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Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!


Wir trauern um die Opfer des islamistischen
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Dieses Thema hat 259 Antworten
und wurde 16.365 mal aufgerufen
 Christentum
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Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

05.09.2009 14:12
Die Trinitätslehre Antworten


Die Trinitätslehre besagt, dass drei göttliche Personen gibt, bestehend aus Vater,Sohn und Heiligem Geist. Diese drei stellen aber nur einen Gott dar und jeder Christ muss zwingend an diese Doktrin glauben

Wie glaubwürdig ist eine solche Lehre, die in den göttlichen Offenbarungsschriften keine GRUNDLAGE hat???? Denn aus der Bibel geht nicht hervor , dass Jesus Gott selbst ist oder das Gott drei Personen besteht.

Im Gegenteil, es finden sich gänzlich gegenteilige Aussagen:

,, Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater,
wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber.Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. "

(Matthäus Evangelium 26, 39 )

______________________________________________
Taub, stumm und blind: So werden sie nicht umkehren. Oder es ist wie ein Gewitterregen, der vom Himmel niedergeht, voller Finsternis,
Donner und Blitz. Sie stecken sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen, um dem Tod zu entfliehen, doch Allah umfaßt die Ungläubigen.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

05.09.2009 14:30
#2 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Nuralhuda
Die Trinitätslehre besagt, dass drei göttliche Personen gibt, bestehend aus Vater,Sohn und Heiligem Geist. Diese drei stellen aber nur einen Gott dar und jeder Christ muss zwingend an diese Doktrin glauben
Wie glaubwürdig ist eine solche Lehre, die in den göttlichen Offenbarungsschriften keine GRUNDLAGE hat???? Denn aus der Bibel geht nicht hervor , dass Jesus Gott selbst ist oder das Gott drei Personen besteht.
Im Gegenteil, es finden sich gänzlich gegenteilige Aussagen:
,, Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater,
wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber.Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. "
(Matthäus Evangelium 26, 39 )



Aus meiner Sicht,Nuralhuda, hat keine der sogenannten göttlichen Offenbarungsschriften irgendeine Grundlage. Ich bin zwar kein Christ, aber die Zeit, da ein Christ zwingend an etwas glauben muß, ist hierzulande Gott sei dank vorbei. Er entscheidet heute selbst, an was er glaubt, und an was nicht. Ich wünsche Dir, Du findest bessere Antwort als die meine.

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

05.09.2009 16:39
#3 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Schöne Antworten gibt es hier:
http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3093732
Vielleicht hilft dieser Thread dir weiter? :) Ansonsten benutze bitte immer die Suche, bevor du ein neues Thema anfängst :). Viel Spaß in diesem Forum!

***************************************************
http://dialog2punkt0.xobor.de/

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.09.2009 16:56
#4 RE: Die Trinitätslehre Antworten

In Antwort auf:
Diese drei stellen aber nur einen Gott dar und jeder Christ muss zwingend an diese Doktrin glauben



Nö - jeder Katholik sollte diesen Quatsch glauben. Aber selbst unter denen tut das nur eine traurige Minderheit...

Es gibt hier gerade mal einen einzigen gläubigen Katholiken, der jede halbe Ewigkeit mal vorbeischaut. Allen anderen ist dieses Thema -lich egal.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

05.09.2009 17:02
#5 RE: Die Trinitätslehre Antworten

ja Heidentum und Babylonien ist halt nicht so von Interesse die Trinität gab es vorallem immer im Heidentum,die Kirchväter waren allesamt Antijüdisch das zeugt schon gegen Glaubwürdigkeit
Aviel

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.325

06.09.2009 11:55
#6 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Kaum ein anderes Thema ist so ausgelutscht und ausgiebig anhand der Bibel selbst widerlegt, wie die Trinitätslehre. Das Problem ist, dass die meisten "gläubigen" Trinitarier zu sehr an ihren Traditionen haften, als dass sich um die Wahrheit bemühen könnten

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In Memory of Soul-Society

Wohl gibt es zwei Arten von Freunden und es sind diese: Käufliche und Unbezahlbare

Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

06.09.2009 14:57
#7 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Die Trinität im christentum war ja Jahrhundertelang
ausgangspunkt blutiger Kämpfe zwischen diversen christlichen Sekten und
Gruppierungen. Die Arianer und Ebioniten und Manichäer hattn eine völlig
andere Auffassung von der Natur Jesu.
Deren Auffassung entsprach derjenigen die später im Islam geprägt wurde.
Daher muss man die Entstehung des Islam bz. seine Wurzeln noch weit vor Mohammed suchen.
Und ein Teil dieser Wurzeln sind jüdisch und christlich.
Und aus meiner Sicht ist beispielsweise gerade der Glaube der Schiiten
sehr eng mit dem glauben der Arianer verwandt, so dass einige Religionswissenschaftler
von einer Identität von Arius und Ali ausgehen, und andere wenigstens eine verschmelzung
beider Gruppen in der Frühzeit des Islam vermuten.

Glaube ist Aberglaube

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

06.09.2009 22:42
#8 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zur Trinität kann man auch noch sagen wie soll das gehen?
Die Christen wollen ja gar nicht auf einen Polytheismus hinweisen also 3 Götter ,sie möchten darauf hinweisen auf den Monotheismus damit ,nur ist es etwas komisch da in 1Korinther 15 ,eindeutig im Nt festgestellt wird das nur Gott der Vater und der Sohn in der Hierachie dem Vater eindeutig unterstellt ist.

