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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 23 Antworten
und wurde 1.186 mal aufgerufen
 Judentum
Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2006 13:33
Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Alle Geschichten biblischer Urzeit, nicht nur der mythologische Garten Eden, auch Abraham, Isaak und Jakob, der Auszug aus Ägypten, die kriegerische Eroberung des Landes Kanaan - sie alle gehören laut Herzog ins Reich der Legenden. Die Archäologen, so der Wissenschaftler, fanden keine Hinweise, geschweige denn Beweise für einen geschichtlichen Kern. Mehr noch: Sogar die Einzigartigkeit Jahwes, die Grundlage dreier monotheistischer Religionen werde durch Ausgrabungsfunde in Zweifel gestellt. Im Anfang war da mehr als einer.

ganzer Artikel hier: http://www.welt.de/daten/1999/11/01/1101ku135709.htx

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...was zu bezweifeln ist

Robin87 Offline



Beiträge: 1.848

26.02.2006 13:42
#2 ... antworten
hmmm... dieser Artikel stärkt meinen Zweifel. Die Evolutionstheorie und Urknalltheorie ist wohlmöglich doch nicht wahr, sondern wissenschaftler haben eben falsch gerechnet und falsche Befunde gemacht! Wie im Artikel!

Ady Offline




Beiträge: 710

26.02.2006 16:09
#3 RE: ... antworten

@robin87
die evolutionstheorie war noch nie wahr
aber wo steht da was über die urknalltheorie?

freily ( Gast )
Beiträge:

26.02.2006 18:28
#4 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Ohje Spaghettus,

das kommt davon, wenn man beim Lesen nicht bemerkt, dass die "Augen geschlossen" sind, das heißt, der eigene Geist schon so auf Ablehnung eingestellt wurde, dass die Aufnahme einer Erkenntnis sehr zweifelhaft ist.

Nicht einmal die Bibel sagte, dass in dem Land Israel "nur" ein einziger G-tt angebetet wurde, dann wäre die Vertreibung der Israeliten vom EWIGEN durch die Römer ein Nonsens gewesen.

Auch der Versuch, die Schriften per wissenschaftlicher Untersuchung zu entmystifizieren ist kläglich gescheitert.

Der Mensch muß es nun einmal respektieren, dass es zwischen Himmel und Erde mehr gibt, als nur rationales Denken allein.

MfG.
freily®©

freily ( Gast )
Beiträge:

26.02.2006 18:34
#5 RE: ... antworten

Hmm, Robie,

dann wäre die Genesis doch falsch geschrieben, was ich nicht glaube, da die Entstehungsgeschichte G*TT selber diktierte und da hat ER der Erde und dem Wasser die Kraft gegeben, Leben hervorzubringen.

Aber genau dieses Thema zeigt uns doch eigentlich auf, wie wenig konsequent der Mensch zu denken bereit ist, denn kaum hat er das Hunderste erspäht, will er das tausendste schon gelöst und mundgerecht beliefert sehen.

Auf dieser Ebene kommt kein rechtes Ergebnis zustande.

MfG.
freily®©

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2006 19:20
#6 RE: ... antworten

@ freily

In Antwort auf:
Ohje Spaghettus,

das kommt davon, wenn man beim Lesen nicht bemerkt, dass die "Augen geschlossen" sind, das heißt, der eigene Geist schon so auf Ablehnung eingestellt wurde, dass die Aufnahme einer Erkenntnis sehr zweifelhaft ist


Ach du lieber Himmel, freily

hast nicht mal gemerkt, dass ich ohne jeden Kommentar und ohne jede Änderung nur die Überschrift und einen Ausschnitt aus einem Artikel kopiert habe? Das kommt davon, dass die "Augen geschlossen" sind, das heißt, der eigene Geist schon so auf Ablehnung eingestellt wurde, dass die Aufnahme einer Erkenntnis sehr zweifelhaft ist.

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...was zu bezweifeln ist

the swot ( Gast )
Beiträge:

26.02.2006 19:57
#7 RE: ... antworten

Es gibt aber beispielsweise auch archäologische Beweise für den Auszug über Ägypten,dem 2.Tempel(Klagemauer) etc.
SOLIDARITÄT MIT ISRAEL!

