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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 748 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

03.02.2011 12:59
Der Ursprung der Religion antworten

Der Ursprung der Religion - der homo necans
Der Ursprung der Religion ist der bewusst tötende Mensch, der homo necans. Das schreibt Walter Burkert in einem Buch. Verweise auf eine Buchrezension in der NZZ vom 2.2.2010 von U.J. Wenzel.
Man lese diese selber (empfehlenswert), auch die Kommentare
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/akt..._1.9315519.html

Hier nur ein Auszug:
Das Erlebnis des Heiligen habe seinen Mittelpunkt in der Tötung des Opfertiers. Nicht im frommen Lebenswandel, nicht in Gebet, Gesang oder Tanz werde der Gott am mächtigsten erlebt, «sondern im tödlichen Axthieb, im verrinnenden Blut und im Verbrennen der Schenkelstücke». In derlei Opferriten, die in ein gemeinsam eingenommenes Mahl mündeten, habe sich eine «Grundsituation» des frühen Menschen niedergeschlagen – die Jagd. Aggressionen, Ängste und der Schrecken des Tötens würden rituell in Erinnerung gerufen und gemeinschaftsstiftend verarbeitet. Burkert spricht von einem «Jägerbrauch», bei dem es darum gehe, «den Wesenskern des getöteten Tieres zu bewahren bzw. zurückzugeben an eine Lebensmacht». Die Idee der Restitution [Zürückgeben] und das Bedürfnis der Entsühnung seien im Spiel, wenn die «Bestätigung des Lebens aus dem Tod» rituell zelebriert werde. Die «altertümlichen Religionsformen», dessen ist Burkert sich sicher, lägen «allen heute herrschenden Welt- und Buchreligionen voraus und auch zugrunde».

Weiter hinten kommt noch die These vom Sündenbock, der geopferte Mensch, der als Gott verehrt wird. Das ist, denke ich, eine viel spätere Erscheinung, man denke an die Jesus-Geschichte, der für unsere Sünden (schlechten Taten) geopfert wurde. Mit schlechten Taten schade ich mir nur selber, die Umwelt reagiert in der Regel sofort. Das ein jenseitiges Wesen versöhnt werden muss, ist eigentlich absurd und für den "primitiven" (= ursprünglichen) Menschen unsinnig. Die menschlich gedachten Götter des Altertums, eigentlich eine viel spätere Erscheinung, waren meiner Meinung nach ursprünglich herausragende Menschen, wie Könige oder Königinnen (Mütter) oder grossartige Helden: Jäger oder Krieger.

Bezüglich Opfer, denke man an die verstörendste Geschichte der Bibel (neben dem Buch Hiob), wo Abramaham Gott seinen Sohn Isaak opfern soll, und Gott oder ein Engel im letzten Moment eingreift und das Opfer verhindert. Das Opfern, das rituelle Töten von etwas Wertvollem, ein Mensch oder ein Tier, ist schon eine Stufe weiter, ursprünglich ist das Töten von Tieren bei der Jagd.

Der Ursprung der Religion liegt beim steinzeitlichen Jäger, der immer noch in uns fortlebt, z.B. beim gemeinsamen Grillen von Fleisch (typisch Aufgabe der Männer) im Sommer, das fast alle sehr gerne Tun. Das Töten und Metzgen der Tiere habe wir delegiert an die Schlachthöfe.

Als die Jagd, das gemeinsame Töten von Tieren, die erlebte Gefahr, der Gedanke an den eigenen Tod, sind der tiefe Ursprung der Religion. Das Tier, das ja auch gerne lebt und sich fortpflanzt, muss beschwört, sein Geist [bzw. das schlechte Gewissen beruhigt] muss beschwichtigt werden in einer Zeremonie. Der Schamane versetzt sich in Trance, um in Kontakt mit dem Geist des Tieres zu treten, um herauszufinden, wenn die Jagd günstig ist. Man denke an die sehr plastischen steinzeitlichen Felsmalereine von Lauscaux, Altamira etc. Der Schamane, liegend in Trance kommt, wenn überhaupt nur als Strichmännchen vor.

