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Dieses Thema hat 98 Antworten
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 Christentum
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Antonius Offline

Liberaler Katholik


Beiträge: 656

28.11.2009 08:48
Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Nachdem mein erster Versuch, das Thema des Kirchenjahres hier im Forum zu etablieren, am eigenen Unvermögen gescheitert ist, versuche ich eine Neufassung. Ich hoffe, daß die Übung diesmal gelingen möge.

Am morgigen Sonntag, dem 29.11.2009, feiert die Christenheit den ersten Advent und damit den Beginn des neuen Kirchenjahres.
Das Kirchenjahr beginnt sowohl in der katholischen als auch in der evangelischen Kirche mit dem Weihnachtsfestkreis, der den Advent als Vorbereitungszeit miteinschließt, bis zum Fest Darstellung des Herrn am 2.Februar, auch "Mariä Lichtmess" genannt. Die liturgische Farbe im Advent ist violett.

Die jährlich wiederkehrende festgelegte Abfolge von christlichen Festen und Festzeiten wird im Christentum als das Kirchenjahr, auch liturgisches Jahr, (lat. "annus ecclesiasticus") bezeichnet. Die Liturgie der Kirchen ist auf diese Weise geordnet, und die einzigartige Heilsgeschichte Jesu Christi wird für die Kirchengemeinden dauerhaft nachvollziehbar. Im Jahreszyklus schließt sich der Osterfestkreis an, gefolgt in der katholischen Kirche vom übrigen Jahreskreis, in der evangelischen Kirche von der Trinitatiszeit.

In Wikipedia gibt es zu diesem Thema einen sehr guten und detailierten Artikel:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenjahr

In der Kultur des Christlichen Abendlandes spielen die Feste des Kirchenjahres eine außerordentlich große Rolle. So wird beispielsweise in der bildenden Kunst, in der Malerei, in der Musik und Literatur das Weihnachtsmotiv der Menschwerdung Jesu Christi über die Jahrhunderte hinweg immer wieder thematisiert. Die besten Künstler haben hervorragende Kunstwerke geschaffen, die zum wertvollsten Erbe der Menschheit gehören.
Aber nicht nur in der Kunst spielen die christlichen Feste eine bedeutende Rolle, heutzutage sind sie auch im täglichen Leben, in Politik und Wirtschaft fest etabliert, und das nicht nur bei uns sondern weltweit. So kann man um diese Jahreszeit einen Weihnachtsbaum nicht nur in München finden, sondern beispielsweise auch in Tokio und Havanna.

Wie ist diese weltweite Ausdehnung der christlichen Kultur zu bewerten?
Besteht eine Gefahr durch die manchmal zu beobachtende Kommerzialierung?
Sind die Grundlagen der christlichen Kultur weiterhin in Elternhaus, in Schule und Universität präsent?

Ich würde mich über eine kritische Diskussion hier im Forum freuen.





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Immanuel Kant (1724-1804)

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.983

28.11.2009 09:02
#2  Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von Antonius
Wie ist diese weltweite Ausdehnung der christlichen Kultur zu bewerten?

Als beinahe tägliche kostenlose Propaganda einer autoritären und irrealen Ideologie! Religionsimperialismus! Kulturterrorismus! Eine Religion hat den Staat nicht derart zu dominieren, dass der ihr gefühlte fuffzich Feiertage im Jahr schenkt! Empfinde ich als unerträgliche Suggestionspropaganda, die nicht zu einer pluralistischen Demokratie passt, in der nicht Gott, nicht irgendeine Religion, sondern der MENSCH die Macht haben sollte!

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

28.11.2009 10:05
#3 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

 
Gratuliere zum erfolgreichen Einstellen Deines 15. Beitrages! Glückwunsch! ;-)))
(ich passe mich mit diesem Glückwunsch nur der Tradition in diesem Forum an)

Im Ernst jetzt aber zum Thema. Ich hab schon mal etwas Bauchschmerzen, wenn bei Christen so oft von der "Kultur des Christlichen Abendlandes" die Rede ist. Dieses "Abendland" hat nämlich nicht nur eine "christliche Kultur", sondern eine, die viele andere Gebiete betrifft. Zu nennen wäre im Bereich der Religion durchaus mit Recht auch die jüdische und auch die islamische, d.h. besser die arabische Kultur.