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

26.02.2006 20:45
#8 RE: ... antworten

Welche?

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...was zu bezweifeln ist

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

27.02.2006 20:10
#9 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

bei mir verursacht schon die Überschrift Bauchschmerzen

Der Artikel beweißt weder ob die Bibel recht hat, noch ob sie im Irrtum ist. Es werden lediglich äußerst knapp die neueren Entdeckungen umrissen , was die Quellen momentan hergeben; schlicht wie der momentane Stand achäologischer Forschung ist. Wie das in 5 Jahren aussieht, wagt doch keiner wirklich vorrauszusagen?!

Das Miserium der Archäologie wird allein schon am Tyrex deutlich. Stets geht es bei diesem Saurier um die Frage: War er nun Jäger oder Aasfresser? Dort jagt eine gegensätzliche Entdeckung die Nächste...

Das Ziehen voreiliger Schlüsse in die Eine oder andere Richtung ist in diesem falle nun wirklich Fehl am Platze
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In Memory of Soul-Society

De nihilo nihil (lukrez)

Ady Offline




Beiträge: 710

28.02.2006 15:31
#10 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

seit wann gibt es die erde laut bibel?
auch erst seit ca. 6000 jahren wie die menschen?
wann gab es dann die dinosaurier?

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

28.02.2006 16:37
#11 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

In Antwort auf:
seit wann gibt es die erde laut bibel?
auch erst seit ca. 6000 jahren wie die menschen?
wann gab es dann die dinosaurier?

Ein genaues Alter des Planeten Erde kann aus der Genesis nicht ermittelt werden, Ady. Fakt ist aber, dass es weit, weit mehr als 6000 jahre sein müssen, ein "paar Milliönchen" werden es schon sein...Die Bibel widerspricht dem in keinster Wiese Liest mal die Science oder New Scientist oder Geo. Dort kannst du genaueres Erfahren... oder google einfach...!
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In Memory of Soul-Society

De nihilo nihil (lukrez)

freily ( Gast )
Beiträge:

28.02.2006 18:03
#12 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Na Spaghettus?

Schon mal die Threads vom Vanion oder von mir gelesen über Schubladen denken?
Gut, ich will es Dir mal so schreiben:

In Antwort auf:
Alle Geschichten biblischer Urzeit, nicht nur der mythologische Garten Eden, auch Abraham, Isaak und Jakob, der Auszug aus Ägypten, die kriegerische Eroberung des Landes Kanaan - sie alle gehören laut Herzog ins Reich der Legenden. Die Archäologen, so der Wissenschaftler, fanden keine Hinweise, geschweige denn Beweise für einen geschichtlichen Kern. Mehr noch: Sogar die Einzigartigkeit Jahwes, die Grundlage dreier monotheistischer Religionen werde durch Ausgrabungsfunde in Zweifel gestellt. Im Anfang war da mehr als einer.

Einem neutral eingestelltem Leser fällt sofort die reißerische Schreibart auf! Der Beginn mit...."Alle Geschichten biblischer Urzeit...zeigt schon die polemische Art, das Bauchgefühl anzusprechen, damit will der Schreiber erreichen, dass der Verstand in eine bestimmte Richtung arbeitet, nämlich - dass die Bibel nicht recht hat.

Ich würde hier mal behaupten, dass der Professor die Gruppe der Atheisten dazu benutzen möchte, seine Brillanz der "Erkenntnisse" als Zugpferd anzuerkennen, so schwingt er sich aus einem niederen Beweggrund an die Spitze der Zweifler auf, nicht weil die Recht hätten, nein - den er kümmert sich einen Dreck um euch - sondern weil er dann Berühmt wird, denn mit der Behauptung kann er seine Pleite verbergen, nichts wesentliches Gefunden zu haben. Er kann im Endeffekt weder das eine noch das andere beweisen, aber er kann mit fragwürdigen Mitteln erreichen, dass über ihn geredet und geschrieben wird - aktivieren der Öffentlichkeit, sagt der psychologische Lehrsatz dazu.!
In Wirklichkeit wird bei diesem psychologische Lehrsatz ein Instrument bedient auf das immer Verlass ist, nämlich dem Schubladendenken und das geht so.!