So haben die Trinitäer aus dem Nt keinen Beweis für diese Römische Lehre die im Antijudaismus gefasst wurde und seit 2000 Jahre als Dogma Bedeutung hat.
Das Paradox ist , dass die Lehre der Trinität Vater und Sohn wären
gleich-ewig, gleichmächtig in der Hierarchie und gleichen Wesens somit dem NT widerspricht.
so ergibt das dann reinen Polytheismus

שמע ישראל יהוה אלוהנו יהוה אחד

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

07.09.2009 06:38
#9 RE: Die Trinitätslehre Antworten

In Antwort auf:
Zur Trinität kann man auch noch sagen wie soll das gehen?



Ach du liebes Monster.!

Das ist wieder mal typisch. Bei anderen Glaubensihalten als den eigenen fällt auch Gläubigen auf, dass das gar nicht gehen kann.
Nur bei den eigenen nicht.

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

07.09.2009 16:39
#10 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Schau Bruder Spaghettus
das mit der Persönlichkeit des Geistes geht auch nicht so

רוח אלהים מרחפת

ruach elohim merachefet

bei sowas übersetzt man dann Gottes Geist christl. als 3 Person oder Wesen oder wie auch immer gedacht,man unterscheidet bei Geist ,Heiligen Geist ,Hauch Windgebrause usw alles nicht
macht aus allem Heiliger Geist und sieht es als dritte Trintäische Person an

dabei heißt oberes Gottes innenwohnede Kraft
oder Gottes Braus könnte man übersetzten.

die Pfarrer können zwar Hebräisch oder auch Griechisch aber die Schäfchen sind auf die Hirten angeweisen,sie können nichts dafür wenn ihnen Trinität eingetrichtert wird ,weil in de rRegel wer kann es am orginal überprüfen.

Aviel

Christian Offline



Beiträge: 174

22.09.2009 23:27
#11 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hallo Nuralhuda,

du hast geschrieben:

In Antwort auf:
"Die Trinitätslehre besagt, dass drei göttliche Personen gibt, bestehend aus Vater,Sohn und Heiligem Geist. ...Wie glaubwürdig ist eine solche Lehre, die in den göttlichen Offenbarungsschriften keine GRUNDLAGE hat????..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...taetslehre.html, 05.09.2009, 14:12 Uhr).


Ich denke, dass die Trinitätslehre schon eine Grundlage hat in der Bibel. Dein eigenes Zitat z.B.:

In Antwort auf:
"...
,, Und er ging ein Stück weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater,
wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mir vorüber.Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst. "

(Matthäus Evangelium 26, 39 )" (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...taetslehre.html, 05.09.2009, 14:12 Uhr).


Dein Zitat zeigt, dass Jesus, der Sohn, verschieden ist vom Vater; denn in diesem Zitat wird gesagt, dass Vater und Sohn je einen eigenen Willen haben ("...nicht wie ich will, sondern wie du willst."): Einen Willen zu haben ist eine Eigenschaft einer Person.
Hier in deinem Zitat sind also zwei (von drei) trinitarische(n) Personen genannt: Der Sohn und der Vater. Und diese beiden werden auch als durch und durch voneinander verschiedene, individuelle Persönlichkeiten dargestellt dadurch, dass gesagt wird, dass sie je einen eigenen Willen haben; dies bedeutet, mit anderen Worten, dass der Vater nicht der Sohn und der Sohn nicht der Vater ist. Dass aber der Sohn nicht der Vater und der Vater nicht der Sohn ist, ist Bestandteil der Trinitätslehre. Denn diese lehrt 3 voneinander verschiedene, individuelle Persönlichkeiten, deren zwei Vater und Sohn sind.

Gruss
Christian

Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

23.09.2009 00:11
#12 RE: Die Trinitätslehre Antworten

hallo christian

Wir haben über dieses Thema vieles und vieles geschrieben, und keiner weiss es 100%, es sind bis jetzt Vermutungen mehr auch nicht,
warum dieses Wort "Sohn" warum nicht Onkel? Hat jetzt Gott eine Frau? und wieso hat er aber tausende Jahre gewartet, dann hat Jesus zu uns geschickt? und wieso haben die Juden ihn umgebracht und auf sein Gesicht gespukt? und wieso konnte er sich nicht wehren? Und warum liess Adam anderen leckeckern Früchte, dass er überhaupt von diesem Apfelbaum gegessen hatte? Und wieso übernehme ich jetzt seinen Fehler, dass Gott mich bestrafen will, was ich überhaupt nicht gemacht habe? fragen über fragen, ich hoffe du mich überzeugen kannst.

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Taub, stumm und blind: So werden sie nicht umkehren. Oder es ist wie ein Gewitterregen, der vom Himmel niedergeht, voller Finsternis,
Donner und Blitz. Sie stecken sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen, um dem Tod zu entfliehen, doch Allah umfaßt die Ungläubigen.

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

23.09.2009 10:51
#13 RE: Die Trinitätslehre Antworten

ich dachte immer dass Jesus von den Römern um die Ecke gebracht wurde?

