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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 205 Antworten
und wurde 7.081 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

30.10.2009 20:58
Wieso bist du ein Atheist? Antworten


Aus der Geschichte kann man entnehmen, dass Menschen seit Jahren immer an einen Gott oder zumindest eine gottheit geglaubt haben. Der glaube war immer fester bestandteil des lebens. Aber als die Religionen benutzt wurden, um Macht auf den Menschen auszuüben haben die Menschen den Glauben an die Religionen verloren. d.h. für den gewöhnlichen Menschen hat die religion Gott gewissermaßen repräsentiert. keine religion -> kein Gott.

Die Religionen basieren zt auf (heiligen) Büchern. Anstatt diese Bücher zu lesen haben viele Menschen das gelesen was scheinbar niveauvolle gläubige ausgelegt haben. sich nie direkt mit der Religion bzw. dem entsprechenden heiligen Buch befasst - leider zu ihrem eigenen nachteil. Denn sie haben andere Menschen über ihren Glauben entscheiden lassen. Sie haben genau diesen "auslegern" die entscheidung darüber gegeben, ob sie selbst nun an Gott glauben oder nicht.

Ich möchte deshalb jeder/e Atheist/in hier in diesem Forum drum bitten, aus welchem Grund er/sie sich für den Atheismus entschieden hat.
Ist es aus Überzeugung?? oder => Ich kann genauso gut sagen, ist mit egal - warten wir's ab.

______________________________________________
Taub, stumm und blind: So werden sie nicht umkehren. Oder es ist wie ein Gewitterregen, der vom Himmel niedergeht, voller Finsternis,
Donner und Blitz. Sie stecken sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen, um dem Tod zu entfliehen, doch Allah umfaßt die Ungläubigen.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

30.10.2009 21:11
#2 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Ich bezweifel zwar stark das du in Lage und Willens bist die Antwort(en) zu verstehen,aber ich versuchs...zum wiederholten male dir zu erklären.

Ich persönlich bin der Meinung das man es sich gar nicht wirklich aussuchen kann gläubig oder ungläubig zu sein. Einige Menschen haben die für den Glauben notwendigen Hirnregionen aktiviert,andere nicht.
Ich z.B. würde auch ganz gerne an einen Richter glauben,der das Gute irgendwann belohnt und das Schlechte bestraft....der uns die Möglichkeit gibt auch im Jenseits in irgendeiner Form "weiterzuleben" und das Leben mit Sinn,was immer man darunter verstehen mag,erfüllt. Aber ich kann nicht. Sobald ich mich damit beschäftige sagt mir mein Verstand "Sach ma...haste se noch alle. Das ist doch alles hanebüchender Unsinn und nichts weiter als Selbstbetrug"
Das gilt im Besonderen für Religionen und zwar für alle. Ich könnte mich vlt. noch breitschlagen lassen an einen "Schöpfer zu glauben...aber an die Bibel oder den Koran,an irgendwelche Regeln die offensichtlich von Menschen erdacht wurden mit dem Ziel zu manipulieren und zu unterdrücken..niemals.
Man entscheidet sich nicht für oder gegen den Atheismus....man ist als Atheist zu nichts anderem in der Lage. So wie du von dir wahrscheinlich behaupten wirst,zu nichts anderem in der Lage zu sein als daran zu glauben das Allah dein Schöpfer und der Koran sein geschriebenes Wort ist.
Und natürlich ist ein Atheist von seiner Ansicht überzeugt..spricht ja auch eigentlich alles dafür.

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

30.10.2009 21:24
#3 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

In Antwort auf:
Aber als die Religionen benutzt wurden, um Macht auf den Menschen auszuüben haben die Menschen den Glauben an die Religionen verloren. d.h. für den gewöhnlichen Menschen hat die religion Gott gewissermaßen repräsentiert.



Die Religion ist eine Erfindung der Evolution.....
Sie hat es dem Menschen ermöglicht bei irgendwelchen Katastrophen, Wulkanausbrüchen, Todesfälen pipapo jemanden zu finden der Schuld ist.

Der Mensch erfand sich eine Ursache für alles was er nicht verstand......

Und es gab Menschen die mit den Göttern reden konnten....heute sind das die Politiker...
Aber viele Dinge die zu Zeiten der entstehung der Schriften nicht verstanden wurden sind heute kalter Kaffee.
Das Brett auf dem die Gläubigen stehen wird immer schneller immer schmaler.
Ein Gewitter ist keine Hexerei mehr....

