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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  

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Dieses Thema hat 97 Antworten
und wurde 4.669 mal aufgerufen
 Judentum
Seiten 1 | 2 | 3 | 4
freily ( Gast )
Beiträge:

28.03.2006 13:20
#76 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

Und wie immer schleudert der liebe Vanini Kraut und Rüben durcheinander in der Hoffnung, einen geschmackvollen Eintopf als Beitrag zu erhalten. Auf diesen Quark ist mir mein "Käse" jedoch zu schade.
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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.03.2006 13:50
#77 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@freily

In Antwort auf:
Nein, die Steintafeln haben mit den Jesaja-Rollen nichts zu tun. Die Steintafeln sind ein Teil der Torah.

Wie kann etwas, dass nicht existiert(bisher wurden sie ja nicht gefunden und gelten daher als nicht existent)Teil der Torah sein? Zu den Prophezeiungen möchte ich einfach mal fragen, wenn da alles schon drinsteht, warum nutzt man (ihr) das dann nicht? Wie im Bibelcode, da ist vom Holocaust bis über den Mord an Rabin alles drin, wenn man glaubt das darin Prophezeiungen enthalten sind, dann sollten doch auch Dinge, die in der Zukunft geschehen, herauszulesen sein, oder?

Im Allgemeinen wird eine Prophezeiung als eine Aussage (Vorhersage) über die Zukunft bezeichnet. Die Prophezeiungen aus der Bibel sind aber allesamt auf die Vergangenheit bezogen, das heisst alles was da aufgeschrieben wurde, war zu dem Zeitpunkt schon Geschichte.
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Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden.
(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

28.03.2006 14:44
#78 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@ Fenris,

In Antwort auf:
Wie kann etwas, dass nicht existiert(bisher wurden sie ja nicht gefunden und gelten daher als nicht existent)Teil der Torah sein?
Der langen Rede kurzer Sinn, wegen dem hier: 5. Mose 27, 2 Und zu der Zeit, wenn ihr über den Jordan geht in das Land, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, sollst du große Steine aufrichten und sie mit Kalk tünchen 3 und darauf schreiben alle Worte dieses Gesetzes. Das sollst du tun, wenn du hinübergehst,... / 5Mo 27,8 Und du sollst auf die Steine alle Worte dieses Gesetzes schreiben, klar und deutlich.
Zunächst wurde das Gesetz noch auf andere Steine übertragen, später dann auf die Papyrus-Rollen.
Deshalb sind die Gesetze ein Teil der Torah, da diese nie verloren gingen, sondern immer einige Abschriften vorhanden waren. Die Art, wie dies vonstatten ging, wurde später zu einem Gesetz.
Est 9,20 Und Mordechai schrieb diese Geschichten auf und sandte Schreiben an alle Juden, die in allen Ländern des Königs Ahasveros waren, nah und fern,...
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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.03.2006 15:30
#79 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@freily

In Antwort auf:
Der langen Rede kurzer Sinn, wegen dem hier: 5. Mose 27, 2 Und zu der Zeit, wenn ihr über den Jordan geht in das Land, das dir der HERR, dein Gott, geben wird, sollst du große Steine aufrichten und sie mit Kalk tünchen 3 und darauf schreiben alle Worte dieses Gesetzes. Das sollst du tun, wenn du hinübergehst,... / 5Mo 27,8 Und du sollst auf die Steine alle Worte dieses Gesetzes schreiben, klar und deutlich.
Zunächst wurde das Gesetz noch auf andere Steine übertragen, später dann auf die Papyrus-Rollen.
Deshalb sind die Gesetze ein Teil der Torah, da diese nie verloren gingen, sondern immer einige Abschriften vorhanden waren. Die Art, wie dies vonstatten ging, wurde später zu einem Gesetz.
Est 9,20 Und Mordechai schrieb diese Geschichten auf und sandte Schreiben an alle Juden, die in allen Ländern des Königs Ahasveros waren, nah und fern,...

Da sind wir wieder bei den Zitaten!!

Und weh ihr waget euch zu erheben und kritische Fragen zu stellen, dann wird strafe folgen und freily's Zitate sollen wüten über euren Köpfen und ihr wünschet, euch nie erhoben und den Kopf im Sande stecken gelassen zu haben. (11. Gebot)

In Antwort auf:
Die Steintafeln sind ein Teil der Torah.

