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Dieses Thema hat 100 Antworten
und wurde 4.963 mal aufgerufen
 Islam
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Klaus-Maier Offline



Beiträge: 9

03.08.2013 12:01
#51 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Ich meinte natürlich die erste Übersetzung ins Arabische. (von Saadia Gaon) Sie umfasste sogar nur das Erste Testament.

Mohammed hat vermutlich nie in einer Bibel gelesen oder aus ihr vorgelesen bekommen. (=> Analphabet) Dazu hat er einfach zuwenig über das Christentum gewusst oder wie soll man sonnst die vielen falschen Aussagen über das Christentum in Koran und Hadithe erklären?

Die Geschichte wie Mohammed zu Maria kam will ich jetzt nicht erörtern, aber wir können nicht davon ausgehen das Mohammed viel mit ihrem Vater sprach.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.08.2013 12:30
#52 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Das neue Bild des Islam

Forschung und Fakten
ES geht um die Geschichte des Islam und da vor allem um die ersten drei Jahrhunderte. Es ist die Zeit, wo nach traditioneller Darstellung Mohammed den Islam gründete und seine Religion in kurzer Zeit über die Hälfte der damaligen Welt verbreitete.

Die moderne Geschichtsforschung sieht diese Zeit jedoch vollkommen anders. Es gibt keinerlei Quellen- islamische oder nichtislamische- aus dem 6. oder 7. Jahrhundert, die über einen Propheten Mohammed und eine Religion namens Islam berichten würden. Alle Quellen stammen ausnahmslos aus späteren Jahrhunderten. Die zeitgenössischen Quellen kennen den Propheten und seine Religion nicht.

Neueste Forschungen verschiedener Disziplinen weisen die bekannten islamischen Darstellungen als Erbauungs- und Rechtfertigungsliteratur späterer Jahrhunderte nach. Sie weisen ferner nach, dass die Ursprache des Koran nicht das behauptete Koranarabisch war, und dass wesentliche Teile des Koran bereits vor Mohammed im Umlauf waren. Die später ins Arabische übertragenen Texte weisen teils groteske Fehlübersetzungen auf - wie etwa das angebliche Kopftuchgebot.

Es kann nicht sein, dass wissenschaftliche Methoden nicht auch auf den Islam angewendet werden dürften, sondern religiöse Legenden, quasi als Anstand Muslimen gegenüber, als historische Wahrheit geglaubt werden müssen. Dies ist nämlich Praxis.





Wen die Thematik interessiert sei auf das Buch Good Bye Mohammed verwiesen.Das Buch repräsentiert den neuesten Stand der Forschung und zeichnet das Bild der Entstehung des Islam, so wie es sich nach heutigem Wissen darbietet.

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

03.08.2013 12:36
#53 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Der Koran in Fakten

Nach islamischer Meinung stammt der Koran von Gott persönlich, vom Erzengel Gabriel portionsweise an Muhamad weitergereicht, der die einzelnen Suren über einen Zeitraum von 23 Jahren verkündete. Muhamad sah den Koran nie, er wurde erst unter seinen Nachfolger zusammengestellt. Unter dem 3. Nachfolger Othman (angeblich 644 - 656) wurden die Aussagen niedergeschrieben und die existierenden Notizen erstmals zu einem Buch zusammengefasst: der sog.“Othmanische Koran“. Alle anderen Versionen seien verbrannt worden.

Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wurzelt der Koran, weit vor Muhamad, in aramäischen Liturgiebüchern der arabischen Christen. Der erste Schlüssel zur Herkunft des Korans liegt im Wort selber: quran ist aramäisch, genauso wie sura (Sure) und aya (Vers). Die ersten bekannten Koranfragmente stammen aus dem frühen 8. Jahrhundert, der erste vollständige Koran aus dem späten 9.Jahrhundert. Es bildeten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Koranvarianten heraus. Die heute für die Mehrheit der Muslime (Sunniten) offizielle Version ist die von Kairo aus dem Jahr 1924. Diese Version soll auf den othmanischen Koran zurückgehen, Belege für einen Othmanischen Koran gibt es keine. Die Schiiten und andere erkennen den Kairoer Koran nicht als den einzig verbindlichen an.

