Zitat Damit tröstet ihr euch wohl auch noch in hundert und mehr Jahren.
Das hat nun überhaupt nichts mit meinem persönlichen Glauben zu tun. Ich verstehe nur nicht, warum der G'ttesglaube(ganz egal wie dieser sich nun gestaltet) abgekanzelt wird, da sich eine g'ttliche Existenz scheinbar nicht beweisen lässt, während eine naturwissenschaftliche Hypothese ernsthaft zur Diskussion gestellt wird, obwohl es für diese im Prinzip auch nur philosophische Ausgangspunkte gibt - nämlich im Bereich der Erkenntnisphilosophie. Gysi beschreibt das ganz schön mit unserer begrenzten Wahrnehmung. Nur lässt sich exakt das gleiche Prinzip nun mal auf die g'ttliche Existenz übertragen - für den Moment außerhalb unserer Wahrnehmung. Das muss man doch nicht krampfhaft leugnen. Der Unterschied liegt vielleicht in der Art der Beweisführung: Die Naturwissenschaft fordert Gesetzmäßgkeiten, während der Gläubige womöglich eher auf den Empirismus und seine sinnliche Wahrnehmung setzt. Aber auch das kann man so nicht allgemeingültig stehen lassen.
"Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller seiner Überlegungen.“
Zitat Dann erklär mir bitte, worin der Unterschied zwischen der Annahme eines Paralleluniversums und der Existenz G'ttes(als Schöpfer des Universums) liegt.
Nichts - solange dein Gott nur ein anonymes Teilchen ist, und kein über den Naturgesetzen stehender, allwissender, allmächtiger Herrscher. Dann ist es logischer Schrott - dafür brauchts dann noch nichtmal irgendwelche Belege - das scheitert schon vorher.
Das hat nun überhaupt keinen Wert! Wieso muss Existenz etwas voraussetzen? Wenn Gott existiert, dann muss auch dieser in dem Falle zwingend eine Voraussetzung haben!
Das ist keine Eigenschaft. Auf welche Weise kann man einen solche Hypothese Beweisen? Wie Widerlegen?
Zitat von PamukDann erklär mir bitte, worin der Unterschied zwischen der Annahme eines Paralleluniversums und der Existenz G'ttes(als Schöpfer des Universums) liegt.
Paralleluniversen mögen sich als Mathematische Lösungen oder durch Beobachtungen ergeben. Solange der Begriff "Gott" keine Nachweisebare Form hat, kann man darüber auch keine Aussagen machen.
Zitat von LukrezMacht ein allmächtiger Gott überhaupt einen Sinn? Ist er allmächtig, so muss er zwingend auch allwissend sein, da dieses zu seiner Allmacht ja vorausgesetzt sein muss. Welchen Sinn macht aber solch ein Wesen überhaupt? Es ist dann eben alles so wie es eben ist! Ein Gottesprogramm wird stur abgespult und sonst nichts. Das ist eigentlich purer Naturalismus! Ein solcher Gott macht einfach keinerlei Sinn! Wozu dann noch Religion, wenn eh alles von Gott vollkommen festgelegt wurde? (Ist es das nicht, dann ist Gott weder allwissend, noch allmächtig!) Gott bestimmt dann eben auch die Farbe meiner Schnürsenkel und ob es nun Religion gibt oder eben nicht... Ein allmächtiger Gott lässt eben logischerweise keinerlei Freiheit zu und macht keinen Sinn. Ein nicht allmächtiger Gott macht allerdings auch keinen Sinn.
Der soll ja auch keinen Sinn machen,der soll Sinn geben.
__________________________________________________ Wie hat sich Denken entwickelt? Und warum tun wir uns so schwer damit? Ich versuche den Zuschauern zu erklären, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich denken. Für Wissenschaftler z.B. ist Denken eine Methode zur Überprüfung von Vermutungen. Wenn ich vermute “Im Kühlschrank könnte noch Bier sein..” und ich gucke nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft. In der Theologie dagegen werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich nur sage “Im Kühlschrank ist Bier!” bin ich Theologe - wenn ich nachgucke, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachgucke, nix finde und trotzdem behaupte, “es ist Bier drin!”, dann bin ich Esoteriker
Zitat Der (Gott) soll ja auch keinen Sinn machen,der soll Sinn geben.
