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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 224 Antworten
und wurde 10.333 mal aufgerufen
 Christentum
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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 16:51
#51 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

nicht machen was sie wollen,aber genau das selbe dürfen wir Männer auch.Gleichheit aller Menschen
Aviel

Stan 2 ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 16:53
#52 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

man kann nicht eine frau mit ein mann vergleichen

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

01.11.2009 16:57
#53 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

warum denn nicht?
Aviel

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

02.11.2009 00:10
#54 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Wolln wir nicht lieber zum Thema reden?

Was wäre denn, wenn die Himmelfahrt gar nicht stattgefunden hat,
wenn es nur eine Erfindung der Evangelisten wäre?
Und warum wird in der Gesellschaft nicht endlich mal tacheles über diese Sache gesprochen?


Wer es nicht erträgt, dass jede Sache der Welt kritisch hinterfragt wird, der kann ja was anderes machen. Keiner wird gezwungen, die Meinungen von Atheisten zu lesen. Niemand soll auch zu irgendwas überredet werden, jeder darf bei uns im Staate glauben, was er will und sagen was er will, solange es anständig geschieht und niemand persönlich beleidigt wird. Und ein Atheist darf die Aussagen der Bibel und des Neuen Testaments, aber auch aller anderen Religionen hinterfragen. Das ist keine Beleidigung.

Die Christenkirche, aber auch die Mächtigen im Islam haben es lange genug geschickt verstanden, Kritik an ihren Dogmen oder gar Ablehnung ihrer Religion auf das Strengste zu bestrafen. Heute noch droht einem Islamkritiker in einem Gottesstaat die Todesstrafe. Im etwas zivilierteren und fortschrittlicheren Europa ist dieses dunkle Kapitel in der Geschichte der Menschheitsverbrechen gottseidank einigermaßen überwunden, nur schläft der Drache noch, er kann jederzeit wieder erweckt werden.

Niemand greift Aviel oder andere Gläubige mit solchen Aussagen persönlich an, ob Aviel nun männlich oder weiblich ist, ob Jude oder nicht. Manche fühlen sich nur angegriffen. Und das ist ziemlich bedenklich, denn man muss mit allem im Leben zurechtkommen. Wir Atheisten müssen auch mit der ständigen Überpräsenz vor allem der christlichen Religion in Staat und Gesellschaft leben, ob es uns passt oder nicht. So ist praktizierte Religions- und Meinungsfreiheit nun mal. Wenn man eine religiöse Veranstaltung stört, kann man bestraft werden wegen Störung des öffentlichen Friedens. In einem öffentlichen Forum darf über Fragen der Religion diskutiert werden, ob es manchen Religiösen nun passt oder nicht.

Ich bin sicher, dass eines Tages die Barriere des Verschweigen-müssens, die vielen Tabus, die diese Religionen um sich herum aufgebaut haben ("Gotteslästerung"!), zerfallen und dass die "wahre Wahrheit" (entschuldigt diesen Ausdruck, aber die Christenheit spricht ständig von der alleinigen Wahrheit, die sie besitzt und mit der sie noch immer jede andere, bessere Wahrheit zu verdrängen sucht) sich durchsetzen wird. Es ist ein ziemliches Trauerspiel, was hier nach 2000 Jahren immer noch abläuft. Der klare Verstand soll schweigen und die Mystik sollte immer noch obsiegen?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Xeres Offline




Beiträge: 2.587

02.11.2009 00:28
#55 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Ich verstehe nicht wirklich, was für eine Antwort du erwartest oder welche Diskussion du anstoßen möchtest.

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

02.11.2009 01:11
#56 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von Xeres
Ich verstehe nicht wirklich, was für eine Antwort du erwartest oder welche Diskussion du anstoßen möchtest.

Es ist offensichtlich ein Tabu, die Sache mit der Himmelfahrt klar als Märchen, als Erfindung zu benennen. Man tut den Religiösen weh, sie können es nicht akzeptieren.