Klaus-Maier Offline



Beiträge: 9

03.08.2013 13:16
#54 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

@Reisender

Ich bin beeindruckt, nicht viele kennen so viele Fakten über die Entstehung des Korans. Vor allem wissen nur wenige das, im Unterschied zur Bibel, die Textfunde erheblich voneinander abweichen.

Allerdings stammt der älteste bekannte Koran aus Sanaan (Jemen) wohl aus dem siebten Jahrhundert.

Der Fragesteller will aber nicht wissen wie der Koran zu bewerten ist, er will wissen wie Muslime die Bibel sehen. Und dazu gibt es eine klare und einfache Antwort. Die Bibel wird als verfälscht angesehen. Das gleiche gilt übrigens auch für alle historischen Funde und alles was die Wissenschaft herausfindet.

L.G. Klaus

Sdhta Offline




Beiträge: 143

04.08.2013 02:31
#55 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat
den Kairoer Koran nicht als den einzig verbindlichen an.


Ja. Aber die sog. Abweichungen sind nicht diametral verschieden, wie das hier klingt.

Klaus-Maier Offline



Beiträge: 9

04.08.2013 11:58
#56 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Ob man die Abweichenden Texte als Gegensätzlich ansieht muss jeder für sich selbst entscheiden, es gibt aber durchaus erhebliche Unterschiede. So fehlt in dem meisten "Marokkanischen Koranen" der häufig kritisierte Vers "4 34". Und der Hinweis Christlicher Apologeten an Arabische Muslime sie sollen genau lesen was im Koran über Jesus steht geschieht in der Hoffnung das sie einen Arabischsprachigen Koran aus ihrer Heimat verwenden.

Ady Offline




Beiträge: 710

04.08.2013 22:24
#57 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat
...Und der Hinweis Christlicher Apologeten an Arabische Muslime sie sollen genau lesen was im Koran über Jesus steht geschieht in der Hoffnung das sie einen Arabischsprachigen Koran aus ihrer Heimat verwenden.



Was für einen anderen arabischsprachigen Koran verwenden sie? Das würde mich sehr interessieren! Und wo findet man die andere Deutung oder "übersetzung" des Urkoran oder des üblichen Koran den wir nunmehr verwenden? Vielleicht kannst du uns netterweise was vorzeigen

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>>Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkannt werden<< -Heraklit von Ephesos
>>Es gibt keinen Unsinn, den man der Masse nicht durch geschickte Propaganda mundgerecht machen könnte.<< - Lord Bertrand Russell
>>Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Wirtschaftssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.<< - Henry Ford

Klaus-Maier Offline



Beiträge: 9

04.08.2013 23:36
#58 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Der Koran der heute bei uns im "Westen" üblicher weise verwendet wird ist der sogennante "Kairoer Koran". Er wurde 1923 von der Al-Azhar-Universität herausgebracht und stellt im wesentlichen eine Zusammenfassung und Auswahl älterer Korantexte dar. Da es aber nicht ganz so einfach ist eine „neue“ Heilige Schrift auf den Markt zu bringen hat sich der Kairoer Koran noch nicht wirklich in Nordafrika durchgesetzt. Dort kursieren auch Varianten in denen Jesus an einer Stelle als Sohn Gottes bezeichnet wird.

Die Meisten Menschen stellen sich die historischen Korane (erste drei islamische Jahrhunderte) als einheitliche Texte vor, ähnlich wie es bei den biblischen Texten ist. Tatsächlich gilt das aber nur für einen Teil des Korantextes. Die Islamische Theologie versucht das Problem dadurch zu lösen das sie alle Korane als Originalkoran anerkennt, gewissermaßen nach dem Motto. „Es gibt nur einen Koran, aber in verschiedenen Varianten.

http://de.wikipedia.org/wiki/Lesarten_des_Korans

Normallehrweise geht man davon aus das Mohammed tatsächlich lebte, da zumindest die Kriege die er gegen Byzanz geführt hat auch durch nichtislamische Quellen belegt sind. Außerdem ist es nicht ungewöhnlich, das die frühsten Quellen die wir von Antiken Menschen haben erst Jahrhunderte nach deren Leben entstanden. Es gibt praktisch keinen griechischen Philosophen dessen frühste Erwähnung durch den Schüler eines Schülers …... entstanden ist.

