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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


Der substanzielle  Dialog 

Für (echten) Säkularismus und freie Religionskritik!

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Dieses Thema hat 296 Antworten
und wurde 7.226 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

07.04.2012 14:21
#51 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@Kapatin

Zitat
Richtig Alinardus, man muss grundsätzlich an allem zweifeln, um der Wahrheit näher zu kommen. Alles andere führt nicht zur Wahrheit, sondern zu Glauben, den ihr fälschlicherweise - da ihr in dem Sinne eben auch gläubig seit - ablehnt. Eure Position ist im aller höchstem Maße inkonsistent!



Lol du verstehst meine Einwände garnicht oder? Wenn man an allem zweifeln kann, dann kann man auch an der Wahrheit an sich, oder das es diese gebe zweifen.
Wie willst du je wissen, ob du mit Naturwissenschaft oder Philosophie der Wahrheit näher kommst oder nicht???

Zitat
Aufgrund dieser genannten Gründe weiß ich nicht, ob ich hier richtig bin. Ich werde mir das ganze hier noch eine Zeit lang anschauen und dann entscheiden, ob ich hier weiter aktiv bleibe. Ich will natürlich diskutieren, aber wenn ihr meine Argumente nicht ernst nehmt oder sie nicht versteht, dann macht meine Teilnahme an diesem ziellosen Wissensabtausch nicht mehr viel Sinn... )



Ich verstehe deine "überhebliche" angebliche Vodelperspektive nicht aus der du, aus deiner Sicht alles zu betrachten scheinst.
Du sagst immer nur das wir einen falschen Weg gehen würden, aber ich habe noch keine wirklich qualifiziert Aussage von dir gelesen,
was dir solche Kommentare erlauben würde.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

07.04.2012 15:58
#52 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Richtig, wir können nicht wissen, ob es eine absolute Wahrheit gibt. Ich vermute es auch nur.

Meine folgenden Satz wirst du auch für überheblich und arrogant halten, was mir jedoch egal ist, da ich zu meinen Überzeugungen stehe: Ein intellektuelles Niveau sieht von oben wie ein berechtigter Versuch aus sich weiter zu bilden, von unten jedoch wie überhebliche Arroganz. Ich überlasse dir die Entscheidung ob du von oben oder unten (oder von daneben) auf meine Äußerungen blickst.

Ich will dich damit nicht ärgern, sondern dich nur an die Hand nehmen und dir helfen dich weiter zu bilden!

Grüße, der Kapitän

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

07.04.2012 16:32
#53 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Du solltest dir redundante Argumentation abgewöhnen...

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Science is more then a body of knowledge, it is a way of thinking, a way of sceptical interrogating the universe.

-Carl Sagan

Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

08.04.2012 10:56
#54 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Ich diskutiere auch viel lieber nüchtern und bescheiden über Sachthemen, das kannst du mir glauben! ( :

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

08.04.2012 13:14
#55 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat
Ich will dich damit nicht ärgern, sondern dich nur an die Hand nehmen und dir helfen dich weiter zu bilden!



Ich bin jedenfalls gebildet genug, diesen Satz nicht mit einer ernst gemeinten Antwort zu würdigen.

Aber zum Thema:

Ich bleibe nach wie vor dabei, das du wie ein Politiker Kommentare abgibst ohne wirklich etwas zu sagen,
und dir deshalb auch noch einbildest schlauer zu sein als andere. Finde ich merkwürdig.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Kritizismus Offline



Beiträge: 63

09.04.2012 12:31
#56 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat
Der Kapitän #14
"Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."