Weiterhin gibt es eine wissenschaftliche, auch eine naturwissenschaftliche, eine künstlerische und eine gesellschaftspolitische Kultur, die allesamt zwar Berührungspunkte zur früher so vorherrschenden christlichen Religion haben, aber keineswegs nur auf ihr basieren. Gerade die Naturwissenschaft steht in vollem Umfang der Religion geradezu diametral gegenüber. Es sollte also sehr bald zu einer Europäischen Kultur kommen, und zwar besser ohne wesentlichen Bezug zu irgendeiner Religion. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Religion, und hier besonders die monotheistischen Religionen, ist allein Glaubenssache, sie darf daher kein Vorrecht genießen, weder im Glaubensbereich vor anderen Überzeugungen und Weltsichten, noch und gerade da nicht im politischen und selbstverständlich kategorisch nicht im naturwissenschaftlichen Bereich.

Was das Kirchenjahr angeht - das hat mit Sicherheit nur spirituelle Bedeutung für Christen. Der diesbezügliche Kommerz, werter Antonius, löst aber nicht nur bei Dir oder bei Christen Besorgnis aus. Er ist aber das Hauptprinzip dieses Wirtschaftssystems, welches immer noch nicht gelernt hat und wohl auch niemals lernen wird, dass es auf unserem Planeten eben nicht um "das meiste", um die Massenproduktion von sowieso meist nur Tand und Schund gehen darf, sondern dass endlich verantwortungsvoll mit unserer Umwelt, unseren begrenzten Lebensressourcen umgegangen werden muss.

Und dabei, werter Antonius, hilft weder das Christentum noch eine andere Religion. Hier ist allein die Politik gefragt. Und der sollten die Völker endlich mal auf die Sprünge helfen! U.a. deshalb hab ich früher auch im "Politik"-Forum geschrieben. Es kann eben nicht nur darum gehen, völlig veraltete Religionen zu widerlegen, sondern diese Religionen müssen selbst kapieren - und wenn sie es nicht selbst können, muss man auch ihnen etwas nachhelfen - dass sie sich nicht um alles kümmern können, dass sie nicht für alles zuständig sind, was die Menschheit und die Erde betrifft, sondern dass ihnen ein Rahmen gesetzt werden muss für ihre eigenen Aktivitäten. Es ist für Atheisten unerträglich, wenn die neue protestantische Kirchenchefin ankündigt, sich künftig noch mehr in die Politik einzumischen! Dies kann wie bekannt äußerst fatale Folgen haben und solchen Bestrebungen sollte endlich ein Riegel vorgeschoben werden! Jeder kann sich in die Politik "einmischen", jeder kann sich wählen lassen, auch ein Christ oder ein Jude oder ein Moslem, und jeder kann politisch tätig werden, einer Religion und damit einer Kirche steht es jedoch nicht zu! Die Zeiten, wo Theologen im Bundestag überrepräsentiert sind, sollten der Vergangenheit angehören.

Was nun Weihnachten in der Kirche angeht, so weißt Du sicher, dass ich andere Gründe habe als religilöse, auch dann in die Kirche zu gehn. Ich liebe die Musik. "Angehörs" (als Pendant zu "angesichts", aber auch das) der Musik von Bach, Händel oder anderen hat für mich die Geschichte um diesen Mann, der Jesus genannt wird, nur eine historische und auch eine rein menschliche Bedeutung. Man kann als Atheist sehr wohl religiöse Texte akzeptieren, weil man ja weiß, dass es eben Religion und religiöse Menschen gibt. Zum Heuchler wird man deswegen nicht. Als Heuchler habe ich mich in jungen Jahren aber stets gefühlt, wenn ich den "heiligen Worten" der Pfarrer stillschweigend zugehört habe, ohne ihnen sofort ins Wort zu fallen.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

28.11.2009 22:42
#4 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Ich finde die Kommerzialisierung gut - denn die Feste haben wir nun mal, das hat sich aus der Geschichte heraus so ergeben und an lieb gewordenen Gewohnheiten, selbst wenn sie sinnlos sind, zu rütteln, hat meist keinen Zweck. Also wird das Ganze umgewandelt in Vorwände:
Ein Vorwand, um dem Kind einen Schokohasen zu schenken und selbst einen zu essen.
Ein Vorwand, um mit der Familie Plätzchen zu backen.
Ein Vorwand, um mal so richtig viel Geld für Geschenke auszugeben und sich dabei total schön fühlen (zumindest ich liebe es, Geschenke zu kaufen und zu verschenken *G*)
Ein Vorwand, um sich nicht über die Männer zu ärgern, die sich zu C.Himmelfahrt ruhig besaufen dürfen.
Ein Vorwand, um usw. ... :)
Denn ob wir es wollen oder nicht - das Christentum hatten wir so lange dogmatisch und zwingend am Hals, dass wir uns daran gewöhnt haben... Je mehr das Ganze also verweltlicht wird, desto besser.

