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Dieses Thema hat 604 Antworten
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 Christentum
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Maik ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 22:16
#151 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Und was soll mir Sicherheit bringen..wovor?



Enttäuschung.

Zitat
Im Leben ist nix sicher,auch wenn wir uns das wünschen.



Schon als Jugendlicher haben die meisten von uns gelernt einen auf cool zu machen.

Zitat
Och nö...nicht schon wieder diese Schlagworte...Spassgesellschaft,Hedonismus,Nihilismus....wie langweiliiiiig!!. Macht es die Dinge einfacher,wenn man Atheisten in eine solche Schublade steckt?!!



Das sind meine Erfahrungen und keine Schlagworte. Ich schreibe was ich denke. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Von der Spassgesellschaft sind wir gedanklich auch ganz flott beim Sozialdarwinismus. Und da hört dann der Spass auf. Im Leben ist nichts sicher, sagst du? Dann machen wir es doch sicher!

a) Es gibt Gott.

- Dann haben die Gläubigen gut lachen.
- Dann haben alle Ungläubigen gut lachen, wenn sie reinen Gewissens sind.

b) Es gibt keinen Gott.

- Dann ist die Welt auf hoffnungslosen Idealismus angewiesen. Wie realistisch das ist, das sieht man ja.
- Früher oder später würde das eine soziologische Rückentwicklung bedeuten,denn die Götter kamen erst mit
der charakterlichen Entwicklung der Menschheit.
- Der moralische Druck der evtl. aus a resultiert würde wegfallen.


c) Es gibt vielleicht einen Gott.

- Vorteile aus a und b
- Nachteile entfallen

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

08.01.2010 22:34
#152 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Von der Spassgesellschaft sind wir gedanklich auch ganz flott beim Sozialdarwinismus.



Ach du liebe...! Schon das nächste inhalsleere Schlagwort! Und auch noch völlig zusammenhangslos!

Zitat
a) Es gibt Gott.

- Dann haben die Gläubigen gut lachen.
- Dann haben alle Ungläubigen gut lachen, wenn sie reinen Gewissens sind.



Maik, du vergisst die sieben Millionen Variationen des a), nämlich für jede Religion, jede Sekte, jeden einzelnen Gott! Der übliche Fehler der Gläubigen in Diskussionen: Sie vergessen irgendwie, dass da draußen Millionen von Konkurrenzgöttern herumlungern, die alle die absolute Wahrheit verkünden - die teilweise das absolute Gegenteil vom eigenen Glauben darstellt!

Zitat
b) Es gibt keinen Gott.

- Dann ist die Welt auf hoffnungslosen Idealismus angewiesen. Wie realistisch das ist, das sieht man ja.
- Früher oder später würde das eine soziologische Rückentwicklung bedeuten,denn die Götter kamen erst mit
der charakterlichen Entwicklung der Menschheit.
- Der moralische Druck der evtl. aus a resultiert würde wegfallen.



Wir haben und hatten schon immer b. Die von dir angeführten Folgen sind schlicht erfunden, da a) die Behauptung, Götter seien ein soziologischer Fortschritt und hätten mit einer "charakterlichen Entwicklung" zu tun, schlicht erfunden ist (du kannst dir denken, viele hier werden das genau anders herum sehen) und b) die menschliche Moral genetisch determiniert ist und nur im Nachhinein gerechtfertigt wird - und das kann sie auch locker ohne Gottheiten. (denn ehrlich gesagt bieten die auch keinerlei Rechtfertigung, wenn man nur drei Sekunden darüber nachdenkt.)

Zitat
c) Es gibt vielleicht einen Gott.

- Vorteile aus a und b
- Nachteile entfallen



Das ist keine Sichtweise. Die bietet auch keine Vorteile oder Nachteile, weil sie schlicht und einfach nix aussagt - und dementsprechend auch keine realen Konsequenzen nach sich zieht.
Entweder man lebt so als, als gäbe es einen Gott (oder auch mehrere - ich finde es traurig, wie das immer ausgeklammert wird!) oder man lebt so, als gäbe es keinen. Dazwischen is nix.

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 22:42
#153 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Und was soll mir Sicherheit bringen..wovor?


Enttäuschung.




