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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 127 Antworten
und wurde 4.837 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

25.02.2011 08:35
#101 Holy Smoke Antworten

Zitat von partizanadi
Gibt es bei euch das heilige Feuer?? :D



Und ich sah ein anderes Tier aufsteigen aus der Erde; das hatte zwei Hörner gleichwie ein Lamm und redete wie ein Drache. Und es übt alle Macht des ersten Tiers vor ihm; und es macht, daß die Erde und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, dessen tödliche Wunde heil geworden war; und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen vor den Menschen; und verführt, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die ihm gegeben sind zu tun vor dem Tier; und sagt denen, die auf Erden wohnen, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, das die Wunde vom Schwert hatte und lebendig geworden war. (Offb. 13:11-14)

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...Prüfet alles, das Gute behaltet... (1 Thess 5,19-21)

"It is a capital mistake to theorize before one has data. Insensibly one begins to twist facts to suit theories, instead of theories to suit facts." S. Holmes

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

25.02.2011 08:51
#102 Die tollkühnen Aliens in ihren fliegenden Öfen Antworten

@Lichtbringer

Führe unseren kleinen UFO-Disput im Thread was hat Religion mit Außerirdischen zu tun? weiter. Thema ist hier allzu Fehl am Platze.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

25.02.2011 09:26
#103 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Zitat von truth
„Auch ein Atheist muss glauben. Er kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert.“



Was heißt hier überhaupt "auch ein Atheist muss glauben"? Glauben in welchem Sinne? Im Sinne von etwas vermuten, weil gewisse Ungewissheit vorherrscht? Ja, da muss jeder Mensch des Öfteren etwas glauben, auch ein Atheist. Aber so ist dies hier ja nicht gemeint: Anders ausgedrückt könnte da stehen:

Atheisten kritisieren Christen, weil Christen glauben. Aber Atheisten sind auf ihre Art genauso gläubig wie wir Christen, wenn sie sagen Gott existiert nicht.

Dies ist aber ein großes Missverständnis, eine Wortspielerei mit dem Wort "Glaube". Der nun folgende Unfug basiert auf diesen Denkfehler....

Zitat von truth

Oft fragen Menschen nach Beweisen für die Existenz Gottes. Dabei glauben sie selbst vieles, das sie nicht beweisen können. Sie gründen dabei ihre Weltanschauung oft auf Bücher, die etwas behaupten, ohne dass man dies überprüfen kann. Doch wenn Christen der Bibel vertrauen, lächeln sie darüber. Dabei haben Millionen von Menschen in ihrem Leben erfahren, dass die Aussagen dieses Buches stimmen.



Tu-quoque-Argument, gefolgt von einem Argumentum ad populum...


Zitat von truth

Wer Gott leugnet, braucht nicht mit Beweisen für seine Existenz überzeugt zu werden. Er muss vielmehr selbst beweisen, dass es Gott auf keinen Fall gibt! Bisher hat niemand einen solchen Beweis erbracht. Christen glauben ja an die Existenz Gottes. Der Atheist dagegen will nicht glauben, sondern gründet seine Weltanschauung auf Fakten, Tatsachen und naturwissenschaftliche Beweise. Doch weil ihm echte Beweise fehlen, dass es Gott nicht gibt, muss er dies glauben. So glaubt der Christ, dass Gott existiert, der Atheist dagegen glaubt, dass es ihn nicht gibt. Beide müssen also glauben.



Wie bereits oben dargestellt ist dieser "Glaubensvergleich" hirnrissig. Kein Christ "vermutet" das Gott existiert, wenn er sagt: "Ich glaube an Gott." Je unsicherer meine Infos sind, desto mehr bin ich bereit zu sagen, dass ich als Atheist etwas glaube. Mir fehlt die Gewissheit. Bei Christen ist es anders: Egal wie hochgradig unsicher die Infos sind, glaube ich trotz-dem mit großer/absoluter Gewissheit Überhaupt kein Vergleich!