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Antonius Offline

Liberaler Katholik


Beiträge: 656

28.11.2009 22:56
#5 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von Klimsch
Gratuliere zum erfolgreichen Einstellen Deines 15. Beitrages! Glückwunsch! ;-)))
(ich passe mich mit diesem Glückwunsch nur der Tradition in diesem Forum an)

Danke, Klimsch.

Zitat von Klimsch
Im Ernst jetzt aber zum Thema. Ich hab schon mal etwas Bauchschmerzen, wenn bei Christen so oft von der "Kultur des Christlichen Abendlandes" die Rede ist. Dieses "Abendland" hat nämlich nicht nur eine "christliche Kultur", sondern eine, die viele andere Gebiete betrifft. Zu nennen wäre im Bereich der Religion durchaus mit Recht auch die jüdische und auch die islamische, d.h. besser die arabische Kultur.
Weiterhin gibt es eine wissenschaftliche, auch eine naturwissenschaftliche, eine künstlerische und eine gesellschaftspolitische Kultur, die allesamt zwar Berührungspunkte zur früher so vorherrschenden christlichen Religion haben, aber keineswegs nur auf ihr basieren. Gerade die Naturwissenschaft steht in vollem Umfang der Religion geradezu diametral gegenüber. Es sollte also sehr bald zu einer Europäischen Kultur kommen, und zwar besser ohne wesentlichen Bezug zu irgendeiner Religion. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Religion, und hier besonders die monotheistischen Religionen, ist allein Glaubenssache, sie darf daher kein Vorrecht genießen, weder im Glaubensbereich vor anderen Überzeugungen und Weltsichten, noch und gerade da nicht im politischen und selbstverständlich kategorisch nicht im naturwissenschaftlichen Bereich.

Da hast Du natürlich in vielem Recht.
(Außerdem möchte ich Dir eigentlich keine Bauchschmerzen verursachen. )
Dennoch glaube (oder besser gesagt weiß) ich, daß Europa sehr stark, wie ich in einem Vortrag einmal hörte, von der griechischen Vernunft, vom römischen Recht, vom jüdisch-christlichen Glauben, geprägt ist. Es ist daher ganz natürlich, daß die jüdisch-christlichen Traditionen hier einen sehr viel größeren Einfluß haben, als die anderer Weltsichten und damit auch einen natürlichen Vorrang genießen. Es gibt sicherlich auch die (in Vielem geringeren) Einflüsse aus anderen Kulturkreisen, z.B. die von unseren germanischen Vorfahren. Von den Arabern haben vor allem den Kaffee, die Arabesken und die Erzählungen aus 1001-Nacht, nicht aber die "arabischen" Zahlen, denn die kommen aus Indien. Die christlichen Kirchen haben, gestaltet in einem dialektischen Prozeß der Auseinandersetzung mit neuen Ideen, ihren Anteil an der wissenschaftlichen Entwicklung in Europa. (Dieses wäre ein Thema für einen neuen Strang.)

