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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!




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Dieses Thema hat 26 Antworten
und wurde 1.413 mal aufgerufen
 Christentum
Seiten 1 | 2
Stelth Offline



Beiträge: 526

12.03.2010 20:38
#1 RE: Mamon.Ein"gott" dem die ganze Welt verfallen ist. Antworten

Zitat von Bruder Spaghettus

Zitat
Was hat aber eure Stiftung an guten Taten, sprich Leidminderung in direktem Sinne des Humanismus, "dem Menschen ein Mensch sein", vorzuweisen?

Die Stiftung hat das Ziel, den evolutionären Humanismus zu verbreiten und so die Menschen zu befähigen, wirklich human zu handeln. Wie gut das klappt, kannst du am Beispiel des Stifters, Herbert Steffen, sehen.
Der hat in seinen Fabriken den Mitarbeitern 50% des Firmengewinns ausgezahlt.
In welchem kirchlichen Betrieb gibt´s so was?
http://hpd.de/node/50




Das ist lobenswert für den Herbert Steffen.

Mir fallen da Mutter Theresa, Mahatma Ghandi, Elisabeth Reesner(eine Bekannte von mir, die in Afrika
Häuser für verkrüpelte aufbaut und unterhält,ich spende für ihre Projekte).
Aber auch Missionswerk Karlsruhe:http://www.hoffnung-geben.de/

Aber es geht mir hier nicht darum wer überwiegt, sondern darum ob
man wirklich von Geld so besessen sein muss das man es niemandem
ausser sich selber gönnt.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

12.03.2010 20:43
#2 RE: Mamon.Ein"gott" dem die ganze Welt verfallen ist. Antworten

Zitat
Mir fallen da Mutter Theresa



"Mutter" Theresa hat um Längen mehr Schaden angerichtet als irgendwem geholfen. Die ist lediglich ein exzellentes Beispiel dafür, wie gute Publicity selbst fürchterliche Schändlichkeiten wie Heldentaten erscheinen lassen kann.

Und über Missionswerke, die die Not der Leute ausnutzen, um ihnen ihren Glauben einzuimpfen, sage ich mal lieber nichts...

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Stelth Offline



Beiträge: 526

12.03.2010 22:09
#3 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat von Relix

Zitat
Mir fallen da Mutter Theresa


"Mutter" Theresa hat um Längen mehr Schaden angerichtet als irgendwem geholfen. Die ist lediglich ein exzellentes Beispiel dafür, wie gute Publicity selbst fürchterliche Schändlichkeiten wie Heldentaten erscheinen lassen kann.


Der sexuelle Missbrauch der Kinder durch die katholischen "Geistlichen"...
Und die reden das ganze noch schönn.
Da kann aber die gute Frau nichts zu.

Zitat
Und über Missionswerke, die die Not der Leute ausnutzen, um ihnen ihren Glauben einzuimpfen, sage ich mal lieber nichts...

Besser nichts tun und elendig zugrunde gehen lassen, oder was?
Nein, besser noch, finanziel ausbeuten und verhungern lassen.
Sind ja eh nur unterentwikelte Halbaffen,evolutionistisch gesehn, oder wie?

Und was tust du aktuell gegen das Menschliche elend?

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

12.03.2010 22:11
#4 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat von Stelth
Mir fallen da Mutter Theresa, Mahatma Ghandi...........ein


Mutter Theresa kann nicht als Beispiel uneigennütziger Hingabe, speziell von Geld, angesehen werden. Denn wenn sie was gegeben hat, war es nicht ihr Geld, sondern ihre Botschaft und selbst das noch unter außerordentlichen Selbstzweifeln.
Mahatma Ghandi meinte, ebend nichr nur auf 's Geld bezogen: "Es ist müßig davon zu reden, daß wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, daß er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen.".
Und das gerade in Bezug auf das 'Mammon' gesehen, welches auch Missionswerke miss- oder gebrauchen.

maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

12.03.2010 22:16
#5 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat von Stelth
Besser nichts tun und elendig zugrunde gehen lassen, oder was?
Nein, besser noch, finanziel ausbeuten und verhungern lassen.
Sind ja eh nur unterentwikelte Halbaffen,evolutionistisch gesehn, oder wie?
Und was tust du aktuell gegen das Menschliche elend?


