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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 38 Antworten
und wurde 1.638 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
Seiten 1 | 2
Japanfan Offline

Buddhistischer Philosoph


Beiträge: 52

12.11.2011 19:46
Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Guten Abend,

Ich hatte gerade eine komischen Erlebnis.
Ich habe gerade meine Katze gesucht, im ganzen Haus. Gerade hatte ich die Hoffung verloren, sie heute noch zu finden, und ich habe er mehr auß Witz gedacht: "Wenn es einen Gott gibt, - bitte lass mich meine Katze jetzt(!) finden". Und siehe da, das Licht der Taschenlampe leuchtet auf meine Katze!
Mir lieg es eiskalt über den Rücken und konnte mich gar nicht so richtig über den Fund freuen...
Das ist mir schön öfteres passiert, aber noch nie war das Gefühl so stark wie gerade eben...

Aso..außerdem habe ich nicht gerade das Wort "Gott" gedacht , sondern "Allah"...
Ich bin Buddhist..ich bin glücklich mit meiner Religion... ich intressiere mich zwar auch für den Islam und Christentum...aber konvertieren...nein. Und jetzt habe ich noch ein schlechtes Gewissen deswegen...
Ich weiß, es ist vllt. kindisch...aber ich bin ja noch ein Kind... xD

___________________________________________________
Die Zeiten sind finster. Doch fürchtet euch nicht!
Jeder Schatten wird bedroht von dem Morgenlicht.

CnndrBrbr Offline




Beiträge: 188

13.11.2011 11:12
#2 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat von Japanfan
Aso..außerdem habe ich nicht gerade das Wort "Gott" gedacht , sondern "Allah"...


Oje, und an wen müßtest Du jetzt glauben, wenn Du in dem Moment "O heilige Scheiße" gedacht hättest?

===============
"Alles, was außer dem guten Lebenswandel der Mensch noch tun zu können vermeint, um Gott wohlgefällig zu werden, ist bloßer Religionswahn und Afterdienst Gottes." (Immanuel Kant)

Blackysmart Offline




Beiträge: 1.921

14.11.2011 16:13
#3 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat von Japanfan
Gerade hatte ich die Hoffung verloren, sie heute noch zu finden, und ich habe er mehr auß Witz gedacht: "Wenn es einen Gott gibt, - bitte lass mich meine Katze jetzt(!) finden". Und siehe da, das Licht der Taschenlampe leuchtet auf meine Katze!
Mir lieg es eiskalt über den Rücken und konnte mich gar nicht so richtig über den Fund freuen...
Das ist mir schön öfteres passiert, aber noch nie war das Gefühl so stark wie gerade eben... Und jetzt habe ich noch ein schlechtes Gewissen deswegen...


Wenn Deine Katze täglich im Haus übernachtet ist es doch wahrscheinlich, dass sie sich bei Dämmerung in der Nähe des Hauses aufhält.
Probiere das ganze doch mal mit etwas Unwahrscheinlicherem. Kauf Dir einen Lottoschein und denke "Wenn es einen Gott gibt, lasse mich jetzt die richtigen Zahlen für den Jackpot tippen". Teste das Ergebnis am Mittwoch. Gläubige würden aber wahrscheinlich schon bei 2 Richtigen die Existenz eines Gottes bestätigt sehen und vermuten, Gott würde sie nicht mit dem Mammon verführen wollen.

----------------------------------------------------------
Ich würde dem Evangelium keinen Glauben schenken, wenn
mich die Autorität der Kirche nicht dazu bewöge.
Augustinus, Kirchenlehrer (354-430)

16-195 Offline



Beiträge: 1

15.11.2011 23:56
#4 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Oh man, glaubst Du tatsächlich, irgendein eingebildetes Geistwesen, einer von tausenden Götter, würde sich um Dich armes Würstchen, eines von 7.000.000.000 anderen armen Würstchen, kümmern?

