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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 63 Antworten
und wurde 2.014 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2 | 3
Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

10.11.2009 17:09
Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten


Einem Atheisten braucht man den naturwissenschaftlich gestützten Atheismus nicht zu erklären, ein Gläubiger aber kann ihn nicht verstehn. Für ihn ist es Ketzerei, Protest, Unverstand usw.

Für einen Atheisten entspricht seine eigene Weltsicht natürlich der Wirklichkeit, ein Gläubiger aber ist von seiner religiösen Version der Welt ebenso überzeugt. Die sog. Agnostiker lasse ich hier mal weg, da sie imo eigentlich auch Gläubige sind, denn sie sagen in etwa, "irgendetwas wird da schon sein".

Soviel zur Vorrede. Die Frage aber ist nun, wie soll der moderne Atheismus, der sich zumindest in unserer mitteleuropäischen Gesellschaft erstmals frei artikulieren darf - ohne Gefahr zu laufen, dafür auf dem Scheiterhaufen zu landen oder seine Existenz ernsthaft in Gefahr zu bringen - mit den urweltlichen Religionen umgehen? Wie soll er Toleranz gegenüber einem Glauben aufbringen, der zwar von großen Teilen der Gesellschaft immer noch als zutreffend und daher als voll berechtigt angesehen wird, der aber aus Sicht des Atheismus jedem anderen x-beliebigen Aberglauben gleichzusetzen ist?

Für Toleranz kann man auch Differenzierungsbereitschaft sagen, die Bereitschaft, von der wohl tatsächlich zutreffenden Weltsicht ohne jegliche Götter aus eine Überzeugung gelten zu lassen, die jedem vernünftig denkenden und einigermaßen naturwissenschaftlich gebildeten und logisch denkenden Menschen als unwirklich erscheinen muss;

gelten zu lassen, dass Leute des Islam versuchen, den Koran mit der Wirklichkeit oder noch schlimmer mit der Naturwissenschaft derart zu vermengen, dass einem Hören und Sehen vergeht;

gelten zu lassen, dass die Bibel als wahr angesehen wird, dass weltweit anerkannte und als gesichert geltende naturwissenschaftliche Erkenntnisse rundweg abgestritten werden;

dass etwa eine christlich gesinnte Kultusministerin die Aufnahme der biblischen Schöpfungsthese in den Biologieunterricht der staatlichen Schulen fordert;

gelten zu lassen, dass auch atheistisch erzogene Kinder in einem süddeutschen Bundesland vor der offiziellen Schuleinführungsveranstaltung in die Kirche gelotst werden und ihnen vom Priester suggeriert wird "Wir glauben an Gott!";

gelten zu lassen, dass die neue evanglische EKD-Vorsitzende Käßmann verkündet, sich künftig noch mehr in politische Debatten einzumischen. Sie will also die Religion wieder fester mit der Politik verbinden.

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Wie also kann sich der Atheismus stärker als bisher in der Gesellschaft etablieren? Was ist möglich und was kann getan werden, dass die Religion nicht wieder noch festeren Boden in der Gesellschaft bekommt? Wir alle kennen die Geschichte allzu gut, als die Religion - sprich Kirche - die uneingeschränkte Macht besaß, um einzig ihre eigenen Interessen in der gesamten Gesellschaft durchzusetzen und jeden, der ihr dabei in den Weg kam, gnadenlos hinwegfegte, politische Führer ein- oder abzusetzen, Kriege anzuzetteln, um die Muslime aus dem "gelobten Land" zu vertreiben, gegen einen missliebigen Menschen Acht und Bann auszusprechen und ihn für vogelfrei zu erklären, d.h., jeder durfte ihn umbringen u.a. mehr! Die Religion basiert einzig auf unbewiesenen Annahmen und stammt aus einer geistig finsteren Zeit, in der es kaum naturwissenschaftliche Erkenntnisse gab, in der kaum ein einfacher Mensch lesen und schreiben konnte.

Es wird langsam Zeit, sich von der Religion zu distanzieren, statt sie erneut zu hofieren und zu fördern, nur weil vielleicht eine sympathische Frau erstmals an der Spitze einer dieser Kirchen steht. Wir brauchen nicht mehr Religion, mehr Moscheen, mehr Religionsunterricht an staatlichen Schulen, das Volk braucht etwas völlig anderes! Religion ist antiquiert, auch wenn die Kirchen ihre Aufgabenfelder in Richtung Soziales verschieben. Dagegen ist nichts zu sagen, nur geht das auch völlig ohne eine Gottesvorstellung. Soviel ist sicher.


