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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

Der substanzielle  Dialog
 
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Für Säkularismus und Religionskritik!


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Dieses Thema hat 49 Antworten
und wurde 5.319 mal aufgerufen
 Judentum
Seiten 1 | 2
vanini Offline



Beiträge: 502

27.06.2006 17:12
#26 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten
Zitat von Joshua
Zitat von vanini

Wenn man Gläubige wie dich, Joshua, so mit dem "Worte Gottes" herumexegetieren sieht, muss man sich zwangsläufig fragen, warum es dem Höchsten nicht in den Sinn gekommen ist, das auch zu schreiben, was er eigentlich "meint"...

Tja sage ich auch, dann lies mal was ein Beitrag oben steht - mein Antwort an Xeres vom 16:16.

Nun, zum exegetischen Instrumentarium gehört es auch, unpassende Stellen unter den Tisch fallen zu lassen - z.B. bei deinem Zitat aus Matthäus 13, 10-14 den folgenden Vers 15:

"Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: ihre Ohren hören schwer, und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe." (Mt. 13,15)

Das ist mir "elementar" genug: Die vom Höchsten zuvor für die ewige Hölle Ausersehenen sollen nichts verstehen, damit sie nicht etwa sich bekehren un ihnen geholfen werde... (siehe vor allem auch Römer 9!)

Welch unglaublich frohe Botschaft!!!


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Joshua ( Gast )
Beiträge:

27.06.2006 17:16
#27 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten
Du kennst Gleichniss mit dem Wienberg der kein Früchte gibt.

Aus Lukas:
13,6 Er sagte aber dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der in seinem Weinberg gepflanzt war; und er kam und suchte Frucht an ihm und fand keine. 13,7 Er sprach aber zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Hau ihn ab! Wozu macht er auch das Land unbrauchbar? 13,8 Er aber antwortet und sagt zu ihm: Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn graben und Dünger legen werde; 13,9 und wenn er etwa Frucht bringen wird, [gut], wenn aber nicht, so magst du ihn künftig abhauen.

Also Gott gibt immer reichlich Chance.

vanini Offline



Beiträge: 502

27.06.2006 17:31
#28 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

Zitat von Joshua
Du kennst Gleichniss mit dem Wienberg der kein Früchte gibt.

Selbstverständlich kenne ich das - und bin überhaupt immer wieder beeindruckt, wie in den besagten Gleichnissen denkende und fühlende Menschenwesen mit Weistöcken, Bäumen, Spreu u.dgl. verglichen werden, die man dann "abhackt", "verbrennt", "zermalmt" usw... Sehr treffend!

Was nun den Umstand angeht, dass die einen "Weinstöcke" Frucht tragen und die anderen nicht, so gibt die Bibel dafür auch Gründe an, Joshua, ist dir das bekannt? Falls nicht: Gott höchstselbst bewirkt das nach eigener Aussage. Das heißt also, dass Gott am Ende seine Geschöpfe für dass "belohnt" oder "bestraft" was er selbst sie zu tun bewirkt. Super, was? Das ist doch wirklich eine faire "Chance", oder?



Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Joshua ( Gast )
Beiträge:

28.06.2006 15:40
#29 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten
Zitat von vanini
Menschenwesen mit Weistöcken, Bäumen, Spreu u.dgl. verglichen werden, die man dann "abhackt", "verbrennt", "zermalmt" usw... Sehr treffend!

Ja, sehr treffend. Und warum meinst du, dass Gott uns bestraft und nicht wir selbst uns? Gott hat doch gleich am Anfang gesagt, stehle nicht, töte nicht.