Die Gefahr besteht doch wohl eher bei euch. Ich mache mir keine Illusion,ich habe keine Erwartungshaltung..wie soll ich da enttäuscht werden??

Zitat
Im Leben ist nix sicher,auch wenn wir uns das wünschen.


Schon als Jugendlicher haben die meisten von uns gelernt einen auf cool zu machen.[/quote]

Wenn es doch so einfach wäre. Und selbst wenn,dann wäre ich in meiner Jugend stehen geblieben und du in deiner Kindheit. Aber steht nicht auch in der Bibel..."Wie Kinder sollt ihr sein"


Zitat
Och nö...nicht schon wieder diese Schlagworte...Spassgesellschaft,Hedonismus,Nihilismus....wie langweiliiiiig!!. Macht es die Dinge einfacher,wenn man Atheisten in eine solche Schublade steckt?!!


Das sind meine Erfahrungen und keine Schlagworte. Ich schreibe was ich denke. Nicht mehr und auch nicht weniger.
Von der Spassgesellschaft sind wir gedanklich auch ganz flott beim Sozialdarwinismus. Und da hört dann der Spass auf. Im Leben ist nichts sicher, sagst du? Dann machen wir es doch sicher!
a) Es gibt Gott.
- Dann haben die Gläubigen gut lachen.
- Dann haben alle Ungläubigen gut lachen, wenn sie reinen Gewissens sind.
b) Es gibt keinen Gott.
- Dann ist die Welt auf hoffnungslosen Idealismus angewiesen. Wie realistisch das ist, das sieht man ja.
- Früher oder später würde das eine soziologische Rückentwicklung bedeuten,denn die Götter kamen erst mit
der charakterlichen Entwicklung der Menschheit.
- Der moralische Druck der evtl. aus a resultiert würde wegfallen.
c) Es gibt vielleicht einen Gott.
- Vorteile aus a und b
- Nachteile entfallen [/quote]

Fakt ist mal das die Menschheitsgeschichte bisher nicht gerade Zeugnis abliefert das mit Gott alles in Butter war oder ist.Trotz deiner erwähnten "charakterlichen Entwicklung".Bis vor kurzem durfte ein Atheist nicht das Maul aufmachen ohne bestraft oder zumindest gesellschaftlich geächtet zu werden,was auch zur Folge hatte,das Atheisten Jahrtausende keinen Einfluss auf das Gelingen der Dinge hatten.Und nu frag ich dich,wie du darauf kommst,warum es durch die Einflussnahme atheistischer Sichtweisen plötzlich soviel schlimmer werden sollte??
Humanismus ist auch für Atheisten alles andere als ein Fremdwort.
Im Gegenteil..um wieviel besser bzw. charakterlich einwandfreier ist ein Mensch der gutes tut und verantwortungsvoll,fair und mitfühlend mit seinen Mitmenschen und der Umwelt umgeht,der nicht an einen obersten Richter glaubt,der ihn eines Tages richtet,als derjenige der dies nur tut um Gott zu gefallen,oder weil er meint er müßte dessen Regeln befolgen??
Deine "Sicherheitsliste" macht eher deutlich wie schwach der Mensch doch ist. Sie zeigt,das er aus eigener Kraft nicht in der Lage ist sich "vernünftig" zu verhalten. Tja..mir hat das meine Mama beigebracht....ohne jemals Gott zu bemühen.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 22:43
#154 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Wie kommst du darauf das ich es vergessen hätte das es viele Glaubensrichtungen gibt?
Das habe ich nicht. Das spielt aber für meine Argumentation keine Rolle.


Zitat
Wir haben und hatten schon immer b. Die von dir angeführten Folgen sind schlicht erfunden, da a) die Behauptung, Götter seien ein soziologischer Fortschritt und hätten mit einer "charakterlichen Entwicklung" zu tun, schlicht erfunden ist (du kannst dir denken, viele hier werden das genau anders herum sehen) und b) die menschliche Moral genetisch determiniert ist und nur im Nachhinein gerechtfertigt wird - und das kann sie auch locker ohne Gottheiten. (denn ehrlich gesagt bieten die auch keinerlei Rechtfertigung, wenn man nur drei Sekunden darüber nachdenkt.)



