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Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 73 Antworten
und wurde 2.670 mal aufgerufen
 Christliche Kultur und Politik
Seiten 1 | 2 | 3
Christian Offline



Beiträge: 174

25.02.2010 23:45
#51 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Hallo maleachi 89,

a)

Zitat von maleachi 89
"...
Oft wird auch das Zitat aus dem 2. Thessalonicherbrief falsch wieder gegeben als "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen!" Im 2. Thessalonicherbrief des Apostels Paulus heißt es: "Wer nicht arbeiten WILL, soll auch nicht essen." (2 Thess 3,10b.) Das ist ein kleiner, aber wesentlicher Unterschied: Nur wer nicht arbeiten will, hat demnach keinen Anspruch auf Grundeinkommen. Das gilt aber nicht für jene, die arbeiten wollen, jedoch keine adäquate Arbeit finden." (Quelle: topic-threaded.php?board=25663&forum=7&threaded=1&id=2936&message=3128189).


Das ist richtig (Beispiel dazu: Siehe unter Punkt b) dieses Postings!).

b) Der SPD-Politiker Franz Müntefering hat als Arbeitsminister gesagt: "Wer nicht arbeitet, soll nicht essen." (Quelle: http://www.zeit.de/online/2006/20/Schreiner).
Dieses Zitat hat er wohl von August Bebel, dem Mitbegründer der SPAD bzw. SPD, der schrieb:

Zitat
""Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." ... " (Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/August_Bebe....281840-1913.29).


Bebel beruft sich aber zu Unrecht auf die Bibel, denn dort heisst es nicht "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.", sondern

Zitat
"...Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen." (2. Thessalonicherbrief 3,10).


Im Gegensatz zu sozialistischen Geistern wie Bebel oder Müntefering unterscheidet die Bibel also deutlich zwischen selbstverschuldeter und unverschuldeter Arbeitslosigkeit: Denjenigen Arbeitslosen, die sich ernsthaft darum bemühen, wieder eine Arbeit zu finden, die ihnen ermöglicht ihr eigenes Brot zu essen, soll man zu essen geben, solange sie arbeitslos sind; denjenigen, die nicht arbeiten und nur von anderer Leute Arbeit leben wollen, soll man das Essen sperren.
Gott will, dass wir Menschen unseren Lebensunterhalt selber erwirtschaften:

Zitat
"…setzt eure Ehre darein, dass ihr ein stilles Leben führt und das Eure schafft und mit euren eigenen Händen arbeitet, wie wir euch geboten haben, damit ihr ehrbar lebt vor denen, die draußen sind, und auf niemanden angewiesen seid." (1. Thessalonicherbrief 4,11-12).

"…schon als wir bei euch waren, geboten wir euch: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen. Denn wir hören, dass einige unter euch unordentlich leben und nichts arbeiten, sondern unnütze Dinge treiben. Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen." (2. Thessalonicherbrief 3,10-12).

"Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann." (Epheserbrief 4,28).


"Wer nicht arbeitet" bedeutet dasselbe wie "jeder arbeitslose Mensch"; wenn man es so pauschal sagt, macht man keinen Unterschied zwischen selbstverschuldet und unverschuldet Arbeitslosen. Es spielt dann keine Rolle mehr, warum jemand arbeitslos ist, sondern nur noch, dass er es ist; ob jemand arbeiten will oder nicht, ist bei dieser Betrachtungsweise egal.
Darüber hinaus muss man sich ja auch einmal überlegen, welche Folgen es konkret hätte, wenn man mit dem Sozialistenausspruch "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." konsequent Ernst macht: Es hätte nämlich zur Folge, dass alle Arbeitslosen - egal, ob sie selbstverschuldet oder unverschuldet arbeitslos sind - sterben müssten. Denn wenn ein Mensch nicht mehr isst - und das sollte ja dem genannten Sozialistenausspruch zufolge jeder Arbeitslose -, dann muss er verhungern.

c) Im Gegensatz zur weiter oben in diesem Posting zitierten biblischen Arbeitsmoral steht die islamische Arbeitsmoral.