Glaube ist Aberglaube

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

23.09.2009 15:37
#14 RE: Die Trinitätslehre Antworten

In Antwort auf:
Wir haben über dieses Thema vieles und vieles geschrieben, und keiner weiss es 100%, es sind bis jetzt Vermutungen mehr auch nicht,



Freilich, die Katholiken wissen es ganz genau, und das schon seit langem!
Ich bringe mal ein bischen Licht ins Dunkel:

In Antwort auf:

Das Glaubensbekenntnis der XI. Kirchenversammlung zu Toledo (675)

Drei Personen

Wir bekennen, daß der Vater nicht gezeugt, nicht geschaffen, sondern ungezeugt
ist. Er selbst nämlich, von dem der Sohn die Geburt und der Heilige Geist den
Hervorgang empfingen, leitet von keinem seinen Ursprung ab. Er ist also selbst
die Quelle und der Ursprung der ganzen Gottheit. Er ist auch der Vater seiner
Wesenheit, indem er aus seiner unaussprechlichen Wesenheit den Sohn auf unaus-
sprechliche Weise gezeugt und doch nichts anderes, als er selbst ist, gezeugt
hat: Gott (hat) Gott (gezeugt), Licht Licht. Von ihm ist auch alle Vaterschaft
im Himmel und auf Erden.
Wir bekennen auch den Sohn, der aus dem Wesen des Vaters ohne Anfang vor der
Zeit geboren und doch nicht geschaffen wurde. Denn nie war der Vater ohne den
Sohn, nie der Sohn ohne den Vater. Und doch ist nicht der Vater vom Sohn, so
wie der Sohn vom Vater. Denn nicht wurde der Vater vom Sohn, sondern der Sohn
vom Vater gezeugt. Der Sohn ist also Gott vom Vater, der Vater aber ist Gott,
doch nicht vom Sohn. Er ist zwar der Vater des Sohnes, aber nicht Gott vom Sohn;
jener aber ist der Sohn des Vaters und Gott vom Vater. In allem aber ist der
Sohn dem Vater gleich, denn sein Geboren-werden nahm keinen Anfang, noch hörte
es auf. Unser Glaube ist auch, daß er eines Wesens mit dem Vater ist, darum
nennt man ihn auch homo-ousios, d.h. wesensgleich mit dem Vater; "homos" heißt
nämlich griechisch "eins", "ousia" aber "Wesenheit", was, wenn man es zusammen-
setzt, "eines Wesens" bedeutet. Unser Glaube ist: nicht ist der Sohn aus dem
Nichts oder aus einer anderen Wesenheit gezeugt oder geboren worden, sondern
aus dem Schoß des Vaters, d.h. aus dessen Wesenheit. Immerseiend ist also der
Vater, immerseiend auch der Sohn. Wenn er immer Vater war, hatte er immer einen
Sohn, dessen Vater er war. Darumbekennen wir denn, daß der Sohn vom Vater ohne
Anfang geboren ist. Doch nennen wir diesen Sohn Gottes nicht deswegen, weil er
vom Vater gezeugt ist, "Teil seiner zertrennten Natur", sondern wir behaupten,
daß der vollkommene Vater einen vollkommenen Sohn ohne Verminderung, ohne
Absplitterung gezeugt hat, weil es allein der Gottheit zukommt, einen (wesens)
gleichen Sohn zu haben. Auch ist dieser Sohn Gottes von Natur, nicht durch
Annahme Sohn. Man muß auch glauben, daß Gott Vater ihn weder willentlich noch
aus Zwang gezeugt hat. Denn in Gott hat kein Zwang statt, noch geht in ihm der
Wille der Weisheit voraus.


Anmerkung:
Die Glaubensweisheiten zum hl. Geist lass ich mal weg, sonst wird das Ganze
noch kompliziert.

Grüsse
Till

Stelth Offline



Beiträge: 526

24.09.2009 22:23
#15 RE: Die Trinitätslehre Antworten

In der Offenbarung(Bibel-NT) ist die rede von Sieben Geistern Gottes.

[b]Offenbarung 1:4 Johannes an die sieben Gemeinden in Asien: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Throne sind,

Offenbarung 3:1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot.

Offenbarung 4:5 Und von dem Throne gehen Blitze und Stimmen und Donner aus, und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron; das sind die sieben Geister Gottes.

Offenbarung 5:6 Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, das sind die sieben Geister Gottes, ausgesandt über die ganze Erde.

Wie soll man sich dann das erklären? Von der Trinität kann man gar nicht mehr reden.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Christian Offline



Beiträge: 174

24.09.2009 22:58
#16 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hallo Nuralhuda, hallo kadesch,

ihr habt folgendes geschrieben:

In Antwort auf:
"...wieso haben die Juden ihn umgebracht...? ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...etslehre-1.html, 23.09.2009 oo:11 Uhr).
"ich dachte immer dass Jesus von den Römern um die Ecke gebracht wurde?" (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...etslehre-2.html, 23.09.2009 10:51 Uhr).


Die Beantwortung eurer Frage findet ihr unter http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...ias-quot-1.html, 24.09.2009 12:15 Uhr.

Gruss
Christian

Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

24.09.2009 23:29
#17 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hab keine Antwort gefunden

______________________________________________
Taub, stumm und blind: So werden sie nicht umkehren. Oder es ist wie ein Gewitterregen, der vom Himmel niedergeht, voller Finsternis,
Donner und Blitz. Sie stecken sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen, um dem Tod zu entfliehen, doch Allah umfaßt die Ungläubigen.

Christian Offline



Beiträge: 174

24.09.2009 23:59
#18 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hallo Nuralhuda,

In Antwort auf:
Hab keine Antwort gefunden


Verkürzt lautet die Antwort: Sowohl Juden als auch Römer haben Jesus umgebracht.

