Zitat Das Zölibat ist doch kein Argument, sondern schlichtweg falsch und verherrend in seinen letztendlichen Konsequenzen, wie man sieht.
Ich sagte ich möchte den Triebhaften kein Argument bieten und die Behauptung wegen des Zölibats würde ihnen der Sack platzen äääääh ich meine das Zölibat hätte verheerende Konsequenzen, halte ich für so eine fadenscheinige Ausrede. Ich sehe da keinen Zusammenhang.
Jetzt hab ichs auch gefunden was ich vorhin gemeint habe:
1Tim1-3 Man möge selbst nachlesen.
------------------------------------------------ Signum Ich habe kein Problem mit gepflegter Bambule, solange das Machtverhältnis gleich bleibt.
Die Diskussion über sexuellen Missbrauch erschüttert die katholische Kirche in Deutschland: Immer mehr Fälle werden bekannt, die Institution gerät unter Druck. Mehr über die Hintergründe zu Einzelschicksalen, der Schweigepolitik des Vatikans und der Motivation der Täter finden Sie auf unserer Themenseite.
BERLIN. (hpd) Anlässlich der Vorfälle im Canisius-Kolleg brandet eine Welle der Berichte und Stellungnahmen zum Missbrauch in katholischen Einrichtungen durch die Medien, als wäre es die Neuigkeit des Neuesten und die volle Empörung angesagt. Es ist jedoch bereits alles seit Jahren bekannt. Eine Dokumentation des UN-Berichts der Initiative Kirche von unten (IKvu) aus dem Jahr 2003.
Die Diskussion und Offenlegung der seelischen, körperlichen und sozialen Verletzungen, die Heimkindern in den 50er Jahren in christlichen Heimen angetan wurden, ist spätestens seit 2008 eröffnet. Die Reaktion ist meist Betroffenheit, das war schlimm damals, das waren Ausnahmen damals. Vor allem scheint es jedoch den mit der Untersuchung beauftragten PolitikerInnen und Verantwortlichen ein unangenehmes Thema zu sein.
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Unser katholischer Erziehungsratgeber, der übrigens nur an einer einzigen Stelle erwähnt, dass es eine wichtige Aufgabe ist, die „hasserfüllte Menschheit der Nachkriegsjahre“(Seite 23) zu bilden, geht nicht im Geringsten auf die Kriegstraumatisierungen und Folgen der nationalsozialistischen Indoktrination ein. Viel wichtiger sind ihm Beschämungsrituale, um die Kinder dazu zu bringen, sich „freiwillig“ in die Schablonen der katholischen Geschlechterrollenkonstrukte zu legen.
Hier eine Maßregelungsvorlage, die Anwendung finden sollte bei einem „Verstoß des Kindes“:
Magda. Unschickliches, grobes Benehmen.
* Grüß dich Gott, Magda! So, was gibt´s wohl beim Pfarrer? Setz dich! Du, wir wollen ganz ehrlich sein, so wie das Gewissen es mir und dir sagt. Es ist schön, dass du gekommen bist. Du wusstest ja schon, dass wir etwas Unangenehmes zu besprechen haben. Das war tapfer! * Also, ich habe dir schon angedeutet, dass du zu wenig fein seiest für ein Mädchen…. Der Schnee war ja verlockend, gewiß. Aber die Buben fanden es auch verlockend, euch zuzuschauen, wie ihr zwei euch im Schnee gewälzt und eingerieben habt, die Beine in die Höhe gestreckt und so geschrieen habt, dass es auffiel. Weißt du, was eine Frau mir gesagt hat über euer Lachen und Kreischen: Wollüstig war´s! * Das war gar nicht fraulich fein, Magda, das war roh, das war fast schlimm und schlecht. Ich habe gemeint, das Ideal der Frau, von dem wir doch gesprochen, hätte euch gezeigt, was sich gehört und was nicht. Aber es scheint, dass ich mich arg getäuscht habe - in der Magda - - - Die Magda war rot geworden. Sie sagte nichts. Sie war auch ein bisschen trotzig und stierte zu Boden. * Magda, wenn Buben so wild tun, macht das nicht viel aus. Es sind eben Buben, nicht Mädchen wie du. Hör, was ich jetzt sage: ich habe ein bisschen Angst um dich! Du schaust mich erstaunt an? Ja, ich habe etwas Angst um dich! Denn wenn die Magda jetzt so tut, im Schulhof, vor den Buben, dann wird sie auch später nicht zurückhaltend sein vor jungen Männern! Und dann werden es die jungen Männer vor der Magda noch viel weniger sein! …Darum habe ich Angst, Magda - - - -. Magda war purpurrot geworden. Und die Tränen liefen. (So, jetzt aufbauen!) * Siehst du Kind, du musst dich jetzt einfach gegen das Rohe und Bubenhafte in dir wehren, da du ja ein Mädchen bist. .…. (Lebenskunde, Seite 94) http://hpd.de/node/8772?page=0,1
Und was soll das jetzt Spaghettus? Willst du sagen das man damals ein anderes Frauenbild hatte als heute? Ist bekannt. Und wenn man die heutigen Hausdrachen kennt, dann hält sich die Antipathie für dieses Frauenbild sehr in Grenzen. Grade die Frauenbewegung hat ja sehr dafür gesorgt, das Jungs emotional unterversorgt waren und sich später als Männer das zurückholen wollen was sie als Kind verpasst haben.