Das sich teile des Korans bereits in der Aramäischen Kultur vor Mohammed fanden, (zumindest in ähnlicher Form) kann sehr leicht dadurch erklärt werden, das Mohammed zumindest teilweise religiöse Vorstellungen aus seinem Umfällt übernahm. Es finden sich ja auch teilweise Geschichten aus der Bibel im Koran, wenn auch in veränderter Form.

Die ältesten Korane die wir kennen stammen aus Sanaan im Jemen. Sie zeigen deutliche Redaktionsspuren, was die weltliche Wissenschaft als Bestätigung ihrer Ansicht ansieht, das der Koran durch die islamische Gemeinde entstand. Allerdings muss man zu dieser These erwähnen das die „moderne Textkritik“ bezüglich des Korans noch in den Kinderschuhen steckt. Für westliche Forscher stellt sie nur ein Randgebiet dar, da sie sich primer mit er Bibel beschäftigen. Islamische Gelehrte lehnen sie ab, da sie Voraussetzt das der Koran durch Menschenhand entstand.

Es gibt ein relativ bekanntes Buch zum Thema. Ich habe es aber leider noch nicht gelesen, weshalb ich nicht wies ob es gut ist.

http://www.weltbild.de/3/14445742-1/buch...-des-koran.html

LG Klaus.

Ady Offline




Beiträge: 710

05.08.2013 01:17
#59 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Interessant. Danke für die Antwort, im Grunde nichts weltbewegend neues. Der Großteil ist relativ authentisch. Und die veränderten Geschichten sind auch verständlich.

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Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

05.08.2013 16:08
#60 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat von Ady im Beitrag #59
Interessant. Danke für die Antwort, im Grunde nichts weltbewegend neues. Der Großteil ist relativ authentisch. Und die veränderten Geschichten sind auch verständlich.


Wahrheit ist nicht nur im Großteil oder gar "relativ" authentisch, Ady!

Und Menschen die den Tod derjenigen fordern die vom "Glauben" abfallen, sind Wahnsinnige.
Überhaupt sind Menschen die sich im Glauben dafür rechtfertigen, die Willensfreiheit ihrer Mitmenschen beschneiden zu dürfen, als gefährlich und nicht als nicht recht zurechnungsfähig einzuschätzen. Insoweit magst du dann doch recht haben mit: "Der Großteil ist relativ authentisch"

Ady Offline




Beiträge: 710

05.08.2013 17:38
#61 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Ja Geodei! Ich finde es schön, dass du auch für die Menschenrechte bist, wie ich.
Und ich sage nicht lass uns jemanden so mirnichtsdirnichts töten, nein! Ich sage lasst uns gute Werke tun und Gott erkennen und ihm dienen, in dem wir eben gute Taten vollbringen und uns an seine Gebote halten. Gott kümmert sich selbst um die Menschen, die gegen sich selber gesündigt haben und getötet haben oder sonstiges..

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Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

05.08.2013 17:52
#62 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat von Ady im Beitrag #61
Ja Geodei! Ich finde es schön, dass du auch für die Menschenrechte bist, wie ich.
Und ich sage nicht lass uns jemanden so mirnichtsdirnichts töten, nein! Ich sage lasst uns gute Werke tun und Gott erkennen und ihm dienen, in dem wir eben gute Taten vollbringen und uns an seine Gebote halten. Gott kümmert sich selbst um die Menschen, die gegen sich selber gesündigt haben und getötet haben oder sonstiges..


Du hast ein schweres Problem Ady!
Du kannst dir nicht vorstellen, dass Menschen die nicht an Gott glauben auch gute Werke tun können.
Du gehst von der Prämisse aus, dass das nicht möglich ist.

Wenn wir Gott als erkannt gelten lassen, obwohl diese Gotteserkenntnis gar nichts damit zu tun hat, ob Menschen mitfühlend, empathisch und gutmütig sind, dann rufen wir nur kranke Spinner auf den Plan, die sich gerne selber dafür bewundern, ihre Mitmenschen darüber belehren und bevormunden zu müssen, was die essen dürfen, wie sie sich kleiden sollen und wie sie mit ihrer Sexualität umzugehen haben.