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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

10.11.2009 17:21
#2 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
Was ist möglich und was kann getan werden, dass die Religion nicht wieder noch festeren Boden in der Gesellschaft bekommt?



Man kann gar nichts tun ,weil es Gott eben gibt ,und damit ist der Glaube an ihn unausrottbar.Da gibt es kein Mittel gegen,es sind nur Wunschträume.Ihrgendwann wird man da auf Realität stoßen .

Aviel

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.186

10.11.2009 17:41
#3 Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von Klimsch
Wie also kann sich der Atheismus stärker als bisher in der Gesellschaft etablieren?

Indem wir die Klappen aufreißen, wo es angebracht ist! Nicht SCHWEIGEN, so wie in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten nach dem Motto: Oh, über Religion redet man nicht - wer kritisiert, verletzt die nötigen Respekt vor den Gottgläubigen...

Indem wir verlangen, das Verhältnis zu den Religionen zu normalisieren. => Behandelt Religionen so wie Parteiprogramme!

Bekenntnisgesteuerter Religionsunterricht muss aus den Schulen raus! Wir haben die kindlichen seelischen Dispositionen gegen den Zugriff der Religionsfürsten zu schützen!

Wir müssen die Religionsfreiheit erst herstellen! Sie ist nicht die Freiheit der Kirchen und Mullahs, sich die Kinder zu krallen, sondern die Garantie der Gesellschaft einer unversehrten Persönlichkeitsentfaltung ihrer Kinder, die sie dazu befähigt, in Sachen Religionszugehörigkeit freie Entscheidungen zu treffen!

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

10.11.2009 18:01
#4 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von Aviel
Man kann gar nichts tun ,weil es Gott eben gibt ,und damit ist der Glaube an ihn unausrottbar.Da gibt es kein Mittel gegen,es sind nur Wunschträume.Ihrgendwann wird man da auf Realität stoßen.

Deswegen hab ich geschrieben:

Zitat von Klimsch
ein Gläubiger aber kann ihn nicht verstehn. Für ihn ist es Ketzerei, Protest, Unverstand usw.



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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

10.11.2009 18:33
#5 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
Man kann gar nichts tun ,weil es Gott eben gibt ,und damit ist der Glaube an ihn unausrottbar.Da gibt es kein Mittel gegen,es sind nur Wunschträume.Ihrgendwann wird man da auf Realität stoßen .



Kein Glaube ist ausrottbar, man kann ihm nur mit Realität und Wissen begegnen.

Das ist nicht leicht, da der Gläubige glaubt sein Glaube wäre Wissen.

Wenn man sich vor Augen hält, daß bei einem Gläubigen Wahrheit und Realität zwei voneinander unabhängige Dinge sind, wirds schon viel einfacher....
Durch Glaube wird Gott wahr, aber natürlich nicht real.
Der Glaube erzeugt einen wahren Gott mit dem der Gläubige durchaus in die Lage versetzt wird sich die Realität etwas zurechtzubiegen um glücklicher zu werden.
Das was sich nicht zurechtbiegen lässt wird ignoriert.......blöd ist nur, daß die Dinge die sich nicht zurechtbiegen lassen mit dem Fortschritt der Wissenschaft immer mehr werden........dh. das Brett auf dem der Gläubige sich die Knie wund rutscht wird immer schmaler.....Aber keine Angst Aviel.....in Wahrheit wirds natürlich breiter....schmaler wirds nur in der Realität.
und das kann dir ja egal sein...oder ?


atz

Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

EinsteinRocks Offline

Phlegmatiker


Beiträge: 216

10.11.2009 22:59
#6 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Wenn ihr euch da so sicher seit, wäre es doch eigentlich Zeit für die Gottesfraktion, aus dem Wort "Glauben" das Wort "Wissen" zu machen.

There's a light in the darkness of everybodies life. (Rocky Horror Picture Show)

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

10.11.2009 23:07
#7 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
Zitat von Klimsch
--------------------------------------------------------------------------------
ein Gläubiger aber kann ihn nicht verstehn. Für ihn ist es Ketzerei, Protest, Unverstand usw.