Die These vom tötenden Menschen finde ich plausibel. Es ist eigentlich etwas Ungeheuerliches, ein Tier, ein Säugetier zu töten, sich als Herr über Leben und Tod aufzuspielen, auch wenn es nur ein Tier ist. Habt ihr schon mal ein Tier getötet in eurer Jugend oder später? Es braucht einen Grund, um zu töten? Es aus Spass zu tun ist verwerflich. Entweder ist das Tier schädlich (Krähen im Garten; man redet sich das ein) oder gefährlich, oder es wird zur Gewinnung von Nahrung und Kleidung getötet, wie die Bison in Nordamerika. Die Indianer achteten den Bison, sie waren dankbar, dass es sie gab. Die ganze Kultur drehte sich um den Bison. Der grosse Geist hatte ihn geschaffen, um die Menschen zu ernähren. Deshalb wurde er von Buffalo Bill und Konsorten massenweise abgeknallt, auch zum Spass, um den Indianern die Lebensgrundlage zu entziehen. Das wurde als toll angesehen; Buffalo Bill war ein Held.
Der grosse Geist (als Person gedacht) ist schon eine viel weitere Stufe. Ursprünglich wurde das Tier bzw. sein Geist verehrt. Die Menschen hatten ja keine eigene Identität, sie fühlten sich den Bären etc. verwandt.

Der Stammesgott als Gesetzgeber, den es zu verehren (anzubeten) und mit Opfern zu beschwichtigen gilt, der die Geschichte des Stammes lenkt, ist eine viel spätere Erscheinung, der Weltenschöpfer eine noch spätere. Die steinzeitlichen Jäger brauchten keinen Gott als Gesetzgeber, die Verhaltensnormen ergaben sich von selber. Es ging zuerst um das Fressen, das genügend Beute und Nahrung da war, dann kam die Moral. Diese ergab sich von selbst aus den Regeln des Zusammenlebens. Es muss nicht in einem Buch geschrieben stehen, dass man nicht stehlen oder das Weib des nächsten nicht begehren soll. Das ist selbstverständlich, sonst gibt es Probleme bis Mord und Totschlag, ausser man ist stärker und braucht keine Strafe zu fürchten. Wie die Römer welche die Frauen oder Töchter der Sabiner geraubt hatten, die sie zum gemeinsamem Mahl eingeladen hatten. Doch ich schweife ab. Aber der Bogen zur Sexualität hat sich noch ergeben, das andere wichtige Thema ausser dem Tod.

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Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.02.2011 15:52
#2 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Ich habe auf einer Lappland-Durchquerung im Sommer ca 10 000 Mücken getötet, und zwar sehr bewußt. (geschätzt)
Mit Religion hatte das wohl nichts zu tun, sondern mit Überlebenswillen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.186

03.02.2011 17:38
#3 Der Ursprung der Religion antworten

Der Auszug aus dem Buch von Walter Burkert lässt eine schlüssige Begründung nicht vermitteln, tut mir leid!

Religion hat was mit menschlichen Eigenschaften zu tun. Denn Tiere haben keine Religion.

Der entscheidende Unterschied zwischen Mensch und Tier ist unsere intelligente Produktion. Als wir Faustkeile und Wintermäntel aus Mammutfell produzieren konnten, ergab sich für uns die Frage: Und wer produziert uns? Und die Welt, den Wind, die Bienen, die Sonne, den Mond? Wir stellten Fragen nach den Verknüpfungen der Dinge und der Herkunft.

Wie kamen wir denn zu der Annahme, dass ein Gott all die Dinge gemacht haben muss? Weil wir es nicht besser wussten, aber als Erkenntniswesen nach Antworten, nach geschlossenen Weltbildern, suchten! Die Vorlage zu dieser Annahme waren wir selbst: Wir produzierten Faustkeil und Mammutfellmantel. Also muss der, der uns, die Erde, die Sonne und das Wetter schafft, um ein Unendliches größer sein als die Produktion selbst! So wie wir viel größer sind als Faustkeil und Wintermantel aus Mammutfell.
So sind wir auf Gott und die Götter gekommen.

