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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 1.296 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

29.10.2009 18:25
Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

 
Darwin und ein paar seiner Zeitgenossen entdeckten fast gleichzeitig, dass sich die Arten im Laufe der Jahrtausende geändert haben, dass neue Arten entstanden sind und andere ausgestorben. Diese Entdeckung mauserte sich inzwischen zu einer seriösen Naturwissenschaft, die Darwin nicht widerlegt, höchstens ergänzt und in ein paar Details korrigiert hat.

Diese Wissenschaft klärt nicht die Entstehung des Lebens, sie macht aber klar, dass es die Schöpfung lt. Bibel niemals so gegeben haben kann. Bedeutsame Zusammenhänge und Verwandtschaften wurden geklärt, so etwa dass alle heute lebenden Primaten gemeinsame Vorfahren gehabt haben. Vor ca. 11 Mio Jahren ging der Orang-Utan einen anderen Weg. Vor 8 Mio Jahren trennten sich die Gorillas, vor etwa 7 Mio Jahren die Schimpansen und Bonobos von dieser Linie und der Mensch entwickelte später vor allem ein umfangreicheres Denken als seine Verwandten, mit dem er die Religion erfand - und die viel komplexere Sprache, mit der er Informationen austauschen konnte.

Diese Wissenschaft macht deutlich, dass es niemals eine Erschaffung eines oder zweier Menschen gegeben haben kann, denn die Entwicklung kann weitgehend nachvollzogen werden. Vor etwa 1,8 Mio Jahren existierte der homo erectus, d.h. der aufrechte Gang hatte sich durchgesetzt. Und heute ist man soweit zu wissen, dass im Kambrium - das ist die Zeit vor etwa 500 bis 600 Mio Jahren - der "Beginn des Lebens" stattgefunden hat. Damals vollzog sich die Entwicklung von Einzellern ohne Kern zu mehrzelligen Lebewesen, aus denen später alle anderen Lebewesen entstanden sind. Zu dieser Zeit spielte sich alles "Leben" noch im Wasser ab. In der Gashülle der Erde gab es also noch keinen Sauerstoff und es gab auch keine Ozonschicht. Das Wasser aber war sehr sauerstoffreich, und dieser Sauerstoff kurbelte die biologischen Prozesse unheimlich an.

Das alles ist Stand der Wissenschaft, nicht irgendeine Spinnerei. Warum dann aber sträuben sich die meisten Christen gegen diese gesicherten Erkenntnisse und behaupten stur und steif weiter, dass die Bibel die Wahrheit sagt? Warum also wird die nachgewiesen falsche Schöpfungsthese nicht aus der christlichen Lehre gestrichen?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.216

29.10.2009 21:57
#2 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
Das alles ist Stand der Wissenschaft, nicht irgendeine Spinnerei.

Es ist Stand der Wissenschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Was vor 100 Jahren Stand der Wissenschaft war, gilt heute meist als überholt und Wissenschschaftler schmunzeln bisweilen über die Ergebnisse der vergangenen Dekaden. Denkst du wirklich, dass wir in 100 jahren nicht noch viel mehr wissen? Warum schließt du scheinbar kategorisch aus, dass auch die Ergebnisse zu denen Wissenschaftler heute kommen, das sind, was sie schon immer waren? Unvollständig und Fehlerhaft?
Wenn das alles so gesichert ist, wie du behauptest: Wie kommt es, dass auch weiterhin geforscht wird - nicht nur im Detail - sondern auch an der Grundannahme selbst?

In Antwort auf:
Warum dann aber sträuben sich die meisten Christen gegen diese gesicherten Erkenntnisse und behaupten stur und steif weiter, dass die Bibel die Wahrheit sagt? Warum also wird die nachgewiesen falsche Schöpfungsthese nicht aus der christlichen Lehre gestrichen?

Weil Christen das Zweifeln, was menschliche Erkenntnis betrifft, nicht aufgeben.

Im Übrigen ist das Thema hier schon mehrfach lang und breit diskutiert worden. Die Forensuche hilft bestimmt unnötige Wiederholungen zu vermeiden.


In Memory of Soul-Society

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Wo Wahrheit ist, ist Bescheidenheit (K.H.Deschner)

Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.194

30.10.2009 00:27
#3 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
Es ist Stand der Wissenschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Was vor 100 Jahren Stand der Wissenschaft war, gilt heute meist als überholt und Wissenschschaftler schmunzeln bisweilen über die Ergebnisse der vergangenen Dekaden. Denkst du wirklich, dass wir in 100 jahren nicht noch viel mehr wissen? Warum schließt du scheinbar kategorisch aus, dass auch die Ergebnisse zu denen Wissenschaftler heute kommen, das sind, was sie schon immer waren? Unvollständig und Fehlerhaft?
Wenn das alles so gesichert ist, wie du behauptest: Wie kommt es, dass auch weiterhin geforscht wird - nicht nur im Detail - sondern auch an der Grundannahme selbst?



Natürlich auch an der Grundannahme selbst.....

Nichts ist letzten Endes sicher.....Kannst du es akzeptieren?.....Wenn nichts sicher ist ......dann ist es die Existenz deines Gottes auch nicht......mit mindestens der gleichen Wahrscheinlichkeit wie alles andere auch......
Diese deine Annahmen akzeptierst du nur weil du weisst, dass es niemanden geben wird der die Nichtexistenz von irgendwas beweisen kann....das ist alles......dieses Alles, garniert mit netten Sprüchen und ein paar dahergesäuselten Gleichnissen über die Geschicke der Welt,des Universums und dem ganzen Rest ist den Gläubigen Grund genug für ein Leben in Zucht, Ordnung und Abhängigkeit.
Die Liebe Gottes besteht aus seichtem Gespräch und belanglosen Vergleichen von nicht Vergleichbarem.

Ich lese deine vermeintlich exorbitant toleranten Ergüsse nun seit einigen Jahren mit und muss sagen, du bist nicht das wofür du dich ausgibst......möglicherweise nicht einmal das wofür du dich hältst.
Deine Beiträge sind mitunter durchdrungen von einem universellen mitleidigen Verständnis für alle deine Mitgeschöpfe, die einfach zu blöd sind dir in die Welt deines einen ewigen Gottes zu folgen.
Du bist allein mit deinem Gott und unendlich bemüht alle konkreten Fragen mit einem entschiedenen "vielleicht" zu beantworten.

Andererseits ziehst du alles was aktuell Stand der Dinge ist konsequent in Zweifel aus dem einen Grund dir den Weg zu deinem Gott nicht zu verbauen.
Du vermittelst einen nach allen Seiten offenen Eindruck, bist aber ein kleiner verkappter Hardcore-Missionar, der sein Weltbild jenseits allen Zweifels sicher verwahrt, andererseits aber gerne den Eindruck von Flexibilität und Offenheit vermittelt.

Der verknöcherte, uralte und verachtenswerte Dogmatismus ist vielleicht nicht der Antrieb......wohl aber die Grundlage dafür dass du so hartnäckig versuchst dein Weltbild an den Mann zu bringen.
Es ist die Motivation im nächsten Leben dafür belohnt zu werden.
In der Fussgängerzone den Wachturm hochhalten......der Spott der Ungläubigen genügt um sich fürs nächste Level zu qualifizieren.


Hoch zu Gott...aber schnell..


atz





Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.849

30.10.2009 08:18
#4  Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zitat von Snooker
Im Übrigen ist das Thema hier schon mehrfach lang und breit diskutiert worden. Die Forensuche hilft bestimmt unnötige Wiederholungen zu vermeiden.

Ich halte es nicht für zu mühselig, dieses Thema mit neuen Perspektiven neu zu diskutieren. Wir können doch von unseren Neuusern nicht verlangen, einen Wust von vielleicht 500 mehr oder minder qualifizierten Beiträgen zu suchen und durchzuackern. Wem sollte das Spaß machen können? Dann lieber neu diskutieren.

Zitat von DeGaertner
Andererseits ziehst du alles was aktuell Stand der Dinge ist konsequent in Zweifel aus dem einen Grund dir den Weg zu deinem Gott nicht zu verbauen.