Gruss
Christian

Christian Offline



Beiträge: 174

25.09.2009 00:02
#19 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hallo an alle (insbesondere an alle allfällig mitlesenden Zeugen Jehovas),

die folgende Darstellung belegt, dass die Bibel die Dreieinigkeit lehrt.
„Interessant“ an dieser Darlegung ist besonders, dass sie mit Zitaten aus der Neue-Welt-Übersetzung unterlegt ist.
Die Neue-Welt-Übersetzung ist die Bibelübersetzung der Zeugen Jehovas. Die Zeugen Jehovas lehnen die Dreieinigkeit Gottes bekanntlich auf das Schärfste ab, obwohl ihre Bibel, die Neue-Welt-Übersetzung, sie eigentlich lehrt. Denn obwohl die Neue-Welt-Übersetzung oft falsch übersetzt ist – und bezeichnenderweise gerade an den Stellen, wo es im Hinblick auf die Frage „Trinität in der Bibel: Ja oder nein?“ absolut entscheidend ist, wie man die betreffende Stelle übersetzt -, so enthält selbst sie noch die Trinität, wie der nun folgende Gedankengang zeigen soll.

Was die Neue-Welt-Übersetzung über die wahre Anbetung Jehovas lehrt

(Vorbemerkung: Alle Bibelzitate stammen aus der „Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift“ (Online-Bibel) der Zeugen Jehovas.)

Lieber Leser, liebe Leserin,

im 1. Thessalonicherbrief heisst es über das Beten: „Betet unablässig.“ (1. Thess. 5,17). Aber wie soll man beten? Und vor allem: Zu wem darf man als Christ beten?

1) Um diese Frage zu beantworten, schauen wir in der Bibel nach. Im Matthäusevangelium finden wir die Antwort auf unsere Frage aus dem Munde des Herrn Jesus: „…es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen‘“ (Matthäus 4,10). Und: „…Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova...Jehova, deinen Gott, solltest du fürchten, und ihm solltest du dienen, …Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, …(denn Jehova, dein Gott in deiner Mitte, ist ein Gott, der ausschliessliche Ergebenheit fordert), damit nicht der Zorn Jehovas, deines Gottes, gegen dich entbrennt und er dich von der Oberfläche des Erdbodens hinweg vertilgen muss“ (5. Mose 6,4.13-15).
Die Bibel, das an uns Menschen geoffenbarte Wort Gottes, lehrt also, dass wir Gott anbeten sollen. Und zwar ihn und nur ihn allein.

2) Dass man nur Gott anbeten soll, wird auch an anderen Stellen in der Bibel gelehrt, z.B. im Bibelbuch „Offenbarung“. Dort will Johannes einen Engel anbeten: „…ich, Johạnnes,…fiel…nieder, um vor den Füssen des Engels anzubeten, ...Er aber sagt zu mir: „…Tu das nicht! Ich bin nichts weiter als ein Mitsklave von dir und von deinen Brüdern, die Propheten sind, ...Bete Gott an!““ (Offenbarung 22,8-9).
Wir sehen an diesen 2 Versen nicht nur, dass man nur Gott anbeten soll, sondern auch, warum: Weil derjenige, den Johannes anbetet, ein Engel ist. Engel gehören zur Schöpfung. Wir aber sollen nicht die Schöpfung, sondern nur den Schöpfer anbeten, denn: „Ihr sollt nicht anderen Göttern nachgehen, …(denn Jehova, dein Gott in deiner Mitte, ist ein Gott, der ausschliessliche Ergebenheit fordert), …“ (5. Mose 6,14-15). Wenn wir also die Schöpfung oder Teile von ihr (z.B. Engel oder Götzenbilder) anbeten würden, dann würden wir etwas neben Gott anbeten und somit „anderen Göttern nachgehen“.

3) Das griechische Wort für „anbeten“ heisst „proskyneo“ (das deutsche Fremdwort „Proskynese“ (Anbetung) ist davon abgeleitet); wenn man dieses Wort in einem griechischen Wörterbuch nachschaut, so findet man neben „anbeten“ auch die Ausdrücke „sich niederwerfend jemandem die Füsse küssen“ oder „jemandem huldigen“ als Übersetzungen für „proskyneo“. Dennoch bedeutet „proskyneo“ immer, dass man die Sache oder die Person, der man Proskynese zollt, göttlich verehrt bzw. als Gott anbetet.
Proskynese (Anbetung) gezollt wird z.B.
a) Gott: „…‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten (griech. proskyneo), und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.‘“ (Matthäus 4,10). „[Jesus sprach…]: „Glaube mir, Frau: Die Stunde kommt, in der ihr den Vater weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet (griech. proskyneo). Ihr betet an (griech. proskyneo), was ihr nicht kennt; wir beten an (griech. proskyneo), was wir kennen, denn die Rettung ist aus den Juden.“ (Johannes 4,21-22). „Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebenden Geschöpfe fielen nieder und beteten Gott an (griech. proskyneo), der auf dem Thron sitzt, …“ (Offenbarung 19,4).
b) Satan: (Satan möchte, dass der Herr Jesus ihn anbetet:)„Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist (griech. proskyneo).““ (Matthäus 4,9).
c) satanischen Wesen: „Aber die übrigen der Menschen, die durch diese Plagen nicht getötet wurden, bereuten die Werke ihrer Hände nicht, so dass sie die Dämọnen nicht [mehr] angebetet hätten (griech. proskyneo) sowie die Götzen aus Gold und Silber und Kupfer und Stein und Holz, die weder sehen noch hören, noch gehen können;“ (Offenbarung 9,20).
d) Engeln: „…ich, Johạnnes,…fiel…nieder, um vor den Füssen des Engels anzubeten (griech. proskyneo), ...“ (Offenbarung 22,8).

