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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 41 Antworten
und wurde 2.074 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2
Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 16.090

14.02.2006 15:56
#26 Christlicher Gott paradox? antworten
In Antwort auf:
ICh tu dich zwar so lieben, doch rückst du dein Geld nicht raus, muss ich dir eine schieben ...
Torfrock!

Gysi
________________________
Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)

Helmchen Offline



Beiträge: 1

08.06.2013 14:13
#27 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

also ich habe die Diskussion mit viel Interesse mitverfolgt
Als erstes muss die die Rechtschreibung von Joshua kritisieren, es tat mir beim lesen in den Augen weh.
Zum Thema habe ich allerdings einige Fragen: Welche Beweise gibt es für die Existenz eines Gottes.

PS: jetzt nicht irgendwas von "Wundern" reden

Ady Offline




Beiträge: 710

10.06.2013 17:23
#28 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat von Antichrist

Es geht mir nicht um die Hölle. sonder um die Glaubwürdigkeit einer Religion, die mir einerseits den liebevollen, gütigen Gott vorgaukelt und andereseits mit Strafen droht, wenn man nicht daran glaubt...


Ein Gläubiger(gibt es kein besseres Wort?) also jemand der an Gott glaubt, weiß in erster Linie, dass sein Empfinden einer Gerechtigkeit nicht zwangsläufig "wirklich gerecht" sein muss, es gibt viele Philosophen, die sich mit etlichen Streitfragen beschäftigen. Die Sache ist nur die, wenn du einen freien Willen hast, dann wirst du zu NICHTS gezwungen! Das ist in erster Linie gerecht und erklärt auch viele Sachen, wie z.b. wieso es Ungläubige gibt, Menschen die schlimme Taten begehen etc.
Aus muslimischer/christlicher/jüdischer Sicht: Gott bestraft aus Gerechtigkeit und belohnt aus Barmherzigkeit, ? Ohne Gut kein Böse, ohne Strafe gibts kein Lohn Dualismus, Wer hat das Recht den Maßstab aufzustellen, welche Strafe wann und wie gerecht ist, wer hat das Recht? - Gott, von dem die Gläubigen wissen, er ist der Schöpfer, der Allwissende, etc. . Also ist das garnicht so schwer nachzuvollziehen.

Zitat von Helmchen
also ich habe die Diskussion mit viel Interesse mitverfolgt
Als erstes muss die die Rechtschreibung von Joshua kritisieren, es tat mir beim lesen in den Augen weh.
Zum Thema habe ich allerdings einige Fragen: Welche Beweise gibt es für die Existenz eines Gottes.


In dem Link wird das aus islamischer Sicht erklärt: http://www.islamreligion.com/de/articles/264/

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Wenn man nachdenkt und sein Bewusstsein ganz und gar von allen gesellschaftlichen, ideologischen und psychologischen Verpflichtungen befreit, dann kommt man eventuell darauf, dass dieses ganze Universum, einschließlich man selbst, von einer höheren Macht erschaffen wurde. Selbst wenn man nur seinen eigenen Körper oder irgendetwas anderes aus der Natur betrachtet, wird man eine eindrucksvolle Harmonie, Planung und Weisheit am Werk erkennen.
 
 


Dann gibt es noch ein Buch was ich jedem seehr empfehlen würde, da ich finde, dass das Theme jeden etwas angeht und zwar das Buch:
http://www.amazon.de/Hat-Wissenschaft-Go...t+gott+begraben
auch für dich Alinardus, da dich die Frage auch interessiert hat.

Jeder der das liest, hat mehr als genug Anhaltspunkte nachzuvollziehen warum es so viele Menschen gibt, die an Gott glauben. Wenigstens nachvollziehen sollte drin sein. Ist allerdings auch sehr wissenschaftlich geschrieben, da viele wissenschaftliche Themen behandelt werden.

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>>Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkannt werden<< -Heraklit von Ephesos
>>Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.<< - Lord Bertrand Russell
>>Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Wirtschaftssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.<< - Henry Ford


Mit diesem Beitrag wurden folgende Inhalte verknüpft
Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

10.06.2013 17:43
#29 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Glaubst du denn an den freien Willen Ady?

