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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 818 mal aufgerufen
 Weltliche Ideologien + Politik
FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

27.10.2010 00:25
Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zumindest bringt diese von mir gemachte Aussage den Kern dieses Artikels auf den Punkt: http://feuerbringer.com/2010/10/26/moyni...setz/#more-6181

Zitat
„Die Menge an Verstößen gegen Menschenrechte in einem Land ist umgekehrt proportional zu der Menge an Beschwerden über Menschenrechtsverstöße, die man von dort hört. Je größer die Menge an Beschwerden ist, die öffentlich geäußert werden, desto besser sind Menschenrechte in diesem Land geschützt.“



Kann man das aber wirklich so stehen lassen? Besonders angesichts dessen, was sich in Frankreich abspielt, bin ich mir da eher unsicher...

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

27.10.2010 07:42
#2 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Ich habe den Beitrag zwar nicht gelesen, aber ich finde Demos an sich etwas schwachsinnig. Sicher kommt es auf den Anlass an, aber wenn ich mir z.B. Stuttgard 21 ansehen, dann denke ich das die Leute einfach nix besseres mit Ihren Mußestunden anzufangen wissen.

Die meisten Menschen beschweren sich über zu wenig Zeit, doch können Sie schon an einem verregneten Wochenende nix mit sich anfangen. Die meisten protestieren um des Protestes willen.

Wer am lautesten schreit hat nicht unbedingt recht.

Was das Zitat bertifft würde ich in der Regel zustimmen. In Ländern in denen es wenig Menschenrechte gibt, fehlt warscheinlich auch das Recht zu demonstrieren, also gibt es weniger Demos. Aber so war das glaube ich nicht gemeint

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

27.10.2010 08:49
#3 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zumindest das, was in Frankreich abgeht, ist schon jenseits des Schwachsinnigen, da demonstrieren viele Leute wirklich, wie du sagst "Die meisten protestieren um des Protestes willen", ich bin mir sicher, dass mehr als die Hälfte keine Ahnung hat, gegen was da überhaupt demonstriert wird und das ist meiner Meinung nach Mist... :( Wenn dann die Autos unschuldiger Bürger abgefackelt werden, hört bei mir der Spaß sowieso auf, ich hoffe das kommt nicht bis nach Deutschland.

Zitat
Was das Zitat bertifft würde ich in der Regel zustimmen. In Ländern in denen es wenig Menschenrechte gibt, fehlt warscheinlich auch das Recht zu demonstrieren, also gibt es weniger Demos. Aber so war das glaube ich nicht gemeint

Das war mit inbegriffen :). Aber es ging in dem Artikel auch darum, dass Leute in solchen Ländern ihre Staaten tatsächlich gut finden, während wir an allem zu meckern haben.

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

kadesch Offline



Beiträge: 2.705

22.12.2010 23:55
#4 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Ich persönlich stehe Demos nicht unbedingt negativ gegenüber.

Siehe ehemalige DDR.
Deren Siechtum hätte sich bestimmt noch jahre verlängert wenn es die Montagsdemos nicht
gegeben hätte.
Und bei Stuttgart 21 verstehe ich auch dass es einigen nicht gefällt.
Schliesslich ist das nur ein Milliardengrab dessen Nutznießer im Dunstkreis der politik
zu suchen sind. Das ganze könnte man sicher für 1/4 der Summe genau so gut bauen.
Aber da es dort eh die schwäbische Klüngelwirtschaft gibt versuchen die so viel Geld wiemöglich da
rein zu blasen.

Glaube ist Aberglaube

Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.390

23.12.2010 10:02
#5 Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von Queen
Zumindest das, was in Frankreich abgeht, ist schon jenseits des Schwachsinnigen, da demonstrieren viele Leute wirklich, wie du sagst "Die meisten protestieren um des Protestes willen", ich bin mir sicher, dass mehr als die Hälfte keine Ahnung hat, gegen was da überhaupt demonstriert wird und das ist meiner Meinung nach Mist... :( Wenn dann die Autos unschuldiger Bürger abgefackelt werden, hört bei mir der Spaß sowieso auf, ich hoffe das kommt nicht bis nach Deutschland.

Frankreich ist die Mutter der Rebellion. Aber die Demonstrationen laufen auch in Deutschland mitunter nicht feierlich ab... Siehe 06. Mai 1980, die Rekrutenvereidigung im Bremer Weserstadion. Das war Krieg! Is' schon lange her, okay. Ich erinnere nur daran, weil das vor kurzem in einer Romanverfilmung gebracht wurde. Neue Vahr Süd.