Feigenbaum ohne Früchte... Hast du verstanden warum es heißt, dass das Baum umsonst das Wasser aus Erde aufnimmt. Nur für seine Glanz der Blätter? Das ist genauso mit dem Menschen, wer Gott aufnimmt und von seine Kenntnissen und Mitleid nicht weiter leitet, er soll nicht mehr Gnade Gottes haben für sich selbst. Dann kommt ein Problem. Warum Juden 2000 Jahre im Flucht gewesen? Ahnst du warum? Ahnst du, es hängt von Gnade Gottes. Gott hatte an Juden Aufgaben und Pflicht und sie haben Ihn verleugnet. Wollten Gott nur für sich haben. Desewegen Jesus sagt:

Aus Mattheus:
21,37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen! 21,38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe. Kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen! 21,39 Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 21,40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun? 21,41 Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit. 21,42 Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen?" 21,43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird.

freily ( Gast )
Beiträge:

29.06.2006 12:32
#30 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

@ Robin, bezieh erst einmal Stellung zu meinen neuen Thread, bevor Du hier weiter laberst und offenbarst, dass Du keine Ahnung von Liebe hast. Liebe ist, wenn man zur Wahrheit steht, auch wenn sie einem negativ erscheint.! Deine Baal-Lehre wurde nämlich enttarnt.

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

17.09.2006 13:09
#31 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten
Zitat von Joshua
Gott hatte an Juden Aufgaben und Pflicht und sie haben Ihn verleugnet. Wollten Gott nur für sich haben. Desewegen Jesus sagt:
Aus Mattheus:
21,37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen! 21,38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe. Kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen!
Das ist eine Auslegung die mit rosaroter Brille getätigt wird, denn diese Verse lassen sich ebenso auf die Gesamtheit der Juden münzen und dann stehen die Christen sehr einsam da, weil sie nur Gift verstreuen, aber keine Wahrheit.

Wer die Bibel aufmerksam liest, der weis, dass zumindest das Alte Testament nur und ausschließlich für die Juden geschrieben wurde und wie im Mose auch geschrieben steht - zu deren Unterweisung.

Also ist deine subjektive Meinung nur als deine Meinung zu betrachten und hat keinen Aufklärungsgehalt.

Ronnie77 ( Gast )
Beiträge:

18.09.2006 15:19
#32 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten
"der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht!"
_________________________________________________________________________

Warum brauchen wir Christen dann das alte Testament?
Wenn unser Gott ein liebender Gott ist und der Gott der Juden ein despotischer Gott ist?

Corvus Offline



Beiträge: 1

18.09.2006 22:01
#33 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
Zitat von Joshua
Zitat von vanini
Menschenwesen mit Weistöcken, Bäumen, Spreu u.dgl. verglichen werden, die man dann "abhackt", "verbrennt", "zermalmt" usw... Sehr treffend!

Ja, sehr treffend. Und warum meinst du, dass Gott uns bestraft und nicht wir selbst uns? Gott hat doch gleich am Anfang gesagt, stehle nicht, töte nicht.
Feigenbaum ohne Früchte... Hast du verstanden warum es heißt, dass das Baum umsonst das Wasser aus Erde aufnimmt. Nur für seine Glanz der Blätter? Das ist genauso mit dem Menschen, wer Gott aufnimmt und von seine Kenntnissen und Mitleid nicht weiter leitet, er soll nicht mehr Gnade Gottes haben für sich selbst. Dann kommt ein Problem. Warum Juden 2000 Jahre im Flucht gewesen? Ahnst du warum? Ahnst du, es hängt von Gnade Gottes. Gott hatte an Juden Aufgaben und Pflicht und sie haben Ihn verleugnet. Wollten Gott nur für sich haben. Desewegen Jesus sagt:


Dir scheint irgendwie entgangen zu sein, daß das Christentum ein Endzeitkult war, der von einem nahen Weltenende ausging, und sich erst später zur Religion entwickeln mußte. Daher hat der werte Jesus, das sicher nicht gemeint. Zudem kam es zur Diaspora, nicht weil ein Gott es so wollte, sondern, weil das römische Reich dank der recht fanatischen, jüdischen Widerstandskämpfer im Palästina der Antike sich gezwungen sah, einen potentiellen Krisennherd langfristig zu entfernen und den Versuch zu machen, die monotheistischen Juden in das Reich zu integrieren.