Der Grund, warum man Engel nicht anbeten darf, wurde bereits oben unter Punkt 2 angegeben; dass es sich bei der Anbetung von Satan und satanischen Wesen um eine falsche Anbetung handelt, versteht sich für den bibelgläubigen Christen von selbst.

4) Wir finden aber in der Bibel noch eine weitere Form falscher Anbetung, nämlich die Anbetung von Menschen: „Als Petrus eintrat, kam ihm Kornelius entgegen, fiel ihm zu Füssen und huldigte (griech. proskyneo) ihm. Petrus aber hob ihn auf und sprach: „Steh auf; ich selbst bin auch ein Mensch.“ (Apostelgeschichte 10,25-26).
Kornelius will Petrus anbeten (griech. proskyneo), aber dieser korrigiert sofort das Verhalten des Kornelius, indem er ihn darauf hinweist, dass er – wie Kornelius selber auch - nur ein Mensch ist: Menschen sind Teil der Schöpfung und dürfen darum nicht angebetet werden!

5) Eine weitere Person wird in der Bibel mehrfach angebetet (griech. proskyneo) : Jesus Christus!
„…ein Aussätziger trat herzu und begann ihm zu huldigen (griech. proskyneo), indem er sprach: „Herr, wenn du nur willst, so kannst du mich rein machen.“ Und so streckte er [seine] Hand aus, rührte ihn an und sagte: „Ich will es. Werde rein!“ Und sogleich wurde er von seinem Aussatz gereinigt. Dann sagte Jesus zu ihm: „Sieh zu, dass du es niemandem erzählst, sondern geh, zeig dich dem Priester, und bringe die Gabe dar, die Moses bestimmt hat, zu einem Zeugnis für sie.““ (Matthäus 8,1-4). „Während er ihnen diese Dinge sagte, …da begann ein gewisser Vorsteher, der sich genähert hatte, ihm zu huldigen (griech. proskyneo) und zu sprechen: „Jetzt muß wohl meine Tochter tot sein; doch komm und lege ihr die Hand auf, und sie wird zum Leben kommen.“ Da stand Jesus auf und schickte sich an, ihm zu folgen, …“ (Matthäus 9,18-19). „…die Jünger…schrien vor Furcht. Und nachdem sie in das Boot gestiegen waren, ließ der Windsturm nach. Die im Boot waren, huldigten (griech. proskyneo) ihm dann, indem sie sprachen: „Du bist wirklich Gottes Sohn.“ Und sie fuhren hinüber und kamen in Genezareth ans Land.“ (Matthäus 14,26.32-34). „Dann näherte sich ihm die Mutter der Söhne des Zebedäus mit ihren Söhnen, huldigte (griech. proskyneo) ihm und erbat sich etwas von ihm. Er sprach zu ihr: „Was willst du?“ Sie sagte zu ihm: …“ (Matthäus 20,20-21). „Jesus hörte, dass sie ihn hinausgeworfen hatten, und als er ihn fand, sprach er: „Glaubst du an den Menschensohn?“ Der [Mann] antwortete: „Und wer ist es, Herr, damit ich an ihn glaube?“ Jesus sprach zu ihm: „Du hast ihn gesehen, und übrigens, der mit dir redet, der ist es.“ Darauf sagte er: „Ich glaube [an ihn], Herr.“ Und er huldigte (griech. proskyneo) ihm. Und Jesus sagte: „Zu [diesem] Gericht bin ich in diese Welt gekommen: damit die, die nicht sehen, sehen könnten und die, die sehen, blind würden.““ (Johannes 9,35-39). „…Maria Magdalene und die andere Maria…liefen, um es seinen Jüngern zu berichten. Und siehe, Jesus begegnete ihnen und sprach: „Guten Tag!“ Sie traten herzu und fassten ihn bei den Füssen und huldigten (griech. proskyneo) ihm. Da sprach Jesus zu ihnen: „Fürchtet euch nicht! Geht, berichtet meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa fortgehen sollen; und dort werden sie mich sehen.“ (Matthäus 28,1.8-10). „Die elf Jünger dagegen gingen nach Galiạ̈a zu dem Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte, und als sie ihn sahen, huldigten (griech. proskyneo) sie ihm, einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden.“ (Matthäus 28,16-18). „Während er sie segnete, schied er von ihnen und wurde zum Himmel emporgetragen. Und sie huldigten (griech. proskyneo) ihm und kehrten mit grosser Freude nach Jerusalem zurück.“ (Lukas 24,51-52). „Wenn er aber seinen Erstgeborenen wiederum in die bewohnte Erde einführt, sagt er: „Und alle Engel Gottes sollen ihm huldigen (griech. proskyneo).““ (Hebräer 1,6; der „Erstgeborene“ ist Jesus Christus). „„Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm sei der Segen und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht für immer und ewig.“ Und die vier lebenden Geschöpfe sprachen dann: „Amen!“, und die Ältesten fielen nieder und beteten an (griech. proskyneo).“ (Offenbarung 5,13-14; das „Lamm“ ist Jesus Christus).