Viele laufen mit und wissen garnicht, worum es geht. Aber viele gehen auch zur Armee und wissen gar nicht, worum es da eigentlich geht... Viele haben auch verweigert (braucht man nicht mehr) und wissen gar nicht, was sie da so pazifistisch zusammengelabert haben. Die weitaus meisten schwimmen in einem Strom, der sie mitzieht. Das ist ein Phänomen, das nicht nur bei Demonstranten zu beobachten ist. Bei den Normalbürgern und Stammtischparolendreschern ist das ebenso. Ich bin früher auch nicht erst auf die Straße gegangen, wenn ich mich als ausreichend informiert und urteilsfähig empfand. Aber ich war immer auf der friedlichen Seite.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

30.12.2010 23:54
#6 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von Gysi
Aber ich war immer auf der friedlichen Seite.


Ja nee, iss klar. Ich auch. Bei der ersten großen Friedensdemo in Bonn (1975) hab ich mich ordentlich mit den Vertretern der Executive gekloppt.
Später gab es dann noch eine im Hofgarten, so um die 1980 rum, die von den Medien mehr beachtet wurde und bei den Kids heute als Ursprung gilt. Die war voll friedlich.


"Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (B.Brecht)
"Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt." (Kurt Schumacher, SPD)

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

31.12.2010 15:42
#7 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von radiogucker

Zitat von Gysi
Aber ich war immer auf der friedlichen Seite.


Ja nee, iss klar. Ich auch. Bei der ersten großen Friedensdemo in Bonn (1975) hab ich mich ordentlich mit den Vertretern der Executive gekloppt.
Später gab es dann noch eine im Hofgarten, so um die 1980 rum, die von den Medien mehr beachtet wurde und bei den Kids heute als Ursprung gilt. Die war voll friedlich.




Demonstrieren ist Ok, aber unschuldige Polizeibeamte verprügeln und damit noch prahlen so wie Radiogucker ist Menschenverachtend und unterste Schublade.

Geht lieber gegen die Peiniger vor die Ihr selbst gewählt habt, dass macht leider keiner, man frisst dem Peiniger solange aus Hand bis es nicht mehr schmeckt, und dann reagiert man sich am kleinen Mann ab, der nichts dafür kann und nur seinen Dienst tut!

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Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.
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Meine Toleranz ist grenzenlos, aber nicht gegenüber den Intoleranten!

radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

01.01.2011 22:56
#8 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Habe ich geschrieben, daß ich angefangen habe?
Ich war nicht so radikal, wie die Rentner letztens in Stuttgart. Echt übel, wie die die armen Polizisten angegriffen haben.


"Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (B.Brecht)
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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

02.01.2011 14:10
#9 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von radiogucker
Habe ich geschrieben, daß ich angefangen habe?
Ich war nicht so radikal, wie die Rentner letztens in Stuttgart. Echt übel, wie die die armen Polizisten angegriffen haben.


Demonstrationen gegen die Mächtigen gehen fast nie friedlich zu Ende. Der enttäuschte aufgebachte Mob zeigt nun seine hässlich Fratze des Protests. Ergebnis des Wiederstands, blindwütige Zerstörung, Brände und weinende Polizeiwitwen. Warum werden von der Exekutive so schwere Geschütze aufgefahren Es sind die Mitläufer, der Abschaum der Gesellschaft, das dümmste was die Volkschule je rausgebracht hat, verkappte Nazis und Rechtsradikale. Es sind bestimmt auch Rentner dabei, in denen sich, bei wenigen Takten Marschmusik „ Sieg Heil“ Rufe im Reptiliengehirn aktivieren!

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.390

02.01.2011 14:31
#10 Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von Lichtbringer
Der enttäuschte aufgebachte Mob zeigt nun seine hässlich Fratze des Protests. Ergebnis des Wiederstands, blindwütige Zerstörung, Brände und weinende Polizeiwitwen. Warum werden von der Exekutive so schwere Geschütze aufgefahren Es sind die Mitläufer, der Abschaum der Gesellschaft, das dümmste was die Volkschule je rausgebracht hat, verkappte Nazis und Rechtsradikale. Es sind bestimmt auch Rentner dabei, in denen sich, bei wenigen Takten Marschmusik „ Sieg Heil“ Rufe im Reptiliengehirn aktivieren!

Ohmannohmann! Was ist das? Propagandarhetorik? Aber keine gute... Was spielt sich da ab in deinem Kopf?

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

02.01.2011 16:56
#11 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von Gysi
[Ohmannohmann! Was ist das? Propagandarhetorik? Aber keine gute... Was spielt sich da ab in deinem Kopf?