Die moderne Hirnforschung Ady, hat längst bewiesen, dass es diesen freien Willen gar nicht gibt.
Wir alle Ady, sterben, wenn wir nicht essen, nicht trinken, uns nicht vor Kälte und Hitze schützen und wir haben keine Überlebenschance, wenn wir nicht an das Erfahrungswissen anderer Artgenossen kommen.

Das heißt Ady:

Das der Glaube auch eine Art Sack ist, in dem der Mensch seine Bosheit versteckt. Vielleicht mehr nur aus dummer Gewohnheit, als mit Absicht. Und sehr wahrscheinlich auch, weil man ihm schon sehr für eintrichtert, dass nur der ein guter Mensch sein kann und darf, der gläubig ist.


Nur... sind auch sonst immer die Besten die, die sich selber in die Pfanne und auf den Teller legen..

...vom.. du sollst immer gut sein, profitieren nicht die die gut sind, sondern die die schlau sind.. ;-)

Ady Offline




Beiträge: 710

10.06.2013 18:02
#30 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat
Die moderne Hirnforschung Ady, hat längst bewiesen, dass es diesen freien Willen gar nicht gibt.



? Wo ist das bitteschön bewiesen ? Aus welcher Sicht gibt es denn keinen freien Willen?
->Das Selbst des Menschen sei nicht auf die Materie beschränkt, sondern existiere unabhängig davon

Das lässt sich nicht messen, Freiheit wird evtl nie messbar sein beweisbar sein, allein der freie Wille, das man den Versuchungen widerstrebt etc. ist für Gläubige ein weiterer Beweis.

Laut vielen Atheisten sind wir nur Sklaven unsrer Selbst, was für eine erfüllende Vorstellung, dann macht es auch keinen Sinn überhaupt noch zu diskutieren, Täter zu bestrafen, alles ist schon determiniert und keiner kann was dafür ( so in etwaa)

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>>Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkannt werden<< -Heraklit von Ephesos
>>Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.<< - Lord Bertrand Russell
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Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

10.06.2013 20:04
#31 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat von Ady im Beitrag #30

Zitat
Die moderne Hirnforschung Ady, hat längst bewiesen, dass es diesen freien Willen gar nicht gibt.


? Wo ist das bitteschön bewiesen ? Aus welcher Sicht gibt es denn keinen freien Willen?
->Das Selbst des Menschen sei nicht auf die Materie beschränkt, sondern existiere unabhängig davon

Das lässt sich nicht messen, Freiheit wird evtl nie messbar sein beweisbar sein, allein der freie Wille, das man den Versuchungen widerstrebt etc. ist für Gläubige ein weiterer Beweis.

Laut vielen Atheisten sind wir nur Sklaven unsrer Selbst, was für eine erfüllende Vorstellung, dann macht es auch keinen Sinn überhaupt noch zu diskutieren, Täter zu bestrafen, alles ist schon determiniert und keiner kann was dafür ( so in etwaa)



Wenn du das so siehst kannst du das von mir aus gerne "freiwillig" so glauben.

Wahr wird es deswegen doch nicht. Der freie Wille des einen ist in Wirklichkeit nur der freie Wille des Stärkeren.
Oder warum denkst du, das gerade der Gott der Bibel die ärgste Rassisten-Sau von allen Göttern ist? Hat er sich nicht "s-ein" Volk auserwählt und es zum Genozid, wie zur Unterwerfung anderer Völker aufgefordert?
Was passiert heute in Israel? Die Auserwählten, die zwar keine sachlichen Beweis dafür erbringen können, wirklich auserwählt zu sein, verdrängen und verjagen eine andere Ethnie von ihrem Territorium.

Ja natürlich, die christliche Welt schaut fast Tatenlos zu. Denn der Gott dieser auserwählten Arschlöcher ist auch der Gott von inzwischen fast 4 Milliarden Christen auf der ganzen Welt.

Und manchmal frag ich mich, wie ihr freiwilligen auf die Idee kommt, dass jemand freiwillig zum Opfer von Parasiten, von Krankheiten, von Kriegen, der Sklaverei.. von Naturkatastrophen und und und wird..

