bei Christen. Wie du schon sagtest, zu viel, was nicht gepasst hat. Zu viel, was mich daran störte. Zu viele Menschen, die für mein Verständnis komische Dinge taten. Dann begann die Suche. Buddhismus, Hinduismus, Esoterik. Hab überall mal mitgemacht und war irgendwie nie so richtig zufrieden. Und am Ende meiner Suche wurde ich Christ. Ich habe 1 JAhr damit verbracht zu beobachten und darüber zu reflektieren, bevor die Entscheidung fiel. Ich musste mich davor allerdings frei von Vorurteilen und meinen früheren Erfahrungen machen. Das war nicht einfach. Trotzdem bin ich an diesem Tag auch aus der Kirche ausgetreten. Christlicher Glaube ist eben nicht gleich christlicher Glaube. Ziemlich verrückt das Ganze.
Kurz zu deinen 3 Punkten.

1. Du hast aus Angst geglaubt. Ein solcher Glaube ist nie gesund. Dass das lange so praktiziert wurde bedeutet nicht, dass es richtig ist. Selbst, wenn es von Mitgliedern der Kirche manchmal so behauptet wird. Siehst du, man muss verstehen, dass auch die Gläubigen nicht perfekt sind und Fehlern/Irrtümern unterliegen. Das heißt, auch als praktizierende Christen entwickeln wir uns weiter. Wir können heute vieles von dem, was uns z.B. die Bibel sagt besser verstehen und umsetzen als noch vor 1000 Jahren. Dass jemand an einen perfekten Gott glaubt bedeutet nicht, dass er selbst nun perfekt ist. Das wollte ich nur mal gesagt haben weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was man manchmal so alles zu hören kriegt von Christen.
Auch, haben wir beide vielleicht ein anderes Verständnis von Glaube. Ebenso hatten die Urchristen ein anderes Verständnis davon. Sie verstanden ihn nicht als "blinden" Glauben, im Sinne von: Jemand erzählt mir was und ich glaube das einfach. Das lehnen wir ab. Glaube ist das Resultat eines rationalen Prozesses. Er steht am Ende der Überlegungen über das Leben unter Hinzunahme von unterschiedlichen Beweisen und Argumenten. Nicht am Anfang. So sollte es optimalerweise sein. Wenn man so zum Glauben kommt, wird er, und ich rede jetzt vom christlichen Glauben, zu einer Quelle von Inspiration, Stärke, Nächstenliebe und Lebendigkeit.

2. Dieses spirituelle Glücklichsein und die Losgelöstheit durfte ich auch kennen lernen, als ich mich von aller Religion verabschiedet habe. ABER, es hat mir keine Antworten gegeben. Somit war ich zwar irgendwie glücklich, aber da fehlte auch was. Für mich zumindest. Vielleicht etwas, das ich als "Wahrheit" bezeichnen würde. Deshalb ging meine Suche hier weiter.

3. Das Wort Missbrauch finde ich an der Stelle falsch gewählt. Missbrauch schließt einen Zwang und Verletzungen mit ein. Dich hat ja aber hoffentlich niemand dazu gezwungen, den christlichen Glauben anzunehmen und beizubehalten oder? Jeder Mensch ist frei, den Religionsunterricht nicht zu besuchen und den Glauben abzulegen.
Meinst du vielleicht eher eine Indoktrinierung? Diese bringt nämlich ebenfalls Probleme mit sich, aber ganz andere als ein Missbrauch. Wir sollten hier auf unsere Wortwahl achten. Damit will ich deine Erfahrung nicht schmälern, sondern nur ins rechte Licht rücken.
Die Aufgabe der Verstandesaktivität ist in der Tat ein Problem der etablierten Kirchen. Zu selten wird ein kritischer Umgang mit dem Glauben angeregt. Deshalb habe ich die etablierte Kirche auch verlassen. So wie viele andere, und das spricht auch für sich. Es gibt allerdings Menschen dort draußen, die in ihrem Glauben sehr offen und authentisch sind. Mich hat das so sehr begeistert wie nichts zuvor.