@Gysi, wenn die Polizei eine Demo verbietet und Platzverweis anordnet, haben es die Bürger zu respektieren ansonsten sind sie Rechtsbrecher und Randalierer! Sehe in der Sache schon eine Art Bürgerkrieg gegen die Polizei. Diese machen nur Ihren Dienst und sorgen für Recht und Ordnung, als Dank dafür werden Sie Beleidigt, Angespuckt, mit Steinen beworfen oder gar Todgeschlagen.

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Gysi Online

Atheist


Beiträge: 17.390

02.01.2011 17:21
#12  Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von Lichtbringer
@Gysi, wenn die Polizei eine Demo verbietet und Platzverweis anordnet, haben es die Bürger zu respektieren ansonsten sind sie Rechtsbrecher und Randalierer! Sehe in der Sache schon eine Art Bürgerkrieg gegen die Polizei.

Das sehe ich auch so.

Nur das hier entspringt deiner Phantasie und deinem Fertigbausatz an Vorurteilen! =>

Zitat
Brände und weinende Polizeiwitwen. Warum werden von der Exekutive so schwere Geschütze aufgefahren Es sind die Mitläufer, der Abschaum der Gesellschaft, das dümmste was die Volkschule je rausgebracht hat, verkappte Nazis und Rechtsradikale.

Du redest von "verkappten Nazis". Ich stimme dem teilweise zu. Aber deine Rhetorik kannst du über dieses Niveau auch nicht erheben.

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FSMQueen of damned Offline

Pasta-Farina


Beiträge: 3.326

02.01.2011 19:35
#13 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Ich finde nicht, dass es überwiegend die Rechte ist, die auf die Barikaden geht - oder zumindest nicht nur! Leider habe ich eher den Eindruck, dass viele Menschen gar nicht so genau wissen, warum sie protestieren... sie sind oft nur auf die Schlägerei mit der Polizei aus.

Als gegen die Kürzung des Lehrerlohns/Arbeitstags in Sachsen demonstriert werden sollte und den Schülern die mitwollten eine Entschuldigung garantiert wurde (heißt - keine Anwesenheitspflicht) ist fast die ganze Schule ab der 8ten Klasse demonstrieren gegangen, obwohl ihnen die Sache egal war. Sie wollten nicht zur Schule, eventuell in die Zeitung kommen und vor allem freuten sich die Jungs schon im Voraus darauf, sich mit den Polizisten und Andersdenkenden zu prügeln.

Dagegen hilft aber nicht, irgendwelche Prop-Reden zu schwingen! Man muss die Leute aufklären. Über den Wert, den eine ordentliche Demo haben kann, wenn sie vorschriftsmäßig abläuft. Über die Kraft einer politischen Methode, wenn sie selten, mit Bedacht und im Notfall eingesetzt wird, statt zu Gaudi zu verkommen.

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http://dialog2punkt0.xobor.de/

radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

02.01.2011 23:12
#14 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von FSMQueen of damned
Ich finde nicht, dass es überwiegend die Rechte ist, die auf die Barikaden geht - oder zumindest nicht nur! Leider habe ich eher den Eindruck, dass viele Menschen gar nicht so genau wissen, warum sie protestieren... sie sind oft nur auf die Schlägerei mit der Polizei aus.

Kann auch jemand den Unterschied zwischen "rechten" und "linken" Randalierern erklären?
Mir persönlich sind keine regelmäßig stattfindenden "rechten" Großdemo's/-versnstaltungen bekannt, auf denen "rechte" Randalierer gegen die Polizei vorgegangen sind. Oder werden die jährlichen "Feste" im Hamburger Schanzenviertel bzw. die 1.Mai-Krawalle in Hannover und Berlin von "rechten" Randalierern "gefeiert"?

Besonders gespannt warte ich auf Berichte über vermummte Gruppen von 20-30 80jährigen, die unter lauten "Sieg, Heil"-Rufen Polizeiautos umwerfen und Gehhilfen oder Hörgeräte aus eingeworfenen Schaufenstern klauen.


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CnndrBrbr Offline




Beiträge: 188

03.01.2011 10:05
#15 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von radiogucker
Kann auch jemand den Unterschied zwischen "rechten" und "linken" Randalierern erklären?


Ja, Johannes Schlüter weiß bescheid:
Ich geb einfach zuwenig Wechselgeld raus, und wers nicht merkt, issn Rechter.

http://www.youtube.com/watch?v=5g7W1hzrse0

===============
"Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes." (Immanuel Kant)

radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

03.01.2011 11:28
#16 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Klasse
Ich hab mir mal die Zeit genommen und die größte rechte Demo rausgesucht.