Zitat von Klimsch
Was das Kirchenjahr angeht - das hat mit Sicherheit nur spirituelle Bedeutung für Christen. Der diesbezügliche Kommerz, werter Antonius, löst aber nicht nur bei Dir oder bei Christen Besorgnis aus. Er ist aber das Hauptprinzip dieses Wirtschaftssystems, welches immer noch nicht gelernt hat und wohl auch niemals lernen wird, dass es auf unserem Planeten eben nicht um "das meiste", um die Massenproduktion von sowieso meist nur Tand und Schund gehen darf, sondern dass endlich verantwortungsvoll mit unserer Umwelt, unseren begrenzten Lebensressourcen umgegangen werden muss.
Und dabei, werter Antonius, hilft weder das Christentum noch eine andere Religion. Hier ist allein die Politik gefragt. Und der sollten die Völker endlich mal auf die Sprünge helfen! U.a. deshalb hab ich früher auch im "Politik"-Forum geschrieben. Es kann eben nicht nur darum gehen, völlig veraltete Religionen zu widerlegen, sondern diese Religionen müssen selbst kapieren - und wenn sie es nicht selbst können, muss man auch ihnen etwas nachhelfen - dass sie sich nicht um alles kümmern können, dass sie nicht für alles zuständig sind, was die Menschheit und die Erde betrifft, sondern dass ihnen ein Rahmen gesetzt werden muss für ihre eigenen Aktivitäten. Es ist für Atheisten unerträglich, wenn die neue protestantische Kirchenchefin ankündigt, sich künftig noch mehr in die Politik einzumischen! Dies kann wie bekannt äußerst fatale Folgen haben und solchen Bestrebungen sollte endlich ein Riegel vorgeschoben werden! Jeder kann sich in die Politik "einmischen", jeder kann sich wählen lassen, auch ein Christ oder ein Jude oder ein Moslem, und jeder kann politisch tätig werden, einer Religion und damit einer Kirche steht es jedoch nicht zu! Die Zeiten, wo Theologen im Bundestag überrepräsentiert sind, sollten der Vergangenheit angehören.

Also, als Katholik habe ich gar keine Schwierigkeiten mit dem, was die neue evangelische Bischöfin will. In bin sicher, sie steht in ihrer politischen Haltung voll auf dem Boden der Verfassung dieses Staates.

Zitat von Klimsch
Was nun Weihnachten in der Kirche angeht, so weißt Du sicher, dass ich andere Gründe habe als religilöse, auch dann in die Kirche zu gehn. Ich liebe die Musik. "Angehörs" (als Pendant zu "angesichts", aber auch das) der Musik von Bach, Händel oder anderen hat für mich die Geschichte um diesen Mann, der Jesus genannt wird, nur eine historische und auch eine rein menschliche Bedeutung. Man kann als Atheist sehr wohl religiöse Texte akzeptieren, weil man ja weiß, dass es eben Religion und religiöse Menschen gibt. Zum Heuchler wird man deswegen nicht. Als Heuchler habe ich mich in jungen Jahren aber stets gefühlt, wenn ich den "heiligen Worten" der Pfarrer stillschweigend zugehört habe, ohne ihnen sofort ins Wort zu fallen.

Nun muß ich mal eine (vielleicht ketzerische) Frage stellen:
Ist die Liebe zur Musik nicht auch etwas irrationales, das man bei einem rational denkenden Menschen nicht a priori voraussetzen kann? Natürlich, es ist etwas zutiefst menschliches.

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

28.11.2009 23:01
#6 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von FSMQueen of damned
Ich finde die Kommerzialisierung gut - denn die Feste haben wir nun mal, das hat sich aus der Geschichte heraus so ergeben und an lieb gewordenen Gewohnheiten, selbst wenn sie sinnlos sind, zu rütteln, hat meist keinen Zweck. Also wird das Ganze umgewandelt in Vorwände:
Ein Vorwand, um dem Kind einen Schokohasen zu schenken und selbst einen zu essen.
Ein Vorwand, um mit der Familie Plätzchen zu backen.
Ein Vorwand, um mal so richtig viel Geld für Geschenke auszugeben und sich dabei total schön fühlen (zumindest ich liebe es, Geschenke zu kaufen und zu verschenken *G*)
Ein Vorwand, um sich nicht über die Männer zu ärgern, die sich zu C.Himmelfahrt ruhig besaufen dürfen.
Ein Vorwand, um usw. ... :)
Denn ob wir es wollen oder nicht - das Christentum hatten wir so lange dogmatisch und zwingend am Hals, dass wir uns daran gewöhnt haben... Je mehr das Ganze also verweltlicht wird, desto besser.

Auch ein Gedanke, mal von 'ner anderen Seite gesehn. Abschaffen wäre auch Quatsch. Verbieten gleich gar nicht. Also tummeln wir uns beim Gärtner, um einen Weihnachtsbaum zu erhaschen, dann rein ab September in den Supermarkt, den ersten Stollen kaufen. Mich wunderts, dass in den Aldi-Lidl-Netto-Plus-Penis-Märkten noch gar keine Weihnachtsmusik zu hörn ist! Bisschen Andre Rieu und Hansi Hinterseer wäre auch nicht schlecht oder die Randfichten, wenn man sowieso grad beim Abkotzen ist.