Wie wir von den Naturgöttern auf den monotheistischen Gesetzes-Gott gekommen sind, ist ein anders Thema. Aber so viel anders nun auch wieder nicht. Und mehr um diesen monotheistischen Gott scheint es mir dem Walter Burkert zu gehen. Doch die Religion hatte ihren Ursprung in der Entfaltung der Naturreligionen gehabt.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

04.02.2011 15:36
#4 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Reisender: Du hast ein einzelnes Wort herausgepickt: "Bewusstes" Töten, ist von mir. Ich habe ausgeführt, was ich damit meine. Was hat das Zerquetschen von Mücken mit den Blutopfern von Tieren zu tun? Du hättest dich vlt. noch bei deiner Lappland-Reise mit den schamanischen Vorstellungen der Samen befassen können. Aber ich gebe dir recht: Zuert hat das Töten (Jagen) mit den Überleben zu tun. Dann macht man sich gedanken. Ist es richtig, das wir sie töten und wozu? Warum sind die Tiere da und zu welcher Jahreszeit etc.).

Zitat Gysi:
Religion hat was mit menschlichen Eigenschaften zu tun. Denn Tiere haben keine Religion.

Ich habe nichts anderes gesagt. Der Hang zur Religion ist in der "Natur" des Menschen und kommt aus seiner Betrachtung der "Natur" um ihn herum.

In verschiedenen Natur-Phänomenen werden verborgene Kräfte oder Wesen, wenn personalisiert, dahinter vermutet, also der "Geist" des Tieres, des Baumes, der Quelle, des Berges, des Windes, des Blitzes etc. Die Vorstellungen der Kräfte schöpft der Mensch aus sich selber. Er hat vielgestaltige Kräfte angenommen. Die Vorstellung eines einheitlichen Schöpfers ist m.E. viel später. Wir müssen nicht unsere Gottesneurose auf die "Primitiven" projizieren. Für sie ist die Welt, die Menschen, die Tiere mal einfach da. Natürlich haben sie mehr oder weniger lustige märchenhafte Schöpfungsmythen erfunden, z.B. das die Welt eine Schildkröte sei. Dabei nehmen sie meist ein Tier bzw. dessen Körper an, aus dem die Erde entstanden sei.

Ich halte daran fest: Die ersten Zeugnisse menschlicher Religionsausübung sind die steinzeitlichen Felsmalereien in den Höhlen. Die Malereien waren nicht Kunst um ihrer selbst willen, die Menschen hatten noch keine Bilder, sondern diese hatten magisch kultische religiöse Bedeutung. Das ist natürlich Interpretation. Diese ist zulässig, denn es existieren heute noch schamanische Vorstellungen. Der Steinzeitmensch ist im Kern immer noch da. - Als weitere Zeugnisse kann man vlt. auch die Gräber der Neandertaler annehmen, nur wissen wir nicht, was sie bei den Bestattungen über Tod und Jenseits gedacht haben.

Burkert geht es nicht um den monotheistischen Gott, sondern eher um die Götter. Er ist Gräzist (griech. Altphilologe) - Hast du die ganze Rezension gelesen? Es wird noch ein anderer Autor behandelt.

Hier noch ein interessanter Kommentar zur angegebenen Rezension:

Es wäre interessant zu wissen, inwieweit Herr Burkert, wenn überhaupt, C.G.Jung rezipiert. Dieser hat nämlich schon viel früher und m.E. in nach wie vor unübertroffener Weise dieses Thema mit seiner Idee der weltweit unabhängig voneinander auftretenden Archetypen in unterschiedlichem Gewand, d.h. die verschiedenen Religionen und zahllosen Mythen [Geschichten], abgehandelt. z.B. in seinem Buch "zur Psychologie westlicher und östlicher Religionen" oder "Psychologie und Religion". Wenn man eines dieser Bücher liest, mag dem Einen oder Anderen auch dämmern, daß Gott, das Göttliche, das Tao, die Kraft, die alles zusammenhält, oder wie auch immer man das Numinose [etwa das, was uns mit Schauer ergreift oder das Spirituelle, seneca] nennen mag, eben nicht etwas ist, was sich ein paar Leute ausgedacht haben und das man mit ein wenig Vernunft wegrationalisieren kann.