Im Rahmen des Dschihad zum Zwecke der Ausbreitung des Islams scheinen auch Mittel wie Sozialhilfe-/Invalidenversicherungsbetrug und Steuerhinterziehung dem rechten Glauben zu entsprechen:

Zitat
"…Verwundert reiben sich in diesen Tagen Leser der »BILD«-Zeitung und die Zuschauer von »Sat-1« die Augen: Da berichtet man ihnen, dass ein türkischer Sozialhilfeempfänger in der Heimat eine Luxus-Villa gebaut hat und soeben einen neuen BMW-Geländewagen im Wert von 70.000 Euro kaufte. …Es gibt immerhin eine Religionsgemeinschaft, in der manche Vorbeter ganz offen zum Sozialhilfebetrug aufrufen. Sie sind sich dabei keiner Schuld bewusst, denn das »glorreiche Zeitalter des Islam« hat es ihnen ja so vorgelebt. Manche Mitbürger nehmen sich solche Aufrufe zu Herzen. Für die Sozialsysteme sind sie eine Bürde. Es ist ein Tabu-Thema. Aber die Belege sprechen eine deutliche Sprache ...

…In Europa rufen manche islamische Vorbeter ihre Mitbürger aus dem islamischen Kulturkreis mitunter ganz offen zum Sozialhilfebetrug auf. Es gibt viele solcher Beispiele, die gut dokumentiert sind. Die Aufzählung würde viele Seiten füllen. Nehmen wir nur zwei Beispiele: Die Londoner Zeitung Daily Mail berichtete im März 2008 über Moslem-Prediger Abu Waleed, der bei Vorträgen vor seinen Mitbürgern gefilmt wurde. Und in diesen forderte er sie dazu auf, den britischen Wohlfahrtsstaat der »Ungläubigen« nach Kräften zu betrügen. Dasselbe tat er an der Londoner Scharia-Schule, auch hier forderte er dazu auf, die britische Regierung zu betrügen. Der Mitbürger gab zugleich Hinweise und Hilfestellung, wie man denn die »ungläubigen« Briten am besten finanziell übers Ohr hauen könne.
In den Niederlanden durfte Imam Ahmed S. aus Tilburg, der nach 15 Jahren Aufenthalt in den Niederlanden weiterhin nur Arabisch spricht und inzwischen einen Integrationskurs auf Kosten der niederländischen Steuerzahler absolvieren durfte, die Moslems nach Angaben des Brabant Dagblat dazu aufrufen, den niederländischen Staat zu schädigen – und keine Steuern mehr zu zahlen. Inzwischen gibt es Zeitschriften und auch Tipps im Internet, wie man den niederländischen Sozialstaat am besten schädigt.
…Um das alles zu verstehen, muss man nur zwei islamische Begriffe kennen: Dhimmi und Dschizya. Als Dhimmi bezeichnet man in der islamischen Rechtstradition Anhänger monotheistischer Religionen, die von Muslimen mit allerdings eingeschränktem Rechtsstatus geduldet werden. Juden und Christen sind nach islamischer Lesart Dhimmi. Solange sie den Islam nicht angenommen haben, müssen sie an die Muslime eine Dschyzia genannte Abgabe zahlen. Der Islam will das so – und es ist fester Bestandteil des islamischen Rechts (Scharia). Diese Abgabe der »Ungläubigen« muss bar oder in Naturalien entrichtet werden. Diese Logik des Koran war eine der Grundvoraussetzungen für die erste Blütezeit und Ausbreitung des Islam. Während das Christentum erst die Menschen bekehrte und dann mit zunehmender Zahl der Christen Gebiete christlich wurden, ging der Islam seit Mohammeds Zeiten den umgekehrten Weg: Man eroberte ein von »Ungläubigen« besiedeltes Gebiet durch den friedlichen oder gewaltsamen Zuzug von Muslimen und leitete dann über das Dschyzia genannte Tributsystem die Umverteilung des vorhandenen Vermögens der arbeitenden »ungläubigen« Bevölkerung ein. Selbst in der größten Blütezeit des Islam haben Muslime in den von ihnen beherrschten europäischen Gebieten (etwa Andalusien) nie die Mehrheit der Bevölkerung gestellt. Der New-York-Times-Bestsellerautor Mark Steyn, ein Kanadier, beschrieb in seinem 2006 erschienenen Buch America Alone auf den Seiten 164/165 die hier skizzierten Zustände.