Das ist es, Snooker! Die Texte, auf denen "Christliche Religion, Zeugen Jehovas" draufsteht, behandelst du mit einem anderen Maßstab, als alles andere. Die Wissenschaft wird konsequent bezweifelt. Wahrscheinlichkeiten sind dir fremd. Indizien rühren dich nicht. Die Wucht der vielen gesammelten Indizien der Evolutionstheorie rühren dich nicht. Dass diese Theorie "erstaunlicherweise" immer noch steht, lässt dich immer noch deine Zweifel abspulen. Der Selbstzweifel der Wissenschaftstheorie wird von dir über die korrekte Konsequenz hinaus ausgeschlachtet. Aber für deine Religion zählt der Zweifel nicht! So kann man nicht korrekt wissenschaftlich arbeiten!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 11:04
#5 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zitat von SnookerRI
Es ist Stand der Wissenschaft. Nicht mehr und nicht weniger. Was vor 100 Jahren Stand der Wissenschaft war, gilt heute meist als überholt und Wissenschschaftler schmunzeln bisweilen über die Ergebnisse der vergangenen Dekaden. Denkst du wirklich, dass wir in 100 jahren nicht noch viel mehr wissen? Warum schließt du scheinbar kategorisch aus, dass auch die Ergebnisse zu denen Wissenschaftler heute kommen, das sind, was sie schon immer waren? Unvollständig und Fehlerhaft?
Wenn das alles so gesichert ist, wie du behauptest: Wie kommt es, dass auch weiterhin geforscht wird - nicht nur im Detail - sondern auch an der Grundannahme selbst?

Gesicherte Erkenntnisse gelten als gesichert, bis neue die alten über den Haufen werfen oder korrigieren. Das ist das Wesen der Naturwissenschaft. Darwins Erkenntnisse über die Lebewesen sind seit 170 Jahren in den Hauptaussagen nicht widerlegt worden. Die neuen ausgefeilten Methoden der Evolutionswissenschaft bestätigen alles ohne wesentliche Änderungen.

Was du hier demonstrierst ist aber folgendes: Statt auf das eigentliche Thema einzugehn, wird ungehindert und nach der alten, bewährten Methode der Kritiker kritisiert. Der Spieß wird einfach herumgedreht. Weil das Christentum die Entstehung der Arten durch Selektion und Anpassung nicht widerlegen kann, weil es nicht widerlegen kann, dass wesentliche Grundaussagen der christlichen Lehre und der Bibel falsch sind und klar der Wirklichkeit widersprechen, wendet er sich gegen die Naturwissenschaft, macht sie unglaubwürdig und denkt damit von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken.

Du wirfst der Naturwissenschaft vor, sie sei unvollständig und fehlerhaft. Du rennst offene Türen ein. Die Naturwissenschaft korrigiert sich andauernd selbst, sie versteckt sich auch nicht dabei. Und sie foltert und verbrennt auch niemanden, der ihren Erkenntnissen nicht folgt. Die Christenkirche würde am liebsten wieder zu diesen alten und bewährten Mitteln und Methoden greifen, wäre es ihr erlaubt, nur um ihre falsche Lehre aufrecht zu erhalten. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die gesamte christliche und biblische Lehre von Göttern, von der Erschaffung und der Beendigung der Welt durch einen oder - wie bei anderen Religionen - mehrere Götter ist nicht nur fehlerhaft, sie ist in den Grundaussagen falsch und widerspricht der Wirklichkeit. Sie ist das Ergebnis des fehlerhaften menschlichen Geistes, der oft nicht in der Lage ist, die Wirklichkeit zu erkennen. Das ist das eigentliche Drama. Die Naturwissenschaft versucht hingegen, einige dieser Lücken zu schließen und einige fatale Fehlbeurteilungen dieser Welt zu korrigieren. Und genau das passt der Kirche nicht, es hat ihr noch niemals gepasst. Sie kann eigentlich nur verlieren, ihre Dogmen und Irrlehren können nur widerlegt werden. Es kann einer Religion niemals gelingen, ihre Lehren zu beweisen, weder durch Beobachtung noch durch andere Methoden der Naturwissenschaft. Naturwissenschaft und Religion verhalten sich zueinander wie Feuer und Wasser. Suche dir also selbst aus, ob du brennen oder lieber schwimmen möchtest. Das Wasser löscht das Feuer, welches nach und nach das Gehirn verbrennt.

In Antwort auf:
Weil Christen das Zweifeln, was menschliche Erkenntnis betrifft, nicht aufgeben.
Im Übrigen ist das Thema hier schon mehrfach lang und breit diskutiert worden. Die Forensuche hilft bestimmt unnötige Wiederholungen zu vermeiden.

Dass ich nicht lache. Es ist wohl die Erkenntnis, dass es den christlichen Thesen nach und nach an den Kragen geht, was einige von denen jetzt dazu verführt zu behaupten, dass der Zweifel - wie in der Wissenschaft - ihre Sache sei, immer schon gewesen sei.
Das Gegenteil ist der Fall. Es geht beim Glauben einzig darum, die festgefahrenen Dogmen zu bewahren, den Glauben zu festigen, und keinesfalls den - selbstverständlich begründeten Zweifeln an ihrem Glauben - hochkommen zu lassen sondern diese im Gegenteil wirksam zu bekämpfen, und sei es mit Selbstgeißelungen und anderen Selbstbestrafungen etc.

Und deine Meinung, dass dieses Thema nicht mehr diskutiert werden solle, weil du wahrscheinlich davon die Nase voll hast, hat keine weitere Bedeutung, denn diejenigen, die darüber diskutieren wollen und immer werden, lassen sich nicht dadurch beeindrucken.

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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

30.10.2009 12:14
#6 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:

selbstverständlich begründeten Zweifeln an ihrem Glauben - hochkommen zu lassen sondern diese im Gegenteil wirksam zu bekämpfen, und sei es mit Selbstgeißelungen und anderen Selbstbestrafungen etc.


Genauso ist es, Klimsch! Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Alles was von Menschen ist, wird kritisiert. Was göttlichen Ursprungs zu sein scheintwird ohne jeden Zweifel ungefragt hingenommen. Immer mit dem Argument, dass sich Wissenschaftliche Meinungen und Erkenntnise ändern. Ich frage mich nur, warum Snooker nicht erkennt, das auch in seinem Glauben ständig "neue" Wahrheiten propagiert werden (siehe die letzten 20-30 Jahre oder davor), d.h. die Wahrheit so garnicht existiert. Die Denkweise ist mir noch zu gut bekannt, man glaubt einfach innerhalb des Glaubens der Zeugen Jehovas ein Fixum gefunden zu haben, das unveränderlich ist und somit klar und vernünftig erscheint. Man landet immer wieder bei diesem Punkt, aber solange man nicht akzeptiert, dass es die Wahrheit überhaupt nicht gibt, solange ist man auch nicht dazu bereit zu akzeptieren, dass die Wissenschaft - gerade in Bereichen in denen noch geforscht wird - keine ultimativen unumstößlichen Wahrheiten konstruieren möchteund kann.

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2009 12:46
#7 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Ich lese deine vermeintlich exorbitant toleranten Ergüsse nun seit einigen Jahren mit und muss sagen, du bist nicht das wofür du dich ausgibst......möglicherweise nicht einmal das wofür du dich hältst.
Deine Beiträge sind mitunter durchdrungen von einem universellen mitleidigen Verständnis für alle deine Mitgeschöpfe, die einfach zu blöd sind dir in die Welt deines einen ewigen Gottes zu folgen.
Du bist allein mit deinem Gott und unendlich bemüht alle konkreten Fragen mit einem entschiedenen "vielleicht" zu beantworten.

Andererseits ziehst du alles was aktuell Stand der Dinge ist konsequent in Zweifel aus dem einen Grund dir den Weg zu deinem Gott nicht zu verbauen.
Du vermittelst einen nach allen Seiten offenen Eindruck, bist aber ein kleiner verkappter Hardcore-Missionar, der sein Weltbild jenseits allen Zweifels sicher verwahrt, andererseits aber gerne den Eindruck von Flexibilität und Offenheit vermittelt.

Der verknöcherte, uralte und verachtenswerte Dogmatismus ist vielleicht nicht der Antrieb......wohl aber die Grundlage dafür dass du so hartnäckig versuchst dein Weltbild an den Mann zu bringen.
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Gut erkannt. Wir kennen Snooker mittlerweile besser als er sich selbst...vlt. sogar besser als Gott,der im Gegensatz zu ALLEM anderen natürlich nicht in Zweifel gezogen werden kann. Dafür sind die Beweise für seine Existenz zu deutlich.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 13:39
#8 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zitat von Stan
Ich lese deine vermeintlich exorbitant toleranten Ergüsse nun seit einigen Jahren mit und muss sagen, du bist...

Ich kann nur ahnen, wen du hier ansprichst, aber ich bin der Meinung, dass allzu persönliche Beurteilungen nicht ins Forum gehören, da man nicht weiß, wer derjenige in Wirklichkeit ist. Ich halte es für besser, über die Sache oder allgemein zu sprechen, so kann sich jeder das herausnehmen, was er möchte.
Hoffentlich werde ich mich auch selbst konsequent daran halten. ;-))

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.216

30.10.2009 16:51
#9 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
Gesicherte Erkenntnisse gelten als gesichert, bis neue die alten über den Haufen werfen oder korrigieren. Das ist das Wesen der Naturwissenschaft. Darwins Erkenntnisse über die Lebewesen sind seit 170 Jahren in den Hauptaussagen nicht widerlegt worden. Die neuen ausgefeilten Methoden der Evolutionswissenschaft bestätigen alles ohne wesentliche Änderungen.