Zitat von truth

Es gibt aber Fakten, die für die Existenz Gottes sprechen, wie persönliche Erfahrungen mit Gott



Fakt ist, dass Personen über Erfahrungen berichten und diese mit einem Gott oder mehreren Götternin in Verbindung bringen. Ob es ein Fakt ist, dass sie tatsächlich persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht haben, sei dahingestellt. Ähnliches, vereinfachtes Beispiel:

A: Ich habe Bigfoot gesehen!
B: Woher weißt Du denn es war Bigfoot?
A: Es war groß, zottelig behaart und schwarz
B: Okay. Du hast also etwas großes, zottelig behaartes und schwarzes gesehen. Aber keiner weiß was Bigfoot tatsächlich sein soll. Also wie kannst Du dir gewiss sein, dass es Bigfoot war?

Zitat von truth

oder die zahlreichen Wunder der Natur, die uns immer wieder staunen lassen.



Was auch immer damit angedeutet werden soll...

Zitat von truth

Auch die exakt eingetroffenen Prophezeiungen in der Bibel können nicht von Menschen ausgedacht worden sein.



s.o.

Zitat von truth

Viel wichtiger aber ist die Frage, was der Glaube, dass es Gott nicht gibt, uns bringen kann. Was haben wir davon, wenn wir die Existenz Gottes in Frage stellen? – Manche Menschen meinen, sie hätten ohne Gott mehr Freiheit. Dabei sind sie nicht selten von Suchtmitteln, wie Zigaretten und Alkohol abhängig, oder von ihren Trieben und dunklen Stimmungen.



Aha. Wer nicht an Gott glaubt ist also anfälliger für Suchtmittel, Triebverhalten und "dunkle Stimmungen", weil die Person glaubt mehr Freiheit zu besitzen, oder anders ausgedrückt: Die Person glaubt sich vor keinem höheren Wesen rechtfertigen zu müssen, also meint sie die Sau rauslassen zu können. Wir aber, die den großen Papa im Himmel haben, bleiben anständig und artig.

Zitat von truth

Sachzwänge, berufliche und familiäre Verpflichtungen oder auch die gesellschaftspolitischen Gesetze und Regeln engen jeden ein. Wir tragen Verantwortung und werden auch zur Rechenschaft gezogen. Da scheint die Freiheit von Gott nur ein Scheinargument zu sein.



So, so. Wie auf Erden, so muss es auch im Himmel zugehen. Die einzigen Scheinargumente, die hier präsent werden, sind die des Artikels.

Zitat von truth

Andere meinen, sie hätten ohne Gott mehr Freude. Doch die hohe Zahl der Menschen, die depressiv und enttäuscht sind, die Tabletten oder Rausch- und Genussmitteln brauchen, um sich gut zu fühlen, zeigt ein anderes Bild. Offensichtlich hat die Gottlosigkeit die Menschen unserer Gesellschaft nicht glücklich gemacht – trotz aller Konsum- und Vergnügungsangebote.



Noch so ein falsches Dilemma. Wer sagt denn überhaupt, dass die hohe Zahl der Menschen, die depressiv und enttäuscht sind, überhaupt nichts mit Gott am Hut haben? Und wieso muss ich als Gottloser sogleich Konsum- und Vergnügungsgeil sein?

Zitat von truth

Wenn wir aber glauben, dass es Gott gibt und dass er uns liebt, fühlen wir uns angenommen. Unser Leben hat einen tiefen Sinn. Gott hilft uns durch die Probleme des Alltags und schenkt uns inneren Frieden und Lebensfreude. Unser Alltag wird außerdem von Hoffnung bestimmt, weil Gott uns ewiges Leben versprochen hat. Diese Erfahrungen geben uns die Sicherheit, dass Gott wirklich da ist und sich um uns kümmert.



Die Wirkung eines religiösen Glaubens hat überhaupt nichts mit der Wahrheit des Glaubens zu tun!

Zitat von truth

Natürlich, auch ein Christ kann Gott nicht beweisen, aber Gott beweist sich im Leben von Gläubigen.



Einbildung ist auch eine Bildung.