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2014 12:50
#237 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt im Beitrag #236
Zu selten wird ein kritischer Umgang mit dem Glauben angeregt.
.. das stimmt nun nicht , dieses Forum ist doch das beste Beispiel ..
.
Zitat von Colt im Beitrag #236
Deshalb habe ich die etablierte Kirche auch verlassen.
.. und hast dir dann deine eigenen Götter zurecht gesponnen denen du nun huldigst .. oder wie sollen wir das verstehen

Colt Offline



Beiträge: 85

04.11.2014 13:00
#238 RE: Die Trinitätslehre Antworten

@Glaubensqualle

Meine Aussage bezog sich darauf, dass in den KIRCHEN zu selten eine kritische Auseinandersetzung stattfindet.
Und zu deiner 2. Aussage. Ich sage nur wie es bei mir ist. Ich bin Christ weil ich an Jesus glaube und die Bibel als Gottes Offenbarung ansehe. Das heißt nicht, dass ich in eine Kirche gehen muss, und schon gar nicht, dass ich gut finden muss was da manchmal passiert. Wie und ob du das nun verstehen willst is mir bums; wenn ich mir deine Beiträge so anschaue bist du eh nur hier um deinen Spaß zu haben

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2014 13:07
#239 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt im Beitrag #238
Meine Aussage bezog sich darauf, dass in den KIRCHEN zu selten eine kritische Auseinandersetzung stattfindet.
.. wäre ja sonst auch der Untergang der Kirche die Menschen in ihren Narrenkostümen haben es schon schwer genug in der heutigen Zeit noch ihre Schafe zusammenzuhalten ..
Zitat von Colt im Beitrag #238
Ich bin Christ weil ich an Jesus glaube und die Bibel als Gottes Offenbarung ansehe.
.. was du nun glaubst oder nicht ist doch deine eigene Entscheidung , Gott gibt es aber für mich nicht , alles nur reine Hirngespinste ...

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

04.11.2014 17:50
#240  Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt
Glaube ist das Resultat eines rationalen Prozesses. Er steht am Ende der Überlegungen über das Leben unter Hinzunahme von unterschiedlichen Beweisen und Argumenten.

Das sehe ich auch so! Drum bin ich gegen einen Religionsunterricht unter der Leitung einer bestimmten Bekenntnisgruppe. Ich bin maximal für einen RU mit allen bedeutenden Religionen zusammen, inklusive dem Atheismus - unter der Leitung eines neutralen Lehrers. Die Kinder müssen früh erfahren, dass die Großen verschieden denken, und dass die Geschichte nicht nur einen Gott, sondern ganze Götterfamilien, Göttervolker hervorgebracht hat - und warum!

Zitat
Somit war ich zwar irgendwie glücklich, aber da fehlte auch was.

Mir fehlte die Anziehung zur Wahrheit, zur Wirklichkeit! Und ich hatte, wie gesagt, offenbar Angst vor dem ewigen Tod. Die trieb mich zu der Suche, die ich heute kaum mehr verstehen kann. Wie kann die Angst deine sehenden Augen so verbrettern! Aber ich weiß leider, wie das geht - ich habe es ja selbst erfahren. Deswegen sage ich ja allen, denen es genauso geht, wie es mir ging: Die Ewigkeit gibt's für alle und alles, für alles Endliche. Ohne Gott!

Zitat
Das Wort Missbrauch finde ich an der Stelle falsch gewählt.

Nein, ist es nicht. Wenn du dir kleine, eingeschüchterte, biegsame und prägsame, Mädels und Jungens greifst, um denen was von deiner Religion zu erzählen - mit all ihren entsetzlichen Drohszenarien, dann müssen wir von Missbrauch reden. Alles andere wäre unverantwortliche Beschönigung. Richard Dawkins erwähnt dazu in seinem "Der Gotteswahn" ein paar Beispiele. Kann ich nur empfehlen, jedem Neugierigen, Interessierten, natürlich auch den Gläubigen.

Zitat
Deshalb habe ich die etablierte Kirche auch verlassen.

Und wo bist du jetzt?

