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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 233 Antworten
und wurde 11.467 mal aufgerufen
 Christentum
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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

30.09.2009 11:07
#76 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Ok nur solche terroristieren 1000 Leute ,
Ich finde es unverantwortlich ,Menschen dermaßen in die Irre gehen zu lassen,für dich nicht wichtig weil du sowieso nicht an Gott glaubst,aber für jemanden der ihn Ernst nimmt,ist es unverantwortlich,
ich habe schon Erfahrungen mit Evangelik. gemacht,wie sehr da doch mit Gottes Wort und angeblichen inspiration gedroht wird,verdammt ,verworfen und geflucht wird.

Selbst wenn du Religion weg läßt ,und die Psychologie nimmtst sieht man schlimme Auswirkungen von Fluchen,und verdammen und verwerfen,ausgrenzen

als Soziale und Psychische Folgen

Von der Bibel her sieht man wie ernst es Gott selber sieht,als Biliam Israel verfluchen wollte,das Gott alles tat dies selber zu verhindern.

Nur eben die meisten können nicht griechisch und damit haben Menschen die es können Macht über die Schäfchen denen die ihnen willig im vertrauen folgen.
Es gehört für mich auch dabei ,nicht wegzusehen.Auch Unterlassung ist nicht koscher.

Vorallem weil grade ein falsches Verständnis der Schrift des Nt (von ihm sprech ich jetzt nur)doch zu unendlichem Leid geführt hat,grade an uns

Deshalb ist das Gepräch mit Christen und Aufklärung grade gut , auch wenn die meisten einen dafür hassen,aber es gibt auch die die nachdenken und selber weiter forschen.

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.09.2009 13:53
#77 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Das interessiert mich nun wirklich mal.

Was ist den die psychologisch schlimmen Auswirkungen von Fluchen und Verdammen?
Welcher Psyhchologe behauptet das und welche Gründe führt er an?

Christian Offline



Beiträge: 174

02.10.2009 01:22
#78 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Hallo Aviel,

du hast geschrieben:

In Antwort auf:
"...Apostelgeschichte 9,7
...
dann Apostelgeschichte 22,9..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...er-Bibel-4.html, 29.09.2009 21:10 Uhr).

"...danach noch erzählt er an der einen Stelle er wollte nach Jerusalem
an einer anderen Stelle direkt danach nach Arabien
...

Aviel" (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...er-Bibel-4.html, 29.09.2009 21:33 Uhr).


Die folgende Stelle aus dem Galaterbrief löst diesen scheinbaren Widerspruch auf:

In Antwort auf:
"15 Als es aber Gott wohlgefiel..., 16 dass er seinen Sohn offenbarte in mir, ...da besprach ich mich nicht erst mit Fleisch und Blut, 17 ging auch nicht hinauf nach Jerusalem..., ...sondern zog nach Arabien und kehrte wieder zurück nach Damaskus. 18 Danach...kam ich hinauf nach Jerusalem, ..." (Galaterbrief 1,15-18).


Die zeitliche Abfolge lautet also:

1. Offenbarungserlebnis vor der Stadt Damaskus (Verse 15-16: Als es aber Gott wohlgefiel..., dass er seinen Sohn offenbarte in mir, ...).

2. Paulus kommt nach Damaskus.

3. Paulus geht noch nicht nach Jerusalem, sondern vorerst einmal nach Arabien (Vers 17: ging...nicht hinauf nach Jerusalem..., sondern zog nach Arabien...).

4. Paulus kommt aus Arabien wieder zurück nach Damaskus (Vers 17: ...zog nach Arabien und kehrte wieder zurück nach Damaskus.).

5. Erst danach geht er von Damaskus nach Jerusalem (Vers 18: Danach...kam ich hinauf nach Jerusalem, ...).

Du hast davon als von einem Widerspruch im Neuen Testament gesprochen:

In Antwort auf:
"Habe mal ein Widerspruch..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...er-Bibel-4.html, 29.09.2009 21:10 Uhr).


Und darum zweiflerisch gefragt:

In Antwort auf:
"...was ist daran unfehlbares Gotteswort...?" (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...er-Bibel-4.html, 29.09.2009 21:33 Uhr).


Ich darf dir zur Antwort geben: Alles daran ist unfehlbares Gotteswort. Es gibt hinsichtlich Apostelgeschichte 9, Apostelgeschichte 22 und Galater 1 gar keinen Widerspruch darüber, wo Paulus nach seinem Offenbarungserlebnis vor Damaskus hinging.

Gruss
Christian

Christian Offline



Beiträge: 174

28.01.2010 02:58
#79 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
"Widerspruch 58

Als die Israelis in Sittim Hurerei mit den Töchtern Moabs und Abgötterei begingen,
bestrafte sie Gott mit einer Plage. Wie viele kamen dabei um?

a) 24.000 (4. Mose 25:1,9)
b) 23.000 (1. Korinther 10:8)" (Quelle: http://www.way-to-allah.com/dokument/101...n_der_Bibel.pdf, Seite 12).


Um diesen Widerspruch auszuräumen, gebe ich als erstes einmal die zitierten Verse wieder:

Zitat
"Und Israel ließ sich in Sittim nieder; und das Volk fing an, Unzucht zu treiben mit den Töchtern der Moabiter, ...Die [Zahl derer] aber, die an dieser Plage starben, war 24 000." (4. Mose 25,1.9).
"Laßt uns...nicht Unzucht treiben, so wie etliche von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag 23 000." (1. Korintherbrief 10,8).