Das ist richtig. Wenn es einen Gott gäbe, würde er uns Regeln auferlegen, wie wir zu leben haben. Da es keinen Gott gibt, muss die Menscheit sich selbstständig organisieren. "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt" Sartre.
Dieses Zitat bringt es auf den Punkt. Wenn dich deine Eltern mit dem Wunsch nach einem Kind gezeugt haben, dann ist der Sinn deines Lebens das Kind deiner Eltern zu sein. Wenn Gott die Menschheit erschaffen hat, dann hat er einen Sinn für uns und wir sollten nach seinen Regeln leben. Gibt es keinen Gott, muss die Menschheit sich selbst konstituiren. Demnach geht die Existenz der Essenz voraus. Der Mensch wird ins Leben geworfen und muss sich einen Sinn geben. Natürlich kannst du sagen, aber es herrschen doch gesellschaftliche Zwänge. Klar die herrschen, aber der Mensch kann sich diesen widersetzen. Und für die gesamte Menscheit gilt, dass sie keine Regeln in der Natur vorfinden. Diese Philosophie nennt man Existenzialimus: http://www.youtube.com/watch?v=9s5LPEvjW20



Das war jetzt nur insofern deine Meinung, als dass du uns die Position des Existentialismus aus deiner Sicht vorstellen wolltest, oder?

Wieso sollte uns Gott, was immer das auch sein mag, Regeln auferlegen, denen wir unbedingt folgen müssen? Klar es ist möglich, dass Gott uns Regeln auferlegt. Aber zwingend ist das nicht, wie mir scheint. Er könnte auch, die Menschen sich selbst überlassen, wenn er der Auffassung wäre, dass er sie schlau genug gemacht hätte, um selber die zu ihnen passenden Regeln zu finden, die für ihr Leben am geeignetsten sind.
Des Weiteren hätte Gott sich dem Menschen wohl klarer mitgeteilt - in Form einer persönlichen Offenbarung für jeden einzelnen Menschen -, wenn er wirklich wollte, dass man von ihm aufgestellte Regeln befolgt - unter der Voraussetzung das Gott ein wohlwollender Gott ist.

Indirekt finden wir Menschen sehr wohl Regeln in unserer Umwelt, selbst Tiere tun das, wie mir scheint. Denn sobald Ziele vorhanden sind, die angestrebt werden wollen, die wir sogar absolut setzen, wie z.B. das Ziel zu überleben, dann scheiden einige Handlungsoptionen von vorneherein heraus. Nackt vom Eiffelturm hopsen scheidet, dann schon mal aus, sofern man nicht sein Ziel zu überleben kurzfristig geändert hat.

Kurz gesagt: Sobald wir uns Ziele setzen, müssen wir uns auch an Regeln halten, um diese Ziele zu erreichen.

Titus Offline



Beiträge: 453

11.04.2012 15:26
#57 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Ich bin da mal soeben und aus Versehen in dieses Thema reingerutscht:

Wenn man das Wort "Gott" durch das Wort "Ordnung" ersetzt, dann darf man diese Behauptung vehement verneinen.

Läßt man das Wort "Gott" stehen, dann ist man wieder bei der (recht sinnlosen) Kerndiskussion, ob es überhaupt einen Gott gibt.
Mithin ist die Behauptung - nach meiner unmaßgeblichen Meinung - nur mit der Frage "Wir hättet Ihr es denn gerne?"n zu erledigen.

Kurt Tucholsky schrieb einst den Satz: "Meine Sorgen möchte ich haben!". Recht hatte er....

Titus

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Blackysmart Offline




Beiträge: 1.922

13.04.2012 21:36
#58 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von Der Kapitän
Meine folgenden Satz wirst du auch für überheblich und arrogant halten, was mir jedoch egal ist, da ich zu meinen Überzeugungen stehe: Ein intellektuelles Niveau sieht von oben wie ein berechtigter Versuch aus sich weiter zu bilden, von unten jedoch wie überhebliche Arroganz. Ich überlasse dir die Entscheidung ob du von oben oder unten (oder von daneben) auf meine Äußerungen blickst.
Ich will dich damit nicht ärgern, sondern dich nur an die Hand nehmen und dir helfen dich weiter zu bilden!



@ Kapitän

Intellektuelles Niveau erkennt man unter anderem an Selbstkritik und der Wertschätzung des anderen Standpunkts - und das unabhängig davon, ob der eigene Standpunkt sich unterhalb oder oberhalb dieses Niveaus befindet. Nur weil die meisten der Mitdiskutanten Deinen Standpunkt sehr wohl nachvollziehen, aber nicht übernehmen können, ist der Vergleich mit naiven, an die Hand zu nehmenden Kindern äusserst überheblich.