Irgendetwas wegzurationalisieren ist mir ferne. Ich gehe den Vorstellungen nach, die dahinter gewesen sein mögen. - Die Erfahrung des Numinosen und die damit verbunden Erklärungsversuche, sind wohl allererste Ursprünge der Religion. Das setzt eine gemeinsame Sprache voraus, ohne die keine Mitteilung möglich ist. Ohne Mitteilung wäre keine gemeinsame Vorstellung möglich und keine Religion.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.186

04.02.2011 18:17
#5 Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von Seneca
Burkert geht es nicht um den monotheistischen Gott, sondern eher um die Götter. Er ist Gräzist (griech. Altphilologe) - Hast du die ganze Rezension gelesen?

Nee. Und ich befürchte, das werde ich auch nicht tun. Zu der Entscheidung haben mich deine Auszüge gebracht. Aber trotzdem Danke dafür. So weiß man eben ein wenig besser Bescheid.

Der Burkert betrachtet Phänomene, die ein unvollkommenes Bild ergeben, aus denen ich keine Schlüsse zum Ursprung der Religionen knüpfen kann! Ich finde, dass meine Erklärung da oben ins Wesen geht und nicht die blödeste ist...

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

04.02.2011 18:36
#6 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von Gysi
Der Burkert betrachtet Phänomene, die ein unvollkommenes Bild ergeben, aus denen ich keine Schlüsse zum Ursprung der Religionen knüpfen kann!



Naja, müsste man nicht Burkerts Werke/Gedanken dazu nicht erst konsultieren, um überhaupt festzustellen wie (un-)vollkommen das Bild wäre? Hier haben wir es ja bestenfalls nur mit ein paar Auszuügen und Kommentaren anderer zu tun.

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...Prüfet alles, das Gute behaltet... (1 Thess 5,19-21)

"It is a capital mistake to theorize before one has data. Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts." S. Holmes

tobiasgronauer Offline



Beiträge: 332

04.02.2011 22:05
#7 RE: Der Ursprung der Religion antworten

durch das baumessen von adam und eva ist der kontakt zu gott etwas abgeschwächt worden weil die erbsünde die göttliche strahlung blockiert und nicht durchlässt auf die psyche

deshalb muss man religion machen damit man gott wiederfinden kann, damit man wieder mehr von gott abbekommt auf die seele drauf ... weil ohne viel starken gottkontakt ist seele etwas einsam herum ...

aber nur mit christlicher bibelrelgion bekommt man hl. geist und die erbsündenblockade fällt ab und göttliche strahlen kommen wieder voll durch

das ist der ursprung von aller relgion

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Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, die werden die Hure hassen und werden sie einsam machen und bloß und werden ihr Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen (offb 17,16)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2011 22:08
#8 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von tobiasgronauer
durch das baumessen von adam und eva ist der kontakt zu gott etwas abgeschwächt worden weil die erbsünde die göttliche strahlung blockiert und nicht durchlässt auf die psyche

deshalb muss man religion machen damit man gott wiederfinden kann, damit man wieder mehr von gott abbekommt auf die seele drauf ... weil ohne viel starken gottkontakt ist seele etwas einsam herum ...

aber nur mit christlicher bibelrelgion bekommt man hl. geist und die erbsündenblockade fällt ab und göttliche strahlen kommen wieder voll durch

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Sach ma..wie kommst auf du auf diesen Blödsinn? Wie hat das alles angefangen?Wer hat dir den Quatsch beigebracht?

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.394

04.02.2011 22:26
#9 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von tobiasgronauer
durch das baumessen von adam und eva ist der kontakt zu gott etwas abgeschwächt worden weil die erbsünde die göttliche strahlung blockiert und nicht durchlässt auf die psyche

deshalb muss man religion machen damit man gott wiederfinden kann, damit man wieder mehr von gott abbekommt auf die seele drauf ... weil ohne viel starken gottkontakt ist seele etwas einsam herum ...