Wieviele Tage lang genau die "Plage" dauerte, darüber sagen die beiden Stellen nichts aus. Aber es müssen mindestens 2 Tage gewesen sein, denn wenn man auf die gemäss 4. Mos 25,9 insgesamt 24 000, die an dieser "Plage" starben, kommen will, braucht man mindestens einen zweiten Tag, an dem 1 000 starben, um mit den 23 000, die gemäss 1. Kor 10,8 an einem (einzigen) Tag starben, zusammen auf 24 000 Todesopfer zu kommen. Also:

23000 Tote (gemäss 1. Kor 10,8 während eines einzigen Tages)
+ 1000 Tote (gemäss 4. Mos 25,9 während mindestens 1 weiteren Tages)
= 24000 Tote (gemäss 4. Mos 25,9 während der ganzen Zeitdauer der "Plage" von mindestens 2 Tagen)

Ein Widerspruch läge bei diesen beiden Versen nur dann vor, wenn die verschiedenen Zahlenangaben (also 23 000 bzw. 24 000) sich auf die genau gleiche Zeitdauer/den genau gleichen Zeitraum beziehen würden, wenn also die Rede wäre entweder von a) "24 000 Toten an einem Tag" in 4. Mos 25,9 oder b) "23 000 Toten während der ganzen Dauer der Plage" in 1. Kor 10,8.

Es ist aber weder a) noch b) der Fall, sondern die Bibel spricht von einer Gesamtzahl von 24 000 Toten während der ganzen Dauer der Plage (4. Mos 25,9), wobei an einem einzigen Tag der ganzen Dauer der Plage 23 000 starben (1. Kor 10,8). Weil die Totenzahlen sich nicht auf den gleichen Zeitraum beziehen, kann man also nicht von einem Widerspruch zwischen 4. Mos 25,9 und 1. Kor 10,8 sprechen.

Gruss
Christian

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

28.01.2010 07:41
#80 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Es gibt für jeden Widerspruch irgendwelche Erklärungen und seien sie noch so Abstruß!

---------------------------------------------

Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

28.01.2010 08:24
#81 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Muss leider noch was ergänzen:

Es ist außerdem fraglich, dass wenn ein allmächtiger Gott existiert, warum er es zum Deibel nicht schafft, seinen Propheten/Bibelschreibern die richtigen Angaben zu nennen. Es ist doch sehr fraglich, warum so viele scheinbare Widersprüche existieren, die erstmal erklärt werden müssen. Das hat nichts damit zu tun, dass Gott möchte, das wir glauben, denn so blöd kann der nicht sein, dass der von uns ernsthaft verlangt, das wir unser Gehirn abschalten und blindlinks folgen, so wie das gerne Religiöse behaupten. Vertrauen bedeutet nicht, dass man jemanden blind glaubt, sondern Vertrauen entwickelt sich, wenn man jemanden gut kennt und Erfahrung mit ihm gemacht hat. Bei Gott hat man jedoch den Eindruck, dass er blinden Gehorsam verlangt, denn er nennt selten Gründe für sein halten, ist notorisch Eifersüchtig und schafft es einfach nicht Angaben in seinem "lieben Brief" zu schreiben, ohne das 1000 Religionsgemeinschaften dies erst - auch noch unterschiedlich - interpretieren müssen.
[Mal davon abgesehen, das Gott dann noch verlangt, das man die Wahrheit findet. Dazu hat man in seinem kurzen Leben überhaupt nicht die Zeit all die 1000 christlichen Gruppierungen zu prüfen und dann wären da noch die 1000 muslimischen, 1000 fernöstlichen Gruppierungen]

Und dann kommt noch hinzu, dass er Strafe über Generation um Generation bringt und seit Jahrtausenden das "Ende" verkündet, damit die Menschen endlich zu ihm kommen.

Ein komischer Gott ist das...

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 11:41
#82 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Kleiner Hinweis:

Man kann Glauben haben und trotzdem das Gehirn an lassen.
Um Erklärungen über vermeintliche Widersprüche zu verstehen muss man denken!
Man versucht dann etwas zu verstehen (denken), das nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann ( Glauben).
Wenn im Deutschunterricht gefragt wird was der Dichter gemeint haben könnte, dann kann man das auch nicht beweisen, weil die meistens schon tot sind.

Pest Offline



Beiträge: 657

28.01.2010 11:55
#83 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Wenn im Deutschunterricht gefragt wird was der Dichter gemeint haben könnte, dann kann man das auch nicht beweisen, weil die meistens schon tot sind.



Hier vergleichst du aber Äpfel mit Birnen, werter Maiky. 'Was der Dichter gemeint hat' kann niemand wissen (und weiss auch niemand), jedoch kann man sehr wohl Interpretationen von Werken aufgrund der gegebenen geschichtlichen Hintergründe usw. erstellen. Diese Interpretationen gilt es dann mit handfesten Beweisen zu belegen.

Wenn du deine Interpretation nicht belegen kannst, dann wird diese (logischerweise) nicht anerkannt. Würdest du beispielsweise aus Goethes Faust entnehmen, das es in der wirklichen Welt einen Gott und einen Teufel gibt und das die Handlung genau so stattgefunden hat, wie in dem Werk beschrieben, dann wirst du das nunmal mit handfesten Fakten und Beweisen belegen müssen. Das selbe gilt für deine Bibel, wenn du etwas mit ihr als Grundlage behaupten willst, dann musst du überprüfbare und handfeste Fakten auf den Tisch legen. Diese kritische Betrachtungsweise ist nunmal notwendig, wenn wir verhindern wollen, das wir am Ende an Feen und Succubi glauben (müssen).