Vorrausgesetzt man blendet jede wissenschaftliche Theorie, die dagegen spricht, als pseudowissenschaftlich aus, weil man keinen Zweifel zulassen will. Also im Grunde nichts anderes als, das was Atheisten den Religiösen vorwerfen. Gleicher Stil - anderes Layout.- Mehr ist es nicht.

In Antwort auf:
weil es nicht widerlegen kann, dass wesentliche Grundaussagen der christlichen Lehre und der Bibel falsch sind und klar der Wirklichkeit widersprechen, wendet er sich gegen die Naturwissenschaft, macht sie unglaubwürdig und denkt damit von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken.

Wie du annehmen kannst, ich stellte mich gegen die Naturwissenschaft, ist mir fürwahr schleierhaft. Ich habe lediglich deiner Meinung widersprochen. Vielleicht denkst du einfach nochmal über das nach, was ich geschrieben hab, anstatt sofort einen solchen Veitztanz zu veranstalten...

In Antwort auf:
Die Christenkirche würde am liebsten wieder zu diesen alten und bewährten Mitteln und Methoden greifen, wäre es ihr erlaubt, nur um ihre falsche Lehre aufrecht zu erhalten. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die gesamte christliche und biblische Lehre von Göttern, von der Erschaffung und der Beendigung der Welt durch einen oder - wie bei anderen Religionen - mehrere Götter ist nicht nur fehlerhaft, sie ist in den Grundaussagen falsch und widerspricht der Wirklichkeit. Sie ist das Ergebnis des fehlerhaften menschlichen Geistes, der oft nicht in der Lage ist, die Wirklichkeit zu erkennen. Das ist das eigentliche Drama. Die Naturwissenschaft versucht hingegen, einige dieser Lücken zu schließen und einige fatale Fehlbeurteilungen dieser Welt zu korrigieren. Und genau das passt der Kirche nicht, es hat ihr noch niemals gepasst. Sie kann eigentlich nur verlieren, ihre Dogmen und Irrlehren können nur widerlegt werden.

Für einen Großteil der Religionen mag das zutreffen. Das sofort auf alle zu beziehen, halte ich für übereilt.

In Antwort auf:
Suche dir also selbst aus, ob du brennen oder lieber schwimmen möchtest. Das Wasser löscht das Feuer, welches nach und nach das Gehirn verbrennt



Ich erwähle mir das Feuer, welches das faulige Wasser, das Schimmel und Korrosion im Denken eines Menschen verursacht, austrocknet. Du kannst es drehen und wenden wie du willst; eine Meinung wie du sie vertrittst, halte ich grade aus naturwissenschaftlicher Sicht für sehr gefährlich.

In Antwort auf:
Das Gegenteil ist der Fall. Es geht beim Glauben einzig darum, die festgefahrenen Dogmen zu bewahren, den Glauben zu festigen, und keinesfalls den - selbstverständlich begründeten Zweifeln an ihrem Glauben - hochkommen zu lassen sondern diese im Gegenteil wirksam zu bekämpfen, und sei es mit Selbstgeißelungen und anderen Selbstbestrafungen etc.

Für dein Verständnis von Glauben mag das ja zutreffen, meins wiederum steht mit deiner Auffassung in krassem Widerspruch. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass du den Mut hast, dein Verständnis auf den Prüfstand zu stellen.

In Antwort auf:
Und deine Meinung, dass dieses Thema nicht mehr diskutiert werden solle, weil du wahrscheinlich davon die Nase voll hast, hat keine weitere Bedeutung, denn diejenigen, die darüber diskutieren wollen und immer werden, lassen sich nicht dadurch beeindrucken.

Das wollte ich auch auch nicht gesagt haben. Ich diskutiere gerne, sonst hätte ich dir wohl kaum geantwortet, oder? Denk bitte auch hier nochmal über das, was ich geschrieben habe nach....

Zitat von Gysi
Das ist es, Snooker! Die Texte, auf denen "Christliche Religion, Zeugen Jehovas" draufsteht, behandelst du mit einem anderen Maßstab, als alles andere.

Das gleiche könnte ich grade dir im Hinblick auf atheistische Auffassungen vorwerfen. Du hast dich in unserer letzten Diskussion ja noch ausführlich zum Thema Zweifel im Atheismus geäußert. Ich fand das sehr interessant.

Zitat von MK
Ich frage mich nur, warum Snooker nicht erkennt, das auch in seinem Glauben ständig "neue" Wahrheiten propagiert werden (siehe die letzten 20-30 Jahre oder davor), d.h. die Wahrheit so garnicht existiert.

Ich frage mich, warum du nicht erkennst, dass es sich dabei nicht um neue Wahrheiten, sondern um ein stetig wachsendes Verständnis der einen Wahrheit handelt...Kein Wunder, dass es mit dir so weit gekommen ist, wenn du derart an die Sache herangehst...

De Gaertner möchte ich gerne loben: Ich finde seine Beurteilungen über User und insbesondere über mich immer sehr witzig. Das kannst du wie kaum ein anderer hier, naja Stan macht auch ganz gut mit. Beide wollen zwar nichts über meine Motive begreifen, aber das ist kein Problem, solang man über sie lächeln kann... Und den Spaß werd ich mir schon nicht entgehen lassen...


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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 17:47
#10 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

@SnookerRI

Warum ist eine sinnvolle Diskussion darüber, ob Religion mit Wirklichkeit etwas zu tun hat oder nicht, mit Religiösen nicht möglich und auch nicht sinnvoll, im Grunde verschwendete Zeit? Weil sie zum ersten stets und ständig Aussagen herumdrehen, nach ihrem Bedarf ändern und meistens auch gar nicht auf die angesprochenen Aussagen antworten. Das ist keine Polemik, das ergeben lange Jahre von Beobachtungen bei Diskussionen mit Christen.

Bsp.: Ich schrieb über das Christentum:
"Weil das Christentum die Entstehung der Arten durch Selektion und Anpassung nicht widerlegen kann, weil es nicht widerlegen kann, dass wesentliche Grundaussagen der christlichen Lehre und der Bibel falsch sind und klar der Wirklichkeit widersprechen, wendet er sich gegen die Naturwissenschaft, macht sie unglaubwürdig und denkt damit von der eigenen Unzulänglichkeit abzulenken."

Du verdrehst es so, als würde ich annehmen, als stellst du dich persönlich gegen die Naturwissenschaften. Warum bleibst du nicht bei meiner Aussage und löschst statt dessen den Teil "das Christentum" aus dem Zitat?

Auf die Art diskutiere ich nicht, ich habe keine Lust zu sinnlosen Wortgefechten. Wenn du nicht zugeben kannst, dass die Christenkirche von Anfang der naturwissenschaftlichen Erforschung der Welt gegen eben diese Erforschung gestellt hat, kann ich dir auch nicht helfen. Das ist Allgemeinwissen. Dann kannst du gleich die Ketzerprozesse, die Verbrennung des Giordano Bruno und die Androhung gegenüber Galileo und all der anderen leugnen. Die Christenkirche legt fest, was die Gläubigen zu glauben haben, kritiklos und ohne zu widersprechen. Wenn Rom verkündet, dass die Erde der Mittelpunkt der Welt und eine Scheibe sei, dann wird daran gefälligst nicht gerüttelt! Wenn Rom und alle untergebenen Funktionsträger verkünden, dass der Atheismus etwas Verderbliches sei, dann hat das gemeine Volk der Gläubigen das zu übernehmen. Wenn Rom immer noch auf der Jugfrauengeburt besteht, dann wird einer Theologin, Professorin, die erneut darüber sprechen will, die Lehrerlaubnis entzogen und wie man lesen kann, wurde sie ebenfalls exkommuniziert (Ranke-Heinemann). Wenn ein Theologe und Bibelforscher schreibt, dass Jesus das Himmelreich wollte, dass aber statt dessen die Kirche gekommen sei, dann wird er exkommuniziert (Loisy). Die Bücher, die Rom auf den Index, auf die schwarze Liste der verbotenen Bücher setzte, durfte keine Katholik lesen, und wenn schon, dann aber keinesfalls glauben, was darin steht. Nur landete seltsamerweise die Bibel selbst auf dieser Liste der verbotenen Bücher (glaubst du nicht? dann melde dich, ich kann es belegen), jedoch Hitlers "Mein Kampf" nicht. Usw. usf.

Jemand, der die Realität leugnet, ist kein ernstzunehmender Gesprächspartner.
Wie du auf solche Aussagen kommst, dass das Feuer das faulige Wasser, den Schimmel und die Korrosion im Denken eines Menschen verursacht, austrocknet, weiß auch niemand. Du scheinst nicht zu wissen, dass Feuer vor allem etwas ausbrennt. Und wieso meine Meinung aus naturwissenschaftlicher Sicht sehr gefährlich sein soll, ist ebenfalls unklar. Oder meinst du den spaßigen Vergleich mit dem Feuer und dem Wasser?