menguin Offline



Beiträge: 2

10.08.2012 11:16
#5 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Ich hab hier gerade ein paar Threads durchgelesen und das hier hat mich aufmerksam gemacht!
Ich bin mittlerweile überzeugter Atheist bzw. Agnostiker.
Hatte vor ein paar Jahren aber ein sehr ähnliches Erlebnis!
Meine Katze, mein Ein und Alles, ist damals vom Balkon gesprungen (Gott (xD) sei dank haben wir im ersten Stock gewohnt, mit Balkon zum Innenhof, in der Stadt)
Die war damals schon ziemlich senil, hab gedacht sie hat sich vielleicht irgendwo in der Wohnung zum Sterben verkrochen, war also nicht sicher ob sie in den Garten gesprungen ist. Am nächsten Tag in der Früh sofort den Garten durchforstet, siehe da, sie sitzt gemütlich unter nem Busch im Nachbargarten. Wollte Sie fangen aber sie ist aufgesprungen und weggelaufen, in den nächsten Garten und näher Richtung Straße! Ich hab dann in die Arbeit müssen und meine Schwester gebeten weiterzusuchen.. Dann während der Arbeit einmal gedacht "Oh lieber Gott, bitte lass uns die Katze wieder finden" Vielleicht hab ich den ollen Herrn sogar persönlich angesprochen und gebeten/gebetet, weis ich nicht mehr genau. Siehe da, 3 Minuten später ruft meine Schwester an "Wir haben die Katze"..
Mittlerweile ist das Kerlchen an Altersschwäche gestorben (RIP).

Soviele Katze-Vermisst-Plakate wie bei uns in der Gegend aufgehängt werden, bringt Gott also anscheinend nicht alle Katzen zurück ;)
Aber intressant dass sich meine Geschichte so stark mit deiner deckt! Nicht dass ich daraus auf die Existenz eines Gottes schließen würde..
mfg

Dopamin Offline



Beiträge: 228

10.08.2012 12:16
#6 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Ich hatte sone Zeitlang das Gefühl, dass wenn ich auf eine Digital-Uhr sehe und sich mir die Zeit als Schnaps-Zahl darstellt, weiss nicht ob es den Ausdruck im Hochdeutsch gibt, z.B. 22:22 oder 13:13, dann hätte ich ähnlich wie bei einer Sternschnuppe, einen Wunsch frei. Tatsächlich passiert mir das häufig. Aber es fällt mir ja bloss dann auf, die restlichen Male vergesse ich sogleich wieder. Also soviele Zufälle es auf der ganzen Welt gibt, soviele Interpretationen dazu und wie oft verläuft unser Leben danach mit dem gewohnten Ablauf weiter? Also eine Bestätigung Gottes würde ich mir auch nach ganz anderen Zufällen genauestens überlegen. Mir passierte mal, dass ich an einen Jugendfreund gedacht habe, den ich Jahrelang nicht getroffen hatte und mir im Handumdrehen über den Weg lief. Aber ich dachte mir dabei bloss: was für ein Zufall.

Heureka

Cyrus Offline



Beiträge: 351

13.08.2012 04:14
#7 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Ich selbst sage drölftausendmal am Tag "oh mein Gott, bitte [...]".

Wenn es bei euch jetzt mal nach Jahren einmal geklappt hat MUSS es einfach einen Gott geben. Nicht?

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http://www.youtube.com/watch?v=muHg86Mys7I & http://www.youtube.com/watch?v=eMfTbSBLks4

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

13.08.2012 09:04
#8 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Du sagst es aber aus einer REDEWENDUNG heraus, NICHT aber aus dem HERZEN was daran glaubt!

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Cyrus Offline



Beiträge: 351

13.08.2012 21:11
#9 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Mein "HERZ" glaubt ja auch nicht, es schlägt und versorgt meine Organe etc. mit sauerstoffreichem Blut.

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Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

14.08.2012 00:30
#10 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Wenn ich beim Spielen dauernd verliere, dann verfluche ich die Ungerechtigkeit des Universums und siehe da - ich gewinne!
Was hat das nur zu bedeuten?

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Wenn du es nicht wagst, den Sinnen zu trauen, stürzen die Pfeiler des Lebens ein.
De nihilo nihil. Aus Nichts wird nichts.
Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.
(Lukrez)

Cyrus Offline



Beiträge: 351

14.08.2012 00:32
#11 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Mal verliert man, mal gewinnt man. Je öfter man flucht, nachdem man verliert, desto häufiger (Anzahl, nicht Wahrscheinlichkeit) tritt der Fall ein, dass man hinterher gewinnt.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

14.08.2012 09:37
#12 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Schön das Du dies erkannt hast, dass mit der Blutversorgung!
Aber schade das Du noch nicht erkannt hast, dass Du eine SEELE hast.
Die deine Kraft und ENERGIE ist und die dich LEBEN lässt!