Du würdest mir auch nicht glauben, wenn ich dir sagen würde, das der Herr der Ringe auf einer wahren Begebenheit beruht, Tolkin ein Prophet ist und wir alle die Maia und Valar anbeten müssen, um unser Seelenheil zu erringen, oder? Denn mit ein wenig Freizeit und langeweile könnte ich auch da eine 'Argumentation' zurechtbiegen...

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 12:08
#84 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Hier vergleichst du aber Äpfel mit Birnen, werter Maiky. 'Was der Dichter gemeint hat' kann niemand wissen (und weiss auch niemand), jedoch kann man sehr wohl Interpretationen von Werken aufgrund der gegebenen geschichtlichen Hintergründe usw. erstellen. Diese Interpretationen gilt es dann mit handfesten Beweisen zu belegen.



Also mit anderen Worten du kannst aufgrund der Lebensumstände des Dichters darüber spekulieren was er gemeint hat.
Und die Lebensumstände, die Geschichte kann man tatsächlich beweisen.
Aber das ändert nichts daran das der Beweis seiner Lebensumstände kein Beweis darüber ist was er gemeint hat.
Die Gedanken sind frei.


Zitat
Wenn du deine Interpretation nicht belegen kannst, dann wird diese (logischerweise) nicht anerkannt. Würdest du beispielsweise aus Goethes Faust entnehmen, das es in der wirklichen Welt einen Gott und einen Teufel gibt und das die Handlung genau so stattgefunden hat, wie in dem Werk beschrieben, dann wirst du das nunmal mit handfesten Fakten und Beweisen belegen müssen.




Ich vermute mal das das niemand tut. Der Verfasser war nämlich kein gläubiger Christ. Aber vielleicht hat er ja die Sichtweise von Christen mit einfliessen lassen? Genauso wie Kohelet aus Sicht von Ungläubigen geschrieben hat.


Zitat
Das selbe gilt für deine Bibel, wenn du etwas mit ihr als Grundlage behaupten willst, dann musst du überprüfbare und handfeste Fakten auf den Tisch legen. Diese kritische Betrachtungsweise ist nunmal notwendig, wenn wir verhindern wollen, das wir am Ende an Feen und Succubi glauben (müssen).




Ja aber wie ich ja eben erläutert habe, gilt es erst einmal herauszufinden was Beweise sind.
Du spekulierst aufgrund dessen was du über eine Person weisst drauflos und hälst das für einen Beweis.
Das ist der Vorteil des Glaubens, das du dich der Bibel verweigern kannst. Du bist frei.
Du musst weder an Feen noch an weibliche Dämonen noch an Engel oder irgend etwas Anderes glauben.
Aber du kannst es tun wenn du möchtest.
Die Bibel ist eine Anleitung wie man zu Gott findet. Und um die Richtigkeit einer Anleitung zu prüfen, muss man ihr folgen. Anders gehts nicht.

Zitat
Du würdest mir auch nicht glauben, wenn ich dir sagen würde, das der Herr der Ringe auf einer wahren Begebenheit beruht, Tolkin ein Prophet ist und wir alle die Maia und Valar anbeten müssen, um unser Seelenheil zu erringen, oder? Denn mit ein wenig Freizeit und langeweile könnte ich auch da eine 'Argumentation' zurechtbiegen...



Stimmt ich würde dir das nicht glauben!
Es würde mich aber auch nicht verletzen das du das glaubst. Ich würde meine Zeit nicht damit verbringen etwas zu suchen womit ich dich treffen kann, ich würde nicht nach Angreifspunkten suchen, ich würde dich nicht diffamieren, ich würde mir nicht alberne Ausreden ausdenken um dich schlecht zu machen!

Pest Offline



Beiträge: 657

28.01.2010 12:36
#85 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Also mit anderen Worten du kannst aufgrund der Lebensumstände des Dichters darüber spekulieren was er gemeint hat.
Und die Lebensumstände, die Geschichte kann man tatsächlich beweisen.



Das ist richtig.

Zitat
Aber das ändert nichts daran das der Beweis seiner Lebensumstände kein Beweis darüber ist was er gemeint hat.
Die Gedanken sind frei.



Selbstverständlich, das hat auch niemand behauptet. Daher ist es auch eine Interpretation - deine Meinung, was der Dichter gemeint haben könnte.

Zitat
Ich vermute mal das das niemand tut. Der Verfasser war nämlich kein gläubiger Christ. Aber vielleicht hat er ja die Sichtweise von Christen mit einfliessen lassen? Genauso wie Kohelet aus Sicht von Ungläubigen geschrieben hat.



Bitte?
Welche (gute) Interpretation kommt denn bitteschön ohne Argumentation und Belege aus?
Das man seine eigenen Ansichten aber in eine Interpretation mit einfliessen lässt, da will ich dir nicht wiedersprechen. Nur muss man die eigenen Ansichten begründen können, wenn man möchte, das andere diese auch anerkennen.