A
In Antwort auf:
us Mattheus:
21,37 Zuletzt aber sandte er seinen Sohn zu ihnen, indem er sagte: Sie werden sich vor meinem Sohn scheuen! 21,38 Als aber die Weingärtner den Sohn sahen, sprachen sie untereinander: Dieser ist der Erbe. Kommt, laßt uns ihn töten und sein Erbe in Besitz nehmen! 21,39 Und sie nahmen ihn, warfen ihn zum Weinberg hinaus und töteten ihn. 21,40 Wenn nun der Herr des Weinbergs kommt, was wird er jenen Weingärtnern tun? 21,41 Sie sagen zu ihm: Er wird jene Übeltäter übel umbringen, und den Weinberg wird er an andere Weingärtner verpachten, die ihm die Früchte abgeben werden zu ihrer Zeit. 21,42 Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr nie in den Schriften gelesen: "Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden; von dem Herrn her ist er dies geworden, und er ist wunderbar in unseren Augen?" 21,43 Deswegen sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einer Nation gegeben werden, die seine Früchte bringen wird.



Zitate sind schön und gut, aber die Bibel ist ein Kompedium verschiedenster Schriften, das alte Testament ist ja deswegen noch drin, weil die ersten Anhänger Jesu ja noch Juden und nicht wenige spätere Anhänger der Lehren Jesu waren ja der Meinung, ohne vorher Jude gewesen zu sein, sei es unmöglich ein wirklicher Anhänger Jesu zu sein. Und zum Christentum als Religion und Weltreligion für jederman kam es ja, weil dem Rest der Anhänger Jesu ein reformiertes zweites Judentumein ein wenig zu wenig zu war. Ferner ist die Bibel ein riesiges Sammelsurium, teils völlig widersprüchlicher Texte, die von einem iedeologischen Mainstream ausgewählt wurden. Außerdem sollte man auch wissen, daß der Wahrheitsgehalt der Bibel bei der Übertragung vom Altgriechischen ins Lateinische und von dort ins Deutsche ziemlich gelitten hat und künstlerische Freiheit bei gleichzeitiger Meinungsbildung auch mit dabei wahr. ( ES existierte etwa der Begriff der Nation damals noch gar nicht) Und die Evangelisten, die schließlich ins neue Testament kamen, waren auch nicht weniger bemüht ihre Gedankenwelt und Ideen als Wort Gottes unter die Menschen zu bringen als die ganzen irren Propheten im Alten Testament.






Istis dicentibus: " Quo usque eadem?" responde:
" Quo usque eadem peccabitis?"

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

19.09.2006 16:53
#34 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

@Corvus

In Antwort auf:
Außerdem sollte man auch wissen, daß der Wahrheitsgehalt der Bibel bei der Übertragung vom Altgriechischen ins Lateinische und von dort ins Deutsche ziemlich gelitten hat


Nun der Wahrheitsgehalt wird wohl kaum gelitten haben, Du meinst vermutlich die sinngemässe Überlieferung. Ansonsten Deine Bezeichnung Sammelsurium absolut treffend ist, was aber von den meisten Gläubigen natürlich nicht so nüchtern gesehen wird sondern eben als sogenannte "Wahrheit" bezeichnet wird.

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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

20.09.2006 10:15
#35 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

Zitat von Fenris
Nun der Wahrheitsgehalt wird wohl kaum gelitten haben, Du meinst vermutlich die sinngemässe Überlieferung. Ansonsten Deine Bezeichnung Sammelsurium absolut treffend ist, was aber von den meisten Gläubigen natürlich nicht so nüchtern gesehen wird sondern eben als sogenannte "Wahrheit" bezeichnet wird.

Dem muß man nicht unbedingt zustimmen, obwohl die Konstellation der Worte viel Sinn aufweisen.
Aber der scheinbare Sinn ist meiner Meinung nach die Brücke eines Zustandes der gerne mit Satan betitelt wird, obwohl dieser Begriff eigentlich die Unfähigkeit des Menschen umschreibt, einen Weg der Richtigkeit zu Erkennen.

Ein Beispiel ist schon allein der Titel dieses Threads:
In Antwort auf:
der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht!
Beim Lesen des Alten Testaments fiel mir nach geraumer Zeit auf, dass es bei dieser Lehre garnicht um die Liebe geht, sondern um die Gehorsamkeit gegenüber der gegebenen Gebote, die man nur einhalten konnte, wenn man die Liebe zum Gemeinwesen schon im Herzen hat!