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Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

28.11.2009 23:06
#7 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

 
Hallo, Antonius,

meine Bauchschmerzen kommen garantiert nicht von dir, da kann ich dich beruhigen.

Zur Musik könn wir ja im anderen Thema weiterreden, nicht?
siehe also mal bitte hier:
http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...cher-Musik.html

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Antonius Offline

Liberaler Katholik


Beiträge: 656

28.11.2009 23:18
#8 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von Klimsch
Hallo, Antonius,
meine Bauchschmerzen kommen garantiert nicht von dir, da kann ich dich beruhigen.
Zur Musik könn wir ja im anderen Thema weiterreden, nicht?
siehe also mal bitte hier:
http://www.religionsforum-wogeheichhin.d...cher-Musik.html

Danke, Klimsch, für diese Information.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

28.11.2009 23:24
#9 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

In Antwort auf:
Auch ein Gedanke, mal von 'ner anderen Seite gesehn. Abschaffen wäre auch Quatsch. Verbieten gleich gar nicht. Also tummeln wir uns beim Gärtner, um einen Weihnachtsbaum zu erhaschen, dann rein ab September in den Supermarkt, den ersten Stollen kaufen. Mich wunderts, dass in den Aldi-Lidl-Netto-Plus-Penis-Märkten noch gar keine Weihnachtsmusik zu hörn ist! Bisschen Andre Rieu und Hansi Hinterseer wäre auch nicht schlecht oder die Randfichten, wenn man sowieso grad beim Abkotzen ist.

Wobei das übertrieben ist - ich finde, Mitte November anzufangen, reicht. Irgendwie dämlich, dass an meinem Geburtstag schon Weihnachtsdekos hängen, obwohl das wesentlich mehr als ein Monat ist, der da dazwischen liegt :)

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maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

28.11.2009 23:24
#10 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

In Antwort auf:

Wie ist diese weltweite Ausdehnung der christlichen Kultur zu bewerten



Weder als autoritär noch als irreal. Sie hat und hatte entscheidenten Einfluss auf kulturspezifische Eigenheiten eines jeden von ihr beeinflussten Kulturkreises.
Was verzweifelte Atheisten als Kulturterrorismus und Religionsimperialismus bezeichnen, ist unsere Geschichte schlechthin, ob sie wollen oder nicht, und das ist nicht rückgängig zu machen, Gott sei Dank.

In Antwort auf:
Besteht eine Gefahr durch die manchmal zu beobachtende Kommerzialierung?



Welche Kommerzialisierung? Die der Kirchen, deren Feste oder wem oder was?

In Antwort auf:
Sind die Grundlagen der christlichen Kultur weiterhin in Elternhaus, in Schule und Universität präsent?



Komische Frage.
Wie weit die präsent sind, könnten vllt. einige Statistiken erweisen. Aber die Grundlagen bröckeln natürlich, falls überhaupt noch vorhanden.
Evangelikale Elternhäuser können da wohl auch nicht als Durchschnitt genommen werden, genauso wenig katholische. Diese beiden Spezies sind aber die Gruppen, die so was ähnliches, wie christliche Kultur versuchen, zu erhalten.
Meine persönliche Meinung ist, das entgegen der vielfach geäußerten Auffassung, die christliche Kultur oder das Christentum überhaupt wäre im Niedergang begriffen, gerade dieses aus den Ländern und Kontinenten zurück schwappt, die ursprünglich missioniert wurden. Nicht umsonst gibt es jetzt farbige Priester in ansonsten stockkatholischen bayrischen Pfarrein. Die Mission trägt also Früchte und das im christlich-abendländischen Europa, wer hätte das gedacht.



Stan ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 00:55
#11 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Ich bin jedenfalls zwingend für die Abschaffung des Weihnachtsfest...Hektik,Verkehrsstaus,überfüllte Kaufhäuser und furchtbare Musik,sollten Grund genug sein.

maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 01:27
#12 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von Stan
Ich bin jedenfalls zwingend für die Abschaffung des Weihnachtsfest...Hektik,Verkehrsstaus,überfüllte Kaufhäuser und furchtbare Musik,sollten Grund genug sein.