Aber Du hast vieleicht recht so etwas gibt es ja nicht, nur die NERVENZELLEN in dir machen dich zum CYRUS!

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Reisender Offline



Beiträge: 4.058

14.08.2012 13:04
#13 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat von Lukrez im Beitrag #10
Wenn ich beim Spielen dauernd verliere, dann verfluche ich die Ungerechtigkeit des Universums und siehe da - ich gewinne!
Was hat das nur zu bedeuten?


Das Universum hat einfach Angst vor Dir, es befürchtet, daß Du ihm etwas antun könntes,
und läßt dich eben gewinnen, um Deinen Zorn zu besänftigen.
Universen sind von Natur aus feige und ängstlich und ziehen sofort den Schwanz ein,
wenn ein gestandenes Mannsbild die Faust ballt.

Cyrus Offline



Beiträge: 351

14.08.2012 20:49
#14 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat
Aber schade das Du noch nicht erkannt hast, dass Du eine SEELE hast.


Eine Seele findet man nie, es sei denn man erfindet sie.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

15.08.2012 19:49
#15 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Dert Wind der weht, den kannst Du auch nicht fangen, aber er blässt dir ganz schön um die OHREN.

Ist deine Sicht dere DINGE, wenn sie für dich nicht exestiert, dann ist es ssssssssssssssso!

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StillillBill Offline




Beiträge: 220

15.08.2012 20:10
#16 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat
Dert Wind der weht, den kannst Du auch nicht fangen, aber er blässt dir ganz schön um die OHREN.


Aber man kann erklären wie er entsteht (Druckausgleich) und man kann ihn messen (die Geschwindigkeit).
http://de.wikipedia.org/wiki/Wind
Keine gute Analogie!

Ich finde, allein die Existenz unseres Gehirns spricht gegen die Existenz einer Seele. Alles was wir wissen und sind befindet sich in unserem Hirn und stirbt auch mit diesem zusammen. Plötzliche Persönlichkeitsänderungen nach Hirnverletzungen sind ein guter Hinweis:
http://de.wikipedia.org/wiki/Phineas_Gage

Mal ne Frage? wenn du einen über den Durst getrunken hast, ist deine Seele dann betrunken oder läuft dein Gehirn "Amok"?
http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeit...003_alkohol.jsp
Das gleiche gilt natürlich auch für andere Drogen, auch die körpereigenen <-----die besten!

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„Seit er meinen Bruder kreuzigen ließ, um sich mit mir zu versöhnen,weiß ich, was ich von meinem Vater zu halten habe.“
Theodor Weißenborn

Und Jahwe war mit Juda, so daß er das Bergland eroberte. Die Bewohner der Ebene nämlich vermochte er nicht zu vertreiben, weil sie eiserne Wagen besaßen.
Richter 1:19

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

15.08.2012 20:31
#17 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Wenn deine Frau dich betrügt und Du sie dabei erwischst wie sie gerade von einem anderen gerammelt wird,
wo tut es dir weh, ich meine welche NERVENZELLE ist da beschädigt körperlich gesehen?

Das Hirn ist ein Speicherplatz, wenn der defekt ist sind auch andere Funktionen gestört, sowie das sprechen an sich,
vieleicht wissen sie noch alles, aber können es nicht rausbringen, hadt Du den gegenbeweis?


Natürlich betäube ich meine Körper mit egal welchem Konsum, und der macht dann TILG!
Indem Tilg weisst Du nicht was los ist mit dir?

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Cyrus Offline



Beiträge: 351

15.08.2012 20:34
#18 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zentralnervensystem: Hirn, Rückenmark und alle Nervenzellen im Körper.
Es schmerzen die Nervenzellen, wo auch die Hormone wirken: Im Bauch.
Doch ist da keine Seele.

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http://www.youtube.com/watch?v=muHg86Mys7I & http://www.youtube.com/watch?v=eMfTbSBLks4

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

15.08.2012 20:39
#19 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Also hat mein Bauch, mein Rücken und sogar meine Hormone AUA?
Weil mich meine Frau betrogen hat?
Die Nerven reagieren auf eine verletzung wie ein SCHNITT oder der gleichen, dann tritt das ein was DU sagst, aber doch nicht bei einer
NICHT KÖRPERLICHEN verletzung lieber CYRUS!