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Colt Offline



Beiträge: 85

04.11.2014 18:15
#241 RE: Die Trinitätslehre Antworten

@Gysi

Das mit dem Religionsunterricht sehe ich ebenso. Außerdem bin ich für die Trennung von Kirche und Staat. Institutionelle Kirche ist im Laufe der Geschichte immer entartet bzw. korrumpiert worden. Für eine gesunde Spiritualität ist eine Trennung deshalb notwendig. Ebenso eine gleichberechtigte Akzeptanz unterschiedlicher Weltanschauungen auf einem freien Markt. Leider ist es aber so, dass Atheisten diesen freien Markt der Weltbilder nicht haben wollen. Es gibt eine starke atheistische Bewegung, die am liebsten alles verbieten würden, an dem der Geruch des Kreationismus klebt. Diesen Atheismus sehe ich als krankhaft und entartet an. Wie siehst du das?

Gut, ob das nun Missbrauch bei dir war oder nicht, das kann ich nicht beurteilen und das steht mir auch nicht zu. In jedem Fall war es eine prägende, negative Erfahrung. Ich halte selbst auch nichts von einer Indoktrinierung. In meiner aktuellen Gemeinde taufen wir die Kinder deshalb auch nicht. Wir sind davon überzeugt, dass der Glaubensschritt aus freiem Willen geschehen muss.
Richard Dawkins lehne ich ab, da der Mann mittlerweile nicht mehr objektiv ist. Als Sprachrohr seiner Bewegung rät er seinen Leuten, Christen öffentlich zu "verspotten". Er hat mittlerweile einfach was gegen den christlichen Glauben per se, sein Atheismus nimmt meiner Meinung nach schon zwanghafte Formen an. Hätte er die Möglichkeit, den Kreationismus zu unterdrücken oder gar zu verbieten, würde er nicht zögern dies zu tun. Damit schafft er seine eigene totalitäte Weltanschauung, in der nur das, was er für richtig hält, auch richtig ist.
Das bedeutet nicht, dass ich was gegen Atheisten habe. Einige meiner Freunde sind Atheisten, das stand nie zwischen uns.

Ich habe mich einer freien evangelischen Gemeinde angeschlossen. Bei uns gibt es Lehrer, Wissenschaftler, Geschäftsleute. Keine weltfremden Wirrköpfe Wir haben auch Nicht-gläubige in der Gemeinde. Die sind da einfach wegen der coolen, offenen Atmosphäre

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.872

04.11.2014 18:39
#242  Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt
Diesen Atheismus sehe ich als krankhaft und entartet an. Wie siehst du das?

Ich bin für Religionsfreiheit! Ich meine damit nicht die Freiheit der Bekenntnisgruppen, sich die Kinder krallen zu düfen, die sie nach ihrem Bilde zu formen gedenken. Bekenntnisgebundener Religionsunterricht hat in den Schulen nichts zu suchen. Und dazu gehört natürlich auch der Kreationismus, der ja an den monotheistischen Religionen gebunden ist. Der Kreationismus leugnet die Evolution, er leugnet eine wissenschaftlich geborene Erkenntnis, die millionenfach verifiziert ist und nicht ein einziges mal falsifiziert! Die Kreationisten sollen die Evolution gerne leugnen dürfen. Aber sie dürfen nicht die Lehrpläne okkupieren.
Religionsfreiheit ist die Freiheit junger Erwachsener, die nach einer neutralen Bildung eine wirkliche Entscheidungsfreiheit haben, sich für die eine oder andere Bekenntnisgruppe zu entscheiden. Oder gegen alle.

Zitat
Gut, ob das nun Missbrauch bei dir war oder nicht, das kann ich nicht beurteilen

Ich kann und will dir die Gefühle nicht diktieren. Aber es war nicht nur bei mir Missbrauch. Bei uns allen war es Missbrauch, auch unsere Lehrer sind Missbrauchsopfer gewesen! Wer seine ihm genetisch eingepflanzte Fähigkeit zur unbefangenen Kritik verloren hat, ist schwer unterdrückt! So sehe ich das. Diese Manipulation des freien Geistes wirkt sich ja tief in unsere Demokratie hinein: Alles wird kritisiert, Hinz und Kunz, die Politik, die Politiker, die Wissenschaft, die Moral - und das ist gut und richtig so! Nur nicht die Religion, die Religionen, den Papst, die Käßmann und den Dalai Lama - die alle und das alles nicht! Da wird doch mit zwei Messlatten gemessen! Kritikverbot ist eine Messlatte aus vergangener, finsterer Despotie!

Zitat
Als Sprachrohr seiner Bewegung rät er seinen Leuten, Christen öffentlich zu "verspotten".

