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Dieses Thema hat 106 Antworten
und wurde 4.984 mal aufgerufen
 Christentum
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Vanion Offline

Atheist


Beiträge: 1.568

12.10.2010 21:52
#51 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat
Christus ist ein Gefühl.



Und ein Gefühl ist die Interpretation des Gehirns eines Biochemischen Vorgangs im Körper ausgelöst
durch inneren oder äußeren Reiz.
Nicht gerade eine Theologische Jesus-Defintion.

----------------------------------------------------

contra principia negantem disputari non potest
http://de.wikipedia.org/wiki/Contra_prin...tari_non_potest

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

12.10.2010 21:53
#52 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Templer

Zitat von Stan

Zitat von Antonius
Jesus Christus wird sicherlich wiederkommen,
aber wahrscheinlich nicht in menschlicher Gestalt.




Jetzt bin ich aber gespannt????





Christus ist ein Gefühl.

Templer





Ah ja. Nun vielleicht stimmt ja einfach mit meinem Gefühl was nicht.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

12.10.2010 22:43
#53 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat
Christus ist ein Gefühl.



Wenn Christus ein Gefühl ist und Gott ein Zustand... warum zur Hölle nennt man sie dann, Gott, oder Gottvater, Gottessohn etc...

Wenn die Christus als Gefühl bezeichnest führst du damit Jesus und Gott selbst ad absordum ... das ist mir langsam zu blöd.

_______________________________________________
Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Trollinger ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2010 09:00
#54 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Eine Frage zwischendurch: Was hat das jetzt mit Allerheiligen zu tun?

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

13.10.2010 09:25
#55 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Der Thread hat sich wie üblich selbstständig gemacht. Das kennt man doch.

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Trollinger ( gelöscht )
Beiträge:

13.10.2010 11:57
#56 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Allerheiligen steht vor der Tür. Habt ihr euch schon um den Grabschmuck gekümmert?

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

13.10.2010 12:13
#57 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Ich persönlich finde Grabschmuck überflüssig. Tot ist tot.

Der Schmuck ist einzig und allein für die Hinterbliebenen. Wer braucht bitte. Ich pflege die Gräber nur aus Pietät der Familie gegenüber.

Wenn es nur darum geht "oh was sollen die Leute denken, wenn wir dem und dem sein Grab nicht schmücken?" finde ich es sogar im höchsten Masse verachtenswert.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Relix Offline

Wertekiller


Beiträge: 3.480

13.10.2010 12:36
#58 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat
Allerheiligen steht vor der Tür.



Ich weiß noch nichtmal, wann das überhaupt ist, geschweige denn was.

Genausowenig ist mir eine derartige Praktik bekannt:

Zitat
Grabschmuck

______________________________________________
"Philosophie besteht aus Fragen, die niemals beantwortet werden können. Religion besteht aus Antworten, die niemals hinterfragt werden dürfen."
-Anonym

Antonius Offline

Liberaler Katholik


Beiträge: 656

15.10.2010 19:28
#59 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Trollinger
Allerheiligen steht vor der Tür. Habt ihr euch schon um den Grabschmuck gekümmert?

Doch, natürlich.

Zum Fest Allerheiligen und Allerseelen habe ich eine schöne Abhandlung gefunden:

Zitat
Das ausklingende Kirchenjahr gedenkt nicht nur der Verstorbenen, sondern auch dem Sterben der noch Lebenden. Das Kommen des Reiches Gottes, Buße und Weltgericht stehen im Mittelpunkt der liturgischen Betrachtungen der Kirchen.

Sammelfeste für alle heiligen Märtyrer und übrigen Heiligen bzw. die Heiligen einer bestimmten Region begegnen im christlichen Altertum im österlichen Umfeld. Der älteste Beleg findet sich bei Johannes Chrysostomos für Antiochien im 4. Jahrhundert am Oktavtag von Pfingsten mit der Bezeichnung „Herrentag aller Heiligen”.(...) In Irland entstand im 8./9. Jahrhundert - als der Zusammenhang zwischen diesem Fest und Ostern verblasste - ein neuer Festtermin: Der 1. November markiert hier den Winterbeginn und ist zugleich Jahresanfang. Hintergrundfolie ist nun nicht mehr Ostern, sondern die sterbende Natur, durch die die ewige Welt der Heiligen sichtbar wird. Durch die irisch-schottischen Missionare gelangte das Allerheiligenfest am 1. November im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Im irischen Einflussbereich (z.B. USA) haben sich vorchristliche Brauchelemente erhalten, analog den Saturnalien vor dem römischen Neujahr. Am „Halloween”, dem Vorabend der Heiligen (= hallows), wird ein ausgelassenes Brauchtum gepflegt. Altes Jahresendbrauchtum und die gefeierte Einheit der Lebenden mit den Toten führten zu ausgelassenen Feiern.....