Und warum gehst du überhaupt nicht auf das Thema ein? Was hält dich davon ab? Oder bist du der Meinung, dass ich Recht habe mit dieser Darstellung im Kopfbeitrag? Steht die Christenkirche noch zur Schöpfungsthese oder hat sie sie gestrichen, weil sie den fatalen Grund-Irrtum in ihrer Lehre und in der Bibel verstanden und eingesehen hat? Wenn du wirklich mit mir darüber diskutieren willst, dann gehe auf das Thema ein, ansonsten lass es besser sein und sonne dich in deinen Ansichten. Aber geh mir dabei aus dem Licht, denn ich will auch etwas Sonne abbekommen.

Und sei lieber etwas zurückhaltender mit Anspielungen auf eine Krankheit Veitstanz, den ich deiner Meinung nach hier aufführe. Veitstanz bezeichnet die Nervenkrankheit Chorea Huntington, unter der ich keinesfalls leide.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.216

30.10.2009 19:40
#11 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
Warum ist eine sinnvolle Diskussion darüber, ob Religion mit Wirklichkeit etwas zu tun hat oder nicht, mit Religiösen nicht möglich und auch nicht sinnvoll, im Grunde verschwendete Zeit?

Dann frage dich doch mal, wann eine Diskussion mit Religiösen über dieses Thema für dich sinnvoll erscheint...Was erwartest du? Ich vertrete hier meinen Standpunkt als Christ, nach dem du bezüglich des Themas gefragt hattest. Nicht mehr und nicht weniger. Dass du das Resultat meiner Überlegungen für wenig sinnvoll hälst, ist doch schon im Vorraus klar. Welchen Einfluss hat das aber auf die Diskussion? Ist eine Diskussion mit Gläubigen für dich erst dann sinnvoll, wenn der Gläubige ob deiner ach so großartigen und durch und durch wahren Argumente seinem Glauben abschwört, und fortan als ein lupenreiner Atheist lebt? Nach dem, was du hier von dir gibst liegt dieser Schluss nahe. Für dich steht doch schon fest, dass Religiösität abseits der Wirklichkeit agiert, oder etwa nicht? Du suchst hier bestimmt keine Diskussion im Sinne einer ernsthaften Auseinandersetzung zwischen den Argumenten. Du suchst, wie die meisten Atheisten hier, nach Gleichgesinnten und Zuspruch.

Egal, was ich auch sage: Solange ich dir widerspreche, wirst du mich für dumm, zurückgeblieben, religiös verblendet, verängstigt, und sonst was halten. Woher ich das weiß? Das ergeben lange jahre von Beobachtungen bei Diskussionen mit Atheisten.

In Antwort auf:
Du verdrehst es so, als würde ich annehmen, als stellst du dich persönlich gegen die Naturwissenschaften. Warum bleibst du nicht bei meiner Aussage und löschst statt dessen den Teil "das Christentum" aus dem Zitat?

Moment: Aus was für Menschen setzte sich das Christentum zusammen? Richtig aus Christen! Du hast das Christentum, und damit selbstverständlich die Menschen kritisiert, die sich als Christen bezeichnen - auch richtig. Da ich mich als Christ bezeichne, kann hier von einer Verdrehung nicht mal im Ansatz die Rede sein, es sei denn du bestehst darauf, dir selbst widersprochen zu haben.

In Antwort auf:
Auf die Art diskutiere ich nicht, ich habe keine Lust zu sinnlosen Wortgefechten.

Wunderbar... Dann sind wir uns ja einig. Bitte halt dich auch dran.

In Antwort auf:
Wenn du nicht zugeben kannst, dass die Christenkirche von Anfang der naturwissenschaftlichen Erforschung der Welt gegen eben diese Erforschung gestellt hat, kann ich dir auch nicht helfen. Das ist Allgemeinwissen. Dann kannst du gleich die Ketzerprozesse, die Verbrennung des Giordano Bruno und die Androhung gegenüber Galileo und all der anderen leugnen.

Den sanften Hinweis meinerseits, dass ich dir bezüglich der Großkirchen Recht gebe, hast du also auch nicht im Geringsten verstanden. Schade - und doch kommt es nicht unerwartet. Du machst dir ja noch nicht mal die Mühe zu fragen, ob ich mit der Einstellung der Großkirchen zum Thema Naturwissenschaften und deren Folgen konform gehe. Mit einer solchen reservierten, vorverurteilenden Meinung über deine Diskussionspartner willst du sinnvolle Diskussionen führen? Mach dich doch nicht lächerlich.

Den ganzen Absatz hättest du dir sparen können, wenn du meine Beiträge auch nur ansatzweise intensiv gelesen hättest. Ich dachte, du wolltest deine Zeit nicht verschwenden?

In Antwort auf:
Jemand, der die Realität leugnet, ist kein ernstzunehmender Gesprächspartner.


Seh ich genauso.

In Antwort auf:
Wie du auf solche Aussagen kommst, dass das Feuer das faulige Wasser, den Schimmel und die Korrosion im Denken eines Menschen verursacht, austrocknet, weiß auch niemand.

Irgendwas musste ich doch auf deinen Vergleich hin erwidern. Ich hatte gehofft, du kämst mit dem Return souveräner zurecht.

In Antwort auf:
Du scheinst nicht zu wissen, dass Feuer vor allem etwas ausbrennt.

Feuer hat viele Eigenschaften. Unter anderem kann es Metalle läutern, und damit ihre Reinheit erhöhen

In Antwort auf:
Und warum gehst du überhaupt nicht auf das Thema ein? Was hält dich davon ab? Oder bist du der Meinung, dass ich Recht habe mit dieser Darstellung im Kopfbeitrag? Steht die Christenkirche noch zur Schöpfungsthese oder hat sie sie gestrichen, weil sie den fatalen Grund-Irrtum in ihrer Lehre und in der Bibel verstanden und eingesehen hat?

Ich gehe auf das Thema ein. Vielleicht nicht so wie du es erwartest oder gar forderst, aber wie man in Diskussionen auf dich reagiert, solltest du schon deinem Gegenüber überlassen... Für den Fall, dass du mit Christenkirche die katholische und protestantische Kirche meinst, ist doch hinlänglich bekannt, dass gerade dort die Evolutionstheorie schon akzeptiert wird. Diesen Kirchen geht es um zahlende Mitglieder. Angesichts schrumpfender Einnahmen zufolge der Wirtschaftskrise und der steigenden A-Religiösität, darf man sich als ein wirtschaftlich orientierter Konzern nicht zu sehr mit Auffassungen auslegen, die im Allgemeinen nicht mehr anerkannt werden. Da die Kriche aber noch nie Wert auf das Bibelwort gelegt hat, sollte das eingentlich niemanden mehr verwundern.

In Antwort auf:
Und sei lieber etwas zurückhaltender mit Anspielungen auf eine Krankheit Veitstanz, den ich deiner Meinung nach hier aufführe. Veitstanz bezeichnet die Nervenkrankheit Chorea Huntington, unter der ich keinesfalls leide.

Ein schönes Beispiel für deine vorverurteilende Haltung mir gegenüber: Anstatt dir Gedanken darüber zu machen und mich nötigenfalls zu fragen, was ich mit dieser Redewendung meine, unterstellst du mir einfach, dass ich dich für genetisch behindert halte. Das erscheint dir vielleicht als bequem, versperrt aber tatsächlich den Weg für wirklich sachliche Diskussionen. Da du von Anfang an ein derart zerstörerisches Bild von mir hast, machen Diskussionen mit dir - egal über welches Thema - wirklich keinen Sinn, was zu erwarten war...


In Memory of Soul-Society

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Wir wissen nur so viel, wie wir fragen (Wessel Gansfort, 1419-1489)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 19:44
#12 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zitat von SnookerRI
...

Lange Rede, aber kein einziges Wort zum Thema. Wie erwartet also. Ich hab nochmal deine Antworten durchgesehn, aber ich kann keine einzige Aussage zum eigentlichen Thema finden. Was ich aber zu entdecken meine ist, dass du deine offensichtlichen Überzeugungen den Tatsachen gegenüber zwar versuchst irgendwie zu verteidigen, dass du aber - wie alle Gläubigen - keine handfesten Argumente besitzst. Wie solltest du auch.

Konkrete Fragen werden ignoriert, es kommt nicht mal eine einzige Aussage zur Schöpfungsthese, nicht einmal, ob die Kirche diese unsinnige These nun aufgegeben hat oder ob sie weiter dran hängt. Da das nun mal die Fragestellung des Themas ist, auch wenn es dir nicht zu passen scheint, erwarte ich schon wenigstens etwas dazu und nicht nur Beurteilungen des Schreibers. Belehre mich doch einfach eines Besseren, dann brauchst du nicht mehr zu spekulieren, was ich beabsichtige oder was nicht.