Zitat
Ja aber wie ich ja eben erläutert habe, gilt es erst einmal herauszufinden was Beweise sind.
Du spekulierst aufgrund dessen was du über eine Person weisst drauflos und hälst das für einen Beweis.
Das ist der Vorteil des Glaubens, das du dich der Bibel verweigern kannst. Du bist frei.
Du musst weder an Feen noch an weibliche Dämonen noch an Engel oder irgend etwas Anderes glauben.
Aber du kannst es tun wenn du möchtest.
Die Bibel ist eine Anleitung wie man zu Gott findet. Und um die Richtigkeit einer Anleitung zu prüfen, muss man ihr folgen. Anders gehts nicht.



Das ist aber keine Argumentation, mein Bester.

Von mir aus kann jeder in seinem stillen Kämmerchen glauben was er will, nur wenn man die eigenen Ansichten in die Welt hinausposaunen will/muss, sollte man diese nunmal auch belegen können.

Zitat

Es würde mich aber auch nicht verletzen das du das glaubst. Ich würde meine Zeit nicht damit verbringen etwas zu suchen womit ich dich treffen kann, ich würde nicht nach Angreifspunkten suchen, ich würde dich nicht diffamieren, ich würde mir nicht alberne Ausreden ausdenken um dich schlecht zu machen!



Sehr nobel. Nur geht es in diesem Forum darum, das man über Religion diskutiert. Es ist keineswegs Bösartigkeit, wenn ein Atheist, der nunmal deine religiösen Meinung nicht teilt, dieses auch sagt und in einem offenen Forum, welches nur für den Zweck einer Diskussion existiert, seinen Senf zu verschiedenen religiösen Themen abgiebt. Das ist eine Meinungsäußerung und wenn ein Atheist von dir Beweise fordert, die deine Theorien stützen, dann kannst du das auch schlecht als Diffamierung und Beleidigung hinstellen. Sollte das deine Meinung sein, dann ist ein solches Forum schlicht und ergreifend das Falsche für dich.
Zurück zu meinem HdR Beipsiel: Nehmen wir mal an ich wäre Anhänger einer solchen (absurden) Religion und ich würde meine Ansichten hier im Forum darlegen, dann würde ich natürlich Widerspruch erhalten (wahrscheinlich auch von dir). Würde ich dann pausenlos Theorien spinnen, nach denen Europa in Wahrheit Mittelerde und die Italiener Hobbits wären, dann würdest du mir wohl erst recht widersprechen (bzw. mich ignorieren), oder? Das würdest du aber nicht tun, weil du mir persönlich ans Bein pinkeln willst, sondern weil meine Ansichten in deinen Augen Quatsch sind und genauso ist es mit den Atheisten, die gegen deine Religion reden.
Das sich hier im Forum relativ oft Schlammschlachten entwickeln, ist nunmal eine Folge dieses Theorien-spinnens, denn irgendwann wird es selbst dem gelassensten Zeitgenossen einfach zu bunt.

Daher sollte man vielleicht weniger versuchen die historische Wahrheit der Religion und des Glaubens zu beweisen/wiederlegen, da das, wie du ja auch schon sagst, zu nichts führt, sondern sich auf die Werte und die Philosophie der einzelnen Religionen konzentrieren. Denn Werte kann man durchaus belegen und führen nicht zu dem Erklärungsnotstand des Gottesbeweises.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 12:50
#86 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Welche (gute) Interpretation kommt denn bitteschön ohne Argumentation und Belege aus?



Wir haben doch gerade festgestellt das es diese Belege nicht geben kann.
Ich erinnere mal, du sagtest:

Zitat
Selbstverständlich, das hat auch niemand behauptet. Daher ist es auch eine Interpretation - deine Meinung, was der Dichter gemeint haben könnte.




Zitat
Nur muss man die eigenen Ansichten begründen können, wenn man möchte, das andere diese auch anerkennen.



Das ist schon richtig. Aber wie du im Forum sehen konntest, ist es sehr leicht eine Begründung einfach als Meinung abzuqualifizieren um sich nicht näher mit ihr beschäftigen zu müssen. Ich begründe meine Ansichten immer.
Ob das akzeptiert wird, liegt nicht in meiner Hand.


Zitat
Von mir aus kann jeder in seinem stillen Kämmerchen glauben was er will, nur wenn man die eigenen Ansichten in die Welt hinausposaunen will/muss, sollte man diese nunmal auch belegen können.



Siehe oben


Zitat
Nur geht es in diesem Forum darum, das man über Religion diskutiert. Es ist keineswegs Bösartigkeit, wenn ein Atheist, der nunmal deine religiösen Meinung nicht teilt, dieses auch sagt und in einem offenen Forum, welches nur für den Zweck einer Diskussion existiert, seinen Senf zu verschiedenen religiösen Themen abgiebt

.



Stimmt das ist keine Bösartigkeit. Nur hab ich leider bisher nicht gesehen das man sich darauf beschränkt zu verkünden das man meine Meinung nicht teilt. Und das was darüber hinausging war sehr wohl bösartig.
Ich hab es auch nie als Diffamierung und Beleidigung dargestellt wenn jemand Beweise von mir wollte.
Ausser wenn ich annehmen musste das der der das tut wissen müsste das meine Aussage wahr ist oder weil ich annehmen muss das er diese Forderung stellt weil er genau weiss das ich die Zeitschrift in der der Beweis steht nicht durch den PC schieben kann. Das wäre dann ein Mittel der Kriegsführung und keine legitime Forderung.

