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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 62 Antworten
und wurde 4.891 mal aufgerufen
 Christentum
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Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2009 19:51
#51 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

In Antwort auf:
Und Religion prägt den Charakter, mehr als Fussball! Wir können nichts gebrauchen, was uns erzählt, dass der "Ungläubige" etwas von Gott Ausgestoßenes ist



wie denn?
wer erzählt dir denn das du was Ausgesossenes bist?
Aviel

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2009 20:54
#52 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Stelth
Selten so gelacht!!! Auch ein Fussballfanatiker?
.




Daher trete ich auch dafür ein ,das Religion denselben Stellenwert wie Fußball haben soll, und Religionsvertreter gleichzusetzen sind mit z.B. Fußballmanagern. Die meisten Bayernfans haben zu Uli Hoeneß sowieso ein Verhältnis wie en Erzkatholik zum Papst
Von mir aus sollen die auch ne Art "Sportschau" senden,wo sich Relgionsvertreter und Gläubige verschiedener Religionen gegenseitig auf die Fresse hauen und die Schwänze ihrer Götter vergleichen.
Religion als Privat und Nebensache..wie Fußball.

Stelth Offline



Beiträge: 526

18.11.2009 21:23
#53 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Stan

Zitat von Stelth
Selten so gelacht!!! Auch ein Fussballfanatiker?
.


Daher trete ich auch dafür ein ,das Religion denselben Stellenwert wie Fußball haben soll, und Religionsvertreter gleichzusetzen sind mit z.B. Fußballmanagern. Die meisten Bayernfans haben zu Uli Hoeneß sowieso ein Verhältnis wie en Erzkatholik zum Papst
Von mir aus sollen die auch ne Art "Sportschau" senden,wo sich Relgionsvertreter und Gläubige verschiedener Religionen gegenseitig auf die Fresse hauen und die Schwänze ihrer Götter vergleichen.
Religion als Privat und Nebensache..wie Fußball.




Wenn wir das mit dem "auf die Fresse hauen","die Schwänze ihrer Götter vergleichen." weglassen
könnte mir das durchaus gefallen.

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

18.11.2009 22:55
#54 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

In Antwort auf:
Von mir aus sollen die auch ne Art "Sportschau" senden,wo sich Relgionsvertreter und Gläubige verschiedener Religionen gegenseitig auf die Fresse hauen und die Schwänze ihrer Götter vergleichen.

Jaaaaaa, cool! :)

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 18.863

19.11.2009 09:28
#55 Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Gysi
Wir können nichts gebrauchen, was uns erzählt, dass der "Ungläubige" etwas von Gott Ausgestoßenes ist. Von dem Gott, dem du dich gutstellen willst. Diesen "Ungläubigen" musst du als etwas Minderwertiges betrachten!

=>

Zitat von Stelth
Selten so gelacht!!! Aber mir kannst du das nicht unterstellt haben.

In der Tat habe ich auch noch niemanden getroffen, der sich dazu bekannte, dass dieses religiöse Erziehungsziel an ihm erfolgreich erreicht wurde. Folgt denn niemand von euch eurer Religion, eurem den Menschen liebenden Gott? Keine Angst, dass euch die Pfründe der Ewigkeit durch die Finger rieseln? Ihr verleugnet viel. Die Spagatspreizung zwischen dem modernen Humanismus und eurer Religion zerreißt euch das Herz!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

19.11.2009 09:44
#56 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

ich glaube euer Minderwertigkeitskomplex kommt eben das ihr euch als Tier seht,aber nicht von uns denn wir betrachten Menschen als wenig niedriger als Gott,als sein Ebenbild und das er seine Schöpfung den Menschen sehr gut fand.also wenn ihr euch dann Minderwertig fühlt wie wäre ein Psychologe der hilft bestimmt,denn von Gottgläubigen kommt sowas nicht.
Aviel

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

19.11.2009 09:47
#57 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Stelth
Fanatismus ist nicht nur an Religion gebunden.
Nähmen wir z.Beispiel Fussball. Einige meiner Arbeitskolegen raufen sich ständig Verbal und teilweise Physisch wegen ihren Clubs.
Während andere, auch Fussballbegeisterte, sich neach einem Länderspiel normal begenen und in frieden über den Verlauf des Spiel`s unterhalten.
Fazit: Es hängt vom Charakter des Einzelnen ab.