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Aha verstehe, alle Baumesser hauptsächlich Atheisten, können nicht göttliche Strahlung haben und der Gottkontakt ist blockiert. Durch lesen von Deinen Links und Posts wird der verlorene Gottkontakt wieder aufgebaut!

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Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.
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Meine Toleranz ist grenzenlos, aber nicht gegenüber den Intoleranten!

tobiasgronauer Offline



Beiträge: 332

04.02.2011 23:08
#10 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von Stan

Zitat von tobiasgronauer
durch das baumessen von adam und eva ist der kontakt zu gott etwas abgeschwächt worden weil die erbsünde die göttliche strahlung blockiert und nicht durchlässt auf die psyche

deshalb muss man religion machen damit man gott wiederfinden kann, damit man wieder mehr von gott abbekommt auf die seele drauf ... weil ohne viel starken gottkontakt ist seele etwas einsam herum ...

aber nur mit christlicher bibelrelgion bekommt man hl. geist und die erbsündenblockade fällt ab und göttliche strahlen kommen wieder voll durch

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na die prediger und buchauthoren der evangelikalen Szene Worldweit

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tobiasgronauer Offline



Beiträge: 332

04.02.2011 23:10
#11 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat
Aha verstehe, alle Baumesser hauptsächlich Atheisten, können nicht göttliche Strahlung haben und der Gottkontakt ist blockiert. Durch lesen von Deinen Links und Posts wird der verlorene Gottkontakt wieder aufgebaut!



nö, nicht die baumesser das waren adam und eva, sondern die baumessernachfahrn, davon sind die atheisten auch einbezhogen

durch lesen von links wird die blockade gelockert und kann aufgelöst werden wenn man dran glaubt

richtig erkannt

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Stan ( gelöscht )
Beiträge:

04.02.2011 23:16
#12 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von tobiasgronauer

na die prediger und buchauthoren der evangelikalen Szene Worldweit

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Und warum glaubst du denen?

tobiasgronauer Offline



Beiträge: 332

04.02.2011 23:17
#13 RE: Der Ursprung der Religion antworten

weil sie gut prediggen

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.394

05.02.2011 01:12
#14 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von tobiasgronauer
weil sie gut prediggen

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die Zeugen Jehovas können auch super gut Predigen, aber ich glaub nix

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tobiasgronauer Offline



Beiträge: 332

05.02.2011 02:25
#15 RE: Der Ursprung der Religion antworten

das ist der breite weg der ins verderben führt

laut glaubensbuch

wenn man nicht an jesus christus glaubt sondern an die wissensschufte an den evolutionsschulen

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.394

05.02.2011 03:24
#16 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von tobiasgronauer
das ist der breite weg der ins verderben führt

laut glaubensbuch

wenn man nicht an jesus christus glaubt sondern an die wissensschufte an den evolutionsschulen

--


Den Wissenschuften kauf ich auch nichts ab ich glaub weder an den beiten Weg zum noch an den schmalen ins Paradis wandle lieber auf eigenen Pfaden

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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

05.02.2011 11:01
#17 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Hm Gysi, einen Zeitungsartikeil (Buchrezension) zu lesen ist dir zuviel - schade.

Tobiasgronauer, am Anfang schienst du mir amüsant. Aber du bist ein sprachverhunzender Vielposter. Mit deinenen schludrigen Posts, die auch nicht unter künsterlerischen Aspekt durchgehen, vermüllst du die threads. Auf deine wirren Ideen, wie die Erbsünde einzugehen, lohnt sich eigentlich nicht. Darüber habe ich mich schon genügend geäussert. Mich nimmt Wunder, was für eine Diagnose du hast. Ist es ADS oder Asperger oder sonst eine Störung?

Hatte mich schon über die 15 Antworten gefreut, zu früh. Leider ist der thread, den ich angerissen habe, zu einem Geblödel verkommen, nicht nur durch Tobiasgronauer.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.186

05.02.2011 11:08
#18 Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von Seneca
Hm Gysi, einen Zeitungsartikeil (Buchrezension) zu lesen ist dir zuviel - schade.