Würde die Öffentlichkeit sich dazu aber klar positionieren und durchsetzen, würde diese Hauptfrage der christlichen Religion verbindlich beantwortet werden, wäre die gesamte christliche Hoffnung auf Erlösung dahin. Wenn es nicht mal einem Gott gelungen ist, in den Himmel zu fahren, wie sollte es dann jedem einzelnen Gläubigen oder seiner Seele gelingen? Dann wäre auch die Erwartung einer Wiederkehr mit anschließendem Gericht hinfällig. Was bliebe der Christenheit dann eigentlich noch? Am Ende fiele auch der göttliche Mythos der Aufklärung zum Opfer.

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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

02.11.2009 01:16
#57 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

laß sich doch glauben wie sie möchten,wir haben 2000 Jahre nicht daran geglaubt hat den Christen auch nicht davon abgehalten daran zu glauben,
Aviell

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

02.11.2009 06:35
#58 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Ich glaube, die meisten Christen glauben gar nicht mehr daran - aber sind diese Leute dann noch Christen? Denn das ist deren zentraler Glaubensinhalt. Wie ich schon mit dem Ausschnitt aus "Miriam" andeutete - mal angenommen, es gab Rabbi Joshua, der ziemlichen Aufruhr gebastelt hat, weil er das Judentum reformieren wollte. Und man hat ihn irgendwie spektakulär hingerichtiet - meinetwegen ihn ans Kreuz geschlagen und das Kreuz dann angezündet. Der brennt eine Weile, verbrennt fast schon, dann fängt es an zu gewittern, die Asche zischt, Dampf steigt im Regen nach oben und sieht aufgrund der Wetterverhältnisse iwie wie eine Figur aus. Die einfältigen Leutchen glauben im Donnern Zeichen ihres Gottes zu sehen oder auch die Stimme des eben Verbrannten zu hören.
Fertig ist eine alternative Erklärung.
Da die Evangelisten aber nicht sagen wollten, dass der verbrannt wurde, erfanden sie das Märchen mit dem leeren Sarg etc., bzw. erfand es der Erste, die anderen schrieben es dann einfach ab.

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

02.11.2009 12:02
#59 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von Aviel
laß sich doch glauben wie sie möchten,wir haben 2000 Jahre nicht daran geglaubt hat den Christen auch nicht davon abgehalten daran zu glauben,
Aviell

Ohje, Avielle, bisschen mehr Mühe solltest du dir schon geben, wenn du mitreden willst. So weiß man ja gar nicht, was du eigentlich sagen willst. ;-((

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

02.11.2009 12:14
#60 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von FSMQueen of damned
Ich glaube, die meisten Christen glauben gar nicht mehr daran - aber sind diese Leute dann noch Christen? Denn das ist deren zentraler Glaubensinhalt. Wie ich schon mit dem Ausschnitt aus "Miriam" andeutete - mal angenommen, es gab Rabbi Joshua, der ziemlichen Aufruhr gebastelt hat, weil er das Judentum reformieren wollte. Und man hat ihn irgendwie spektakulär hingerichtiet - meinetwegen ihn ans Kreuz geschlagen und das Kreuz dann angezündet. Der brennt eine Weile, verbrennt fast schon, dann fängt es an zu gewittern, die Asche zischt, Dampf steigt im Regen nach oben und sieht aufgrund der Wetterverhältnisse iwie wie eine Figur aus. Die einfältigen Leutchen glauben im Donnern Zeichen ihres Gottes zu sehen oder auch die Stimme des eben Verbrannten zu hören.
Fertig ist eine alternative Erklärung.
Da die Evangelisten aber nicht sagen wollten, dass der verbrannt wurde, erfanden sie das Märchen mit dem leeren Sarg etc., bzw. erfand es der Erste, die anderen schrieben es dann einfach ab.

Woher willst du wissen, dass die Römer ihre damaligen Folterinstrumente, die Kreuze, auch noch angezündet haben? Die ließen sich doch dann nicht mehr wiederverwenden. Und sie haben Tausende gekreuzigt, als sie die jüdischen Aufstände gegen die Besatzungsmacht niederschlugen. Ständig brauchten sie also neue Kreuze. Die Wegesränder sollen regelrecht gesäumt gewesen sein. Sauerei! So haben die Europäer sich schon damals im Nahen Osten aufgeführt! Mensch, schäme dich!