Der Atheismus ist keine Entscheidung in dem Sinne.
Mann glaubt nicht....und fertig.....es gibt für einen Atheisten keinen Anhaltspunkt anzunehmen dass es einen Gott gibt.

Das ist alles.
Es ist keine Entscheidung....es ist eine logische Folge der verknüpfung nachprüfbarer Information....

Für einen Gott muss man sich entscheiden...alleine schon weil es mehrere gibt..

Der Glaube an einen Gott ist etwas das man kritiklos hinnimmt, weil man so erzogen ist....oder aus anderen persönlichen Gründen die einen Gott plausibel erscheinen lassen.

In meinen Augen wird ein Gott immer nur eine Krücke sein, die Menschen brauchen um die Realität zu ertragen.
in dem sie Erklärungen finden für dinge die ihnen unerklärbar erscheinen.
Menschen die sich selbst nicht genug sind auf der einen.....und Menschen mit einem übersteigerten Mannesmann- Ego die den Gedanken nicht ertragen können dass es sie irgendwann einfach nicht mehr geben könnte auf der anderen Seite.

Das WISSEN, dass es unmöglich ist den Menschen aus seinen Steissbeinzellen auferstehen zu lassen....egal ob das im Koran steht oder nicht.

Wissen ist das Ende des Glaubens......ganz einfach.

atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

30.10.2009 21:26
#4 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Hallo Nuralhuda

In Antwort auf:
Aus der Geschichte kann man entnehmen, dass Menschen seit Jahren immer an einen Gott oder zumindest eine gottheit geglaubt haben.


Man kann aus der Geschichte auch entnehmen, daß sie zu verschiedenen Zeiten und
in verschiedenen Regionen immer an ganz verschiedene Götter geglaubt haben.
Die Gesamtheit der religiösen Menschen macht für einen Aussenstehenden den Eindruck
von einer Horde Kinder, die alle mit verbundenen Augen in einem Raum umherrennnen
und schreien: "Folgt mir, ich erkenne den richtigen Weg".
Ein religiöser Mensch sieht dieses absurde Spiel nicht, der Aussenstehende aber
fragt sich, was das Ganze soll.

In Antwort auf:
Der glaube war immer fester bestandteil des lebens.


Oftmals von aussen aufgezwungen.

In Antwort auf:
Aber als die Religionen benutzt wurden, um Macht auf den Menschen auszuüben


Wie z.B. durch Mohammed, oder durch die KK...

In Antwort auf:
haben die Menschen den Glauben an die Religionen verloren.


haben die machthungrigsten und brutalsten Religionen sich zu Weltreligionen
entwickelt und dabei viele andere Religionen ausgerottet.

In Antwort auf:
d.h. für den gewöhnlichen Menschen hat die religion Gott gewissermaßen repräsentiert. keine religion -> kein Gott.


Jedenfalls ist in Australien oder Amerika kein Mensch auf die Idee gekommen, an
Jesus Christus oder an Allah zu glauben, bevor man den Menschen dort diese Religionen
eingetrichtert hat.

In Antwort auf:
Die Religionen basieren zt auf (heiligen) Büchern. Anstatt diese Bücher zu lesen haben viele Menschen das gelesen was scheinbar niveauvolle gläubige ausgelegt haben. sich nie direkt mit der Religion bzw. dem entsprechenden heiligen Buch befasst - leider zu ihrem eigenen nachteil.


Richtig, denn wenn mehr Menschen diese Bücher gelesen hätten, wäre zumindest einigen
davon aufgefallen, wie menschenverachtend und blutrünstig diese Bücher sind und
hätten sich davon distanziert.

In Antwort auf:
Denn sie haben andere Menschen über ihren Glauben entscheiden lassen. Sie haben genau diesen "auslegern" die entscheidung darüber gegeben, ob sie selbst nun an Gott glauben oder nicht.


Oder an welchen!
Woran liegt es wohl, daß in muslimischen Ländern lauter muslimische Kinder
herumspringen, in christlichen Ländern dagegen lauter christliche und in
hinduistischen Ländern hinduistische Kinder. Sicherlich nicht, weil die Kinder
die "heiligen" Bücher gelesen und verglichen haben!

In Antwort auf:
Ich möchte deshalb jeder/e Atheist/in hier in diesem Forum drum bitten, aus welchem Grund er/sie sich für den Atheismus entschieden hat.


Aus den oben genannten.

In Antwort auf:
Ist es aus Überzeugung??


Überzeugung davon, daß Religion sinnlos und zumeist schädlich ist.

In Antwort auf:
oder => Ich kann genauso gut sagen, ist mit egal - warten wir's ab.


