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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 289 Antworten
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 Grenzwissenschaften, Grenzerfahrungen
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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

04.06.2010 11:46
#151 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Wie gesagt, ich sehe mich da an nichts gebunden. Das ist für mich nur ein Lippenbekenntnis gewesen, wenn man so will.

Ich werde meine Patenkinder auch in religiösen Dingen helfen, da kannst du dir sicher sein. Ich werde ihnen beibringen, das das Unsinn ist und das Religion den Geist der Meschen verblendet.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2010 12:37
#152 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat von Floppy
Wer ist Gabriele Kuby?



Kannst du nachgoogeln...das ist die Frau die Harry Potter verbieten wollte


Zitat von Floppy
Ansonsten hat mich kein Mann jemals verlassen, sondern hat sich nicht auf mich eingelassen.
Zumindest nicht so, wie ich mir das gerne vorgestellt hätte. Ich bin drüber hinweg.



Warum hätte er das tuen sollen?? Gehörst du auch zu den Menschen,die die Verantwortung für ihr persönliches Glück in die Hände des Partners legen?? Es gibt keinen Grund einen Menschen zu verurteilen,weil er die Erwartungen nicht erfüllt.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

04.06.2010 13:40
#153 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat
das ist die Frau die Harry Potter verbieten wollte



LOL das wusste ich noch garnet. Kenne die Frau aus diversen Gesprächsrunden im TV. Aber es ist mir schleierhaft, wie so eine immer wieder eingeladen wird.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

04.06.2010 19:14
#154 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat von
Aber es ist mir schleierhaft, wie so eine immer wieder eingeladen wird.



Weil sie "extrem" ist.

Floppy Offline



Beiträge: 72

07.06.2010 09:09
#155 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Das bei mir ist schon so lange her und nicht der Rede wert.

Nur ich hatte mich mit allen Konsequenzen in ihn verliebt und es hätte sehr gut gepaßt. Nur er hat merkwürdigerweise überhaupt nicht sehr nett benommen. Ich wollte mit ihm ausgehen oder eben etwas unternehmen, wollte ihn zu mir einladen... Aber außer seinem kategorischen "Nein" ist nichts von ihm gekommen.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

07.06.2010 09:45
#156 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Tja die Liebe geht grausame Wege.... wenn sie nicht erwiedert wird. Ist natürlich für keinen schön weder Atheist noch Gläubiger.

Aber in allen schwierigen Situationen ist mir mein Unglaube ein weicheres Ruhekissen und besserer Trost als jeder Gottglaube.

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Floppy Offline



Beiträge: 72

07.06.2010 11:38
#157 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Das Blöde daran ist nur: so etwas passiert einem nur einmal im Leben - dachte ich damals zumindest.

Ich hatte wenig Chancen bei ihm. Er sprach auch von so was wie Schicksal, mehr nicht.
Mir war als ob wir schon mal - in einem anderen Leben sehr glücklich zusammen verheiratet waren.
Er sah das aber gar nicht. Ich sah ihn und es war sofort Liebe auf den ersten Blick.

Ich mußte einfach nur weinen. Vielleicht, weil ich das Aus für uns beide schon vor Augen hatte.

Er hat für sich richtig reagiert und im Nachhinein muß ich das auch als richtig für mich deuten.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

07.06.2010 12:19
#158 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Nätürlich hat er das Richtige gemacht. Man kann ja schlecht gegen seine Gefühle leben und lieben. Aber das ist ja nach wie vor kein Grund oder gar ein Beweis von Gott oder Gottglaube.

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Floppy Offline



Beiträge: 72

08.06.2010 09:58
#159 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Suchst Du nach Beweisen für Gott, lieber Alinardus?

Das ist so ein typischer Satz eines Atheisten:
"Wo ist/war Gott in dieser Situation?"

Ich frage mich immer: Warum gerade dieser Satz?

Wenn man nicht glaubt, warum läßt man dann Gott nicht in Ruhe.

Oder diese Frage: "Warum?"

Irgendwie ist da doch etwas nicht abgeschlossen.

Diese Frage nach dem "Warum?" hätte sich Judas auch stellen können.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

08.06.2010 10:20
#160 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Ich glaube du missverstehst das. Ich habe längst abgeschlossen.