Nicht dass ich es nicht verstehe, weil mir ja klar ist, dass euer Glaube nur eine Ersatzwirklichkeit- bzw. Ersatzwahrheit ist... aber auch, dass ihr dabei nur primitiven Zwängen/ wie Instinkten und nicht einem "freien Willen" folgt.. ;-)

Ady Offline




Beiträge: 710

10.06.2013 22:09
#32 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat
Wenn du das so siehst kannst du das von mir aus gerne "freiwillig" so glauben.

Wahr wird es deswegen doch nicht. Der freie Wille des einen ist in Wirklichkeit nur der freie Wille des Stärkeren.


Was ist denn das für eine Aussage? Damit ist jetzt der freie Wille widerlegt? Man kann sich entscheiden ob man sich gegen den Stärkeren wehrt oder flieht oder aufgibt usw.

Zitat
Oder warum denkst du, das gerade der Gott der Bibel die ärgste Rassisten-Sau von allen Göttern ist? Hat er sich nicht "s-ein" Volk auserwählt und es zum Genozid, wie zur Unterwerfung anderer Völker aufgefordert?
Was passiert heute in Israel? Die Auserwählten, die zwar keine sachlichen Beweis dafür erbringen können, wirklich auserwählt zu sein, verdrängen und verjagen eine andere Ethnie von ihrem Territorium. Ja natürlich, die christliche Welt schaut fast Tatenlos zu. Denn der Gott dieser auserwählten Arschlöcher ist auch der Gott von inzwischen fast 4 Milliarden Christen auf der ganzen Welt.


Die letzte Offenbarung und damit Geltende ist der Koran, wenn du damit iwas beweisen kannst, dann beginne. Was die Bibel/Kirche anbelangt, stimmt vieles offensichtlich nicht.
Ja die christliche Welt, ich meine warum christlich? Erstens was Israel tut hat nichts mit Glauben an Gott zu tun, da jeder vernünftige Gläubige weiß, dass das FALSCH IST und nicht sein darf. Warum schaut überhaupt irgendein Land zu, warum darf kein Land Israel hierfür öffentlich kritisieren? Warum werden die mit Waffen von der westlichen Welt beliefert? Warum zetteln die tollen "Materialisten" Krieg an gegen "rohstoffreiche"Länder wie Irak etc. ?
Warum werden Kulturen bewusst vermischt? EURO aufgezwängt vieless mehr..
Warum gibt es keinen Aufstand das von der NSA alle Daten von jedem Bürger gespeichert werden, keine Privatsphäre mehr, v.a. in Deutschland.
(erfreulicherweise kann man das wenigstens nicht mehr länger verstecken, dass endlich die Medien das wenn auch nur kurz ausstrahlen
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/de...t-12215281.html
http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2...rd-snowden-leak)
Warum regen sich nur wenige über Meinungsmanipulation in Deutschland auf? (Deutschland auf Platz 2 nach Brasilien!, dass sich nachträglicher Zensur in Googleetc. bedient), Warum wird die Lüge um 9/11 einfach so hingenommen?
alles muss politisch korrekt sein was
aber der Glaube an Gott ist natürlich das Böse, ne?

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>>Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkannt werden<< -Heraklit von Ephesos
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hoechstwuerden Offline



