Finkelstein und Silberman haben in Ihren Arbeiten klar dargelegt, dass die Thora alles Andere als historisch ist, sondern durch typisch religiöse Legendenbildung entstanden ist. Vor ein paar Jahren haben wir im Zeit-Forum über das Judentum diskutiert. Die sog. Minimalisten meinen sogar, dass die Heiligen Texte erst in der Makkabäerzeit in Alt-Hebräisch niedergeschrieben wurden.
nix neues unter der Sonne,diese Anschläge der atheistischen Wissenschaft lassen auch keinen mit der Wimper zucken,aber solches ist nicht neues schon weit vor der Zeit dieser Wissenschaftler haben sich die Religiösen schon mit solchen Themen beschäftigt.Und was die Bibel betrifft besteht nur für euch die Oberfläche. Aviel
-------------------------------------------------- Gott ist kein Mensch, das er täusche, kein Sohn Adams, das er bereue. Er sollte verheißen und nicht vollbringen, versprechen und nicht halten? 4.Mose 23,19 --------------------------------------------------
Zitat von BerndAviel, Du sollst hier nicht mit der Wimper zucken, sondern zu Finkelstein/Silberman oder zu anderen Thesen meines Links sachlich Stellung nehmen.
__________________________________________________ Wie hat sich Denken entwickelt? Und warum tun wir uns so schwer damit? Ich versuche den Zuschauern zu erklären, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich denken. Für Wissenschaftler z.B. ist Denken eine Methode zur Überprüfung von Vermutungen. Wenn ich vermute “Im Kühlschrank könnte noch Bier sein..” und ich gucke nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft. In der Theologie dagegen werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich nur sage “Im Kühlschrank ist Bier!” bin ich Theologe - wenn ich nachgucke, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachgucke, nix finde und trotzdem behaupte, “es ist Bier drin!”, dann bin ich Esoteriker
Also nehmen wir erst einmal das Buch mit der blendenden Überschrift Keine Posaunen vor Jericho Die archäologische Wahrheit über die Bibel
da habe ich eine Frage zuerst inwiefern hat die Wissenschaft der Archälogie ,was eine Weltliche Wissenschaft zur Erforschung alter Kulturen zur Aufgabe neben anderen hat,etwas mit Religion zu tun. Sowas passiert immer wieder das Menschen die Archäologie benutzten und Einvernehmen wollen um ihre Argumente zu untermauern, Religionen für wahr oder falsch erklären wollen
dies alles ist ein Mißbrauch der Wissenschaft und der Archäologie. Fragen der Religion beschäftigen das Wissensgebiet der Archäologie überhaupt nicht,und sie hat solches Aufgabengebiet nicht.
Zudem bringt es sehr viel Geld Bücher mit schönen Werbeüberschriften zu schreiben.Und je mehr sich das gegen den Glauben oder Jesus Richtet,oder die Toten Meer Rollen schaut was unterm Strich dabei für ein Verdienst raus kommt,es ist Modemasche und dient dem Geld machen. Aviel
-------------------------------------------------- Gott ist kein Mensch, das er täusche, kein Sohn Adams, das er bereue. Er sollte verheißen und nicht vollbringen, versprechen und nicht halten? 4.Mose 23,19 --------------------------------------------------
Ich denke, es geht nicht nur immer ums Geld. Aufklärung ist ungeheuer wichtig für das Zusammenleben in einer religiös fanatisierten Welt.
Gerade gab es eine Doku auf Arte. War wieder sehr interessant, wo Bildungsphilister u.a. von renommierten Unis wie Harvard glatt weg behauptet haben, das AT wäre in der Babylonischen Gefangenschaft entrezensiert worden. Aber immerhin wurde festgestellt, dass JAHWE vor dem Exil noch eine Gattin namens Aschera hatte.
"Sowohl archäologische Funde als auch biblische Belege beweisen eindeutig, dass die meisten Israeliten lange Zeit auch heidnische Götter anbeteten. Darüber hinaus glaubten viele von ihnen, Gott habe eine Frau, die ebenfalls verehrt wurde. Erst nach der Zerstörung Jerusalems entwickelten die Juden im babylonischen Exil die Vorstellung von einem einzigen universellen Gott. Und auch die fünf ersten Bücher der Bibel wurden erst während der Babylonischen Gefangenschaft, also zwischen 597 und 538 vor Christi geschrieben. Die tragische Erfahrung des Verlusts Jerusalems und die des Exils bildeten den fruchtbaren Boden, auf dem sich die beiden jahrtausendealten Grundlagen des Judentums entwickeln konnten, der Monotheismus und die Bibel. Aus diesen Elementen gingen später nicht nur Christentum und Islam, sondern die gesamte moderne Kultur hervor."
Dass sich die Vorstellungen der Israelis im persisch besetzten Babylon zum Monotheismus hin veränderten, wurde mit keinem einzigen Beitrag mit dem zoroastrischen Glauben der Achämeniden in Verbindung gebracht. Die Herren von den Ami-Eliteunis halten es mit der Wahrheit nicht so genau.
Zitat Die tragische Erfahrung des Verlusts Jerusalems und die des Exils bildeten den fruchtbaren Boden, auf dem sich die beiden jahrtausendealten Grundlagen des Judentums entwickeln konnten, der Monotheismus und die Bibel.