Ady Offline




Beiträge: 710

05.08.2013 18:25
#63 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Niemand hat uns zu bevormunden, Der Mensche wurde wie es heißt nach dem Ebenbild Gottes erschaffen, und ist fähig wenn er denn sein Verstand nutzt, zu unterscheiden was instinktiv richtig und falsch ist. Und alle anderen Gesetze die Gott uns extra mit dem Bund mit Abraham z.b. auferlegt hat, die müssen wir befolgen. Siehe in dem anderen Thread wo es um dne Gottesbeweis geht, da gabs doch diesen interessanten Link mit zahlreichen Artikeln

Zitat
Du hast ein schweres Problem Ady!
Du kannst dir nicht vorstellen, dass Menschen die nicht an Gott glauben auch gute Werke tun können.


Natürlich kann ich mir das vorstellen, , glaubst du ich habe nicht zahlreiche atheistische Bekannte wenn man die so nennen kann, die trotzdem den Willen Gottes befolgen und das richtige instinktiv tun und das was sie nicht instinktiv richtig tun können sondern zu wählen gezwungen sind, dass sind die Gebote Gottes, sein bund mit den Menschen, die eben diesen freien willen haben , an den du zu glaubne verdammt bist

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StillillBill Offline




Beiträge: 220

05.08.2013 18:31
#64 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat
Wenn wir Gott als erkannt gelten lassen, obwohl diese Gotteserkenntnis gar nichts damit zu tun hat, ob Menschen mitfühlend, empathisch und gutmütig sind, dann rufen wir nur kranke Spinner auf den Plan, die sich gerne selber dafür bewundern, ihre Mitmenschen darüber belehren und bevormunden zu müssen, was die essen dürfen, wie sie sich kleiden sollen und wie sie mit ihrer Sexualität umzugehen haben.


Ja das sehen Gläubige wirklich so, sie können sich nur schwer/gar nicht vorstellen, dass man auch gutes tun kann ohne an einen Gott/ Götter zu glauben. DOch wie sieht es in der Realität aus? Sind gläubige Menschen mitfühlender bzw. helfen ihren Mitmenschen eher als Nichtgläubige?
http://www.heise.de/tp/blogs/10/151904
http://www.wissenrockt.de/2012/05/01/ath...glaubige-26717/
http://newscenter.berkeley.edu/2012/04/3...nandgenerosity/

Gute Christen sind immer zur Stelle wenn Menschen Hilfe brauchen:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/netzw...i-a-672957.html

Zitat
Der Mensche wurde wie es heißt nach dem Ebenbild Gottes erschaffen,


Gilt das auch für von Geburt an behinderte Menschen?
Was ist mit Psychopathen? Sind die auch "nach Gottes Ebenbild erschaffen"(übrigens: welch größenwahnsinnige Vorstellung)?"

----------------------------------------------------
„Seit er meinen Bruder kreuzigen ließ, um sich mit mir zu versöhnen,weiß ich, was ich von meinem Vater zu halten habe.“
Theodor Weißenborn

Und Jahwe war mit Juda, so daß er das Bergland eroberte. Die Bewohner der Ebene nämlich vermochte er nicht zu vertreiben, weil sie eiserne Wagen besaßen.
Richter 1:19

Ady Offline




Beiträge: 710

05.08.2013 18:38
#65 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Ja, dass wir fähig sind zu denken, zu verstehen und richtig zu handeln.

Und wie viel wert solcherart Studien sind, v.a. die einteilung in sehr bis wenig gläubig haha. Das entscheidet nur Gott allein wer der rechtschaffenste war, wer die besten taten vollbracht hatten oder bereut hat etc.

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StillillBill Offline




Beiträge: 220

05.08.2013 19:10
#66 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat
Und wie viel wert solcherart Studien sind, v.a. die einteilung in sehr bis wenig gläubig haha.Das entscheidet nur Gott allein wer der rechtschaffenste war, wer die besten taten vollbracht hatten oder bereut hat etc.


Aktzeptiert wird nur was ins eigene Welbild passt. Wenn die Studie zu dem gegenteiligen Ergebnis gekommen wäre würdest du sie sicherlich aktzeptieren und argumentativ verwenden.



Zitat

Ja, dass wir fähig sind zu denken, zu verstehen und richtig zu handeln.



Soll das die Antwort auf diese Frage sein?
quote myself:

Zitat
Gilt das auch für von Geburt an behinderte Menschen?
Was ist mit Psychopathen? Sind die auch "nach Gottes Ebenbild erschaffen"(übrigens: welch größenwahnsinnige Vorstellung)?"