6) Oben unter den Punkten 2 und 4 haben wir die Anbetung von Engeln und Menschen besprochen und festgestellt, dass beide Formen der Anbetung falsch sind, denn sowohl bei einem Engel als auch bei einem Menschen handelt es sich um einen Teil der Schöpfung und als solcher darf weder der eine noch der andere angebetet werden. Weiter bemerkenswert ist an den Punkten 2 und 4, dass der fälschlicherweise Angebetete den Anbetenden auf seinen Irrtum bezüglich der wahren Anbetung hinweist: So korrigiert der Engel den Johannes und Petrus den Kornelius; und beide tun dies nicht erst nach einer gewissen Zeit, sondern augenblicklich.
Was für eine Schlussfolgerung kann nicht nur, sondern muss nun gezogen werden, wenn wir die unter Punkt 5 aufgeführten Anbetungen Jesu Christi im Lichte dieser Überlegungen betrachten?
Man kommt zur Schlussfolgerung, dass alle diese Anbetungen Jesu Christi wahre Anbetungen waren. Denn nirgends korrigiert der Herr Jesus die Personen wegen ihrer Anbetung, sondern lässt sie gewähren. Warum massregelt er die Jünger nicht, als sie ihn im Boot anbeten, nachdem er den Sturm gestillt hat? Warum erfüllt er dem Aussätzigen seinen in der Anbetung geäusserten Wunsch nach Heilung augenblicklich, statt ihn auf seine falsche Anbetung hinzuweisen, die den Aussätzigen – vorausgesetzt, sie wäre falsch gewesen – um sein ewiges Heil gebracht hätte: Was hätte es nämlich dem Aussätzigen genützt, wenn er die ganze Welt gewonnen hätte (sprich: geheilt worden wäre), aber seine Seele verloren hätte (Markus 8,36), wo doch Götzendiener – und solche, die falsch anbeten, sind Götzendiener (siehe dazu oben unter Punkt 2!) – das Reich Gottes nicht ererben werden (1. Korinther 6,9-10)? Die Antwort muss lauten: Weil alle diese Anbetungen wahre Anbetungen waren.
Wenn aber alle diese Anbetungen wahre Anbetungen waren, so folgt daraus, dass der Herr Jesus weder ein Engel noch nur ein Mensch war. Denn Engel und blosse Menschen dürfen nicht angebetet werden (siehe oben unter den Punkten 2 und 4!). Es bleibt nur eine Lösungsmöglichkeit: Jesus Christus war Gott selber, der in Menschengestalt unter den Menschen geweilt hat. Darum liess er die Anbetungen geschehen, weil er selber Gott war; denn Gott darf man anbeten (siehe dazu oben unter Punkt 1!).
Dass der Messias einst als Mensch und Gott zugleich erscheinen würde, hatte die Bibel schon im Alten Testament vorausgesagt: „Denn ein Kind ist uns geboren worden, …;“ (Jesaja 9,6): Folglich wird er Mensch sein; „…sein Name wird genannt werden: …Starker Gott, ...“ (Jesaja 9,6): Folglich wird er Gott sein. Diese Prophezeiung hat sich also erfüllt.

7) Unserem Verstand erscheint es widersprüchlich, dass der eine Gott in drei Personen auseinandertritt (Vater, Sohn und Heiliger Geist), wobei trotzdem alle drei Personen wieder der eine Gott sind. Aber die Heilige Schrift, wenn man sie wortwörtlich das sagen lässt, was sie sagt, lehrt diese Dreieinigkeit. Wer sagt, dass Jesus Christus ein Teil der Schöpfung - z.B. ein Engel - ist, dem werden die oben unter Punkt 5 aufgeführten Anbetungsszenen zu einem unlösbaren Rätsel, denn in ihnen lägen uns Paradebeispiele an Götzendienerei vor, wenn Jesus nicht Schöpfer(gott), sondern Teil der Schöpfung wäre. Darum wird es ein wahrer Christ mit dem Apostel Paulus halten, der bekannte: „…ich glaube [alles], was im GESETZ dargelegt ist und in den PROPHETEN geschrieben steht;“ (Apostelgeschichte 24,14), und der Bibel alles getreulich glauben, was in ihr geschrieben steht, auch wenn sein Verstand etwas nicht durch und durch zu fassen imstande ist.

8) Dass der Heilige Geist nicht einfach die unpersönliche „(Wirk)Kraft“ Gottes, sondern eine eigene göttliche Person neben Vater und Sohn ist, lässt sich daran erkennen, dass er einen eigenen Willen hat und demzufolge eigenständig darüber entscheiden kann, wem er welche Gabe austeilt: „Alle diese Wirkungen aber ruft ein und derselbe Geist hervor, indem er eine Austeilung jedem entsprechend vornimmt, so wie er will.“ (1. Korinther 12,11).
Dass der Heilige Geist identisch ist mit Gott, geht daraus hervor, dass der Apostel Paulus in Apostelgeschichte 28,25-26 von einer Aussage im Alten Testament sagt, dass sie vom Heiligen Geist gemacht worden sei: „„Treffend hat der heilige Geist durch Jesaja, den Propheten, zu euren Vorvätern geredet, indem er sprach: …“; wenn man aber im Alten Testament nachschaut, so hat Jesaja nicht die Stimme des Geistes Gottes, sondern die Stimme von Gott selbst gehört: „…ich hörte…die Stimme Jehovas sagen: …er sagte…“ (Jesaja 6,8-9). Daraus lässt sich erkennen, dass der Heilige Geist auch Gott ist.