Wie wärs also nun mal endlich damit? Ich warte immer noch. Andernfalls beweist du doch nur, dass du zum Thema nichts Wesentliches zu sagen hast.

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SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.216

30.10.2009 20:11
#13 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
Lange Rede, aber kein einziges Wort zum Thema. Wie erwartet also. Ich hab nochmal deine Antworten durchgesehn, aber ich kann keine einzige Aussage zum eigentlichen Thema finden.

Hast du nicht. Sonst hättest du dir das hier:

In Antwort auf:
Konkrete Fragen werden ignoriert, es kommt nicht mal eine einzige Aussage zur Schöpfungsthese, nicht einmal, ob die Kirche diese unsinnige These nun aufgegeben hat oder ob sie weiter dran hängt.



..sparen können. Denn ich schrieb dir diesbezüglich in meinem letzten Beitrag dazu Folgendes:

Zitat von SnookerRI
Für den Fall, dass du mit Christenkirche die katholische und protestantische Kirche meinst, ist doch hinlänglich bekannt, dass gerade dort die Evolutionstheorie schon akzeptiert wird. Diesen Kirchen geht es um zahlende Mitglieder. Angesichts schrumpfender Einnahmen zufolge der Wirtschaftskrise und der steigenden A-Religiösität, darf man sich als ein wirtschaftlich orientierter Konzern nicht zu sehr mit Auffassungen auslegen, die im Allgemeinen nicht mehr anerkannt werden.


Ich habs jetzt mal fett markiert, aber normalerweise müsste man es auch so erkennen können. Daraus folgt eindeutig und für alle ersichtlich: Du willst weder meine Beiträge lesen, noch eine sachliche Diskussion über das Thema führen

In Antwort auf:
Wie wärs also nun mal endlich damit? Ich warte immer noch. Andernfalls beweist du doch nur, dass du zum Thema nichts Wesentliches zu sagen hast.



Es ist so wie ich es befürchtet habe:

Zitat von SnookerRI
Egal, was ich auch sage: Solange ich dir widerspreche, wirst du mich für dumm, zurückgeblieben, religiös verblendet, verängstigt, und sonst was halten. Woher ich das weiß? Das ergeben lange Jahre von Beobachtungen bei Diskussionen mit Atheisten.



So eindeutig wie du Klimsch, hat sich mir gegenüber noch kein Diskussionspartner abgeschossen.


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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2009 20:48
#14 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zitat von SnookerRI
So eindeutig wie du Klimsch, hat sich mir gegenüber noch kein Diskussionspartner abgeschossen.



Hauptsache ist doch, das sie sich alle früher oder später die Kugel geben....wie eindeutig auch immer.
Nicht wahr???

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

30.10.2009 20:54
#15 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

 
OK, sorry, den einen Satz hatte ich im Wust überlesen, dass die Christenkirche die Evolutionstheorie jetzt akzeptiert. Jetzt, das heißt äußerst halbherzig, eigentlich gar nicht und auch erst seit dem Vorgänger des jetzigen Oberhirten der katholischen Kirche. Dieser besaß offensichtlich ein wenig mehr Weltoffenheit als der jetzige, der wie bekannt in seiner vorigen Position ja der gut bezahlte Hauptinquisitor der Römisch-katholischen Kirche war.

So vertreten namhafte Theologen der Kirche nach wie vor die alten Standpunkte und sie bestehen auf einem "Plan" bei der Entstehung der Welt. Jede abweichende Auffassung sei keine Wissenschaft, sondern Ideologie. - Da haben wir wieder den Salat! Quelle z.B. HIER.

Die Konsequenz, die sich daraus aber zwingend ergibt ist, dass die kirchliche Lehre von der Erschaffung der Welt und auch aller Lebewesen durch einen Gott damit nicht mehr stimmt. D.h. die Kirche lehrt immer noch in ihren Predigten die göttliche Schöpfung. Sie denkt gar nicht daran, diese falsche These zu korrigieren oder hat vielleicht jemand einen Priester von der "göttlichen Evolution" predigen hören? Vorher haben viele bibeltreue Christen in Darwin den Antichristen gesehn und zum heiligen Krieg gegen die Evolutionstheorie aufgerufen. Seit gut 10 Jahren geschieht dies wieder verstärkt, vor allem durch Christen in den USA. Aber selbst wenn der US-Kreationismus (noch) nicht gleich vehement nach Europa überschwappen sollte, so ist doch Tatsache, dass sich der religiöse, auch der christliche Fundamentalismus im Zunehmen befindet. Sogar Kultusminister fordern heutzutage die Aufnahme der Schöpfungslehre in den Biologieunterricht. (Das richtet religiöse Verblendung an!)

So betrachtet, hat also die halbherzige Akzeptierung der Evolutionstheorie kaum einen Wert. Dem vorigen Papst war schon klar, dass er als Volltrottel dasteht, wenn er diese anerkannte Wissenschaft weiterhin leugnet. Es wäre etwa so, als würde der Vatikan weiterhin stur behaupten, die Erde sei eine Scheibe und der Mittelpunkt der Welt.

So eiern die christlichen Theologen nun herum, indem sie etwa erklären, beim Schöpfungsmythos ginge es überhaupt nicht darum, wie alles entstanden sei, sondern um die Beziehung zwischen dem Gott und den Menschen. Den Leuten ist das Ketzerische ihrer neuen Auslegungen überhaupt nicht bewusst, aber selbst sie profitieren von der Giftzahnlosigkeit der heutigen Kirche. Früher wären sie umgehend auf dem Scheiterhaufen der Inquisition gelandet.

Wenn man nun mal von der Überzeugung eines Christen redet, so müsste der Christ seine wahre Meinung dazu offenlegen. Sehr viele Christen, wenn nicht die meisten oder gar alle, sind doch nach wie vor der Überzeugung, dass die Bibel Recht hat. Ich kenne kaum Christen, die die Bibel in solchen grundlegenden Aussagen anzweifeln, und ich kenne wirklich eine Menge, ich bin sogar seit über 30 Jahren mit einer solchen verheiratet.

Mit der Widerlegung des Schöpfungsmythos aber geht es ja nicht nur um die Entstehung der Arten statt der Erschaffung, sondern gleichermaßen um die Entstehung der Welt, des Universums, der Sonne und aller Himmelskörper. Daraus folgt die zwingende Konsequenz, dass es überhaupt keine Erschaffung gegeben hat, sondern dass die Entstehung sowohl des Universums als auch der Lebewesen auf der Erde völlig andere Ursachen hat.

Eine spezielle Bitte an SnookerRI: Lass einfach künftig die persönlichen Beurteilungen des Klimsch weg. Es geht nicht um Klimsch, sondern um das Thema. Könnten wir uns da vielleicht einigen? Ich schreib doch auch nicht, wie ich über dich denke. Das tut doch nix zur Sache.

 

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Klimsch Offline




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30.10.2009 21:00
#16 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zitat von Stan
Hauptsache ist doch, das sie sich alle früher oder später die Kugel geben....wie eindeutig auch immer.
Nicht wahr???

Ja, selbst auf den Scheiterhaufen stellen und um ein Zündholz betteln, ist nicht gerade "in". So geht man halt zum Förster, gibt ihm 5 Euro und bittet um Abschuss. Schließlich hat man ja als Atheist nicht automatisch einen Waffenschein. ;-((

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MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


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02.11.2009 14:48
#17 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

@Snooker

In Antwort auf:
Ich frage mich, warum du nicht erkennst, dass es sich dabei nicht um neue Wahrheiten, sondern um ein stetig wachsendes Verständnis der einen Wahrheit handelt...Kein Wunder, dass es mit dir so weit gekommen ist, wenn du derart an die Sache herangehst...


Frühere falsche Lehren und Voraussagen werden oft mit Sprüche 4:18 gerechtfertigt, das ist vermutlich auch deine Quelle mit der du mir sagen willst, dass ich nicht Schritt gehalten habe mit der Wahrheit. Anbei die Passage im Zusammenhang:

In Antwort auf:

Den Pfad der Bösen betritt nicht, und wandle nicht geradewegs auf dem Weg der Schlechten. Meide ihn, zieh nicht darauf einher; wende dich davon ab, und zieh weiter. Denn sie schlafen nicht, es sei denn, sie verüben Schlechtes, und ihr Schlaf ist ihnen genommen, es sei denn, sie
veranlassen jemand zu straucheln. Denn sie haben sich mit dem Brot der Bosheit genährt, und den Wein der Gewalttaten trinken sie. Aber der Pfad der Gerechten ist wie das glänzende Licht, das heller und heller wird, bis es voller Tag ist. Der Weg der Bösen ist wie das Dunkel; sie haben nicht erkannt, worüber sie fortwährend straucheln. (Sprüche 4:14-19)



In diesem Text geht es überhaupt nicht um das Verständnis des Wortes Gottes oder um irgendwelche Lehren. Es wird einfach der „Pfad der Bösen“ dem „Pfad der Gerechten“ gegenübergestellt. Der „Gerechte“ läuft praktisch auf einem ausgeleuchteten Pfad und erkennt, wohin er tritt; der „Böse“ läuft im Dunkeln und ‚strauchelt fortwährend’.