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Geodei ( gelöscht )
Beiträge:

05.08.2013 20:05
#67 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat von Ady im Beitrag #65

Zitat
Ja, dass wir fähig sind zu denken, zu verstehen und richtig zu handeln.

Du setzt voraus, dass alle Menschen gleich intelligent, gleich begabt, gleich vernünftig und auch nicht durch psychische Erkrankungen im Denken beeinträchtigt sein können.

Damit gestehst du, dass du auch kein besonders fähiger Denker bist.
[quote]
Und wie viel wert solcherart Studien sind, v.a. die einteilung in sehr bis wenig gläubig haha.


Natürlich geht es immer nur um den WERT von solchen Studien und nicht um die Fakten. Wo kämen wir da sonst hin.

Zitat
Das entscheidet nur Gott allein wer der rechtschaffenste war, wer die besten taten vollbracht hatten oder bereut hat



Ach ja? Was aber wenn Gott nicht ist was du glaubst dass er ist?

Warum glaubst du dann dass die Morde und Verbrechen die Mohammed und seine Muslime gegen die
Ungläubigen und Feinde des Islams begangen hat gerechtfertigt sind?

Wenn nur Gott allein darüber entscheidet, wer der Rechtschaffendste war, dann braucht es keinen Islam, kein Christentum, kein Judentum und überhaupt keine gläubigen Volldeppen, die sich die Mitwelt nach eigenem Glauben darüber unterwerfen wollen, was richtig und falsch, böse und gut und am rechtschaffendsten ist.

Der Wolf ist im Sinne eines Schöpfer rechtschaffen, wie der Löwe, wie die Hyäne, wie der Wildhund, das Krokodil, die Giftschlange und selbst die niedrigsten hinterhältigen Parasiten, denn alle sie sind ja auch von diesem Schöpfer geschaffen, wie sie sind.
Wer unter ihnen ist der rechtschaffenste?

Der Mensch aber Ady, ist ein Jäger und Sammler. Er ist dem Wolf, dem Löwen , den Hyäenen, den Wildhunden den Krokodilen, den Giftschlangen als Raubtier und Allesfresser an Brutalität weit überlgen. Nicht weil er in sich als einzelner stärker oder besonders schlauer wäre als eine Giftschlange und schon gar nicht stärker als ein Krokodil, oder Löwe, sondern weil er sich von seine Artgenossen sehr komplexe Informationen darüber beschaffen kann, wie er am leichtesten und ohne eigenes Risiko an Beute und anderes Futter kommen kann.

Es ist also nicht sehr wahrscheinlich, dass ein einziges Buch mehr Wahrheit enthalten kann, als Hunderte Millionen andere Bücher zusammen.

Wo also Ady, steht dieser Beweis, dass es Gott wirklich gibt.

Klaus-Maier Offline



Beiträge: 9

05.08.2013 22:51
#68 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Was ist den hier los?

Thema der Frage ist, wie Muslime die Bibel betrachten und nicht wer besonders Barmherzig ist oder wer wen Umbringt.

Das entwickelt hier eine bedenkliche Tonlage, ihr solltet einmal überdenken wie man seine Mitmenschen behandeln sollte.

Ady Offline




Beiträge: 710

06.08.2013 00:33
#69 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Welcher Mensch entscheidet denn wer sehr gläubig ist und nicht, und jeder geht anders mit sich um, ist anders streng zu sich.
Die möchtegernreligiösen nennen sich natürlich seeeehr religiös und wir wissen allle wie viele falsche religiöse gibt bzw. solche die nur so tun als ob

also ist das nur sehr konkret und gut in den kontext gedacht, so viel zur studie

@Klaus-Maier
eben, dass ist hier ständig der fall wenn mal eine an Gott glaubt, dann wird er gleich gelyncht als sei er der absolut dümmse vollidiot weil er an gott glaubt ..

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>>Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Wirtschaftssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.<< - Henry Ford

Ady Offline




Beiträge: 710

06.08.2013 03:19
#70 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

und außerdem

Zitat
Gilt das auch für von Geburt an behinderte Menschen?
Was ist mit Psychopathen? Sind die auch "nach Gottes Ebenbild erschaffen"(übrigens: welch größenwahnsinnige Vorstellung)?"