Nun Klimsch das verstehe ich nicht,wieso wenn ich mich nicht in Gottlosigkeit hineinversetzen kann,jetzt ein Atheist ,Ketzer sein soll oder Unverstand oder Protest.
Jeder geht halt seine Straße der eine so der andere eben anders.Wieso sollte ich drüber Urteil fällen und soche als Ketzer ansehen.Man weiß doch das Gottes Gnade ,ich bin gewogen wem ich gewogen sein will,nicht wählbar ist oder verdient ,also wieso sollte man dann Urteil fällen über andere Menschen nur weil sie was anders sehen.

Aviel

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

10.11.2009 23:24
#8 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
Kein Glaube ist ausrottbar, man kann ihm nur mit Realität und Wissen begegnen.



Glaube ist nichts irrationales

In Antwort auf:
Das ist nicht leicht, da der Gläubige glaubt sein Glaube wäre Wissen.




Es kommt drauf an was das Wort Glaube für einen bedeutet,jedenfalls glaubt man nicht das blaue im Himmel oder an ihrgendein Paradies wo später alles besser wird.

In Antwort auf:
Wenn man sich vor Augen hält, daß bei einem Gläubigen Wahrheit und Realität zwei voneinander unabhängige Dinge sind, wirds schon viel einfacher....


Glaube hat die Realität zum Ausgangspunkt.

In Antwort auf:
Durch Glaube wird Gott wahr, aber natürlich nicht real.
Der Glaube erzeugt einen wahren Gott mit dem der Gläubige durchaus in die Lage versetzt wird sich die Realität etwas zurechtzubiegen um glücklicher zu werden.
Das was sich nicht zurechtbiegen lässt wird ignoriert.......



Ja das sind die Götter der Völker,Gott hat den Völkern das gegeben,das sie das tun können,wie man sieht bei den Göttergeschichten der Griechen zum Beipiel um sich die Welt zu erklären,
Aber unser ist der Schöpfer aller Menschen der alle lieb hat,und helfen möchte,und er möchte das nicht wir nur allein sondern alle Menschen ihn erkennen.Und ihnen gut sein und gutes tun.

In Antwort auf:
daß die Dinge die sich nicht zurechtbiegen lassen mit dem Fortschritt der Wissenschaft immer mehr werden..



also bei uns hat keiner damit ein Problem ,Fortschritt udn Wissenschaft sind selbstverständlich und wird gefördert.

In Antwort auf:
dh. das Brett auf dem der Gläubige sich die Knie wund rutscht wird immer schmaler.....Aber keine Angst Aviel.....in Wahrheit wirds natürlich breiter....schmaler wirds nur in der Realität.
und das kann dir ja egal sein...oder



Ist mir auch völlig egal wir stehen auf Fels nicht rutschig und sind nie verschwunden,die realität war manchmal bitter ,aber das ließ einen noch fester werden,wiegesagt die Realität ist da und Angst wovor denn?Welche Menschliche Erkenntnis sollte einen den schocken?

umgedreht wäre es für euch doch der größere schock,hätten wir uns getäuscht ,ja dann sterben wir halt und sind tod und Tote merken nichts mehr,

aber würdet ihr sterben und ihr würdet wieder auferweckt ,wäret ihr schon geschockt vor dieser Realität,


im schlimmsten Fall für uns ist nutzlosigkeit von dem was wir taten,aber ihr würdet dem lebendigen Gott im schlimsten fall doch begegnen statt ewig auszuruhen,aber gut das Gott Barmherzig ist,
Aviel





Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

10.11.2009 23:26
#9 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von EinsteinRocks
Wenn ihr euch da so sicher seit, wäre es doch eigentlich Zeit für die Gottesfraktion, aus dem Wort "Glauben" das Wort "Wissen" zu machen.



Das wäre nur ehrlich - denn glauben im religiösen Sinn ist mit Wissen synonym.
Dass man immer das Wort "Glauben" verwendet hat, war stets lediglich ein heuchlerischer, rhetorischer Schachzug.

Zitat von Gysi
Indem wir die Klappen aufreißen, wo es angebracht ist! Nicht SCHWEIGEN, so wie in den letzten Jahrzehnten, Jahrhunderten nach dem Motto: Oh, über Religion redet man nicht - wer kritisiert, verletzt die nötigen Respekt vor den Gottgläubigen...