Die Behauptung, Jehova gebe fortschreitend „Licht“, um biblische Lehren zu verstehen, widerspricht auch dem Text aus 1. Johannes 1:5:

In Antwort auf:

Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist, und in Gemeinschaft mit ihm gibt es gar keine Finsternis.



In Gemeinschaft mit Gott ‚gibt es gar keine Finsternis’. Wenn der „treue und verständige Sklave“ früher ‚nicht genügend Licht’ hatte, um bestimmte Dinge zu verstehen, dann war er nicht ‚in Gemeinschaft mit Gott’.

Oft wird das Argument gebraucht, dass auch frühere Diener Jehovas manche Dinge nicht wussten. Das ist richtig, aber ein Unterschied wird dabei vergessen: Wenn frühere Diener Jehovas etwas nicht wussten, stellten sie keine unbegründeten Behauptungen darüber auf (Beweis mir das Gegenteil, Snooker). Jesaja, Jeremia und all die anderen Propheten wussten nicht genau, wan der Messias erscheinen sollte. Dennoch behauptete keiner von ihnen, dass er zu einer bestimmten Zeit – etwa innerhalb von 20 Jahren, während der Regierung Darius des Großen oder im 70. Jahr nach der Befreiung aus Babylon – kommen würde.

Wenn der „treue und verständige Sklave“ schon immer sagen würde, er habe keine Ahnung, wann Harmagedon kommt, würde das dem Vorbild der Propheten entsprechen. Im Gegensatz dazu hat er aber immer wieder konkrete Daten genannt (1914, 1925, die 1940er Jahre, 1975, innerhalb der Generation von 1914).

Unterstelle mir also nicht, ich hätte mir keine Gedanken darüber gemacht! Anmaßend zu reagieren ist ein Zeichen von Schwäche, gerade wenn es darum geht, sein Defizit zu kaschieren.

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 8.216

05.11.2009 22:59
#18 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

Zwei Punkte im Vorraus:
1) Ich antworte hier nicht, weil es in Sachen Diskussion irgendeinen Sinn machen würde - weder für MennoKlamotto noch für mich - sondern aus Spaß an der Freude und ich grade Zeit habe

2) Ich finde es... hmm... recht amüsant wenn Abtrünnige, die hier als User auftreten, auf der einen Seite die Bibel als Menschenwerk und durch vielerlei Interpretation dem persönlichen Wunschdenken von Menschen unterworfen hinstellen, auf der anderen Seite dann aber mit Argumenten kommen, die sie auf die Bibel stützen. Das ist schon ganz schön schizophren, aber auch ein bekanntes Phänomen bei solchern Gegnern. Damit entziehen sie ihrer Argumentation die Grundlage, was bedeutungslose Luftschläge zur Folge hat.

In Antwort auf:
In diesem Text geht es überhaupt nicht um das Verständnis des Wortes Gottes oder um irgendwelche Lehren. Es wird einfach der „Pfad der Bösen“ dem „Pfad der Gerechten“ gegenübergestellt. Der „Gerechte“ läuft praktisch auf einem ausgeleuchteten Pfad und erkennt, wohin er tritt; der „Böse“ läuft im Dunkeln und ‚strauchelt fortwährend’.

Diese Einschätzung ist durchaus fragwürdig. Den Pfad des Gerechten zu beschreiten bedeutet Gottes Wort verstehen zu lernen und sein Denken und Handeln daran auszurichten. Nur durch ein stetig fortschreitenden Wachstum des verständnisses kann man auf dem Pfad des Gerechten wandeln. Ps. 43:3 hilft beim Vertsändnis des Textes aus Sprüche.
Diejenigen, die auf dem Pfad des Bösen wandeln, kümmern sich nicht im Geringsten um ein genaues Verständnis des Wortes Gottes.

MennoKlamotto zeigt hier sehr eindrucksvoll, wie sehr man das biblische Wort verdrehen muss, um es für seine Gegner gebräuchlich zu machen. Natürlich werden die hiesigen Atheisten dem trotzdem jubeld zustimmen.

In Antwort auf:
In Gemeinschaft mit Gott ‚gibt es gar keine Finsternis’. Wenn der „treue und verständige Sklave“ früher ‚nicht genügend Licht’ hatte, um bestimmte Dinge zu verstehen, dann war er nicht ‚in Gemeinschaft mit Gott’.

Auch das ist ein Trugschluss. In Gemeinschaft mit Gott zu sein bedeutet für unvollkommene Menschen nicht, fehlerlos zu sein. Die folgenden Verse machen ja grade auf diesen Umstand aufmerksam, und weisen darauf hin, dass Erlösung von der Sünde nur möglich ist, wenn man im Licht beständig wandelt, das heißt, die Sündhaftigkeit anzuerkennen und stets das Licht der Wahrheit Gottes zu suchen. Mir ist schon klar, warum du nicht den Kontext miteinbeziehst....

In Antwort auf:
Oft wird das Argument gebraucht, dass auch frühere Diener Jehovas manche Dinge nicht wussten. Das ist richtig, aber ein Unterschied wird dabei vergessen: Wenn frühere Diener Jehovas etwas nicht wussten, stellten sie keine unbegründeten Behauptungen darüber auf (Beweis mir das Gegenteil, Snooker).

Moooooment. Du kannst doch nicht von anderen erwarten, die Denkarbeit zu leisten, die du selbst erbringen musst? Und ganz grundsätzlich: Wer oder Was bestimmt denn, wann eine Annahme begründet ist? Du? Ich? Ist es nicht das momentane Verständnis eines Sachverhalts? Wie ist es denn allgemein in der Wissenschaft? Ändern sich die Vorraussetzungen einer Annahme, können dadurch mitunter auch die Schlussfolgerungen Veränderungen unterliegen. Das erlebt man doch beinahe täglich.

Selbst wenn es so wäre, wie du behauptest, so würde das lediglich bestätigen, dass Menschen Fehler machen, was ja nichts Neues ist. Auch die Führer des damaligen Volkes Gottes begingen mitunter schwere Fehler, wenn man mal an David erinnern darf. Allerdings waren viele von ihnen ehrlich zu sich selbst, haderten nicht mit Gott sondern korrigierten sich bereitwillig. Diese Bereitschaft sich durch das Licht der Wahrheit formen und leiten zu lassen, ist ja grade ein Hinweis darauf, ob man den Pfad der Gerechten beschreitet oder nicht.


In Antwort auf:
Unterstelle mir also nicht, ich hätte mir keine Gedanken darüber gemacht!

Das will ich auch nicht. Eine persönliche Wahrheit zu entwickeln, mit der es sich bequemer lebt, erfordert zumindest im Anfang Denkarbeit. Irgendwie muss man ja die Ablehnung Jehovas begründen, nicht wahr? In welche Richtung diese Gedanken allerdings führen - nun - das zu beurteilen überlassen wir vorerst jedem selbst.

In Antwort auf:
Anmaßend zu reagieren ist ein Zeichen von Schwäche, gerade wenn es darum geht, sein Defizit zu kaschieren.

Rät mir der, der mir vorwirft auf Argumente nicht eingehen zu wollen, woraufhin er im gleichen Atemzug meine Ansichten als Totschlagsargument bezeichnet. Na Herzlichen Dank!

Die Wahrheit zu lieben, bedeutet allzeit nach ihr zu suchen. In diesem Sinne freue ich mich mit der Organisation Jehovas verbunden zu sein, welche weiterhin im Licht der Wahrheit wandelt und Gottes Wort aufmerksam studiert.

Kritik an Menschen zu üben ist nicht schwer. Ich schrieb ja schon, dass es im alten Israel und auch unter den Christen im 1.Jhd. genug Menschen gab, die aus Stolz und Eifersucht heraus, diejenigen, die Gott als Diener einsetzte, befehdeten. Jehova fand immer die passende Antwort auf diese Versuche, seine Souveränität zu untergraben. Denn letztendlich richtet sich dieser Hass nicht gegen Gottes Diener an sich, sondern gegen Gott selbst.

Natürlich wirst du mir vorwerfen, ich sei noch zu verblendet, verängstigt oder sonst was. Villeicht kommst du auch mit dem Klassiker, dass ich gar nicht auf deine "Argumente" eingehe Auch das ist eine typische Linie bei Abtrünnigen. Deswegen frage ich immer nach deiner Motivation, warum du hier krampfhaft eine Diskussion suchst. Und jetzt sag nicht, dass du an deiner momentanen Auffassung bezüglich Gott zweifelst.