Muslime waren und blieben in den eroberten europäischen Gebieten eine Minderheit, die sich am Wohlstand der »ungläubigen« Mehrheit wie selbstverständlich labte. Das war keinesfalls ein böser Wille, sondern Bestandteil jenes Systems, das den Gefolgsleuten Mohammeds in der groeßen Zeit der Ausbreitung des Islams Erfolg bescherte. Heute nennt man es anders, aber die Tatsachen bleiben. Und diese Umverteilung gilt auch für die »Ungläubigen« in islamischen Staaten: In jedem dem Autor bekannten, mehrheitlich islamischen Staat der Welt benötigt ein »ungläubiger« Ausländer einen lokalen Geschäftspartner, wenn man eine Firma eröffnen oder Geschäfte machen möchte. Selbst ethnische Chinesen müssen in ihrer Heimat Malaysia, das eine chinesische Minderheit hat, einen muslimischen Geschäftspartner vorweisen. Und wer in Dubai Handel treiben will, kennt das ebenso wie jener, der in Ägypten ein Büro eröffnen möchte. Man braucht einen örtlichen – muslimischen – »Sponsor«. Dabei ist das Wort »Sponsor« eine intelligente Umschreibung für einen Vermittler, der von der Energie eines anderen lebt. Dieses Tributsystem begünstigte die Ausbreitung des Islam. Denn die von Muslimen durch Dschyzia Ausgeplünderten konvertierten irgendwann aus Frustration zum Islam oder wanderten in nicht-muslimische Gebiete ab. So musste der Islam sich zwangsweise ausbreiten, wenn er denn weiterhin den Extrakt aus arbeitenden Bevölkerungen genießen wollte – nach Persien, Zentralasien, nach Indien und auch nach Europa. Immer auf der Suche nach »Ungläubigen«, die bereit waren, in einer wie auch immer genannten Form die Dschyzia zu entrichten.
Das alles ist fester Bestandteil der islamischen Geschichte. Und in den Koranschulen Europas wird Dschizya auch heute noch gelehrt – die Europäer wollen das aber lieber nicht hören. Es entspricht nicht der politischen Korrektheit. Doch es hilft zu erklären, warum ein Teil unserer muslimischen Mitbürger keinen Antrieb verspürt, sich um sein Einkommen und die Zukunft zu bemühen. Der Islam hat doch zur Zeit der glorreichen Ausbreitung seiner Grenzen nach Mohammeds Tod vorgelebt, wie man es macht. Und er hat vor genau diesem Hintergrund eine glorreiche Blütezeit erlebt. Ein Großteil der islamischen Welt lebt auch heute von Dschyzia. Man lässt andere für sich arbeiten. Man importiert ausländische Arbeitssklaven – und lehnt sich selbst zurück. Wie selbstverständlich erwartet man Tributzahlungen und Transferleistungen aus »ungläubigen« Staaten. Freilich nennt man das Ganze heute anders. Noch einmal: Der Islam lebte und lebt als Ideologie oftmals von nichts anderem als vom Transfer vorhandenen Wohlstands – und zwar immer in eine Richtung: von wohlhabenden »Ungläubigen« in Richtung der Muslime. Und das wird in Koranschulen auch heute unter dem Begriff Dschizya so gelehrt. Allah hat das alles angeblich so gewollt. Jene, die die Leistungen erbringen müssen, werden diese Zeilen mit Unverständnis lesen. Wer das alles nun gar für »rassistisch« oder »ausländerfeindlich« hält, dem sei an dieser Stelle noch einmal die Quelle all dieser Beispiele verraten: Kein Geringerer als der New-York-Times-Bestsellerautor Mark Steyn, ein Kanadier, beschrieb in seinem 2006 erschienenen Bestseller America Alone auf den Seiten 164/165 die hier skizzierten Zustände. Es gab einen Aufschrei in der islamischen Welt – aber die Darstellungen entsprachen der Wahrheit. Noch weitaus detaillierter belegt die Historikerin Bat Yeor das Auspressen des vorhandenen Wohlstandes der »Ungläubigen« in ihrem Buch Der Untergang des orientalischen Christentums unter dem Islam. Auch Bat Yeor wurde oftmals angegriffen – widerlegen konnte ihre Ausführungen bislang allerdings niemand. Bat Yeor ist international renommiert und wurde mit vielen Preisen geehrt. Man darf jenen Mitbürgern, die das System der Dschizya in den Koranschulen der Gegenwart auch heute noch wie selbstverständlich erlernt und verinnerlicht und von muslimischen Führern offen verkündet bekommen haben nun ganz bestimmt keinen Vorwurf machen. Aus der Sicht des Islam handelt es sich doch um einen von Allah so gewollten Zustand. Wer wollte das kritisieren? …" (Quelle: http://info.kopp-verlag.de/news/sozialhi...erfuellung.html).