Da stimme ich Gysi zu. Wie man das jetzt konkret anstellen soll, weiß ich leider auch nicht. (Ansonsten würde ich es tun!)
Aber auf jeden Fall darf man nicht mehr schweigen, respektieren, zusehen - das macht die Gegenseite nämlich auch nicht und hat sie auch noch nie.
Man muss das in die Köpfe der Leute hämmern, wenn es sein muss, immer und immer wieder. Ist zwar intellektuell nicht besonders ehrlich und vorzeigbar, aber nach Jahrtausenden in denen Religionen dies schonungslos getan haben, bleibt einem nichts anderes übrig, um es wieder aus den Köpfen der Leute rauszukriegen.

Da darf man auch nicht aufhören, wenn die religiöse Seite peinlich anmerkt, dass sie "immer das Gleiche hören würde" und die "Atheisten keine neuen Argumente" hätten.
Als ob wir etwas dafür könnten! Es sind immer dieselben Kritikpunkte, die von Antireligiösen vorgebracht werden, da die Religion in ihrer dogmatischen Verbohrtheit sich ja auch nur im Schneckentempo verändert! Wer sich stets weigert, sich zu verbessern, der kann auch nicht klagen, dass er stets dazu aufgefordert wird, genau dies im gleichen Maße zu tun!
(Wie ich neulich in einer "Diskussion" gehört habe, von einer Katholikin: "Ich wusste ja, dass sie schon wieder mit den Kondomen kommen würden, es ist immer dasselbe. Dabei tun wir so viel Gutes!" Darauf der geniale Stephen Fry: " Das ist wie ein Einbrecher, der von der Polizei verhaftet wird und sie beim Verhör anfährt: Was sprechen sie mich ständig auf den Einbruch an! Und erwähnen dabei noch nichtmal, dass ich meiner Mutter was zum Geburtstag geschenkt habe!")

Und was die Argumente gegen einen Gott angeht, bleibt ja sowieso immer alles beim Alten: Es gab, gibt und wird wohl auch nie welche für einen geben, also erübrigen sich gleich die Argumente dagegen.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

10.11.2009 23:31
#10 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

hört sich aber wie Trotz an Relix ich will aber Mama meinen Kopf durchsetzten ,ich renne solange vor einer Mauer bis sie fällt,
tröste dich sie fällt nie

aviel

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

10.11.2009 23:34
#11 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
hört sich aber wie Trotz an Relix ich will aber Mama meinen Kopf durchsetzten ,ich renne solange vor einer Mauer bis sie fällt,





In Antwort auf:
tröste dich sie fällt nie



Durchaus möglich - das Schlimme ist, dass Menschen deines Schlages nicht begreifen, dass das nichts Positives ist - nicht einmal für sie selbst.
Ihr schneidet euch ins eigene Fleisch (und dem Fleisch des Restes der Welt gleich mit!) und dies genüsslich und jubelnd.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

10.11.2009 23:35
#12 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

es ist halt voll Real ,dagegen kann man nichts ausrichten,tröste dich Gläubige gibt es nur sehr selten die meisten sind nur Religiös

Aviel

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2009 07:10
#13 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von Aviel
es ist halt voll Real ,dagegen kann man nichts ausrichten,tröste dich Gläubige gibt es nur sehr selten die meisten sind nur Religiös
Aviel


es ist halt voll Verdummung ,dagegen kann man nichts ausrichten,tröste dich Wissende gibt es nur sehr selten die meisten sind nur Religiös

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2009 07:57
#14 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
es ist halt voll Verdummung ,dagegen kann man nichts ausrichten,tröste dich Wissende gibt es nur sehr selten die meisten sind nur Religiös








ja denke ich anders über dich?
Aviel

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

11.11.2009 09:42
#15 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von EinsteinRocks
Wenn ihr euch da so sicher seit, wäre es doch eigentlich Zeit für die Gottesfraktion, aus dem Wort "Glauben" das Wort "Wissen" zu machen.

Das tun die religiösen Fraktionen doch längst! Christen nennen es Erfahrungen und pfeifen auf Bewiese, Muslime machen eine ganze Wissenschaft daraus und versuchen, Übereinstimmung mit dem Koran herzustellen bzw. sogar eine Korrektur der Naturwissenschaften zu bewerkstelligen: http://www.wunderdesquran.com/wissenschaft_index.html Sehr interessant ist z. B. die These, dass der Mensch aus dem Hüftknochen erschaffen wird. Interessant ist auch die Behauptung, dass die Brust umso enger wird, je höher man steigt. Bei mir ist es genau umgekehrt, wenn ich in der Hohen Tatra bergwandern gehe. Bis 2,5 Tsd m weitet sich meine Lunge regelrecht und die Luft schafft es endlich in alle kleinen "Ritzen" hinein.