Wo du recht hast, hast du recht. Schau an sehr gut bemerkt, die Leute die sich an die Bibel anlehnen oder wohl eher Crhsten behaupten das, da ja wir nach Jesus vorbild quasi erschaffen wordne sind. Jesus alias dieser Erzengel ist die erste Schöpfung Gottes oder so in etwa und Jesus zuliebe oder auch nicht, wurden die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen. Daher kommt das wahrscheinlich.
Und was schlägste hier für nen Ton an, behinderte Menschen sind wert zu schätzen und der islam schätzt eine gute gesellschaft sehr durch die anweisungen auch die, die hilfe benötigen, zu speisen kleiden etc. armenspenden usw.
Unser aller einiger Schöpfer prüft uns durch viele Dinge.

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StillillBill Offline




Beiträge: 220

06.08.2013 15:22
#71 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat
Unser aller einiger Schöpfer prüft uns durch viele Dinge.


Du immer mit deiner Prüfung. Wozu sollen diese Prüfungen überhaupt gut sein? Grade bei einem allmächtigen und allwissenden Gott machen Prüfungen wenig Sinn, da er/sie/es schon vorher weiss ob jemand die "Prüfungen" besteht oder eben nicht. Bei Muslimen heisst es auf solche Fragen immer "das sind Prüfungen Gottes", bei Christen ist es eher "Gottes Wege sind unergründlich". Wat nicht passt wird passend gemacht, wa?

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Richter 1:19

StillillBill Offline




Beiträge: 220

06.08.2013 15:49
#72 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat
Das neue Bild des Islam

Forschung und Fakten
ES geht um die Geschichte des Islam und da vor allem um die ersten drei Jahrhunderte. Es ist die Zeit, wo nach traditioneller Darstellung Mohammed den Islam gründete und seine Religion in kurzer Zeit über die Hälfte der damaligen Welt verbreitete.

Die moderne Geschichtsforschung sieht diese Zeit jedoch vollkommen anders. Es gibt keinerlei Quellen- islamische oder nichtislamische- aus dem 6. oder 7. Jahrhundert, die über einen Propheten Mohammed und eine Religion namens Islam berichten würden. Alle Quellen stammen ausnahmslos aus späteren Jahrhunderten. Die zeitgenössischen Quellen kennen den Propheten und seine Religion nicht.

Neueste Forschungen verschiedener Disziplinen weisen die bekannten islamischen Darstellungen als Erbauungs- und Rechtfertigungsliteratur späterer Jahrhunderte nach. Sie weisen ferner nach, dass die Ursprache des Koran nicht das behauptete Koranarabisch war, und dass wesentliche Teile des Koran bereits vor Mohammed im Umlauf waren. Die später ins Arabische übertragenen Texte weisen teils groteske Fehlübersetzungen auf - wie etwa das angebliche Kopftuchgebot.

Es kann nicht sein, dass wissenschaftliche Methoden nicht auch auf den Islam angewendet werden dürften, sondern religiöse Legenden, quasi als Anstand Muslimen gegenüber, als historische Wahrheit geglaubt werden müssen. Dies ist nämlich Praxis.





Wen die Thematik interessiert sei auf das Buch Good Bye Mohammed verwiesen.Das Buch repräsentiert den neuesten Stand der Forschung und zeichnet das Bild der Entstehung des Islam, so wie es sich nach heutigem Wissen darbietet.


Hast du das Buch gelesen, Reisender? Kannst du es empfehlen? ich bin noch mit mir am hadern ob ich es mir bestellen soll.

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„Seit er meinen Bruder kreuzigen ließ, um sich mit mir zu versöhnen,weiß ich, was ich von meinem Vater zu halten habe.“
Theodor Weißenborn

Und Jahwe war mit Juda, so daß er das Bergland eroberte. Die Bewohner der Ebene nämlich vermochte er nicht zu vertreiben, weil sie eiserne Wagen besaßen.
Richter 1:19

Reisender Offline



Beiträge: 4.058

06.08.2013 15:56
#73 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Zitat von StillillBill im Beitrag #72

Zitat
Das neue Bild des Islam

Forschung und Fakten
ES geht um die Geschichte des Islam und da vor allem um die ersten drei Jahrhunderte. Es ist die Zeit, wo nach traditioneller Darstellung Mohammed den Islam gründete und seine Religion in kurzer Zeit über die Hälfte der damaligen Welt verbreitete.