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seneca Offline

religiöser Atheist


Beiträge: 670

25.02.2011 17:39
#104 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Die Argumente von Devil's Advocate [bist du für den Teufel oder einfach der advocatus diaboli, der im Heiligsprechungsprozess Gegenargumente bringt?] finde ich stimmig, wenn es auch einige Gedankenarbeit erfordert, sie nachzuvollziehen.

Alle Argumente können denjenigen nicht umstimmen, der an ein höchstes Wesen glauben WILL, wobei er alle Vorstellungen daran aus seiner Person nimmt, welche schon selber ein höchst fragiles Konstrukt ist. Werden die objektiven Argumente (Beweisversuche) für die Existenz Gottes widerlegt, greift er letzlich auf das subjektive, die "Gotteserfahrung" zurück: Juhu, Gott liebt uns, wir sind angenommen, ist das nicht schön? Die "liebe Sonne lacht" ist doch schöner, als die Vorstellung eines ungeheuer grossen Gasballes, der jede Sekunde immense Energien ins All hinaus schleudert. Letzlich ist "Gott" ein Gefühl.

Aus diesem Glauben-Wollen werden die Argumente dann konstruiert: Ihr könnt auch nicht beweisen, dass nicht ..... und ihr habt auch einen Glauben. Aber ein Glauben an etwas, was verneint wird, ist kein Glauben, weshalb der Ausdruck A-Theismus eigentlich falsch ist. Anti-Theismus ist eigentlich richtiger, indem man Behauptungen der Theisten entgegen tritt.
Die Theisten tun so, als sei der Atheismus etwas Aussergewöhnliches, Abnormales. Das ist nur das Ergebnis von 2000 Jahren Gehirnwäsche. Ohne Theismus gibt es keinen Atheismus. Der Ausdruck hat sich nun mal eingebürgert.

Der Atheismus ist natürlich auch eine Willensentscheidung, wenn man nach reiflicher Prüfung der Religionen und der Aussagen der Philosophen zum Schluss kommt, dass es es nicht stimmen kann, was uns die Religion, in meinem Fall das Christentum, weis machen will. Und auch diese Entscheidung schwankt (zwischen 50-97 Prozent oder so) - bei jedem.

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RELIGION IST HEILBAR! (Buch von J. Hochstrasser, Ex-Priester)
Denken ist eine Anstrengung; Glauben ein Komfort (Ludwig Marcuse).
Das Leben ist eine mißliche Sache; ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, über dasselbe nachzudenken (Schopenhauer). - Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde (Nietzsche, Zarathustra).

partizanadi Offline



Beiträge: 23

25.02.2011 21:33
#105 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von truth
hallo partizandi,

nicht nur deine kirche ist teufelisch, auch du bist vom teufel besesen...wo steht es, dass Jesus allein die Christlich Orthodoxe Kirche erschaffen hat? in der Bibel
wenn du meinst das meine kirche eine sekte, dann soll es halt so sein. das ist deine auch, der unterschied ist nur, dass euer anführer der Teufel ist




Hallo erstmals...

Dieser Kommentar hat aber rein gar nicht Christliches in sich... Ich dachte du wärst Christin...oder? Also ich meine..., eine so grosse Kirche als Satanismus zu beschimfen ist ein natürlicher wahnsinn. Wie viele Anhänger habt Ihr den auf der Welt? Man sieht an deinen Kommentaren, dass du klar nicht dem Christentum angehörst, man sieht das du dich von Gott abgewandt hast, man sieht dass du einfach mich überzeugen willst, das dein Glaube der wahre ist... Weisst du... manchmal denke ich mir, wieso es nicht nur einen Christlichen Glauben gibt, den Jesus über die Aposteln uns gebracht hat, und das wäre nacher die momentan altäste kirche der Welt, die Christlich Orthodoxe... Ja, die Christlich Orthodoxe Kirche wurde von 32 n.C von Jesus erschaffen, und Sie blieb ihm bis zum heutigen Tag genau so treu, wie vor 2000 Jahren.... Ich frage mich auch manchmal was wäre wenn alle menschen auf der Welt Orthodox wären, weisst du... das wäre im Paradies... Unter den Christlich Orhtodoxen gibt es eine Vereinbarung... Die Nation, welche Christlich Orthodox ist, mit dieser ist man Verbrüdert( sowie z.B Serbien, Russland und Grichenland....) Wenn also die ganze welt Orthodox wäre, dann würden alle Verbrüdert sein, und es würde niemals Krieg geben.! Wäre das nicht schön?? Aber wenn jetzt alle Adventisten wären, z.b, dann würde es aus rein politischen gründen Krieg geben.... Ich sage nicht, das deine Kirche direkt Satan untersteht ( sowie du meine bezeichnet hast), aber ich sage Ihr solltet euch zu euren christlichen Wurzeln zurückgehen...;) Schau dir einfach diese Gotteswunder unserer Kirche an...;)