Es ist außerdem ziemlich unglaubwürdig, Benzin oder andere Brandbeschleuniger hatten sie auch auch kaum, und eh so ein Balken mit nem Menschen dran brennt, da müssten sie schon nen richtigen Scheiterhaufen angebrannt haben. Und das, wo Brennholz in der Gegend immer schon knapp war? Also ich glaub das nicht. Hab auch noch niemals sowas gehört oder gelesen. Versuchs doch mal mit 'ner anderen Theorie.

Was glaubst du, weshalb die Christen dann weiterhin an ihren Glaubensinhalten offiziell festhalten, wenn sie doch mehrheitlich vielleicht gar nicht mehr an dies und das glauben? Weshalb wollen sie ihre schöne alte Vorstellungswelt dann nicht endlich aufgeben und dem Glauben abschwören? Wo sie doch nicht einmal jemand zwingt? Es könnte völlig freiwillig geschehn, aus freien Stücken, aufgrund ihres freien Willens und ihres Verstandes.

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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

02.11.2009 12:27
#61 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

In Antwort auf:
Ohje, Avielle, bisschen mehr Mühe solltest du dir schon geben, wenn du mitreden willst. So weiß man ja gar nicht, was du eigentlich sagen willst. ;-((



habe nur gesagt Leben und Leben lassen,mich hat noch kein Christ hier gestörrt.

Außerdem heiße ich nicht Avielle,ich könnte mich auch Ariel nennen,

Aviel

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

02.11.2009 12:52
#62 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von Aviel

In Antwort auf:
Ohje, Avielle, bisschen mehr Mühe solltest du dir schon geben, wenn du mitreden willst. So weiß man ja gar nicht, was du eigentlich sagen willst. ;-((

habe nur gesagt Leben und Leben lassen,mich hat noch kein Christ hier gestörrt.
Außerdem heiße ich nicht Avielle,ich könnte mich auch Ariel nennen,
Aviel


Na gut, Ariel. Eine Hauptfigur bist Du jedenfalls nicht.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

02.11.2009 13:35
#63 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

@Klimsch:
Du nimmst mich viel zu ernst.

Aber das ist der springende Punkt - es muss doch irgendwas wirklich spektakuläres passiert sein, damit das Christentum entsteht. Ich meine, der wird, wie du selbst schreibst, wie 1000e andere gekreuzigt - wen interessiert das? Außer den wenigen Anhängern und den Anverwanden niemanden! Höchstens noch das sensationsgeile Publikum.
Übrigens gab es in Rom schon die Praxis, Leute anzuzünden. Ich bin mir sicher, dass Nero diese Praxis nicht erfunden hat:

In Antwort auf:
Doch auch die Reaktion Neros, die römischen Anhänger einer Sekte namens Christentum als Schuldige zu verhaften und zahlreich in seinen Gärten als lebendige Fackeln zu verbrennen, konnte das Bild des Kaisers Nero für die Nachwelt nicht aufwerten.

Read more: http://geschichte-rom.suite101.de/articl...r#ixzz0VhktraXD


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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

02.11.2009 14:58
#64 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

In Antwort auf:
Aber das ist der springende Punkt - es muss doch irgendwas wirklich spektakuläres passiert sein, damit das Christentum entsteht



Nö, eigentlich nicht. Genügend Religion entstehen, ohne das wirklich irgendwas passiert.
Da sitzt nur ein Typ zuhause, schreibt sein kleines Märchenbuch und präsentiert es dann höchst eloquent einer leichtgläubigen Masse.
Fertig ist die Religion.
In diesem Fall wars halt der gute Paulus, der nach seinem Sonnenstich in der Wüste, aus dem gescheiterten Rebell einen beinahe schon pazifistischen Propheten gemacht hat.
Ein eloquenter Prediger, einer Menge naiver Leutchen und einigen Jahrzehnten stille Post später und fertig ist die Tyrannenreligion.
Für diverse Wunder braucht's keine Erklärung - die sind schlicht erfunden, genauso wie sonst allen Religionen.
Easy.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