Zu technischem Fortschritt durch Wissenschaft, erhielt man diese auch nur durch Try and Error, waren schon unsere frühesten Vorfahren fähig. Bei der Entdeckung und gezielten Nutzung des Feuers war Philosophie vollkommen unbekannt. Das Wissen um die Nutzung des Feuers sicherte unseren Vorfahren aber das Überleben und ist vermutlich die Grundlage unser heutigen Kultur. Ohne wissenschaftliche Erkenntnisse wie Feuer, Jagdwaffen, Tieranatomie (wo verwunde ich das Mammut am effektivsten), Ackerbau, Felle gärben, Hausbau usw. wären wir noch heute behaarte Steppenbewohner. Die Philosophie hilft uns, die Begrenztheit der Naturwissenschaften zu erkennen. Ohne die Naturwissenschaften jedoch wären philosophische Gedanken nie gedacht worden. Die Philosophie als Quell der Erkenntnis über alles andere zu stellen ist also genauso töricht, wie die Naturwissenschaften als absolute Wahrheiten zu bezeichnen.

Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

14.04.2012 18:23
#59 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat
Intellektuelles Niveau erkennt man unter anderem an Selbstkritik und der Wertschätzung des anderen Standpunkts - und das unabhängig davon, ob der eigene Standpunkt sich unterhalb oder oberhalb dieses Niveaus befindet. Nur weil die meisten der Mitdiskutanten Deinen Standpunkt sehr wohl nachvollziehen, aber nicht übernehmen können, ist der Vergleich mit naiven, an die Hand zu nehmenden Kindern äusserst überheblich.



Du hast vollkommen Recht. Du kennst mich nicht gut, aber ich bin äußerst selbstkritisch, da dies der einzige Weg in Richtung Wahrheit ist. Aus dem selben Grund halte ich auch die Meinung meiner Diskutanten für äußerst wertvoll, um von ihnen zu lernen. Ich verwerfe meine Standpunkte gerne und gebe anderen Diskussionspartnern häufig Recht, allerdings nur, wenn sie mir aussagekräftige Argumente entgegenstellen, die meine widerlegen. Ist das nicht der Fall beharre ich auf meinem Standpunkt. Ich kann nicht erkennen, dass das unwissenschaftlich ist. Ich denke leider auch, dass meine Diskussionspartner mich nicht ernst nehmen bzw. meine Argumente nicht verstehen und sich von ihnen nicht überzeugen lassen, selbst wenn sie überlegen sind. Nach wie vor hat mich kein gegnerisches Argument überzeugen können, aber ich würde mich über deine Teilnahme und deine Argumente auch sehr freuen.

Als Kind habe ich niemanden beschrieben, aber du hast Recht, die Aussage jemanden an die Hand nehmen zu wollen, ist nicht nett. Ich bin aber sehr frustriert darüber, dass man sich meine Argumente nicht gründlich genug anschaut oder gegen alle Wissenschaftlichkeit auf seine Meinung beharrt, obwohl sie falsch ist. In diesem Kontext ist mir diese Aussage entglitten.

Philosophie ist den anderen Wissenschaften nicht überlegen, ich halte allerdings ihre Methoden für sehr mächtig. Sie umhüllt als eine Fundamentalwissenschaft die anderen Wissenschaften und denkt dort weiter, wo die anderen Wissensschaften nicht mehr weiter wissen.

Grüße, Juli

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

15.04.2012 14:44
#60 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@Kaptain

Wie soll man dich ernst nehmen, wenn du auf der einen Seite offensichtlich glaubst einen Weg, oder zumindest eine Richtung zur Wahrheit gefunden zu haben,
und auf der anderen Seite sagts, das man an allem, auch an den Evidenzen des Empirismus zweifeln soll? Beantworte mir das, wenn du so gütig wärst.

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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

16.04.2012 21:58
#61 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Mein "Gott" verbietet mir schon mal grad gar nix, deshalb kann ich mit der Zitataussage auch nichts anfangen.
Scheint ja genug Menschen zu geben, die sehr viel Angst vor ihrem Allmächtigen haben....