Da gebe ich dir voll Recht. Sollte man dann vielleicht noch den "gemeinen Fanatismus", der nur seinen Selbstzweck kennt und niemand anderen angreift oder bekehren will, vom für andere gefährlichen Fanatismus - der evtl. Fundamentalismus genannt wird - unterscheiden? Ich meine, wenn ein Einsiedler jahrelang auf einer Steinsäule steht und seine Augen stets im Gebet gen Himmel verdreht, was störts andere? Sowas ist ja auch ein Touristenmagnet, andere können daneben ihre Würstelbuden aufstellen und ihr Leben auf vernünftige Art und Weise fristen. Die Fotoapparate, und nicht nur die der Japaner, können auch ununterbrochen klicken.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

19.11.2009 10:05
#58 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Aviel
ich glaube euer Minderwertigkeitskomplex kommt eben das ihr euch als Tier seht,aber nicht von uns denn wir betrachten Menschen als wenig niedriger als Gott,als sein Ebenbild und das er seine Schöpfung den Menschen sehr gut fand.also wenn ihr euch dann Minderwertig fühlt wie wäre ein Psychologe der hilft bestimmt,denn von Gottgläubigen kommt sowas nicht.

Genau so sieht es die Kirche vielleicht auch. Der arme, unwissende Ungläubige! Sein Verwandter ist der Affe im Urwald! Er muss sich praktisch - wenn er wenigstens noch einen Funken Verstand mehr als sein Verwandter hat - minderwertig vorkommen. Jedenfalls wenn er die selbstüberhobenen Reden von den Kanzeln und aus dem Vatikan ernst nehmen sollte. Wir sollten vielleicht doch alle zum Psychiater aufs Sofa gehn, um uns helfen zu lassen.

Ihr betrachtet euch "wenig niedriger als Gott"? Da hab ich aber gestern erst was anderes gelesen: "Das religiöse Erleben ... ruft im Menschen das Kreaturgefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit hervor... Religiöses Erleben äußert sich in Gebet und Verehrung."

Warum aber zumdeibel sollte der Mensch sich jemand anderem gegenüber als Kraetur fühlen, wenn er ihm doch nahezu ebenbürtig ist?
Warum zumdeibel sollte er jemand anderen als sich selbst anbeten und verehren, wo er doch nur "wenig niedriger als Gott" ist?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

19.11.2009 10:13
#59 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

naja der Satz kommt nicht von mir,
sonst brauchst du nicht verdrehen wie du es sehen möchtest,ich denke nicht ihr seid Tiere oder Affen,sondern ich habe geschreiben ihr denkt so über euch selber ,wenn ihr immer denkt ihr seid Minderwertig,so ein denken kommt nicht von uns
Aviel

Stelth Offline



Beiträge: 526

19.11.2009 11:00
#60 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Klimsch

Zitat von Aviel
ich glaube euer Minderwertigkeitskomplex kommt eben das ihr euch als Tier seht,aber nicht von uns denn wir betrachten Menschen als wenig niedriger als Gott,als sein Ebenbild und das er seine Schöpfung den Menschen sehr gut fand.also wenn ihr euch dann Minderwertig fühlt wie wäre ein Psychologe der hilft bestimmt,denn von Gottgläubigen kommt sowas nicht.

Genau so sieht es die Kirche vielleicht auch. Der arme, unwissende Ungläubige! Sein Verwandter ist der Affe im Urwald! Er muss sich praktisch - wenn er wenigstens noch einen Funken Verstand mehr als sein Verwandter hat - minderwertig vorkommen. Jedenfalls wenn er die selbstüberhobenen Reden von den Kanzeln und aus dem Vatikan ernst nehmen sollte. Wir sollten vielleicht doch alle zum Psychiater aufs Sofa gehn, um uns helfen zu lassen.
Ihr betrachtet euch "wenig niedriger als Gott"? Da hab ich aber gestern erst was anderes gelesen: "Das religiöse Erleben ... ruft im Menschen das Kreaturgefühl der schlechthinnigen Abhängigkeit hervor... Religiöses Erleben äußert sich in Gebet und Verehrung."
Warum aber zumdeibel sollte der Mensch sich jemand anderem gegenüber als Kraetur fühlen, wenn er ihm doch nahezu ebenbürtig ist?
Warum zumdeibel sollte er jemand anderen als sich selbst anbeten und verehren, wo er doch nur "wenig niedriger als Gott" ist?



Welcher Christlichen Gruppierung bist Du entkommen Kollege?

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(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

19.11.2009 11:26
#61 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

der Chassidischen
sowas gibt es auch bei uns
http://www.youtube.com/watch?v=APG-gVeeVXM


Aviel

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

19.11.2009 17:14
#62 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Wer "Glaubensbrüder" mit leicht anderen Ansichten oder der falschen Mützenfarbe gewaltsam ausschaltet, ist, zumindest tendenziell, faschistisch.
Das macht der Lamaismus, also ist er faschistoid.