Also wieder zurück zur vernünftigen Argumentation. Obige Aussage ist falsch, denn sie vermittelt den Eindruck, die Steintafeln existieren. Richtig wäre zu schreiben, dass die Gesetzte, die ursprünglich auf den Steintafeln standen, später in die Torah übertragen wurden. Womit wir wieder bei den, über lange Strecken, mündlichen Ueberlieferungen wären und somit sich die Frage der Verfälschung stellt. Da dies mit allen Geschichten so ist, muss man annehmen, dass es auch bei der Bibel um einen Art Schmelztiegel von verschiedenen Versionen handelt, oder?

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(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

28.03.2006 16:05
#80 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

Och Fenris,

In Antwort auf:
die ursprünglich auf den Steintafeln standen, später in die Torah übertragen wurden. Womit wir wieder bei den, über lange Strecken, mündlichen Ueberlieferungen wären und somit sich die Frage der Verfälschung stellt.
Nein, die sogennante mündliche Überlieferung bestreite ich wegen der Tatsache, dass die Gesetze auf Stein geschrieben waren. Sie wurden authentisch auf Schriftrollen übertragen.

Das einzige was ich jetzt nicht diskutieren kann, weil ich mit der Forschung noch nicht soweit bin, ist die Überlieferung der Genesis, wo ich aber Glaube, dass die der EWIGE selbst dem Mose überreichte.

Das 11. Gebot kannst Dir sparen, denn jeder der Zeugnis von der Torah ablegt, kann verspottet werden, ob das aber Sinn macht steht im Jenseits geschrieben.
Deine Annahme ist falsch, wenn Du behauptest, die Steintafeln wurden später in die Torah übertragen, sie wurden sofort aufgeschrieben, parallel zur Steintafel.
Das Aufschreiben war ein Königsgesetz, dass der Moses als erstes ausführte, nach dieser Bestimmung: 5Mo 17,18 Und wenn er nun sitzen wird auf dem Thron seines Königreichs, soll er eine Abschrift dieses Gesetzes, wie es den levitischen Priestern vorliegt, in ein Buch schreiben lassen. Oder dies: 2Mo 17,14 Und der HERR sprach zu Mose: Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es Josua ein;

Also nix is es mit mündlicher Überlieferung, obwohl Schriften davon berichten, dass es sowas auch gegeben haben soll.
Auch dem Jeremia wurde befohlen aufzuschreiben: Jer 36,2 Nimm eine Schriftrolle und schreibe darauf alle Worte, die ich zu dir geredet habe über Israel, über Juda und alle Völker von der Zeit an,...

Was mich am Tanach der Juden interessierte ist die Tatsache, dass dieses Buch keine inspirierte Schrift ist, sondern ein Diktat, im Gegensatz zu den christlichen Schriften, die allesamt als inspiriert dargestellt werden.
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vanini Offline



Beiträge: 502

28.03.2006 16:10
#81 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

Zitat von freily
Und wie immer schleudert der liebe Vanini Kraut und Rüben durcheinander in der Hoffnung, einen geschmackvollen Eintopf als Beitrag zu erhalten. Auf diesen Quark ist mir mein "Käse" jedoch zu schade.

Mehr als Käse wäre gewiss auch nicht zu erwarten!


Welche Tatsache freily nun aber fein säuberlich umgeht, da sie nicht in seinen Universums-Wahrheits-Kram passt, ist die, dass der älteste Fund existierender Schriften des Alten Testamentes eben der aus Qumran ist und die dort gefundenen Jesaja-Passagen aus dem 2. Jahrhundert v.u.Z. stammen, mithin also etwa 2200 jahre alt sind. Ältere gibt es nicht! Also auch keine "Mose-Handschrift" oder von Gott selbst in Stein gehämmerte Gebote usw. - alles erfundener Firlefanz!

Die festgestellte Übereinstimmung der gefundenen Textfragmente mit den heutigen hebräischen Schriften besagt streng genommen zunächst nur etwas über die Korrektheit der Abschriften seit dem 2. Jahrhundert v.u.Z. bis heute, nichts hingegen über die Korrektheit der Abschriften bis zu diesem Zeitpunkt und schon gleich gar nichts über das Zustandekommen dieser Schriften.