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

25.02.2011 21:38
#106 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von partizanadi
Schau dir einfach diese Gotteswunder unserer Kirche an...;)




Hast du sie schon gesehen?

Fyn Offline



Beiträge: 4

25.02.2011 22:50
#107 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

@ partizandi und truth:

Darf man fragen, welche Bedeutung diese Auseinandersetzung hat? Ich weiß, es mag von einem von euch beiden aus rhetorischen Mittel eingebracht worden sein, dass die andere Seite teuflisch beeinflusst sei und dies wollt ihr nun ewig wieder aufgreifen? Eine wahre Kirche heraus zu stellen scheint mir etwas arrogant zu sein, schließlich geht es nicht darum, wer in der richtigen Kirchengemeinschaft eine Karteileiche spielt. Bei Christen ist doch allein die Berufung auf den Glauben an den dreieinigen Gott von Bedeutung. Dass es verschiedene Kirchengemeinschaften gibt sehe ich nicht als Verirrung an, sondern als Bereicherung, wenn man sich nur darauf einlassen kann, als Christ, den Glaubensbruder verstehen zu wollen.

partizanadi Offline



Beiträge: 23

27.02.2011 13:31
#108 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von Stan

Zitat von partizanadi
Schau dir einfach diese Gotteswunder unserer Kirche an...;)




Hast du sie schon gesehen?





aber klar doch habe ich welche beobachtet, aber es gibt ganz ganz ganz viele videos auf youtube, kannst ja mal fragen wenn du welche sehen willst!!

Stan ( gelöscht )
Beiträge:

27.02.2011 13:43
#109 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von partizanadi

Zitat von Stan

Zitat von partizanadi
Schau dir einfach diese Gotteswunder unserer Kirche an...;)




Hast du sie schon gesehen?





aber klar doch habe ich welche beobachtet, aber es gibt ganz ganz ganz viele videos auf youtube, kannst ja mal fragen wenn du welche sehen willst!!




Du hast schon mal von Fälschungen gehört?

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

27.02.2011 20:05
#110 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von Stan

Zitat von partizanadi

Zitat von Stan

Zitat von partizanadi
Schau dir einfach diese Gotteswunder unserer Kirche an...;)


Hast du sie schon gesehen?



aber klar doch habe ich welche beobachtet, aber es gibt ganz ganz ganz viele videos auf youtube, kannst ja mal fragen wenn du welche sehen willst!!



Du hast schon mal von Fälschungen gehört?




Stan auf folgender Seite kannste über Wunder am Laufmeter staunen.
Vermutlich sind die Stigma, eine Strafe für die Heucheleien!

Die Leichen wo scheinbar nicht verwesen ist nachweislich ein Betrug![

http://kath-zdw.ch/maria/stigma.html

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Meine Toleranz ist grenzenlos, aber nicht gegenüber den Intoleranten!

CnndrBrbr Offline




Beiträge: 188

08.03.2011 16:15
#111 RE: Hat Gott wirklich die Welt erschaffen? Antworten

Zitat von truth

Zitat von partizanadi
was meinst den du.... welcher der vielen Götter???? Es gibt nur einen wahren und echten Gott!!!!

da hast du allerdings recht...



Es gibt nur einen Gott, widewidewitt und der hat Hörner! Ich mach mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.

