ich habe heute, per Zufall auf tele5 eine "Predigt" von "Hour of Power" gesehen und war wie üblich entsetzt.
Es wurde mal wieder der Vergleich Schaaf und Hirte(Gott/Jesus) angesprochen. Es wurde mal wieder, warscheinlich mit Erfolg den armen Anwesend eingeredet, das sie doch schwache, angreifbare, dumme, führungslose Schaafe seien, die unbedingt auf Gott angewiesen währen. Warum erniedrigt der Mensch sich ständig selbst? Es ist doch im Grunde eine Frechheit, den Menschen einzureden, sie währen hilflos und der Führung bedürftig, um sie dann führen und "erretten" zu können.
Der Titel des Buches zum deutsch. ökum. Kirchentage passt auch hierherr. "Damit ihr Hoffnung habt" impliziert auch wieder ein Leben als Jammertal. Weshalb sollen wir Hoffnung haben? Oder was macht uns solche Angst das wir Hoffnung "von oben" brauchen?
Ist Glaube wirklich nur was für "geistig Schwache", die sich ihr Leben und deren Sinn nicht selbst gestalten können, und die eine Führung von oben benötigen? Frage ans Forum!
PS:Falls ein Mod. meint das passt besser in "Christentum" bitte verschieben. Ich dachte aber, da es auch den glaben an sich betrifft passt es hier ganz gut.
Gruß
Ali
_______________________________________________ Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!
Zitat Es wurde mal wieder der Vergleich Schaaf und Hirte(Gott/Jesus) angesprochen. Es wurde mal wieder, warscheinlich mit Erfolg den armen Anwesend eingeredet, das sie doch schwache, angreifbare, dumme, führungslose Schaafe seien, die unbedingt auf Gott angewiesen währen. Warum erniedrigt der Mensch sich ständig selbst? Es ist doch im Grunde eine Frechheit, den Menschen einzureden, sie währen hilflos und der Führung bedürftig, um sie dann führen und "erretten" zu können.
Es ist ja nicht Gott, der diese Schafe führt, sondern es sind die Menschen, die sich solche Märchen ausdenken und weitererzählen, die die Schafe "führen", manipulieren und zum eigenen Vorteil ausnutzen. Gäbe es keine Schafe mehr, dann müssten sich diese Leute einen anständigen Beruf suchen und ihre Brötchen selbst verdienen, wäre das nicht furchtbar?
Zitat Wölfe und Schafe
Es war einmal ein Rudel Wölfe und auch eine große Herde Schafe. Die Wölfe interessierten sich sehr für die Schafe und sie sagten zu den Schafen: "Fürchtet euch nicht, wir sind eure Beschützer". Die Schafe freuten sich daß sie nun Beschützer hatten, denn die schafe waren von Natur aus ziemliche Angsthasen. Der Schutz der Wölfe hatte jedoch seinen Preis, denn ab nun bekamen die Schafe regelmäßig "das Fell über die Ohren gezogen". Ab und zu kam es vor, daß ein Schaf sagte, es wolle sich nicht das Fell über die Ohren ziehen lassen und es brauche auch keinen Schutz von den Wölfen. An solchen Tagen gab es immer ein leckeres Festessen bei den Wölfen. Mit der Zeit wehrten sich immer mehr Schafe gegen den Schutz der Wölfe und wollten ihr Fell behalten. Die Wölfe merkten nun, daß ihnen zuviele Festessen gar nicht gut taten und stellten ausserdem fest, daß ihre Schafe allmählich knapp wurden. Sie überlegten was zu tun sei und hatten eine Idee. Ab nun trugen auch die Wölfe Schafspelze, frassen Kreide und sagten zu den Schafen, daß sie ganz lieb seien und daß sie sehr unglücklich seien, weil sie viel zu wenige Schafspelze besäßen. Sie baten die Schafe, ob diese nicht den Wölfen ihre Pelze überlassen würden. Ein paar Schafe lehnten das ab und meinten, die Wölfe hätten schließlich ihr eigenes Fell, das sollte ihnen genügen und auch Schafe hätten ein Recht auf den eigenen Pelz. Doch die meisten Schafe hatten großes Mitleid mit den Wölfen; auch waren sie froh, daß ihnen nun nicht mehr das Fell über die Ohren gezogen wurde, sondern daß sie es stattdessen freiwillig abliefern durften. Seither schwimmen die Wölfe im Fell und die Schafe sind pelzlos-glücklich.