Das Religionen erst aufkamen als die Menschen gelernt hatten nicht mehr nur sich selbst zu sehen, ist fakt.
Warum hätten sie sich auch vorher Gedanken machen sollen? Unlogisch.
Das menschliche Moral genetisch determiniert wäre, widerspricht mir doch gar nicht.
Das heisst nämlich nur das sie in der Lage sind Gutes zu tun. Nicht das sie es tun.
Und nein, die Psychologie zeigt das Menschen eben so gut wie gar nichts mehr können wenn alle Hoffnung weg ist.
Wenn du nur mal 3sek nachdenken würdest.


Zitat
Das ist keine Sichtweise. Die bietet auch keine Vorteile oder Nachteile, weil sie schlicht und einfach nix aussagt - und dementsprechend auch keine realen Konsequenzen nach sich zieht.
Entweder man lebt so als, als gäbe es einen Gott (oder auch mehrere - ich finde es traurig, wie das immer ausgeklammert wird!) oder man lebt so, als gäbe es keinen. Dazwischen is nix.



Es steht da, also ist es eine Sichtweise. Was du vielleicht meinst ist: Das ist keine akzeptable Sichtweise für dich.Und das Argument keine Konsequenzen, ist ja gerade das für diese Sichtweise spricht und nicht dagegen.
Und das es mehrere Götter geben könne, gehört eindeutig zu a.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 22:46
#155 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik
Das Religionen erst aufkamen als die Menschen gelernt hatten nicht mehr nur sich selbst zu sehen, ist fakt.



Was für eine Art Fakt soll das denn sein??
Vielmehr begann der Mensch sich durch die Erfindung von Religionen,zumindest der monotheistischen,als Krone der Schöpfung zu sehen und den Rest auszubeuten.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 22:53
#156 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Die Gefahr besteht doch wohl eher bei euch. Ich mache mir keine Illusion,ich habe keine Erwartungshaltung..wie soll ich da enttäuscht werden??



Deswegen sprach ich ja davon das es dir vermeintliche Sicherheit vor Enttäuschung bringt.


Zitat
Wenn es doch so einfach wäre. Und selbst wenn,dann wäre ich in meiner Jugend stehen geblieben und du in deiner Kindheit. Aber steht nicht auch in der Bibel..."Wie Kinder sollt ihr sein"



Du hast es erfasst.


Zitat

Fakt ist mal das die Menschheitsgeschichte bisher nicht gerade Zeugnis abliefert das mit Gott alles in Butter war oder ist.Trotz deiner erwähnten "charakterlichen Entwicklung".Bis vor kurzem durfte ein Atheist nicht das Maul aufmachen ohne bestraft oder zumindest gesellschaftlich geächtet zu werden,was auch zur Folge hatte,das Atheisten Jahrtausende keinen Einfluss auf das Gelingen der Dinge hatten.



Das ist wohl wahr.


Zitat
Und nu frag ich dich,wie du darauf kommst,warum es durch die Einflussnahme atheistischer Sichtweisen plötzlich soviel schlimmer werden sollte??




Diktatur hat neben den Nachteilen immer auch Vorteile.
Nur will keiner diesen Preis bezahlen, weshalb sie auch unbeliebt ist.
Und wenn sie weg ist, dann fallen auch die Vorteile weg.
Dann kommen andere Probleme.




Zitat
Humanismus ist auch für Atheisten alles andere als ein Fremdwort.
Im Gegenteil..um wieviel besser bzw. charakterlich einwandfreier ist ein Mensch der gutes tut und verantwortungsvoll,fair und mitfühlend mit seinen Mitmenschen und der Umwelt umgeht,der nicht an einen obersten Richter glaubt,der ihn eines Tages richtet,als derjenige der dies nur tut um Gott zu gefallen,oder weil er meint er müßte dessen Regeln befolgen??




Gott achtet sehr auf Verantwortung, Fairness,Mitgefühl usw.
Wie Paulus sagte: Wenn es keine Auferstehung gibt, dann lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot.
Wer sich Gott anschliesst, der tut das weil er davon überzeugt ist was er sagt.
Andernfalls wird er fanatisch und / oder irgendwann wieder abfallen.
Wer also nur eine Punkteliste im Kopf hat die er ausfüllen müsse, der hat nicht verstanden was Nächstenliebe ist.
Und dann hat er schlechte Karten bei Gott. Bekehrt sein heisst tatsächlich daran zu glauben und nicht Angst vor Gott zu haben.