http://religioeses-brauchtum.de/herbst/allerheiligen_1.html

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SAPERE AUDE - Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Immanuel Kant (1724-1804)

Trollinger ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2010 19:37
#60 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Relix

Zitat
Allerheiligen steht vor der Tür.



Ich weiß noch nichtmal, wann das überhaupt ist, geschweige denn was.

Genausowenig ist mir eine derartige Praktik bekannt:

Zitat
Grabschmuck






1. >>>>>> 1. November

2. Wenn du nicht weißt, was Grabschmuck ist, dann geh auf den Friedhof.

89 ( gelöscht )
Beiträge:

16.10.2010 21:34
#61 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Trollinger
>>>>>> 1. November

Am Abend (Abenddämmerung) des 31. Oktober zum 1. November pilgern wir immer gemeinsam auf den Friedhof und genießen diese unheimlige Stimmung, die vielen (katholischen) Lichter...und anschließend lachen wir uns tot.
Es gibt fast nichts amüsanteres wie die Verehrung für etwas was Moder, Staub, Abfall ausmacht.
Die Toten sind tot. Die, die dies feststellen, haben 's noch vor sich. Mehr nicht.

Templer Offline




Beiträge: 146

17.10.2010 15:01
#62 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Vanion

Zitat
Christus ist ein Gefühl.



Und ein Gefühl ist die Interpretation des Gehirns eines Biochemischen Vorgangs im Körper ausgelöst
durch inneren oder äußeren Reiz.
Nicht gerade eine Theologische Jesus-Defintion.




Das ändert nichts an dem Gefühl, es ändert nichts daran das dieses Gefühl einen Einfluss auf uns hat, es ändert nichts daran das unser Bewusstsein sich von dem Gefühl formen lässt.

Es geht nicht darum "auf welche art wir nachmessen können woher Gefühle herkommen" sondern es geht darum wie wir in einen guten Zustand kommen der unser Leben erleichtert und langfristig positiv macht.

Ich frage mich wirklich warum die Menschen meinen das man dass Christentum so einfach kapiert ohne nachzudenken. Glaubt das auch jeder beim Zen-Buddhismus?

Nein da glaubt es keiner.. Jeder meint "uh da muss man sich erstmal reinknien", genauso ist es beim Christentum. Nur komplexer.

@89
Vielleicht sollte seine "ach-so-tapfere-unheiligkeit" ihre Pupertären Anbandlungen auf einem Moslemischen Friedhof ausleben. Mal sehen ob in den nächsten Tagen alle Körperteile an den tapferen Widerstandskämpfern dran sind.

Mal ganz im ernst, bist Du nicht langsam zu alt für so einen pupertären quatsch?


Zitat von Alinardus

Zitat
Christus ist ein Gefühl.



Wenn Christus ein Gefühl ist und Gott ein Zustand... warum zur Hölle nennt man sie dann, Gott, oder Gottvater, Gottessohn etc...

Wenn die Christus als Gefühl bezeichnest führst du damit Jesus und Gott selbst ad absordum ... das ist mir langsam zu blöd.




Weil wir den Zustand NUR durch unsere bewusste hinwendung schaffen. Und diese Hinwendung vollzieht sich mit der Art und Weise wie wir den Meditativen Zustand erreichen wollen. Ähnlich wie beim Buddhismus gibt es verschiedene Wegen dahin. Es geht darum auf welche Art WIR uns zu den Heiligen Idealen hinwenden. Es gibt verschiedene Geisteszustände, verschiedene Gemütszustände.

Wenn man Wütend ist, und merkt das man abdreht kann man folgendes sagen:
"HERR, strecke deinen Heiligen Arsch aus den Wolken und scheisse auf diese Arschlöcher!" (Das ist ein Fluch aus Ungarn) oder
"HERR, ich könnte ihn umbringen, zähme mich! Sonst tue ich ihm noch was an!"