Was nun dieses Zustandekommen der alttestamentlichen Schriften angeht, ist die z.B. Annahme, die Bücher Mose habe dieser geschrieben oder sie seien zumindest zu seinen Lebzeiten verfasst worden, längst widerlegt worden, und das übrigens zuerst von jüdischen (!) Gelehrten. Man geht heute davon aus, das Teile der in den Büchern Mose niedergeschriebenen Erzählungen seit etwa 1000 Jahren v.u.Z. zum Teil mündlich und z.T. schriftlich kursierten, die schriftliche "redaktionelle Endfassung" aber erst in der Zeit nach der babylonischen Gefangenschaft von religiösen jüdischen Gelehrtenkreisen erstellt wurde, also etwa im 5. Jahrundert v.u.Z. Aber wie gesagt: die ältesten tatsächlich vorliegenden Schriften des AT sind die Qumran-Funde!

Dass während der erwähnten redaktionellen Bearbeitung nun allerlei politisch-religiöse Absichten der Autoren in das "Wort Gottes" eingeschleußt wurden, liegt auf der Hand. Am bekanntesten und verderblichsten ist die Mär von dem Land, dass der Höchste Gott seinen Günstlings-Volk angeblich "geschenkt" haben soll, weshalb es nun deren ewiges Eigentum sei.

Gefährliche religiös-fanatische Einfaltspinsel, die leider zu Hauf die Menschheit peinigen und von denen auch freily einer ist, leiten aus diesem durch menschliche Absicht zustande gekommenen Schriftwerk dann eben z.B. ein von Gott verliehenes "Recht" ab, dass sich das jüdische Volk "sein ihm von Gott geschenktes Land" mit aller Gewalt zurück holt. Und wenn dann freily wonnevoll über das Volk Israel schwärmt, wie es als ein "Dreschwagen mit vielen Zacken" auftritt, dann kann einem nur noch Übel werden vor solchen geistigen und ethischen Perversitäten.


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

vanini Offline



Beiträge: 502

28.03.2006 16:18
#82 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

In Antwort auf:
Nein, die sogennante mündliche Überlieferung bestreite ich wegen der Tatsache, dass die Gesetze auf Stein geschrieben waren. Sie wurden authentisch auf Schriftrollen übertragen.

Was für eine "Tatsache"? Wo ist der Beweis dafür?

In Antwort auf:
Deine Annahme ist falsch, wenn Du behauptest, die Steintafeln wurden später in die Torah übertragen, sie wurden sofort aufgeschrieben, parallel zur Steintafel.

Beweis?

In Antwort auf:
Was mich am Tanach der Juden interessierte ist die Tatsache, dass dieses Buch keine inspirierte Schrift ist, sondern ein Diktat, im Gegensatz zu den christlichen Schriften, die allesamt als inspiriert dargestellt werden.

Schon wieder eine "Tatsache" ohne Beweis - was ja bei dir die Regel ist. Und die Mühe, dir den Unterschied zwischen einem gewollten Glauben und einer nachweisbaren Tatsache aufzuzeigen, kann man sich angesichts deines abstrusen Gebrauches von Sprache und Worten ohnehin sparen.

Die einzige Tatsache, die hier offen zu Tage liegt, ist, dass du den krausen Mumpitz, den du dir da so zusammen wurstelst, tatsächlich glaubst...


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

freily ( Gast )
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28.03.2006 16:29
#83 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

In Antwort auf:
...dann kann einem nur noch Übel werden vor solchen geistigen und ethischen Perversitäten.
Sicher, deine Perversion der Geschichte ist ja vertretbar, da sie ja von Dir sind. Warten wir einfach ab vanini, wer Recht bekommt, da Du eh nichts begreifen willst, ist es egal.
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freily ( Gast )
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28.03.2006 16:35
#84 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@ vanini,

In Antwort auf:
Die einzige Tatsache, die hier offen zu Tage liegt, ist, dass du den krausen Mumpitz, den du dir da so zusammen wurstelst, tatsächlich glaubst...
Lass es einfach bleiben vanini etwas begreifen zu wollen, was weit über deinen Horizont liegt. Die Beweise die ich anführte bewegen sich in dem Rahmen, was religiöses Denken vorgibt. Und wenn der Moses geschrieben hat, G*TT hat befohlen aufzuschreiben, dann hat er es aufgeschrieben, ob Du diesen Beweis anerkennst oder nicht, ist irrelevant, denn dein Ableugnen ist auch kein Beweis, dass es anders war - es ist "nur" eine Annahme von Dir, sonst nichts.!
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vanini Offline



Beiträge: 502

28.03.2006 17:09
#85 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

In Antwort auf:
Die Beweise die ich anführte bewegen sich in dem Rahmen, was religiöses Denken vorgibt.

