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Religionsforum
Atheismus vs. Religionen  


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Dieses Thema hat 296 Antworten
und wurde 7.074 mal aufgerufen
 Atheismus/Agnostizismus
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Philosophierender Kommunist Offline




Beiträge: 539

27.03.2012 13:18
"Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Was haltet ihr von diesem Zitat?
Wenn es keinen Gott gibt, welchen Sinn hat es, sich moralisch zu verhalten? Wie ist das evolutionär zu begründen? Warum empfinden wir trotzdem Mitleid oder Mitgefühl? Wieso empfinden wir trotzdem Schuldgefühle, wenn nach Dostojewskij alles erlaubt ist? Sind Schuldgefühle kulturell bedingt?
MfG,

Ragecookie Offline




Beiträge: 619

27.03.2012 13:22
#2 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Standard Argument von Kreationisten.

Standard Antwort: Ja Moral ist evolutionäre bedingt. Verhalten das gut für die Population ist, wird als moralisch akzeptiert. Empathie ist gut weil es förderlich für die Population ist wenn man sich umeinander kümmert.
Wenn man einen Gott braucht um moralisch zu handeln hat man was falsch gemacht im Leben.

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Science is more then a body of knowledge, it is a way of thinking, a way of sceptical interrogating the universe.

-Carl Sagan

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.178

27.03.2012 13:38
#3 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Ragecookie hat eigentlich schon alles gesagt. Moral ist nicht gottgegeben, sondern entspringt unseren naturalistischen Bedingungen und ist ein Kulturergebnis - so wie die Gesetze auch. Moral sind Verhaltensrichtlinien aus geronnener Lebenserfahrung unserer Altvorderen. Sie wird uns über die Erziehung ins Überich eingepflanzt.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

27.03.2012 18:58
#4 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat
Wenn man einen Gott braucht um moralisch zu handeln hat man was falsch gemacht im Leben.



Bringt es auf den Punkt.

Wenn man mir sagt, das wir heute noch die 10 Gebote brauchen, das sage ich, das man selber durch nachdenke darauf kommen sollte,
das man keine Menschen umbringt, und dazu kein 3000 Jahre altes Buch benötigen sollte.

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Nichts ist wahr, alles ist erlaubt! Die Realität ist das, was du daraus machst!

Philosophierender Kommunist Offline




Beiträge: 539

27.03.2012 19:03
#5 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Warum glauben Menschen immer noch an Gott? Ist es pure Angst oder eher Ignoranz?

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

27.03.2012 19:05
#6 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Ja wenn man das mal so wüsste.

Ich bin heute von der Arbeit wie üblich durch das kleine Örtchen gegangen, in dem die Firma liegt, wo ich Arbeite.

Da steht doch tatsächlich einer auf der Straße und predigt. Irgendso ein Typ, ich glaube Zeuge Jehovas.

Ich hab machmal das Gefühl die Menschen entwickeln sich nicht weiter sondern zurück.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.178

27.03.2012 19:33
#7 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von IinP
Warum glauben Menschen immer noch an Gott? Ist es pure Angst oder eher Ignoranz?

Es ist der Missbrauch des kindlichen Vertrauens! Was dir in frühkindlicher Phase beigebracht wird, das glaubt man. Und weil es so viele glauben, muss doch was dran sein...
Mit Angst (vor dem Tod) und Hoffnung (auf ein ewiges Leben) hat das sicher auch was zu tun.

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

27.03.2012 21:25
#8 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat
Es ist der Missbrauch des kindlichen Vertrauens! Was dir in frühkindlicher Phase beigebracht wird, das glaubt man



Dein übliches Argument ist nicht falsch, greift aber sicher nicht immer.

Es gibt ausreichend Menschen, die unreligiöse erzogen worden sind und dennoch das Bedürfnis nach glauben haben.
Es spielen hier sicher sehr viele Faktoren mit. Erziehung, Lebensweg, allgemeine Überzeugungen, Intelligenz, uvm.

Man kann das nätürlich nicht pauschal beantworten. Es ist in der Tat oft recht vezwickt.

