http://dejure.org/gesetze/StGB/166.html Im Strafgesetzbuch gibt es den Pararaphen § 166 Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
Ich wolle nun eine Diskussion anregen, die anhand von Urteilen die Grenzen dies Paragraphen aufführ
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Das ist ja der leidige Paragraph, der die Religionen vor einer Kritik schützt, der z.B. jedes politische Programm im Namen der Meinungsfreiheit ausgesetzt ist. Die Religionen sind vor der Meinungsfreiheit geschützt. Und je neurotischer und gewalttätiger eine Religionsgruppe ihre heiligen Grundsätze verteidigt, desto mehr werden die Kritiker von dem Rechtswesen verfolgt. Das ist die undemokratische Luftblase, die die Religion in das demokratische Zeitalter retten konnte. Wenn wir wirklich Religionspluralismus haben wollen, müssen Religionen auch frei, offen und kritisch diskutiert werden können. Da aber die Rede und die Gegenrede der Erkenntnispfad sind, werden sie das Fegefeuer der demokratischen und wissenschaftlichen Erkenntnisrede auf Dauer nicht überstehen.
_____________________________________________ Die Menschheit befindet sich in der Vorgeschichte der Menschheit (Karl Marx)
@Gisi Ja, aber Papier ist auch geduldig. Mich würde mal interessieren, ob es in D tatsächlich mal eine Situation gab, dass jemand wegen Beleidigung einer Religionsgemeinschaft ins Zuchthaus mußte? Wo fängt es an, dass jemand den sozialen Frieden so nachhaltig stört, z.B. das Spagettimonster als blöde zu diffamieren, und das daraus staatsanwaltliche Konsequenzen folgten? Gotteslästerliche Bemerkungen sind durchaus im normalen Sprachgebrauch, selbst stocksteife Katholiken kennen u. benutzen solche frasen, aber niemals fühlt man doch damit den sozialen frieden bedroht? Das ist doch eine vollkommen larifarie Gesetz. Es gibt 1000sende von religiöse Gruppen u. Vereine, jeder will ernst genommen werden, erst recht Ihre Götter oder Gott. Es ist doch vollkommen unhaltbar gleichberechtigt alle Götter vor Schmähungen zu schützen, weil man letztendlich noch nicht mal weiß, welches Heiligtum sich aufgrund unserer Religionsfreiheit sich jemand ausgesucht hat.
In den Niederlanden, das bekanntlicherweise ein sehr offenes und demokratisches Land ist, gibt es so ein "Gotteslästerungsgesetz" nicht. Zur Vereinheitlichung der Gesetzgebung, sollten wir uns die Niederlande als Vorbild nehmen. http://hpd.de/node/5683
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Zitat von welfen2002 Zur Vereinheitlichung der Gesetzgebung, sollten wir uns die Niederlande als Vorbild nehmen. http://hpd.de/node/5683
Die Niederlande als Vorbild....und möglichst einen deutschen Geert Wilders gleich hinterher...da findet sich bestimmt einer. Zur Erinnerung sei nur gesagt, dass die Holländer den Lissabon-Vertrag ursprünglich abgelehnt haben, aber immerhin darf dort ein Pfarrer von der Kanzel aus Gott verneinen.
__________________________________________________________________ "Das Neueste ist: Wir haben jetzt einen Anhaltspunkt, wo Gott sich versteckt hält und wir werden ihn ausräuchern und ihn fragen: 'Warum'?" Charles Bukowski
Zitat von 89[quote="welfen2002"] Die Niederlande als Vorbild....und möglichst einen deutschen Geert Wilders gleich hinterher...da findet sich bestimmt einer. Zur Erinnerung sei nur gesagt, dass die Holländer den Lissabon-Vertrag ursprünglich abgelehnt haben, aber immerhin darf dort ein Pfarrer von der Kanzel aus Gott verneinen.
1. Au Ja!!!! 2. Wir haben die Religionsfreiheit, auch ein Pfarrer kann glauben was er will. Aus religiösen Gründen jemand kündigen zu wollen gehört sich nicht für einen säkulären Staat.
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Na das sowieso. Ich meine, wenn ich jemanden wegen Gotteslästerung anzeige, der z.B. schlecht über das Fliegende Spagghettimonster spricht in meinem Beisein - gilt das? Wenn nicht, ist der Paragraph sowieso hinfällig ;)
*************************************************** "I tell you, we would be hard put to determine what is more evil - religion or the pure idea." (Anne Rice, Queen of the Damned") Nur Weniges bereitet mehr Vergnügen, als völlig ernsthaft über Schwachsinn zu diskutieren. ("FSMQueen of damned") Ich erzähle dir alles über mich - all das, was du weder wissen willst noch gebrauchen kannst
und wie steht es mit Teufelslästerung? Ich persönlich glaube ja nicht an den Teufel, daher ist das ja nur theoretisch
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Der Philosoph denkt über G"tt nach, der Gläubige denkt über sich selbst nach. Denn der Philosoph weiss dass es ihn selbst gibt, und daher denkt er darüber nach ob es G"tt gibt. Der Gläubige weiß dass es G"tt gibt,und deswegen denkt er darüber nach in welchem Verhältnis er zu G"tt steht und wie er G"ttes Willen erfüllen kann.
----------------------------------------------- Der Trend geht ganz eindeutig zur Zweitsignatur :-) die Wirklichkeit manchmal eben doch anders ist als die Realität. (Helmuth Kohl)
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Wer wissen möchte, was der Administrator Gysi zu dem Thema sonst noch so alles verzapft hat, der schaue bitte in das E-Book "Die Ewigkeit gibt's ohne Gott!"