Beiträge: 20

10.06.2013 22:45
#33 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Also ob wir Menschen frei entscheiden können oder nicht, ist auch mit den neuesten Erkenntnissen nicht restlos geklärt. Fest steht jedoch, daß unsere Freiheit eine von Naturgesetzen eingeschränkte ist. Und die Freiheit von
Menschen, die an Götter glauben, ist noch mehr eingeschränkt. Denn Handeln das mit göttlicher Strafe bedroht ist, ist ja wohl nicht frei, oder? Religiösen Menschen ist ja sogar das Denken vorgeschrieben. Wenn mir ein Christ
vom freien Willen erzählt, bekomme ich immer ein recht mieses Grinsen ins Gesicht. Nun weil ich an keinen Gott glaube, gebe ich auch keinem Gott die Schuld für die gedankliche Einschränkung der Freiheit. Diese Einschränkungen sind das Werk von Religionsführern, die damit ihre Macht festigen und ausbreiten wollen. Ich empfehle jedem Gläubigen, er möge sich mal ernsthaft die Frage stellen, ob er seine Religion, seinen Glauben von einem Gott erzählt bekommen hat oder ob ihm das bezahlte Lehrer, verkaufte Bücher und sonstige anonyme Menschen aufgedrängt haben. Ich selbst bin kath. getauft worden, niemand hat mich gefragt ob ich das will, dann kam ich mit 10 Jahren zur Kommunion und mit 11 zur Firmung, nie wurde nach meinen Willen gefragt! Und zu allem Übel wurde ich auch noch Ministrant und war 2 Jahre im Priesterseminar, nichts davon war meine eigene Entscheidung. Man wird i.d. R. in ein solches Biotop hineingeboren und irgendwann gehört man dazu, mit freier Willensentscheidung hat das nichts zu tun! Und das Denken entwickelt sich parallel zum Lebenslauf. Bei mir war es die Pubertät, die mich von all diesem finsteren, religiösen Schrott befreit hat! Ich wurde aufmüpfig und begann selbstständig zu denken, das war eine einmalige Erfahrung , die ich um nichts auf der Welt missen möchte. Ich bin ein relativ freier Mann und das ist
ein echter Genuß.
Geodei, gäbe es tatsächlich keine freie Entscheidung, bräuchten wir uns nicht um unsere Freiheit sorgen, schon mal daran gedacht? Wäre alles nur Illusion, wozu sich noch aufregen? Das wäre dann kein Zeichen von intelligentem
Verhalten!

Lukrez Offline




Beiträge: 5.535

10.06.2013 22:58
#34 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Um frei entscheiden zu können, müssten wir frei über unsere eigene Existenz und ihre Bedingungen entschieden haben.
Aber wer wagt solches zu behaupten?
Der Schöpferglaube jedenfalls erzwingt die Unfreiheit ganz absolut!
Luther hat diese zwingende Schlussolgerung übrigens klar erkannt.
Willenfreiheit ist vollkommen unbiblisch:
Warum kommen Menschen nach der Bibel zum Glauben? Weil der Mensch Gott auswählt? Nein, umgekehrt ist es: Man wird ganz passiv von Gott "vor dem Niederwurf der Welt auserwählt" (Eph 1:4), Gott hat die Gläubigen der jetzigen Zeit lediglich "vorgezogen zur Rettung" (2. Thess. 2:13). "Die Er vorherbestimmt, diese beruft Er auch; und die Er beruft, diese rechtfertigt Er auch." (Römer 8:30). "Alle die zu äonischem Leben verordnet waren, kamen zum Glauben" (Ap. 13:48). So ist auch Römer 10:20 zu verstehen: "Ich habe mich von Menschen finden lassen, die nicht nach mir suchten. Ich habe mich denen zu erkennen gegeben, die nicht nach mir fragten" (siehe auch Jes. 65,2).
Martin Luther schreibt:
"Daraus folgt nun, dass der freie Wille ein völlig göttlicher Ehrenname ist und keinem anderen zustehen kann, denn allein der göttlichen Majestät. Sie nämlich kann und tut (wie Psalm 115, 3 sagt) alles, was sie will, im Himmel und auf Erden. Wenn dieser Titel Menschen beigelegt wird, so geschieht das mit nicht mehr Recht, als wenn ihnen auch die Gottheit selbst zuerkannt würde. Größer als diese Gotteslästerung kann aber keine sein."