Zitate dazu:

"Do harm to the Dutch state, don't pay taxes." [“Schädigt den niederländischen Staat, bezahlt keine Steuern.“ (Übersetzung von mir)] (Quelle: http://militantislammonitor.org/article/id/2799).

Sozialhilfebetrugstipps unter Berufung auf den Koran unter http://www.dailymail.co.uk/news/article-...t-benefits.html).


Zum Thema "Steuern bezahlen" lehrt die Bibel, dass man geschuldete Steuern nicht hinterziehen, sondern zahlen soll:

Zitat
"Gebet allen, was ihnen gebührt: die Steuer, dem die Steuer, …" (Römerbrief 13,7).


Gruss
Christian

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 08:28
#52 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Dann geht meine Motivation aber flöten. Ich geh nicht malochen,damit andere den ganzen Tag auf der Couch sitzen können.



Da liegt der Hund begraben.
Was gehts dich an?
Ich hab mir solche Gedanken schon gemacht als mir meine Mutter Schuldgefühle machen wollte wegen Schulschwänzerei.
So in der Art: Die Anderen schwitzen im Klassenzimmer und Maik....
In die Versicherung eingezahlt werden muss so oder so. Man kann also nicht sagen: Es gibt Schmarotzer und für die zahl ich nicht. Und wenn die Gelder knapp werden, dann soll man sich um die Masse kümmern, anstatt vom eigentlichen Problem abzulenken in dem man Sozialneid schürt.



Zitat
Überhaupt nichts dagegen einzuwenden,Menschen zu unterstützen die aufgrund von Krankheit oder einer Behinderung nicht in der Lage sind zu arbeiten. Aber für diejenigen die generell keinen Bock haben für ihr Auskommen selbst zu sorgen,oder sich zu schade sind für 6,7 oder 8 € die Stunde die Hände schmutzig zu machen,sollte der Staat die Hilfe auf ein Minimum reduzieren. Was glaubst du wie motiviert dann einige plötzlich wären.