Die Frage: Wo war euer Gott dann und dann, Ist ja an euch gerichtet. Um euch begreiflich zu machen, wie dumm und widernatürlich es ist am Angesicht solchen Leides an einen GÜTIGEN Gott zu glauben. Die Existenz Gottes ist hier noch nicht mal der Punkt. Denn das ist eine viel schwierigere Angelegenheit, über die man erst diskutieren sollte, wenn man sich von der Wahnvorstellung eines gütigen Gottes befreit hat.

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Floppy Offline



Beiträge: 72

08.06.2010 11:00
#161 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Dann ist der ganze Blödsinn nur die Folge dessen, dass einige Christen an einen gütigen Gott glauben?
Deswegen terrorisiert man die ganze Welt?

Wie ein kleines Baby, das sein Fläschchen nicht rechtzeitig bekommt?

Wenn ich dieser gütige Gott wäre, würde ich mir im Glauben erwachsene Christen wünschen.

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

08.06.2010 11:33
#162 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Floppy schrieb:

Dann ist der ganze Blödsinn nur die Folge dessen, dass einige Christen an einen gütigen Gott glauben?

Was meinst Du mit "der ganze Blödsinn" eigentlich? Atheismus? Wenn "Ja", so lautet die Antwort, wie folgt:

1. Man müsste aufzeigen, was daran unsinnig sei, statt es einfach als "Blödsinn" abzutun.

2. Nein, die Ablehnung eines Glaubens oder Gottes erfolgt nicht nur über die Theodizee-Problematik. Es gibt div. Gründe und Argumente.

Floppy schrieb:

Deswegen terrorisiert man die ganze Welt?

Was meinst Du mit "terrorisiert man die ganze Welt?" Ich bitte davon abzusehen in Zukunft Atheisten pauschal zu kriminalisieren. Zudem frage ich mich, was Du dir durch solche Parolen erhoffst. Sicherlich keinen sachlichen Disput.(Mir ist klar, dass hier einige Atheisten sich genauso im Ton vergreifen, aber dann sollte man sie als Betroffener eventuell darauf aufmerksam machen und um eine sachliche Argumentation bitten.)

Floppy schrieb:
Wie ein kleines Baby, das sein Fläschchen nicht rechtzeitig bekommt?
Wenn ich dieser gütige Gott wäre, würde ich mir im Glauben erwachsene Christen wünschen.


Du sprichst hier vornehmlich mit erwachsenen Menschen. Du kannst dazu beitragen, dass sich diese Diskussion nicht auf Sandkastenniveau abspielt. Momentan wirfst Du m.E. jedoch nur mit Sand und verhälst Dich wie ein trotziges Kind, dessen Spielzeug keine Akzeptanz bei den Spielkameraden findet. Ich bitte Dich Deine Vorgehensweise nochmal zu überdenken und ggf. davon abzusehen in Zukunft so mit anderen zu interagieren, wenn Du dir ernsthafte, sachliche Diskussionen mit Andersdenkenden erhoffst.

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...Prüfet alles, das Gute behaltet... (1 Thess 5,19-21)

"It is a capital mistake to theorize before one has data. Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts." S. Holmes

Floppy Offline



Beiträge: 72

09.06.2010 09:38
#163 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Ich meinte damit nicht die Atheisten, sondern Leute, die Probleme mit einem gütigen Gott haben.

Gehen wir von einem Normalfall aus:

Ich grüße als Erster (Gott hat sich in heiligen Schriften als erster geoffenbart) und das wird erwidert.

Dann gibt es eben diverse Gründe, warum er dann abgelehnt wird.

Ich dachte hier an den Holocaust, also Ermordung von Millionen von Juden in Konzentrationslagern.

Schon allein die Behauptung "Die Juden wären ein auserwähltes Volk" stößt aufgrund der drauffolgenden Nichtakzeptanz auf Ablehnung.

Dass daran wahnhafte Vorstellungen zugrunde liegen, sehe ich nicht, außer dass hier der erste Schritt getan worden ist, um die Normalität zu verlassen.