Warum ein Mensch glaubt, kann man im Grunde nur sagen, wenn man den Menschen kennt.
Ansonsten fällt das denke ich relativ schwer. Zudem man ja auch wissen muss was er glaubt.

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.178

28.03.2012 08:35
#9  "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von Alinardus
Es gibt ausreichend Menschen, die unreligiöse erzogen worden sind und dennoch das Bedürfnis nach glauben haben.

Das Ergebnis eines komplizierten psycho- und sozialdynamischen Entwicklungsprozesses kann man nicht in einem Satz ausreichend erklären, das ist wohl wahr. Aber wenn wir erklären wollen, wieso denn heute noch der Glaube so mächtig ist, kommen wir um diesen einen Satz nicht umhin. Es sind ja 2 Sätze: frühkindliche Erziehug und Vertrauen in die Mehrheit. Und dann kommt noch die Verlockung des ewigen Lebens hinzu. Du setzt noch "eine führende Hand", den "Troststspender" hinzu. Ist ja wohl auch richtig. Dass die Gläubigen das so sehen, meine ich.

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

28.03.2012 09:32
#10 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Ich denke auch, das die Erziehung nicht außer Acht gelassen werden kann.

Stell dir die USA Südstaaten vor.
Chirstlich fundamentalistische Eltern, Gemeinde, Schule, Bildungssystem, Politik... was haben da die Menschen für eine Wahl?
Da wird es nur wenige geben, die daraus ausbrechen können.

Das selbe in den arabischen Ländern, nur das hier weniger Bildung vorhanden ist, was die Sache auch nicht besser macht.

Desto strenger und härte die Erziehung der Eltern und die Prägung der Gemeinde, desto weniger wird der Mensch in der Lage sein,
dieses System zu durchbrechen. Ausnahmen mag es aber, aus welchem Grund auch immer, immer geben.

Bei der Sache mit dem Trostspender ist sicher auch die Frage nach dem Wohlstand, materiell wie immateriell wichtig.
Welcher Mensch, der in einer liebenden Familie und einer wohlhabenden Gesellschaft groß wird bracht einen Gott?

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Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.178

28.03.2012 12:54
#11 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von Alinardus
Welcher Mensch, der in einer liebenden Familie und einer wohlhabenden Gesellschaft groß wird bracht einen Gott?

Welcher Mensch, der gute, mitfühlene, sich für dich, füreinander interessierende und kommunizierende Eltern, Freunde und Lebenspartner hat, braucht einen Gott? Wer notleidend zu einem Gott flüchtet, findet die Linderung offenbar bei den Menschen nicht, die um ihn sind. Gott zu brauchen ist eine Bankrotterklärung der Sozialkompetenz deiner Mitmenschen. Das sollte der Gläubige vielleicht auch mal sehen.

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Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

28.03.2012 15:59
#12 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Hallo, ich bin neu hier. Mein Name ist Julian Rödel. Ragecookie, ein Freund von mir hat mich eingeladen. Außerdem kenne ich auch Dkchrys persönlich.

So nach diesen belanglosen Formalien möchte ich erst einmal klarstellen, dass Glaube nichts mit dem Bildungsniveau zu tun hat. Es gibt genau so gut Intellektuelle, die gläubig sind. Zu glauben heißt eben nicht unbedingt sich eine vorgefertigten Religion hinzugeben, sondern für sich persönlich die Frage zu klären, ob man denn an einen Gott glaubt. In gewisser Hinsicht ist Glaube auch überlegen, denn an etwas zu glauben, von dem man keine Beweise hat, ist eine Fähigkeit, die nur wenigen Menschen inne wohnt. Glaube und Wissenschaft sind gleichberechtigt. Keine der beiden ist der Anderen überlegen. Wir können auch nicht ausschließen, dass das Christentum oder der Islam die absolute Wahrheit predigt. Sie berufen sich auf Offenbarungen. Wir können weder widerlegen, dass es diese Offenbarungen gab, noch dass es sie nicht gab. Genau so verhält es sich mit Gott. Wenn es einen Gott geben sollte, dann kommen die Wissenschaftler in die Hölle und die Gläubigen haben alles richtig gemacht und kommen in den Himmel. Wenn es ihn allerdings nicht gibt, haben Gläubige ihr Leben im Dienste der Religion verschwendet und haben nichts davon, während Wissenschaftler sich das irdische Leben angenehm gemacht haben. Die Pascalsche Wette besagt, es wäre strategisch geschickter an Gott zu glauben, da Himmel oder Nichts besser ist Als Hölle oder Nichts. Was ich damit sagen will: Ich mag diese vorschnelle Ablehnung von Religionen und deren Diffamierung nicht, da sie auf Augenhöhe mit der Wissenschaft ist.