Ich bestreite energisch das aus einem Widerspruch zwangsläufig eine Schlammschlacht entstehen müsse.
Dafür gibt es keine Entschuldigung.

Ich soll mich auf Werte und Philosophie konzentrieren?
Was meinst du denn was ich versuche?Das wird aber immer abgewehrt.
Ich bin derjenige der darüber sprechen will was Gott will, Andere sind es die mich dafür lächerlich machen wollen und verlangen das ich Gott beweise obwohl sie selber ganz genau wissen das das nicht geht.
Du nennst das was du mir hier rätst selbst "Theorien spinnen".
Du sagst ich solle mich auf Werte und Philosophien konzentrieren, nennst es aber selbst Spinnerei.
Wie ich das mache, musst du schon mir überlassen.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 12:57
#87 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Maik:"Stimmt das ist keine Bösartigkeit. Nur hab ich leider bisher nicht gesehen das man sich darauf beschränkt zu verkünden das man meine Meinung nicht teilt. Und das was darüber hinausging war sehr wohl bösartig.
Ich hab es auch nie als Diffamierung und Beleidigung dargestellt wenn jemand Beweise von mir wollte.
Ausser wenn ich annehmen musste das der der das tut wissen müsste das meine Aussage wahr ist oder weil ich annehmen muss das er diese Forderung stellt weil er genau weiss das ich die Zeitschrift in der der Beweis steht nicht durch den PC schieben kann. Das wäre dann ein Mittel der Kriegsführung und keine legitime Forderung."

Man findet für alles eine Quelle im Internet. Wenn du deine Beweise lediglich aus einer Zeitschrift beziehst,so köntest du vlt. den Namen dieser Zeitschrift nennen....und vlt. auch die Ausgabe.


Ich bestreite energisch das aus einem Widerspruch zwangsläufig eine Schlammschlacht entstehen müsse.
Dafür gibt es keine Entschuldigung

Da gebe ich dir recht. Aber einfach nur Behauptungen aufstellen ohne sie belegen zu können oder zu wollen und Widersprüche mit einem "Ich weiss es besser" zu begegnen,deutet nicht darauf hin,das man unter allen Umständen einer Schlammschlacht aus dem Wege gehen wil.

Pest Offline



Beiträge: 657

28.01.2010 13:22
#88 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Wir haben doch gerade festgestellt das es diese Belege nicht geben kann.



Falsch. Eine Interpretation ist deine Ansicht, und nicht zwingend die des Autors. Deine Ansicht musst du belegen - du musst belegen warum du denkst, das der Autor das gemeint haben könnte. Das kann man sehr wohl mit Belegen. Es geht darum einen Beweis dafür zu liefern, nach dem deine Ansicht in einem logischen Kontext steht. Daher heisst das ganze ja auch Interpretation. ;)

Zitat
Aber wie du im Forum sehen konntest, ist es sehr leicht eine Begründung einfach als Meinung abzuqualifizieren um sich nicht näher mit ihr beschäftigen zu müssen. Ich begründe meine Ansichten immer.
Ob das akzeptiert wird, liegt nicht in meiner Hand.



Du musst aber auch einsehen, das nicht jeder denkt wie du und auch nicht jeder die selbe Meinung hat wie du. So wie du argumentierst, warum du an einen Gott glaubst, argumentieren andere, weshalb sie deine Meinung nicht teilen. Wenn das in manchem Fall das Fehlen wissenschaftlicher Beweise ist, dann musst auch du diese Meinung gegen den Glauben hinnehmen (zwar nicht gutheissen, aber zumindest hinnehmen, wenn du sie nicht widerlegen kannst), wie andere deine Meinung für den Glauben irgendwo akzeptieren müssen. Du wirst hier mit niemanden bekehren, genauso wenig wie verlangt wird, das du von jetzt auf gleich deine Überzeugung fallen lassen musst. Man muss Kritiker aber nicht einfach als Idioten abstempeln und mit nichtssagenden Einzeiler Antworten abspeisen und dann noch Applaus erwarten (das gilt natürlich für beide Seiten, gell? *g*).


Zitat
Stimmt das ist keine Bösartigkeit. Nur hab ich leider bisher nicht gesehen das man sich darauf beschränkt zu verkünden das man meine Meinung nicht teilt. Und das was darüber hinausging war sehr wohl bösartig.
Ich hab es auch nie als Diffamierung und Beleidigung dargestellt wenn jemand Beweise von mir wollte.



Das Problem ist wohl das hier einfach zu viel an einer Stelle gebohrt wird, wo im Endeffekt keine Lösung zu erwarten ist. Daher halte ich jegliche Diskussion über den wirklichen Wahrheitsgehalt einer Religion auch nur sehr bedingt für Sinnvoll (und daher beteilige ich mich auch nicht an den krampfhaften Versuchen Gott zu beweisen oder zu widerlegen).

Zitat

Ich bestreite energisch das aus einem Widerspruch zwangsläufig eine Schlammschlacht entstehen müsse.
Dafür gibt es keine Entschuldigung.



Stimmt, das sollte eigentlich nicht so sein. Nur leider schaukelt es sich (gerade im Internet) bei solchen Diskussionen sehr leicht hoch.

