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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 50 Antworten
und wurde 2.811 mal aufgerufen
 Hinduismus, Buddhismus und Taoismus
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pentogrim Offline



Beiträge: 13

25.11.2009 14:48
#1 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Bdenken Sie dass DER BUDDHISMUS die einzige Religion ist, die NICHT mit dem Schwert verbreitet wurde.....

pentogrim Offline



Beiträge: 13

25.11.2009 14:56
#2 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Wer die religiösen Schriften wörtlich nimmt, der ist in der Tat in Gefahr geisteskrank zu werden...

pentogrim Offline



Beiträge: 13

25.11.2009 15:00
#3 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Genau das ist das Problem. JEDE Religion behauptet von sich, DIE EINZIG SELIGMACHENDE UND WAHRE zu sein. Und alle anderen sind natürlich des Teufels. Das Resultat: Krieg bis aufs Blut, denn vor allem mental schlichte Menschen (die Mehrheit) neigen dann zu Gewalt, um ihr eigenes niedriges Selbstwertgefühl zu kompensieren. Übrigens haben Terroristgen das NIEDRIGSTE Selbstwertgefühl überhaupt. Sie sind Menschen mit extremen Minderwertigkeitskomplexen, die nicht viel von sich selbst halten. Dies wiederum wird kompensiert mit einer Tat, in der man sein eigenes Leben gibt und sich damit aufwertet...
Wenn diese lieben Leute wüssten, dass ALLE Religionen Recht haben, dann würden sie staunen und sich vertragen............

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist


Beiträge: 1.325

25.11.2009 15:01
#4 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

@Admin
Werden solche User eigentlich dauerhaft geduldet? Irgendwie ist das ziemlich Spamlastig und was vernünftiges kommt auch nicht bei rum.

---------------------------------------------

Intelligent Design hat ganz ein anderes Problem: Es gibt sich als Wissenschaft, will aber gar kein Wissen schaffen - die wollen überhaupt nichts herausfinden. Weil sie ja eh schon die Antwort kennen. Ihre Antwort ist immer: Gott. Wer glaubt, die Antwort schon zu kennen, macht keine Wissenschaft - er macht Propaganda."

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.11.2009 15:04
#5 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Das halte ich für falsch.

Es gibt auch einige andere Religionen, die das von sich behaupten können. Meine natürlich als erste. Dann vielleicht noch dich Bahai und Ahmadiyya.
Alle drei haben außerdem den Vorzug, dass sie nicht nur auf Verbreitung mit dem Schwert verzichten. Bei ihnen werden auch Abtrünnige oder Untergruppierungen nicht verfolgt und sogar getötet wie im Buddhismus. Jedenfalls, wenn man den Lamaismus mit zum Buddhismus zählt.

pentogrim Offline



Beiträge: 13

25.11.2009 15:06
#6 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Buddhismus wurde FRIEDLICH nicht durch Gewalt vebreitet, NUR DURCH LOGIK.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.911

25.11.2009 15:06
#7 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von Pentogrim
Wenn diese lieben Leute wüssten, dass ALLE Religionen Recht haben,

INWIEFERN haben alle Religionen Recht? Kennst du sie alle? Und komme mir jetzt nicht damit, dass ich deine 10 Lichtbücher erst lesen müsste. Oder am besten kaufen...

Zitat von MennoKlamotto
Werden solche User eigentlich dauerhaft geduldet? Irgendwie ist das ziemlich Spamlastig und was vernünftiges kommt auch nicht bei rum.

Och. Versuchen wir es doch erst mal mit Diskussion. Wer seinen Werbetext weiterhin wie ein Mantra abbetet und nichts anderes anbietet, wird irgendwann abgemahnt, gekürzt, gelöscht.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

25.11.2009 15:41
#8 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von pentogrim
Bdenken Sie dass DER BUDDHISMUS die einzige Religion ist, die NICHT mit dem Schwert verbreitet wurde.....

Ja, und? Auf wen oder was zielt das jetzt ab? Die Kirche des Bruder Spaghetti ist nicht buddhistisch, oder hab ich da was nicht mitgekriegt?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

25.11.2009 15:47
#9 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von MennoKlamotto
Werden solche User eigentlich dauerhaft geduldet? Irgendwie ist das ziemlich spamlastig und was Vernünftiges kommt auch nicht bei rum.

Hast du was gegen die drei Beiträge von pentogrim über deiner hier zitierten Frage, du "agnostischer Atheist"?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.11.2009 15:48
#10 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von pentogrim
Buddhismus wurde FRIEDLICH nicht durch Gewalt vebreitet, NUR DURCH LOGIK.

Durch Logik? Na, da hab ich so leicht meine Zweifel. Teilweise ja sogar durch das Schwert. Jedenfalls wenn es um einzelne buddhistische Sekten ging.