Wir können nicht so tun, als ob nichts aufgrund von solcher Schlußfolgerungen, die Alinardus aufgezeigt hat, bereits Verheerendes passiert ist.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

09.06.2010 12:23
#164 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat
Ich grüße als Erster (Gott hat sich in heiligen Schriften als erster geoffenbart) und das wird erwidert.



Allein das ist Unfug. Es gibt keine heiligen Schriften und Gott hat sich auch keinem Offenbart.Nur weildas irgendwo steht, und du das glaubst, muss das noch lange nicht stimmen. Man kann es nicht belegen. Man kann es nicht widerlegen. Aber wo kommen wir den da hin, wenn wir an alles glauben, was sich nicht widerlegen lässt.

Ich glaube ja auch nicht an bunte Feen, nur weil ich dessen Existenz nicht widerlegen kann.

Und im Bezug auf deinen angeblich gütigen Gott verstehe ich nicht was du meinst...Du gestehst doch ein das Gott (sofern man an ihn glaubt) auch schlechte Dinge geschehen lässt. Wie kann er dann gütig sein. Das ist ganz einfache Logik.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

09.06.2010 12:41
#165 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

ich fasse es mal so auf...(und hoffe nicht allzu Off-Topic zu sein, in diesem Thread)

These von Alinardus

Es ist auf Grund des erlebten Leides in dieser Welt dumm und widernatürlich an einen gütigen Gott zu glauben.

(1)Es existiert Leid auf der Welt
(2)Ein schmerzlinderndes, bzw. schmerzbeendendes Einwirken eines Gottes ist objektiv nicht beobachtbar
(3)Eine zufriedenstellende, nachvollziehbare Antwort, warum ein gütiger Gott seine Schöpfung leiden lässt,gibt es momentan nicht.
(4)Es gibt rationale, bzw. naturalistische Erklärungen für das Leid
(5)Der Mensch ist in der Lage Leid zu mindern, bzw. z.T. zu verhindern

(S1)Die Annahme, ein gütiger Gott greift in das Weltgeschehen ein, ist irrational.
(S2)Der Mensch ist allein dafür verantwortlich Leid möglichst zu lindern, bzw. zu mindern.

(Ich nehme zumindest an, dass Alinardus solche Aspekte in etwa mitberücksichtigte und hoffe seiner „These“ damit wenigstens etwas gerecht zu werden, schließlich möchte ich nicht für ihn sprechen, lediglich die These aufgreifen. I hope you don't mind Alinardus)

These Floppy

Nicht an einen gütigen Gott zu glauben führt zu Leid

(1)Es existiert ein gütiger Gott
(2)Dieser Gott hat sich gegenüber Menschen offenbart.
(3)Menschen lehnen aus div. Gründen diesen Gott ab
(4)Die Ablehnung führt zu Leid
(S)Der Glaube an einen gütigen Gott verhindert, bzw. lindert Leid


Problem 1:

Die Existenz eines gütigen Gottes von vornherein anzunehmen (an Hand schriftlicher Überlieferungen), löst nicht das Problem der Theodizee und deutet zudem auf einen Zirkelschluss in der Argumentation hin. Zudem verfügt der biblische Gott div. Attribute, nicht nur die der Güte. Manche dieser Eigenschaften sind nicht vereinbar, z.B. gleichzeitig barmherzig und gerecht zu sein.


Problem 2:

Die Annahme, dass eine Ablehnung dieses Gottes zu Leid führt, ist mannigfaltig interpretierbar.

a.)Gemäß div. Schriften löst dieser gütige Gott Leid aus, um menschliches Verhalten zu korrigieren, bzw. Menschen zu bestrafen. Ein Sonderfall wäre hier das Buch Hiob, welches die Frage der Theodizee konkreter aufgreift, jedoch auch unbeantwortet lässt (Hiob begnügt sich am Ende damit, dass das Leid ein Mysterium Gottes ist). Selbst wenn die Menschen ihr Verhalten korrigieren und sich nach diesen Gott richten, ist das Leid nicht beendet. Spätere Schriften, wie die Offenbarung des Johannes, zeigen auf, dass die rechtschaffenen im Glauben auf Grund ihres Glaubens leiden werden, bis Gott dem irgendwann endgültig ein Ende setzen wird.

b.) Wenn hier angedeutet werden soll, dass es ohne Gott keine moralische Führung gibt und daraus Leid resultiert, so landen wir „automatisch“ bei Euthyphrons Dilemma.

c.) Nichtchristen sind mitnichten unmoralischer als Christen.