Egal ist 88. Die Religionen haben lange genug die Menschen untereinander
verfeindet, es wird Zeit, daß das aufhört.

Grüsse
Till

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

30.10.2009 22:21
#5 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten


Ich habe mich schon immer für Religion interessiert, und da meine Mutter meinte, ich solle mir meine Religion selbst aussuchen, habe ich zahlreiche Bücher über zahlreiche Religionen gelesen.

Der für mich einzig logische Schluss aus langjähriger, vorurteilsfreier Beschäftigung: Religionen sind allesamt Unfung. Erfindungen, Lügen, Betrügereien, Phantasien. (Und zumeist sogar noch sehr naive Phantasien.)
Da gab es Niemanden, der mir das hätte einreden können - das ist einzig und allein die Erkenntnis durch die Vernunft.
95% (wenn nicht sogar mehr) aller religiösen Bekenntnisse werden einzig und allein vom Geburstort bestimmt.
Mein Bekenntnis nicht - das enstammt auschließlich langer Überlegung und tiefgreifender Beschäftigung.

Der Glaube mag ja den Wünschen und Ängsten, der Menschen entstammen, aber die Religion entstammt auschließlich der Erkenntnis der Mächtigen, wie man diese Wünsche und Ängste dazu benutzt, um die Menschen gefügig und dumm zu halten. Das ist kein Missbrauch der Religion - das ist der Zweck der Religion.
Und die monotheistischsten waren und sind die erfolgreichsten bzw. daher abstoßendsten Religionen bisher.

Wer sich zu einer Religion bekennt, bekennt sich zudem nicht nur zur Unterwerfung unter ein abstraktes System und konkrete Leute an deren Spitze, sondern auch zu etwas völlig Beliebigen.
Es gibt keine Möglichkeit für einen Gläubigen festzustellen, ob seine Religion nicht nur erfundener Unfug ist. KEINE.
Alle Religionen behaupten zwar, ihre Religion sei die Wahre, und die Menschen würden dies begreifen, wenn sie sich genügend damit beschäftigen würden, aber das ist faktisch einfach falsch.
Selbst wenn eine Religion wahr wäre, gäbe es keine Möglichkeit, Jemals zu erkennen, welche dies wäre.
Menschen glauben nicht an Religionen, weil sie wahr sind, sondern weil es ihnen eingeredet wurde bzw. bestenfalls weil sie ihnen gefallen.
Bestimmte "mystische Erfahrungen", die Gläubige aller Religionen für sich beanspruchen, um die Wahrheit gerade ihrer Sekte zu "beweisen" sind kein Bisschen mystisch, sondern psychologisch kinderleicht zu erklären. Weiters stellen sich Wunder, die alle Religionen für sich beanspruchen, stets als leicht erklärbar bzw. schlicht als erfunden heraus.
Wer sich nicht auf harte Fakten, Ratio und Wissenschaft stützt, glaubt demnach an irgendwas, ohne Möglichkeit, die Wahrheit darüber jemals innerhalb ihres Glaubenskonstruktes zu erkennen.
(Außerhalb des Glaubenskonstruktes natürlich geht das sehr leicht, zahlreiche "Glaubenswahrheiten" wurden schon von der Wissenschaft widerlegt - was Gläubige wahnsinnigerweise nie wahrhaben wollen.)

So, das war's jetzt.
Meine rein vernunftbasierte Feststellung, was Religion ist, und warum ich nichts damit zu tun haben möchte.

PS: Eigentlich hatte ich einen fünfmal so langen Beitrag geschrieben, aber ein unabsichtliches Ankommen an meiner Maus hat den ganzen Beitrag ins Nirvana exekutiert.
Nochmal tue ich mir das bestimmt nicht an, daher muss das reichen.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