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Zitat Willst du sagen das man damals ein anderes Frauenbild hatte als heute? Ist bekannt. Und wenn man die heutigen Hausdrachen kennt, dann hält sich die Antipathie für dieses Frauenbild sehr in Grenzen. Grade die Frauenbewegung hat ja sehr dafür gesorgt, das Jungs emotional unterversorgt waren und sich später als Männer das zurückholen wollen was sie als Kind verpasst haben.
Und da soll noch einer sagen, ich unterstelle anderen Realitätsverlust oder nicht vorhandes Leben
------------------------------------------------- Es ist der Glaube der Kriege entfacht, nicht der Zweifel!
....Willi Kramer, 61, wurde nicht sexuell missbraucht. Aber er wurde gequält, gedemütigt, malträtiert – in einer Einrichtung, die sich dem Humanismus und dem Christentum verschrieben hat und die auch in den 50er Jahren als Eliteschule galt. Willi Kramer war im Kolleg in St. Blasien...Er erzählt die Geschichten fast ein wenig wie Anekdoten, die beim Klassentreffen immer und immer wieder aufgewärmt werden: Weißt du noch... . . . wie es war, wenn die Schüler zwischen 15.45 und 16.15 Uhr zur Strafsprechstunde beim Generalpräfekten K. zitiert wurden. "Wir standen in einer Schlange vor seinem Zimmer, hatten einzeln einzutreten und bekamen je nach Vergehen (Schwätzen beim Schuhe putzen und ähnliches) mit dem Rohrstock bis zu sechs Schläge auf den Hintern und sechs auf die Finger. K. genoss das Schlagen und ganz besonders die dicht vorbei geführten Probeschläge, die die Angst des Opfers vergrößern sollten."
. . . wie ein Schüler im Speisesaal gezwungen wurde, die erbrochene Sagosuppe zu essen. "Ich habe damals daneben gesessen und habe heute noch sehr genau den schluchzenden Jungen vor Augen, der verzweifelt die kotzige Brühe reinzuwürgen versuchte."
. . . "wie es einmal bei einer Weihnachtsfeier mehrere Verletzte gab, weil ein Pater mit Fäusten auf die Schüler losgegangen war. Ihr Vergehen: Sie hatten, hungrig wie immer, vor Beginn schon einmal in den Keksteller gegriffen."
...Wilfried Otto, 57, ist seit zwölf Jahren Diakon in der Gemeinde in Hildesheim und trat 1997 die direkte Nachfolge R.'s an. "Ich wusste, dass es um Missbrauchsvorwürfe ging", gibt er heute zu. Gesagt hat er damals nichts. "Ich war zum Stillschweigen verdonnert." Während er das sagt, funkeln seine blauen Augen und das Gesicht wird rot. "Und ich weiß, ich hätte die Bombe damals platzen lassen sollen."... R. blieb bis 1989 in Göttingen, danach wirkte er in der Gemeinde "Guter Hirt" in Hildesheim. Dort wandte sich 1993 eine Mutter mit einem Brief an Josef Homeyer, seinerzeit Bischof von Hildesheim, in dem sie von sexuellen Übergriffen auf ihre 14-jährige Tochter berichtete. Ihr Schreiben blieb ohne Konsequenzen... http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,676655,00.html
Ich kann mir vorstellen, dass teilweise die Abschottung er jeweiligen Religion dazu führt, dass ein paralleles Rechssystem beinhaltet in der das Vegehen versucht wird innerhalb der Gemeinschaft zu regeln. Wie seht ihr das?