1. Schublade - man kann sicher sein Agnostiker und Atheisten sagen gemeinsam: "Aha, wußte es schon immer, das wir Recht haben mit unserer Meinung, siehe Beweis: - Zeitschrift-Artikel eines Wissenschaftlers.!

2. Schublade - Bibeltreue Leser oder auch nur "Bauchgläubige" sagen "Pfui-Teufel" ein Nestbeschmutzer, stimmt nicht.!

Dieses kleine Beispiel zeigt auf, wie man Massen bewegt, für einen zu Arbeiten, ohne das derjenige sich auch nur bemüht hat, die Wahrheit zu finden, - denn was hat der "Wissenschaftler" wirklich bewiesen? Lass uns das mal sezieren, machen wir uns doch mal die Mühe und untersuchen an Hand dieser Hypothese, ob wir bis zur Theorie voranreifen können, entweder es zu bestätigen, oder zu widerlegen, - einen Zwischenweg gibt es nicht.

Wird die Bibel widerlegt, oder nicht? Das ist die Kernfrage.!!!

1. Aussage des Artikelabsatzes: Alle Geschichten biblischer Urzeit...,- sie alle gehören laut Herzog ins Reich der Legenden.
Begründung der Aussage: Die Archäologen, so der Wissenschaftler, fanden keine Hinweise.!
Schlußfolgerung aus der Begründung: Sogar die Einzigartigkeit Jahwes, die Grundlage dreier monotheistischer Religionen werde durch Ausgrabungsfunde in Zweifel gestellt. Im Anfang war da mehr als einer....

Ich habe jetzt das Wortausgrabungsfunde extrapoliert, so dass es auffälliger wurde. Welche Ausgrabungsfunde?

Ausgrabungsfunde: - "Sogar die Einzigartigkeit Jahwes, die Grundlage dreier monotheistischer Religionen werde durch Ausgrabungsfunde in Zweifel gestellt. Im Anfang war da mehr als einer...." Weiter noch : - " Doch der Befund der Archäologie erschüttert selbst das religiöse Weltbild.

Aha - Da liegt der Hase im Pfeffer !!! Nichts gefunden; Ratlosigkeit ob des Nichtfindens, weil etwas erwartet wurde - aber es ist ein Befund der gesamten Archäologie da.

Ich bin sehr, sehr skeptisch, ob das wirklich eine wissenschaftliche Desertation mit wissenschaftlicher Beweisführung ist, ich meine N E I N .

Warum? Genau genommen wird hier nur das Bauchgefühl des Lesers angesprochen um seine oder gegenteilige Meinung zu Instrumentalisieren, zu dem Zwecke - nur berühmt zu werden.
Also echt, solche Wissenschaftler sind lediglich Heuchler. Warum? Gut meine Gegendarstellung aus der Bibel !

Es müssen Anfangs mehr gewesen sein, was , wer und wie. Darauf ging der obige Artikel gar nicht ein, denn es steht geschrieben:

1. Gegenargument: 1Mo 1,26 Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen ...

Ja, selbst die Bibel sagt, das es mehr waren, aber sie schweigt sich aus, wer da mit wem was machte, weil es irrelevant ist von G*TT aus betrachtet, denn ER kann ja mit seinen Engeln sprechen wie er will.!

Ergebnis der Überprüfung zu 1: Aussage widerlegt

2. Gegenargument: Wie kann man einen einzigartigen G*TT sichtbar machen, bzw. seine unsichtbare Gegewart erkennen? Eben durch die sichtbaren Dinge der ungeheuerlichen Ausdehnung, der unsichtbaren aber nachweisbaren Begebenheiten, den Naturgesetzen, den Gesetzen der Mathematik, Physik & Chemie usw. usf... die Kette wäre weitreichend.

Schlußfolgerung: Es werden mehr Beweise für die Richtigkeit der Bibel gefunden, als die dagegen sprechen.
Es wurde auch belegt, dass der Wissenschaftler ausser Annahmen nichts konkretes vorlegte, sondern sich nur auf Hypothesen stützte.

Ergo: Hypothesen sind kein Beweis !!!