Auf jeden Fall gibt es Religionen, die an Friedfertigkeit dem Buddhismus deutlich überlegen sind.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

25.11.2009 16:23
#11 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von pentogrim
Wenn diese lieben Leute wüssten, dass ALLE Religionen Recht haben

Zitat von Gysi
INWIEFERN haben alle Religionen Recht?

Entweder alle oder keine. Eine einzige hat da kein Vorrecht.

Der Himmel ist nämlich aufgeteilt: In einer Ecke sitzt Gott auf seinem Thron, in der anderen Allah, dann ist da noch JAHWE und den Rest teilen sich die hunderttausende weiterer Götter. Und unabhängig wie man sich entscheidet, der Atheismus hat immer Recht. Er ist durch nichts zu überbieten. Nur im Himmel ist für ihn keine klitzekleine Ecke reserviert. Beim Tod ist ein für alle male Schluss mit lustig! Kein Weiterleben der Seele, keine Wiedergeburt, kein Himmel und keine Hölle, kein Wiedersehn mit alten Bekannten, nicht mal das katholische Fegefeuer.

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

25.11.2009 16:25
#12 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Auf jeden Fall gibt es Religionen, die an Friedfertigkeit dem Buddhismus deutlich überlegen sind.

Welche wären das dann bitte?

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„Die Kunst weise zu sein ist die Kunst zu wissen, was man übersehen hat.“ (William James)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.11.2009 16:39
#13 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

s.o.

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

25.11.2009 16:43
#14 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

aber kann man den Buddismus denn als Religion bez. denn ist es nicht eher eine Philosopie? Und wenn ich es mal richtig mitbekommen habe geht es doch dann beim Sterben leer zu sein ,da kenne ich mich nicht so aus.Aber um Götter geht es doch glaube ich nicht oder?

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.11.2009 17:14
#15 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zum Buddhismus gibt es einen eigenen Thread. Da sind deine Fragen schon ausführlich beantwortet. Zum Teil von sehr kompetenten Leuten, die leider nicht mehr hier sind. Bessere Antworten wirst du nicht bekommen.

William Offline

´s Anti-Christ-Birne


Beiträge: 451

27.11.2009 15:41
#16 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Was sind Lichtbücher? Die Schrift einer Sekte, die ich nicht kenne?

********
Amicalement, William

Ich supporte http://dialog2punkt0.xobor.de

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

27.11.2009 15:47
#17 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Bücher bei oder nach deren Lektüre dir ein Licht aufgeht.

William Offline

´s Anti-Christ-Birne


Beiträge: 451

27.11.2009 15:48
#18 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Ach so - das heißt, "Japanisch für Dummies" - das ließ mir manches Licht aufgehen.

********
Amicalement, William

Ich supporte http://dialog2punkt0.xobor.de

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

30.11.2009 14:17
#19 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Das halte ich für falsch.
Es gibt auch einige andere Religionen, die das von sich behaupten können. Meine natürlich als erste. Dann vielleicht noch dich Bahai und Ahmadiyya.
Alle drei haben außerdem den Vorzug, dass sie nicht nur auf Verbreitung mit dem Schwert verzichten. Bei ihnen werden auch Abtrünnige oder Untergruppierungen nicht verfolgt und sogar getötet wie im Buddhismus. Jedenfalls, wenn man den Lamaismus mit zum Buddhismus zählt.


Wieder das alte Lied...

Zum Begriff "Lamaismus" und zur "Verfolgung und Tötung" siehe http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...message=3115268 - wie du immer zu sagen pflegst: das hatten wir doch schon alles! Zu der Quelle, deren "Theorien" du hier "vorstellst" (de facto als Wahrheit ausgibst) ist auch http://www.amazon.de/review/R3BGCSXIYNPF...e=UTF8&cdPage=1 interessant. Punkt 1 bei Steinebeißer: Textstellenverfälschung.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

30.11.2009 15:53
#20 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Du streitest ab, dass es im Buddhismus untereinander Verfolgung und sogar überaus blutige kriegerische Handlungen gab?
Nun wirst du aber wirklich unglaubwürdig.

"Bis 1642 kam es kaum zu einer Einigung zwischen den beiden, inzwischen vorherrschenden Schulen des Buddhismus: den Rotmützen und Gelbmützen. Die Religionsdifferenzen sind gering, dennoch spitzte sich die Lage zu. Es ging um die Frage der Macht, die alleinige Herrschaft in Tibet, die rechte Religion. Ein Krieg blieb unausweichlich. Im inneren des Klosters lagern die Rotmützen, der Karmapa-Orden, welcher der Schule der mündlichen Überlieferung des buddhistischen Glaubens folgt. Vor den Toren des Klosters rüsteten die Gelbmützen, die Tugend-Schule mit ihrem Oberhaupt dem Dalai Lama, zum Angriff. Der Kampf verlief blutig, die Brutalität beider Seiten kannte keine Grenzen. Am Ende siegten die Gelbmützen. Eine neue Ära, welche bis heute anhält, beginnt."