Und wenn sie nicht gestorben sind (und auch nicht gefressen wurden), dann leben sie noch heute.
Auch die schöne Geschichte von qilin passt hier gut, nur daß die Rollen anders besetzt sind:
Zitat von qilin Fabel vom Seeadler
Einst flog ein Seeadler über das Meer, weil er wissen wollte, was auf der anderen Seite des Meeres wäre. Weil der Weg so weit war, landete er zum Ausruhen auf einer kleinen, kargen Insel, auf der nur ein paar Gräser wuchsen. Dort liefen seltsame Vögel herum, von denen die meistens fast keine Federn hatten. Er fragte die Vögel, warum dies so sei und sie antworteten, dass ihr Herrscher ein mächtiger Leguan sei, der schon sehr alt und weise sei. Er habe ihnen gesagt, dass man sich die Federn auszupfen müsse; nur wer sich ein Leben lang die Federn immer ausgezupft habe, der könne einst am Lebensende diese karge Insel verlassen. Dem Seeadler erschien das widersinnig und er wunderte sich. Wenn man sich die Federn ausrupft, dann kann man doch nicht fliegen und ist gezwungen, auf der Insel bleiben.
Er fragte die Vögel, warum sie denn nicht einfach von dieser kargen Insel wegfliegen würden. Sie antworteten: „Wohin sollten wir denn fliegen? Es gibt doch nur diese Insel auf der Welt.“ Der Seeadler, der schon viele Inseln gesehen hatte, widersprach heftig und begann zu erzählen, wie es denn auf anderen Inseln sei. Nicht alle wären so karg wie diese. Auf anderen Inseln, da gäbe es Büsche und Bäume und die Vögel würden dort in den Zweigen ihre Nester bauen. Ein alter Geier hörte erst eine Weile still zu und sagte dann: „Es gibt keine Bäume. Der Seeadler lügt euch an. Schaut euch doch die Insel an. Seht ihr hier etwa Bäume?“ Etwas verstört unterbrach ihn der Seeadler. „Natürlich gibt es Bäume auf den anderen Inseln“. Trotzig erwiderte der Geier. „Welche anderen Inseln? Es gibt keine anderen Inseln. Das hier ist die einzige Insel auf der Welt.“ Der Seeadler schaute um sich und sah einen Gipfel auf der Insel. „Lasst uns dort mal hochsteigen. Von dort müssten wir sogar eine andere sehen können.“ Der alte Geier schwieg eine Weile, atmete zweimal schwer durch und verkündete dann selbstsicher: „Was du da siehst ist nur ein Felsen, den der böse Drache, der früher hier geherrscht hat, dorthin geworfen hat. Auf dem Felsen gibt es auch keine Bäume. Der böse Drache will nur, dass die Vögel, die dort hinflattern, abstürzen und umkommen.“ „Wer ist denn dieser alte Drache, denn du hier erwähnst?“ wollte der Seeadler wissen. Der Geier zeigte auf den Felsen, in den die Geschichte der Insel als Bildergeschichte eingeritzt war. „Sieh her, das ist der böse Drache, der früher hier war und das hier, das ist der Leguan, der ihn besiegt hat; er ist unser Herrscher“. Der Seeadler betrachtete das Bild eine Weile und meinte dann: „Die beiden sehen sich aber ziemlich ähnlich. Sind das denn wirklich zwei verschiedene? Der Leguan mag doch bestimmt so ausgesehen haben wie der Drache, als er noch jung war“. Wütend schrie der Geier dazwischen: „Der Drache ist der eine, und der ist böse. Der alte Leguan ist der andere, und der beschützt uns vor dem Drachen. Basta. Und überhaupt solltest du dir auch die Federn auszupfen. Das ist hier so Brauch.“ Der Seeadler aber weigerte sich. „Wenn ich mir wie ihr auch meine Federn ausrupfe, dann kann ich doch nicht mehr weiter fliegen.“ Dann erhob er sich in die Lüfte und begab sich auf die Suche nach dem alten Leguan. Er fand ihn schließlich, doch es erschreckte ihn, was er da sah. Der Leguan war alt und blind und sein Maul war blutverschmiert. Er lebte in dem Eingang einer Höhle und vor seiner Höhle lagen die Kadaver von toten Vögeln, an denen einige Geier die letzten Reste an Fleisch abknabberten. Der Seeadler ließ sich in etwas Abstand nieder, so dass ihn der Leguan und die Geier nicht bemerkten und beobachtete sie einen ganzen Tag lang. In der Abenddämmerung ging der Leguan schließlich auf Jagd. Es fiel ihm offensichtlich schwer zu jagen. Aber weil die Vögel keine Angst vor ihm hatten, konnte er sich ihnen leicht nähern. Weil sie ohne Federn nicht davonfliegen konnten, gelang es ihm, einige zu erwischen.