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"Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes." (Immanuel Kant)

CnndrBrbr Offline




Beiträge: 188

08.03.2011 16:20
#112 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von truth
Es gibt eine einfache Lösung: Alle Kirchen, Konfessionen usw. berufen sich auf die Bibel. Die Bibel ist die Grundlage des Christentums!!! Also vergleicht man die Lehren der Kirche mit der Bibel, stimmen die überein, ist man auf der richtigen Seite.

Und es gibt eine schwierige Lösung: Die Bibel ist ein Buch. Also vergleicht man die Lehren der Bibel mit der Realität, stimmen die nicht überein, wird das Buch weggestellt und was besseres rausgefunden. Das heißt Wissenschaft. Ist zwar nicht einfach, aber wenigstens richtig.

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Ragecookie Offline




Beiträge: 619

08.03.2011 16:27
#113 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat
Schau dir einfach diese Gotteswunder unserer Kirche an...;)



Es gibt keine Wunder.Es gibt nur verdammt gute Täuschungen.(oder Dinge die der Durschnittswundergläubige einfach nicht kapiert)

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Science is more then a body of knowledge, it is a way of thinking, a way of sceptical interrogating the universe.

-Carl Sagan

dkchrys Offline



Beiträge: 112

08.03.2011 18:43
#114 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat
Es gibt keine Wunder.Es gibt nur verdammt gute Täuschungen.(oder Dinge die der Durschnittswundergläubige einfach nicht kapiert)



--> Oder auch sehr ausgefuchsten Betrug und sehr lustige Zufälle.

DK

CnndrBrbr Offline




Beiträge: 188

09.03.2011 15:20
#115 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Natürlich gibts Wunder.
Ein Wunder ist was, worüber man sich wundert.
Die Zahl der Wunder nimmt natürlich mit der Bildung ab.

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Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

10.03.2011 02:01
#116 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Zitat von CnndrBrbr
Natürlich gibts Wunder.
Ein Wunder ist was, worüber man sich wundert.
Die Zahl der Wunder nimmt natürlich mit der Bildung ab.



stimmt nicht ganz, je gebildeter man ist, je mehr verwundert man sich über die Mitmenschen

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

10.03.2011 17:03
#117 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Der Agnostiker glaubt nicht.
Er glaubt weder, daß es einen Gott gibt,
noch daß es keinen Gott gibt.
Er weiß nur, daß er in diesen Fragen nichts weiß, und akzeptiert
dieses Nichtwissen.

Lichtbringer Offline

glaubnix


Beiträge: 1.416

10.03.2011 19:22
#118 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Zitat von Reisender
Der Agnostiker glaubt nicht.
Er glaubt weder, daß es einen Gott gibt,
noch daß es keinen Gott gibt.
Er weiß nur, daß er in diesen Fragen nichts weiß, und akzeptiert
dieses Nichtwissen.



Der Agnostiker handelt aber auch nicht richtig, wie kann man mit Nichtwissen leben Besser machen es die Theosophen diese forschen in jede Richtung!

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Ragecookie Offline




Beiträge: 619

10.03.2011 20:18
#119 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Naja ist man sehr genau sind wir alle Agnostiker. Aber extreme eben. Weil in der Theorie kann man eine Gottesexistenz nicht widerlegen genauso wenig wie die Religiösen sie beweisen können. (Nein Wunder,irgendwelche Marien auf Pizza Stücken zählen nicht als Gottesbeweis).

Aber wie Dawkins es sagte Atheisten sind extreme Agnostiker.

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-Carl Sagan

TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

10.03.2011 21:14
#120 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Zitat von Ragecookie
Naja ist man sehr genau sind wir alle Agnostiker. Aber extreme eben. Weil in der Theorie kann man eine Gottesexistenz nicht widerlegen genauso wenig wie die Religiösen sie beweisen können. (Nein Wunder,irgendwelche Marien auf Pizza Stücken zählen nicht als Gottesbeweis).

Aber wie Dawkins es sagte Atheisten sind extreme Agnostiker.