Nun sagst du's wenigstens mal selbst - immerhin! Sonst versuchst du ja unaufhörlich, deine religiösen Phantasmen als ein Resultat "hochwissenschaftlicher" und "streng rationaler" Untersuchungen auszugeben... *lach*


In Antwort auf:
...denn dein Ableugnen ist auch kein Beweis, dass es anders war - es ist "nur" eine Annahme von Dir, sonst nichts.!

Es scheint dir offenkundig ein unstillbares Bedürfnis zu sein, deine fundamentale erkenntnistheoretische Unfähigkeit bei jeder sich bietenden Gelegenheit öffentlich zu perpetuieren. Wenn nämlich jemand beweispflichtig ist, dann der, welcher über die jedermann nachprüfbar gesicherten Tatsachen hinaus Behauptungen aufstellt und sie als "bewiesen" deklariert.

Und den Umstand, dass in den Büchern Mose dies oder jenes geschrieben steht, als Beweis für die Wahrheit dessen vorzubringen, ist in etwa so einfältig, wie aus dem "Es war einmal..." in Märchenbüchern zu schlussfolgern, dass es sich um Tatsachenberichte handelt - und Zweiflern an dieser Behauptung entgegen zu halten: Dass dies keine Tatsachen wären, sei auch nur eine Vermutung...

Darum: Die Anzahl der Dinge, deren Nichtexistenz oder Unwahrheit sich nicht beweisen lässt, ist unendlich groß...


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

28.03.2006 17:31
#86 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@freily

In Antwort auf:
denn jeder der Zeugnis von der Torah ablegt, kann verspottet werden,

Nun sei nicht so dünnhäutig, war ein kleiner Scherz!!

Warum, weil ich denke, dass Du bewusst am Thema vorbeireden willst mit diesen Zitaten. Die Diskussion über die Torah als physisches Buch, beantwortest Du mit Zitaten daraus und machst somit immer eine Diskussion über den Inhalt. Wenn wir über den Inhalt diskutieren möchten, dann wären nochn andere Ansätze möglich z.B.

In Antwort auf:
Deine Annahme ist falsch, wenn Du behauptest, die Steintafeln wurden später in die Torah übertragen, sie wurden sofort aufgeschrieben, parallel zur Steintafel.

Da könnte man doch fragen, warum hat Mose nicht direkt die Buchvariante gekriegt, was ist der Zweck der Steintafeln? Möchte man damit vielleicht dem Umstand gerecht werden, dass Mose die Gesetze in der Wüste respektive auf einem Berg in der Wüste von Gott bekam und mangels Pergament die Gesetze in Stein meisseln musste?


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(Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

freily ( Gast )
Beiträge:

28.03.2006 17:32
#87 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@ vanini,

In Antwort auf:
Darum: Die Anzahl der Dinge, deren Nichtexistenz oder Unwahrheit sich nicht beweisen lässt, ist unendlich groß...
Irgendwo muß es auch ein Meer geben, wo sich die Ungläubigen baden dürfen, um sich dann am Strand der Narredei zu sonnen.
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freily ( Gast )
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29.03.2006 12:49
#88 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@ Fenris,

In Antwort auf:
Warum, weil ich denke, dass Du bewusst am Thema vorbeireden willst mit diesen Zitaten.
Dieser kleine Auszug aus unserem Dialog zeigt mir auf, dass kein Atheist bereit ist, dem Sachzwang der Logik folge zu leisten, sondern dann in Unterstellungen abgewandert wird.

Ich habe nicht aus der Torah zitiert um Auszuweichen, sondern um Aufzuzeigen, dass deine Fragen durchaus in einem jahrtausende von Jahren altes Buch beantwortet werden kann, weil ein korrektes Lesen dieser Schrift derartige Fragen durchaus beantwortet.
Nur sehe ich auch an der Reaktion eines vanini, wie bösartig solche Angaben mit scheinbarer Belesenheit und pseudowissenschaftlichen Erkenntnissen ins Gegenteil verkehrt werden, da passt deine Andeutung haargenau hinein.