Zitat
Deine "Sicherheitsliste" macht eher deutlich wie schwach der Mensch doch ist. Sie zeigt,das er aus eigener Kraft nicht in der Lage ist sich "vernünftig" zu verhalten. Tja..mir hat das meine Mama beigebracht....ohne jemals Gott zu bemühen.



Ich bin auch ungläubig aufgewachsen.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 22:54
#157 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Vielmehr begann der Mensch sich durch die Erfindung von Religionen,zumindest der monotheistischen,als Krone der Schöpfung zu sehen und den Rest auszubeuten.



Religionen wurden schon immer missbraucht von den Menschen.
Trotzdem macht man sich erst Gedanken über das Funktionieren einer Gesellschaft, wenn das einem nicht am Arsch vorbeigeht.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

08.01.2010 22:58
#158 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Und nein, die Psychologie zeigt das Menschen eben so gut wie gar nichts mehr können wenn alle Hoffnung weg ist.



Maik, Atheisten leben seit Jahrtausenden ohne "göttliche Hoffnung", und wir können durchaus - sogar noch besser - wenn du mich fragst.

Zitat
Das habe ich nicht. Das spielt aber für meine Argumentation keine Rolle.



Aber klar. Nach verschiedener Glaubensrichtung/Gottheit geht es dann bei deiner göttlichen "Belohnung"/"Bestrafung" nicht darum, ob du reinen Gewissens bist oder sowas - sondern nur darum, ob du deinen Lebtag genug Menschenopfer gebracht hast! Nur ein unwichtiges Detail???

Zitat
Das Religionen erst aufkamen als die Menschen gelernt hatten nicht mehr nur sich selbst zu sehen, ist fakt.



Ich stimme Stan zu - a) Was soll das bitte für ein Fakt sein und b) her mit den Belegen, wenns ein Fakt ist.

Zitat
Und das Argument keine Konsequenzen, ist ja gerade das für diese Sichtweise spricht und nicht dagegen.



Nein...

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 23:02
#159 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Vielmehr begann der Mensch sich durch die Erfindung von Religionen,zumindest der monotheistischen,als Krone der Schöpfung zu sehen und den Rest auszubeuten.


Religionen wurden schon immer missbraucht von den Menschen.
Trotzdem macht man sich erst Gedanken über das Funktionieren einer Gesellschaft, wenn das einem nicht am Arsch vorbeigeht.




Das hat aber damit zu tun,das man den höchstmöglichen Nutzen aus einer Gesellschaft ziehen will.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 23:08
#160 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Das hat aber damit zu tun,das man den höchstmöglichen Nutzen aus einer Gesellschaft ziehen will.



Gott sei Dank sieht das nicht jeder so.
Ohne Visionen geht nämlich gar nichts.
Und die bekommt man nicht durch Berechnung, sondern durch Träume und Idealismus.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

08.01.2010 23:12
#161 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Nach verschiedener Glaubensrichtung/Gottheit geht es dann bei deiner göttlichen "Belohnung"/"Bestrafung" nicht darum, ob du reinen Gewissens bist oder sowas - sondern nur darum, ob du deinen Lebtag genug Menschenopfer gebracht hast! Nur ein unwichtiges Detail???



Wie ich schon sagte: Das Gewissen ist es das uns anklagt. Mehr muss ich dazu wohl nicht sagen.
Es kommt nicht darauf an obs einer oder mehrere waren an die man glaubte, sondern was sie sagten.
Und da gibt es nur 2 Möglichkeiten: Entweder wars gut oder es war böse.

Zitat
Nein...



Doch.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

08.01.2010 23:58
#162 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Ohne Visionen geht nämlich gar nichts.
Und die bekommt man nicht durch Berechnung, sondern durch Träume und Idealismus.


Seh ich eigentlich genauso - aber ich bin Atheist!
Gott macht für mich einfach keinen Sinn.

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 00:03
#163 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Das hat aber damit zu tun,das man den höchstmöglichen Nutzen aus einer Gesellschaft ziehen will.


Gott sei Dank sieht das nicht jeder so.
Ohne Visionen geht nämlich gar nichts.
Und die bekommt man nicht durch Berechnung, sondern durch Träume und Idealismus.