Wenn man traurig ist oder verletzt:
"Gottvater, schütze mein Herz, der Schmerz zerreisst mich" andererseits wird in solchen Fällen oft Maria angebetet. (Die Barmherzigkeit)

Wie gesagt, beim Zen-Buddhismus ist sich jeder im klaren das man sich erst hinsetzen muss und zuhören was die alten sprechen. Und gehorchen, sonst wird das nix. Beim Christentum meint jeder zu wissen was Sache ist und es ist ja alles Müll..

Templer

89 ( gelöscht )
Beiträge:

17.10.2010 15:51
#63 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Templer
"Gottvater, schütze mein Herz, der Schmerz zerreisst mich"

Un du redest von pubertären Quatsch? Da fehlen einem die Worte. Und jetzt führt er auch noch Zen als Beweismittel an...Mensch lass' die Finger von etwas unerklärlichem und besudele nicht alles mit diesen banalen chritlichen Gechwurbsel...

Templer Offline




Beiträge: 146

17.10.2010 16:05
#64 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von 89

Zitat von Templer
"Gottvater, schütze mein Herz, der Schmerz zerreisst mich"

Un du redest von pubertären Quatsch? Da fehlen einem die Worte. Und jetzt führt er auch noch Zen als Beweismittel an...Mensch lass' die Finger von etwas unerklärlichem und besudele nicht alles mit diesen banalen chritlichen Gechwurbsel...




Es ist eine Meditationsformel um Gefühle die einem überwältigen abzuleiten. Was ist daran so schwer zu verstehen?

Dir würde das sehr helfen, die Art wie Du über mich herziehst und mich angreifst zeigt nur wie wenig Du mit all dem umgehen kannst. Ich lasse meine wirklich schlimmen Gefühle und Schmerzen ab, ich lasse sie los und gebe sie der liebenden Entität Gottes, er weiss besser damit umzugehen als ich.

Templer

Hugo Offline



Beiträge: 249

17.10.2010 16:20
#65 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Templer
Ich frage mich wirklich warum die Menschen meinen das man dass Christentum so einfach kapiert ohne nachzudenken. Glaubt das auch jeder beim Zen-Buddhismus?

Nein da glaubt es keiner.. Jeder meint "uh da muss man sich erstmal reinknien", genauso ist es beim Christentum. Nur komplexer.

Wie gesagt, beim Zen-Buddhismus ist sich jeder im klaren das man sich erst hinsetzen muss und zuhören was die alten sprechen. Und gehorchen, sonst wird das nix. Beim Christentum meint jeder zu wissen was Sache ist und es ist ja alles Müll..


Templer, gerade hier liegt Deinerseits und wahrscheinlich der gesamten katholischen Belegschaft bis hoch in der Hierarchie zum Herrn Josef Ratzinger ein gewaltiger Irrtum vor.

Die Botschaft von Jesus, die Evangelien sagen nichts, absolut nichts über die Intelligenz, Bildung oder über die Intellektualität der Menschen aus, an die sie gerichtet ist.
In den Evangelien ist nichts von kompliziert, studieren, hineinknien, meditieren etc. im Gegenteil, die Christliche Botschaft / Religion ist in ihrer Schlichtheit, Klarheit und Verständlichkeit unübertroffen.

Jesus spricht in Joh 11,25 und an unzähligen Stellen mehr, dass einzig und allein der Glaube zählt, da braucht kein Mensch zu studieren, philosophieren, meditieren oder rumfrömmeln.

"Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.
"Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen"
Man kann diese Botschaft in dieser Schlichtheit endlos weiterführen.

Sag mir bitte, an welchen Stellen in den Evangelien die Aussagen von Jesus derart komplex sind, dass ich mich hineinknien müsste, meditieren oder gar ein Studium voraussetzen. Sag an Templer, was Du unter Müll verstehst.

Hugo

89 ( gelöscht )
Beiträge:

17.10.2010 16:27
#66 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Templer
ich lasse sie los und gebe sie der liebenden Entität Gottes

Ja lass sie ab, die Gefühle, übergib sie der Entität Gottes...ich beschäftgie mich derweil mit der Quidditas Gottes und werde zum immer gleichen Ergebnis kommen...die Entität Gottes ist genauso ein Quatsch wie die Frage, auf die man mit Quidditas antworten kann, von Haecceitas ganz zu schweigen...