Ich bin da skeptisch. Ich bin öfter in Suppenküchen und hab den Eindruck das manche Menschen durch gar nichts mehr aufzuraffen sind. Diese Leute zur Arbeit zu peitschen würde nur den Geldsäcken helfen weil die dann noch mehr billige (weil unqualifizierte) Arbeitskräfte hätten.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 08:34
#53 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
b) Der SPD-Politiker Franz Müntefering hat als Arbeitsminister gesagt: "Wer nicht arbeitet, soll nicht essen." (Quelle: http://www.zeit.de/online/2006/20/Schreiner).
Dieses Zitat hat er wohl von August Bebel, dem Mitbegründer der SPAD bzw. SPD, der schrieb:


Zitat
--------------------------------------------------------------------------------
""Der Sozialismus stimmt mit der Bibel darin überein, wenn diese sagt: Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen." ... " (Quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/August_Bebe....281840-1913.29).
--------------------------------------------------------------------------------


Bebel beruft sich aber zu Unrecht auf die Bibel, denn dort heisst es nicht "Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen.", sondern




Man sollte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Die Roten sind immer noch besser was die Fürsorge für die Schwachen betrifft als die Schwarzen oder gar die Gelben. Für Bebel kann ich nicht sprechen aber Münte weiss sicher die Unterscheidung zu treffen, die du hier triffst.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 09:07
#54 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik
Und sich für einen humanen Umgang mit sozialen Problemfällen auszusprechen, das hat weniger was mit irreal oder real zu tun, sondern ist eine moralische Frage.


Wir gehen doch aber alle human mit dir um, Maik, oder findest du nicht?

Pest Offline



Beiträge: 657

26.02.2010 10:22
#55 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Nein, wir verfolgen ihn doch.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 10:30
#56 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Dann geht meine Motivation aber flöten. Ich geh nicht malochen,damit andere den ganzen Tag auf der Couch sitzen können.


Da liegt der Hund begraben.
Was gehts dich an?
Ich hab mir solche Gedanken schon gemacht als mir meine Mutter Schuldgefühle machen wollte wegen Schulschwänzerei.
So in der Art: Die Anderen schwitzen im Klassenzimmer und Maik....
In die Versicherung eingezahlt werden muss so oder so. Man kann also nicht sagen: Und wenn die Gelder knapp werden, dann soll man sich um die Masse kümmern, anstatt vom eigentlichen Problem abzulenken in dem man Sozialneid schürt.




Die anderen müßen aber nicht für dich die Klassenarbeit schreiben.
Und ich bin halt dafür sagen zu können "Es gibt Schmarotzer und für die zahl ich nicht."

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 10:34
#57 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Überhaupt nichts dagegen einzuwenden,Menschen zu unterstützen die aufgrund von Krankheit oder einer Behinderung nicht in der Lage sind zu arbeiten. Aber für diejenigen die generell keinen Bock haben für ihr Auskommen selbst zu sorgen,oder sich zu schade sind für 6,7 oder 8 € die Stunde die Hände schmutzig zu machen,sollte der Staat die Hilfe auf ein Minimum reduzieren. Was glaubst du wie motiviert dann einige plötzlich wären.


Ich bin da skeptisch. Ich bin öfter in Suppenküchen und hab den Eindruck das manche Menschen durch gar nichts mehr aufzuraffen sind. Diese Leute zur Arbeit zu peitschen würde nur den Geldsäcken helfen weil die dann noch mehr billige (weil unqualifizierte) Arbeitskräfte hätten.



Das widerspricht jetzt aber irgendwie vorherigen Aussagen von dir.

Es gibt Geldsäcke und es gibt billige und unqualifizierte Arbeitskräfte...und es gibt auch etwas dazwischen.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 11:04
#58 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Die anderen müßen aber nicht für dich die Klassenarbeit schreiben.



Und du musst nicht die Arbeit der Leute machen die nicht arbeiten (wollen?).
Denn es gibt genug die wollen und wenn die nicht eingestellt werden, ist das nicht ihre Schuld.


Zitat
Und ich bin halt dafür sagen zu können "Es gibt Schmarotzer und für die zahl ich nicht."



Ich hab ja nur meine Meinung zu dem Inhalt gesagt, nicht dazu das du es überhaupt sagen kannst.

Zitat
Das widerspricht jetzt aber irgendwie vorherigen Aussagen von dir.




Versteh ich nicht.