Wie überall in der Welt, war der jüdische Gott bemüht, dass Volk zu lehren und empor zubekommen und eine gemeinsame Basis zu erarbeiten. Beim Übergeben seiner Schrift sprach er daher nicht von Liebe, sondern von...-, wenn ihr meinen Geboten gehorcht, dann werdet ihr...!

In dem Gesetzeswerk war die Liebe in Form der Nächstenliebe mit eingebunden, aber auch die Auseinandersetzung mit Andersdenkenden und vor allen gegen kriminelle Elemente in den eigenen Reihen und der fremd Ansässigen.

Das christliche Sammelsirium entstand aus dem Bedürfnis, die vermeintlich ungerechte Fremdherrschaft der Römer in friedlichen Bahnen zunächst zu erdulden und langfristig auszutrocknen, so dass diese von selber abgezogen wären. Dass es anders kam liegt in der Ungeduld der Menschen begründet die schnell etwas bewirken wollen.

Der Gott der Juden mag existiert haben und er wollte sicherlich nur das Beste vermitteln für sein Volk, aber das es aussenstehende es anders betrachten mag ihn garnicht interessiert haben, weil es eben nur um den Gehorsam ihm gegenüber ging und nicht ausschließlich allein um menschliche Gefühle.

So gesehen ist die Bibel lediglich ein Sammelwerk subjektiver Gefühlswelten die letztendlich zum Bruch starrer totalitärer Herrscherstrukturen beitrug, weil sie als meistgelesene Werk in den höheren Kreisen eine Richtung zu einer "besseren Welt" anbot.


Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

20.09.2006 13:39
#36 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

@Antony

In Antwort auf:
Beim Lesen des Alten Testaments fiel mir nach geraumer Zeit auf, dass es bei dieser Lehre garnicht um die Liebe geht, sondern um die Gehorsamkeit gegenüber der gegebenen Gebote, die man nur einhalten konnte, wenn man die Liebe zum Gemeinwesen schon im Herzen hat!

Wenn die Liebe zum Gemeinwesen aber schon bestand, lange bevor ein Gott diese für seine Zwecke nutzte, woher der Anspruch auf die Heilsbringung? Ohne Sinn für Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung wäre die menschliche Ausbreitung nie so erfolgreich gewesen.

In Antwort auf:
Wie überall in der Welt, war der jüdische Gott bemüht, dass Volk zu lehren und empor zubekommen und eine gemeinsame Basis zu erarbeiten.

Empor von was? Diese ständige Trennung von der Zeit vor Gott, welche immer als eine Art undefinierbares Dunkel verkauft wird ohne dies auch nur annähernd belegen zu können und der Zeit nach Gott, wo dann plötzlich alle trunken vor lauter Erkenntnis feststellen, dass sie erst jetzt und nur dank der Gerechtigkeit und der Liebe Gottes begreifen was leben bedeutet.
In Antwort auf:
So gesehen ist die Bibel lediglich ein Sammelwerk subjektiver Gefühlswelten die letztendlich zum Bruch starrer totalitärer Herrscherstrukturen beitrug

In deren Schatten aber bald eine neue totalitäre Struktur heranwuchs, deren Auswirkungen denen der beseitigten in keiner Art und Weise nachstand, diese in vielen Fällen sogar bei weitem übertraf.

In Antwort auf:
Beim Übergeben seiner Schrift sprach er daher nicht von Liebe
Der Gott der Juden mag existiert haben
war der jüdische Gott bemüht

Willst Dich wohl noch nicht festlegen?