Jetzt schlägst du aber quer, Stelth, oder?
Und die Missionswerke schultern das alles, was du den anderen Hilflosen vorwirfst? Na das ist ein der Verzweiflung geschuldeter Tunnelblick.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

12.03.2010 22:47
#6 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat
Mutter Theresa kann nicht als Beispiel uneigennütziger Hingabe, speziell von Geld, angesehen werden. Denn wenn sie was gegeben hat, war es nicht ihr Geld, sondern ihre Botschaft und selbst das noch unter außerordentlichen Selbstzweifeln.

Tja - das Geld hätte sie allerdings gehabt!
Spendengelder flossen reichlich...

Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien. Statt irdischer Hilfe bekehrte sie Tausende von Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten, zum Christentum (zweifellos in dem Glauben, sie dadurch vor dem Höllenfeuer zu retten). Lebensrettende oder -verlängernde Maßnahmen waren in ihrem Sterbehospiz jedoch unerwünscht, da Teresa nach erfolgter Bekehrung das Bett frei haben wollte, um weitere Seelen retten zu können. Kein Wunder, dass viele Slumbewohner große Angst hatten, dem „Todesengel von Kalkutta“ jemals zu begegnen…

http://www.mutter-teresa.info/

__________________________________________________
Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

12.03.2010 23:01
#7 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat
Besser nichts tun und elendig zugrunde gehen lassen, oder was?
Nein, besser noch, finanziel ausbeuten und verhungern lassen.
Sind ja eh nur unterentwikelte Halbaffen,evolutionistisch gesehn, oder wie?



Als ob Hilfsleistung ohne gleichzeitige Missionierung nicht möglich wäre!
Es gibt auch Organisationen, die helfen, ohne gleichzeitig irgendeine Religion/Ideologie voran bringen zu müssen!

Und das Ammenmärchen von den "unterentwickelten Halbaffen (Schwarze)" hat mit Evolutionslehre garnix zu tun - im Gegenteil...

Zitat
Und was tust du aktuell gegen das Menschliche elend?



Ich versuche, einen Beruf zu erlernen, von dem ich leben kann. Das muss für den Moment reichen.

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Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2010 07:40
#8 RE: Mamon.Ein Antworten

Tja, lieber Stelth, wessen Geld nehmen denn Missionswerke umd irgendwo unter dem Vorwand der Hilfe zu missionieren? Doch nicht ihr eigenes, sondern das von Spendern. Natürlich nicht alles. Erst ziehen sie noch ihre eigenen Kosten ab, für Verwaltung, Lohn für die Helfer usw.

Deshalb spende ich nie an die, sondern immer an "Ärzte ohne Grenzen". Eine Organisation, die einen unglaublich hohen Anteil von ehrenamtlicher Arbeit hat. Dort kommt das Geld den Opfern am direktesten zu Gute.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2010 08:46
#9 RE: Mamon.Ein Antworten

Und Ehrenamtliche leben natürlich von Luft und Liebe, ja nee is klar.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2010 08:51
#10 RE: Mamon. Ein Antworten

Zitat
Aber das darf man nicht mit dem christlichen "perfekt" durchdesignten Kreationismus verwechseln, sondern es ist eher so wie die Evolution funktioniert. Trial and Error.



Sagt wer?
Pantheismus ist dem Theismus auf jeden Fall näher als dem Atheismus.
Und damit auch dem Kreationismus. Nur wer Gott prinzipiell ablehnt, versucht nachzuweisen das er nichts mit dem Universum zu tun hätte. Das hat der Pantheist nicht nötig.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2010 08:56
#11 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat
Mutter Theresa kann nicht als Beispiel uneigennütziger Hingabe, speziell von Geld, angesehen werden. Denn wenn sie was gegeben hat, war es nicht ihr Geld, sondern ihre Botschaft und selbst das noch unter außerordentlichen Selbstzweifeln.