31.10.2009 00:13
#6 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Ich bin einfach von Anfang an eine Atheistin gewesen. In unserer Familie war es zwar üblich, Pessach und orthodoxe Ostern zu feiern, ansosten war jedoch meine ganze jüdisch- bzw. russischstämmige Familie nicht wirklich gläubig. Eine Zeit lang habe ich mich als Kind irgendwie von den Religionen angezogen gefühlt - jedes kleine Mädchen mag Märchen *G*. Besonders süß fand ich die Trickfilme, in denen kleine Mädchen in schönen Nachthemden total süß und putzig auf den Knien neben dem Bett beten. So niedlich wollte ich auch sein, also habe ich es versucht - irgendwie wusste ich gar nicht, was ich dem Gott sagen soll, also ließ ich es nach einer Weile *GGG*. Als nächstes fand ich in "Feivel der Mauswanderer" total süß, dass da Chanukka gefeiert wird - habe meine Eltern lange genervt, weil ich das auch haben wollte, aber die Eltern haben sich durchgesetzt *zwinker*.
Und als ich dann 7+ war, habe ich bereits begriffen, dass es da oben nichts und niemanden gibt... Dass all das, was ich als Kind toll fand, nicht mehr war, als das Gespiele mit - dazu auch noch imaginären - Puppen.
Tja, so mit 14 wurde ich dann Pastafarierin - eine Anhängerin des FSM. Wenn man schon an etwas glaubt, dann sollte das wenigstens greifbar sein und lecker schmecken ;).
Und nun bin ich fast schon 19 und glaube nicht, dass sich an meinen Vorstellungen noch etwas ändern wird in Hinsicht auf Religion.

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Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

31.10.2009 01:16
#7 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Stan


In Antwort auf:
Ich persönlich bin der Meinung das man es sich gar nicht wirklich aussuchen kann gläubig oder ungläubig zu sein.


Also, du bist dir überhaupt nicht sicher, es ist nur deine Meinung, deine Vermutung, du meinst nur
[quote]Einige Menschen haben die für den Glauben notwendigen Hirnregionen aktiviert,andere nicht.



Nicht nur bei den Gläubigen, bei euch auch sind die Hirnregionen aktiviert.

In Antwort auf:
Ich z.B. würde auch ganz gerne an einen Richter glauben,der das Gute irgendwann belohnt und das Schlechte bestraft


Und was hindert dich daran???????

In Antwort auf:
Aber ich kann nicht.


Wieso geht es nicht???

In Antwort auf:
Sobald ich mich damit beschäftige sagt mir mein Verstand "Sach ma...haste se noch alle. Das ist doch alles hanebüchender Unsinn und nichts weiter als Selbstbetrug"


Du meinst die innere Stimme, die dich daran hindert, keine Bange, es ist der Teufel, hör auf ihn nicht.

In Antwort auf:
Und natürlich ist ein Atheist von seiner Ansicht überzeugt..spricht ja auch eigentlich alles dafür


Nichts spricht für Atheismus.
Was hat dich denn überzeugt??

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Taub, stumm und blind: So werden sie nicht umkehren. Oder es ist wie ein Gewitterregen, der vom Himmel niedergeht, voller Finsternis,
Donner und Blitz. Sie stecken sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen, um dem Tod zu entfliehen, doch Allah umfaßt die Ungläubigen.

Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

31.10.2009 01:30
#8 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von DeGaertner

In Antwort auf:
Die Religion ist eine Erfindung der Evolution..


Ja das sagst du, es stimmt aber nicht, es gibt eine wahre Religion, die für alle Bereiche des Lebens, der Moral, der Gesellschaft und für den Einzelnen die Rechtleitung enthält.
[quote]Mann glaubt nicht....und fertig.....es gibt für einen Atheisten keinen Anhaltspunkt anzunehmen dass es einen Gott gibt.
Das ist alles.



Na super... das wars...

In Antwort auf:
Für einen Gott muss man sich entscheiden...alleine schon weil es mehrere gibt..


Der wahr Gott, der dich erschaffen hat.

In Antwort auf:
Der Glaube an einen Gott ist etwas das man kritiklos hinnimmt, weil man so erzogen ist


Der Glaube an Gott hat mit der Erziehung nichts zu tun, sondern mit dem Verstand und Vernunft.

In Antwort auf:
Das WISSEN, dass es unmöglich ist den Menschen aus seinen Steissbeinzellen auferstehen zu lassen....egal ob das im Koran steht oder nicht.
Wissen ist das Ende des Glaubens......ganz einfach.


Das Wissen bestätigt den Glauben an Gott, es sei denn man will es nicht verstehen.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2009 07:16
#9 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Nuralhuda
Nicht nur bei den Gläubigen, bei euch auch sind die Hirnregionen aktiviert.


Eben nicht.Jeder Mensch hat bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften.Beschäftige dich mal mit Hirnforschung (darüber steht allerdings nix im Koran)und du wirst entsprechendes finden

In Antwort auf:
Ich z.B. würde auch ganz gerne an einen Richter glauben,der das Gute irgendwann belohnt und das Schlechte bestraft


Und was hindert dich daran???????