Feuerbach begründet Religion/Gott so: Die Theologie ist Anthropologie, d.h. der Gott des Menschen ist nichts anderes als das vergötterte Wesen des Menschen, also eine Projektion. Denn die Religionen sind so verschieden, wie die Menschen verschieden sind. Diese Lehre hat Feuerbach zuerst in seiner Schrift 'Das Wesen des Christentums' entwickelt. Später aber hat er eingesehen, dass in seiner Lehre die Natur unberücksichtigt blieb. Im 'Wesen der Religion' zeigt er, dass der physische Gott das vergötterte, personifizierte Wesen der Natur ist. Seine Lehre kann also auf folgende Kurzformel gebracht werden: die Theologie ist Anthropologie und Physiologie. Seine Lehre fasst sich daher in die zwei Worte Natur und Mensch zusammen. Die Natur ist die Ursache und der Grund des Menschen. Feuerbach geht davon aus, dass der Mensch sein Leben für das höchste Gut hält. Der Mensch will zwar selig, unabhängig und allmächtig sein, hat aber genügend Gelegenheiten festzustellen, dass er es nicht ist. Die tägliche Erfahrung der Bedürftigkeit nach Licht, Luft, und Nahrung festigen im Menschen das Gefühl elementarer Abhängigkeit. Das Abhängigkeitsgefühl ist nur eine andere Bezeichnung für das Endlichkeitsgefühl. Wenn der Mensch ewig lebte, so gäbe es auch keine Religion. Quelle: http://ema.bonn.de/reliweb/2.Feuerbach/
__________________________________________________ Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein. (Lukrez)
Zitat von LukrezMacht ein allmächtiger Gott überhaupt einen Sinn? Ist er allmächtig, so muss er zwingend auch allwissend sein, da dieses zu seiner Allmacht ja vorausgesetzt sein muss. Welchen Sinn macht aber solch ein Wesen überhaupt? Es ist dann eben alles so wie es eben ist! Ein Gottesprogramm wird stur abgespult und sonst nichts. Das ist eigentlich purer Naturalismus! Ein solcher Gott macht einfach keinerlei Sinn!
Ein allmächtiger Gott lässt eben logischerweise keinerlei Freiheit zu und macht keinen Sinn.
Ein Gott ohne Definition hat keinerlei Wert! (Wäre ja purer Naturalismus.) Was soll denn dieser Gott nun bitteschön sein? Ein "Wesen" ist einfach zu billig - ist er allmächtig? Was ist oder wozu taugt dieser Gott?
Wieso muss Existenz etwas voraussetzen? Wenn Gott existiert, dann muss auch dieser in dem Falle zwingend eine Voraussetzung haben!
Wenn ihr nicht bereit seid, was wir über Gott geschrieben haben zu folgen und darauf einzugehen, anstatt immer wieder dasselbe zu wiederholen, hat das Gespräch wenig Sinn. Fragt euch mal lieber, wann es wirklich angebracht ist, solche Diskussionen über Gott zu führen, die in letzter Zeit nur noch mit Maulkorb geführt werden können.
Wenn du einen Beweis über die Existenz Gottes möchtest, solltest du dich "gründlich" mit den Offenbarern Gottes auseinander setzen. Nur durch Ihr Wirken und Ihr Tun könnt ihr beurteilen, ob wir normale Menschen sind oder verrückt. Nur wer sich hinsetzt, wirklich nach der Wahrheit forschen will und von seinen vorgefassten Meinungen losgelöst ist, kann objektiv fündig werden.
**************************** السلام على من اتبع الهدى Friede sei mit euch
Zitat Wenn ihr nicht bereit seid, was wir über Gott geschrieben haben zu folgen und darauf einzugehen, anstatt immer wieder dasselbe zu wiederholen, hat das Gespräch wenig Sinn. Fragt euch mal lieber, wann es wirklich angebracht ist, solche Diskussionen über Gott zu führen, die in letzter Zeit nur noch mit Maulkorb geführt werden können.
Wieso mit dem Maulkorb?
Wir sagen doch nach wie vor klar und deutlich, Allarsch, der Nichtexistente, ist ein die Erfindung eines kranken Hirns und Mohammel war ein pädophiler, epileptischer Analphabet im Größenwahn.
-------------------------------------------------- Am Ende wird sich herausstellen, dass jedes Detail unseres Universums Regeln folgt, die durch ein einfaches Programm repräsentiert werden können, und dass alles was wir sehen, letztlich durch das Laufen dieses Programms hervortritt. Stephen Wolfram --------------------------------------------------
Zitat von BSWieso mit dem Maulkorb? Wir sagen doch nach wie vor klar und deutlich, Allarsch, der Nichtexistente, ist ein die Erfindung eines kranken Hirns und Mohammel war ein pädophiler, epileptischer Analphabet im Größenwahn.