Das sagen weder die Trimodis noch Colin Gardner, sondern http://www.auf-weltreise.de/wissen_buddhismus_tibet.htm

Und weil du ja immer gern noch andere Leute haben wolltest, hier noch was von Bruno Waldvogel-Frei. Sein Buch ist bei amazon ausverkauft, aber hier gibts nen Auszug: http://www.geschichteinchronologie.ch/as...akra-tantra.htm

Wer sich noch weiter zur blutigen Geschichte des Buddhismus informieren möchte, kan das hier tun: http://www.nexus-magazin.de/artikel/lese...-des-buddhismus

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

01.12.2009 11:49
#21 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Immer nur irgendwelche Webseiten, keine Experten. Dein erster Link enthält gar keine Belege, der zweite ist dunkelstes Trimondi-Niveau - Waldvogel-Frei eben. Lest doch mal von Brück (und andere Fachliteratur), Leute, dann kann man sich solche "Barfußexperten" (Jamyang Norbu) getrost sparen.
Der dritte Link enthält Verweisde auf Trimondi und andere unbrauchbare Quellen (siehe: http://info-buddhismus.de/Dorje_Shugden_..._Fernsehen.html). Diese Seite ist sowieso nicht so richtig zitierbar: Ufos? Freie Energie? Kommt als nächstes wieder jesus.ch?

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2009 13:56
#22 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Nochmal meine klare Frage:

Du streitest ab, dass es im Buddhismus untereinander Verfolgung und sogar überaus blutige kriegerische Handlungen gab?

Walter Offline

Kontrapunkteur

Beiträge: 236

01.12.2009 17:20
#23 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Zitat von Bruder Spaghettus
Nochmal meine klare Frage:
Du streitest ab, dass es im Buddhismus untereinander Verfolgung und sogar überaus blutige kriegerische Handlungen gab?


Wen du mich auf eine konkrete Aussage festnageln willst, dann bitte.

Ich weiß, dass es aufgrund der Verquickungen von Religion und Politik bewaffnete Auseinandersetzungen auch unter dem Banner verschiedener buddhistischer Richtungen gab.

Des weiteren warte ich auf verlässliche, seriöse und fachliche Quellenangaben deinerseits, um zu sehen, was an deiner Frage Framing war und was nicht. Auch wenn ich mir selber bald etwas blöd damit vorkomme, immer wieder auf von Brücks "Religion und Politik in Tibet" zu verweisen, kann ich es doch ganz besonders in Bezug auf diese Frage nur nochmals tun.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2009 19:25
#24 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Was ist Framing?
Ansonsten habe ich gepostet, worauf ich mich beziehe. Wenn dich das nicht zufrieden stellt, kann ich es nicht ändern. Eben so wenig, wenn du offenbar dir Deutungshoheit darüber beanspruchst, welche Autor seriös ist und welcher nicht.
Für mich ist Colin Goldner seriös. Ebenso wie die von mir verlinkte Seite weltreise.de

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

01.12.2009 20:12
#25 RE: Wie kann man einen Fundamentalisten überzeugen? antworten

Ich hätte wohl einfach eher mal googeln sollen. Es gibt haufenweise Hinweise im Netz für die Gewatlbereitschaft auch des Buddhismus. Teilweise sogar mit Quellenangaben, wie folgende(wobei ich schon jetzt sicher bin, dass es sich dabei natürlich nicht um wirkliche Fachleute deiner Definition handelt):

Auf einer Reise durch Tibet im Jahre 1960 interviewten Stuart und Roma Gelder einen ehemaligen Leibeigenen, Tsereh Wang Tuei, der zwei Schafe gestohlen hatte, die einem Kloster gehörten. Zur Strafe waren ihm beide Augen ausgestochen worden und seine Hände verstümmelt worden. Er führt aus, daß er nicht mehr Buddhist sei: „Wenn ein heiliger Lama angeordnet hat, mich zu erblinden dachte ich, daß diese Religion nichts Gutes an sich hat.“ 21 Da es gegen die buddhistische Lehre war, menschliches Leben zu zerstören, wurden Delinquenten fest angebunden und dann „Gott überlassen“ um in der kalten Nacht zu erfrieren. „Die Parallelen zwischen Tibet und dem mittelalterlichen Europa sind frappierend“, stellt Tom Grünfeld in seinem Buch über Tibet fest. 22