02.11.2009 16:13
#65 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von FSMQueen of damned
@Klimsch:
Du nimmst mich viel zu ernst.
Aber das ist der springende Punkt - es muss doch irgendwas wirklich spektakuläres passiert sein, damit das Christentum entsteht. Ich meine, der wird, wie du selbst schreibst, wie 1000e andere gekreuzigt - wen interessiert das? Außer den wenigen Anhängern und den Anverwanden niemanden! Höchstens noch das sensationsgeile Publikum.
Übrigens gab es in Rom schon die Praxis, Leute anzuzünden. Ich bin mir sicher, dass Nero diese Praxis nicht erfunden hat.

Gut, dann nehm ich dich künftig eben weniger ernst, ich denke aber, das wird dir auch wieder nicht passen. ;-))

Sicher hat man Leute verbrannt, seit der Mensch das Feuer beherrschte. Wie das Christentum aber entstanden ist, ist einigermaßen hinreichend bekannt. Zunächst waren die Chisten eine jüdische Sekte, die verfolgt wurde. Von den Juden zuerst sicher. Ich denke, es ist aber noch nicht hinreichend geklärt, was die Motive für der Verfasser der Evangelien waren. Zig Jahre nach dem Tode eines Rebellen, eines Wanderpredigers eine derartige Story zu machen, ohne jeden wirklichen Nachweis auf diesen Jesus, mit einer derartigen Kenntnis der menschlichen Psyche, vor allem der Leute, die diese Geschichte glauben sollten, ist schon eine reife geistige Leistung. Das kann man den Leuten, die heute Matthäus usw. genannt werden, nicht absprechen. Es sagt aber noch immer nichts über die eigentlichen Motive aus.

Möglich wäre die Absicht, oder der Auftrag, eine neue Religion zu erfinden. Möglich wäre auch religiöser Fanatismus, der diese Verfasser all die seltsamen Geschichten hat aufschreiben lassen. Dass es einfach die Wiedergabe von tatsächlichen Gegebenheiten und Vorkommnissen sein soll, das zu glauben fehlt mir die Kraft.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

03.11.2009 15:21
#66 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

In Antwort auf:
In diesem Fall wars halt der gute Paulus, der nach seinem Sonnenstich in der Wüste, aus dem gescheiterten Rebell einen beinahe schon pazifistischen Propheten gemacht hat.


Na gut, so geht es auch.

In Antwort auf:
Möglich wäre die Absicht, oder der Auftrag, eine neue Religion zu erfinden. Möglich wäre auch religiöser Fanatismus, der diese Verfasser all die seltsamen Geschichten hat aufschreiben lassen. Dass es einfach die Wiedergabe von tatsächlichen Gegebenheiten und Vorkommnissen sein soll, das zu glauben fehlt mir die Kraft.

Mir ja auch, weshalb ich davon ausgehe, dass, wenn überhaupt, etwas ganz anderes passiert ist. Was genau? Aaaaach, keine Ahnung (ne, ich weiß es wirklich nicht). Man kann eben nur mutmaßen. Vielleicht dreht sich der Möchtegern-Revolluzer Alias Jesus gerade wie ein Kebabspieß in seinem Grab irgendwo in Israel, weil man so einen Quatsch über ihn behauptet *GGG*.

In Antwort auf:
Möglich wäre die Absicht, oder der Auftrag, eine neue Religion zu erfinden. Möglich wäre auch religiöser Fanatismus, der diese Verfasser all die seltsamen Geschichten hat aufschreiben lassen. Dass es einfach die Wiedergabe von tatsächlichen Gegebenheiten und Vorkommnissen sein soll, das zu glauben fehlt mir die Kraft.


Aber worin wäre die Absicht begründet bzw. wer hätte so einen Auftrag geben können? Wem war das wichtig genug? Und warum dann ausgerechnet aus dieser Geschichte, als ob es nicht genüg andere Märchen gebe :).