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Cyrus Offline



Beiträge: 351

15.08.2012 20:48
#20 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Willst du die Existenz und Wirkung von Hormonen bestreiten?
Gefühle sind nichts weiter als elektrische Reize und hochkomplexe Chemie.

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http://www.youtube.com/watch?v=muHg86Mys7I & http://www.youtube.com/watch?v=eMfTbSBLks4

Lukrez Offline




Beiträge: 5.551

15.08.2012 23:07
#21 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Auch ich meine:
Der subjektive Erlebnisgehalt ist weit mehr als eine Reizung von Nerven oder Wirkung von Hormonen.
Allerdings hängt er durchaus auch von Nervenreizung und Hormonen ab!
Dazu kommt allerdings eine durch Evolution (Information!) entstandene Auslegung, also das subjektive Empfinden.
Das Qualiaproblem hatten wir ja schon in diesm Forum angesprochen.
Mit einer immateriellen Seele hat das aber nichts zu tun - es handelt sich um evolutionär erworbene Eigenschaften von Materie.

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(Lukrez)

schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

16.08.2012 08:56
#22 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat von Cyrus im Beitrag #20
Willst du die Existenz und Wirkung von Hormonen bestreiten?
Gefühle sind nichts weiter als elektrische Reize und hochkomplexe Chemie.



Nein, ich bestreite garnichts von dem.
Es ist unser System es sind die Grundbausteine und die Funktion unsres Körpers.
Aber Du bestreitest ein Bauteil unserer Zusammenstellung, nähmlich unsere SEELE!
Ich bestreite aber deine Argumentation, für den Schmerz von Betrug ohne körperliche Verletzung!
Etwas hochkomplexes, aus ZUFALL und dann aus bester AUSLESE, NE NE nicht wirklich es passt nicht!

KÖRPER GEIST SEELE!


Hierzu hatte ich was geschrieben in einem anderen Beitrag:





Unbegreiflich ist es den Menschen, in welchem Verhältnis Körper, Seele und Geist zueinanderstehen, und darum ist auch das Wirken des Geistes ihnen schwer zu erklären.
Es steht der Geist im Gegensatz zum Körper, während die Seele zwischen beiden steht, also gewissermaßen für Körper oder Geist sich entscheiden muß,
sich niemals aber beiden zuwenden kann. Die Seele ist bei Beginn der Verkörperung als Mensch gänzlich dem Körper zugetan, sie hat also das Bestreben,
dem Körper alle Wünsche zu erfüllen, d.h. Denken, Fühlen und Wollen.... die Seele des Menschen.... ist nur auf den Körper eingestellt, der, als selbst noch Materie,
sich mit der Materie auch zusammenzuschließen sucht. Also wird der Mensch Verlangen haben nach materiellen Gütern, weil diese der Inbegriff dessen sind,
was dem Körper behagt. Der Geist kommt also so gut wie nicht zur Geltung, die Seele hört nicht darauf, was der Geist von ihr verlangt; er kann sich nicht durchsetzen,
weil der Körper noch das Übergewicht hat und die Seele voll und ganz mit Beschlag belegt, also ihr Sinnen und Trachten beherrscht.
Es kann aber die Seele auch die Wertlosigkeit irdischer Dinge erkennen, sie kann des Körpers Begehren als unwichtig ansehen, sie kann mehr verlangen vom Erdenleben,
als nur materielle Güter.... dann kommt der Geist zum Recht.... Er äußert sich nun der Seele gegenüber und wird von ihr angehört.
Es beginnt die Seele eine andere Richtung einzuschlagen, sie verlangt nun nicht mehr für den Körper, sondern strebt geistige Güter an, sie läßt sich belehren,
d.h., sie nimmt widerspruchslos an, was ihr der Geist vermittelt, ja sie fühlt sich beglückt und beachtet stets weniger ihren Körper oder sucht auch ihn dem geneigt zu machen,
was der Geist von der Seele verlangt.... die irdische Materie aufzugeben, um geistige Güter einzutauschen. Nun hat der Geist gesiegt über den Körper, beide, Geist und Körper, suchen die Seele für sich zu gewinnen. Und sowie es dem Geist gelingt, die Wünsche des Körpers zu verdrängen, ist er Sieger.... Was aber ist unter Geist zu verstehen?....