Im Jahre 1959 besuchte Anna Louise Strong eine Ausstellung über Folterwerkzeuge, die von tibetischen Landlords benutzt wurden. Man sah dort Handschellen aller Größen inclusive von kleinen für Kinder ferner Instrumente zum Ausstechen der Augen, solche zum Brechen der Hände und zum Zerschneiden der Achillessehnen. Es gab Brandzeichen, Peitschen und spezielle Geräte zum Aufschlitzen des Bauches. Die Ausstellung präsentierte Fotographien und Zeugenaussagen von Opfern, die geblendet oder verstümmelt worden waren wegen Diebstahl. Da gab es den Schäfer, dessen Herr ihm eine Entschädigung schuldete in Yuan und Weizen, sich aber weigerte zu zahlen. Als er sich darauf eine Kuh seines Herrn nahm wurden ihm die Hände abgehackt. Einem anderen Hirten wurden die Hände gebrochen, weil er sich darüber beschwert hatte, daß sein Herr ihm seine Frau weggenommen hatte. Man sah Bilder von kommunistischen Aktivisten mit abgeschnittenen Nasen und Oberlippen und von einer Frau, der nach ihrer Vergewaltigung die Nase abgeschnitten wurde. 23
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php...4284&Itemid=199


Sie verheißt ihren Jüngern Schutz vor Polio, Krebs und Tuberkulose. Sie verspricht ihnen höhere Löhne und bessere Jobs, Erfolg in Geschäften und in der Liebe: Japans buddhistische Sekte Soka Gakkai, zu deutsch "Verein für die Schaffung von Werten"...
Erfolgsrezept der Sekte Soka Gakkai sind paramilitärische Organisation und strenge Disziplin: 15 Soka-Gakkai-Familien bilden eine Zelle, sechs Zellen eine Kompanie, zehn Kompanien eine Ortsgruppe und 30 Ortsgruppen ein Regionalkapitel. Die Regionalkapitel werden von der Soka-Gakkai-Zentrale in Tokio dirigiert, deren Entscheidungen allein vom Führer der Sekte getroffen werden: von dem 35jährigen Verleger Daisaku Ikeda mit dem Titel "Sensei" (Lehrer). Die Organisation bewährte sich so gut, daß die Kommunistische Partei Japans das System kopierte.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174180.html

Obwohl der Autor selbst Zen−Mönch ist, weist er nicht auf das kanonische Mahaparinirvana−Sutra hin, in dem ausdrücklich das Töten von Ungläubigen (icchantika) frei gestellt wird:
"Jemand, der eine Ameise tötet, macht sich der Sünde des Mordes schuldig, nicht jedoch einer, der einen Ungläubigen tötet." (T 12 : 562 b).
Desweiteren wird im Dossier der Religionswissenschaftler von Brück zitiert: "Im Buddhismus ist, soweit ich sehen kann, nie ein Krieg geführt worden, um eine dogmatische Position durchzusetzen." Dabei wird vergessen, wie sich in Japan buddhistische Sekten bekriegt haben, z. B. 1536 die Anhänger Nichirens und die Mönche des Tendai−Buddhismus aus dem TempelEnryaku (wie man bei McMullin: Buddhism and the State in Sixteenth−Century Japan, Princeton 1984, nachlesen kann).
Es ist natürlich kein Wunder, wenn man sich vom Dalai Lama und Thich Nath Hanh den Blick darauf vernebeln lässt, dass es eine lange Tradition sogar von Kriegermönchen gibt. http://newsgroups.derkeiler.com/pdf/Arch...03/msg00072.pdf

Fast alle Richtungen, fast alle Vertreter des Zen-Buddhismus in Japan haben sich bis auf wenige rühmliche Ausnahmen wie Gudo Uchiyama als nationalistische und militaristische Ideologen eines kaiserlichen japanischen Großreichs kompromittiert. Der japanische Zen hat es nicht nur versäumt, das pazifistische Ethos des Buddhismus, seine Ablehnung von Tötung und Gewalt, seinen Leitwert der mitfühlenden Liebe hochzuhalten - im Gegenteil hat der Buddhismus im militanten japanischen Zen gleichsam Harakiri, Selbstmord und Mord begangen....Die Allianz von Zen und Samurai im "bushido", dem "Weg des Kriegers", tat nach der triftigen Einschätzung Victorias dem Buddhismus seit je Gewalt an. Vom "Hagakure" des 18. Jahrhunderts über die Kamikaze des "Großen Ostasienkriegs", für die Zen-Klöster die Bomber stifteten, bis zum Harakiri Yukio Mishimas, des jüngsten und militantesten Literatursamurais, des Epigonen des "kaiserlichen Wegs", reichen die trostlosen Belege.
http://www.trend.infopartisan.net/trd1199/t241199.html

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