Zitat
Es gibt Geldsäcke und es gibt billige und unqualifizierte Arbeitskräfte...und es gibt auch etwas dazwischen.




Klar gibts das, aber sein wir ehrlich: Die die es besonders schwer haben Arbeit zu finden, die sind nicht dazwischen.Und mit Geldsäcke meinte ich die Unternehmer.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 11:30
#59 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik
Denn es gibt genug die wollen und wenn die nicht eingestellt werden, ist das nicht ihre Schuld.



Von denen sprech ich aber nicht.Ich sprech von denen die gar nicht wollen.


Zitat von Maik
Klar gibts das, aber sein wir ehrlich: Die die es besonders schwer haben Arbeit zu finden, die sind nicht dazwischen.Und mit Geldsäcke meinte ich die Unternehmer.



Nicht jeder Unternehmer ist ein Geldsack der seine Angestellten ausnutzt. Die die es besonders schwer haben Arbeit zu finden,machen es sich aber auch oft genug schwer. Keine Frage..da draussen gibbet sehr,sehr viele wirklich bedauernswerte Schicksale..aber auch sehr,sehr viele die man einfach nicht bedauern kann..ja,nichtmal bedauern darf.
Ich habe fast 3 Jahre in dem Bereich Sozialhilfe gearbeitet.....nach dieser Zeit war es mit dem Verständnis für ein derartig eng gestricktes Sozialnetz vorbei.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 11:44
#60 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Ich habe fast 3 Jahre in dem Bereich Sozialhilfe gearbeitet.....nach dieser Zeit war es mit dem Verständnis für ein derartig eng gestricktes Sozialnetz vorbei.



Tja fragt sich nur wieso.
Kann es sein das du auf die Tatsache gestossen bist, das man sich an ein ungeregeltes Leben durchaus gewöhnen kann?
Das ist besonders unbequem für die Leute , die ihren täglichen, ungeliebten Gang zur Arbeit damit hinwegtrösten, das Arbeit was befriedigendes wäre. Und dann sieht man Leute die ganz gut ohne diese Befriedigung auskommen....
Ei wie unangenehm

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

26.02.2010 11:51
#61 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Und dann sieht man Leute die ganz gut ohne diese Befriedigung auskommen....



Ja, und das ganz auf Kosten Anderer.

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"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
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Maik ( gelöscht )
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26.02.2010 11:52
#62 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Oh wie aussergewöhnlich in einer Welt in der sich eh nur noch jeder selbst der Nächste ist.

Relix Offline

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26.02.2010 11:55
#63 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Oh wie aussergewöhnlich in einer Welt in der sich eh nur noch jeder selbst der Nächste ist.



Kann mich nicht erinnern, dass das zu irgendeiner Zeit anders gewesen wäre bzw. überhaupt anders sein könnte.
Aber das heißt nicht, dass nur weil es nicht verwunderlich ist, dass Menschen so handeln, dass man es ihnen durchgehen lassen muss.

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Maik ( gelöscht )
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26.02.2010 12:09
#64 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Ei kuck an,wer da auf einmal Weltverbessererelan entwickelt.
Ich schlage vor wir setzen da noch viel früher an.
In dem wir den Kindern nicht die natürliche Neugier und den Tatendrang kaputt machen.

Relix Offline

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Beiträge: 3.480

26.02.2010 12:22
#65 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Ei kuck an,wer da auf einmal Weltverbessererelan entwickelt.



Den hatte ich schon immer. Nur geht liegt die Verbesserung in den meisten Punkten im exakten Gegenteil dessen, was du dir vorstellst.

Zitat
Ich schlage vor wir setzen da noch viel früher an.
In dem wir den Kindern nicht die natürliche Neugier und den Tatendrang kaputt machen.



Und was meinst du jetzt konkret damit?

______________________________________________
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Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 12:40
#66 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Den hatte ich schon immer. Nur geht liegt die Verbesserung in den meisten Punkten im exakten Gegenteil dessen, was du dir vorstellst.