Und was hat das mit dem Funktionieren einer Gesellschaft zu tun??

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 00:10
#164 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Über das Funktionieren einer Gesellschaft macht man sich Gedanken wenn man die Vorraussetzungen dafür hat.
Von Natur aus ist der Mensch ein positives Wesen.Manchen Menschen vergeht das aber im Laufe der Jahre gründlich.
Sie sollten vielleicht versuchen Verlorenes zurückzubekommen anstatt zu behaupten es habe nie existiert.
Das wäre "effektiv".

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 00:13
#165 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Seh ich eigentlich genauso - aber ich bin Atheist!
Gott macht für mich einfach keinen Sinn.



Das geht vielen so.
Ich bin froh und dankbar das das aber nicht zwangsläufig bedeutet das man Andere von dieser Sinnlosigkeit überzeugen will. Viele meiner Bekannten sind Ungläubige. Aber das Letzte worüber diese Leute nachdenken würden, wäre das Ausrotten von Religionen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 19.047

09.01.2010 08:57
#166 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik
Über das Funktionieren einer Gesellschaft macht man sich Gedanken wenn man die Vorraussetzungen dafür hat.

Richtig. Und es ist die Unkenntnis von den Dingen, die gerne mit dem Füllwort "(es kommt von) Gott" besetzt wird. Dieses Zauberwort verleitet zu der Trägheit, sich nicht um die Voraussetzungen zu kümmern.

Zitat
Von Natur aus ist der Mensch ein positives Wesen.

Jedes Lebewesen ist ein (im Grunde) "positives" Wesen! Sonst hätte es im Konkurrenzkampf der verschiedenen Spezies in der Natur keine Chance zu überleben!

Zitat
Sie sollten vielleicht versuchen Verlorenes zurückzubekommen anstatt zu behaupten es habe nie existiert. Das wäre "effektiv".

Meinst du damit, man solle versuchen Gott zurückzubekommen? WARUM?? "Effektiv" ist Erkenntnisfortschritt! Wer aber diesen Gott der Schöpfungsgeschichte anbetet, muss mit der Erkenntnis als eine verbotene Frucht seine Schwierigkeiten haben...

_____________________________________________
"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 09:31
#167 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Richtig. Und es ist die Unkenntnis von den Dingen, die gerne mit dem Füllwort "(es kommt von) Gott" besetzt wird. Dieses Zauberwort verleitet zu der Trägheit, sich nicht um die Voraussetzungen zu kümmern.



Diese sogenannte Unkentniss ist Demut.Demut die jeder agnostische Wissenschaftler heutzutage hat.
Das Wissen das man nicht alles weiss ist nicht hinderlich, sondern sogar notwendig.

Zitat
Jedes Lebewesen ist ein (im Grunde) "positives" Wesen! Sonst hätte es im Konkurrenzkampf der verschiedenen Spezies in der Natur keine Chance zu überleben!



Für charakterlich entwickelte Menschen gibt es keinen Konkurrenzkampf.
Tiere haben keine Wahl, Menschen aber schon.Und wenn sie sie nicht nutzen dann sind sie ein Hindernis.

Zitat
Meinst du damit, man solle versuchen Gott zurückzubekommen? WARUM?? "Effektiv" ist Erkenntnisfortschritt! Wer aber diesen Gott der Schöpfungsgeschichte anbetet, muss mit der Erkenntnis als eine verbotene Frucht seine Schwierigkeiten haben...



Was hilft es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewinnt aber an seiner Seele Schaden nimmt?
Erkentniss ist gottgefällig, die verbundene Verantwortung aber auch.Und damit verbieten sich "Konkurrenzkampf" und Aufkündigen von Menschlichkeit der Effektivität zuliebe von selbst.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 10:09
#168 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik
Über das Funktionieren einer Gesellschaft macht man sich Gedanken wenn man die Vorraussetzungen dafür hat.
Von Natur aus ist der Mensch ein positives Wesen.Manchen Menschen vergeht das aber im Laufe der Jahre gründlich.
Sie sollten vielleicht versuchen Verlorenes zurückzubekommen anstatt zu behaupten es habe nie existiert.
Das wäre "effektiv".