Eben mein HIrn..meinVerstand. Das heißt nicht das ich intelligenter bin als jeder Gläubige,sondern lediglich das die für den Glauben zuständige Region nicht genügend ausgeprägt oder vorhanden ist. Mir hat man schon als Kind wenig vormachen können...und die Erziehung tat dann sein Übriges.

In Antwort auf:
Aber ich kann nicht.


Wieso geht es nicht???

Siehe oben


In Antwort auf:
Sobald ich mich damit beschäftige sagt mir mein Verstand "Sach ma...haste se noch alle. Das ist doch alles hanebüchender Unsinn und nichts weiter als Selbstbetrug"


Du meinst die innere Stimme, die dich daran hindert, keine Bange, es ist der Teufel, hör auf ihn nicht.

Jetzt wirds komisch

In Antwort auf:
Und natürlich ist ein Atheist von seiner Ansicht überzeugt..spricht ja auch eigentlich alles dafür


Nichts spricht für Atheismus.
Was hat dich denn überzeugt??




Mein Verstand..die Vernunft.Und auch Menschen wie du und Aviel

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.477

31.10.2009 08:03
#10 Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Der Mensch ist ein Erkenntniswesen. Seit er selbst produdziert - den Faustkeil, den Fellmantel, fragt er sich: Und wer hat mich geschaffen?
Der Mensch denkt nach, und ohne Faktenkenntnis ist er auf Spekulationen angewiesen. Und die Frage nach dem Schöpfer der Welt und des Menschen beantwortet er daher lediglich als Übersetzung seiner eigenen Erfahrung mit der Produktion auf die Meta-Ebene. => GOTT hat (oder: die Götter haben) mich geschaffen! (Ein Gott, der ihm - in der Funktion eines Herrschers - merkwürdigerweise in der Kommunikation und der Interessenlage sehr ähnlich ist...) So ist die intellektuelle Verarbeitungsgeschichte aller Stämme aus einer Zeit, in der die Erkenntniswesen keine Kenntnisse hatten! So entstanden die Religionen. Die Wissenschaft kam erst viel später auf.

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

31.10.2009 13:19
#11 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Relix

In Antwort auf:
Ich habe mich schon immer für Religion interessiert, und da meine Mutter meinte, ich solle mir meine Religion selbst aussuchen, habe ich zahlreiche Bücher über zahlreiche Religionen gelesen.



Welche zahlreiche Bücher hast du denn gelesen??

[quote]Der für mich einzig logische Schluss aus langjähriger, vorurteilsfreier Beschäftigung: Religionen sind allesamt Unfung. Erfindungen, Lügen, Betrügereien, Phantasien. (Und zumeist sogar noch sehr naive Phantasien.)




Weil du immer nach wie vor nichts in deinem Leben gerafft hast. Du sollst dich mit der Religion, die frei von Aberglauben und unverständlichen Irrglauben ist, beschäftigen, dann wirst du bestimmt eine andere Meinung haben.

In Antwort auf:
Der Glaube mag ja den Wünschen und Ängsten, der Menschen entstammen, aber die Religion entstammt auschließlich der Erkenntnis der Mächtigen, wie man diese Wünsche und Ängste dazu benutzt, um die Menschen gefügig und dumm zu halten. Das ist kein Missbrauch der Religion - das ist der Zweck der Religion.



Sinnloser Blödsinn, denn KEINER hält die Menschen gefügig und dumm. Die Menschen entscheiden sich freiwillig für irgend eine Religion.

In Antwort auf:
Es gibt keine Möglichkeit für einen Gläubigen festzustellen, ob seine Religion nicht nur erfundener Unfug ist. KEINE.
Selbst wenn eine Religion wahr wäre, gäbe es keine Möglichkeit, Jemals zu erkennen, welche dies wäre.



Es ist aber dem Menschen aufgrund seines Verstandes möglich, danach zu suchen. Man ist schon in der Lage zwischen dem Richtigen und dem Falschen zu unterscheiden und daraus seine Schlüsse zu ziehen.

In Antwort auf:
Menschen glauben nicht an Religionen, weil sie wahr sind, sondern weil es ihnen eingeredet wurde bzw.
bestenfalls weil sie ihnen gefallen.



Auch ist es wieder blödsinn, die Menschen haben sich freiwillig und aus Überzeugung zu glauben, ihnen wurde NICHTS eingeredet, aber der Satan
gaukelt euch vor, ihr seiet auf dem richtigen Weg, ihr wärt gute Menschen und bräuchtet im Grunde genommen gar keine Religion.