Du warst mein Rezensor, und ich habe mich schon dafür bedankt.

Und dir ist es zuviel, meinen (kurzen) Beitrag zum Ursprung der Religionen zu kommentieren? Schade.

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Bernd Schulten ( gelöscht )
Beiträge:

11.02.2011 16:01
#19 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Hallo Gysi oder wie auch immer!

Wo ist der Beweis das die Menschen über den Tieren stehen?
Hat nicht jedes Lebewesen seinen Platz in der Ordnung auf diesem Planeten mit seinen Fähigkeiten?
Wenn also Menschen denken es müsste was anderes dasein ausser sie selber, warum könnten die Tiere nicht in ihrer Art vielleicht auch so denken?


Mit friedlichen Grüssen
bernd Schulten

Bernd Schulten ( gelöscht )
Beiträge:

11.02.2011 16:11
#20 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Hallo tobiasgronauer!

Was Du mit Baumessen meinst verstehe ich nicht.
Deine Annahme das die so genannte Erbsündenblockade durch biblische Religion abfallen soll, solltest Du mit der Bibel beweisen. Aber nicht was man Dir in Deiner Gemeinschaft einfach so alles auftischt, sollte man 1:1 übernehmen.
Bevor man eine Kröte schluckt, sollte man überprüfen, ob sie Dir überhaupt schmeckt. Jesus und auch Mohamed fordern ihre Anhänger auf ihren Verstand zu gebrauchen. Machst Du das was Jesus zu Dir sagt?


Mit friedlichen Grüssen
Bernd Schulten

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

11.02.2011 20:52
#21 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von Bernd Schulten

Wo ist der Beweis das die Menschen über den Tieren stehen?




Welches Tier über anderen steht bestimmt immer der an der Spitze der Nahrungskette. Das sind in den meisten Fällen wir...aber ahlt nicht immer.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.186

12.02.2011 10:41
#22 Der Ursprung der Religion antworten

Zitat von BS
Wo ist der Beweis das die Menschen über den Tieren stehen?

Ich behaupte, dass Tiere keine Religion haben, Menschen aber schon. Ich habe nicht gesagt, dass die Menschen mit dieser Eigenschaft den Tieren überlegen sind...
Ich habe gesagt, dass die Menschen nach intelligenten (also nicht genetisch vorgegebenen) Planungen produzieren können - und die Tiere aber nicht. Und dieser Unterschied ist bewiesen.

Zitat
Jesus und auch Mohamed fordern ihre Anhänger auf ihren Verstand zu gebrauchen.

Das war Immanuel Kant gewesen, aber keiner von den beiden! "Selig sind die arm am Geiste!" "Lasst uns zu Menschenfischern machen!"(O-Ton JC) Und der Gesandte Allahs ist auch nicht gerade für die Förderung kritischen Denkens bekannt...

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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 669

31.03.2011 16:33
#23 RE: Der Ursprung der Religion antworten

Mit dem Darwinismus kam auch die Idee von der Höher-Entwicklung der Religionen auf. Als höchste Stufe wurde natürlich von Vielen der christliche Monotheismus angesehen, v.a. im 19. Jh. durch Hegel. - Da fällt mir Nietzsche ein: Wer einmal von der Hegelei oder Schleiermacherei angesteckt worden ist, wird niemals wieder ganz curiert (unzeitgemässe Betrachtungen).

Auch Herbert Spencer arbeitete am System der synthetischen Philosophie, das ähnlich wie Marx die Entwicklung des Seienden aus einer Grunderkenntnis zu erarbeiten versucht hat. So geriet auch die Religion in den Blickpunkt des Interesses, die gewisse Kulturstadien durchlaufen hat.

In der Religionsforschung hatte die Unterscheidung zwischen minderwertigen und höherwertigen Formen der Religion eine grosse Rolle gespielt. Die „primitiven“ Völker haben primitive Formen der Religion, was aber ein grosser Irrtum ist. Es gibt im Inneren Afrikas den Hochgottglauben an einen einzigen Gott, und das Denksystem des Buddhismus gilt vielen als atheistisch. Warum soll der Monotheismus höher sein als der Buddhismus. Viele sogenannte Primitive haben z.T. ein religiöses System, einen Seelenglauben, das viel komplexer ist als der Halbglaube von aufgeklärten Westlern.