9) Wir Menschen sind von Natur aus alle Sünder; es gibt keinen einzigen, der das nicht wäre: „„…Es gibt keinen gerechten [Menschen], auch nicht einen;“ (Römer 3,10). Gott aber ist ein gerechter Gott und so müsste er uns unserer Sünden wegen alle töten, wie die Bibel lehrt: „…der Lohn, den die Sünde zahlt, ist [der] Tod, …“ (Römer 6,23). Aber Gott hat uns Menschen geliebt und gewollt, dass wir gerettet werden und trotzdem das ewige Leben ererben dürfen. Für die von uns Menschen angehäufte Sündenschuld musste aber trotzdem jemand bezahlen, denn ungesühnt konnte Gott unsere Sündenschuld nicht lassen, sonst wäre er kein gerechter Gott mehr gewesen. Wir Menschen hätten diese Sühne allerdings niemals bewerkstelligen können, denn wir sind alle Sünder.
So hat Gott seinen Sohn in diese Welt geschickt, um für unsere Sünden zu bezahlen, damit wir Frieden haben könnten. Wie ergreifend sind doch diese Worte aus Jesaja 53: „Er war verachtet…, ein Mann, bestimmt für Schmerzen und für das Vertrautsein mit Krankheit. ...Er war verachtet, und wir hielten ihn für nichts. Wahrlich, unsere Krankheiten hat er selbst getragen; und was unsere Schmerzen betrifft, er hat sie auf sich geladen...Aber er wurde für unsere Übertretung durchstochen; er wurde für unsere Vergehungen zerschlagen. Die Züchtigung, die zu unserem Frieden diente, [lag] auf ihm, und seiner Wunden wegen ist uns Heilung geworden. Wie Schafe sind wir alle umhergeirrt; wir haben uns ein jeder auf seinen eigenen Weg gewandt; und Jehova selbst hat unser aller Vergehung ihn treffen lassen.“ (Jesaja 53,3-6). Sein Tod hat den Vorhang unserer Sünde zerrissen, der uns von Gott trennte, und uns mit Gott versöhnt, d.h. zu Kindern Gottes gemacht, sodass wir eine persönliche Beziehung mit Gott haben können und zu ihm sagen dürfen: „„Abba, Vater!““ (Römer 8,15).
Und so erkennen wir im Herrn Jesus unseren Erlöser, den wir für unseren Frieden und unsere Freude im Gebet loben und ihm dafür im Gebet danken dürfen. Wir dürfen nicht nur zum Vater, sondern auch zu seinem Sohn Jesus Christus beten, denn er ist unser Gott und Heiland, wie dies auch die Neue-Welt-Übersetzung lehrt (siehe oben unter den Punkten 1 bis 6!).
Zur Neue-Welt-Übersetzung ist allerdings anzumerken, dass sie sehr ungeeignet ist, um uns erkennen zu lassen, dass Jesus Christus Gott ist. Denn es finden sich in der Neue-Welt-Übersetzung viele Stellen, die falsch übersetzt sind, sodass man, wenn man diese Stellen liest, zum Schluss kommen muss, dass Jesus Christus ein Geschöpf und somit ein Teil der Schöpfung und nicht (der Schöpfer)Gott ist; so heisst es von Jesus Christus z.B. in Kolosser 1,15 nach der Neue-Welt-Übersetzung: „Er ist…der Erstgeborene aller Schöpfung;“. Diese Übersetzung lässt einen zum Schluss kommen, dass Jesus Teil der Schöpfung ist bzw. zur Schöpfung gehört. Wie wir oben unter den Punkten 1 bis 8 gezeigt haben, ist dies aber gerade nicht der Fall: Jesus ist Gott und kann somit gar nicht ein Teil der Schöpfung sein. Darum lautet die richtige Übersetzung von Kolosser 1,15 (nach der Lutherübersetzung 1984): „Er ist…der Erstgeborene vor aller Schöpfung“ (diese Übersetzung ist übrigens auch grammatikalisch korrekt, denn die griechische Genitivform „pases ktiseos“ ist mehrdeutig!). Wenn man daher die Wahrheit nicht nur über Gott, sondern auch über Jesus Christus erfahren will, sollte man deshalb neben der Neue-Welt-Übersetzung immer auch eine bessere Übersetzung der Bibel (z.B. Schlachter 2000) konsultieren oder die Neue-Welt-Übersetzung ganz weglassen, denn wie gezeigt: Die Neue-Welt-Übersetzung enthält viele fehlerhafte Aussagen über Gott. Und wenn wir eine oftmals fehlerhafte Bibelübersetzung lesen, dann bekommen wir auch ein dementsprechend fehlerhaftes Bild von Gott und dementsprechend fehlerhaft wird unsere Anbetung.

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

25.09.2009 00:19
#20 RE: Die Trinitätslehre Antworten

In Antwort auf:
Jehova, deinen Gott



Nun einen Gott der Jehova heißt gibt es nicht ,dies war eine Fehlübersetzung da man die Vokale nicht kannte,
und Trinität passt auch nicht 1 Korinther 15
ansonsten zu welcher Gruppe willst du Leute bekehren?
Trinität würde auch voraussetzten das wir Juden seit 5770 Jahren zu blöd sind ,zu wissen wer Gott für uns ist.
Dann kommen paar Heiden die uns aufklären müßen ,das das eigene Volk seinen Gott nicht kennt,
Aviel

Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

25.09.2009 01:08
#21 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hallo Christian

Falls du ein Zeuge Jehovas bist, und ich gehe davon aus, dass du einer bist,meine Frage an dich:
wieso dürfen die Gebete nur durch Jesus Christus an Gott gerichtet werden, angebetet wird jedoch nicht an Gott selbst. Und nur durch Jesus erlangt der christ Vergebung von Sündenschuld (Erbsünde).Und ihr glaubt, dass Jesus an einem Pfahl und nicht an einem Kreuz hingerichtet war, wo steht das? steht es in der Bibel? Euer Bibel lehnt die Lehre der Dreifaltigkeit sowie der Quran auch ,und glaubt an einem allmächtigen und ewigen Gott genau wie die Muslime an Allah? ist das nicht das gleiche wie Jehova?