Warum hat man das Christentum genauso erfunden, wie man es eben erfunden hat? Sie hätten auch zum Polytheismus zurückkehren können (naja, haben die Katholiken im Grunde genommen auch gemacht), oder auf einmal Schweine anbeten können... Was weiß ich.
Was ging in den Köpfen dieser Leutchen vor?

Das würde mich interessieren.
Einfach so, als "knowledge for knowledge's sake" :)

In Antwort auf:
Gut, dann nehm ich dich künftig eben weniger ernst, ich denke aber, das wird dir auch wieder nicht passen. ;-))


Ach weißt du, ich scherze hier so oft :)

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Jonas ( gelöscht )
Beiträge:

03.11.2009 18:47
#67 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von Klimsch
Lass mal meinen Horizont und meinen Verstand und deine haltlosen Unterstellungen weg, um das gehts ja wohl hier nicht.


Natürlich gehts um das. Du spielst hier den großen Weltversteher, unterstellst Vertretern anderer Denkmuster von vornherein Inkompetenz und wirfst Fragen auf, die in dementsprechenden Publikationen schon längst geklärt sind, für die eine wie für die andere Seite.
Aber hier kann man sich ja als tiefgründiger "Christentumsverstehenswoller-" aufspielen.
in Wirklichkeit interessierts keine Sau.

In Antwort auf:
Wenn ein Christ käme, der klar zugibt, dass die Wunder in der Bibel und in der christlichen Lehre allesamt nicht wörtlich zu nehmen sind, sondern nur Metaphern, Bilder, Verfälschungen der Wirklichkeit oder reine Erfindungen, dem würde ich einen ziemlich weiten Horizont zusprechen.


Dann sind doch die Grundfragen geklärt? Was machst du dann so ein Zauber um eine sogenannte Hauptfrage des Christentums?
Das sind Scheingefechte und bla, bla...

Christian Offline



Beiträge: 174

03.11.2009 22:49
#68 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Hallo Klimsch,

Zitat von Klimsch
"...
Hat die Himmelfahrt des Jesus stattgefunden oder nicht? Was sind die Konsequenzen für beide Varianten?
...
Im Grunde steht und fällt die gesamte christliche Theorie mit der Beantwortung dieser Kernfrage. ..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111986).


Ich teile deine Auffassung, dass die Frage nach dem tatsächlichen Stattgefundenhaben von Jesu Himmelfahrt die Kernfrage des christlichen Glaubens sei, nicht.
Was die Kernfrage des christlichen Glaubens ist, hat Aviel richtig zum Ausdruck gebracht:

Zitat von Aviel
"...die Frage ist ist er Auferstanden oder nicht?..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3112005).


Die zentrale Frage des christlichen Glaubens ist also die, ob Jesus von den Toten auferstanden ist oder nicht. So lehrt es Paulus im 1. Korintherbrief:

In Antwort auf:
"Ist...Christus nicht auferstanden, ...so ist...euer Glaube vergeblich....Ist Christus...nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, ..." (1. Korintherbrief 15,14.17).


Die Himmelfahrt Jesu ist ein wunderhaftes Geschehen, wie es deren viele andere gab in seinem Leben (z.B. seine Erzeugung/Fleischwerdung (Inkarnation) im Schoss seiner Mutter Maria durch Gott), aber sie ist der Bibel zufolge nicht zentral.

Gruss
Christian

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

03.11.2009 23:09
#69 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Naaaja, Christian: Wenn er, nach eurer Bibel, nicht auferstanden wäre, hätte er nicht anschließend in den Himmel fahren können - das wirst du doch in dein Blondköpfchen (nicht beleidigend gemeint *G*) hineinbekommen? :)

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

04.11.2009 11:34
#70 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von Christian
Hallo Klimsch,
Ich teile deine Auffassung, dass die Frage nach dem tatsächlichen Stattgefundenhaben von Jesu Himmelfahrt die Kernfrage des christlichen Glaubens sei, nicht....