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Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

31.10.2009 13:27
#12 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Stan

[quote]Und auch Menschen wie du und Aviel



Wie jetzt...? Ich habe dich überzeugt, dass du an Gott nicht glaubst? habe ich das richtig verstanden????
jetzt wird's aber lustig

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Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

31.10.2009 13:45
#13 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Gysi

In Antwort auf:
Der Mensch ist ein Erkenntniswesen. Seit er selbst produdziert - den Faustkeil, den Fellmantel
fragt er sich: Und wer hat mich geschaffen?



Früher war er ein Nichts, und alles was früher ein Nichts war, ist es unmöglich irgend etwas zu erschaffen.
Also es muss einer der den ANFANG verursachen hat.

[quote]Der Mensch denkt nach, und ohne Faktenkenntnis ist er auf Spekulationen angewiesen.




Die Menschen ( auch Wissenschaftler) sind niemals fehlerfrei, aus diesem Grund, kann man sagen:
"ohne Gottes Rechtleitung wird der mensch von dem geraden Weg abirren und gerät schnell und oftmals ungewollt in den Bereich des
Götzendienstes."

In Antwort auf:
Und die Frage nach dem Schöpfer der Welt und des Menschen beantwortet er daher lediglich als Übersetzung seiner eigenen Erfahrung mit der Produktion auf die Meta-Ebene. => GOTT hat (oder: die Götter haben) mich geschaffen!


das klingt doch vernünftig

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

31.10.2009 13:57
#14 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Du hast meins vergessen

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.477

31.10.2009 14:03
#15 Wieso bist du ein Atheist? Antworten

In Antwort auf:
Gysi: Und die Frage nach dem Schöpfer der Welt und des Menschen beantwortet er daher lediglich als Übersetzung seiner eigenen Erfahrung mit der Produktion auf die Meta-Ebene. => GOTT hat (oder: die Götter haben) mich geschaffen!
--------------------------------------------------------------------------------
Nuralhuda: das klingt doch vernünftig

Das klang für unsere Urahnen vernünftig, die noch nicht wissenschaftlich dachten und keine natur- und geisteswissenschaftlichen Kenntnisse hatten! So war das noch vor 4.000 Jahren, als die erste monotheistische Religion (Judentum) entstand! "Gott" war immer ein Hilfsbegriff der Unwissenheit! Heute verfügen wir jedoch über ein paar Kenntnisse. Und was ist geschehen? Dieser Gott ist immer noch in den Regionen des Unwissens verborgen. Und zweitens können wir geschlossene Weltbilder konstruieren, in denen Gott nicht vorkommt! Lange Zeit hieß es - ja, Gott müsse es doch geben, weil nur so die Erste Ursache zu erklären sei! Das ist nicht die islamische, jüdische oder christliche, sondern lediglich eine rein deistische Gotteserklärung. Aber selbst die fällt als Notwendigkeit flach.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Nuralhuda Offline

Muslim


Beiträge: 1.648

31.10.2009 14:07
#16 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von FSMQueen of damned

In Antwort auf:
Und als ich dann 7+ war, habe ich bereits begriffen, dass es da oben nichts und niemanden gibt...


Findest du nicht, dass es mit 7 ein bisschen zu früh ist, das zu begreifen
[quote]Tja, so mit 14 wurde ich dann Pastafarierin - eine Anhängerin des FSM.



Aus Überzeugung oder aus Spaß?


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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

31.10.2009 14:08
#17 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

In Antwort auf:
Das klang für unsere Urahnen vernünftig, die noch nicht wissenschaftlich dachten und keine natur- und geisteswissenschaftlichen Kenntnisse hatten! So war das noch vor 4.000 Jahren, als die erste monotheistische Religion entstand!



du solltest dich vielleicht mal damit befassen was für Erkenntnisse damals schon da waren mit Hochkulturen und allem drum und dran.
Dann merkst du so schlau seid ihr heute gar nicht.Ihr seid nur Hochmütig ,das kommt immer vor dem Fall,wie die Untergänge der Kulturen und Errungenschafften zeigen.
Aviel

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

31.10.2009 14:16
#18 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Ich finde, spätestens mit 10 ist es zu spät - 7 somit nicht zu früh - bin aber generell ein frühreifes Mädchen, das schon mit 2 das kyrillische Alphabet auswendig konnte sowie bereits rechnete, mit spätestens fünf lange Briefe an die Eltern schrieb und innerhalb zweier lausiger Monate im KiGa Deutsch lernte. Mit 10 habe ich mir dann noch einmal beigebracht, auf Russisch schnell zu lesen und mit Schreibschrift zu schreiben und beherrsche 4 lebendige Sprachen, lerne derzeit an der Uni zusätzlich Latein.