In Antwort auf:
Leuchttürme sind nützlicher als Kirchen. (Benjamin Franklin)

Sag das nicht, es kommt auf die Zielgruppe an. Mir persönlich und heute überhaupt sind Leuchttürme ziemlich überflüssig. Ohne Kirchen (Gebäude) hätte ich viele sehr schöne Kunsterlebnisse nicht haben können. Stell dir nur die Matthäuspassion von Bach im Dresdner Kulturpalast vor statt in der Kreuzkirche! Außerdem sind Kirchen ein hervorragender Ort für Orgeln.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

11.11.2009 10:05
#16 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von Aviel

Zitat von BS
es ist halt voll Verdummung ,dagegen kann man nichts ausrichten,tröste dich Wissende gibt es nur sehr selten die meisten sind nur Religiös

ja denke ich anders über dich?
Aviel


Genau deshalb stelle ich die Frage, wie man miteinander umgehen soll. Sich gegenseitig Verdummung oder Unwissen vorzuwerfen ist eine Möglichkeit, die beste vielleicht nicht. Sich gegenseitig von der eigenen Überzeugung zu bekehren auch nicht. Das ist ja auch gar nicht möglich, jedenfalls nicht ab einem bestimmten Alter. Das ist ja auch der Grund, warum die Kirchen und Religionsgemeinschaften so zeitig wie möglich mit der religiösen Belehrung der Kinder anfangen. Im Islam fängt der 4-jährige an, den Koran auswendig zu lernen! Warum wohl versuchte die Kirche in Berlin, den Religionsunterricht an staatlichen Schulen noch mehr zu festigen! Man wird es auch nicht schaffen - jedenfalls nicht kurzfristig - diesen fatalen Kreislauf zu durchbrechen.

Wird der Glaube dann fester und fester, versucht der Gläubige, diesen immer noch weiter zu verfestigen. Dann greift er auch jedes noch so untaugliche Argument auf, um seinen Glauben weiter zu festigen und auch gegenüber Kritikern zu rechtfertigen. Der Glaube gehört dann bereits zu seinem Wesen. Ihm dieses wieder "austreiben" zu wollen, wäre genauso erfolglos wie einem ehrlichen Menschen das Lügen anzugewöhnen oder umgekehrt.

Eine Frage steht für mich am Anfang: Weshalb unterstützt der deutsche Staat immer noch die Kirchen über Gebühr? Sind es die positiven Begleiterscheinungen wie steuerliche Einnahmen, gegenseitige Unterstützung oder ist es die religiöse Überzeugung maßgeblicher Politiker, die sich immer noch auf einen nicht existierenden Gott berufen?

Ich meine, wir Atheisten können froh sein, dass sich Politiker wie Stoiber derzeit nicht durchsetzen können, die Gefängnis für die sog. Gotteslästerung fordern! Sie behaupten, ihre religiösen Gefühle würden verletzt. Fragt jemand etwa, ob die Gefühle eines Atheisten verletzt werden? Auch für Atheisten gilt lt. Grundgesetz Glaubensfreiheit! Es ist die alte Leier: Der Glauben hat Vorrang in den Köpfen vieler Gläubiger. Sie können sich eine andere Welt als die ihre einfach nicht vorstellen.



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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

11.11.2009 10:15
#17 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von Aviel

In Antwort auf:
Zitat von Klimsch
ein Gläubiger aber kann ihn nicht verstehn. Für ihn ist es Ketzerei, Protest, Unverstand usw.

Nun Klimsch das verstehe ich nicht,wieso wenn ich mich nicht in Gottlosigkeit hineinversetzen kann,jetzt ein Atheist ,Ketzer sein soll oder Unverstand oder Protest.
Jeder geht halt seine Straße der eine so der andere eben anders.Wieso sollte ich drüber Urteil fällen und soche als Ketzer ansehen.Man weiß doch das Gottes Gnade ,ich bin gewogen wem ich gewogen sein will,nicht wählbar ist oder verdient ,also wieso sollte man dann Urteil fällen über andere Menschen nur weil sie was anders sehen.


Was ist für dich also der Unglaube, Aviel, wenn nicht Ketzerei, Unverstand oder Protest?