MfG.

freily®©

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

28.02.2006 19:46
#13 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten
In Antwort auf:
Schon mal die Threads vom Vanion oder von mir gelesen über Schubladen denken?

Sicher, und du schon meine Antwort drauf(unter ständiges Abblocken)?

In Antwort auf:
Ich würde hier mal behaupten, dass der Professor die Gruppe der Atheisten dazu benutzen möchte, seine Brillanz der "Erkenntnisse" als Zugpferd anzuerkennen, so schwingt er sich aus einem niederen Beweggrund an die Spitze der Zweifler auf, nicht weil die Recht hätten, nein - den er kümmert sich einen Dreck um euch - sondern weil er dann Berühmt wird, denn mit der Behauptung kann er seine Pleite verbergen, nichts wesentliches Gefunden zu haben

Na, wenn das nicht klassisches Schubladendenken ist: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Ist natürlich völlig undenkbar, dass hier ein Wissenschaftler trotz eigener christlicher Weltanschauung, ähnlich wie Darwin, halt zu keinem anderen wissenschaflichen Ergebnis kommen kann.

Wenn ein Wissenschaftler Beweise für etwas sucht, die aber nicht zu finden sind, ist das zweifellos ein verwendbares Ergebnis. Kein endgültiges, sowas gibts halt nur für Gläubige, aber das für den Moment gültige. Wenn darüber hinaus sogar noch Beweise gefunden werden, dass dieses Etwas sogar noch anders war, (männlicher und weiblicher Gott in zwei Personen) ist das aber noch weit mehr.

Ich denke mal, das weißt auch du. Und so verweise ich nochmals auf meine Antwort an dich unter ständiges Abblocken.


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...was zu bezweifeln ist

freily ( Gast )
Beiträge:

28.02.2006 19:59
#14 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Also Spaghettus,

Du willst offenbar nicht vernünftig arbeiten, was ich da zitierte, ist der momentane Stand der psychologischen Ausbildung für Ausbilder, die ich vor kurzem Absolvierte.

Ich weis nicht woher Du deine Arroganz nimmst, alles und jedes durch den Kakao zu ziehen
Du zweifelst sogar bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse an, die bewiesener Maßen Standard auf Schulen sind und möchtest mich mit "Deinen" Unterstellungen aushebeln?

Es ist offensichtlich, dass der sogenannte "Wissenschaftler" garnichts vorlegte, als nur Hypothesen.

Aber ich seh schon, manche Leute fühlen sich eben nur wohl, wenn sie mit Dreck um sich werfen können.


freily®©

Prometheus Offline




Beiträge: 392

28.02.2006 20:21
#15 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Zitat von freily

Du willst offenbar nicht vernünftig arbeiten, was ich da zitierte, ist der momentane Stand der psychologischen Ausbildung für Ausbilder, die ich vor kurzem Absolvierte.

Worauf beziehst Du Dich und welche Relevanz hat Deine Ausbildung zu den Forschungsergebnissen der besprochenen Wissenschaftlern?


"Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen." (Friedrich Nietzsche)

vanini Offline



Beiträge: 502

28.02.2006 20:59
#16 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Bei der ganzen Diskussion darum, ob die Bibel nun "Recht" hätte oder nicht, werden fast immer zwei grundverschiedene Aspekte in einen Topf geworfen - und kräftig umgerührt!

Einmal berichtet die Bibel über historische Ereignisse. Ob diese nun zutreffend sind oder nicht, dies und nichts anderes ist das Arbeitsgebiet der Historiker und Archäologen.

Doch selbst, wenn alle historischen Darstellungen der Bibel nachweisbar(!) korrekt wären (was offensichtlich keineswegs der Fall ist), sagte dass doch nicht das Mindeste über den Gehalt ihrer religiösen Aussagen.