Und nochmal..das hat aber nix mit Glauben,Gott und Religion zu tun,sondern damit das der Mensch festegestellt hat,das es sich in der Gemeinschaft (Gesellschaft) besser lebt. In dieser Gesellschaft leben Atheisten wie auch Gläubige,und ich denke nicht das dir anhand des Verhalten auffällt wer waas ist.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 10:14
#169 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Seh ich eigentlich genauso - aber ich bin Atheist!
Gott macht für mich einfach keinen Sinn.


Das geht vielen so.
Ich bin froh und dankbar das das aber nicht zwangsläufig bedeutet das man Andere von dieser Sinnlosigkeit überzeugen will. Viele meiner Bekannten sind Ungläubige. Aber das Letzte worüber diese Leute nachdenken würden, wäre das Ausrotten von Religionen.




Ich habe auch noch keinen kennengelernt der das wollte. In eurer Angst,das der Einfluss eurer Religion womöglich nachlassen könnte,der Respekt schwindet und die Macht kleiner wird...die Befürchtung das die Zahl derer die öffentlich über euch und eure Theorien lachen wächst,lässt wohl derart merkwürdige Ideen aufkommen,Atheisten wollten Gläubige unterdrücken und REligionen ausrotten.
Ne,die sollen bloß auf das Maß zurechtgestutzt werden,das eigentlich logisch sein sollte. Der Glaube an eine Religion ist wie ne Vereinszugehörigkeit und reine Privatsache und so sollte sie auch behandelt werden.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

09.01.2010 10:16
#170 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Diese sogenannte Unkentniss ist Demut.Demut die jeder agnostische Wissenschaftler heutzutage hat.



Wovor soll man denn bitte "Demut" haben? Und welche Wissenschaftler?

Zitat
Für charakterlich entwickelte Menschen gibt es keinen Konkurrenzkampf.



Tja, dann leugnest du hier nur gerade eine Grundlagen des Lebens an sich. (schon wieder mal...)
Der Mensch ist dem Konkurrenzkampf genauso bedingungslos unterworfen, wie sonst jedes Tier - die Alternative wäre Aussterben der menschlichen Art.

Zitat
Tiere haben keine Wahl, Menschen aber schon.Und wenn sie sie nicht nutzen dann sind sie ein Hindernis.



Niemand hat eine Wahl.

Zitat
Was hilft es dem Menschen wenn er die ganze Welt gewinnt aber an seiner Seele Schaden nimmt?



Da es keine Seele gibt, erübrigt sich dieses Problem.

Zitat
Und damit verbieten sich "Konkurrenzkampf" und Aufkündigen von Menschlichkeit der Effektivität zuliebe von selbst.



Wenn Christen wirklich so denken und vor allem handeln würden, dann wären sie schon lange über den Jordan gegangen!

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 10:26
#171 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
In dieser Gesellschaft leben Atheisten wie auch Gläubige,und ich denke nicht das dir anhand des Verhalten auffällt wer waas ist.



Und genau da liegst du falsch. Zumindest wenn diese Atheisten ihrer Einstellung gegenüber Religion entsprechend viel Platz in ihrem Leben einräumen.Zum Glück tun das verhältnissmässig wenige.

Zitat
Und nochmal..



Warum?

Zitat
Ich habe auch noch keinen kennengelernt der das wollte.



Ich hier schon im Forum.Und das obwohl ich erst seit kurzem da bin.


Zitat
Ne,die sollen bloß auf das Maß zurechtgestutzt werden,das eigentlich logisch sein sollte. Der Glaube an eine Religion ist wie ne Vereinszugehörigkeit und reine Privatsache und so sollte sie auch behandelt werden.



Niemand zwingt dich, dich mit Gläubigen abzugeben.Aber wenn du vor die Tür gehst, solltest du damit rechnen das es Menschen dort draussen gibt, die einiges anders sehen als du.
Und die auch ganz andere Grundlagen des Lebens haben (nur um gleich Relix Beitrag mitabzuhaken).

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 10:27
#172 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik
Für charakterlich entwickelte Menschen gibt es keinen Konkurrenzkampf.



Da gebe ich dir sogar ein stückweit recht. Aber der Anteil charakterlich entwickelter Menschen liegt bei nichtmal 10%Gerade Gläubige befinden sich in einem Konkurrenzkampf..nämlich welcher Gott den Längsten hat.