Ich persönlich bin Agnostiker. Da ich nicht weiß ob es einen Gott gibt, versuche ich mein irdisches Leben schön zu gestalten und gleichzeitig aber mit mir selber im Reinen bleiben. Das ist denke ich der vernünftigste Ansatz. Wenn ich an einen Gott glauben würde, dann wäre es ein allgütiger Gott, der mir alles verzeiht. Von daher habe ich keine Angst vor dem Tod, lediglich vor den Schmerzen beim Sterben.

Zur Moral: Moral lässt sich naturwissenschaftlich oder auch philosophisch erklären. Den naturwissenschaftlichen Part übernimmt RageCookie sicher gern. Ich weiß nur das Moral ein künstliches Produkt der menschlichen Kultur ist. Kultur ist aber durch geschichtliche Zufälligkeit entstanden. Da es verschiedene Kulturen gibt, gibt es auch verschiedene Moralvorstellung. Man kann allerdings nicht sagen, dass die westliche Kultur der arabischen überlegen ist. Ziel der Bildung muss unter anderem sein aus der eigenen Kultur auszubrechen und die anderen kennen zu lernen, um sich am Ende von einem neutralen Standpunkt für eine Kultur und damit eine Moral zu entscheiden. Moral ist stets subjektiv und ich bezweifle, ob es eine absolut richtige Moral ist. Schon das Wort "richtig" in Abgrenzung zu "wahr" signalisiert, das Moral stets subjektiv ist.

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Philosophierender Kommunist Offline




Beiträge: 539

28.03.2012 16:00
#13 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von Gysi

Zitat von Alinardus
Welcher Mensch, der in einer liebenden Familie und einer wohlhabenden Gesellschaft groß wird bracht einen Gott?

Welcher Mensch, der gute, mitfühlene, sich für dich, füreinander interessierende und kommunizierende Eltern, Freunde und Lebenspartner hat, braucht einen Gott? Wer notleidend zu einem Gott flüchtet, findet die Linderung offenbar bei den Menschen nicht, die um ihn sind. Gott zu brauchen ist eine Bankrotterklärung der Sozialkompetenz deiner Mitmenschen. Das sollte der Gläubige vielleicht auch mal sehen.



Aber was ist, wenn einen niemand versteht? Es gibt doch Situationen, wo man unter Menschen ist, aber trotzdem einsam ist. Manchmal wird man einfach nicht verstanden, egal von wem, weil sie eben ... Menschen sind.
@Der Kapitän: Gut durchdachter Beitrag, Julian. Aber ich kann mit Gewissheit sagen, dass ich nicht glauben kann. Glauben ist mir zu vage. Übrigens bin ich auch Agnostiker. Ich denke, Agnostiker sind die vernünftigsten, weil sie es mit Sokrates' "ICh weiß, dass ich nichts weiß" halten.

Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

28.03.2012 16:06
#14 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

"Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."

