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Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 5 Antworten
und wurde 71 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
Bruder Spaghettus

15.02.2010 10:07
Kirchen fürchten um ihre Einnahmen antworten

Frankfurt/Main. Die beiden großen Kirchen in Deutschland erwägen Widerstand gegen die Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung für eine Reform der Einkommensteuer. Die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtete vorab, der im Koalitionsvertrag vereinbarte Stufentarif könne nach Schätzungen in den Finanzabteilungen der Kirchen bis zu einer Milliarde Euro weniger Kirchensteuern pro Jahr führen...

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/p...-Einnahmen.html

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Religion ist eine Sammlung unbefriedigender Antworten auf nicht gestellte Fragen.

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Maik

15.02.2010 12:38
RE: Kirchen fürchten um ihre Einnahmen antworten

Unbegründet, da es genügend andere Quellen gibt.
Ein Bekannter von mir (ist allerdings evangelisch, nicht katholisch) zahlt immer freiwillig ein sogenanntes Kirchgeld. Vor kurzem wurde ja hier im Forum eine Seite gepostet, wo Katholiken direkt an den Vatikan spenden können, Peterspfennig oder so ähnlich hiess das glaub ich.
Also verarmen werden sie schon nicht.
Im Zweifelsfall müssen sie eben den Zehnten einführen.

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Ich habe kein Problem mit gepflegter Bambule, solange das Machtverhältnis gleich bleibt.

MennoKlamotto Offline

Agnostischer Atheist
Beiträge: 1.299


15.02.2010 12:50
RE: Kirchen fürchten um ihre Einnahmen antworten

Zitat
Unbegründet, da es genügend andere Quellen gibt.


Bist du dir da so sicher? Die Freiwilligen Spenden genügen ja selbst bei kleineren Religionen nicht, die regelmäßig solche Punkte wie "freiwilige" Spenden innerhalb der Messe propagieren. Wie sollen da die großen Kirchen mit klarkommen? Die meisten Katholiken und Protestanten sind brave Kirschensteuerzahler aber in der Kirche nicht anzutreffen. In dem Ort in dem ich bis vor kurzem lebte gab es 25000 Einwohner, wovon ca. 20.000 Katholiken sind. Der Dom ist max. zur Christmette mit 3000 Plätzen belegt. Unter der Woche sitzen da ein paar Ältere, das wars.

Die Kirche hat doch nur deshalb bisher überlebt, weil der Staat für Sie den Handlanger spielt und das Geld eintreibt.

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Es ist der Glaube der Kriege entfacht, nicht der Zweifel!

Bruder Spaghettus

15.02.2010 12:50
RE: Kirchen fürchten um ihre Einnahmen antworten

Zitat
Im Zweifelsfall müssen sie eben den Zehnten einführen.


Das wäre ja so was von geil, dann würden die Kirchenaustritte , die eh schon problematisch sind, geradezu explodieren.

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Religion ist eine Sammlung unbefriedigender Antworten auf nicht gestellte Fragen.

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maleachi 89

15.02.2010 13:19
RE: Kirchen fürchten um ihre Einnahmen antworten

Vielleicht wäre das auf sich gestellt sein der großen Kirchen gar nicht das schlechteste. Eventuell besinnen sie sich dann wieder auf ihre eigentliche Aufgabe oder Sendung. Diese ganzen Nebenkriegsschauplätze würden weg fallen und sie würde auf ein ihr gebührendes Maß schrumpfen. Denn an nichts leidet die Kirche mehr, wie an Selbstüberschätzung und Verkennung der Realitäten.
Die kleinen oder Freikirchen machen es doch vor, diese erhalten sich durch einen Großteil eigener Erwirtschaftung bzw. eigentlich schon heut durch den Zehnten der Mitglieder. Allerdings ist das auch nur bei strengeren Ausrichtungen der Fall.

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Meister Eckhart, Mystische Schriften

Maik

18.02.2010 18:35
RE: Kirchen fürchten um ihre Einnahmen antworten

Zitat
Das wäre ja so was von geil, dann würden die Kirchenaustritte , die eh schon problematisch sind, geradezu explodieren.



Das ist auch Begründung warum sie es nicht längst getan haben.

Und ganz nebenbei: Die Steuerpläne der FDP (CDU und CSU zieren sich ja eher) sind ein Geschenk an die Reichen, der normale Verdiener wird kaum was davon haben. Noch ein Grund weniger für die Kirchen sich aufzuregen.

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