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Ganz sicher trägt das mit dazu bei. Wer meint, die Moral mit Löffeln gefressen zu haben, sie sogar zu bestimmen, entscheidet natürlich auch locker darüber, ob und was für ihn selbst gilt.
Mir scheint aber noch ein anderer Aspekt ganz besonders wichtig. Wer sich dem Diktat einse göttlichen Tyrannen unterwirft und so gewohnt ist, Regeln zu akzeptieren ohne sie zu hinterfragen, macht das halt auch, wenn er von ganz oben Weisung bekommt, alles zu vertuschen. Die da ja total hierarchisch aufgebaute Katholische Kirche in Verbindung mit ihrem Kirchen- und Arbeitsrecht bietet da nun mal mit die besten Voraussetzungen für ein solches systematisches Wegsehen und Unterdrücken.
"Es darf nicht länger sein, dass die Kirche ein Sonderrecht beansprucht, wie es sonst niemand in der Gesellschaft hat, nämlich beim Verdacht auf eine Straftat zunächst einmal lediglich eine interne Klärung zu verfolgen - jenseits von Polizei und Justiz", so Mosen. Die seit 2002 gültigen Leitlinien der Bischofskonferenz begünstigen ihrer Ansicht nach noch immer die Tradition des Vertuschens und helfen den Tätern, nicht den Opfern.
...Schon ein Jahr nach Erscheinen der bischöflichen Leitlinien erstellte Mosen eine Studie über die Behinderung der Uno-Kinderrechtskonvention durch die Kirche in Deutschland. Diesen Bericht übergab sie an Regierungsstellen und den päpstlichen Vertreter bei der Uno in Genf sowie an die Deutsche Bischofskonferenz.
"Keiner der Empfänger reagierte auf unseren Bericht", sagt Mosen.
...Die Praxis der Deutschen Bischofskonferenz im Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch stehe zudem "nicht im Einklang mit deutschem Recht", kritisiert Theologin Mosen.
..."Nirgends ist der Schutz der Täter so massiv wie in den kirchlichen Hierarchien, weil immer wieder die heilige Kirche zuerst geschützt wird", zürnt Grabmeier. Sie kenne zwar einige Kirchenmänner, die sagten, da müsse man endlich ran. "Doch die Kirche insgesamt hat so etwas wie einen Panzer gebildet, der die Verbrecher und ihre Verbrechen schützt.
Meinst du das Bildzeitungsniveau vom Bruder Spaghettus oder deine Bereitschaft das auch noch zu pushen?
Zitat Ganz sicher trägt das mit dazu bei. Wer meint, die Moral mit Löffeln gefressen zu haben, sie sogar zu bestimmen, entscheidet natürlich auch locker darüber, ob und was für ihn selbst gilt.
Mir scheint aber noch ein anderer Aspekt ganz besonders wichtig. Wer sich dem Diktat einse göttlichen Tyrannen unterwirft und so gewohnt ist, Regeln zu akzeptieren ohne sie zu hinterfragen, macht das halt auch, wenn er von ganz oben Weisung bekommt, alles zu vertuschen. Die da ja total hierarchisch aufgebaute Katholische Kirche in Verbindung mit ihrem Kirchen- und Arbeitsrecht bietet da nun mal mit die besten Voraussetzungen für ein solches systematisches Wegsehen und Unterdrücken
Hier steht worums wirklich geht. Also lasst euch nicht durch Schauergeschichten beeindrucken wie es der Mob immer tut. Wegen solchen Menschen gibt es FKK aufm Flughafen , Onlineüberwachung, und Bürokratie statt Gesundheitsfürsorge. Wer sich für das Wohl der Kinder interessiert, der unterstützt Religion anstatt sie zu bekämpfen durch irgendwelchen reisserischen Blödsinn.
------------------------------------------------ Signum Ich habe kein Problem mit gepflegter Bambule, solange das Machtverhältnis gleich bleibt.
Wer wissen möchte, was der Administrator zu dem Thema sonst noch so alles verzapft hat, der schaue bitte in das E-Book "Die Ewigkeit gibt's ohne Gott!"