Sicher hätte G*TT dem Mose auch gleich ein fertiges Buch in die Hand drücken können, dann aber wäre von Euerer Seite gleich die nächste Kritik gekommen, dass man sich bei dieser Enuität nichts erarbeiten darf.

Gut und Böse sind nicht nur Edikte der Augenscheinlichkeit, sondern vielmehr eine anstrengende Arbeit des erfahren wollens, was G*TT will.

Die Schrift sagt deutlich, dass der Mensch allein nicht in der Lage ist Gut und Böse immer auseinander halten zukönnen, weil sich der Mensch dazu verleiten läßt, was für ihn Gut ist, ist gut, nur wird dabei oft übersehen, dass der Schaden an der Gemeinschaft dabei nicht berücksichtigt wird.

Deshalb beende ich den Dialog, der unter dem Strich ergeben hat, dass es eine "höhere intelligente Kraft" gibt, die parallel zur Wirklichkeit existiert. Letztendlich wird lediglich um die Formulierung noch gestritten.
Wie jedoch deren Worte aus der Schrift zusehen sind, steht bei seiner Einwilligung in einem anderen Thread.

Mit freundlichen Grüßen
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vanini Offline



Beiträge: 502

29.03.2006 14:51
#89 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten
In Antwort auf:
...dass kein Atheist bereit ist, dem Sachzwang der Logik folge zu leisten, sondern dann in Unterstellungen abgewandert wird.

Meinst du mit "Logik" etwa deine religiösen Phantasiegebilde, welche darauf fußen, dass an Haaren herbei gezogene "Hinweise" sich ohne weitere Begründung mittels eines geheimnisvoll verschwiegenen "logischen Sachzwanges" im nächsten Augenblick auf wundersame Weise in "unbestreitbare Beweise" verwandeln?

Was ein Mensch glaubt, ist seine eigene Sache, bezüglich welcher man, so sie öffentlich vertreten wird, bestenfalls ethische Einwände erheben mag. Aber hinzugehen, und Begrifflichkeiten wie "Logik" oder "Wissenschaft" für ein unsägliches Gebräu metaphysisch-religiöser Phantastereien und Spinnereien zu bemühen, kann unmöglich kommentarlos gelassen werden.

Wann immer in allen deinen Beiträgen konkret die Unsinnigkeit und elementare Widersprüchlichkeit der entscheidenden Aussagen deiner Überzeugngen angesprochen werden, weichst du mit (qualitativ überdies sehr minderwertigen) sophistischen Wortwolken oder aber abfälligen Bemerkungen, die gar nichts mit der Sache tun haben, aus - oder beendest mit stolzgeschwellter Brust die Diskussion. Dass du dich selbst auf diese Weise genüsslich übers Ohr haust, sei dir wohlwollend zugestanden. Nur erwarte nicht, dass andere sich durch solchen Kinderkram beeindrucken lassen.


In Antwort auf:
...weil ein korrektes Lesen dieser Schrift derartige Fragen durchaus beantwortet.

Wenn das, was du hier anhand der Bibel vorexerzierst, "korrektes Lesen" sein soll, dann müsste das Wort "korrekt" völlig neu definiert werden, in etwa wie: Mit vorab unterstellenden Absichtsscheuklappen eingegrenzete hochselektive Wahrnehmung...


In Antwort auf:
Deshalb beende ich den Dialog, der unter dem Strich ergeben hat, dass es eine "höhere intelligente Kraft" gibt, die parallel zur Wirklichkeit existiert.

Ja genau, wobei dieses Ergebnis freilich für dich "unter dem Strich" ergeben hat, was für dich bereits "über dem Strich" feststand, da es ja eingestandener Maßen auf folgende Weise zustandegekommen ist (Zitat freily):"Die Beweise die ich anführte bewegen sich in dem Rahmen, was religiöses Denken vorgibt."


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

29.03.2006 15:05
#90 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@freily

In Antwort auf:
da passt deine Andeutung haargenau hinein.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass meine Antwort bezüglich dem Buch das Gott Mose anstelle der Steintafeln hätte geben können, nicht dem Dialog diente und eher ein bisschen provozierend wirkte. Es geschah aber nicht in der Absicht Dich zu verspotten sondern zu zeigen wie es wirkt, wenn man bewusst aneinander vorbeiredet.