Wenn z.B. nachgewiesen wird, dass semitische Stämme schon im 6. Jhd. v.Chr. in der Levante gelebt haben, ist das doch noch lange kein "Beweis", dass es einen Gott überhaupt gibt und dieser den Juden jenes Land "gegeben" oder "geschenkt" hätte...

freily ( Gast )
Beiträge:

28.02.2006 21:27
#17 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Hallo Vanini,

aber jedenfalls ist es auch ein Grundbuch dessen Authentizität keiner bezweifeln kann, da jüngste Funde viele Angaben bestätigten (Qumran-Rollen zB.)
Da in diesem Grundbuch das Land eingeschrieben ist und das Volk der Israeliten keineswegs ausgerottet ist, so steht zweifelsfrei fest, dass es ihr Land ist, den die Besatzer und Vertreiber, nämlich die Römer sind sehr wohl untergegangen, auch wenn sich aus deren Reste das heutige Italien requirierte.

Da die alten Kanaaniter und Jebusiter nicht mehr existieren, kann keiner der Geschichte eines G*TTes Israel wirklich ernsthaft durch Beweise widersprechen.

Es ist nun mal Fakt, dass der Glaube an einen G*TT einzig und allein der mentalen Fähigkeiten des jeweiligen Menschen obliegt, da ich keinem in dieser Runde beweisen kann, dass ich fast die selben Visionen hatte, wie der Paulus. Und ihr könnt mir glauben, dass ich in Deutschland nicht zu lange in der Sonne saß.

freily®©

DeGaertner Offline



Beiträge: 1.193

28.02.2006 21:34
#18 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

In Antwort auf:
dass ich fast die selben Visionen hatte, wie der Paulus. Und ihr könnt mir glauben, dass ich in Deutschland nicht zu lange in der Sonne saß.

Hast du deine Visionen gehabt bevor oder nachdem du die vom Paulus gelesen hast ??


atz


Und hütet euch vor den leuchtenden Augen der Missionare, die vorgeben euch die Wahrheit zu bringen ....
denn das Leuchten könnte auch die Sonne sein , die durch die hohle Birne scheint !!

vanini Offline



Beiträge: 502

28.02.2006 23:13
#19 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

In Antwort auf:
aber jedenfalls ist es auch ein Grundbuch dessen Authentizität keiner bezweifeln kann, da jüngste Funde viele Angaben bestätigten (Qumran-Rollen zB.)

Die Rollen von Qumran stammen aus dem 2. Jhd. v. Chr. und belegen nichts anderes, als dass alte Texte sorgfältig abgeschrieben wurden (was sich von zahllosen anderen alten Schriften in gleicher Weise feststellen lässt). Sie zeigen aber nicht, dass es einen Gott gibt, der diese Texte den Schreibern diktiert hätte, und schon gleich gar nicht sind sie ein "Grundbuch" für Landbesitzungen - was für ein absurder Gedanke! Wenn Leute sich einfallen lassen, Texte zu verfassen, in denen ein erfundener Gott ihnen dieses oder jenes "geschenkt" hat und daraus dann ernsthaft irgend welche "Rechte" ableiten wollen, dann kann man über solche anmaßende Verwirrtheit nur den Kopf schütteln. Da könnte ja jeder hingehen, irgend eine Schrift verfassen, in welcher ihm sein Gott irgend was "schenkt" und dann mit dieser zum "Worte Gottes" bestimmten Schrift verlangen, dass er gefälligst das bekomme, was nach Gottes Willen ihm gehöre - damit kommt man eher in die Nähe eines Anstaltsplatzes...

In Antwort auf:
Da die alten Kanaaniter und Jebusiter nicht mehr existieren, kann keiner der Geschichte eines G*TTes Israel wirklich ernsthaft durch Beweise widersprechen.

Die alteingesessenen Bewohner Kanaans existieren vor allem deshalb nicht mehr, weil sie, laut Bibelangaben (!) von den semitischen Stämmen ausgerottet und vertrieben wurden. Das soll ein "Beweis" für einen "Gott Israels" sein??? Das ist lediglich ein Beweis für die archaische, ruchlose und grausame Gedanken- und Urteilswelt der Bibelverfasser. Und dergleichen Abartigkeiten zu übernehmen und andächtig zu preisen spricht über jene, die solches heute noch tun, Bände!