Ich erwarte von deinen nächsten Beiträgen, dass sie die Gedanken, die ich eingangs erwähnte, bestätigen.


In Memory of Soul-Society

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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2009 23:17
#19 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
2) Ich finde es... hmm... recht amüsant wenn Abtrünnige, die hier als User auftreten, auf der einen Seite die Bibel als Menschenwerk und durch vielerlei Interpretation dem persönlichen Wunschdenken von Menschen unterworfen hinstellen, auf der anderen Seite dann aber mit Argumenten kommen, die sie auf die Bibel stützen. Das ist schon ganz schön schizophren, aber auch ein bekanntes Phänomen bei solchern Gegnern. Damit entziehen sie ihrer Argumentation die Grundlage, was bedeutungslose Luftschläge zur Folge hat.





Das snooker finde ich auch immer wunderlich
viele Atheisten bestehen drauf nicht auf die bibel zu vertrauen,benutzten sie aber als hauptargumetation,für ihre negativ ansichten,habe ich schon oft erlebt,zB immer wieder gerne genommen wir hätten die armen Kanaanitischen Völker vertrieben,ermordet von Kind bis zum Greis,dabei bekennt selber die Bibel das wir da nciht drauf gehört hätten und gar nciht alles getan haben was wir sollten.
Dann wenn man was sagen will kommt ,ja das ist Historisch nicht bewiesen,außer der Bibel gibt es keine Quelle die dies oder das bezeugen könnte,
aber wenn es um die negativen Sachen die man uns zuschreiben möchte,weil man eben eifersüchtig ist,
dann wird dasselbe was in der Bibel steht als Vollkommende Tatsache behandelt,
da weiß man haargenau das die Kanaaniter getötet wurden,obwohl man es Historisch nciht beweisen kann.
Oder bei Mosche ,sagt man nein er ist keine Geschichtliche Person die es gab ,es ist eine Erfindung ,wenn es aber geht um uns und unser handeln zu verurteilen,glaubt man an Geschichtlichen Tatsachen des Mosche ,er wäre Völkermörder und was für ein schlimmer Mensch,
Aber eins läßt sich feststellen wenn es drum geht uns negativ darzustellen glaubt man alles,wenn wir verworfen und schuldig sein sollen braucht man keine Nachweise,
aber wenn es um glauben geht verwirft man alles
das ist esch schizo.
Aviel

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.11.2009 23:31
#20 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
das ist esch schizo.



Nur wenn man es einfach nicht begreift.

Wir plädieren nur für ein konsistentes Weltbild. Wenn A und B unverändlich miteinander verknüpft sind, kann man nicht A sagen, ohne B zu sagen.
Atheisten, die mit Gläubigen streiten, versuchen nur diese auf diesen Misstand hinzuweisen. Wenn Gläubige schon ihr heiliges Büchlein als Wahrheit betrachten, dann müssen sie eben akzeptieren, dass z.B ihre Vorfahren aufgrund dieses heiligen Büchleins eben genau Völkermord begangen haben.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Aviel ( gelöscht )
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05.11.2009 23:36
#21 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

aber selbst in der Bibel steht es so nicht drin und ihr anderen habt auch keine Münd. Tora ohne die man nicht versteht zu interpretieren
Aviel

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

05.11.2009 23:39
#22 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
aber selbst in der Bibel steht es so nicht drin und ihr anderen habt auch keine Münd. Tora ohne die man nicht versteht zu interpretieren



Jaja, wir sind alle, ganz, ganz blöd. (Und fies noch dazu!)
Lesen und zuhören können wir auch nicht, das können nur Juden.

Meine Güte...

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Aviel ( gelöscht )
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05.11.2009 23:52
#23 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

nein aber stelle dir vor die Bürger würden vor gericht die Richter verdrängen und hingehen ohne gelehrt zus ein die auslegung der Zivilprozessordnung und das Strafrecht übernehmen obwohl sie keine ahnung über die Auslegung der Paragrahen haben,
oder Christen haben durch flasche übersetzungen aus allen Menschen mörder gemacht indem sie töten statt morden und völlig den Sinn entstellt haben de rTora
so sind alle mörder ob Soldat oder salatpfücker
bei uns ist nur jemand Mörder der ,sogesehen in böser absicht jemanden tötet da gehört mehr dabei
in de rJustiz doch auch Todschlag,Hinterhätiger Mord ,Auftragmord ,Mordversuch und alles wird unterschiedlich gehandhabt,
oder Zeugen ist bei uns genau festgelegt
und selber kann man sich nicht belasten,
so wie Christen das haben das Jesus sich selber belastet und an Richter ausliefert ,sein Leben freiwillig gibt,sowas gibt es im Judentum weder in des Antike noch heute,
damit werden die Leute dann vera.
Oder Steinigung der Ehebrecherin
unter Jüdischen Recht darf es das gar nicht geben
wenn steht alles wurde gebannt ,ist die bannung aufgehoben weil man kann nicht alles bannen das geht nicht
deshalb ist das Nt auf dem ersten Blick für einen Juden nur was zum todlachen was nciht dem Jüdischen Praxis entspricht
traurig das durch solche falsche Praxis soviele sterben mußten,was Gott niemals befehlen würde,man sieht 2000 Jahre Irrsinn und Irrweg vor sich und schüttelt mit dem Kopf drüber
Aviel

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

06.11.2009 01:50
#24 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
Oder Steinigung der Ehebrecherin
unter Jüdischen Recht darf es das gar nicht geben

steht doch in euren bücher!!

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Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

06.11.2009 08:53
#25 RE: Wie kommt es, dass die Schöpfungsthese der Bibel nicht endlich aus der Lehre gestrichen wird? Antworten

In Antwort auf:
sondern aus Spaß an der Freude und ich grade Zeit habe


Das ist doch eine gute Voraussetzung!

In Antwort auf:

Ich finde es... hmm... recht amüsant wenn Abtrünnige, die hier als User auftreten, auf der einen Seite die Bibel als Menschenwerk und durch vielerlei Interpretation dem persönlichen Wunschdenken von Menschen unterworfen hinstellen, auf der anderen Seite dann aber mit Argumenten kommen, die sie auf die Bibel stützen. Das ist schon ganz schön schizophren


Was ist daran schizophren? Du glaubst an die Inspiration der Bibel. D.h. für dich ist sie als Grundlage deines Glaubens akzeptiert. Wenn ich also etwas kritisiere oder mein Verständnis ein anderes ist, dann darf ich auch die Bibel als solches anführen und dich auf Fehler aufmerksam machen. Im ZJ-Thread reagierst du ja auch nicht auf meine Argumente. Mich würde wirklich interessieren wie du dir die Welt zurechtlegst und ob du während dieses Denkprozesses ernsthaft Kritik oder Zweifel zuläßt. Stell dir einfach vor, ich wäre mal dein Freund gewesen, der dich wirklich liebt! Ich könnte die Bibel auch vollständig ablehnen und meine Argumentation auf allerlei anderer philosophischer Ansichten stützen. Jedoch besitze ich ein recht umfangreiches Bibelwissen, so dass die Grundlage die du anführst, für mich garkeine ist. Die meisten Atheisten kennen die Bibel nicht so gut, zumal die wenigsten ehemalige Zeugen Jehovas sind.

In Antwort auf:
Diese Einschätzung ist durchaus fragwürdig. Den Pfad des Gerechten zu beschreiten bedeutet Gottes Wort verstehen zu lernen und sein Denken und Handeln daran auszurichten. Nur durch ein stetig fortschreitenden Wachstum des verständnisses kann man auf dem Pfad des Gerechten wandeln.


Die Argumentation ist in deinen Augen "fragwürdig" jedoch nicht von der Hand zu weisen. Fortschreitende Erkenntnis ist bei der Wahrheitsfindung unerläßlich. Aber kannst du dir vorstellen, dass Noah erstmal ein Floß baute, später Außenwände und erst nach Jahrzehnten das Verständnis sich dahingehend änderte, dass er doch einen Kasten bauen sollte? [Rhetorische Frage, da Noah detaillierte Anleitung bekam]
Psalm 43 widerspricht meiner Aussage in keinsterweise. Auch dort wird von Licht und Wahrheit gesprochen, jedoch nicht von fortschreitendem wachsender Wahrheit, den ein Sklave austeilt. Auch wenn du behauptest, ich würde die Denkarbeit auf dich abwälzen, nenne mir bitte ein vergleichbares Beispiel aus der für dich heiligen Schrift, in der ein Prophet ähnlich vorging wie der treue und verständige Sklave heute [im Sinne von ständig wechselnden Ansichten/Lehren]. Ich sage dir. Du wirst kein vergleichbaren Fall in der Bibel finden. Trotzdem möchtest du glauben, dass du einer Organisation angehörst, die bereit ist ihre falschen Lehren abzustoßen. Dies ist prinzipiell eine gute Eigenschaft, wünschenswert, weil sie "demut" erkennen läßt. Die Frage ist aber doch viel mehr, welche Opfer sie mit sich bringt.