Mit solchen Aussagen würd ich warten bis du verstanden hast was ich mir vorstelle.


Zitat
Und was meinst du jetzt konkret damit?



Damit meine ich das es unnatürlich ist asozial zu sein.
Aber irgendwann gibt man auf. Lassen wir es nicht soweit kommen.
Arbeitgeber haben ihre Kriterien und das man die immer und überall erfüllt, ist nicht selbstverständlich.
Wenn einem alles egal geworden ist, tritt man auch nicht mehr so auf wie Personalchefs das gerne hätten.
Man fühlt sich in Anzügen nicht mehr wohl, ist weder pünktlich, noch gewissenhaft ect.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 12:43
#67 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Ich habe fast 3 Jahre in dem Bereich Sozialhilfe gearbeitet.....nach dieser Zeit war es mit dem Verständnis für ein derartig eng gestricktes Sozialnetz vorbei.


Tja fragt sich nur wieso.
Kann es sein das du auf die Tatsache gestossen bist, das man sich an ein ungeregeltes Leben durchaus gewöhnen kann?
Das ist besonders unbequem für die Leute , die ihren täglichen, ungeliebten Gang zur Arbeit damit hinwegtrösten, das Arbeit was befriedigendes wäre. Und dann sieht man Leute die ganz gut ohne diese Befriedigung auskommen....
Ei wie unangenehm




Tja,wie es scheint hast du dich ja auch recht gut eingerichtet in deinem arbeitsfreien Leben,nicht wahr??!!
Und du mußt dich von deinem Yuppi-Bild verabschieden,wenn du an mich denkst.
Ich bin eigentlich stinkefaul....aber mir fehlt das Schmarotzer-Gen. Und somit trete ich nahezu täglich meinen "ungeliebten" und "unbefriedigenden" Gang zur Arbeit an um für mich selbst und die meinen zu sorgen.Ich gehöre nämlich nicht zu denen,für die ihr Job Berufung wäre und notwendig ist um sich selbst zu verwirklichen. Ich geh arbeiten um zu leben..(und zwar nicht auf Kosten anderer)..und lebe nicht um zu arbeiten.
Unangenehm ist nicht die Erkenntniss,das es Menschen gibt für die arbeiten nicht gleich Befriedigung ist,zu denen gehöre ich selbst...unangenehm wäre es mir das andere für mich mitarbeiten müßten.
DU scheinst damit ja keine Probleme zu haben..aber das ist halt ne Charakterfrage.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 12:57
#68 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Und du mußt dich von deinem Yuppi-Bild verabschieden,wenn du an mich denkst.



Muss ich das?

Zitat

Ich bin eigentlich stinkefaul....aber mir fehlt das Schmarotzer-Gen. Und somit trete ich nahezu täglich meinen "ungeliebten" und "unbefriedigenden" Gang zur Arbeit an um für mich selbst und die meinen zu sorgen.Ich gehöre nämlich nicht zu denen,für die ihr Job Berufung wäre und notwendig ist um sich selbst zu verwirklichen. Ich geh arbeiten um zu leben..(und zwar nicht auf Kosten anderer)..und lebe nicht um zu arbeiten.
Unangenehm ist nicht die Erkenntniss,das es Menschen gibt für die arbeiten nicht gleich Befriedigung ist,zu denen gehöre ich selbst...unangenehm wäre es mir das andere für mich mitarbeiten müßten.
DU scheinst damit ja keine Probleme zu haben..aber das ist halt ne Charakterfrage.




Jetzt hast es mir aber gegeben.
Spass beiseite: Ich spiel hier keine Rolle.
Du willst selbstständig sein, das bedeutet natürlich auch das du glaubst du kannst selbstständig sein.
Aber auch das ist nicht selbstverständlich.
Das auf den Charakter zu reduzieren ist zu einfach.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 13:06
#69 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Und du mußt dich von deinem Yuppi-Bild verabschieden,wenn du an mich denkst.