Wenn sie was gegeben hat, dann war es ihre Nächstenliebe und ihre tatkräftige Unterstützung vor Ort.
Einer armen Frau kann man nicht vorwerfen das sie kein Geld gegeben hat.


Zitat

Mahatma Ghandi meinte, ebend nichr nur auf 's Geld bezogen: "Es ist müßig davon zu reden, daß wir Seelen für Gott gewinnen wollen. Ist Gott so hilflos, daß er nicht von sich aus Seelen für sich gewinnen könnte? Religion ist immer die persönliche Angelegenheit jedes einzelnen.".
Und das gerade in Bezug auf das 'Mammon' gesehen, welches auch Missionswerke miss- oder gebrauchen.




Gandi sagte von sich: "Ja, ich bin Hindu - und ich bin Christ. Ich bin Moslem und ich bin Jude."
Gemeint hat er wohl das es verschiedene Wege zu Gott gebe. Das heisst er liess sich nicht von denen vereinnahmen, die es anderen verbieten wollen den Menschen von ihrem Weg zu erzählen.

maleachi 89 ( gelöscht )
Beiträge:

13.03.2010 10:02
#12 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat von Maik

Wenn sie was gegeben hat, dann war es ihre Nächstenliebe und ihre tatkräftige Unterstützung vor Ort.
Einer armen Frau kann man nicht vorwerfen das sie kein Geld gegeben hat.


Jo, die arme alte Frau....ich denke, du verteidigst sie aus deinem zwanghaft-impulsiven Reflex heraus, alles religiöse oder religiös motiviertes ist per se erst mal gut und religiöse Hintergründe relativieren jegliches Gebaren, sei es nun Kindesmissbrauch oder fragwürdige, missionarische Tätigkeit, welche unter dem Deckmantel der Nächstenliebe den Menschen eher zerstört als das Gegenteil.

Gerade Mutter Teresa hat nicht loyal gehandelt, denn in dem Namen, in dem sie zu handeln vorgab, mit dem konnte sie Zeit ihres Lebens fast nichts anfangen. Das ist durch ihre Briefe an ihren Seelsorger Kardinal Lawrence Trevor Picachy belegt. Sie schien demnach aus dieser Rolle der barmherzigen Samariterin gar nicht mehr raus zu kommen und hat das Ding einfach durchgezogen, ohne Rücksicht auf Verluste und mit der Preisgabe, die eigenen angezweifelten Werte anderen aufzudrücken, möglichst noch auf dem Sterbebett.

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

13.03.2010 10:49
#13 RE: Mamon.Ein Antworten

Zitat
Gerade Mutter Teresa hat nicht loyal gehandelt, denn in dem Namen, in dem sie zu handeln vorgab, mit dem konnte sie Zeit ihres Lebens fast nichts anfangen.

Superreiche geben ja zumindest oft einen kleinen Teil ihres Vermögens für soziale Zwecke aus.
Mutter Theresa stand eine Unmenge Geld zur Verfügung und sie hat es aus rein ideologisch/religiösen Gründen abgelehnt, dieses Geld den Armen zukommen zu lassen.
Hätte ja ihr Seelenheil gefährden können...

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Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Stelth Offline



Beiträge: 526

14.03.2010 14:29
#14 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat von Lukrez

Zitat
Mutter Theresa kann nicht als Beispiel uneigennütziger Hingabe, speziell von Geld, angesehen werden. Denn wenn sie was gegeben hat, war es nicht ihr Geld, sondern ihre Botschaft und selbst das noch unter außerordentlichen Selbstzweifeln.