Lieber Christian. Bitte schau nochmal nach: Das Thema lautet nicht "die", sondern "eine Kernfrage". Ich hab das ganz bewusst so ausgedrückt, weil es noch ein paar andere Kernfragen gibt. Aber "eine" Kernfrage, und zwar eigentlich die entscheidende, ist es doch, oder?

Nehmen wir also mal an, die Himmelfahrt hat nicht stattgefunden, sondern Jesus ist "nur" von den Toten auferstanden. In dem Fall tauchen sofort folgende Fragen auf:

- Warum gibt es nicht Berichte über das weitere Wandeln des Jesus auf der Erde oder über einen erneuten Tod mit Beerdigung usw.?
- Warum gibt es keine Bemühungen, das Skelett oder wenigstens Überreste davon zu suchen?
- Weshalb sollte es dann die Erwartung von einer Wiederkehr von der Seite seines Vaters, wo er sitzen soll, geben?
- Wie soll er überhaupt an die Seite seines göttlichen Vaters gekommen sein, wenn er nicht dahin "aufgefahren" ist?

Lieber Christian, es tut mir fast leid das zu sagen, aber mit einer sachlichen Beantwortung all dieser Fragen kannst du nicht weiterkommen, ohne grundlegende Aussagen der christlichen Lehre in Frage zu stellen. So ist das nun mal mit dieser Religion. Es hat auch gar nichts mit Gehässigkeit zu tun oder damit, dass ich dich etwa "bekehren" wollte. Es ist einfach Logik und gesunder Menschenverstand.

Nach all den Diskussionen, die ich früher schon, in dem vorigen Forum oder anderswo hatte, tun mir die ehrlichen Christen regelrecht leid. Das ist die volle Wahrheit, keine Häme. Sie haben nämlich keine einzige Chance, ihre Glaubensinhalte Ungläubigen auf irgendeine Weise glaubhaft zu machen. Daher greifen sie meist zu Bibelzitaten, um ihre Ansichten zu beweisen, vergessen aber dabei, dass die Bibel auch nur eine Ansammlung von Meinungen gläubiger Menschen ist.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

04.11.2009 12:50
#71 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Zitat von Christian
Die Himmelfahrt Jesu ist ein wunderhaftes Geschehen, wie es deren viele andere gab in seinem Leben (z.B. seine Erzeugung/Fleischwerdung (Inkarnation) im Schoss seiner Mutter Maria durch Gott), aber sie ist der Bibel zufolge nicht zentral.
Gruss
Christian



Ich persönlich bevorzuge ja die Wasser/Wein Nummer.

Christian Offline



Beiträge: 174

05.11.2009 14:18
#72 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Hallo Klimsch,

a)

Zitat von Klimsch

Zitat von Christian
Hallo Klimsch,
Ich teile deine Auffassung, dass die Frage nach dem tatsächlichen Stattgefundenhaben von Jesu Himmelfahrt die Kernfrage des christlichen Glaubens sei, nicht....

Lieber Christian. Bitte schau nochmal nach: Das Thema lautet nicht "die", sondern "eine Kernfrage". Ich hab das ganz bewusst so ausgedrückt, weil es noch ein paar andere Kernfragen gibt. ...



Einerseits hatte ich den unbestimmten Artikel "eine" im Titel bemerkt; auf der anderen Seite las ich dann im Posting, dass deiner Meinung nach mit der Beantwortung dieser Frage der gesamte christliche Glaube (von dir als "Theorie" bezeichnet) "stehe und falle"; darum verstand ich - entgegen deiner Meinung, wie sich jetzt herausgestellt hat - unter "diese Kernfrage" "die Kernfrage".

b) Zur Frage, ob Jesu Himmelfahrt stattgefunden habe oder nicht, hast du weiter geschrieben:

Zitat von Klimsch
...Das Thema lautet nicht "die", sondern "eine Kernfrage". Ich hab das ganz bewusst so ausgedrückt, weil es noch ein paar andere Kernfragen gibt. Aber "eine" Kernfrage, und zwar eigentlich die entscheidende, ist es doch, oder?...