Muss ich das?




Wenn du unter einem Yuppie dasselbe verstehst wie ich,nämlich einen karrieregeilen,fleissigen Anzugträger mit Handy und dickem Auto..jemand für den sein Job,gesellschaftliches Ansehen und dicke Kohle alles ist,dann Ja.
[quote]

Zitat von Maik
[Jetzt hast es mir aber gegeben.
Spass beiseite: Ich spiel hier keine Rolle.
Du willst selbstständig sein, das bedeutet natürlich auch das du glaubst du kannst selbstständig sein.
Aber auch das ist nicht selbstverständlich.
Das auf den Charakter zu reduzieren ist zu einfach.



Selbstständigkeit auf Kosten anderer ist Schmarotzertum.Punkt.
Man kann durchaus sein selbstverdientes Auskommen haben,ohne übertrieben schnelle Runden in diesem Hamsterrad,das du offensichtlich und für mich durchaus nachvollziehbar anklagst, zu drehen.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 20:38
#70 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat
Wenn du unter einem Yuppie dasselbe verstehst wie ich,nämlich einen karrieregeilen,fleissigen Anzugträger mit Handy und dickem Auto..jemand für den sein Job,gesellschaftliches Ansehen und dicke Kohle alles ist,dann Ja.



Und du meinst du hättest dieses Bild relativiert?
Dann hab ich wohl was nicht mitbekommen.


Zitat
Selbstständigkeit auf Kosten anderer ist Schmarotzertum.Punkt.



Punkt weg



Zitat
Man kann durchaus sein selbstverdientes Auskommen haben,ohne übertrieben schnelle Runden in diesem Hamsterrad,das du offensichtlich und für mich durchaus nachvollziehbar anklagst, zu drehen.




Ist alles nicht so einfach. Punkt

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 20:46
#71 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik

Zitat
Wenn du unter einem Yuppie dasselbe verstehst wie ich,nämlich einen karrieregeilen,fleissigen Anzugträger mit Handy und dickem Auto..jemand für den sein Job,gesellschaftliches Ansehen und dicke Kohle alles ist,dann Ja.


Und du meinst du hättest dieses Bild relativiert?
Dann hab ich wohl was nicht mitbekommen.




Ganz davon abgesehen das du ne Menge nicht mitbekommst.....Ich hatte dich doch richtig verstanden,das du mich für eine Art Yuppie hälst,oder? Für einen Menschen,der in seiner Arbeit aufgeht...womöglich auf Karriere aus ist?!


Zitat von Maik

Zitat
Selbstständigkeit auf Kosten anderer ist Schmarotzertum.Punkt.


Punkt weg




Das ich kein übertrieben positives Bild von dir habe ist ja kein Geheimniss..aber das du auch noch ein Schmarotzer aus Überzeugung bist hätte ich selbst von dir nicht erwartet. Merkwürdiger moralisch integerer,gutmütiger,charakterlich einwandfreier Christ bist du?!


Zitat von Maik

Zitat
Man kann durchaus sein selbstverdientes Auskommen haben,ohne übertrieben schnelle Runden in diesem Hamsterrad,das du offensichtlich und für mich durchaus nachvollziehbar anklagst, zu drehen.


Ist alles nicht so einfach. Punkt




Das Leben ist nicht einfach..weder für nen Christen,noch für nen Atheisten. Punkt.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 20:52
#72 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Stan das du mich für einen Schmarotzer hälst, ist doch dein Problem.
Du maßt dir an zu urteilen wer was kann .

Aber das trifft eben wieder auf Snobs,Worcaholics,Perfektionisten zu.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 21:02
#73 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

Zitat von Maik

Aber das trifft eben wieder auf Snobs,Worcaholics,Perfektionisten zu.



Und ich betone ausschliesslich auf Snobs,Worcaholics,Perfektionisten

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2010 21:08
#74 RE: Werte brauchen Gott? Antworten

na also

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

________________________________________

=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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