Quelle der Zitate:
http://www.weltmanager.de/FreierWille.html

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

hoechstwuerden Offline



Beiträge: 20

11.06.2013 12:21
#35 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Man kann nur lästern was existiert, deshalb kann es keine Gotteslästerung geben. Dann will ich mal eine religiöse Behauptung vom Kopf auf die Füße stellen. Nicht Gott hat den Menschen erschaffen, sondern der Mensch hat all die Götter geschaffen.Aus den unterschiedlichsten Gründen. Aber der wichtigste Grund ist wohl, daß der Mensch für alles eine Erklärung braucht. Vor Dingen, die er sich nicht erklären kann, hat er Angst, sie verunsichern ihn.
Blitz und Donner sind ein gutes Beispiel, davor hatten die Menschen viel Angst. Also schufen sie Götter für diese Phänomene und so schufen sie für alles, wovor sie sich fürchteten, Götter. Je mehr aber das Wissen der Menschen wuchs um so weniger Götter gab es. Heute ist eines der wenigen Dinge vor denen wir Menschen Angst haben und die wir nicht verstehen, der Tod. Deshalb trifft man z.B. in den Kirchen hauptsächlich ältere Menschen, für sie ist der Tod ja ein nahe liegendes Thema! Und mit wachsendem Wissen verloren die Götter so nach und nach ihre Zuständigkeitsbereiche; Blitz und Donner, Sonne und Mond werden in der zivilisierten Welt nicht mehr von Göttern
bestimmt, also braucht man sie dafür auch nicht mehr. Nur, wie gesagt, der Tod macht uns noch Probleme und deshalb brauchen vor allem schwache Charaktere immer noch einen Gott! Er sei ihnen gegönnt, Voraussetzung, sie belästigen andere nicht mit diesem Unfug! Und da beginnt für mich das Problem. Die Kirchen benutzen meine Steuergelder fürs Missionieren, bezahlen damit ihre "Würdenträger", betreiben Hetze gegen Nichtgläubige u.s.w..
Mit meinem Austritt aus der Kirche spare ich mir zwar die direkte Kirchensteuer aber meine ganz normalen Steuern werden ja von den Kirchen für all die Schweinereien mißbraucht. Weil das so ist werde ich, so lange ich kann gegen alle Religionen zu Felde ziehen. Ich fordere schon seit vielen Jahren, daß die großen Kirchen Gedenkstätten für die Opfer religiöser Gewalt errichten. Zu diesen Opfern zähle ich auch die in kath. Einrichtungen mißbrauchten Kinder. Abschließend fordere ich noch, keine Toleranz für religiöse Schandtaten, Abschaffung von Kindstaufe, klare Trennung von Kirche und Staat und keinerlei Privilegien für Religionen!

Ady Offline




Beiträge: 710

11.06.2013 14:04
#36 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat
empfehle jedem Gläubigen, er möge sich mal ernsthaft die Frage stellen, ob er seine Religion, seinen Glauben von einem Gott erzählt bekommen hat oder ob ihm das bezahlte Lehrer...



Dass solche die schlechte Erfahrungen mit Kirche etc. gemacht haben, so feindselig gestimmt gegenüber den Religionen sind, kann ich nachempfinden.
Aber ist es denn so schwer zu glauben, dass viele Menschen die "frei" erzogen wurden, selber zum Glauben finden?
Oder diejenigen, die mit der Kirche so ne schlechte Erfahrung haben zum Islam wechseln?
Dann gibt es natürlich noch diejenigen die von den schlechten Erfahrungen gleich den kompletten Glauben und alle Religionen damit gleichsetzen und zum Atheismus etc. übergehen.

Zitat
Willenfreiheit ist vollkommen unbiblisch:..



Biblisch oder unbiblisch, völlig egal, wenn man bedenkt was mit der Bibel/Christentum, seitens der Kirche gemacht wurde(Willensfreiheit ist das A und O im Glauben an den einen Schöpfer; die Kirche hat damals quasi "regiert", und Machthaber sind leider oft wie wir wissen ungerecht und versuchen mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben, siehe heutiger Kapitalismus mit den Privatbanken, der Kontrolle über der Währung, Entmachtung der Regierungen & am liebsten Einführung einer bargeldlosen Weltwährung etc.
Und eben auch damals gab es die Political Correctness, jedes Machtsystem basiert auf diesem Prinzip, auch die christliche Kirchengeschichte.

Und überhaupt zu behaupten, Religionen wurden aus Nichtwissen erfunden ist nicht richtig, man hat sich viel mit Wissenschaft auseinandergesetzt im Islam und viele Entdeckungen gemacht. Die Kirche entschied, dass zu viel Beschäftigung mit Wissenschaft in die Kategorie "Sünde" gebracht wurde.
Und westliche Atheisten verwechseln das, in dem sie meinen auch der Islam wäre nicht an Wissenschaft interessiert, was völliger Blödsinn ist.
Die Wissenschaft widerspricht nie dem Glauben an Gott, da Gott uns auffordert unser Wissen zu mehrern und die Schöpfung zu studieren, das ist nie ein Widerspruch zur Wissenschaft.