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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Antony11 ( Gast )
Beiträge:

21.09.2006 00:50
#37 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

@ Fenris,

In Antwort auf:
In deren Schatten aber bald eine neue totalitäre Struktur heranwuchs, deren Auswirkungen denen der beseitigten in keiner Art und Weise nachstand, diese in vielen Fällen sogar bei weitem übertraf.
Dieses aber schreibe ich keinen Gott zu, egal aus welcher Religion oder Coleur, sondern sehe sehr wohl des Menschen dunkle Seele zum Mißbrauch einer Religion, wie sie heute noch praktiziert wird und nicht nur im Iran.
In Antwort auf:
Willst Dich wohl noch nicht festlegen?
Richtig, woher weist Du das?
Ich lese in diesem Forum schon seit über einem Jahr als Gast, konnte mich aber nie entschließen mitzumachen, weil ich finde, dass es ein müsiges Unterfangen ist, jemandem eine Religion anzupreisen die er gar nicht will, da sind mir Joshua und Robin ein erschreckendes Beispiel.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2006 07:05
#38 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
Dieses aber schreibe ich keinen Gott zu, egal aus welcher Religion oder Coleur, sondern sehe sehr wohl des Menschen dunkle Seele zum Mißbrauch einer Religion, wie sie heute noch praktiziert wird und nicht nur im Iran.


Aber doch immerhin einer Seele, die Gott genau so und keine bisschen anders gewollt hat.
Am Ende also doch wieder Gott, nur über nen kleinen Umweg.




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Joshua ( Gast )
Beiträge:

21.09.2006 10:19
#39 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Kindergarten. Zwei Kinder sprechen miteinander.
- Schau mal, mein Vater sagt, das ist die Erde wo wir wohnen. Und unser Haus ist hier.
- Hm... Hast du Gummi-bär?


Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2006 14:27
#40 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

Und, hast du nen Gummibär bekommen?




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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

21.09.2006 14:47
#41 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

@Antony

In Antwort auf:
dass es ein müsiges Unterfangen ist, jemandem eine Religion anzupreisen die er gar nicht will,


Gibts das hier wirklich? Also mir ist kein Opfer bekannt...hmm..nein..und diejenigen die Du da anführst, sind höchstens Opfer ihrer selbst.
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Das Tier taugt zu allem, was es soll, vollkommen. Der Mensch zu nichts recht, als was er lernt, liebt und übt. (Johann Heinrich Pestalozzi 1746-1827)

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2006 20:12
#42 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
Gibts das hier wirklich? Also mir ist kein Opfer bekannt...hmm..nein..und diejenigen die Du da anführst, sind höchstens Opfer ihrer selbst.

Mir auch nicht. Aber das
In Antwort auf:
konnte mich aber nie entschließen mitzumachen, weil ich finde, dass es ein müsiges Unterfangen ist, jemandem eine Religion anzupreisen die er gar nicht wil
ist immerhin ein offenes Eingeständnis, warum Antony 11 hier ist.






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Antony11 ( Gast )
Beiträge:

21.09.2006 22:51
#43 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
ist immerhin ein offenes Eingeständnis, warum Antony 11 hier ist.

Ach Und warum bin ich hier

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

22.09.2006 08:12
#44 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
jemandem eine Religion anzupreisen die er gar nicht will





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Antony11 ( Gast )
Beiträge:

22.09.2006 19:29
#45 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
jemandem eine Religion anzupreisen die er gar nicht will
Ich werde mich hüten, habe mit mir mehr als genug zu tun. Ich zeigte lediglich eine andere Facette der Sichtweise von Bibelversen auf.
Aber selbstverständlich sind Atheisten auf den Begriff Gott sehr allergisch, warum wohl?
Weil das gefühlsmäßige Empfinden eventuell mit dem Hintergrund-Weltraumrauschen was zu tun hat, wie manche meinen Denken zu müssen?

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

23.09.2006 07:31
#46 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

Weiß nicht, was bei Atheisten so los ist. Ich bin Pastafari

Aber Deutschunterricht hatte ich auch. Nach dem, was ich dort gelernt habe, kommt hier

In Antwort auf:
...konnte mich aber nie entschließen mitzumachen, weil ich finde, dass es ein müsiges Unterfangen ist, jemandem eine Religion anzupreisen die er gar nicht will...
ziemlich klar zum Ausdruck, du wolltest dir keine müsige Arbeit machen, weil das Ergebnis wohl eh nicht dem entspricht, was du möchtes.

Na, aber man kann seine Meinung ändern. Wenn dir jetzt nur noch daran gelegen ist, deine Ansichten an den Ansichten anderer zu überprüfen, ist das ein riesiger Schritt für dich. Herzlichen Glückwunsch.