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.337

17.04.2012 07:30
#62 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von Seven Days
Mein "Gott" verbietet mir schon mal grad gar nix,

Das Fatale ist, über die Religionserziehung beigebracht zu bekommen, dass ein Gott die Gesetze macht und die Moral. Natürlich ist das nicht so. Die Gesetze machen immer noch Menschen. Die Moral ist das Ergebnis von Erfahrung. Es sind die menschlichen individuellen Bedürfnisse, die der menschlichen Gemeinschaft die Gesetze aufprägen. Damit der ganze Kladderadatsch namens Gemeinschaft funktioniert.

Hast du jetzt einen "Gott"? Kann ich aus deinem Text nicht so rauslesen.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

17.04.2012 07:39
#63 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von 7 days
Mein "Gott" verbietet mir schon mal grad gar nix, deshalb kann ich mit der Zitataussage auch nichts anfangen.
Scheint ja genug Menschen zu geben, die sehr viel Angst vor ihrem Allmächtigen haben....



Dann würde mich mal interessieren, wie du deinen Gott definierst, und woran du festmachst, was er verbietet oder eben nicht?
Warum fühlen sich Menschen immer wieder dazu befähigt zu sagen, oder zu entscheiden was Gott will? Das geht nicht in meinen Kopf.

Aber evtl. irre ich mich auch und du hast das anders gemeint. Gysi war sich ja auch nicht so ganz sicher.

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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 11:47
#64 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@Gysi / @Alinardus

Jo, ich habe einen "Gott".

Er /sie /es "begegnete" mir, als ich ca. 5 Jahre jung war.
Die kleine Hexe ( also ich ) lief durch den Wald und erblickte auf einmal die Natur mit anderen Augen als bislang.
Ich versuchte zu begreifen, welches zugegebenermaßen recht schwierig war in meinem Alter. Aber eins habe ich gespürt, das "dort" etwas ist, eine Art "Energie".
Da ich keine Schriftstellerin bin, fehlen mir die Worte, es anders zu beschreiben.

Ich kannte bis dato also weder die Bibel noch irgend eine andere Religion, von der gruseligen christlichen Kirche und deren Gesetze mal ganz zu schweigen !

Deshalb erteilt mir mein "Energiegott" auch keine Befehle, er ( für mich ist er eher männlich... ) steht mit mir auf Augenhöhe.

In Gedanken hinterfrage ich manchmal mein Dasein auf diesen Planeten, und suche Antworten darauf.

Dann frage ich "ihn" in Gedanken, nach dem warum...
ich vermute einige von euch machen das in ähnlicher Art und Weise, lese ich zumindest zwischen den Zeilen bei euch heraus.

Deshalb habe ich mich hier angemeldet, wollte mal schauen ob eine lebhafte Kommunikation möglich ist.

Ich bin eher die bodenhaftende Arbeiterklasse.
Wird nicht einfach sein mich zu überzeugen, sozusagen die besseren Argumente kochen und mit entsprechendem Humor und Intelligenz zu würzen.

Mal schauen, ob mich hier jemand an die Hand nimmt und mir noch etwas beibringen kann.
Sorry, den Satz konnte ich mir nun wahrlich nicht verkneifen. :-)))

Äh...ich unterhalte mich gerne mit Menschen die hier eigene Gedanken verwenden,
also bitte keine Kanthölzer oder deren Artverwandte auf den Scheiterhaufen verbrennen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.337

17.04.2012 12:13
#65 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von 7 Days
Aber eins habe ich gespürt, das "dort" etwas ist, eine Art "Energie".

Du hast da zweifellos was gespürt. Natur. Dass du ein Teil von dem ganzen Getriebe bist. Und wenn man sich geschützt fühlt (vom Wald), dann ist das wunderbar! Aber muss man gleich "Gott" dazu sagen?

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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 12:27
#66 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@Gysi: Ergänzung..

Gott macht für mich nicht die Gesetze und auch nicht die Moral, dafür sorgt schon die Kirche und ihre machthungrigen Obrigkeiten.