Es ist der Geist das Göttliche im Menschen, es ist das, was den Menschen als Gottes Geschöpf kennzeichnet, es ist der Geist das Band,
das den Menschen mit dem Vatergeist von Ewigkeit verbindet. Es ist das Bewußtsein im Menschen, mit dem Vater von Ewigkeit auf ewig verbunden zu sein.
Sowie er in Aktion tritt, erkennt sich der Mensch erst als Geschöpf Gottes, zuvor ist er sich nur als Lebewesen bewußt, das dem Leben alles abgewinnen möchte,
was dieses bietet. Erkennt sich der Mensch aber, dann ist ihm die Welt nichts mehr, dann sucht er höhere Güter, dann sind seine Gedanken dem geistigen Reich zugewandt,
dann sucht er in Verbindung zu treten mit Dem, Der ihm das Leben gab, dann ist sein Denken richtig und sein Wollen und Handeln dem göttlichen Willen entsprechend.
Dann wirket also der Geist aus Gott im Menschen, Dem sich nun die Seele überlässet, daß Er sie leite und belehre, auf daß Körper,
Seele und Geist nun eins werden und den Zusammenschluß suchen mit Gott, weil der Geist im Menschen unablässig dränget zum Vatergeist,
mit dem er untrennbar verbunden ist und bleibt bis in alle Ewigkeit....



Die Seele der Geistesfunke im Menschen,



die Seele des Menschen ist der Zusammenschluß unzähliger Seelensubstanzen, die Sammelpunkte geistiger Kraft,
also Aufnahmegefäße des Geistigen aus Gott, sind. Jede dieser unzähligen Substanzen war zuvor irgendwo verkörpert,
d.h. umschlossen von einer Außenform zum Zwecke der Höherentwicklung des Geistigen und der Möglichkeit des späteren Zusammenschlusses mit ebensolcher Seelensubstanz. Es ist die Seele des Menschen also in ihren einzelnen Substanzen durch jegliches Schöpfungswerk gegangen,
es ist die Seele gleichsam ausgereift zur letzten Verkörperung auf Erden.
Die Seele nimmt immer die gleiche Form an wie die sie umschließende Außenhülle....
Und es würde dem Geistig-zu-schauen-Vermögenden sich ein unerhört reizvolles und mannigfaltiges Bild bieten,
so er die Seele des Menschen in ihrer Zusammensetzung betrachten möchte. Dieses Schöpfungswerk Gottes,
den Menschen unsichtbar, ist unbeschreiblich, sowohl in seinem Gefüge als auch in seiner Zweckmäßigkeit.
Doch des Menschen Denken würde eine Schilderung der Gestaltung der Seele nur verwirren, denn er fasset es nicht,
welche unzähligen Wunderwerke der menschliche Körper in sich birgt. Es ist das gesamte Schöpfungswerk in Miniatur,
was nun als "Seele" den Menschen verständlich ist. Die Seele ist das Innerste des Menschen und umfasset die gesamte Schöpfung.... bestimmt dazu,
in dem Erdenleben sich zu verklären und {als} in Lobpreisung Gottes die Wonnen des Himmels zu genießen.... Die Seele birgt in sich den göttlichen Geist. Geistiges ist zwar auch die Ursubstanz der Seele in allen ihren Entwicklungsphasen.... den göttlichen Geistesfunken aber legt Gott Selbst in die nun im Menschen sich verkörpernde Seele.... Er haucht dem Menschen Seinen Odem ein.... Er legt in ihn das Göttliche, und Er stellt die Seele vor die Aufgabe,
sich zu entscheiden für das Göttliche oder das Menschliche während ihres letzten Daseins auf Erden. Ist nun die Seele.... das Geistige aus Gott,
das einstens Gott widersetzlich war.... gewillt, sich zu einen mit dem göttlichen Geist, so beginnt nun die Verklärung dessen, was einst Gott ferne stand,
und es wird Licht in der menschlichen Seele. Und es einet sich dann die menschliche Seele mit dem göttlichen Geist,
wenn sie alles menschliche Verlangen, das zur Probe und zur Stählung des Willens als Versuchung dem menschlichen Körper anhaftet,
standhaft überwindet.... wenn sie allem widersteht, was der Körper als solcher von ihr fordert, und sich willig dem unterordnet,
was der göttliche Geist in ihr verlangt. Dann gibt die Seele ihren einstigen Widerstand gegen Gott endgültig auf.
Sie entscheidet sich für Gott, sie stellt sich nicht mehr bewußt gegen das Göttliche und nimmt die Liebesausstrahlung, die Kraft,
entgegen, um das Geistige in sich zu vermehren,
um den Zusammenschluß des Geistigen in sich mit dem Geistigen außer sich herbeizuführen,
und strebet also bewußt die Annäherung an Gott an.... Ist jedoch das körperliche Verlangen vorherrschend,
so schlummert der göttliche Geistesfunke in tiefster Umhüllung im Menschen, er kann kein Licht ausstrahlen,
und die Seele bleibt in tiefster Dunkelheit. Sie lebt ihr Erdenleben ohne den geringsten Erfolg,
es ist das Geistige in ihr verurteilt zur Leblosigkeit, es ist der Erdengang kein Gang der Höherentwicklung für diese,
sondern eine Zeit des Stillstandes oder auch Rückganges.
Es ist der göttliche Geistesfunke im Menschen unbeachtet gelassen worden und konnte sich also auch nicht äußern.
Es konnte dem Wesen nicht die Kraft göttlicher Liebe zufließen, und also kann auch nimmermehr die Vereinigung mit dem Vatergeist von Ewigkeit stattfinden. Und den lichtlosen Zustand, den die Seele auf Erden selbst gewählt hat, nimmt sie mit hinüber in die Ewigkeit,
um dort in endlosen Qualen der Reue der ungenützten Zeit auf Erden zu gedenken und nun einen weit schwereren Kampf führen zu müssen,
um ihren Zustand in einen lichtvolleren zu wandeln!