Aus Überzeugung - Atheistin war ich zu dem Zeitpunkt ohnehin ziemlich lange, das FSM ist ja keine echte Religion - man bleibt Atheist, protestiert dabei jedoch. Und davon bin ich noch immer fest überzeugt - die Dogmen müssen verschwinden! Dafür stehe ich und eben auch der Pastafarismus :).

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

31.10.2009 14:52
#19 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

In Antwort auf:
du solltest dich vielleicht mal damit befassen was für Erkenntnisse damals schon da waren mit Hochkulturen und allem drum und dran.
Dann merkst du so schlau seid ihr heute gar nicht.Ihr seid nur Hochmütig ,das kommt immer vor dem Fall,wie die Untergänge der Kulturen und Errungenschafften zeigen.



Gegen die technischen Errungenschaften des 19., 20. und 21. Jahrhunderts sind sämtliche Erkenntnisse alter Hochkulturen ein Witz.
Innerhalb von zweihundert Jahren hat sich das Wissen der Menschheit um das Millionenfache erhöht - und die Rate, mit der das geschieht, wird bisher immer schneller und schneller.

Wenn du gerne im Mittelalter leben willst, dann habe ich nichts dagegen, aber ich ziehe doch das Zeitalter der Vernunft vor.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

31.10.2009 17:00
#20 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Hallo Nuralhuda

Zitat von Relix

Der Glaube mag ja den Wünschen und Ängsten, der Menschen entstammen, aber die Religion entstammt auschließlich der Erkenntnis der Mächtigen, wie man diese Wünsche und Ängste dazu benutzt, um die Menschen gefügig und dumm zu halten. Das ist kein Missbrauch der Religion - das ist der Zweck der Religion.


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Zitat von Nuralhuda

Sinnloser Blödsinn, denn KEINER hält die Menschen gefügig und dumm. Die Menschen entscheiden sich freiwillig für irgend eine Religion



Zitat von Nuralhuda
Aber als die Religionen benutzt wurden, um Macht auf den Menschen auszuüben haben die Menschen den Glauben an die Religionen verloren.



Du widersprichst Dir selbst!

Grüsse
Till
P.S. Du darft ruhig auch auf meinen Beitrag weiter oben antworten, der ist
schließlich extra für Dich!

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

31.10.2009 17:14
#21 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Relix

In Antwort auf:
du solltest dich vielleicht mal damit befassen was für Erkenntnisse damals schon da waren mit Hochkulturen und allem drum und dran.
Dann merkst du so schlau seid ihr heute gar nicht.Ihr seid nur Hochmütig ,das kommt immer vor dem Fall,wie die Untergänge der Kulturen und Errungenschafften zeigen.


Gegen die technischen Errungenschaften des 19., 20. und 21. Jahrhunderts sind sämtliche Erkenntnisse alter Hochkulturen ein Witz.
Innerhalb von zweihundert Jahren hat sich das Wissen der Menschheit um das Millionenfache erhöht - und die Rate, mit der das geschieht, wird bisher immer schneller und schneller.
Wenn du gerne im Mittelalter leben willst, dann habe ich nichts dagegen, aber ich ziehe doch das Zeitalter der Vernunft vor.




Im Namen dieser Vernunft haben allein in den letzten 50 Jahren vernünftige Menschen 100 Millionen ebenfalls vernünftige Menschen umgebracht. So viel zum Zeitalter der Vernunft.
Wahrlich Relix, Du scheinst die Verkörperung eines tragischen Irrtums zu sein.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

31.10.2009 17:18
#22 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Reisender
Im Namen dieser Vernunft haben allein in den letzten 50 Jahren vernünftige Menschen 100 Millionen ebenfalls vernünftige Menschen umgebracht. So viel zum Zeitalter der Vernunft.
Wahrlich Relix, Du scheinst die Verkörperung eines tragischen Irrtums zu sein.

Wenn den Religiösen nix mehr einfällt, kommen sie mit dem Argument. Als wenn das stimmen würde. Aber die Kurie macht es ihnen ja vor. Auch der fällt nix weiter Gescheites mehr ein. Am liebsten würde sie wieder zu Folter und Scheiterhaufen zurückkehren, da wäre wenigstens wieder Ordnung in der Welt!

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Relix Offline

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31.10.2009 17:25
#23 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

In Antwort auf:
Im Namen dieser Vernunft haben allein in den letzten 50 Jahren vernünftige Menschen 100 Millionen ebenfalls vernünftige Menschen umgebracht. So viel zum Zeitalter der Vernunft.