Der Vatikan ist wohl einer der größten Grundbesitzer der Erde ?
Man möge mich korrigieren wenn dem nicht so ist.

Komisch das er sein ganzes Vermögen nicht unter den bedürftigen Armen verteilt, warum bemerken das so viele Gläubige nicht ?

Mein "Energiegott" z.B. beschenkt alle Menschen gleicher maßen, er muß keine Reichtümer horten für sich.

Das nenne ich, Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 12:43
#67 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@Gysi..
...wir haben gerade wohl zeitgleich geschrieben, deshalb hier meine Antwort zu deiner Frage ob ich ihn "Gott" nennen muß.

Ich nenne ihn für mich gar nicht Gott oder Energiegott, ich beschreibe ihn einfachhalber nur hier so.

Man, was ist das schwer, es zu beschreiben.

Es ist eine Art Zwiesprache mit meinem inneren Ich, aber da ist eben noch etwas anderes in mir, als nur Ich.

Dieses andere kann ich nur als Energie/ Kraft beschreiben, also in Worte fassen.

Ich fühle diese Energie sehr deutlich und nicht nur vage.

Es ist mir auch völlig egal, wenn andere Menschen mich diesbezüglich belächeln.

Das heißt, ich stehe zu dem, was ich fühle und leuge ihn/sie/es nicht, z.B. aus falschen Schamgefühlen.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.337

17.04.2012 12:44
#68 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Wie gefragt: Ist es dir wichtig "Gott" dazu zu sagen? Warum?

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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 12:48
#69 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@ Gysi:
Antwort bei 67. :-)))
..wieder zeitgleich ? *ggg*

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

17.04.2012 12:51
#70 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

@7 days

Nur weil man etwas "spürt", und das als ungebildetes und geistig nicht entwickeltes Kind,
(ist nicht als Beleidigung gemeint, ich was mit 5 sicher nicht anderes) muss man darauf keinen
wie auch immer gearteten Gottglauben aufbauen.

Das solche Erfahrungen einen Anstoss geben können, okay. Aber du wirst doch sicher auch in einem Erwachsenen Alter,
diese Dinge doch sicher immer mal wieder überdacht haben. Bist du da wirklich immer noch zu dem selben Schluss gekommen?

Zitat
Ich fühle diese Energie sehr deutlich und nicht nur vage.

Es ist mir auch völlig egal, wenn andere Menschen mich diesbezüglich belächeln.



Leichtfertig belächeln würde ich das nicht.
Ich will nicht in Zweifel zeihen, das du solche Erfahrungen machst.

Aber du muss dir die Frage gefallen lassen, warum du deine rein subjektiven Gefühle/Erfahrungen,
im Bezug auf ein so vages Thema als ausreichend qualifiziert erachtest, um darauf auf eine
inhärent existente, universale, deistische Macht schliessen zu können.
Ich finde das im Grunde sehr vermessen von dir, was wieder nicht beleidigend zu verstehen ist.

Kannst du darauf bitte so ehrlich und selbstkritisch wie möglich eingehen?
Danke

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.337

17.04.2012 13:05
#71  "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von 7 days
Ich fühle diese Energie sehr deutlich und nicht nur vage.

Empfindest du dein Fühlen als ein Exklusiverlebnis? Als etwas, das andere nicht haben? Das wäre dann in der Tat vielleicht etwas "vermessen" (Alinardus). Dahinter eine "Universalmacht" (Alinardus) zu vermuten, in die man involviert ist (Natur), wäre aber gewiss nicht "vermessen".

Ich vermute, du erlebst da etwas, was wir alle erleben. Vielleicht nicht mit dieser Wucht der Wunderempfindung, diesem "Staunen" (Albert Einstein). Andere interpretieren es lediglich anders.

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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 13:12
#72 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Nur weil man etwas "spürt", und das als ungebildetes und geistig nicht entwickeltes Kind,
(ist nicht als Beleidigung gemeint, ich was mit 5 sicher nicht anderes) muss man darauf keinen
wie auch immer gearteten Gottglauben aufbauen.