Nach Einbruch der Dämmerung versammelten sich die Geier beim alten Leguan. Einer begann den Leguan zu preisen: „Gelobt sei der Leguan, der uns immer an seinem Festmahl teilhaben lässt. Wie groß seine Güte ist, dass er uns das Aas gibt, das wir zum Leben brauchen. Gepriesen sei der Leguan.“ Der Seeadler verhielt sich ganz still, damit ihm keiner wahrnehmen konnte und er selbst auch genau mitbekam, was dann der Leguan sagte. „Meine lieben Geier, ihr habt mir immer treu gedient. Ich habe aber schlechte Nachrichten. Viele Vögel halten sich nicht mehr an das Gebot, ihre Federn zu zupfen. Einige flattern schon herum. Wisst ihr was es bedeutet, wenn sie die Insel verlassen würden? Ich kann die Samen der Gräser nicht fressen. Das können nur die Vögel. Ohne sie würde ich verhungern und auch ihr, die ihr vom Aas dieser Vögel lebt. Es muss wieder Ordnung sein unter den Vögeln, dass ein jeder sich seine Federn zupft, wie das Gebot es sagt.“ Einer der Geier verbeugte sich unterwürfig vor dem Leguan und fragte: „Ehrwürdiger Leguan. Wie sollen wir tun, damit sie wieder die Gebote halten?“ Mit leiser, aber eindringlicher Stimme erwiderte der Leguan: „Meine lieben Brüder, der Schlüssel zur Folgsamkeit ist Angst und Hoffnung. Sagt ihnen, die Raben würden dem bösen Drachen dienen und sie würden uns bedrohen. Erfindet einfach irgendwelche Gefahren. Und sagt, bald würde eine neue Zeit anbrechen, die viel besser sei und in der es jedem, der die Gebote gehalten hat, gut ginge. Schiebt dann den Raben ein paar Greueltaten in die Schuhe. Wenn dann der Hass auf die Raben groß genug ist, ist es ein Leichtes für uns, die anderen Vögel im Kampf gegen die Raben auf unsere Seite zu bekommen. Und erzählt den anderen Vögeln, dass der alte Leguan prophezeit hat, dass es noch vor der guten Zeit einen Endkampf von Gut gegen Böse gäbe. Dann werden die Vögel glauben, dass ich die Zukunft kenne. Und sagt ihnen vor allem, dass dieser Kampf eine notwendige Reinigung sei, weil so viele die Gebote nicht mehr halten. Das Böse müsse erst vertilgt werden, damit das Gute entstehen könne.“ Die Geier verbeugten sich vor dem Leguan mit den Worten: „Es geschehe nach deinem Willen“ und verließen den Platz.
Am nächsten Tag erzählte der Seeadler den anderen Vögeln, was er gesehen hatte, doch sie glaubten ihm nicht und verlachten ihn. Egal wovon er erzählte, ob nun über andere Inseln, über Bäume, dass der Drache und der Leguan identisch seien, dass man sich die Federn wieder wachsen lassen müsse? Sie glaubten, alles das würde der Seeadler nur erfinden, denn es unterschied sich völlig von dem, was die Geier ihnen bislang schon ihr Leben lang erzählt hatten. Einer beschimpfte den Seeadler: „Wenn wir die Federn nicht rupfen, werden wir nie die Insel verlassen können. Ist es das, was du willst? Rupf dir besser erst mal selbst die Federn aus.“ Ein anderer tönte: „Es fehlt dem Seeadler einfach der Sinn für das Schöne. Er kann sich einfach nicht an der schönen, hellen Haut erfreuen, die zum Vorschein kommt, wenn man sich die Federn ausgerupft hat. Er merkt wohl nicht, dass dieses viel sauberer ist, weil sich nicht so viel Dreck im Gefieder verfangen kann.“
So verging Woche um Woche, in denen der Seeadler mit den Vögeln sprach. Wenn er zwischendurch Zeit hatte, erhob er sich in die Lüfte. Eines Tages traf er dort einen anderen Seeadler. Der andere sprach ihn an: „Kommst du denn von dieser kargen Insel? Weißt du denn nicht, dass es viele anderen Inseln gibt, mit Bäumen und Büschen?“ „Doch“, erwiderte der Seeadler, „davon erzähle ich auch immer den Vögeln auf dieser Insel“. Daraufhin fragte der andere Seeadler: „Merkst du denn nicht, dass du aber während du ihnen etwas von den anderen Inseln und der Freiheit erzählst, selbst auf dieser Insel festgehalten wirst und wenn du ihnen etwas vom Fliegen in den Lüften erzählst, selbst am Boden bleibst? Fliege jetzt weiter und verlasse die Insel, sonst bist du ebenso unfrei wie diese Vögel. Deine Heimat sind die Lüfte und diese Vögel, die selbst nicht fliegen können, binden dich an den Boden.“
So verließ der Seeadler die Insel und wurde dort nicht mehr gesehen. Nur manchmal, wenn er über die Insel flog, warf er von oben einen kleinen Zweig ab, weil er erhoffte, dass daran manche erkennen könnten, dass es woanders vielleicht doch Bäume gab. Vielleicht würde sich ja dann irgendwann ein anderer seine Federn wachsen lassen und auch vom Boden der Insel in die Lüfte erheben.