Das ist richtig. Wenn es einen Gott gäbe, würde er uns Regeln auferlegen, wie wir zu leben haben. Da es keinen Gott gibt, muss die Menscheit sich selbstständig organisieren. "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt" Sartre.
Dieses Zitat bringt es auf den Punkt. Wenn dich deine Eltern mit dem Wunsch nach einem Kind gezeugt haben, dann ist der Sinn deines Lebens das Kind deiner Eltern zu sein. Wenn Gott die Menschheit erschaffen hat, dann hat er einen Sinn für uns und wir sollten nach seinen Regeln leben. Gibt es keinen Gott, muss die Menschheit sich selbst konstituiren. Demnach geht die Existenz der Essenz voraus. Der Mensch wird ins Leben geworfen und muss sich einen Sinn geben. Natürlich kannst du sagen, aber es herrschen doch gesellschaftliche Zwänge. Klar die herrschen, aber der Mensch kann sich diesen widersetzen. Und für die gesamte Menscheit gilt, dass sie keine Regeln in der Natur vorfinden. Diese Philosophie nennt man Existenzialimus: http://www.youtube.com/watch?v=9s5LPEvjW20

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

28.03.2012 16:12
#15 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Agnostizismus ist bezüglich Religion und Wissenschaft die einzig haltbare Position.

Der Satz "Ich weiß, dass ich nichts weiß" hingegen, muss sofort verworfen werden da er ein logischer Zirkelschluss und damit logisch falsch ist. Die eigentliche Intention die der Satz ausdrücken soll, ist meiner Meinung nach (als radikaler Skeptizist) weder wahr noch falsch. Wir können es grundsätzlich nicht wissen. Wir können gar nichts wissen! Man könnte den Satz aber in etwas so modifizieren, damit er logisch korrekt ist: "Ich weiß, dass ich nichts außer der Tatsache, dass ich nichts weiß, weiß"

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

28.03.2012 19:23
#16 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

@ Der Kaptain

Zunächst erst mal hallo und willkommen im Forum, und direkt danach eine Bitte.
Mach mal dein Signum zum einen etwas kürzer, wenn dieser Wunsch nicht zu vermessen ist,
und grenze es bitte zum anderen von dem Post ab, z.B. mit einem durchgezogenem Strich.

Es ist ansonsten einfach sehr anstrengend den Posts und dem Verlauf zu folgen. Vorab danke

Nun zum dem eine oder anderen Sachlichem:

Zitat

..., dass Glaube nichts mit dem Bildungsniveau zu tun hat.



Diese Aussage halte ich grundsätzlich für falsch.
Man kann nicht sagen, dumme Menschen sind gläubig und kluge sind es nicht, das ist richtig.

Aber zu sagen, das die Bildung eines Menschen keinen Einfluss auf seinen Glauben hat, halte ich für absurd.
Diese beiden Sachen stehen sicher nicht bei jedem Menschen im gleichen kausalen Zusammenhang, aber der Zusammenhang an sich ist nicht zu leugnen.

Zitat

Wir können auch nicht ausschließen, dass das Christentum oder der Islam die absolute Wahrheit predigt. Sie berufen sich auf Offenbarungen. Wir können weder widerlegen, dass es diese Offenbarungen gab, noch dass es sie nicht gab. Genau so verhält es sich mit Gott.



Halte ich ein bisschen dürftig, um Glaube und Wissenschaft auf die selbe Stufe zu stellen.
Die Wissenschaft hat den Glauben allzuoft Lügen gestraft, und wird es auch sicher weiter tun.

Der Glaube hat sich mittlerweise auf das doch sehr dünne Eis der nicht prüfbaren Behauptungen zurück gezogen.
"Ihr könnt nicht beweisen, das es Gott nicht gibt" und dergleichen mehr. Halte ich nicht für sehr überzeugend.

Ich kann auch Sagen eine Dicke Frau kreist als Trabant um VY Canis Majoris, versuch das zu wiederlegen.

Wer eine soche Behauptung wie die nach Gott aufstellt, steht in der Pflicht das zu untermauern und kann nicht einfach sage,
"beiweis mir das Gegenteil"

Gruß

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Ragecookie Offline




Beiträge: 619

28.03.2012 20:11
#17 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Ich schließe mich Alinardus an.