Tja - das Geld hätte sie allerdings gehabt!
Spendengelder flossen reichlich...
Die millionenfach eingesammelten Spendengelder setzte sie nicht dazu ein, um die Not vor Ort (beispielsweise in Kalkutta) zu lindern, sondern hortete sie auf Konten des Vatikans. Ihr Leben lang verachtete sie das Diesseits so sehr, dass sie ihren Kranken in Kalkutta keine schmerzlindernden Tabletten geben ließ, da die Kranken in ihrem Leid und ihrem Schmerz dem Herrn Jesu Christi so viel näher seien. Statt irdischer Hilfe bekehrte sie Tausende von Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten, zum Christentum (zweifellos in dem Glauben, sie dadurch vor dem Höllenfeuer zu retten). Lebensrettende oder -verlängernde Maßnahmen waren in ihrem Sterbehospiz jedoch unerwünscht, da Teresa nach erfolgter Bekehrung das Bett frei haben wollte, um weitere Seelen retten zu können. Kein Wunder, dass viele Slumbewohner große Angst hatten, dem „Todesengel von Kalkutta“ jemals zu begegnen…
http://www.mutter-teresa.info/




Ich passe. Diesen teil der Biography habe ich wohl
oder übel übersehen.

_______________________________________________
„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 14:43
#15 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat von Stelth
Ich passe. Diesen teil der Biography habe ich wohl
oder übel übersehen.



Deshalb geht mir jede Form von Personenkult völlig ab. Ich wette selbst Jesus hatte irgendwelche Leichen im Keller.und ganz unter uns...........ich vermute seine Furze haben gestunken.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 15:23
#16 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat
...........ich vermute seine Furze haben gestunken.



Das ist wahrscheinlich wirklich so.

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 15:25
#17 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat
Mutter-Teresa.info Das unabhängige Informationsangebot



Zitat
verlag@alibri.de

Unterstützer:

IBKA Internationaler Bund der Konfesionslosen und AtheistInnen

MIZ Materialien und Informationen zur Zeit





Stelth Offline



Beiträge: 526

14.03.2010 16:35
#18 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat von Stan

Zitat von Stelth
Ich passe. Diesen teil der Biography habe ich wohl
oder übel übersehen.


Deshalb geht mir jede Form von Personenkult völlig ab. Ich wette selbst Jesus hatte irgendwelche Leichen im Keller.und ganz unter uns...........ich vermute seine Furze haben gestunken.



Er war auch ein Mensch wie wir.
Warum also nicht auch Gase ablassen können?

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„Gott wird es verschmerzen können, dass Atheisten seine Existenz leugnen.“
(John Boynton Priestley, 1894–1984, englischer Schriftsteller)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 17:00
#19 RE: Mum Teresa Antworten

Die Aussagen von „Mutter“ Teresa selbst lassen da schon klarer werden, worum es ihr ging. Zuallererst um den Kampf gegen Abtreibung und Verhütung, ein Thema, für das sie die ganze Welt bereiste: „Doch ich glaube, dass der größte Zerstörer des Friedens heute die Abtreibung ist, denn sie ist ein unmittelbarer Krieg, eine unmittelbare Tötung, eine unmittelbare Ermordung durch die Mutter selbst. „[…]Heute ist Abtreibung das größte Böse, der größte Gegner des Friedens,“ wusste sie der staunenden Welt anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises mitzuteilen. Das auch Kondome, ja alles außer Knaus-Ogino, Teufelswerk ist, versteht sich da von selbst.

Und wie stehts um die Armen, Bedürftigen und Kranken? KritikerInnen werfen den nächstenliebenden Nonnen immer wieder vor, dass ihr Orden sie nicht (medizinisch) weiterbildet, dass in den Hospizen nicht zwischen Kranken und Sterbenden unterschieden wird (und die heilbar Kranken deswegen auch einfach nicht behandelt werden), dass z.B. Spritzen nur mit Wasser gereinigt und dann weiterverwendet werden, bis sie endgültig zu stumpf sind (ein wenig stumpf ist nicht so schlimm, Fr. Bojaxhio war als extrem sparsam bekannt). Auch Katastrophenhilfe leistet der Orden praktisch nicht, seine Krankenwagen transportieren keine Kranken, selbst die berühmte (4.000 bis 9.000 Mahlzeiten pro Tag) Essensausgabe verteilt kaum 300 Essen täglich (und diese teilweise nur mit Essenskarte, für katholische Familien beim Orden erhältlich).