Ketzerei ist wohl eine christliche "Spezialität", wie auch die Einbildung, der Atheismus sei nur ein Protest, ein spezieller Erklärungsversuch des jetzigen Papstes, bliebe also Unverstand, Unwissen über die Wahrheit wohl übrig.

Nenne mir einen einzigen Christen oder Juden oder Moslem, der wirklich bereit und in der Lage ist, sich eine Welt ohne seinen Gott auch nur annähernd vorzustellen, für möglich zu halten. Dass der Zweifel eine sehr große Bedeutung bei diesen Gläubigen spielt, kann wohl niemand von ihnen leugnen. Mir sind genügend Äußerungen untergekommen, die sich darauf beziehen. Das Bestreben eines Gläubigen besteht jedoch immer darin, diese Zweifel zu besiegen, niemals aber, ihnen nachzugehen oder gar nachzugeben.

Es geht mir auch nicht darum, Urteile zu fällen, jemanden zu verurteilen. Für Gläubige wird das dereinst ja wohl ihr Gott tun, für mich gibt es dafür nur irdische Richter. Ich kann nur Meinungen und Überzeugungen äußern.


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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2009 10:43
#18 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
Was ist für dich also der Unglaube, Aviel, wenn nicht Ketzerei, Unverstand oder Protest?




Was soll Unglaube sein,müßte man erst mal Definieren,Götzendienst ist ja erst mal vom glauben her gesehen kein Unglaube,denn die Menschen glauben ja nur eben an Selbstgemachte Götter,nur das sie eben das nicht Erkennen können.Von meiner religion meine ich her das sowas Unverstand ist etwas selbstgemachtes anzubeten ihrgendwelche Figuren,und das ist natürlich wirklich ohne jeglichen Verstand angenommen ich mache eine Statue hab ich selber gemacht,und dann messe ich ihr beachtung und ehrerbietung zu ,sie ist aber Materie und kann nichts tun,nur in Gedanken Messie ich ihr Ersatzkraft für Geistiges was ich nicht kenne zu.Aber die Menschen selber sind nicht ungläubig sondern betreiben Götztendienst.
Das Urteil über Menschen steht für mich alleine Gott zu.
Viele Sachen betrifft ja auch erst mal Interna,Israel soll weil es ihn kennt nur seinen einen Gott verehren,und im Land Israel hat es folgen und schwere Strafen wenn dort Götzendienst betrieben wird,so war Ziel und und das Land rein zu halten,wir sollten Heilig sein,und Gottes Gegenwart ist nur da wenn es rein ist,nur dann anht er sich zu uns,und mit jedem götztendienst zieht sich Gott von uns zurück ,und wenn er nicht nahe ist kann es gefählrlich werden,wird das Land von uns genommen,und wir verstreut oder verfolgt.Bis Gott seinen Namen widerherstellt.
Und wenn wir uns an den Bund halten und Treu sind umsomehr fließt Segen für alle völker,in der Zerstreuung wird Gott nur wenig zum Heiligtum.Da rennt man leichter anderen hinterher.
Oder die Assimilation ist da eine große Gefahr,
Eigentlich ist es eher so das wir uns eher Schuldig fühlen ,wenn Gottes Name dadurch Unehre geschieht,wenn wir nicht in Israel sein dürfen,da sagt man dann wo ist denn euer Gott warum hilft er euch nicht,
das ist dann mehr ein Ruf zur eigenen Umkehr,
aber sonst eben hat noch kein Jude ihrgedneinen Ungläubigen verfolgt außerhalb von Israel.
Weder Mission betrieben noch Kreuzzüge angezettelt und außerhalb von Israel auch noch kein Land erobert,
sondern soweit wir es durften haben wir die Länder mit unserer Mitarbeit unterstützt wo wir wohnen,an Unis und woanders,
udn manchmal blieb als einzige erlaubnis das Geldgeschäft weil alles verboten war und es die einzigste überlebensmöglichkeit war,daraus dichtete man uns an schlimme Sachen zu betreiben,
Also für und gilt Gott allein darf Urteil sprechen und entscheiden,
ohne Vorstellung von Gott geht es nicht,wenn du deinen Vater kennst,könntest du dich so rein denken es geben ihn nicht,wo du ihn doch kennst?
Auch die Benschneidung ist ein Sichbares Zeichen seit tausenden Jahren am 8 Tag,das gibt es zu der Zeit bei keinem sonst,und eine Tora hat sonst auch keiner,und den Sabbat auch nicht,sind für uns doch auch Zeichen,
grade bei der Beschneidung kann mir schlecht vorstellen das vor tausenden Jahren einer Selbst auf die Idee käme wenn kein Grund vorliegt sich selber etwas an de rStelle abzuschneiden,so einfach so.Wäre doch eher ein Alptraum.
Aviel