Der Mensch (natürlich gibbet Ausnahmen..Gott sei Dank!!) hat ein Bedürfnis nach Führung und Anleitung...nach klaren Regeln. Und ist zudem ein Herdentier. ER scheint immer irgendjemanden zu brauchen,dem man die "Schuld" geben kann...im Guten wie im Schlechten. Und wenn man unter den Artgenossen keinen Schuldigen bzw. verantwortlich zu machenden findet,muß halt ein Gott herhalten..die höhere Gewalt.
_________________________________________________________________ Es kann nicht sein,was nicht sein darf
Die Ironie ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schild und der Zynismus mein Schwert
Ach wir Sterblichen verfangen uns in so profanen Wortklaubereien. Gibt es auch einen "un"wahren Gott, wenn du ständig vom wahren Gott sprichst?
Und wer hier das Schaaf ist sollte klar sein. ich bin kein Mitgleid einer Religiösen Herde, die der Führung und dem höchst zweifelhaftem Schutz eines Gottes "áusgeliefert ist" bzw. sich viel mehr ihm ausgeliefert sieht. Er kann ja nichts ausgeliefert, sein was nicht existent ist.
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Zitat von AlinardusHallo Leute, ich habe heute, per Zufall auf tele5 eine "Predigt" von "Hour of Power" gesehen und war wie üblich entsetzt. Es wurde mal wieder der Vergleich Schaaf und Hirte(Gott/Jesus) angesprochen. Es wurde mal wieder, warscheinlich mit Erfolg den armen Anwesend eingeredet, das sie doch schwache, angreifbare, dumme, führungslose Schaafe seien, die unbedingt auf Gott angewiesen währen. Warum erniedrigt der Mensch sich ständig selbst? Es ist doch im Grunde eine Frechheit, den Menschen einzureden, sie währen hilflos und der Führung bedürftig, um sie dann führen und "erretten" zu können. Der Titel des Buches zum deutsch. ökum. Kirchentage passt auch hierherr. "Damit ihr Hoffnung habt" impliziert auch wieder ein Leben als Jammertal. Weshalb sollen wir Hoffnung haben? Oder was macht uns solche Angst das wir Hoffnung "von oben" brauchen? Ist Glaube wirklich nur was für "geistig Schwache", die sich ihr Leben und deren Sinn nicht selbst gestalten können, und die eine Führung von oben benötigen? Frage ans Forum! PS:Falls ein Mod. meint das passt besser in "Christentum" bitte verschieben. Ich dachte aber, da es auch den glaben an sich betrifft passt es hier ganz gut. Gruß Ali
Zunächst, das Schaaf ist ein Schaf, aber das nur am Rande.
Im Christentum ist das "Lamm Gottes" (lat. Agnus Dei) das Symbol für den Gottessohn Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. In der römisch-katholischen Liturgie beginnt mit der Christusanrufung ein litaneiartiges Gebet, das seit dem 7. Jahrhundert während der Eucharistie beim Brotbrechen gesprochen oder gesungen wird. Der Text gehört zum Ordinarium der Messe und ist von Komponisten aller Epochen und Konfessionen vertont worden, z.B. von Palestrina, Orlando di Lasso, Bach, Mozart, Schubert.