Auch hier ist m.E. keine gültige, akzeptable Antwort auf die Theodizee-Problematik ersichtlich.


Problem 3:

Zwar mag der Glaube an einen gütigen Gott das erlebte Leid einer Person mindern. Daraus lässt sich aber nicht erschließen, dass besagter Gott existiert oder dieser tatsächlich gütig ist. Auch diese erlebte Leidminderung beantwortet nicht die Theodizee-Problematik.

Problem 4:

Diverse Gläubige, die sehr wohl davon ausgehen ihr Gott sei gütig, haben in der Vergangenheit bis hin zur Moderne gezeigt, dass sie allzu gewillt sind Leid zu verursachen, wegen ihres Glaubens. Diesbezüglich finde ich auch Dein Beispiel des Holocaust durchaus unglücklich gewählt, schließlich gibt es durchaus Faktoren, die für eine religiöse, gar christliche Legitimierung der "Gott mit uns" Handelnden sprechen könnten, bei der Verfolgung der Juden.


Meine momentane, sicherlich grobe, Schlussfolgerung:

Es ist irrational, gar kontraproduktiv an einen gütigen Gott zu glauben. Es führt u.a. dazu Leid als gottgewollt hinzunehmen, sei es als Maßnahme der Korrektur, Bestrafung oder Prüfung (als ob ein allwissendes Wesen es nötig hätte Lebewesen zu quälen, um ihre Gedanken, Handlungen, Glaubensfestigkeit und Absichten zu prüfen).
Ferner bestärkt es nur ein bereits bestehendes, geschlossenes Denksystem (Ich leide, weil ich an Gott zweifle, folglich muss ich meinen Zweifel verdrängen - trotz aller rationaler Erwägungen/Bedenken. Ich muss mich dementsprechend auch besser gegen jedwede Kritik immunisieren und Gottes (nicht-)Handeln als Mysterium auffassen, etc.) Es fördert Vorurteile (Ungläubige denken und handeln unmoralisch, deswegen müssen wir leiden.) bis hin zu der Annahme, dass der gütige Gott auf die Seite seiner Anhänger steht und man Ungläubige Leid zufügen darf, die diesen gütigen Gott bewusst ablehnen, ergo von Natur aus bösartig sind.

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

09.06.2010 15:58
#166 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat
These von Alinardus



Ich glaube das hast du besser zusammengefasst, als ich dazu in der Lage gewesen währe!

Was ich noch hinzufügen würde ist folgendes. Damit Gott überhaupt das Recht hat den Menschen wegen Fehlverhalten zu bestrafen, müsste diese Spezies Mensch überhaupt erst mal zweifelsfrei von Gott gesagt bekommen, was richtig und was falsch ist.

Die zweifelhaften "heiligen Schriften" sind dazu sicherlich nicht geeignet. Die werden mal so, mal so ausgelegt. Ich kann ein Kind ja auch nicht einfach bestrafen, wenn ich ihm nicht vorher genau sage, was es darf und was nicht. Und die ganzen Gesetzt oder Moralbegriffe gegen Gott sind ja wie Gott selbst nur eine Annahme.

Selbst im Glauben an Gott ist das eine Anmassung: Der kleine Mensch nimmt sich doch tatsächlich raus zu entscheiden, was Gottes Wille ist und was nicht.schon lustig oder

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.06.2010 23:54
#167 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat von Floppy
Das Blöde daran ist nur: so etwas passiert einem nur einmal im Leben - dachte ich damals zumindest.
Ich hatte wenig Chancen bei ihm. Er sprach auch von so was wie Schicksal, mehr nicht.
Mir war als ob wir schon mal - in einem anderen Leben sehr glücklich zusammen verheiratet waren.
Er sah das aber gar nicht. Ich sah ihn und es war sofort Liebe auf den ersten Blick.
Ich mußte einfach nur weinen. Vielleicht, weil ich das Aus für uns beide schon vor Augen hatte.
Er hat für sich richtig reagiert und im Nachhinein muß ich das auch als richtig für mich deuten.