Wann hat Dawkins das gesagt? Im Kapitel Die Armut des Agnostizismus seines Buches Gotteswahn (S. 67-78) widmet Dawkins sich der Frage, ab wann wer Theist - Agnostiker - Atheist ist und nimmt das Für und Wider des Agnostizismus genauer in Augenschein. Dawkins hält es nicht für nötig die Nichtexistenz Gottes zu beweisen. Auch erachtet er die Ausgangslage nicht für ausgewogen, so als stehe es grundsätzlich 50/50 in der Gottesfrage, so das man geneigt wäre seine Entscheidung abzuwarten, bzw. in der Schwebe zu halten. Ich kann auch nicht belegen, dass es keine unsichtbaren Trolle unter Brücken gibt, die Hauskatzen und Penner verspeisen. Muss ich deswegen jetzt ein Troll-Agnostiker sein? Wohl kaum...

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CnndrBrbr Offline




Beiträge: 188

10.03.2011 21:30
#121 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Zitat von Lichtbringer
Der Agnostiker handelt aber auch nicht richtig, wie kann man mit Nichtwissen leben


Es ist das beste was man tun kann. Nichtwissen ist ok, denn die Alternative wäre, etwas anzunehmen, was mangels belastbarer Gewinnungsmethoden falsch sein muß.

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Ragecookie Offline




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11.03.2011 13:08
#122 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Dawkins nimmt das ganze in The God Delusion noch etwas genauer unter die Lupe. Genau wie du gesagt hast, musst du angostisch sein gegenüber den Trollen unter der Brücke. Er hat da ein ähnliches Beispiel genannt. Eine fliegende Teekanne im Orbit. Ich werde, wenn ich Zeit hab das Kapitel nochmal genau raussuchen und entsprechend Zitieren.

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radiogucker Offline

Rustikaler


Beiträge: 2.379

11.03.2011 13:38
#123 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Das in etwa?

Zitat von Is there a God? - Russell('s teapot)
If I were to suggest that between the Earth and Mars there is a china teapot revolving about the sun in an elliptical orbit, nobody would be able to disprove my assertion provided I were careful to add that the teapot is too small to be revealed even by our most powerful telescopes. But if I were to go on to say that, since my assertion cannot be disproved, it is an intolerable presumption on the part of human reason to doubt it, I should rightly be thought to be talking nonsense. If, however, the existence of such a teapot were affirmed in ancient books, taught as the sacred truth every Sunday, and instilled into the minds of children at school, hesitation to believe in its existence would become a mark of eccentricity and entitle the doubter to the attentions of the psychiatrist in an enlightened age or of the Inquisitor in an earlier time.


"Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (B.Brecht)
"Der Weg der leider ziemlich zahlreichen proletarischen Hakenkreuzler geht über die Kommunisten, die in Wirklichkeit nur rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten sind. Beiden ist gemeinsam der Hass gegen die Demokratie und die Vorliebe für Gewalt." (Kurt Schumacher, SPD)

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

11.03.2011 17:24
#124 RE: Die wahre Kirche!!! Antworten

Genau. In den Folge Seiten müsste die Differenzierung auftauchen das wir nicht 100% atheistisch sein können / sind.

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TheDevilsAdvocate Offline

Skeptic


Beiträge: 841

11.03.2011 19:58
#125 RE: An Gott zu glauben, fällt manchen Menschen schwer. Nichts zu glauben, ist allerdings unmöglich. Antworten

Zitat von Ragecookie
Genau. In den Folge Seiten müsste die Differenzierung auftauchen das wir nicht 100% atheistisch sein können / sind.



Genau? Es dürfte doch wohl nicht allzu schwer fallen genaue Angaben tätigen zu können? Ich würde nun gerne genau erfahren wollen wo Dawkins entweder behauptet Atheisten wären "extreme Agnostiker" oder wo er behauptet, dass "wir" nicht 100% atheistisch sein können/sind." Ich kann solche Aussagen nicht finden.

Was schreibt Dawkins selbst?