In Antwort auf:
Es ist nun mal Fakt, dass der Glaube an einen G*TT einzig und allein der mentalen Fähigkeiten des jeweiligen Menschen obliegt

Das ist wohl war, vor allem ist dabei die mentale Fähigkeit vonnöten, Erwünschtes und Erhofftes vor sich selbst als Erkanntes und Gewusstes erscheinen zu lassen und an diesen mentalen Selbstbetrug ganz fest zu glauben...

freily ( Gast )
Beiträge:

01.03.2006 12:59
#20 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

DeGaertner,
vorher, erst durch die Visionen wurde ich neugierig auf Bibel lesen. Damals war ich erst 27 Jahre alt und noch zu jung für derartige Themen. Zufrieden mit der Antwort? wenn nicht, auch egal.
freily®©

freily ( Gast )
Beiträge:

01.03.2006 13:00
#21 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

Tja Vanini, so hat jeder seine Ansichten.
freily®©

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

01.03.2006 14:02
#22 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten
@freily

In Antwort auf:
2. Gegenargument: Wie kann man einen einzigartigen G*TT sichtbar machen, bzw. seine unsichtbare Gegewart erkennen? Eben durch die sichtbaren Dinge der ungeheuerlichen Ausdehnung, der unsichtbaren aber nachweisbaren Begebenheiten, den Naturgesetzen, den Gesetzen der Mathematik, Physik & Chemie usw. usf... die Kette wäre weitreichend.

Erstens mal eine Frage, warum schreiben einige eigentlich die ganze Zeit Gott mit * ? Ist das etwa auch ein Gebot das o nicht zu tippen?

Zweitens wie wär’s mal mit einem Versuch zu erklären warum Gott überhaupt unsichtbar sein muss, worin liegt der Zweck oder Sinn. Wie er aussieht scheinen die Gläubigen ja zu wissen also was genau bezweckt das Versteckspiel?

Drittens wenn man schon erkennt wie ungeheuerlich die Ausdehnung im Universum ist, falls man das überhaupt erkennen kann, dann zeigt sich doch die Arroganz derjenigen die glauben, wir Menschen spielen da irgendeine wichtige Rolle.

Viertens ist bekannt, dass die Glaubenhüter schon immer gegen wissenschaftliche Erkenntnisse gekämpft haben. Vor der Kopernikanischen Revolution wurde unter Naturwissenschaft die Erklärung von Naturphänomenen durch Studium und Auslegung der Bibel verstanden. Die Bibel wurde noch nicht metaphorisch gedeutet, sondern man hielt sich recht genau an ihren Wortlaut. Berechnungen und Messungen waren als Methoden der Wahrheitsfindung von der Kirche nicht akzeptiert. Das Weltbild des Koperniscus und der Beweiß von Galileo setzten sich trotz Verbot der Kirche durch...usw.

SnookerRI Offline

Soul-Societist


Beiträge: 5.475

01.03.2006 18:17
#23 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

In Antwort auf:
Erstens mal eine Frage, warum schreiben einige eigentlich die ganze Zeit Gott mit * ? Ist das etwa auch ein Gebot das o nicht zu tippen?
Angehörigen des Judentums wird geboten, den namen Gottes nicht in unwürdiger Weise zu gebrauchen. Zudem lehnt die * Schreibweise an die hebräische Quadratschrift, an die keine Vokale kennt... Das hat mir eine Jüdin so erklärt. Keine Angst man gewöhnt sich schnell daran...

In Antwort auf:
Das Weltbild des Koperniscus und der Beweiß von Galileo setzten sich trotz Verbot der Kirche durch...usw.
Das war auch nur allzu logisch, denn Gallileo und Kopernicus widersprachen der Schrift keineswegs mit ihren Annahmen; wohl aber widersprachen sie dem Klerus, der nun nachweislich von den Schriften so viel Ahnung hatte und immer noch hat, wie ein Ochse vom Häuserbau...
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In Memory of Soul-Society

De nihilo nihil (lukrez)

Joshua ( Gast )
Beiträge:

01.03.2006 23:46
#24 RE: Und die Bibel hat nicht Recht antworten

@Ady

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Ady, Gottes 1 Tag ist Ewigkeit für die Menschen.

Die Erde ist 4,5 Mlrd Jahre Alt. Aber es geht nicht um Wechselwirkung des Stoffes in der Zeitraum. Es geht um den ersten Mensch, der Gott anerkannt. Religion ist kein Störfaktor in der Wissenschaft.


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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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