Zitat

Wer eine soche Behauptung wie die nach Gott aufstellt, steht in der Pflicht das zu untermauern und kann nicht einfach sage,
"beiweis mir das Gegenteil"



Wie heißt es so schön:

Extraordinary claims require extradordinary evidence.


Keine Religion hat auch nur einen Beweis für die Existenz ihrer expliziten Gottheit.

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-Carl Sagan

dkchrys Offline



Beiträge: 112

28.03.2012 21:10
#18 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von Der Kapitän

So nach diesen belanglosen Formalien möchte ich erst einmal klarstellen, dass Glaube nichts mit dem Bildungsniveau zu tun hat. Es gibt genau so gut Intellektuelle, die gläubig sind. Zu glauben heißt eben nicht unbedingt sich eine vorgefertigten Religion hinzugeben, sondern für sich persönlich die Frage zu klären, ob man denn an einen Gott glaubt. In gewisser Hinsicht ist Glaube auch überlegen, denn an etwas zu glauben, von dem man keine Beweise hat, ist eine Fähigkeit, die nur wenigen Menschen inne wohnt.



Sicher, auch gebildete Menschen können glauben oder können einen Glauben(Religion) haben, doch wird dieser auch wahrscheinlich etwas differenzierter ausfallen, als das,was einem bloße vorgepredigt wird. Trotzdem ist es nun mal so, dass gebildetere Menschen eher dazu neigen nicht alles blind zu glauben bzw. zu hinterfragen, was dazu führt das die Religion eher unwichtiger wird. Deswegen ist es schon so,dass zumindest die Religion prozentual gesehen mit dem Bildungsniveau der Bevölkerung zurück geht.
Wenn man Religion eher ablehnt, aber Gott nicht,muss man sich aber ehrlich die Frage stellen, woher denn die allgemeine Vorstellungen und auch deine persönliche Vorstellung von einem Gott komm. Da sollten dann auch so Fragen hochkommen,wie warum überhaupt 1 Gott? Wer unserigen heutigen Religion ablehnen gegenübersteht, sollte auch den konsequenten Schritt gehen Gott zu verneinen, das ist einfach intelletuelle Redlichkeit.
Die Fähigkeit an etwas zu glauben ohne beweise wohnt wahrscheinlich mehr Menschen inne als dijenigen die das Konsequent nicht tuen.
Und da liegt ein hauptproblem der Menschheit. Durch das nicht Hinterfragen von Dingen oder die einfache Hinnahme von Dingen oder Zuständen entstehen immer wieder Systeme,die Menschen systematisch Unterdrücken oder kuriose Verschwörungstheorien. An etwas ohne Beweise zu glauben kann man mutig finde, ich finde es aber einfach nur ein ausdruck von Unmündigkeit und an etwas ohne Beweise zu glauben und dann noch als Wahrheit zu verkünden ist einfach dumm.

Zitat von Der Kapitän

Glaube und Wissenschaft sind gleichberechtigt.
Keine der beiden ist der Anderen überlegen.



Nein. Wissenschaft ist dem glauben deutlichst überlegen.


Zitat von Der Kapitän
Wir können auch nicht ausschließen, dass das Christentum oder der Islam die absolute Wahrheit predigt. Sie berufen sich auf Offenbarungen. Wir können weder widerlegen, dass es diese Offenbarungen gab, noch dass es sie nicht gab.



Man darf nicht in bescheidenen Relativismus verfallen, wenn man die Absurdität der jeweiligen Religion erkennt oder deren Wahrscheinlichkeit,dass sie doch richtig sind. Wenn man sich z.b. die historische Entstehung und Entwicklung anschaut,die Wunder, die Botschaften, die Götter und der Gott oder die Vergottung, noch garnicht mal die Absurdität der indivudellen Religion selbst, muss man einfach erkennen,dass die jeweilige gewälte genauso wahrscheinlich ist, wie die über jahrtausende existierenden und wieder ausgestorbenen Religionen(noch nicht mal die Religionen angeschaut, welche wohl Außerirdische auf Fremden planeten haben, sollten sie denn welche haben). Da braucht man sich einfach keine Illsuionen machen. Wenn ich wetten müsste, würde ich sicherlich nicht auf Islam oder Chistentum setzten.