Lateinischer Text: Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
In der Heraldik ist der Agnus Dei ist ein häufig verwendetes Wappentier. Dargestellt wird ein Lamm mit einem um ein Kreuz gelegtes Vorderbein. So wird es in vielen Stadtwappen oder kirchlichen Wappen gezeigt. Das Lamm trägt die Siegesfahne/Osterfahne, welche eine oben in ein Kreuz auslaufende Stange mit einem silbernen Banner mit rotem, durchgehendem Kreuz ist.
Der Ökumenische Kirchentag, den wir gerade in München feierten, stand, wie Du erwähntest, unter dem Motto: "Damit ihr Hoffnung habt". Jeder Mensch braucht Hoffnung, das ist eine allgemeine Erfahrung der Menschen. Deine Frage an das Forum: "Ist Glaube wirklich nur was für "geistig Schwache", die sich ihr Leben und deren Sinn nicht selbst gestalten können, und die eine Führung von oben benötigen?", erscheint mir in diesem Zusammenhang ziemlich unverständlich.
---------------------------------------------------- SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Immanuel Kant (1724-1804)
Zitat Jeder Mensch braucht Hoffnung, das ist eine allgemeine Erfahrung der Menschen.
Die Hoffnung muss aber nicht aus einer religiösen Illusion bestehen. Dann da kannst du lange hoffen...
Nun, vielleicht muß man manchmal lange warten. Und Hoffnung gibt es nicht nur im religiösen Kontext, sicherlich. Aber, das Gegenteil der Hoffenden (esperanza=Hoffung) sind die Hoffnungslosen, die Verzweifelten, die Desesperados.
Im Christentum gibt es die drei Göttlichen Tugenden: Glaube, Liebe, Hoffnung. Wer sich davon leiten läßt, der führt ein gutes Leben.
---------------------------------------------------- SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen. Immanuel Kant (1724-1804)
Zitat Deine Frage an das Forum: "Ist Glaube wirklich nur was für "geistig Schwache", die sich ihr Leben und deren Sinn nicht selbst gestalten können, und die eine Führung von oben benötigen?", erscheint mir in diesem Zusammenhang ziemlich unverständlich.
Das die Menschen Hoffnung haben stört mich nicht, sie sollte nur nicht aus dem Glauben an eine Chimäre entstehen. Oder wie Menno sagte, eine Illusion.
Zitat Im Christentum ist das "Lamm Gottes" (lat. Agnus Dei) das Symbol für den Gottessohn Jesus Christus. Als Osterlamm, gekennzeichnet mit der Siegesfahne, ist es ein Symbol für die Auferstehung Jesu Christi. In der römisch-katholischen Liturgie beginnt mit der Christusanrufung ein litaneiartiges Gebet, das seit dem 7. Jahrhundert während der Eucharistie beim Brotbrechen gesprochen oder gesungen wird. Der Text gehört zum Ordinarium der Messe und ist von Komponisten aller Epochen und Konfessionen vertont worden, z.B. von Palestrina, Orlando di Lasso, Bach, Mozart, Schubert.
Lateinischer Text: Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis.
In der Heraldik ist der Agnus Dei ist ein häufig verwendetes Wappentier. Dargestellt wird ein Lamm mit einem um ein Kreuz gelegtes Vorderbein. So wird es in vielen Stadtwappen oder kirchlichen Wappen gezeigt. Das Lamm trägt die Siegesfahne/Osterfahne, welche eine oben in ein Kreuz auslaufende Stange mit einem silbernen Banner mit rotem, durchgehendem Kreuz ist.
Was soll den die Predigt, bist du ein Pfarrer oder so. Das hat nix mit dem Vergleich Schaf und Hirte zu tun!?
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"Hoffen" heißt doch nichts anderes als mit dem "Ist-Zustand" nicht klar zu kommen bzw. unzufrieden zu sein. Damit wir uns nicht falsch verstehen..natürlich gibt es für jeden Menschen Momente in denen er "hofft". Aber diese Hoffnungsbessenheit vieler Gläubige macht auf mich halt den Eindruck tiefer Verzweiflung und Unzufriedenheit mit dem Hier und Jetzt,dem Dieseits. Wohl daher auch die Konzentration auf das Jenseits
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Wer wissen möchte, was der Administrator Gysi zu dem Thema sonst noch so alles verzapft hat, der schaue bitte in das E-Book "Die Ewigkeit gibt's ohne Gott!"