Es kommt darauf an, was man als "entscheidend" ansieht. Mir scheint, dich beschäftigt diese Frage, weil du die Rückkehr des Herrn Jesus stark mit dem Gedanken an das Jüngste Gericht/das Endgericht verbindest. Du hast ja, für den Fall, dass die Himmelfahrt nicht stattgefunden hätte, als eine Schlussfolgerung geschrieben:

In Antwort auf:
"...[Jesus] wird nicht zurückkehren, um Gericht zu halten..." (Quelle: http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3111986).


Als wiedergeborener Christ verbinde ich mit dem Zurückkommen Jesu vom Himmel her aber nicht das Jüngste Gericht, sondern die Entrückung der Gläubigen in die Luft dem Herrn Jesus entgegen, um dann für immer bei ihm zu sein:

In Antwort auf:
"13 Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung haben. 14 Denn wenn wir glauben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die Entschlafenen durch Jesus mit ihm führen. 15 Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrigbleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen; 16 denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. 17 Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit." (1. Thessalonicherbrief 4,13-17).


Gruss
Christian

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

05.11.2009 17:46
#73 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Hallo, Christian,

ob nun eine oder die ist ja auch nicht ganz so entscheidend. Ich hatte eben ein für mich sehr aufschlussreiches Gespräch mit einem ev. Pfarrer i.R. Daraus entnahm ich, dass dieser Herr einer ganz anderen Angelegenheit Priorität einräumt. Und zwar fragte er mich, was denn aus mir wird, wenn ich annehme, dass es keinen Himmel und damit auch kein Weiterleben wie auch immer gebe. Ich sagte es ihm, worauf er mich fragte, ob ich mit dem kompletten Ende bei meinem Tode kein Problem hätte und ob es mich nicht stören würde, wenn außer einer begrenzten Erinnerung an mich nichts weiter bleibt.

Die Gegenfrage brachte die Klärung: Er hat damit - im Gegensatz zu mir - sehr wohl ein Problem. Für ihn (er ist ca. 75 Jahre oder noch älter) scheint jetzt die entscheidende Frage zu sein bzw. die Hoffnung oder vielleicht Gewissheit, dass der Tod nicht sein Ende bedeutet.

Es wurde mir dabei auch klar, dass es keinen Sinn hat, einen solchen Gläubigen etwa von seinem Glauben abbringen zu wollen. Es würde nicht gelingen und wenn doch, dann wäre zumindest seine Hoffnung zerstört. Ich ließ ihn also in seinem Glauben und wir verabschiedeten uns als Freunde.

Auch diese Annahme auf ein Weiterleben nach dem Tode oder gar auf eine Wiedergeburt - wie Du offenbar annimmst - ist weiterhin ungeklärt. Es ist immerhin auch nur eine Annahme, ohne jeden Beweis.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

05.11.2009 20:45
#74 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

Als wiedergeborener Christ verbinde ich mit dem Zurückkommen Jesu vom Himmel her aber nicht das Jüngste Gericht, sondern die Entrückung der Gläubigen in die Luft dem Herrn Jesus entgegen, um dann für immer bei ihm zu sein:

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

05.11.2009 22:38
#75 RE: Eine Hauptfrage des Christentums ist weiterhin ungeklärt. Antworten

In Antwort auf:
Die Gegenfrage brachte die Klärung: Er hat damit - im Gegensatz zu mir - sehr wohl ein Problem. Für ihn (er ist ca. 75 Jahre oder noch älter) scheint jetzt die entscheidende Frage zu sein bzw. die Hoffnung oder vielleicht Gewissheit, dass der Tod nicht sein Ende bedeutet.


Und das ist einer der hüpfenden Punkte, die dafür sorgen, dass Religion entstand. Immer schon wollten Menschen "unsterblich" sein - die Einen im körperlichen Sinne (z.B. Stalin, der sich permanent sein Leben von irgendwelchen Scharlatanen verlängern lassen wollte), im "ätherischen" Sinne (Christen und ihr Paradies) oder aber, was auch nicht immer was Positives ist, durch Taten (Napoleon, Lenin usw.)

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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