Gruß

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Taub, stumm und blind: So werden sie nicht umkehren. Oder es ist wie ein Gewitterregen, der vom Himmel niedergeht, voller Finsternis,
Donner und Blitz. Sie stecken sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen, um dem Tod zu entfliehen, doch Allah umfaßt die Ungläubigen.

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

25.09.2009 01:20
#22 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Nuralhuda
Falls du ein Zeuge Jehovas bist, und ich gehe davon aus


Zitat von Christian
Hallo an alle (insbesondere an alle allfällig mitlesenden Zeugen Jehovas),


...
Wunderst du dich eigentlich, dass Niemand dich ernst nehmen kann, Nuralhuda?

__________________________________________________
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Stelth Offline



Beiträge: 526

25.09.2009 08:58
#23 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Aviel

In Antwort auf:
Jehova, deinen Gott


Nun einen Gott der Jehova heißt gibt es nicht ,dies war eine Fehlübersetzung da man die Vokale nicht kannte,
und Trinität passt auch nicht 1 Korinther 15
ansonsten zu welcher Gruppe willst du Leute bekehren?
Trinität würde auch voraussetzten das wir Juden seit 5770 Jahren zu blöd sind ,zu wissen wer Gott für uns ist.
Dann kommen paar Heiden die uns aufklären müßen ,das das eigene Volk seinen Gott nicht kennt,
Aviel




Das ist ein jahrtausende altes Problem. Ihr Juden seid zu stolz um sich etwas sagen zu lassen.
Aber trotzdem danke, ihr habt uns den Messias hervorgebracht.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Stelth Offline



Beiträge: 526

25.09.2009 09:07
#24 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Zitat von Christian
Hallo an alle (insbesondere an alle allfällig mitlesenden Zeugen Jehovas),



Hi auch. Aber ich bin kein Jehovas Zeuge.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Christian Offline



Beiträge: 174

25.09.2009 09:07
#25 RE: Die Trinitätslehre Antworten

Hallo Nuralhuda,

a) du hast geschrieben:

In Antwort auf:
"...Falls du ein Zeuge Jehovas bist, und ich gehe davon aus, dass du einer bist, ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...etslehre-2.html, 25.09.2009 01:08 Uhr).


Ich bin kein Zeuge Jehovas; Zeugen Jehovas lehnen die Dreieinigkeit/Dreifaltigkeit (Trinität) Gottes völlig ab, obwohl sie in der Bibel verankert ist.

b) Weiter hast du geschrieben:

In Antwort auf:
"...wieso dürfen die Gebete nur durch Jesus Christus an Gott gerichtet werden, angebetet wird jedoch nicht an Gott selbst. ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...etslehre-2.html, 25.09.2009 01:08 Uhr).


Nun: Wie geht das mit der Anbetung?

1. Man darf nur Gott anbeten.
2. Gott ist dreieinig/dreifaltig: (Gott)Vater, (Gott)Sohn und (Gott)Heiliger Geist.
3. Wenn man nur Gott anbeten darf und sowohl der Vater, der Sohn als auch der Heilige Geist Gott sind, darf man sie alle 3 anbeten.

Zu Punkt 3. kann man noch folgendes sagen: Zum Heiligen Geist darf man beten, allerdings wird das bei bibeltreuen Christen (fast) nie getan; der Grund dafür ist, dass man in der Bibel meines Wissens keinen Beleg findet, wohl aber Belege dafür, dass der Sohn, also Jesus Christus, und der Vater angebetet werden. Aber wie gesagt: Es wäre nicht grundsätzlich falsch zum Heiligen Geist zu beten.

Die Zeugen Jehovas glauben nicht an einen dreieinigen Gott; darum ist Jesus Christus für sie nicht Gott und damit auch keine göttliche Person. Den Heiligen Geist halten sie, entgegen biblischer Aussagen, nicht einmal für eine Person - geschweige denn für eine göttliche Person -, sondern für die Kraft Gottes; soweit ich mich an Gespräche mit Zeugen Jehovas zu erinnern vermag, vergleichen sie die Wirkung des Heiligen Geistes in der Welt mit Elektrizität, die von einem Kraftwerk ausgeht (wobei das Kraftwerk in diesem Vergleich dann Gott entsprechen würde).
Weil die Zeugen Jehovas glauben, dass man nur Gott anbeten darf, gleichzeitig aber Jesus Christus und den Heiligen Geist nicht für Gott halten, so ziehen sie daraus die Schlussfolgerung, dass man Jesus Christus und den Heiligen Geist nicht anbeten darf.

Diese Schlussfolgerung der Zeugen Jehovas wäre nur dann richtig, wenn Jesus Christus und der Heilige Geist wirklich nicht Gott wären. Wie die Bibel aber lehrt, sind Jesus Christus und der Heilige Geist Gott/göttliche Personen und dürfen demzufolge angebetet werden.
Für die Anbetung des Heiligen Geistes findet sich, soweit mir bekannt, kein Beispiel in der Bibel. Für die Anbetung Jesu Christi dagegen finden sich Beispiele, die ich zitiert habe unter Punkt 5) unter http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...etslehre-2.html, 25.09.2009 00:02 Uhr.

Gruss
Christian

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