Zitat
All diese Entdeckungen wurden während einer Zeit gemacht, die in historischen Lehrbüchern gemeinhin als das Dunkle Zeitalter fehlgedeutet wird. Tatsächlich war in der muslimischen Welt die Zeit von etwa 600-1600 n.Chr. eine produktive Ära kreativer Forschung in Wissenschaft, Technologie und Ingenieurwesen und eine Zeit des Zivilisationsfortschritts, der später die westliche Renaissance beschleunigen sollte. Unter den europäischen Gelehrten, die tief greifend von muslimischen Forschern beeinflußt und inspiriert wurden waren Roger Bacon, Leonardo da Vinci, Kepler, Michelangelo, Kopernikus, Andreas Vesalius und Galileo Galilei.


quelle:
http://diewahrheitimherzen.net/forum/The...ne-Wissenschaft

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>>Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.<< - Lord Bertrand Russell
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Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

11.06.2013 15:28
#37 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat
Aber ist es denn so schwer zu glauben, dass viele Menschen die "frei" erzogen wurden, selber zum Glauben finden?



Nein, überhaupt nicht.

Denn der Glaube ist ja der Gott der Egozentrik. Die Egozentrik (Ich-Bezogenheit) ist die Unfähigkeit, Zusammenhänge völlig Wert-urteilsfrei wahrzunehmen und dann auch Wert-unabhängig zu verstehen. Aber dem ist noch nicht genug. Der Egozentriker ist deswegen auch immer ein parteiischer Idealist und selbtbeweihräucherischer Narziss, der in seiner ICH-Verliebtheit die Wirklichkeit auch nicht mehr realistisch wahrnimmt, wie sie wirklich ist. Der Glaube ist in dem Sinne dann auch seine Ersatzwirklichkeit!

Lukrez Offline




Beiträge: 5.535

11.06.2013 20:49
#38 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Es gibt nur einen Grund für das starre festhalten an einer angeblichen Willensfreiheit.
Die ewige Verdammnis und der Rachegott müssen ja irgendwie gerechtfertigt werden.
Religion soll also die niedrigsten Instinkte des Menschen ansprechen!

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(Lukrez)

hoechstwuerden Offline



Beiträge: 20

12.06.2013 18:55
#39 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

@ Ady, Die Mensche haben, ehe sie schreiben und lesen konnten, ehe sie rechnen konnten schon an Götter geglaubt, es waren doch nicht Wissenschaftler, die die Götter erfunden haben. Und zu behaupten, daß Religionen daran interessiert waren das Wissen der Menschen zu fördern und zu mehren das ist nun wirklich die Höhe. Es ist zwar richtig, daß es Zeiten gab, da war der Islam was Wissenschaft anging schon viel weiter. Aber auch der Islam hat ganz gezielt die normalen Gläubigen vom Wissen ferngehalten und das geschieht auch heute noch. Die Christen sind und waren nicht besser, Giardano Bruno ist uns allen ein Begriff und wenn man in den USA 50% Kreationisten hat, die mit Vehemenz verhindern wollen daß in den Schulen ein wissenschaftlich fundierter Biologieunterricht stattfindet, dann kann man mir nicht erzählen, daß Religionen das Wissen und die Wissenschaft fördern. Und weil es immer so unterschwellig rüber kommt, es gibt keine bessere und keine schlechtere Religion, Religion ist Religion, da wird an Götter geglaubt und wenn Wissenschaft von Religionen betrieben wird, dann immer nur mit der lächerlichen
Absicht die Richtigkeit des jeweiligen Glaubens zu beweisen. Religionen und Götter gab es viele, die Germanen hatten u.A. Donnergott und Blitzgott und Du meinst tatsächlich die wären durch Wissenschaft erfunden worden?
Das kann nicht Dein Ernst sein. Götter waren und sind bis heute nichts weiter als Ersatz für Wissen. Für gläubige Menschen gibt es eigentlich keinen Grund zu forschen, denn für sie ist ja alles im Koran und in der Bibel
erklärt. Die Fragen die die Wissenschaft stellt und wonach sie Antworten sucht, sind ja in Büchern der jeweiligen Religionen längst erklärt. Der Mensch ist aus einem Stück Lehm gemacht, die Frau aus einer Rippe, die ganze Schöpfung mit allem drum und dran in 6 Tagen vom lieben Gott herbei gezaubert, ja was gibt es da noch zu forschen? Wie soll aus solchem Glauben jemals Wissen entstehen? Du kannst doch auch auf fünf zählen, dann überleg doch mal!

Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

12.06.2013 20:45
#40 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

ach Ady...

Zitat
All diese Entdeckungen wurden während einer Zeit gemacht, die in historischen Lehrbüchern gemeinhin als das Dunkle Zeitalter fehlgedeutet wird. Tatsächlich war in der muslimischen Welt die Zeit von etwa 600-1600 n.Chr. eine produktive Ära kreativer Forschung in Wissenschaft, Technologie und Ingenieurwesen und eine Zeit des Zivilisationsfortschritts, der später die westliche Renaissance beschleunigen sollte. Unter den europäischen Gelehrten, die tief greifend von muslimischen Forschern beeinflußt und inspiriert wurden waren Roger Bacon, Leonardo da Vinci, Kepler, Michelangelo, Kopernikus, Andreas Vesalius und Galileo Galilei.



Das hat nichts mit dem Islam selbst zu zu tun und dass die arabische Welt damals gegenüber der Europäischen etwas fortschrittlicher war, hat andersherum gerade mit dem Christentum direkt etwas zu tun.

Denn im neuen Christentum stand der Glaube über der Vernunft. Die Menschen sollten glauben und nicht wissen, oder gar verstehen. Die Kirchenväter verbannten das Wissensgut der Antike aus dem Volke und sperrten es in Klöster ein.

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

29.06.2013 11:28
#41 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat von Helmchen im Beitrag #27
also ich habe die Diskussion mit viel Interesse mitverfolgt
Als erstes muss die die Rechtschreibung von Joshua kritisieren, es tat mir beim lesen in den Augen weh.
Zum Thema habe ich allerdings einige Fragen: Welche Beweise gibt es für die Existenz eines Gottes.


Keinen. Nicht den geringsten. Es gibt nur Scheinargumente aus Wunschdenken erstanden, die von Gläubigen irrtümlich für Beweise gehalten werden.
Wer sich dazu weiter äußern will, soll über den Begriff erst mal nachdenken: Beweis.

Zitat von Wu
Nein. Sie ermutigt sie zum Teil sogar. In Tibet z.B. gibt es in buddh. Klöstern eine Diskussionskultur, wo immer einer die eine, ein anderer die Gegenposition einnehmen muss, und sie müssen versuchen einander mit Argumenten zu schlagen.


Das gab es (und gibts vielleicht noch) bei der KK auch. Das ist sogar in großen Firmen üblich. In den Priesterseminaren dient es dazu, die Jungs fit zu machen für Diskussionen. Lies mal bei Wiki nach:
http://de.wikipedia.org/wiki/Advocatus_Diaboli

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Glaubst du noch oder denkst du schon?

Ahriman Offline



Beiträge: 1.493

29.06.2013 11:34
#42 RE: Christlicher Gott paradox? antworten

Zitat von Geodei
Denn im neuen Christentum stand der Glaube über der Vernunft. Die Menschen sollten glauben und nicht wissen, oder gar verstehen. Die Kirchenväter verbannten das Wissensgut der Antike aus dem Volke und sperrten es in Klöster ein.



Haargenau und exakt macht dies heute der Islam. Der sperrt das Wissen nicht ein, er verbrennt es. Oder sprengt es in die Luft. Das Ergebnis ist klar: Das einzige, was heute noch aus dem arabischen Raum kommt sind Teppiche, Rauschgift und Bomben. Nicht mal den Sprengstoff können sie selber herstellen, den verkaufen ihnen die verhaßten Ungläubigen.
(Achtung, hier ist Ironie und Sarkasmus möglich)

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