Zitat von Der Kapitän
Die Pascalsche Wette besagt, es wäre strategisch geschickter an Gott zu glauben, da Himmel oder Nichts besser ist Als Hölle oder Nichts. Was ich damit sagen will: Ich mag diese vorschnelle Ablehnung von Religionen und deren Diffamierung nicht, da sie auf Augenhöhe mit der Wissenschaft ist.



Mal abgesehen davon das die Pascalsche Wette versagt,wenn es um mehrere Religionen geht, werden Religionen nicht vorschnell abgelehnt. Das Ergebnis,dass Religionen absurd,widersprüchlich oder falsche Aussagen über die Welt machen, ist ein Ergebnis intensiver Beschäftigung mit diesen, welche zu dem Schluss führen, dass sie nicht richtig sein können oder zumindest sehr sehr sehr unwahrscheinlich ist,dass sie richtig sind. Da gehts erstmal garnicht darum,ob Wissenschaft auf Augenhöhe ist.

Zitat von Der Kapitän

Ich persönlich bin Agnostiker. Da ich nicht weiß ob es einen Gott gibt, versuche ich mein irdisches Leben schön zu gestalten und gleichzeitig aber mit mir selber im Reinen bleiben. Das ist denke ich der vernünftigste Ansatz. Wenn ich an einen Gott glauben würde, dann wäre es ein allgütiger Gott, der mir alles verzeiht. Von daher habe ich keine Angst vor dem Tod, lediglich vor den Schmerzen beim Sterben.


Ich bin nur Agnostiker im Bezug auf einen deistischen Gott. Bei Göttern, welche Religionen predigen bin ich Atheist.
Wieso sollte,wenn du an Gott glauben würdest, dieser allgütig sein?

Zitat von Der Kapitän
Moral ist stets subjektiv und ich bezweifle, ob es eine absolut richtige Moral ist. Schon das Wort "richtig" in Abgrenzung zu "wahr" signalisiert, das Moral stets subjektiv ist.



Richtig. Ich bin übrigens der Meinung,das Moral rein biologisch vordeffiniert ist. Die Philosophie schafft keine Moral, sondern differenziert,verfeinert und fasst diese legentlich in Worte.

Zitat von Alinardus
Der Glaube hat sich mittlerweise auf das doch sehr dünne Eis der nicht prüfbaren Behauptungen zurück gezogen.
"Ihr könnt nicht beweisen, das es Gott nicht gibt" und dergleichen mehr. Halte ich nicht für sehr überzeugend.

Ich kann auch Sagen eine Dicke Frau kreist als Trabant um VY Canis Majoris, versuch das zu wiederlegen.



Da fällt mir noch was anderes ein:
"Wenn Religionen ohne beweise etwas belegen wollen,dann darf man diese auch ohne Beweise widerlegen."

Philosophierender Kommunist Offline




Beiträge: 539

28.03.2012 21:30
#19 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Gott ist weder zu beweisen noch zu widerlegen. Daher bleibt es jedermann selber überlassen, ob er an ihn glaubt oder nicht. Gott ist anscheinend der Wissenschaft nicht zugänglich, sondern nur durch den Glauben.
Von daher ist es sinnlos, darüber zu diskutieren.

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.178

29.03.2012 07:37
#20 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von Der Kapitän
Glaube und Wissenschaft sind gleichberechtigt. Keine der beiden ist der Anderen überlegen.

Wie kommst du nur darauf? Natürlich ist die Wissenschaft den Religionen überlegen! Ethisch wie erkenntnistechnisch. Die Wissenschaft folgt dem Erkenntnispfad (Rede-Gegenrede; These-Antithese), währende der Zweifel für die Religion vom Teufel ist! Wissenschaft ist kritisch, wahrhaftig - Religion schickt dich für (naturalistisch in dir angelegtes) Bemühen um Wahrhaftigkeit zum Teufel!