Also, davon weiß ich nichts. Kannst du mit die Quelle angeben?

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Colt Offline



Beiträge: 85

04.11.2014 18:56
#243 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Man darf Religion nicht kritisieren? Religion war noch nie so in der Kritik wie heutzutage. Noch nie durfte man so sehr in die Kritik mit ihr gehen wie heute. Wie kommst du darauf, dass Religion unantastbar ist?
Zum Thema Religionsfreiheit stimme ich dir in der von dir beschriebenen Art zu. Ich will hinzufügen, dass auch atheistische Weltbilder nicht indoktriniert werden dürfen.

Wegen Dawkins:
https://www.youtube.com/watch?v=uPqqp8KVuQU

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.936

05.11.2014 07:16
#244 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt im Beitrag #243
Man darf Religion nicht kritisieren? Religion war noch nie so in der Kritik wie heutzutage. Noch nie durfte man so sehr in die Kritik mit ihr gehen wie heute. Wie kommst du darauf, dass Religion unantastbar ist? Zum Thema Religionsfreiheit stimme ich dir in der von dir beschriebenen Art zu.


Die beiden christlichen Kirchen haben sich gegen Kritik abgeschottet. Man darf zwar kritisieren, es nützt aber nichts, weil es innerhalb der Führungsriegen keinen interessiert. Wird aufgrund öffentlichen Drucks ein unabhängiger Außenstehender mit einer Untersuchung der Mißbrauchsfälle beauftragt, wird der, wenn sich die Wogen wieder geglättet haben, einfach fallen gelassen und das Thema totgeschwiegen.

Am Beispiel Dieter Nuhrs zeigt sich, wie Muslime mit Kritik umgehen. Eine Kritik am Islam oder dem sich selbst zum Propheten ernannten Kriegsherren Mohammed ist absolut verboten.

Zitat von Colt im Beitrag #243
Ich will hinzufügen, dass auch atheistische Weltbilder nicht indoktriniert werden dürfen.


Was ist denn für Kinder das selbstverständlichere? Glaube an einen allmächtigen Gott von dem sie noch nichts wissen können oder Nichtglaube? Wenn man den Kindern die Kultur- und Religionsgeschichte näherbringt, ist der Nichtglaube in meinen Augen das Wahrscheinlichste. Mein erster Schritt zum Atheismus war das Lesen des Buchs "Die Religionen der Menschen", das mir meine christlicheTante zur Erstkommunion schenkte - und die anschließende Lektüre der Bibel. Kinder könnten nach all den Informationen über die verschiedenen Götter der Menschheitsgeschichte zwar noch an einen unbestimmten Gott glauben, aber die Baukastenreligionen mit ihren persönlichen Funktionsgöttern würden sicherlich in den seltensten Fällen als eigene Religion gewählt.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

05.11.2014 09:42
#245 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt
Grundsätzlich ist es immer schwer, ein Glaubenssystem daran zu beurteilen, wie sehr es missbraucht wurde. Mit anderen Worten: der christliche Glaube an sich kann nichts dafür, wenn Menschen damit Schindluder treiben. Sie handeln damit gegen das, worauf sie sich eigentlich berufen



Ist doch völliger Quatsch. Religion ist interpretierbar. Die Ansichten der ISIS Terroristen haben in Bezug auf göttliche Wahrheit genau so viel
"Wahrheitsgehalt" wie die Ansicht eines gemäßigten Moslems der sagt, Allah ist Liebe. Für das Christentum kannst du das analog verwenden.

Der Ausspruch "sie handeln gegen das auf das Sie sich berufen" ist in hohem Maße unsinnig. Was nun göttlicher Wille ist und was nicht
kann nur Gott beantworten. Und wenn du den fragst, wird er nicht antworten.

Alles andere sind die Ansichten von Mensche die sagen, sie handeln im Namen Gottes oder so wie es ihm gefallen würde.
Das ist Unsinn. Das kann kein Mensch beweisen oder begründen. Seht das bitte endlich ein. Diese Einfalt geht mir auf den Zeiger!