Unsterblichkeit der Seele,

die Lehre der Unsterblichkeit der Seele ist für viele Menschen unannehmbar, weil sie den Maßstab anlegen am Irdisch-Vergänglichen.
Es gibt nichts auf Erden, was Bestand hat, alles ist nur vorübergehend da nach der Meinung dieser Menschen, also glauben sie,
von diesem Naturgesetz keine Ausnahme zu machen.
Der irdische Leib verfällt zwar genauso, d.h., er löst sich scheinbar auf und vergeht; der Mensch überlegt sich aber nicht,
daß das scheinbare Vergehen nur das Mittel ist zu einer Neugestaltung.
Bei einigem Nachdenken wird er alles Irdische als irgendeinem Zweck dienend erkennen müssen,
und er wird beobachten, daß selbst die unscheinbarsten Schöpfungen in einem gewissen Zusammenhang
miteinander stehen und also nicht zwecklos sind. Vergeht nun ein solches Schöpfungswerk, so nehmen wieder
zahlreiche andere Schöpfungen die Überreste des ersteren in sich auf, und also dienet es diesen und lebt in den neuen Schöpfungen fort.
Er braucht nur eine äußere Wandlung ernsthaft betrachten, dann muß er auch zugeben, daß das innere Leben nicht vergehen kann.
Und dieses innere Leben muß er zum mindesten auch dem Menschen zusprechen.... er muß sich klarmachen, daß die Seele des Menschen,
das Gefühlsleben, nicht beliebig zu beenden ist.... daß dieses Gefühlsleben der eigentliche Sinn jeglicher Verkörperung ist.
Die äußere Form ist zu nichts nütze, so nicht der innere Kern erkannt wird von seiten der Menschheit....