Du beugst dich lediglich den Machtverhältnissen mit deinem Gleichberechtigungssatz!

Zitat
Wir können auch nicht ausschließen, dass das Christentum oder der Islam die absolute Wahrheit predigt.

Ich kann ausschließen, dass die Behandlung der Ungläubigen im Koran und auch in der Bibel etwas mit Menschenwürde und Respekt vor den Andersdenkenden zu tun hat!

Zitat
Die Pascalsche Wette besagt, es wäre strategisch geschickter an Gott zu glauben, da Himmel oder Nichts besser ist Als Hölle oder Nichts. Was ich damit sagen will: Ich mag diese vorschnelle Ablehnung von Religionen und deren Diffamierung nicht, da sie auf Augenhöhe mit der Wissenschaft ist.

Die Gunst des allwissenden Gottes strategisch zu erlügen scheint dir "geschickt" zu sein?

Zitat
Wenn ich an einen Gott glauben würde, dann wäre es ein allgütiger Gott, der mir alles verzeiht.

Warum denn das? Warum soll ein uns überlegenes Wesen uns nicht plattdrücken, wie wir es mit den Ameisen im Wald tun? Wieso soll es uns willfährig sein? Was hat denn dieser Gott davon?

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Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

29.03.2012 08:04
#21 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von IINP
Gott ist weder zu beweisen noch zu widerlegen. Daher bleibt es jedermann selber überlassen, ob er an ihn glaubt oder nicht



Richtig, Gott an sich kann ich nicht wiederlegen. Das liegt aber daran das er eine Behauptung ist,
die schon als eine ihrer Grundelemente die Unprüfbarkeit mitbringt. Das ist das Problem.
Daher kann ich dennoch Atheist sein, und mir sehr sicher sein, das er nicht existiert.

Zitat von Kaptain
Wir können auch nicht ausschließen, dass das Christentum oder der Islam die absolute Wahrheit predigt.



Ich denke genau das machen Atheisten und Skeptiker sein mehreren hundert, wenn nicht tausend Jahren.
Einzelne Religionen haben ganz spezifische Vorstellungen ihrer "Offenbarung". Diese lassen sich widerlegen.
Die Sinntflut, der Garten Enden, und was weis ich nicht alles.

Im Gegensatz zu einem deistischen Gott, den auch ich nicht ausscliessen kann, kann man die Religionen
durchaus als falsch entlarven.

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Atheist ( gelöscht )
Beiträge:

29.03.2012 12:11
#22 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von IslamIsNotPeace
Gott ist weder zu beweisen noch zu widerlegen. Daher bleibt es jedermann selber überlassen, ob er an ihn glaubt oder nicht. Gott ist anscheinend der Wissenschaft nicht zugänglich, sondern nur durch den Glauben.
Von daher ist es sinnlos, darüber zu diskutieren.


das werden die meisten aber nicht verstehen !

Der Kapitän Offline



Beiträge: 151

29.03.2012 14:42
#23 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat
Glaube und Wissenschaft sind gleichberechtigt.
Keine der beiden ist der Anderen überlegen.


Nein. Wissenschaft ist dem glauben deutlichst überlegen.



Das provoziert mich aufs Schärfste, weshalb ich zuerst und vordergründig hierauf Antworten will. Alle anderen Antworten lassen sich letzendlich daraus ableiten. Falls nicht bringe ich noch einen zweiten Kommentar.

Vorne weg: Ich bin radikaler Erkenntnisskeptizist, was den Wahrheitsskeptizismus rein logisch ausschließt, denn wer denkt "Wir können nichts wissen" weiß auch nicht, dass es keine Wahrheit - sei sie relativ oder absolut - gibt. Bitte denkt nicht ich will vom Thema ablenken, denn das ist für das weitere Verständnis sehr wichtig.