Eulenspiegel Offline

Atheist

Beiträge: 1.634

17.10.2010 17:28
#67 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Templer
lasse sie los und gebe sie der liebenden Entität Gottes


Du solltest sie lieber der Trinität Gottes übergeben, mit Entität (Seiendes, Existierendes)
hat Gott nichts zu tun.
Grüsse
Till

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

17.10.2010 17:37
#68 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat
Weil wir den Zustand NUR durch unsere bewusste hinwendung schaffen. Und diese Hinwendung vollzieht sich mit der Art und Weise wie wir den Meditativen Zustand erreichen wollen. Ähnlich wie beim Buddhismus gibt es verschiedene Wegen dahin. Es geht darum auf welche Art WIR uns zu den Heiligen Idealen hinwenden. Es gibt verschiedene Geisteszustände, verschiedene Gemütszustände.



Ich findes auch nur lächhaft, das Templer behauptet, meditieren hätte irgendwas mit dem Christentum zu tun. Auch wenn der Buddhismus bei weitem nicht perfekt ist, ist er dem Christentum gegenüber doch 3 Evolutionsstufen vorraus. Und von Buddhismus und Meditation hast du bestimmt eh keinen Plan.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Templer Offline




Beiträge: 146

18.10.2010 22:50
#69 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Guten Abend Hugo,

Zitat von Hugo
Sag mir bitte, an welchen Stellen in den Evangelien die Aussagen von Jesus derart komplex sind, dass ich mich hineinknien müsste, meditieren oder gar ein Studium voraussetzen. Sag an Templer, was Du unter Müll verstehst.

Hugo



Das liegt einfach nur daran das Du glaubst, es zu kennen und es verstanden zu haben. Dies ist aber NICHT der Fall. Du schaust nicht hin, Du prüfst nicht. Es ist sozusagen "alles klar". Doch dies ist es nicht.
Es gibt sehr viele Aussagen die dagegen sprechen, dass es alles so easy ist.

Zum Beispiel: "Wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein."

Allein dieser Satz hat es in sich. Er fordert die Menschen schlicht auf, sich selbst einer Gewissensprüfung zu unterziehen. Jeder soll in sich klären ob er überhaupt das Recht hat, andere zu verurteilen. Es ist eine Aufforderung zur inneren einkehr, dazu zu überlegen WAS man überhaupt als Sündig sieht, was man verantworten kann vor seinem Gewissen.
Die Sätze sind einfach, doch die Konsequenzen sind sehr weitreichend.

Weitere Beispiele: - das Saatgleichnis

-- Matthäus 13:3-8
An demselben Tage ging Jesus aus dem Hause und setzte sich an das Meer. Und es versammelte sich viel Volks zu ihm, also daß er in das Schiff trat und saß, und alles Volk stand am Ufer. Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Säemann aus, zu säen. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's. Etliches fiel auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig. Wer Ohren hat zu hören, der höre! Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?
--

Wichtig ist die Antwort von Jesus darauf:

--
Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.
Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch
das genommen was er hat.


Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.
Und über ihnen wird die Weissagung Jesaja's erfüllt, die da sagt: "Mit den Ohren werdet ihr hören, und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen, und werdet es nicht verstehen. Denn dieses Volkes Herz ist verstockt, und ihre Ohren hören übel, und ihre Augen schlummern, auf daß sie nicht dermaleinst mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, daß ich ihnen hülfe." Aber selig sind eure Augen, daß sie sehen, und eure Ohren, daß sie hören.
Wahrlich ich sage euch: Viele Propheten und Gerechte haben begehrt zu sehen, was ihr sehet, und haben's nicht gesehen, und zu hören, was ihr höret, und haben's nicht gehört.
So hört nun ihr dieses Gleichnis von dem Säemann: Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist. Das aber auf das Steinige gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden; aber er hat nicht Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so ärgert er sich alsbald. Das aber unter die Dornen gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums erstickt das Wort, und er bringt nicht Frucht. Das aber in das gute Land gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und versteht es und dann auch Frucht bringt; und etlicher trägt hundertfältig, etlicher aber sechzigfältig, etlicher dreißigfältig.
--

Das Gleichnis verstehe ich nicht als "simpel und stumpf", das ist relativ komplex, man muss schon ein wenig nachdenken. Und vor allem zeigt sich ganz klar auf welche Art Jesus gesprochen hat. Es ist eine Aufforderung zum Denken.