Was Du als Kind nicht empfangen hast, wirst du als Erwachsener kaum mehr erspüren können.
Meine liebevoll, gemeinte Antwort.*lächel*


Das solche Erfahrungen einen Anstoss geben können, okay. Aber du wirst doch sicher auch in einem Erwachsenen Alter,
diese Dinge doch sicher immer mal wieder überdacht haben. Bist du da wirklich immer noch zu dem selben Schluss gekommen?

Ja, ich fühle immer noch das gleiche, stelle mir aber nun mehr schon etwas komplexere Fragen bezüglich meiner Umwelt.

Zitat
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Ich fühle diese Energie sehr deutlich und nicht nur vage.

Es ist mir auch völlig egal, wenn andere Menschen mich diesbezüglich belächeln.
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Leichtfertig belächeln würde ich das nicht.
Ich will nicht in Zweifel zeihen, das du solche Erfahrungen machst.

Ich fasse z.B. einen Baum an und spüre Energie.
Früher, wäre ich wohl als Hexe verbrannt worden.
Macht nix, ich habe seven mal seven Leben. *g*


Aber du muss dir die Frage gefallen lassen, warum du deine rein subjektiven Gefühle/Erfahrungen,
im Bezug auf ein so vages Thema als ausreichend qualifiziert erachtest, um darauf auf eine
inhärent existente, universale, deistische Macht schliessen zu können.

Klar, lasse ich mir die Frage gefallen, wußte ich doch, dass ihr mir diese stellt, jetzt liegt es an mir, euch zu überzeugen !!


Hömma, dass kann ich aber net in ein paar Sätzen schaffen...lach.


Kannst du darauf bitte so ehrlich und selbstkritisch wie möglich eingehen?

Ich werde es zumindest versuchen.

Danke



Bitte. :-)


Meine Antwort für heute ist deshalb auch eine Frage:

Was ist deine Realität und welche Vorteile hat sie für dich ?



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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 13:34
#73 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von 7 days
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Ich fühle diese Energie sehr deutlich und nicht nur vage.
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Empfindest du dein Fühlen als ein Exklusiverlebnis? Als etwas, das andere nicht haben? Das wäre dann in der Tat vielleicht etwas "vermessen" (Alinardus).

Nö, warum soll das ein Exklusiverlebnis sein ?
Ich vermute auch andere Menschen haben ähnliche Erlebnisse/ Gefühle ?

Denke mal, selbst die Steinzeitmenschen, wußten um die Geheimnisse der Natur.... :-)


Dahinter eine "Universalmacht" (Alinardus) zu vermuten, in die man involviert ist (Natur), wäre aber gewiss nicht "vermessen".

Hm, "Universalmacht" ist mir nun wieder ein wenig zu groß, mein "Energiegott" ( ich nenne ihn hier mal weiterhin so ) steht mit mir auf Augenhöhe, ich erwähnte es bereits.

Denke mal, der ist eben nicht allmächtig und macht auch schon mal Fehler ?

Natürlich ist das jetzt meine eigene Interpretation, von der Evolutionsenergie...

die immer wieder zerstört, und dann neu aufbaut.

..ist da ein "gottähnliches etwas" etwa immer noch am üben ??? :-)


Ich vermute, du erlebst da etwas, was wir alle erleben. Vielleicht nicht mit dieser Wucht der Wunderempfindung, diesem "Staunen" (Albert Einstein). Andere interpretieren es lediglich anders.

Ja, das könnte so sein.

Allerdings bestaune und bewundere ich die Natur mehr als alles von Menschenhand geschaffene.

Vieleicht suchen einige von uns einen "Gott", da sie um ihre Unvollkommenheit wissen oder vermuten ?



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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.337

17.04.2012 13:47
#74 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat von 7 days
Was Du als Kind nicht empfangen hast, wirst du als Erwachsener kaum mehr erspüren können. Meine liebevoll, gemeinte Antwort.*lächel*

Na, es gibt schon etwas, was Erwachsene haben und wahrnehmen, Kinder aber nicht: die Sexualität zum Beispiel. Dann kommt noch eine gereifte intellektuelle Verknüfungsfähigkeit hinzu.