• Wenn "die Gesellschaft" verkündet, 1975 würde diese Welt zerstört werden, dann richtet man eben nach dieser "Wahrheit" seine gesamte Lebensplanung aus.
• Wenn "die Gesellschaft" behauptet, alle 1914 lebenden Menschen würden auch das Ende dieser Welt miterleben, dann gilt es eben, diese "Wahrheit" von Haus zu Haus zu predigen.
• Wenn "die Gesellschaft" der Auffassung ist, eine Bluttransfusion verletze das Gesetz Gottes, dann nimmt man eben für diese "Wahrheit" den Tod eines lieben Angehörigen in Kauf.
• Wenn "die Gesellschaft" demokratische Wahlen für unchristlich hält, dann geht man eben wegen dieser "Wahrheit" nicht zur Wahl.
• Wenn "die Gesellschaft" gegen Zivildienst ist, dann geht man notfalls sogar für diese "Wahrheit" ins Gefängnis.

Alle diese "Wahrheiten", für die Zeugen Jehovas ihre Karriere geopfert, ihre Familie verloren, ins Gefängnis gegangen und sogar ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, sind inzwischen Schnee von gestern. Die Endzeit-Hysterie vor 1975 wurde als Übereifer einzelner Christen abgetan, die abgelaufene Generation von 1914 wurde als "neue Erkenntnis" umgedeutet und das Problem Zivildienst wich einem "erweiterten Verständnis". Soviel zum Thema "fortschreitendes Licht". Wenn Jehova doch unveränderlich ist, warum bringt er solche Opfer? Soll uns das irgendwas sagen?

Die Entscheidungen den Zivildienst damals abzulehnen beruhte, wie du mir vermutlich sagen wirst, auf der persönlichen Gewissensentscheidung. WT vom 15. März 1998 Seite 19:

In Antwort auf:
Um Mißverständnisse zu vermeiden, achten Jehovas Zeugen sorgfältig darauf, wie sie sich ausdrücken. Statt zu sagen: „Die Gesellschaft lehrt . . .“, verwenden viele Zeugen Jehovas Formulierungen wie: „In der Bibel heißt es . . .“ oder: „Gemäß meinem biblischen Verständnis . . .“ Dadurch weisen sie nachdrücklich auf die persönliche Entscheidung hin, die jeder Zeuge Jehovas bei der Annahme biblischer Lehren getroffen hat, und vermeiden es außerdem, den falschen Eindruck zu erwecken, Jehovas Zeugen würden irgendwie dem Diktat einer religiösen Sekte unterliegen.


Kann man da wirklich von einer Gewissensentscheidung sprechen, wenn einem gesagt wird, wie man reden soll? Glaub mir, mein Lieber. Ich habe selbst immer geglaubt, dass ich durch mein Studium zu der Überzeugung gelangt bin. In gewisser Hinsicht war ich das auch, aber ein Teil macht eben die Gruppendynamik und die Art und Weise wie Dinge als "freie Entscheidung" postuliert werden aus.

In Antwort auf:
In Gemeinschaft mit Gott zu sein bedeutet für unvollkommene Menschen nicht, fehlerlos zu sein. Die folgenden Verse machen ja grade auf diesen Umstand aufmerksam, und weisen darauf hin, dass Erlösung von der Sünde nur möglich ist, wenn man im Licht beständig wandelt, das heißt, die Sündhaftigkeit anzuerkennen und stets das Licht der Wahrheit Gottes zu suchen


Habe ich Fehlerlosigkeit vorausgesetzt? Angenommen der Sklave wäre wirklich von Gott beauftragt und würde seinen Geist bekommen. Warum fand er den treuen Sklaven 1914 "tuend", wenn doch die Lehren die er bis dahin vertrat heute nicht mehr aktuell sind? Hätte er da nicht auch die Kirchen der Christenheit tuend finden können, da diese ja auch ähnlich falsche Lehren propagierten [wie oben angeführt]?

Über fehlgeschlagene Prophezeiungen möchte ich hier nicht im Einzelnen reden – man denke nur an 1914, 1920, 1925, 1975, an die Generation von 1914 und anderes mehr. Die Entschuldigung, die Leitung bestehe aus unvollkommenen Menschen, kann nicht gelten. Auch die frühen Propheten Jehovas waren unvollkommen, aber ihre Botschaft kam von Jehova und war darum wahrhaftig. Doch die Organisation verlangt von ihren Anhängern, nicht auf die Vergangenheit mit ihren Fehldeutungen zu achten. Sie sollen weiterhin fast ehrfürchtig dem vertrauen, was sie herausgibt, und ihr so Würde, Ehre und Vertrauen entgegenbringen, die einem Propheten Gottes gebühren. Möchtest du für diese Behauptung auch ein Zitat aus mehreren Wachttürmen?

Vermutlich habe ich während meiner aktiven Zeit meinen Verstand schon nicht vollständig abgeschaltet. Den Witz kennst du sicher auch: "Wenn der treue Sklave im Kongressaal Reißzwecken auf die Stühle legt, dann wird er sich auch dabei was gedacht haben - und man setzt sich hin". Alleine dieser Witz zeigt doch, wie hörig die meisten Brüder und Schwester waren. Kritik unmöglich, weil es ja der Blasphemie gleich käme.

In Antwort auf:
Ändern sich die Vorraussetzungen einer Annahme, können dadurch mitunter auch die Schlussfolgerungen Veränderungen unterliegen.


Richtig, bei der Wissenschaft geht es genau darum! Das ist wahre Größe, Wahrheit zu vermitteln und Kritik zuzulassen. Aber Gott hat "uns" doch die Bibel gegeben - dort stehen die Lehren, ähnlich wie ein Brief eines lieben Vaters an seinen Sohn, drin. Wozu dann ständig wechselnde Lehren und Ansichten? Ich dachte bei ihm gebe es keine "Drehung des Schattens". Nochmal: Damals gab es das nicht.
Gab es den treuen Sklaven eigentlich erst seit dem 18.Jahrhundert oder gab es ihn von der Zeit Jesu bis heute durchgehend?

In Antwort auf:
Auch die Führer des damaligen Volkes Gottes begingen mitunter schwere Fehler, wenn man mal an David erinnern darf


Guter Vergleich: Was tat David denn genau? Hat er Interpretationen als Wahrheit dargestellt? Hat er sein Volk in Kriege geführt, wo Jehova letztlich doch nicht hinterstand?

In Antwort auf:
Allerdings waren viele von ihnen ehrlich zu sich selbst, haderten nicht mit Gott sondern korrigierten sich bereitwillig.


Stimmt, wenn 1975 nicht das Ende kam war es nicht der Prophet sondern all die dummen Schafe die ihr Leben aufgegeben haben um das Jahr 1975 zu predigen. Genauso entzieht sich der treue Sklave dieser Verantwortung. Glaubst du das Raymond Franz, ehemaliges Mitglied der leitenden Körperschaft in seinen Büchern nur Lügen erzählt? Glaubst du das Brüder aus den Schreibabteilungen, die später die Wahrheit verließen weil sie eben mehr mitbekamen als der Durchschnittszeuge, ebenfalls nur Lügen erzählen? Was soll ihnen das bringen? Raymond Franz ist durch seine Bücher nicht reich geworden. Hast du sein Buch nur im Ansatz gelesen? Wenn du so sehr daran glaubst, dass du die Wahrheit gefunden hast, dann stelle sie auf den Prüfstand. Lese seine Bücher. Wenn dein Glaube so stark ist, dann wird dich das nicht verändern. Wenn du aber ehrlich bereit bist deinen eigenen Glauben zu prüfen, dann wirst du auch bereit sein über solche Dinge nachzudenken und für dich zu einer Lösung zu kommen. Blinder Gehorsam wird selbst nicht von Jehova verlangt, erst recht nicht von einem treuen Sklaven.

In Antwort auf:
Ich schrieb ja schon, dass es im alten Israel und auch unter den Christen im 1.Jhd. genug Menschen gab, die aus Stolz und Eifersucht heraus, diejenigen, die Gott als Diener einsetzte, befehdeten. Jehova fand immer die passende Antwort auf diese Versuche, seine Souveränität zu untergraben.


Ziemlich anmaßend diese versteckte Drohung!

@Aviel

In Antwort auf:
aber wenn es um die negativen Sachen die man uns zuschreiben möchte,weil man eben eifersüchtig ist,
dann wird dasselbe was in der Bibel steht als Vollkommende Tatsache behandelt,


Eifersüchtig? Worauf? Auf die beschränkte Sichtweise?

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