"Es ist nicht falsch, Agnostiker zu sein, wenn es weder für die eine noch für die andere Seite handfeste Belege gibt. Dann ist es die vernünftigste Position." (S. 67)

"[...]Doch wie steht es mit der Frage nach Gott? Sollten wir auch da Agnostiker sein? Dies wurde vielfach mit einem klaren Ja beantwortet, und oft schwang dabei eine Selbstsicherheit mit, die an Überheblichkeit grenzte. Ist solch eine Einstellung richtig?" (S. 68) Anschließend differenziert Dawkins zwischen einen vorübergehend pragmatischen Agnostizismus (VPA) und einen prinzipiell permanenten Agnostizismus(PPA). VPA ist durchaus angebracht in vielen wissenschaftlichen Fragen, z.B. bei der Ursachenfindung des Artensterbens am Ende des Perm, gemäß Dawkins. Das Artensterben könnte eine einzelne Ursache haben oder diverse. 100% wissen wir es nicht, dementsprechend völlig legitim und sinnvoll eine agnostische Haltung einzunehmen. Was Dawkins kritisiert ist die PPA-Haltung in Bezug auf die Gottesfrage. [Dies wäre für mich übrigens die extremste Form des Agnostizismus.]

"PPA-Vertreter behaupten, wir könnten in dieser oder jener Richtung nichts darüber aussagen, ob Gott existiert. Die Frage ist für den PPA Vertreter prinzipiell nicht zu beantworten, und sie müssten es eigentlich strikt ablehnen, sich irgendwo in dem Spektrum der Wahrscheinlichkeiten [Anm. TDA:Punkte 1-7] einordnen zu lassen." (S. 73f.) Die Annahme , dass die Frage nach Gottes Existenz prinzipiell nicht beantwortbar wäre und man daraufhin schlussfolgert, dass die Existenz und Nichtexistenz Gottes gleichermaßen wahrscheinlich sei, bezeichnet Dawkins als verbreiteten Fehler, der immer wieder begangen wird. Darauf folgt zur Verdeutlichung Russells himmlische Teekannen-Parabel (S. 74f.)

Wo siedelt sich Dawkins selber in seinem Spektrum der Wahrscheinlichkeiten an? Punkt 6: "Sehr geringe Wahrscheinlichkeit [Anm TDA. für Gottes Existenz], knapp über null. De facto atheistisch. "Ich kann es nicht sicher wissen, aber ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dasss Gott existiert, und führe mein Leben unter der Annahme, dass es ihn nicht gibt." (S. 73) mit Tendenz zur 7: "Stark atheistisch. >>Ich weiß, dass es keinen Gott gibt, und bin davon ebenso überzeugt, wie Jung >weiß<, dass es ihn gibt.<<

Weitere Aussagen von Dawkins:

"...agnostisch bin ich nur in dem gleichen Ausmaß wie gegenüber der Frage, ob unter meinem Garten Feen leben."(S.73)

"Nach meiner Erfahrung ist es eine amüsante Strategie, wenn ich auf die Frage, ob ich Atheist sei, darauf hinweise, dass der Fragesteller ebenfalls Atheist ist, nämlich in Bezug auf Zeus, Apollo, Amon Ra, Mithras, Baal, Thor, Wotan, das goldene Kalb oder das fliegende Spaghettimonster. Ich bin einfach ein Gott weiter." (S. 77)

Gemäß diesen Aussagen kann ich nicht nachvollziehen, wo Dawkins behauptet haben soll Atheisten wären extreme Agnostiker, noch verstehen, wieso man nicht zu hundert Prozent Atheist sein kann. Man kann zu hundert Prozent die Existenz Gottes wohl nicht widerlegen, so wie ich auch Probleme hätte die Nichtexistenz von irgendwelchen anderen Dingen belegen zu können,die sich der Verifizierbarkeit total entziehen, aber das ist auch alles. Und es ist gemäß Dawkins auch nicht nötig dies tun zu müssen, um eine vernünftige, fundierte Entscheidung in dieser Angelegenheit zu treffen.

[Genutzte Quelle: Der Gotteswahn, Richard Dawkins, 9. Auflage 2007, Ullstein Buchverlage GmbH, Berlin]

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dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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