Jede Ideologie ist der Feind der Vernunft. Vernünftig sein bedeutet, selbst zu denken, kritisch und skeptisch zu sein - nicht sinnlos Authorität hinterherzurennen, die einem sagen, was und wie man glauben und denken soll!

In Antwort auf:
So viel zum Zeitalter der Vernunft.



Hat ja gerade erst angefangen. Und ich bin bestrebt, das Beste daraus zu machen.

In Antwort auf:
Wahrlich Relix, Du scheinst die Verkörperung eines tragischen Irrtums zu sein.



Bestenfalls deines tragischen Irrtums, (un)werter Reisender, und auschließlich in deiner persönlichen, höchst verzerrten Sackgassendimension.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Relix Offline

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31.10.2009 17:39
#24 RE: Wieso bist du ein Atheist? Antworten

@ Nuralhuda

Hab' gerade erst endeckt, dass du auf meinen Beitrag geantwortet hast.(Auch wenn ich wünschte, dass ich es niemals erfahren hätte - jetzt muss ich antworten, wo ich doch so vieles zu tun hätte, was sinnvoller wäre, wie z.B die Grashalme in meinem Garten zu zählen)

In Antwort auf:
Weil du immer nach wie vor nichts in deinem Leben gerafft hast. Du sollst dich mit der Religion, die frei von Aberglauben und unverständlichen Irrglauben ist, beschäftigen, dann wirst du bestimmt eine andere Meinung haben.



Du meinst, ich soll mich mit deiner Religion beschäftigen. Das habe ich getan, aber frei von Aberglauen und Irrglauben war da nix. (Wenn auch letzerer sehr verständlich war, so primitiv wie diese Religion aufgebaut ist.)

In Antwort auf:
Sinnloser Blödsinn, denn KEINER hält die Menschen gefügig und dumm. Die Menschen entscheiden sich freiwillig für irgend eine Religion.



Nein, 95% der Menschen tun das FAKTISCH nicht. Du gehörst da dazu, da hilft noch so viel Leugnen kein Stück - Tatsachen kann man nicht wegdiskutieren.

In Antwort auf:

Es ist aber dem Menschen aufgrund seines Verstandes möglich, danach zu suchen. Man ist schon in der Lage zwischen dem Richtigen und dem Falschen zu unterscheiden und daraus seine Schlüsse zu ziehen.



Ja, rate mal, was ich getan habe

Das Ergebnis war eindeutig.

In Antwort auf:
Auch ist es wieder blödsinn, die Menschen haben sich freiwillig und aus Überzeugung zu glauben, ihnen wurde NICHTS eingeredet, aber der Satan
gaukelt euch vor, ihr seiet auf dem richtigen Weg, ihr wärt gute Menschen und bräuchtet im Grunde genommen gar keine Religion.



Sich in einem einzigen Satz selbst zu widersprechen, ist wahrlich eine Kunst, die du beherrscht Nuralhuda.
Der "Satan" ist deine Religion, Nuralhuda, sonst nichts.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Gysi Offline

Atheist


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31.10.2009 17:43
#25 Wieso bist du ein Atheist? Antworten

Zitat von Reisender
Im Namen dieser Vernunft haben allein in den letzten 50 Jahren vernünftige Menschen 100 Millionen ebenfalls vernünftige Menschen umgebracht. So viel zum Zeitalter der Vernunft.

Was meinst du denn, wie Frieden hergestellt wird? Durch Religion? Ich würde sagen, durch eine vernünftige und stabile Friedenspolitik! Und die setzt sich auf globaler Ebene erst ganz langsam durch. Durch informativen offenen Austausch, Reisefreiheit, Vernetzung wirtschaftlicher Interessen, ständiger politischer Absprachen und Harmonisierung sozialer und politischer Eckdaten. Mit Beten geht da nix! In all den vielen schrecklichen letzten Jahrhunderten haben die gläubigen Menschen - mit Gott an ihrer Seite! - von Generation zu Generation die Nächsten- und Feindesliebe so verstanden, sich besser die Köppe einzuhauen als GEMEINSAM was Gutes, Produktives hinzukriegen! Europa ist ein Musterbeispiel dafür, wie Friedenspolitik geht. Und in die hat kein Papst, kein Bischof, kein Pope dazwischengefunkt! Sondern ausschließlich demokratisch gewählte Politiker, ausgestattet mit ökonomischen Kenntnissen, geleitet von nachvollziehbarer (= nicht religiös verwaschener) Vernunft!

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