Zitat
Hm, "Universalmacht" ist mir nun wieder ein wenig zu groß, mein "Energiegott" ( ich nenne ihn hier mal weiterhin so ) steht mit mir auf Augenhöhe, ich erwähnte es bereits.

Auf Augenhöhe? Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Denkst du da vielleicht an die Genesis? => An den Menschen als das Ebenbild Gottes. Was redet da mit dir? In dir. Ich kenne die "inneren Dialoge". Es sind zumeist Dialoge mit dem Überich. Das besetzt die Gerechtigkeit. Ich fühle auch die Natur in mir. Wenn der Frühling kommt, bin ich verändert. Wenn die Sonne scheint, bin ich verändert.

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Seven_days ( gelöscht )
Beiträge:

17.04.2012 14:18
#75 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) Antworten

Zitat
Zitat von 7 days
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Was Du als Kind nicht empfangen hast, wirst du als Erwachsener kaum mehr erspüren können. Meine liebevoll, gemeinte Antwort.*lächel*
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Na, es gibt schon etwas, was Erwachsene haben und wahrnehmen, Kinder aber nicht: die Sexualität zum Beispiel. Dann kommt noch eine gereifte intellektuelle Verknüfungsfähigkeit hinzu.

Zitat
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Hm, "Universalmacht" ist mir nun wieder ein wenig zu groß, mein "Energiegott" ( ich nenne ihn hier mal weiterhin so ) steht mit mir auf Augenhöhe, ich erwähnte es bereits.
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Auf Augenhöhe? Nein, das kann ich nicht nachvollziehen. Denkst du da vielleicht an die Genesis? => An den Menschen als das Ebenbild Gottes. Was redet da mit dir? In dir. Ich kenne die "inneren Dialoge". Es sind zumeist Dialoge mit dem Überich. Das besetzt die Gerechtigkeit. Ich fühle auch die Natur in mir. Wenn der Frühling kommt, bin ich verändert. Wenn die Sonne scheint, bin ich verändert.




Auch Kinder haben ihre Sexualität, aber das soll hier bitte nicht das Thema sein.
Natürlich ist diese im Erwachsenenalter ausgeprägter, bei dem einem mehr, bei dem anderem weniger.

Gereifte, intellektuelle Verknüpfungsfähigkeit... ?

Ich mutmaße, diese ist in ihren Fehlinterpretationmöglichkeiten oftmals mehr hinderlich als hilfreich.

Nein, ich denke nicht an Genesis, obwohl ich deren Musik nach wie vor Klasse finde. :-)))

Wie geschrieben, als 5 jährige konnte ich mit der Bibel und ihrer Genesis noch nix anfangen...heute übrigens auch noch nicht.

Anmerkung: Für die geschichtlich, belegbare Entstehungsgeschichte der Bibel interessiere ich mich jedoch sehr.

Natürlich kennst du die inneren Dialoge, deshalb bist du hier, und das ist nicht nur auf deine Frühlingsgefühle bezogen.
*grinsel*

Ich fühle mich auch im Winter ganz wohl.

Schneeötzifrau, Seven_days.
_________________

PS: So, nun gehe ich meinen Garten pflegen und huldige damit der Natur.
Dann muß ich zur Arbeit, weil mein innerer Gott sagt:
Hilf dir selbst, dann hilft dir auch Gott.
;-)

PPS: Wer ganz genau hat dir gesagt, das dein Überich von der Gerechtigkeit besetzt ist und nicht von einem "gottähnlichen etwas" ?

Also genau dem, was uns ev. von den Tieren unterscheidet ?

Der ( menschlichen ) Erkenntnis, das wir womöglich einen geistigen Ursprung haben könnten ...wo auch immer er liegen mag ?

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"Ich bin völlig anderer Meinung als Sie. Aber ich werde mein Leben dafür einsetzen,
dass Sie sie sagen dürfen!" (Voltaire)

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=> "Die Ewigkeit gibt es ohne Gott!"

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