Dann der folgende Aufruf zum Handeln:

--Lukas 10:25-37
Aber dem Gesetzeslehrer war das zu einfach, und er fragte weiter:
Wer ist denn mein Mitmensch?«
Jesus nahm die Frage auf und erzählte die folgende Geschichte: »Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab. Unterwegs überfielen ihn Räuber. Sie nahmen ihm alles weg, schlugen ihn zusammen und ließen ihn halb tot liegen. Nun kam zufällig ein Priester denselben Weg. Er sah den Mann liegen und ging vorbei. Genauso machte es ein Levit, als er an die Stelle kam: Er sah ihn liegen und ging vorbei. Schließlich kam ein Reisender aus Samarien. Als er den Überfallenen sah, ergriff ihn das Mitleid. Er ging zu ihm hin, behandelte seine Wunden mit Öl und Wein und verband sie. Dann setzte er ihn auf sein eigenes Reittier und brachte ihn in das nächste Gasthaus, wo er sich weiter um ihn kümmerte. Am anderen Tag zog er seinen Geldbeutel heraus, gab dem Wirt zwei Silberstücke und sagte: Pflege ihn! Wenn du noch mehr brauchst, will ich es dir bezahlen, wenn ich zurückkomme.«

»Was meinst du?«, fragte Jesus. »Wer von den dreien hat an dem Überfallenen als Mitmensch gehandelt?«
Der Gesetzeslehrer antwortete: »Der ihm geholfen hat!« Jesus erwiderte: »Dann geh und mach du es ebenso!«

--

Der Satz ist doch ganz einfach zu verstehen oder? Helfe den anderen, damit bist Du auf dem Richtigen weg, Priester oder gläubiger Jude zu sein hilft genau gar nichts. Helfen und Unterstützen ist das wirklich Gute. -> Er löst Hierarchien auf und verweist auf "die gute Tat" die man tun sollte.


-- Lukas 12:16-21
Der arme Reiche
Da rief einer aus der Menge: "Lehrer, sag doch meinem Bruder, er soll unser Erbe gerecht mit mir teilen." Aber Jesus wies ihn zurück: "Bin ich etwa euer Richter oder euer Vermittler in Erbstreitigkeiten?" Dann wandte er sich an alle: "Hütet euch vor der Habgier! Wenn jemand auch noch so viel Geld hat, das Leben kann er sich damit nicht kaufen."

An einem Beispiel erklärte er seinen Zuhörern, was er damit meinte: "Ein reicher Gutsbesitzer hatte eine besonders gute Ernte. Er überlegte: 'Wo soll ich bloß alles unterbringen? Meine Scheunen sind voll; da geht nichts mehr rein.' Er beschloss: 'Ich werde die alten Scheunen abreißen und neue bauen, so groß, dass ich das ganze Getreide, ja alles, was ich habe, darin unterbringen kann. Dann will ich mich zur Ruhe setzen. Ich habe für lange Zeit ausgesorgt.
Jetzt lasse ich es mir gut gehen. Ich will gut essen und trinken und mein Leben genießen!'

Aber Gott sagte zu ihm: 'Du Narr! Noch in dieser Nacht wirst du sterben. Wer bekommt dann deinen ganzen Reichtum, den du angehäuft hast?'
So wird es allen gehen, die auf der Erde Reichtümer sammeln, aber mit leeren Händen vor Gott stehen."
--

Oftmals geht es gegen vordergründige Lüge und dem heucheln irgendwelcher Tatsachen..

-- Matthäus 23,14.
Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, die ihr der Witwen Häuser
fresset und verrichtet zum Schein lange Gebete! Darum werdet ihr
ein desto schwereres Urteil empfangen.
--

Alles in allem wird in einfachen Worten sehr vieles angesprochen das umfangreiche Auswirkungen hat. Ein einfaches "sei Ehrlich" verursacht bei einem Menschen der das ernst nimmt viele Veränderungen. Wie auch bei mir. Ich verstand endlich warum ich mich so um Lügen herumwürge, ich kann das nicht ausstehen es war immer unangenehm. Ich liebe halt die Wahrheit. :)

@Alinardus
Deine erschreckend geringe Ahnung spiegelt sich in deinem Hass auf das Christentum. Wahrscheinlich hasst Du dich selber, weil Du so wenig Ahnung von der Religion deiner Vorfahren hast.
Jedes Gebet ist eine Meditation. Von den Exerzitien hast Du wohl auch noch nichts gehört...