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Colt Offline



Beiträge: 85

05.11.2014 09:57
#246 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Ich bin gegen jegliche Art der Indoktrinierung. Zu entscheiden, wie das Kind erzogen wird, ist sicher nicht einfach und oft muss man sicher auch die Entscheidung für das Kind fällen. Deswegen bin ich, wie gesagt, für einen freien Markt der Glaubens- und Weltbilder. Früher oder später wird der Mensch sich für eines dieser Weltbilder entscheiden.
Ich erlebe es tatsächlich so, dass Kinder dem Glauben an einen Gott sehr offen gegenüberstehen. Woran das liegen mag, darüber darf sich jeder selbst Gedanken machen. Es gibt Kinder, die kommen aus einem nicht-gläubigen Haushalt und entscheiden sich sehr früh, manchmal mit 5 oder 6, für den Glauben. Das heißt, auch wenn Nicht-Glaube FÜR DICH die wahrscheinlichste Variante ist, muss es das nicht für alle sein. Und diese Freiheit muss jedem bleiben. Deshalb keine Indoktrinierung atheistischer Weltbilder.
Dass eine spezielle Auswahl eines Glaubens bei der Fülle an Gottheiten schwer fällt, ist sicherlich richtig. Deshalb kommt man nicht umhin, sich einerseits für die Glaubenserfahrung zu öffnen und andererseits einen Prozess anzustoßen, den Glauben rational zu erfassen. Wer diesen Weg geht, und viele sind ihn gegangen, hat gute Chancen bei Jesus zu landen. Neben der Relevanz für mein eigenes Leben finde ich, erklärt er das Leben in einem umfassenden, kohärenten Zusammenhang. Das habe ich bei keinem anderen Glaubenssystem gefunden.

Deine Aussagen über die Kirchenkritik finde ich gerechtfertigt. Dies wird selbst unter Christen als HÖCHST fragwürdig empfunden. Die Führungsrige der z.B. katholischen Kirche ist in meinen Augen auf Machterhalt aus. Das ist das Problem mit Religion. Religion dreht sich um sich selbst. Glaube ist die lebendige Beziehung zwischen Gott und dem Menschen. Das eine ist eine Institution, das andere eine Beziehung.

Colt Offline



Beiträge: 85

05.11.2014 10:05
#247 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Alinardus im Beitrag #245

Zitat von Colt
Grundsätzlich ist es immer schwer, ein Glaubenssystem daran zu beurteilen, wie sehr es missbraucht wurde. Mit anderen Worten: der christliche Glaube an sich kann nichts dafür, wenn Menschen damit Schindluder treiben. Sie handeln damit gegen das, worauf sie sich eigentlich berufen


Ist doch völliger Quatsch. Religion ist interpretierbar. Die Ansichten der ISIS Terroristen haben in Bezug auf göttliche Wahrheit genau so viel
"Wahrheitsgehalt" wie die Ansicht eines gemäßigten Moslems der sagt, Allah ist Liebe. Für das Christentum kannst du das analog verwenden.

Der Ausspruch "sie handeln gegen das auf das Sie sich berufen" ist in hohem Maße unsinnig. Was nun göttlicher Wille ist und was nicht
kann nur Gott beantworten. Und wenn du den fragst, wird er nicht antworten.

Alles andere sind die Ansichten von Mensche die sagen, sie handeln im Namen Gottes oder so wie es ihm gefallen würde.
Das ist Unsinn. Das kann kein Mensch beweisen oder begründen. Seht das bitte endlich ein. Diese Einfalt geht mir auf den Zeiger!



Zunächst vergleichst du hier 2 Religionen miteinander, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden und bestenfalls oberflächliche Gemeinsamkeiten haben. Ob die Moslems den Koran so oder so interpretieren weiß ich nicht, dafür kenne ich den Koran zu wenig. Ich kenne aber die Bibel und weiß, dass sie sich dafür ausspricht, seine Mitmenschen zu achten und zu lieben. Man kann deine Aussage über den Islam eben nicht auf das Christentum übertragen. Wenn du das anders siehst, fühl dich frei mir das näher zu erläutern.