Och Gott, jetzt sind wir wieder beim stressgeplagten Athie, dem die jahrhundertealte Last den Alltag versaut.........wie bedauerlich.
Und es ist ein Mühlrad ohne Ende, weder das Weihnachtsfest wird zu deinen Lebzeiten abgeschafft, noch die Geburt Jesu, da kannste trommeln und mit den Fäusten hämmern, es bleibt so und alle einsamen Herzen haben Jahr für Jahr den gleichen Kummer, wenn sie es möchten.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

29.11.2009 02:17
#13 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

In Antwort auf:
Und es ist ein Mühlrad ohne Ende, weder das Weihnachtsfest wird zu deinen Lebzeiten abgeschafft, noch die Geburt Jesu,



Pfff, den ollen Jesus hat's sowieso nie gegeben und das Weihnachtsfest ist so christlich wie der zugehörige Weihnachstmann.

Wennst du ein lupenreines Kommerzfest heidnischen Ursprungs so toll findest, schön für dich, aber ich möchte nicht wissen, wie viele arme Seelen sich am Weihnachstabend die Kugel verpasst haben, weil sie es nicht mehr ertragen konnten, "Last Christmas" zum 950. 000 Mal zu hören...

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

29.11.2009 02:23
#14 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Na gut, dann darf dafür aber das kommunistische Neujahr wieder eingeführt werden, Stan! Ohne ein Fest, zu dem ein Baum, Schnee und Geschenke gehören und das im Winter stattfindet, will ich nicht sein :).

@Relix: Wer zwingt dich denn, das Radio anzumachen bzw. ohne eigenen Musikplayer durch das Weihnachtsgedudel zu laufen? ;) Ich höre Lastfm - da gibt es keine Weihnachtslieder zu Weihnachten. Und ich habe auf meinem iPod Metal, schöne, fast schon satanische Tunes zuweilen (http://www.youtube.com/watch?v=Laj48TBizXQ *GGGG*)- wenn mich ein Song auch nur zum zweiten Mal heimsucht, der mir beim ersten Mal nicht passte, wird einfach was Anderes gespielt :).
Ich finde das "lupenreine Kommerzfest heidnischen Ursprungs" nämlich toll - und wir sind Atheisten, es gibt keine Seele. Und schon gar keine arme Seele ;).

In Antwort auf:
Pfff, den ollen Jesus hat's sowieso nie gegeben und das Weihnachtsfest ist so christlich wie der zugehörige Weihnachstmann.

Ebenso das Osterfest mit dem Osterhasen und Christi Himmelfahr = Tag der Männer und des Bieres (unter diesem Namen könnte es als pastafarischer Feiertag durchgehen *G*)

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.983

29.11.2009 07:57
#15  Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von Maleachi89
Was verzweifelte Atheisten als Kulturterrorismus und Religionsimperialismus bezeichnen, ist unsere Geschichte schlechthin, ob sie wollen oder nicht, und das ist nicht rückgängig zu machen, Gott sei Dank.

Die Vergangenheit ist nicht mehr zu ändern. Aber die ZUKUNFT liegt in unseren Händen! Nicht in Gottes Hand... Mit einem Verlust an Religiösität würden wir keine Kultur und keine Moral verlieren! Allenfalls die christliche. Und eine bessere dazugewinnen! Wer Moral und Kultur zwingend an einen Gottglauben bindet, der hat nicht begriffen was das ist! Wer glaubt überhaupt heute noch, dass das so ist? Nuralhuda tut das; er bindet die Moral allerdings an Allah und den Koran. Dann sind es hier ja schon mal zwei, die Gott als den Veredler der menschlichen Rasse erkennen...

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 08:53
#16 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Die abrahamitischen Religionen waren immer wissenschafts- und kulturfeindlich und Verbreiter einer rückständigen, Gutsherrenmoral.
Wenn sie verschwinden würden, gabe es ausschließlich Vorteile. Werden sie nicht. Aber ihnen nun den Status "unsere Kultur" zu sein, aufzudrücken, ist einfach falsch. Monster sei Dank.

Wir brauchen uns nicht auf diese "Kultur" besinnen, wir brauchen sie nicht als Geschichte zu akzeptieren. Die Kirchen selbst machen es ja auch nicht, sondern betreiben an allen Ecken und Enden massive Geschichtsfälschung.