Templer

emporda ( gelöscht )
Beiträge:

19.10.2010 05:15
#70 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Es bedarf einer besonderen Infantilität um Bibeltexte mit der Bibel zu beweisen. Niemand hier liest Bibeltexte wie auch immer oder dekliniert die Taten des allerliebsten Jesulein - den Müll sollte man sich sparen oder das Forum ist tot.

Den Atheisten Haß auf den Christlichen Glauben vorzuwerfen ist ein Ausdruck geistiger Ohnmacht, es fehlt an der notwendigen Sachkenntnis und der Fähigkeit Kritik überhaupt zu verstehen. Genausowenig weiß jemand was seine Vorfahren im Detail geglaubt haben und was nicht. Im Gegensatz zur Mehrheit kenne ich meine Vorfahren zurück bis 1712, eine Aussage über deren praktizierten Glauben gibt es nicht. Die Menschen sind damals wie heute nur in die Kirche gegangen und haben sich das Geschwurbel angehört weil man es von ihnen erwartet hat, nicht weil sie es selber wollten.

Es gibt genug fromme Christenforen, wo Menschen mit intensiven Brainwash sich täglich die Bibelstellen unter die Nase reiben und dabei vor Entzücken die Augen rollen.

radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

19.10.2010 05:33
#71 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von emporda
Niemand hier liest Bibeltexte wie auch immer oder dekliniert die Taten des allerliebsten Jesulein - den Müll sollte man sich sparen oder das Forum ist tot.

Basiert Deine Feststellung auf einer represäntativen Umfrage hier im Forum? Falls nicht, wäre ich mit solchen Unterstellungen etwas zurückhaltender.


"Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (B.Brecht)
"Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt." (Kurt Schumacher, SPD)

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

19.10.2010 07:30
#72 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat
@Alinardus
Deine erschreckend geringe Ahnung spiegelt sich in deinem Hass auf das Christentum. Wahrscheinlich hasst Du dich selber, weil Du so wenig Ahnung von der Religion deiner Vorfahren hast.
Jedes Gebet ist eine Meditation. Von den Exerzitien hast Du wohl auch noch nichts gehört...



Nein, es zeigt sich hier mal wieder, das deine Ansichten nicht die des gewöhnlichen Christen wiederspiegeln, den für die meinsten solchen hat ein Bebet nichts mit Meditation zu tun. Und die Kirche wird das bestimmet auch nicht so sehen.

Hast du den schon mal Meditiert, oder dich mit buddhistischer Philosophie auseinandergesetzt, um einem solchen Vergelich vornehmen zu können???

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Hugo Offline



Beiträge: 249

19.10.2010 08:51
#73 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat von Templer

Das liegt einfach nur daran das Du glaubst, es zu kennen und es verstanden zu haben. Dies ist aber NICHT der Fall. Du schaust nicht hin, Du prüfst nicht. Es ist sozusagen "alles klar". Doch dies ist es nicht.


Templer, danke für deine Ausführungen, aber ich kann Dir NICHT zustimmen.

Wenn Du mich derart einschätzt, dass ich nicht hinschaue, nicht nachprüfe und Du mir im Prinzip unterstellst ich meine alles zu verstehen verstehe aber doch nichts, dann macht ein weiterer Diskurs mit Dir keinen Sinn mehr.

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

19.10.2010 09:00
#74 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Zitat
macht ein weiterer Diskurs mit Dir keinen Sinn mehr.



Ja das sehe ich auch so. Ich denke man unserem Templer ein wenig Borniertheit vorwerfen .

Vllt sollte er auch mal versuchen, seine Aussagen selbst zu formulieren und nicht einfach einen Batzen aus der Bibel zitieren.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Trollinger ( gelöscht )
Beiträge:

26.10.2010 10:09
#75 RE: Allerheiligen oder Totensonntag? antworten

Back on topic:

Und wie haltet ihr es mit dem Grabschmuck an Allerheiligen?

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