Quelle: Goldner. Mehr nicht. Du hättest wenigstens sagen können, wen du meinst: den 5. Dalai Lama wegen der Jonangpa, oder nochmal "guckt mal, der [14.] Dalai Lama hat Shugden verboten"? Was "der Lamaismus" da nun wieder angerichtet haben soll...

Siehe "Mythos Tibet": dort wird ein Aufsatz eingeleitet mit Hinweis auf die kriegerischen Aktivitäten des 5. Dalai Lama, woraufhin der Autor schreibt, dass das Bild, das sich uns von diesem Dalai Lama bietet, nicht dem entspreche, das die meisten Menschen heutzutage haben. Mit dieser Behauptung wiederum habe er eine gewisse Provokation beabsichtigt. Es sei eigentlich klar, dass man an zeitlich und räumlich weit entfernte Personen und Handlungsweisen nicht die eigenen Maßstäbe anlegen könne, trotzdem werde das immer wieder gemacht.

Wer also kann die Situation beurteilen, in der der 5. Dalai Lama die Jonangpa bekämpft hat? Eines Menschen, der zugleich hoher religiöser Würdenträger und Staatsoberhaupt ist? Die besten Kapitäne stehen immer an Land. Außerdem ist es schon komisch, den ganzen tibetischen Buddhismus mit Hinweis auf die Politik eines einzigen Mannes abzukanzeln, der Politiker und Lama zugleich war und beiden Funktionen gerecht werden musste.

Zitat von Bruder Spaghettus

Lamamismus ist eine Bezeichnung, die durchaus auch Buddhisten wählen, denen der Lama die Reputation versaut. Eben um sich von diesem abzuheben und nicht mit ihm in einem Topf geworfen zu werden.


Machen die Vorurteile anderer Buddhisten den Begriff besser? Ich weiß aus Erfahrung, dass es ein großes Problem ist, dass nicht nur die buddhistische Lehre aus Asien in den Westen gebracht werden, sondern auch die traditionellen Meinungen der Schulen übereinander.

Zitat von Bruder Spaghettus

Falsch ist sie auf keinen Fall:
http://www.wissen.de/wde/generator/wisse...ge=1174390.html
http://www.studentshelp.de/p/referate/02/4455.htm


Tolle Quellen, wieder mal. Wie wäre es mit wissenschaftlicher Fachliteratur? Von Brück, S. 21ff., weist "Lamaismus" als einen abertenden Begriff aus, der noch aus dem 18. Jahrhundert, also aus den Kinderschuhen der Tibetologie, stammt. In Loden Sherab Dagyabs Aufsatz in "Mythos Tibet" wird der Begriff auch als abwertend und überkommen bezeichnet. Der Begriffsbildung lag damals das Konzept eines "ursprünglichen" und eines "verfälschten" Buddhismus zugrunde; so wurde aus einem Werturteil heraus dieser Begriff geprägt, der sich bis heute hartnäckig gehalten hat.

frankf Offline



Beiträge: 1

13.08.2010 02:20
#63 RE: Wo ist die Grenze zum religiösen Fanatismus? Antworten

Zitat von Walter
Siehe "Mythos Tibet": dort wird ein Aufsatz eingeleitet mit Hinweis auf die kriegerischen Aktivitäten des 5. Dalai Lama, woraufhin der Autor schreibt, dass das Bild, das sich uns von diesem Dalai Lama bietet, nicht dem entspreche, das die meisten Menschen heutzutage haben. Mit dieser Behauptung wiederum habe er eine gewisse Provokation beabsichtigt. Es sei eigentlich klar, dass man an zeitlich und räumlich weit entfernte Personen und Handlungsweisen nicht die eigenen Maßstäbe anlegen könne, trotzdem werde das immer wieder gemacht.


Der Artikel, auf den Du Dich beziehst ist Online lesbar und heißt "»Orientalismus« und Aspekte der Gewalt in der tibetischen Tradition" und stammt von Elliot Sperling: http://info-buddhismus.de/Orientalismus_...t_Sperling.html Dort findet man noch einige weitere Artikel aus dem Band "Mythos Tibet".

Zum Thema "Lamaismus" bemerken die Tibetologen Dodin & Räther:
"Während in dieser Zeit die westliche Wissenschaft den Buddhismus - vor allem in seiner indischen Ausprägung - ernsthaft zu untersuchen und nach und nach als geistiges Erbe von Weltbedeutung anzuerkennen begann, wurde dessen tibetische Variante offen als abartige Degenerationserscheinung abgetan, da sie in vielen Punkten dem von westlichen Gelehrten konstruierten »Urbuddhismus« zu widersprechen schien. Mit dem in diesem Zusammenhang geprägten, abschätzigen Begriff »Lamaismus« wurde der Widerwille zum Ausdruck gebracht, den tibetischen Buddhismus überhaupt als Buddhismus anzuerkennen."

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