Diese einseitige "Liebesgeschichte" hört sich außerordenentlich naiv an,und passt von daher wunderbar in das Bild das ich von dir habe.

Floppy Offline



Beiträge: 72

11.06.2010 10:00
#168 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Nun diese "Liebesgeschichte", die keine war, könnte auf den ersten Blick tatsächlich so etwas wie Naivität bei mir vermuten und wurde vielleicht auch so sogar im meinem unmittelbaren Umfeld gedeutet. Nur das ist die halbe Wahrheit. Die Geschichte ist viel komplizierter.
Diese "naive" Begegnung reichte aus, mein ganzes bisheriges Leben auf den Kopf zu stellen und Leid zuzulassen. Es gibt da sicher genug parallele Geschichten in der Weltliteratur wie z.B. "Die Leiden des jungen Werthers"...
Damals mußte ich durch dieses Tal hindurch und nichts hätte mich aufmuntern können.

Das Leid kann durchaus auch positive Seiten haben - das möchte ich hier noch betonen.
Ganz ohne Leiden kommt kein Leben aus, vielleicht auch keine Liebe.

Heute bin ich dem lieben Gott dankbar, dass wir kein Paar geworden sind.
Wenn man das eigene Leben in Stufen einteilen würde, so war diese "naive" Begegnung nur eine Zwischenstufe
auf dem Weg zu etwas Höheren.

Damit würde ich liebend gerne diese Episode aus meinem Leben als beendet und abgehackt betrachten.

Nicht dass jemand noch auf den Gedanken kommt, dass ich auf solche ablehnenden Typen stehe, natürlich ist das Gegenteil der Fall.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

11.06.2010 10:09
#169 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat
Heute bin ich dem lieben Gott dankbar, dass wir kein Paar geworden sind



Man man man, mal ehrlich ... der typ wollte dich nicht, was hat Gott damit zu schaffen. Du muss Gott nicht dankbar sein.

Zitat
Das Leid kann durchaus auch positive Seiten haben - das möchte ich hier noch betonen.



Der Mesch ist die Summe seiner Erfahrungen. Gute wie schlechte. Auch da sehe ich nicht mal die Notwendigkeit der Frage nach Gott.

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89 ( gelöscht )
Beiträge:

11.06.2010 10:25
#170 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat von Floppy
Wenn man das eigene Leben in Stufen einteilen würde, so war diese "naive" Begegnung nur eine Zwischenstufe auf dem Weg zu etwas Höheren.


Nicht umsonst heißt dieses Forum..."Grenzerfahrungen"

Floppy Offline



Beiträge: 72

11.06.2010 11:16
#171 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Lieber Alinardus,

auch wenn Du Dich daran stößt, dass ich immer wieder Gott ins Spiel bringe, möchte ich es bei meinem Sprachgebrauch belassen.

Wenn es Übungen in Liebe gäbe, dann würde ich das so einstufen. Auch hier kann sich Gott steigern, zumindest möchte ich mich
an dieser Stelle nicht bei IHM beschweren.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

11.06.2010 11:19
#172 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

das kannst du halten wie ein Dachdecker. Mich werden solche Sätze immer stören.

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

11.06.2010 19:25
#173 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Zitat von Floppy
Lieber Alinardus,
auch wenn Du Dich daran stößt, dass ich immer wieder Gott ins Spiel bringe, möchte ich es bei meinem Sprachgebrauch belassen.
Wenn es Übungen in Liebe gäbe, dann würde ich das so einstufen. Auch hier kann sich Gott steigern, zumindest möchte ich mich
an dieser Stelle nicht bei IHM beschweren.



Heilige Einfalt

Floppy Offline



Beiträge: 72

16.06.2010 09:26
#174 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

Kein Leben verläuft nur positiv. Wir machen eben auch negative Erfahrungen in unserem Leben. Ich würde die Hölle, die ich durchgemacht habe, keinem anderen Menschen wünschen. Licht und Schatten wechseln sich ab.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

16.06.2010 09:38
#175 RE: An alle Gläubigen: Warum glaubt ihr? Antworten

C'est la vie Floppy.

Nach wie vor keine Begründung zu der Annahme, der Existenz eines allmächtigen Gottes, würde ich sagen.

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