Der Aufbau eines menschlichen Wesens erfordert immer die gleichen Bestandteile,
Körper, Seele und Geist. Der Körper.... die Außenhülle.... führt die Funktionen aus,
welche die Seele bestimmt. Also ist der Körper nur das Organ, durch welches der Wille der Seele zur Ausführung gebracht wird.
Mit dem Moment des Todes benötigt die Seele keines Organes mehr, das ihr wie auf Erden.... also in dem sichtbaren Schöpfungswerk.... dient,
weil sie ihren Aufenthaltsort wechselt und in Regionen hinübergeht, wo nichts nach außen Ersichtliches getan zu werden braucht.
Es ist der Körper hinfällig geworden, der nur das Mittel war für die irdische Laufbahn, wo sich die Seele gestalten sollte zur Trägerin des göttlichen Geistes.
Der Geist, das dritte Bestandteil des Lebewesens, schlummert wohl in jedem Menschen, tritt jedoch erst in Aktion,
wenn der Wille der Seele ihm mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Körper,
wenn also die Seele die irdischen Anforderungen nicht so wichtig nimmt als die Anforderungen, die der Geist ihr stellt,
die immer eine Zurücksetzung der irdischen Bedürfnisse bedeuten. Denn Körper, Seele und Geist gehören wohl zusammen,
können jedoch getrennte Ziele verfolgen. Es kann die Seele ihren Willen mehr den Ansprüchen des Körpers zuwenden,
sie kann diese aber auch unbeachtet lassen und ihren Willen nur dem Geist in sich nutzbar machen,
und eben diese Willensrichtung bestimmt ihr jenseitiges Leben, d.h. den Zustand, in dem die Seele nach dem Erdenleben weilt,
der ihr Glück oder Leid eintragen kann. Es ist also das irdische Leben, die Funktion des Körpers, nur ein vorübergehendes Stadium,
in dem sich die Seele befindet. Die Seele treibt ihn zu allem Handeln auf Erden, sie ist aber keineswegs als erloschen zu denken,
so der Körper seine Funktion nicht mehr ausführen kann.... Es hat die Seele den Körper wohl verlassen, weil sie nun Aufenthalt nimmt in Regionen,
wo sie eine Außenhülle nicht mehr benötigt.
Die Seele aber gleichfalls als beendet anzusehen wäre eine völlig falsche Auffassung ihres Wesens.... Denn die Seele ist etwas, was nicht vergehen kann.
Sie kann wohl durch den leiblichen Tod des Menschen den Körper nicht mehr zu seinen Funktionen bestimmen,
sie kann auch durch mangelnde Reife, d.h., wenn sie dem Geist in sich zu wenig Beachtung geschenkt hat,
in einen Untätigkeitszustand verfallen; niemals aber kann sie "nicht mehr sein".... Denn sie ist etwas Geistiges, das unvergänglich ist,
während der Körper aus irdischem Stoff, aus Materie, besteht und daher einer ständigen Veränderung unterworfen ist,
doch sich zuletzt auflöst in seine Urbestandteile, sowie die Seele den Körper verlassen hat!

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unserem GOTT in alle Ewigkeit. AMEN

Mithras Offline



Beiträge: 283

16.08.2012 09:54
#23 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Von Schelem

>>wenn sie alles menschliche Verlangen, das zur Probe und zur Stählung des Willens als Versuchung dem menschlichen Körper anhaftet, standhaft überwindet.... wenn sie allem widersteht, was der Körper als solcher von ihr fordert, und sich willig dem unterordnet, was der göttliche Geist in ihr verlangt. Dann gibt die Seele ihren einstigen Widerstand gegen Gott endgültig auf. Sie entscheidet sich für Gott, sie stellt sich nicht mehr bewußt gegen das Göttliche und nimmt die Liebesausstrahlung, die Kraft, entgegen, um das Geistige in sich zu vermehren,
um den Zusammenschluß des Geistigen in sich mit dem Geistigen außer sich herbeizuführen,
und strebet also bewußt die Annäherung an Gott an.... Ist jedoch das körperliche Verlangen vorherrschend,
so schlummert der göttliche Geistesfunke in tiefster Umhüllung im Menschen, er kann kein Licht ausstrahlen,
und die Seele bleibt in tiefster Dunkelheit. Sie lebt ihr Erdenleben ohne den geringsten Erfolg, <<


Tschuldige, schelem....ein riesengroßer Pruster von mir !!!!

Lebst du etwa danach ????


Zum inhaltlichen möchte ich gar nichts sagen und hoffe, dies sagt schon alles, was ich davon halte.

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schelem alach Offline




Beiträge: 1.659

16.08.2012 11:09
#24 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Ja ich gebe mir Mühe, mich nicht nur vom Körper beherrschen zulassen!

Und jeder kann halten was er will, FREIHEIT ist alles.
Entscheidend ist nur was NÜTZT es und was nicht!

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Mithras Offline



Beiträge: 283

16.08.2012 12:19
#25 RE: Mein kleines "Gotteserlebnis"... antworten

Zitat von schelem alach im Beitrag #24
Ja ich gebe mir Mühe, mich nicht nur vom Körper beherrschen zulassen!

*räusper*

In Sachen Futtern hilft auch Dr. Papes Strand-Diät !


Und jeder kann halten was er will, FREIHEIT ist alles.

Genau. Schlag ein ! (Hand hoch - give five )


Entscheidend ist nur was NÜTZT es und was nicht!



Weise Worte. Dr. Papes Diät nützt was, und wie

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Seiten 1 | 2
 Sprung  
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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

"Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

... Platz für Verlinkungsaustausche ...

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