"Allah, der Nichtextistente mit seinem Gesandten von zweifelhafter ethischer Qualität" - könnte man vielleicht auch so sagen. Ich glaube auch nicht, dass es die etwas rustikalere Rhetorik unseres Bruders Spaghettus ist, die dich nicht mehr über die Beweisführung einer Gottesexistenz mitdiskutieren lassen mag, Nuralhuda. Es ist so, dass du diese Beweise nicht hast. Auch wenn der Gesandte dies eben behauptet. Aber seine Beweisführung im Koran ist eben mehr als schwach... Das Argument muss du dir schon gefallen lassen, und darauf hätte ich gerne eine überzeugende Antwort. Gut zu Gesicht stünde euch Koran-Gläubigen auch, einmal die Gottzeilen dieses heiligen Buches als vieleicht nicht ganz zufriedenstellend zu RELATIVIEREN. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass z.B. wissenschaftlich geschulte Muslime den Koran bei weitem nicht so hochjubeln, wie es die Koranschüler ohne wissenschaftliche Ausbildung tun.
_____________________________________________ Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)
Zitat Macht ein allmächtiger Gott überhaupt einen Sinn? Ist er allmächtig, so muss er zwingend auch allwissend sein, da dieses zu seiner Allmacht ja vorausgesetzt sein muss. Welchen Sinn macht aber solch ein Wesen überhaupt? Es ist dann eben alles so wie es eben ist!
Genauso sieht es aus. Der christliche/jüdische Gott aus der Bibel kann garnicht existieren, weil er ein Widerspruch in sich ist! Genauso wenig kann er allliebend sein und gleichzeitig frei und allmächtig. Vor allem aber kann er nach 1.Johannes nicht "Liebe" sein. Wäre er Liebe würde sein ganzes Wesen mit dieser Liebe durchdrungen sein. Liest man aber die ersten 5 Bücher Mose, dann findet man da keinen "liebenden" Gott, denn Liebe rechtfertigt nicht andere über die Klinge springen zu lassen. Wobei auch hier Liebe genau definiert sein müsste...
------------------------------------------------- Glücklich, wer mit den Verhältnissen zu brechen versteht, ehe sie ihn gebrochen haben. Franz Liszt
Zitat Macht ein allmächtiger Gott überhaupt einen Sinn? Ist er allmächtig, so muss er zwingend auch allwissend sein, da dieses zu seiner Allmacht ja vorausgesetzt sein muss.
Was, wenn Gott weder allwissend noch allmächtig ist, sondern entwicklungsfähig? Und dieses Universum die Folge einer Entwicklung?
Wenn 50 Millionen Menschen etwas Dummes sagen, bleibt es trotzdem eine Dummheit.- Anatole France, französischer Schriftsteller
Zitat Wobei auch hier Liebe genau definiert sein müsste...
Genau das ist das Problem! Aber nicht nur Liebe muss definiert werden, sondern auch Allmacht und Allwissenheit.
Können wir Allmacht durchschauen und können wir uns vorstellen wie es ist alles zu wissen? Ist das so gemeint wie wir es uns vorstellen? Und ist Liebe nicht auch manchmal unangenehm? Die Menschen die wir Menschen als erwachsen bezeichnen, die gehen davon aus das sie nicht mehr erzogen werden müssten. Oder sogar können. Gott sieht das vielleicht anders?
Zitat Ich verstehe nur nicht, warum der G'ttesglaube(ganz egal wie dieser sich nun gestaltet) abgekanzelt wird, da sich eine g'ttliche Existenz scheinbar nicht beweisen lässt, während eine naturwissenschaftliche Hypothese ernsthaft zur Diskussion gestellt wird, obwohl es für diese im Prinzip auch nur philosophische Ausgangspunkte gibt - nämlich im Bereich der Erkenntnisphilosophie.
Geht mir genauso.
Zitat Die Naturwissenschaft fordert Gesetzmäßgkeiten, während der Gläubige womöglich eher auf den Empirismus und seine sinnliche Wahrnehmung setzt.
Weil die Naturwissenschaft sich im Gegensatz zur Religion nicht mit den Befindlichkeiten der Menschen befasst. Letztere setzt den Menschen in den Mittelpunkt, während Naturwissenschaft nur dafür da ist, "natürliche" Vorgänge zu erklären.
------------------------------------------------ Signum Ich habe kein Problem mit gepflegter Bambule, solange das Machtverhältnis gleich bleibt.
Wer wissen möchte, was der Administrator zu dem Thema sonst noch so alles verzapft hat, der schaue bitte in das E-Book "Die Ewigkeit gibt's ohne Gott!"