Du wirfst mir vor, ich sei nicht bereit dem Sachzwang der Logik zu folgen, wenn ich aber die Logik als Mittel einsetze heisst es , man solle nicht versuchen alles mit der Ratio zu erklären! Beispiel gefällig? Meine Fragen in kursiv Deine Antworten in blau.

geht es mir primär um die grundlegende Frage, warum soll man einem von Menschen geschriebenen alten Buch eine solche Bedeutung zukommen lassen?

Bei einem Buch als solchem würde ich Dir zu 100% zustimmen.
Die Torah ist aber cirka 5766 Jahre alt.

Habe ich da was falsch verstanden? Wenn die älteste bekannte Abschrift ca. 3000 Jahre alt ist, wie kann die Torah 5766 alt sein.

Die zZ. älteste bekannte Abschrift sind die Qumran-Rollen des Jesaja Buches, die ca. 3000 Jahre alt ist und die bestätigt, dass dies Buch bis heute authentisch geblieben ist.

oder Fragen auf die Du bis heute gar nicht eingegangen bist

Die jüdische Zeitrechnung wurde vom Patriarchen Hillel II. 358 n. Chr. aus dem Talmud abgeleitet. Danach beginnt die Zeit mit der Erschaffung der Welt im Jahr 3761 vor Beginn der christlichen Zeitrechnung. Ist Hille zwei bei Dir akzeptiert?

Ohne das jetzt als "rationale" Auslegung zu verstehen, ergibt das für mich eine Differenz von ca. 2'700 Jahren, in denen keine schriftlichen Überlieferungen existieren. Oder wie siehst Du das?

oder Deine teilweise widersprüchlichen Aussagen

Im übrigen schreiben die Juden das Jahr 5766, was wohl hinsichtlich des G*TTes die Zeitrechnung der Menschen etwas korrigiert.

Wann genau die jüdische Zeitrechnung begann weis ich noch nicht, da bin ich erst am erforschen.

Die Vermenschlichung ging einzig und allein von den Menschen selber aus, vmtl. aus der Unfähigkeit heraus, Unerklärliches einfach mal unerklärt zu lassen.

Die Torah ist kein inspiriertes Buch, dass sich jemand aufgrund einer Inspiration zusammen gesponnen hat, wie der Paulus mit seinem Briefen, sondern die Torah wurde über weite Strecken diktiert.

Die Gesetze und die Gebote hat die "höchste intelligente Kraft" selber geschrieben und sie Moses zum Abschreiben durch die Priesterschaft gegeben.


dies als kleiner Auszug. Dann zu sagen ich folge keiner Logik erscheint doch etwas weit hergeholt.

Wenn man nicht bereit ist, auch Fragen zu diskutieren, die einem persönlich nicht passen, dann sehe ich den Sinn nicht, hier überhaupt mitzumachen. Das zwischen Atheisten und Gläubigen ein gewisses Ungleichgewicht respektive verschieden grosse "Angriffsflächen" bestehen sollte beiden Seiten vorgängig bewusst sein. Ich für mich persönlich finde, dass die ganz harten Fragen bisher noch gar nicht gestellt wurden und bin daher erstaunt, dass Du schon zu zweitenmal findest, für Dich sei die Diskussion beendet.

Nun gut lassen wirs eben bleiben.


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freily ( Gast )
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29.03.2006 16:44
#91 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@ Fenris,

In Antwort auf:
dass die ganz harten Fragen bisher noch gar nicht gestellt wurden und bin daher erstaunt, dass Du schon zu zweitenmal findest, für Dich sei die Diskussion beendet.
Da finde ich, ist dieser Thread hier nicht die richtige Thematisierung, da werde ich wohl oder übel einen Thread öffnen müssen, mit dem Titel: "Ganz harte Fragen".
Nur wird es kein Atheist verstehen, wenn ich sage, ich bitte den EWIGEN um Erlaubnis, so vorgehen zu dürfen.
In diesem Thread werde ich auch auf meine scheinbar widersprüchlichen Aussagen kommen. Ich befürchte jedoch, dass wir diese Diskussion über die eMail-Adresse abwickeln müssen, denn ich schreibe nicht über die jüdische Lehre gegen den Willen des Allerhöchsten, wenn Du verstehst was ich meine. Auf das Gewieher eines vanini oder anderer seiner Gilde, kann ich gerne verzichten, der ist ja die Vollkommenheit aus Pura.
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Fenris Offline

Freidenker

Beiträge: 1.345

29.03.2006 17:14
#92 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@freily