Die moderne Geschichtsforschung sieht diese Zeit jedoch vollkommen anders. Es gibt keinerlei Quellen- islamische oder nichtislamische- aus dem 6. oder 7. Jahrhundert, die über einen Propheten Mohammed und eine Religion namens Islam berichten würden. Alle Quellen stammen ausnahmslos aus späteren Jahrhunderten. Die zeitgenössischen Quellen kennen den Propheten und seine Religion nicht.

Neueste Forschungen verschiedener Disziplinen weisen die bekannten islamischen Darstellungen als Erbauungs- und Rechtfertigungsliteratur späterer Jahrhunderte nach. Sie weisen ferner nach, dass die Ursprache des Koran nicht das behauptete Koranarabisch war, und dass wesentliche Teile des Koran bereits vor Mohammed im Umlauf waren. Die später ins Arabische übertragenen Texte weisen teils groteske Fehlübersetzungen auf - wie etwa das angebliche Kopftuchgebot.

Es kann nicht sein, dass wissenschaftliche Methoden nicht auch auf den Islam angewendet werden dürften, sondern religiöse Legenden, quasi als Anstand Muslimen gegenüber, als historische Wahrheit geglaubt werden müssen. Dies ist nämlich Praxis.





Wen die Thematik interessiert sei auf das Buch Good Bye Mohammed verwiesen.Das Buch repräsentiert den neuesten Stand der Forschung und zeichnet das Bild der Entstehung des Islam, so wie es sich nach heutigem Wissen darbietet.

Hast du das Buch gelesen, Reisender? Kannst du es empfehlen? ich bin noch mit mir am hadern ob ich es mir bestellen soll.



Ich halte das Buch für lesenswert, zumal es nicht viele moderne Betrachtungsweisen auf den Islam gibt.

StillillBill Offline




Beiträge: 220

06.08.2013 16:03
#74 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

Dann werde ich es mir gleich mal bestellen.

Ich bin vor übrigens vor einigen Tagen auf Luxenberg und seine Arbeit zur Entschlüsselung des Korans gestoßen.
Siehe hier:
http://www.youtube.com/watch?v=HKzXzCCVC1I
Bücher:
http://www.amazon.de/Die-Syro-Aram%C3%A4.../ref=pd_sim_b_1
http://www.amazon.de/Streit-den-Koran-Lu.../ref=pd_sim_b_1

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Ady Offline




Beiträge: 710

06.08.2013 16:08
#75 RE: Die Bibel aus muslimischer Sicht Antworten

@StillillBill

Zitat
Du immer mit deiner Prüfung. Wozu sollen diese Prüfungen überhaupt gut sein? Grade bei einem allmächtigen und allwissenden Gott machen Prüfungen wenig Sinn, da er/sie/es schon vorher weiss ob jemand die "Prüfungen" besteht oder eben nicht. Bei Muslimen heisst es auf solche Fragen immer "das sind Prüfungen Gottes", bei Christen ist es eher "Gottes Wege sind unergründlich".



Schau das hast du wieder richtig angemerkt, im Grunde versteht jeder den Glauben fast von selber.
Ein Gläubiger würde BEIDES unterschreiben!
Denn natürlich ist es notwendig uns zu prüfen bzw. uns erst "frei" leben zu lassen, wenn Gott gerecht ist.
Denn nur weil er weiß wie wir uns entscheiden werden? ist es nicht fair uns nicht das machen zu lassen verstehst du ?
also nur weil mit hoher sichherheit jemand böses tut, ihn bevor er irgwas "böses" im leben getan hat, schon zu bestrafen ist sicher nicht gerecht oder..also ist ees logisch das die belohnung auch erst kommt, nach dem du sie dir "erarbeitet" hast.
ich finde es schön so, sonst wäre das für uns nicht wirklich nachvollziehbar wenn über uns geurteilt würe

Zu dem Buch oder Video: Wäre nett, wenn paar Kernaussagen und Belege hier kurz vorgestellt werden oder besprochen werdne
Das Buch würde mich auch sehr reizen, aber lohnt sich das wirklich gibt es da keine alternative Webseite oder ähnliches?

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 Sprung  
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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