Klimsch Offline




Beiträge: 1.122

29.11.2009 09:48
#17 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

 
Speziell an maleachi 89:

Zunächst mal hat das Fest um den 25. Dezember herum ursprünglich nichts mit der Geburt irgendeines kleinen Jesuleinchens zu tun. Die Christenkirche hat sich dieses Fest nach der Beseitigung der ursprünglichen Religionen gekrallt und aus einer ursprünglich anderen Bedeutung (Wintersonnenwende) umfunktioniert (siehe etwa bei http://frankfurt-interaktiv.de), gerissen wie sie nun mal ist.

Der Einfluss der christlichen Religion und Kirche ist unbestreitbar, er ist aber auf dem Rückzug und dieser Rückzug nimmt an Fahrt ständig zu. Das Ergebnis wird eine ziemliche Bedeutungslosigkeit sein. Außerdem waren diese Einflüsse keineswegs immer nur positiv, sehr oft sogar äußerst negativ. Ich glaube, ich kann mir Beispiele sparen. Jeder kennt sie zur Genüge.

Du fragst "Welche Kommerzionalisierung"? Ist das jetzt Unwissen, Naivität oder Scheinheiligkeit? Gerade vor der Weihnachtszeit eine solche Frage zu stellen, zeugt von solcher Motivation. Der "Jahresend-Umsatz" - um es im DDR-Jargon auszudrücken (Humoristen nannten den Engel "Jahresendfigur mit Flügeln") - rettet viele Unternehmen vor einem wirtschaftlichen Niedergang bzw. reißt sie ein gutes Stück voran. Daher wird auch im Handel mitunter bereits ab September mit Weihnachten "spekuliert" (der "Spekulatius" ist nur ein Bsp.)

Und die hierher zurückschwappende Religiosität aus USA ist alles andere als die von ehrlichen Christen gemeinte und vielleicht auch gelebte christliche Lebensweise. Sie ist in meinen Augen viel eher eine totale Entartung, eine schamlose Ausnutzung des religiösen Gefühls der Menschen. Das Schlimme daran ist, dass auch die wieder einmal gar nicht merken, woher der Wind eigentlich weht und wohin er sie treibt.

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maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 11:04
#18 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von Gysi
Wer Moral und Kultur zwingend an einen Gottglauben bindet, der hat nicht begriffen was das ist!


Ich halte nicht viel von diesen Kulturerhaltern, die von einer christlich-abendländischen Moral faseln, die hat es nie gegeben.
Aber es hat eine christlich geprägte Gesellschaft und Geschichte gegeben und es ist vermessen, jetzt so zu tun, als ob der gesellschaftliche Fortschritt nur trotzdem stattfand und nicht auch wegen dieser Prägung.

maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 11:09
#19 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von B.S.
Die abrahamitischen Religionen waren immer wissenschafts- und kulturfeindlich und Verbreiter einer rückständigen, Gutsherrenmoral.


Augen zu und durch.
Kultur und Wissenschaft sind dem Nährboden der 'perversen' abrahamitischen Religionen entwachsen.
Alleine die mittelalterliche Klosterkultur (sei es Literatur oder Wissenschaft) hat den Grundstein gelegt für viele Erkenntnisse.

Aviel ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 11:10
#20 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

In Antwort auf:
Der Einfluss der christlichen Religion und Kirche ist unbestreitbar, er ist aber auf dem Rückzug und dieser Rückzug nimmt an Fahrt ständig zu. Das Ergebnis wird eine ziemliche Bedeutungslosigkeit sein. Außerdem waren diese Einflüsse keineswegs immer nur positiv, sehr oft sogar äußerst negativ. Ich glaube, ich kann mir Beispiele sparen. Jeder kennt sie zur Genüge.




Was sich zurückzieht Allgemein sind nur die Sachen, wo sowieso kein Glaube war ,wo den Menschen etwas angelernt wurde ,und angelernt ,wenn sie merken das was sie für Glaube hielten doch keiner ist.Was keine Wurzel hat ,was auf Sand gebaut wurde.
Es ist ein Unterschied ob Religion oder Spiritualität.
Echte Spiritualität wird niemand auslöschen können.

Aviel

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

29.11.2009 11:46
#21 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Spiritualität finde ich nicht einmal besonders schlimm, meist schadet die ja niemandem. Habe eine gute Freundin, die sehr spiritell ist, ohne religiös zu sein. Sie hat kein Problem mit ihrer Umwelt, ihre Umwelt keins mit ihr :).