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Antony11 ( Gast )
Beiträge:

25.09.2006 21:13
#47 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

In Antwort auf:
ziemlich klar zum Ausdruck, du wolltest dir keine müsige Arbeit machen, weil das Ergebnis wohl eh nicht dem entspricht, was du möchtes.
Habe ich überhaupt was zu mögen
In Antwort auf:
Na, aber man kann seine Meinung ändern. Wenn dir jetzt nur noch daran gelegen ist, deine Ansichten an den Ansichten anderer zu überprüfen, ist das ein riesiger Schritt für dich.
Ja wirklich ein richtiger Schritt In die dunkle kalte Nacht, wie bei den Lemminge; daher stammen die Menschen bekanntlich wirklich ab, denn jeder wühlt in dem Leben des anderen wie er meint und wenn sie alle in den Abgrund stürzen, was machts den schon aus, wir alle haben doch gemeinsam recht und wenn wir alle dennoch Tod sind, dann waren wir wenigsten in Gemeinsamkeit.

Wozu also alles bemühen nach der eigenen Meinung, wenn man doch seine Ansicht nach den Ansichten anderer zu richten sucht, und wehe einer hat hier mal seine eigene Meinung.

Den machen wir doch gleich mal nieder.

Bruder Spaghettus ( gelöscht )
Beiträge:

25.09.2006 22:04
#48 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten


Was will uns der Dichter damit sagen?




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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

26.09.2006 11:56
#49 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

@Antony

In Antwort auf:
Aber selbstverständlich sind Atheisten auf den Begriff Gott sehr allergisch, warum wohl?

So allgemein lässt sich das kaum sagen. Ich beispielsweise reagiere höchstens auf gewisse Exponenten, die mit diesem Begriff herumfabulieren allergisch und auch das in einer meist relativ milden Form.

In Antwort auf:
und wehe einer hat hier mal seine eigene Meinung.

dann ist er, da bei gewissen Ueberzeugungen selten, absolut willkommen. Eigene Meinungen sind den Zitaten aus gewissen alten Büchern immer vorzuziehen.

Gemäss Deiner Selbsteinschätzung bezeichnest Du Dich als schlechten Gläubigen, eine durchaus interessante Form, welche bisher hier selten bis gar nicht vertreten ist. Das lässt irgendwie aufhorchen.





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Antony11 ( Gast )
Beiträge:

06.10.2006 17:30
#50 RE: der jüdische Gott kennt keine Liebe und ist ungerecht! antworten

Zitat von Fenris
....dann ist er, da bei gewissen Ueberzeugungen selten, absolut willkommen. Eigene Meinungen sind den Zitaten aus gewissen alten Büchern immer vorzuziehen.
Gemäss Deiner Selbsteinschätzung bezeichnest Du Dich als schlechten Gläubigen, eine durchaus interessante Form, welche bisher hier selten bis gar nicht vertreten ist. Das lässt irgendwie aufhorchen.
Nun ich bin nicht grundsätzlich Agnostiker, fühle mich aber keiner Glaubensrichtung angehörig und sehe die Dinge des Glaubens etwas kritischer als andere.
Vor allem hasse ich Blindgläubigkeit, weil dadurch Fanatismus gefördert wird und in diesem Zusammenhang es ständig Kriege gab.

Das Alte Testament finde ich deshalb interessant, weil sich da vieles auf die Verhaltensforschung beziehen läßt und es eigentlich zZ. die einzige Schrift ist, die das Gründen eines Volkes zum Inhalt hat und deren Gesetzgebung bis hin zu den Etablierungskriegen.

Eigentlich habe ich mich eingeloggt, weil ich einen Beitrag vergessen habe zu kopieren für mich privat den ich sehr interessant fand, aber leider hier lieber verrissen wurde, als darüber zu diskutieren. Den Verfasser konnte ich zum Glück ausfindig machen.

Privat habe ich zu wenig Zeit um zu schreiben, da lese ich lieber.
Im Prinzip schreibe ich zZ. nur in einem Forum.

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