Zitat
Ich soll mich auf Werte und Philosophie konzentrieren?
Was meinst du denn was ich versuche?Das wird aber immer abgewehrt.
Ich bin derjenige der darüber sprechen will was Gott will, Andere sind es die mich dafür lächerlich machen wollen und verlangen das ich Gott beweise obwohl sie selber ganz genau wissen das das nicht geht.
Du nennst das was du mir hier rätst selbst "Theorien spinnen".
Du sagst ich solle mich auf Werte und Philosophien konzentrieren, nennst es aber selbst Spinnerei.
Wie ich das mache, musst du schon mir überlassen.



Du verstehst mich falsch.
Lass Gott einfach mal aus dem Spiel, denn dass das Argument 'Gott-will-es-so' bei einem Atheisten nicht zieht, wirst du dir doch wohl auch selbst denken können, oder?
Wenn du deine Werte und deine Philosophie damit begründest, das Gott es so will, wird ein Atheist nur schmunzeln und dir sagen, das Gott hier nichts zu melden hat. Das ist so klar wie die Langeweile in der Kirche. Würdest du deine Werte jedoch mit Dingen aus dem Leben, sozusagen, mit einem gemeinsammen Nenner, begründen, dann würdest du vielleicht auch mal eine ergibigere Diskussion bekommen, die über das schwadronieren, ob es einen Gott gibt oder nicht, hinausgeht.
Im Endeffekt ist es natürlich deine Entscheidung und es kratzt mich wenig, wenn du's anders machen willst. Dann darfst du dich aber auch nicht über die Reaktionen beschweren.

...und Philosophie fällt für mich nicht zwingend unter 'Theorien-spinnen'. Natürlich ist die Philosophie theoretisch, jedoch sollte man erwarten können, das sie auf einem logischen Fundament aufbaut und auch so begründet wird. Theorien-spinnen ist für mich eher das Gesülze über UFOs, Gott und Hitlerklone in der Arktis...

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

28.01.2010 13:26
#89 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Du könntest die Seite der Zeitschrift einscannen, Maik ;) - falls du sie zur Hand hast. Falls nicht, zur Webseite der Zeitschrift verweisen o.ä.

***************************************************
http://dialog2punkt0.xobor.de/

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 14:47
#90 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Website? Die von Ideaspektrum natürlich. Und einen Scanner kauf ich mir nicht erst?

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 14:58
#91 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Falsch. Eine Interpretation ist deine Ansicht, und nicht zwingend die des Autors. Deine Ansicht musst du belegen - du musst belegen warum du denkst, das der Autor das gemeint haben könnte. Das kann man sehr wohl mit Belegen. Es geht darum einen Beweis dafür zu liefern, nach dem deine Ansicht in einem logischen Kontext steht. Daher heisst das ganze ja auch Interpretation. ;)



Und meine Logik ist sehr wohl ebenfalls interpretierbar.
Genau wie die anderer Menschen.
Beispielsweise gab es Menschen die glauben das Mein Kampf auf den Index gehört und andere Menschen meinten das Gegenteil. Und natürlich glaubt jeder im Recht zu sein. Ich kann begründen warum ich denke das Person XY das so und so gemeint hat, aber ein anderer kann das ganz anders sehen und kann auch meine Begründung für nicht schlüssig halten. Hab ich oft genug erlebt.Das ändert nichts daran das ich meine Begründungen sehr wohl für schlüssig halte.

Zitat
Du musst aber auch einsehen, das nicht jeder denkt wie du und auch nicht jeder die selbe Meinung hat wie du.



Siehe oben
Genau meine Meinung.



Zitat
So wie du argumentierst, warum du an einen Gott glaubst, argumentieren andere, weshalb sie deine Meinung nicht teilen. Wenn das in manchem Fall das Fehlen wissenschaftlicher Beweise ist, dann musst auch du diese Meinung gegen den Glauben hinnehmen (zwar nicht gutheissen, aber zumindest hinnehmen, wenn du sie nicht widerlegen kannst), wie andere deine Meinung für den Glauben irgendwo akzeptieren müssen.



Das tu ich im Allgemeinen auch.
Das Einzige was ich an dieser Stelle bemängel ist, das es eher hinderlich ist, nach wissenschaftlichen Beweisen zu rufen für etwas das sich dem entzieht. Das ist keine Grundlage. Das macht die Sache schwer. Verstehst du? Ich habe damit kritisiert das so eine Unterhaltung behindert wird und nicht das sie gerne Beweise hätten.



Zitat
Du wirst hier mit niemanden bekehren, genauso wenig wie verlangt wird, das du von jetzt auf gleich deine Überzeugung fallen lassen musst. Man muss Kritiker aber nicht einfach als Idioten abstempeln und mit nichtssagenden Einzeiler Antworten abspeisen und dann noch Applaus erwarten (das gilt natürlich für beide Seiten, gell? *g*).




Kritisierst du mich jetzt dafür das ich keine Romane schreibe? Da läufst du ins Leere, ich kann daran nichts ändern.


Zitat
Das Problem ist wohl das hier einfach zu viel an einer Stelle gebohrt wird, wo im Endeffekt keine Lösung zu erwarten ist. Daher halte ich jegliche Diskussion über den wirklichen Wahrheitsgehalt einer Religion auch nur sehr bedingt für Sinnvoll (und daher beteilige ich mich auch nicht an den krampfhaften Versuchen Gott zu beweisen oder zu widerlegen).



Siehe 2 Abschnitte weiter oben, genau meine Meinung.