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Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

29.11.2009 11:54
#22 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

In Antwort auf:
Alleine die mittelalterliche Klosterkultur (sei es Literatur oder Wissenschaft) hat den Grundstein gelegt für viele Erkenntnisse.



Hat sie nicht. (Das Thema hatten wir schon mal.)

Hätte das Christentum nie existiert, wäre der wissenschaftliche Fortschritt der Menschheit ziemlich sicher (wenn nicht sonst eine Religion gekommen wäre) wesentlich schneller vonstatten gegangen.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

29.11.2009 11:59
#23 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Da muss ich Relix Recht geben - Vieles von dem, was im Kloster entdeckt wurde, wusste schon die auf dem Scheiterhaufen verbrannte Kräuterfrau.

Das Einzige wofür ich das Christentum und Religionen allgemein schätze, sind die aus ästhetischer Sicht wundervollen, alten Sakralbauten - andererseits sträuben sich mir die Haare wenn ich daran denke, durch welch eine Sklavenarbeit sie zum Teil erbaut wurden.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 12:47
#24 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

Zitat von maleachi 89

Zitat von Stan
Ich bin jedenfalls zwingend für die Abschaffung des Weihnachtsfest...Hektik,Verkehrsstaus,überfüllte Kaufhäuser und furchtbare Musik,sollten Grund genug sein.


Och Gott, jetzt sind wir wieder beim stressgeplagten Athie, dem die jahrhundertealte Last den Alltag versaut.........wie bedauerlich.
Und es ist ein Mühlrad ohne Ende, weder das Weihnachtsfest wird zu deinen Lebzeiten abgeschafft, noch die Geburt Jesu, da kannste trommeln und mit den Fäusten hämmern, es bleibt so und alle einsamen Herzen haben Jahr für Jahr den gleichen Kummer, wenn sie es möchten.




Auch das ist typisch für dich...nach ein paar wirklich gelungenen Beiträgen,kommen immer wieder mal Ausreisser nach unten,in denen du (ich kann nur vermute) den eigenen Frust versuchst auf andere zu übertragen.

Ich kann diesem Weihnachtstrubel locker umgehen..ich wohne Abseits,habe nen Tante Emma Laden im Dorf und habs zu meiner Arbeitstätte 5 Km über die Landstrasse. Von daher ist mir klar und eigentlich auch wurscht,das vlt. noch in 1000 Jahren Weihnachten gefeiert wird. Das dieses Fest massiv mißbraucht wird (sonst gäbe es die von mir kritisierten Fakten ja erst gar nicht) müßte DICH viel mehr belasten als mich. Das die historisch äußerst zweifelhafte und fragwürdige Figur Jesus äußerst wahrscheinlich nicht am 24.Dezember zur Welt gekommen ist,weißt sowohl du,als auch ich. Der Jesuskult,und nichts weiter ist das Christentum,nimmt immer mehr ab (nicht die Religiosität und der Wunsch nach Spiritualität und Glauben.....empfehle hierzu die aktuelle STERN-Ausgabe)..dem wirst du dich stellen müßen.
Zu vermuten,oder GLAUBEN, ich würde mit den Fäusten trommeln oder gar ein einsames Herz haben,ist für mich weder nachvollziehbar,noch wahr. Ein Herz muß nicht einsam sein,nur weil Klein Jesus nicht drin wohnt.Da gibbet wahrlich Alternativen

maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

29.11.2009 13:55
#25 RE: Das Kirchenjahr, Neufassung antworten

In Antwort auf:
Auch das ist typisch für dich...


Hier geht es nicht um mich und die Charakterisierungen auf meine Person bezogen kannste dir sparen, Stan, da reichst du eh nicht hin, warum auch.
Für dich werden Beiträge, die dir nicht in deinen ideologischen Kram passen, immer Ausreißer nach unten sein.
Leider kann ich dir meinen Un-Frust nicht beweisen , es gab selten eine glücklichere Zeit in meinem Leben, deshalb auch der volle Bauch, die satte Müdigkeit und eigentlich auch die Unlust, hier zu streiten. Es hätte schon zig Möglichkeiten gegeben, Paroli zu bieten (z.B. als vor kurzem über die Religiösität in Skandinavien spekuliert wurde und da auch mal ganz schnell außer Acht gelassen wird, das es in Norwegen eine Staatskirche gibt, der 86% der Bevölkerung angehören) aber dann denke ich mir, lasse labern....

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