In Antwort auf:
Ich befürchte jedoch, dass wir diese Diskussion über die eMail-Adresse abwickeln müssen,

Da bist Du auf dem falschen Dampfer, erstens diskutiere ich nur hier, ist ja der Sinn in einem Forum mitzumachen und zweitens solltest du Dich an meine Aussage erinnern

jeder hat das Recht auf seine Ansichten und mir sind Leute mit Rückgrad bei weitem lieber als Opportunisten.

wenn ich also sage wir lassen es sein, dann meine ich das auch so und daher ist für mich diese Diskussion beendet!
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freily ( Gast )
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29.03.2006 17:34
#93 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

In Antwort auf:
wenn ich also sage wir lassen es sein, dann meine ich das auch so und daher ist für mich diese Diskussion beendet!
Gut, auch ich sehe keinen Sinn mehr darin.
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vanini Offline



Beiträge: 502

29.03.2006 18:07
#94 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

In Antwort auf:
Auf das Gewieher eines vanini oder anderer seiner Gilde, kann ich gerne verzichten, der ist ja die Vollkommenheit aus Pura.

*lach*

Auf solch alberne Gedanken kann eigentlich nur kommen, wer selbst in dem absurden Wahn befangen ist, die einzig wahre Wahrheit in Händen zu halten, "alle wichtigen Dinge zu wissen" und sich von der "höchsten Parallel-Universums-Enuität" berufen glaubt, dieses Evangelium der unwissenden Welt selbstlos zu verkünden - und dann verärgert und empört ist, wenn die Adressaten es sich, statt staunender Bewunderung, heraus nehmen, diese infantilen Wolkenkuckucksheime als solche zu enttarnen und die im Schlepptau als "höchste Moral" mitgeführten ethischen Primitivitäten und Perversionen anzuprangern.


In Antwort auf:
...da werde ich wohl oder übel einen Thread öffnen müssen, mit dem Titel: "Ganz harte Fragen". Nur wird es kein Atheist verstehen, wenn ich sage, ich bitte den EWIGEN um Erlaubnis, so vorgehen zu dürfen.

Da bin ich ja wirklich gespannt, ob dir die "höchste Parallel-Enuität" hierzu die Erlaubnis geben wird - vor allem angesichts dessen, was du bisher zu ihrer Verherrlichung so geleistet hast...


Sage mir, was du glaubst, und ich sage dir, wer du bist.

freily ( Gast )
Beiträge:

29.03.2006 18:19
#95 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

In Antwort auf:
Da bin ich ja wirklich gespannt, ob dir die "höchste Parallel-Enuität" hierzu die Erlaubnis geben wird - vor allem angesichts dessen, was du bisher zu ihrer Verherrlichung so geleistet hast...
Mit Sicherheit nicht, sonst hätte ich nicht abgebrochen, Eure vermeintlichen Scherze gingen nämlich etwas zu weit, gar nicht lieber vanini. Die Antwort von dem "höchsten Wesen" würde Dir im Hals stecken bleiben und dafür möchte ich keine Verantwortung übernehmen.
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freily ( Gast )
Beiträge:

29.03.2006 18:22
#96 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten
@ Fenris,
In Antwort auf:
jeder hat das Recht auf seine Ansichten und mir sind Leute mit Rückgrad bei weitem lieber als Opportunisten.
Ich will aber auch mein Gewissen nicht wegwerfen, deshalb habe ich abgebrochen, nur das Du es auch richtig verstehst.
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sternenkind Offline

Heide


Beiträge: 200

30.03.2006 10:56
#97 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

Zitat von freily
Nur wird es kein Atheist verstehen, wenn ich sage, ich bitte den EWIGEN um Erlaubnis, so vorgehen zu dürfen.

Ich empfehle dir zur Lektüre die Rede des vierten Freundes Hiobs

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Menschen können einander begegnen, Berge können einander nicht begegnen. (keltische Weisheit)

freily ( Gast )
Beiträge:

30.03.2006 11:23
#98 RE: Parallelität des Glaubens zur Wirklichkeit antworten

@ sternenkind,

In Antwort auf:
Ich empfehle dir zur Lektüre die Rede des vierten Freundes Hiobs
Das Thema ist für mich beendet. Was ich erfahren wollte habe ich erfahren. Die Schriftstelle werde ich mir mal bei Gelegenheit ansehen. Danke.!
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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