Ich weiß jetzt nicht wie viel Verständnis du von meinem Glauben hast. Deinen Aussgen nach ein eher Oberflächliches. Ist das richtig? Die Frage ist ehrlich gemeint, no hate.
Wir glauben an einen Gott, der eben doch antwortet. Weiterhin glauben wir, dass die Bibel von Gott inspiriert ist und somit haben wir auch Anhaltspunkte für seinen Willen.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

05.11.2014 10:06
#248 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Colt
Das heißt, auch wenn Nicht-Glaube FÜR DICH die wahrscheinlichste Variante ist, muss es das nicht für alle sein. Und diese Freiheit muss jedem bleiben. Deshalb keine Indoktrinierung atheistischer Weltbilder.



Ja aber wer richtig überlegt kann nur zum Nicht-Glauben kommen.
Ne mal im Ernst, auch ich finde das es jedem frei stehen solle zu glauben was er will, aber das ist ja auch der Fall (in DE).
Zudem wir mehr eine Indoktrination von Glauben, als eine solche von Nicht-Glauben haben.

Für mich persönlich gibt es nur eine Schlussfolgerung. Zu sagen Gott existiert ist meiner Meinung nach zu wie zu sagen,
die Erde ist eine Scheibe oder die Sonne dreht sich um die Erde.

Ich kann Gott nicht widerlegten, weil die Behauptung an sich nicht prüfbar ist.
Das macht sie aber nicht wahrscheinlicher.

Zitat
Deine Aussagen über die Kirchenkritik finde ich gerechtfertigt. Dies wird selbst unter Christen als HÖCHST fragwürdig empfunden. Die Führungsrige der z.B. katholischen Kirche ist in meinen Augen auf Machterhalt aus. Das ist das Problem mit Religion. Religion dreht sich um sich selbst. Glaube ist die lebendige Beziehung zwischen Gott und dem Menschen. Das eine ist eine Institution, das andere eine Beziehung.



Schön das du mir da zustimmst. Aber selbst ein einzelner Mensch, der in einer Klause lebt und keinem ein Haar krümmt,
macht sich großer Überheblichkeit schuldig, wenn er sagt "ich weiß was Gott von mir will, oder ich diene Gott damit".
Das ist Selbstüberschätzung pur.

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

05.11.2014 10:12
#249 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat
Zunächst vergleichst du hier 2 Religionen miteinander, die sich grundsätzlich voneinander unterscheiden und bestenfalls oberflächliche Gemeinsamkeiten haben. Ob die Moslems den Koran so oder so interpretieren weiß ich nicht, dafür kenne ich den Koran zu wenig. Ich kenne aber die Bibel und weiß, dass sie sich dafür ausspricht, seine Mitmenschen zu achten und zu lieben. Man kann deine Aussage über den Islam eben nicht auf das Christentum übertragen. Wenn du das anders siehst, fühl dich frei mir das näher zu erläutern.

Ich weiß jetzt nicht wie viel Verständnis du von meinem Glauben hast. Deinen Aussgen nach ein eher Oberflächliches. Ist das richtig? Die Frage ist ehrlich gemeint, no hate.
Wir glauben an einen Gott, der eben doch antwortet. Weiterhin glauben wir, dass die Bibel von Gott inspiriert ist und somit haben wir auch Anhaltspunkte für seinen Willen.



Die Einzelausprägung der jeweiligen Religion ist BEDEUTUNGSLOS! Sie behauten von Gott entsandt zu sein, ein Buch von ihm zu haben oder sonst was.
Das entspringt alles dem menschlichem Geist.

Stell dir einen Atheisten vor, der sich belustigt einen Steit zwischen Moslem und Christ ansieht.

"ich habe das heilige Buch"
"nicht wahr, meins ist heilig, du hast dir das nur ausgedacht.
"selber, bäh"

Das ist absichtlich so dargestellt, es ist quasi ein Streit unter Kindern.

PS: wie soll ich was von deinem Glaube wissen. Ich kenne dich ja nicht. Zudem, wie gesagt.
Wenn du dich auf irgendeine der klassischen Religionen berufst, oder auch wenn nicht.
Meine o.g. Argumente sind allgemein auf jeden religiösen Glauben anwendbar.

Alles andere macht für einen Atheisten auch keinen Sinn.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Glaubensqualle ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2014 10:13
#250 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Alinardus im Beitrag #248
Ja aber wer richtig überlegt kann nur zum Nicht-Glauben kommen.
.. genauso ist es ... hast meine volle Zustimmung .. nur , wer denkt schon richtig und zieht seine Schlüsse daraus ?

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