Zitat von VSB 2009
Neonazis streben als aktionsorientierte Form des rechtsextremistischen Spektrums eine wirksame Präsenz im „öffentlichen Raum“ durch Demonstrationen an. Im Jahr 2009 kam es zu 23 Demonstrationen mit einer Teilnehmerzahl von wenigen örtlichen Aktivisten bis zu 730 Personen. Räumlicher Schwerpunkt der Demonstrationen war das Ruhrgebiet.
Das für die neonazistische Szene herausragende Ereignis war die Demonstration am 5. September 2009 unter dem Motto „Gegen imperialistische Kriegstreiberei und Aggressionskriege“ in Dortmund mit 730 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem Ausland.

Erstaunlich, wie und unter welchem Motto die die Massen bewegt haben. Die linke Gegendemo war auch nicht ohne:

Zitat
70% der Gewaltkriminalität-Links wurde im Jahr 2009 im Kontext von Demonstrationen verübt – und hier weit überwiegend bei Demonstrationen gegen „Rechts“. So wurden etwas mehr als ein Viertel der Gewaltdelikte von „links“ bei der Gegendemonstration gegen den von „rechten“ durchgeführten „Antikriegstag“ im September in Dortmund verübt. Dabei waren „rechte“ Demonstranten und Polizisten Opfer dieser Taten.


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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

03.01.2011 19:53
#17 RE: Wer demonstriert, dem geht es zu gut Antworten

Zitat von Gysi

Zitat von Lichtbringer
@Gysi, wenn die Polizei eine Demo verbietet und Platzverweis anordnet, haben es die Bürger zu respektieren ansonsten sind sie Rechtsbrecher und Randalierer! Sehe in der Sache schon eine Art Bürgerkrieg gegen die Polizei.

Das sehe ich auch so.

Nur das hier entspringt deiner Phantasie und deinem Fertigbausatz an Vorurteilen! =>

Zitat
Brände und weinende Polizeiwitwen. Warum werden von der Exekutive so schwere Geschütze aufgefahren Es sind die Mitläufer, der Abschaum der Gesellschaft, das dümmste was die Volkschule je rausgebracht hat, verkappte Nazis und Rechtsradikale.

Du redest von "verkappten Nazis". Ich stimme dem teilweise zu. Aber deine Rhetorik kannst du über dieses Niveau auch nicht erheben.




@ Gysi, mag sein, dass ich Vorurteile gegen gewisse Gruppierungen habe gebe auch zu, bei gewissen Themen bin ich etwas theatralisch bzw. dramatisch im Schreibstil.

Gegen das Wort Niveau der Phantasie muss ich mich wehren. Bin zwar ein Landei aber ich kenne das Deutsche Volk. In den 70er war ich noch Jugendlicher und man ging an jedes Fest das stattfand, z.B. Feuerwehrfest. Das neue FZ wurde natürlich feierlich Eingeweiht, man beweihräucherte und bespritzte das FZ von allen Seiten mit heiligem Wasser, vermutlich wollte man damit Dämonen und böse Geister vertreiben

Natürlich ist die Blasmusik auch Anmarschiert, die älteren Generationen hatte immer so einen komischen Stechschritt drauf! Der Kommandant und der Bürgermeister hielten feierliche Ansprache, mit salbungsvollen Worten wurden die Vorzüge des FZ Typs vorgestellt. Meine Gedanken (Phantasie), nur der Herrgott persönlich scheißt ein so perfektes rotes Ding! Halleluja! Preiset den Herrn. Er kackt Feuerwehrautos und wir haben eins bekommen Halleluja!

Beim Umtrunk traf ich einen Ex Kollegen mit Bürstenhaarschnitt, fragte direkt ob er von der Rechten Ecke währe, nee nee bin Zeitsoldat, habe nichts gegen Ausländer aber die Türken .... Auch am Stammtisch wurde immer wieder gegen Ausländer gewettert, obwohl alle arbeiteten und für Uns die Drecksarbeit machten? Sozialschmarotzer gab es da noch nicht!

Zwei ältere große Männer „man munkelte die waren bei der SS“ prahlten bei zuviel Alk über Ihre damaligen Heldentaten, der Eine hat scheinbar 8 Gegnern eigenhändig den Bauch bis zum Hals aufgeschlitzt, der Andere erzählte er habe mit der MG Hunderte umgemäht, auf dem Boden lagen so viele Tote, dass ihm das Blut in die Stiefel lief! Ist denen das teutonische Temperament durchgegangen, oder sind solche Leute, neben dem Verstand (Paranoia) durch den Krieg Mich wunderts nicht, wen Ausländer vom hässlichen Deutschen reden!

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