Es gibt ganz verschiedene Theorien über die Entstehung der Religionen. Schon vor 2000 Jahren hatten die Griechen, respektlos auch in dieser Beziehung, sich darüber Gedanken gemacht, wie es zur Götterverehrung kommen könne. Ein Euhemeros schrieb, die Götterverehrung beruhe auf der Vergöttlichung von Menschen, nämlich Königen [oder Helden, S. Homer] der Vorzeit, oder aus dem Ahnenkult. Man nennt diese Auffassung Euhemerismus. Ein Römer namens Petronius, Autor des Satyricon, nannte die ANGST als Ursprung der Religion und hat damit die erste religionspsychologische Deutung versucht. Im 18. Jh. sprach ein Abbé (Pfarrer) Bergier die Vermutung aus, der Ursprung des Polytheismus sei der Geisterglaube. Diese Erklärung fand auch B. Tylor in seinen „primitive culture“ 1871, wo der Seelenglauben der Naturvölker eine grosse Rolle spielt. Im Gegensatz stellte der Franzose Emile Durkheim die Theorie auf, das Heilige (Jung wurde sagen das Numinose, das uns mit Schauder oder Ehrfurcht erfüllende), also ein von der Gesellschaft getragener Begriff [analog dem früherern „Vaterland“, Bsp. von mir], sei Grundlage der Religion, und diese stelle nichts anderes dar, als gleichsam die Heiligung überkommener Wertvorstellungen der Gesellschaft. Gegen jede Theorie gab es schwerwiegende Einwände, und auch die These des österreichischen Paters Wilhelm Schmidt von einem „Urglauben“ aller Menschen an ein Höchstes Wesen hält der Wirklichkeit nicht stand. In seinem riesigen Werk „Der Ursprung der Gottesidee“ hat Pater Schmidt nachzuweisen versucht, dass der Glaube an ein Höchstes Wesen als die Urstufe der Religiosität anzusehen sei, aber auch dies ist keine historische Erklärung für die Entstehung der Religion: Der Irrtum liegt in der Frage selbst: Alles das, was in den verschiedensten Völkern unter so unterschiedlichen Umständen zwischen Arktis und Urwald an Magie (Jagdzauber, Fruchtbarkeitsritualen, Initiationsriten) praktiziert wird, an Bestattungskulten oder an Ahnenkulten, bezeichnen wir mit dem Begriff „Religion“, der aus dem eigenen Kulturkreis stammt, und fragen dann nach dem gemeinsam Ursprung.

Für die Entstehung von religiösen Kulten gibt es einige psychologische Erklärungen, die auch einem Europäer plausibel klingen, aber immer wieder stösst das analysierende und systematische Denken an Grenzen, die unüberwindbar zu sein scheinen. So muss auch die Frage, ob der Mensch von jeher an einen Gott geglaubt habe, zu irritierenden Ergebnissen führen, weil schon die Fragestellung ihre Herkunft aus einem monotheistischen Religionssystem verrät. - Die Frage nach einem höchsten Wesen ist also keineswegs der Ursprung, weil sie sich nicht aufdrängt, z.B. bei den Japanern. Sie nehmen die Natur und ihre Gewalten wie sie sind und suchen nicht Trost bei einem unerforschlichen höchsten Wesen, sondern freuen sich an der Kirschblüte im Frühling.

Diese sollte doch mal den Höchste Wesen- und Erste Ursache-Junkies zu denken geben, dies ihr Gehirn zermartern und ihren (z.T. negativen) Gotteskomplex pflegen.

Quelle und Anregung aus
Hannsferdinand Döbler, Kleine Kulturgeschichte - Magie, Mythos, Religion
mit vielen Illustrationen. Orbis Verlag 2000, urspr. Bertelsmann 1972

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 Sprung  
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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