Zitat von Maik
Tiere haben keine Wahl, Menschen aber schon.Und wenn sie sie nicht nutzen dann sind sie ein Hindernis.



Was für ne Wahl? Du vergißt,oder in deinem Fall hat es wohl eher mit Verdrängung zu tun, das wir auch Tiere sind.
Und was macht man mit Hindernissen? Normalerweise schiebt man sie beiseite.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 10:33
#173 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Stan ich geb dir insofern Recht das es Gläubige gibt, die meinen sie müssten anderen vorschreiben was sie zu glauben haben. Aber diese Menschen haben meiner Ansicht nach etwas nicht verstanden.
Und wenn sie es irgendwann verstehen, dann haben sie sich vorwärts entwickelt.Dann sind sie der Erkentniss das Entscheidungsfreiheit gottgefällig ist, nämlich ein Stück näher gekommen.
Und das es vielleicht nicht mal 10% charakterlich entwickelte Menschen gibt, das ist nur eine Herausforderung.


Wir sind soziologisch gesehen überhaupt keine Tiere.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

09.01.2010 10:40
#174 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat von Maik

Zitat
In dieser Gesellschaft leben Atheisten wie auch Gläubige,und ich denke nicht das dir anhand des Verhalten auffällt wer waas ist.


Und genau da liegst du falsch. Zumindest wenn diese Atheisten ihrer Einstellung gegenüber Religion entsprechend viel Platz in ihrem Leben einräumen.Zum Glück tun das verhältnissmässig wenige.





Und ich denke du liegst falsch.

Zitat
Ich habe auch noch keinen kennengelernt der das wollte.


Zitat von Maik
Ich hier schon im Forum.Und das obwohl ich erst seit kurzem da bin.




Ach? Hier gibbet jemanden der Religionen ausrotten will???

Zitat
Ne,die sollen bloß auf das Maß zurechtgestutzt werden,das eigentlich logisch sein sollte. Der Glaube an eine Religion ist wie ne Vereinszugehörigkeit und reine Privatsache und so sollte sie auch behandelt werden.



Zitat von Maik
Niemand zwingt dich, dich mit Gläubigen abzugeben.Aber wenn du vor die Tür gehst, solltest du damit rechnen das es Menschen dort draussen gibt, die einiges anders sehen als du.
Und die auch ganz andere Grundlagen des Lebens haben (nur um gleich Relix Beitrag mitabzuhaken).



Na,du bist vlt. ein Herzchen. Ich lebe ja schon verhältnismäßig zurückgezogen,aber um Gläubige komm ich nicht herum. Will ich ja auch nicht..sind ja nicht alle so verstrahlt wie du.Ich wohne z.B. Luftlinie 500 Meter von ner Kirche weg und das Gebimmel muß ich wohl ertragen,oder?? Aber die Gläubigen haben gar nichtmal andere Grundlagen des Lebens..die müßen essen,am liebsten lecker,trinken,kacken..und ich wette die wollen sogar poppen.Und ich kenne ne Menge Gläubige die tuen dies vor und/oder außerhalb der Ehe.
Fakt ist mal,das die auch akzeptieren müßen,das ich einiges anders sehe und sie werden wohl auch akzeptieren müßen, das nicht die eigene Zahl wächst,sondern die derer, die es anders sehen. Hab aber keine Angst. Wenn das Christentum,so wie du es verstehst irgendwannn einmal nur noch einen Bruchteil der aktuellen Bedeutung einnimmt,wird es auch nicht schlimmer.

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

09.01.2010 10:43
#175 RE: Göttliche Autorität und Vernunfteinsicht Antworten

Zitat
Und die auch ganz andere Grundlagen des Lebens haben (nur um gleich Relix Beitrag mitabzuhaken).



Du bist ein Mensch, ein Tier und grundsätzlich ein Lebewesen. Du hat dieselben Grundlagen wie alle anderen auch, egal wie du das siehst.

Zitat
Wir sind soziologisch gesehen überhaupt keine Tiere.



Weiß ich jetzt spezifisch nicht, aber solange wir es biologisch sind, sollte die Soziologie wohl die Klappe halten...
(obwohl es mich doch sehr wundert, wie die Soziologie diesen Sonderstatus des Menschen begründen will - lass mal hören.)

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