Al-Furqan ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2009 12:03
#19 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Die Atheisten können nicht viel tun. Entweder sie ignorieren und verkraften das Gelaber der Religionen oder sie rotten sie alle aus, zuerst die Muslime und dann die anderen Gottgläubigen.

So haben sie dann ihre Ruhe und können ihr Leben leben wie sie möchten. Geil ein Leben ohne Glaube an Gott.

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

11.11.2009 12:34
#20 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:

Geil ein Leben ohne Glaube an Gott


Das ist es, wirklich! Ich denke man sollte die STreitarena dazu nutzen, einen Gläubigen und einen Atheisten nehmen und beide diskutieren bis zum Ende, ohne jegliche Einflussnahme anderer User. Das fänd ich wirklich spannend. Dann müssten sich beide Seiten den Argumenten der anderen stellen. Am Ende bleibt es dem Leser überlassen, welche Argumente zielführender sind und vielleicht ist dann auch eher jemand bereit, Dinge einzugestehen. Jetzt ist es doch eher so, dass wenn jemand sich zu etwas äußert, 5 Leute draufschlagen (egal welcher Richtung sie angehören). Am Ende geht es dann um einen Nebenpunkt, der bis zum geht nicht mehr auseinander genommen wird.
Mein Vorschlag:
Klimsch vs. Nuraldu
Relix vs. Nuraldu
BS vs. Al-Furqan
u.s.w.

Das wäre mal wirklich spannend.

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Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

11.11.2009 12:37
#21 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

wieso ständig neuen Theardt wenn alles in einem Passt.
Atheismus vs Muslime

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Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


Stan ( gelöscht )
Beiträge:

11.11.2009 13:02
#22 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Zitat von Herzimaus
wieso ständig neuen Theardt wenn alles in einem Passt.
Atheismus vs Muslime



In der ständigen Opferrolle habt ihr euch gut eingerichtet,gelle?!
Immer gegen die Muslime....dabei geht es gegen alle Verstrahlten.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

11.11.2009 13:41
#23 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

In Antwort auf:
Relix vs. Nuraldu



Hatten wir das nicht schon? Eine weitere Runde würde ich wohl kaum als "spannend" betrachten.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Herzimaus Offline

Muslima


Beiträge: 934

11.11.2009 14:04
#24 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Baoh stanli..
mach doch nicht gleich ins Hemdchen, wenn es dich zufrieden macht werde ich gysi drum bitten den titel umzuschreiben "Muslime gegen Atheisten".. ist das in ordnung??

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Solange die Leute über mich reden,gehe ich davon aus, dass die mein Leben spannender finden als ihr Eigenes.


FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

11.11.2009 14:17
#25 RE: Wie soll der Atheismus mit der Religion umgehen? antworten

Schau mal, Al-Furqan: Für die Atheisten ist die Welt jetzt schon ohne Gott, nur eben von zahlreichen Menschen bevölkert, die an ihn glauben. Wenn die Religionen verschwinden, würde das für mich nur einen kleinen Unterschied machen. Was ist mit dir? Stell dir mal vor, es wird etwas entdeckt (keine Ahnung, das geheime Tagebuch Mohammeds? Ich fantasiere jetzt, nur damit du das weißt), das eindeutig beweist, dass dein Glaube auf Sand gebaut ist.
Wie würdest du dich fühlen, sollte das passieren?
Verärgert? Veralbert wegen all der Jahre, die du geglaubt hast? Oder im Stich gelassen? (Lass mal den Verstand hier ganz außer Acht, mir geht es wirklich nur darum, wie ein Moslem sich in so einer Situation fühlen würde!)
Vielleicht kannst du dann verstehen, dass es zumindest für mich einfacher ist, nicht zu glauben - um zu glauben bin ich zu skeptisch und zu neugierig, ich würde viel zu oft das Falsche fragen und wäre irgendwann ohnehin beim Atheismus gelandet. Aber ich wäre erst einmal schwer enttäuscht vom Leben.

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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