Zitat
Du verstehst mich falsch.
Lass Gott einfach mal aus dem Spiel, denn dass das Argument 'Gott-will-es-so' bei einem Atheisten nicht zieht, wirst du dir doch wohl auch selbst denken können, oder?
Wenn du deine Werte und deine Philosophie damit begründest, das Gott es so will, wird ein Atheist nur schmunzeln und dir sagen, das Gott hier nichts zu melden hat. Das ist so klar wie die Langeweile in der Kirche.




Vergiss es. Ich erwarte von halbwegs gebildeten Menschen das sie das runterschlucken und davon ausgehen das ich lediglich ein pädagogisches Prinzip erkläre. Es ist nicht notwendig an einen wörtlich existierenden Gott zu glauben um zu verstehen was ich sagen will. Man kann sehr wohl mal kurz annehmen es gebe Gott um mir folgen zu können. Und wenn man mich verstanden hat, besteht ja immer noch die Möglichkeit abzuwinken.
Religion beinhaltet ethische Konzepte. Und über die können auch Ungläubige reden. Und wenn ich sage: Gott will das..., dann kann ich erwarten das Ungläubige da grosszügig drüber wegsehen und sich darauf konzentrieren was ich denn meine was Gott will.

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

28.01.2010 15:07
#92 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat von Maik
Website? Die von Ideaspektrum natürlich. Und einen Scanner kauf ich mir nicht erst?

Dann stell die doch rein :).
Also die Meisten haben bestimmt so ein Kombigerät, Scanner, Drucker, Kopierer. Ich auch :). Die sind nicht soo teuer, Scanner habe ich ab 20 € gesehen, Kombigeräte ab 60 €.

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Pest Offline



Beiträge: 657

28.01.2010 15:15
#93 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Das ändert nichts daran das ich meine Begründungen sehr wohl für schlüssig halte.



Das ist ja auch dein gutes Recht, nur solltest du einfach mal bedenken, das andere das auch anders sehen (und das snicht, weil sie dich und alle anderen Gläubigen hassen).

Zitat
Das tu ich im Allgemeinen auch.
Das Einzige was ich an dieser Stelle bemängel ist, das es eher hinderlich ist, nach wissenschaftlichen Beweisen zu rufen für etwas das sich dem entzieht. Das ist keine Grundlage. Das macht die Sache schwer. Verstehst du? Ich habe damit kritisiert das so eine Unterhaltung behindert wird und nicht das sie gerne Beweise hätten.



Zum Einen hast du da Recht, zum Anderen kannst du aber auch nicht erwarten, das jemand einfach mal so aus einer Laune heraus seine Überzeugung über Bord wirft und Argumente annimmt, die für ihn absolut widersprüchlich sind. Wie schon gesagt, halte ich daher auch eine Diskussion über die Existenz eines Gottes/mehrerer Götter für absolute Zeitverschwendung. Man dreht sich einfach nur im Kreis.
Du kannst ja gerne deine Gründe darlegen, weshalb du an einen Gott glaubst. Das selbe solltest du dann aber auch der Gegenseite zugestehen und wenn das in diesem Fall das Fehlen von wissenschaftlichen Beweisen ist, dann ist das halt so. Es will da niemand das du deine Ansichten änderst (auf einen Gläubigen mehr oder weniger kommts jetzt wirklich nicht an), nur wird hier niemand den Mund halten, nur weil du die geforderten Belege nicht erbringen kannst.

Zitat
Kritisierst du mich jetzt dafür das ich keine Romane schreibe? Da läufst du ins Leere, ich kann daran nichts ändern.



Nein, ich kritisiere das du des öfteren wie ein beleidigtes, patziges Kind rüberkommst.

Zitat
Vergiss es. Ich erwarte von halbwegs gebildeten Menschen das sie das runterschlucken und davon ausgehen das ich lediglich ein pädagogisches Prinzip erkläre. Es ist nicht notwendig an einen wörtlich existierenden Gott zu glauben um zu verstehen was ich sagen will. Man kann sehr wohl mal kurz annehmen es gebe Gott um mir folgen zu können. Und wenn man mich verstanden hat, besteht ja immer noch die Möglichkeit abzuwinken.
Religion beinhaltet ethische Konzepte. Und über die können auch Ungläubige reden. Und wenn ich sage: Gott will das..., dann kann ich erwarten das Ungläubige da grosszügig drüber wegsehen und sich darauf konzentrieren was ich denn meine was Gott will.



Wie würde sich das 'Abwinken' denn bitte äußern, wenn nicht in einem 'Ich glaube nicht an Gott und finde die religiösen Werte unter anderem aus diesem Grund als falsch'? Das ist ja hier eine freie Meinungsäußerung und wenn du als halbwegs gebildet, wie du es formulierst, durchgehen willst, musst auch du das mal schlucken können.

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

28.01.2010 15:16
#94 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Maik, geb doch endlich zu das du dir garnicht die Mühe machen willst. Der ganze Scanner-Quatsch ist doch überflüssig. Nenn einfach die Quelle. Wenn man online nichts findet, ist es eben so. Dadurch geht die Welt auch nicht unter, aber das rumgeseiere ist doch echt unhaltbar...

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 17:35
#95 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Zum Einen hast du da Recht, zum Anderen kannst du aber auch nicht erwarten, das jemand einfach mal so aus einer Laune heraus seine Überzeugung über Bord wirft und Argumente annimmt, die für ihn absolut widersprüchlich sind.