Diese Kritik geht allerdings am Kern der Sache vorbei. Die wichtigste Aufgabe der „Missionare der Nächstenliebe“ ist nicht Speisung, Pflege oder Heilung, sondern war schon immer die Missionsarbeit. „Mutter“ Teresa rettet quasi Seelen, nicht Leben. Und ein besonders qualvoller Tod kann da sehr hilfreich sein: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.“. Einfach so an heilbaren Krankheiten verrecken reicht aber nicht aus: „Something very beautiful […] not one has died without receiving the special ticket for St. Peter we call it. We call baptism ticket for St.Peter. We ask the [dying] person do you want a blessing by which your sins will be forgiven and you receive God. They have never refused.“ Die Sterbenden werden also zwar nicht behandelt, aber immerhin noch ohne ihr Wissen und im Allgemeinen gegen ihren Willen getauft.

Der wahrscheinlich beliebteste Skandal ist der mit dem Geld. „Mutter“ Teresas Orden ist der reichste der Welt, ihre jährlichen Einnahmen werden manchmal auf dreistellige Millionenbeträge geschätzt. Preise, Stiftungsgelder, Spenden; was genau mit dem Geld passiert weiß niemand, bzw. niemand verrät es. Das meiste geht wohl auf ein Konto der Vatikanbank, eine Bank, die spätestens seit dem Mord am Bankier Calvi ein Synonym für dunkle Geschäfte (Geldwäsche, Drogen, org. Kriminalität) ist. In die „soziale“ Arbeit geht das Geld nicht, so viel ist sicher; die Leistungen, die der Orden verteilt, sind im Allgemeinen Sachspenden, selbst ihre „Heime“ kriegen die Nonnen meist geschenkt.

http://www.ruhr-uni-bochum.de/bsz/613/2a.html

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 19:07
#20 RE: Mum Teresa Antworten

Und ein besonders qualvoller Tod kann da sehr hilfreich sein: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.“. Einfach so an heilbaren Krankheiten verrecken reicht aber nicht aus: „Something very beautiful […] not one has died without receiving the special ticket for St. Peter we call it. We call baptism ticket for St.Peter. We ask the [dying] person do you want a blessing by which your sins will be forgiven and you receive God. They have never refused.“ Die Sterbenden werden also zwar nicht behandelt, aber immerhin noch ohne ihr Wissen und im Allgemeinen gegen ihren Willen getauft.


Ich denke dies alles ist durchaus in Maiks Sinne

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 19:10
#21 RE: Mum Teresa Antworten

Nichts von dem was hier geschrieben wurde in letzter Zeit ist in meinem Sinn.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 19:24
#22 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat von Maik
Nichts von dem was hier geschrieben wurde in letzter Zeit ist in meinem Sinn.



Das kauf ich dir nicht ab

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 19:28
#23 RE: Mum Teresa Antworten

Darauf passend zu antworten würde wieder im Geplänkel enden.
Da sieht mans wo die Schuld liegt.

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 19:30
#24 RE: Mum Teresa Antworten

Zitat von Maik
Darauf passend zu antworten würde wieder im Geplänkel enden.
Da sieht mans wo die Schuld liegt.



Hattest du nicht unlängst einem User mangelndes Unrechtsbewußtsein vorgeworfen??!!

Maik ( gelöscht )
Beiträge:

14.03.2010 19:31
#25 RE: Mum Teresa Antworten

Und für den war der Hinweis auch gedacht.

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