Ja, schon lustig - dass sich der Monotheismus (597 vor Christus) durch die Juden entwickelt haben soll , wenn es ihn eben schon bei den Zoroastriern schon (lange) vorher gab.
______________________________________________ "Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen." -Anonym
Ups ..der Link existiert nicht mehr... so was aber auch... Ist sicher eine Verschwörung... dafür sind wir ja bekannt
Aber wie dort zu lesen ist... die Religion war nur eine Erfindung der Priester... Aber das lässt sich ja auf jede Religion ummünzen.
Ich persönlich mache meinen Glauben nicht von der Existenz dieser Menschen abhängig, sondern von der Botschaft der Torah. Ob Menschen wie Mosche, Josua, David usw gelebt haben oder nicht ist nicht entscheidend. Oder ob das volk Israel sich aus unterschiedlichen Völkern zusammengesetzt hat, oder ob der Exodus oder die Landnahme so oder so stattfanden oder ob die Mauern von Jericho eingestürzt sind, vom Schall der Posaunen. Fakt ist dass wir trotzdem ein Volk sind, und trotzdem eine Identität haben. Selbst wenn diese Identität nur bis Esra und dem Babylonische Exil zurück reichen sollte, wie manche Wissenschaftlr behaupten, dann ist diese jüdische Identität immer noch Jahrhunderte älter als die der meisten Völker. Selbst wenn wir das Judentum erst um - 600 v.d. Zeitrechnung beginnen lassen, so ist es immer noch die älteste Monotheistische Religion. Und auf dieser bauen sowohl das Christentum wie auch der Islam in vielen Beziehungen auf. Aber das Judentum ist in dieser Beziehung das Original, nicht die Kopie. Möglich dass das Judentum einige Ideen aus anderen Religionen aufgenommen hat, wie dem Atonkult oder der Zoroastrismus. Aber diese Religionen spielen keine Rolle mehr, während das Judentum noch immer die religiöse Heimat von 15 Millionen Menschen ist.
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Der Philosoph denkt über G"tt nach, der Gläubige denkt über sich selbst nach. Denn der Philosoph weiss dass es ihn selbst gibt, und daher denkt er darüber nach ob es G"tt gibt. Der Gläubige weiß dass es G"tt gibt,und deswegen denkt er darüber nach in welchem Verhältnis er zu G"tt steht und wie er G"ttes Willen erfüllen kann.
----------------------------------------------- Der Trend geht ganz eindeutig zur Zweitsignatur :-)
Zitat Selbst wenn wir das Judentum erst um - 600 v.d. Zeitrechnung beginnen lassen, so ist es immer noch die älteste Monotheistische Religion.
Nö - der Zoroastrismus ist älter - und es gibt auch heute noch Vertreter dieser Glaubensgemeinschaft, wenn sie auch nicht sehr zahlreich sind. (insgesamt 100 - 150.000 oder so).
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der Zoroastrismus kam erst gegen -600 auf. Jeder der ihn in eine frühere Zeit vorverlegen will, soll da erst mal Beweise zeigen. Und der heutige Zororastrismus ist lediglich eine Variante, die mit dem alten glauben in etwa so viel zu tun hat wie Jesus mit der heutigen katholischen Kirche.
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Der Philosoph denkt über G"tt nach, der Gläubige denkt über sich selbst nach. Denn der Philosoph weiss dass es ihn selbst gibt, und daher denkt er darüber nach ob es G"tt gibt. Der Gläubige weiß dass es G"tt gibt,und deswegen denkt er darüber nach in welchem Verhältnis er zu G"tt steht und wie er G"ttes Willen erfüllen kann.
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Zitat der Zoroastrismus kam erst gegen -600 auf. Jeder der ihn in eine frühere Zeit vorverlegen will, soll da erst mal Beweise zeigen.
Selbst wenn, dann könnte er, wenn das Judentum ebenfalls erst um -600 entstanden ist, noch immer älter sein - wenn auch vielleicht um Tage... (Wer hat da wen beeinflusst, wäre dann die Frage?)
Zitat Und der heutige Zororastrismus ist lediglich eine Variante, die mit dem alten glauben in etwa so viel zu tun hat wie Jesus mit der heutigen katholischen Kirche.
Wer sagt, dass das sich beim Judentum anders verhält?
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Unter Kyros ist der Zorosastrismus Staatskult und die Juden haben Kyros immer sehr verehrt. Er hat sie wieder nach Hause geschickt; nur standen sie dann unter persischer Herrschaft und ich hätte doch gerne einmal gesehen, wie es in dem neuen Tempel des Zorobabel und Jeshua in Jerusalem ausgesehen hat.
Das Judentum hat sich natürlich auch verändert, aber der Zoroastrismus spielt gar keine Rolle mehr. Es gibt Weltweit ja nur ca 120.000 wenn man alle Sekten zusammen zählt. Und diese Sekten sind stark zerstritten.
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Wer wissen möchte, was der Administrator zu dem Thema sonst noch so alles verzapft hat, der schaue bitte in das E-Book "Die Ewigkeit gibt's ohne Gott!"