Es ist doch ein Unterschied ob man eine andere Überzeugung annimmt oder ob man vorrübergehend versucht den Anderen zu verstehen.


Zitat
Wie würde sich das 'Abwinken' denn bitte äußern, wenn nicht in einem 'Ich glaube nicht an Gott und finde die religiösen Werte unter anderem aus diesem Grund als falsch'? Das ist ja hier eine freie Meinungsäußerung und wenn du als halbwegs gebildet, wie du es formulierst, durchgehen willst, musst auch du das mal schlucken können.



Ich hab überhaupt kein Problem damit wenn jemand nicht mit mir reden will.
Aber sehr wohl hab ich ein Problem damit wenn jemand mich dafür verantwortlich machen will weil er nicht mit mir reden kann, weil ich an Gott glaube.Man sollte akzeptieren was ein Christ ist.

Zitat
Das ist ja auch dein gutes Recht, nur solltest du einfach mal bedenken, das andere das auch anders sehen (und das snicht, weil sie dich und alle anderen Gläubigen hassen).




Wenn man meine Begründungen nicht nachvollziehen kann, dann stellt man das einmal fest.
Wenn man es immer wieder tut, dann ist eine entsprechende Schlussfolgerung überfällig.
Geht das so weiter, dann kann ich nur interpretieren das man mich ärgern will.

Pest Offline



Beiträge: 657

28.01.2010 17:53
#96 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Es ist doch ein Unterschied ob man eine andere Überzeugung annimmt oder ob man vorrübergehend versucht den Anderen zu verstehen.



Beruht auf Gegenseitigkeit, würde ich mal sagen.

Zitat
Ich hab überhaupt kein Problem damit wenn jemand nicht mit mir reden will.



Also darf man nur solange mit dir reden, wie man auf deiner Welle mitschwimmt, oder wie soll man das jetzt verstehen? Das hier ist ein Forum zur Religionsdiskussion, da kannst du schlecht verlangen, das Atheisten ihre Überzeugungen nicht auch mal in einer Diskussion vertreten und darlegen...

Zitat
Wenn man meine Begründungen nicht nachvollziehen kann, dann stellt man das einmal fest.
Wenn man es immer wieder tut, dann ist eine entsprechende Schlussfolgerung überfällig.



Deine Gründe sind nicht so mystisch, wie du es dir scheinbar einredest. Ich bin mir ziemlich sicher, das jeder hier deine Posts versteht und auch deine Gründe, die dich zu deiner Religion treiben, begreift, nur bedeutet das nicht zwangsläufig, das man selbst auch so empfindet.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

28.01.2010 18:32
#97 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Also darf man nur solange mit dir reden, wie man auf deiner Welle mitschwimmt, oder wie soll man das jetzt verstehen? Das hier ist ein Forum zur Religionsdiskussion, da kannst du schlecht verlangen, das Atheisten ihre Überzeugungen nicht auch mal in einer Diskussion vertreten und darlegen...



Was sind für dich die Grundpfeiler einer gepflegten Unterhaltung?


Zitat
Deine Gründe sind nicht so mystisch, wie du es dir scheinbar einredest. Ich bin mir ziemlich sicher, das jeder hier deine Posts versteht und auch deine Gründe, die dich zu deiner Religion treiben, begreift, nur bedeutet das nicht zwangsläufig, das man selbst auch so empfindet.




Und schon wieder benutzt du unterschiedliche Empfindungen als Ausrede für Krawallmacher.
Ich habe noch nie jemanden angesprochen und wenn er geantwortet hat gesagt das seine Meinung meine Gefühle verletzen würde. Und das selbe erwarte ich andersrum.

Pest Offline



Beiträge: 657

28.01.2010 19:01
#98 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat
Was sind für dich die Grundpfeiler einer gepflegten Unterhaltung?



Ehrlichkeit. Nicht mehr, nicht weniger.

Zitat
Und schon wieder benutzt du unterschiedliche Empfindungen als Ausrede für Krawallmacher.
Ich habe noch nie jemanden angesprochen und wenn er geantwortet hat gesagt das seine Meinung meine Gefühle verletzen würde. Und das selbe erwarte ich andersrum.



Wenn eine ehrliche Antwort deine Gefühle verletzt, dann wirst du hier wohl nicht viel finden. Hier muss sich niemand für seine Überzeugungen verstecken und das wird sich sicher nicht ändern, nur weil du es vielleicht möchtest.
Die Amis haben da ein tolles Sprichwort: If you can't stand the heat, stay out of the oven.

In einem Forum, auf dessen Banner Atheismus vs. Religionen steht, muss man sich eben auch mal auf Gegenwind gefasst machen.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

29.01.2010 03:49
#99 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Das passt ja wunderbar zum Threadtitel das du mir die Worte im Mund rumdrehst.
Das beweist auch das Leute wie du gar kein Interesse haben am Auflösen der angeblichen Widersprüche in der Bibel.
Warum nicht ist offensichtlich.
Von Ehrlichkeit les ich bei dir jedenfalls nichts.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

29.01.2010 09:24
#100 RE: 101 Widersprüche in der Bibel Antworten

Zitat von Maik
Das passt ja wunderbar zum Threadtitel das du mir die Worte im Mund rumdrehst.
Das beweist auch das Leute wie du gar kein Interesse haben am Auflösen der angeblichen Widersprüche in der Bibel.
Warum nicht ist offensichtlich.
Von Ehrlichkeit les ich bei dir jedenfalls nichts.




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