Ein Erkenntnisskeptizist (Ich verwende das Wort Skeptizist hier bewusst in Abgrenzung zu Skeptiker, da es mehr auf die Wissenschaftlichkeit und nicht den Alltagsverstand hinweist) stellt also grundsätzlich alles in Frage. (Letztendlich ist das die einzig haltbare Position) So stelle ich auch alle Wissenschaften außer die Fundamentalwissenschaft Philosophie in Frage. Die Philosophie geht nämlich grundsätzlich ganz anders an ihre Forschungsfragen heran. Sie gesteht sich von vornherein ein, dass sie nur vermuten kann, aber niemals eine unumstößliche Aussage über die Realität machen kann.

So zweifel ich nicht nur an den Religionen oder am Glauben, nein ich zweifle auch an den anderen Wissenschaften, an der Evolutionstheorie, an der Quantenmechanik, an der Relativitätstheorie, an der Fotosynthese, einfach an allem! An die Evolutionstheorie zu glauben ist genau so dumm wie an die göttliche Schöpfung zu glauben. Beides ist weder beweisbar noch widerlegbar. Ihr werdet jetzt sagen: Aber wir haben es doch durch Experimente bestätigt. Ich sage euch: Können wir diesen empirischen Experimenten trauen? Nein, können wir nicht falls der erkenntnistheoretische Idealismus recht behält und wir dank unserer subjektiven Wahrnehmung prinzipiell nicht sagen können wie die Realität (oder das Ding an sich wie kant sagen würde) beschaffen ist. (Siehe "Kritik der reinen Vernunft" oder Qualia-Debatte hier im Forum) Da wir nicht wissen können, ob wir überhaupt die Realität erkennen können, können wir erst Recht nicht behaupten der Mensch stamme vom Affen ab. Klar im Alltag glaube ich das auch, aber wenn ich Philosophie betreibe bin ich mir sicher, dass wir es nicht wissen können!

Wissenschaft und Glaube sind beides nur Mutmaßungen. Eventuell könnte man Erkenntnisskeptizismus und Glaube gegenüberstellen, wobei der Erkenntnisskeptizismus allerding selbstwidersprüchlich ist. Wenn er an allem zweifelt muss er nämlich auch am Zweifel zweifeln und somit alles für bare Münze nehmen, dann ist es allerdings kein Skeptizismus mehr. Ich weiß nicht wie man dieses Problem lösen kann. Allerdings ist diese logische Formalie die einzige Schwäche dieser Position.

Und bitte denkt über mein Geschriebenes nach und argumentiert philosophisch dagegen, denn die Naturwissenschaften greifen hier nicht mehr. Befreit euch von euren Dogmen und Denkblockaden, schöpft aus der tiefe eures eigenen Geistes und lasst euch vom besseren Argument und nicht von eurer vorschnell festgebohrten Meinung überzeugen. Das ist natürlich schwierigig, da ihr der Meinung wahrscheinlich schon länger seid und viele Argumente gehört habt, die diese unterstützen. Aber versucht bitte einmal sie trotzdem in Frage zu stellen und überlegt unvoreingenommen, ob ihr wirklich richtig liegt, denn ich sage euch ihr liegt falsch. Eure Haltung nennt man Ideologie, ein reines gehorchen auf das bessere Argument nennt man hingegen Idealismus!

Grüße euer Kapitän Julian Rödel

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"Was passiert mit einer Wahrheit, der eine Wirklichkeit abhanden kommt, auf die sie sich beziehen könnte?" Julian Rödel

Gysi Offline

Atheist


Beiträge: 17.178

29.03.2012 14:54
#24 "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

Zitat von Kapitän
Das provoziert mich aufs Schärfste, weshalb ich zuerst und vordergründig hierauf Antworten will.

Nun, ich habe dir eine Antwort gegeben. Darauf, weshalb die Wissenschaft den Religionen überlegen ist. Wegen dem Erkenntnispfad, den die Religion verteufelt! Der Wissenschaft ist der Zweifel eine Kardinaltugend, für die Religionen nur der Glaube. Wenn man bedenkt, dass der Glaube nur mit Zweifel existiert, geht die Religion von ihrem Wesen her mit Erkenntnis widersinnig um. Nicht aber die Wissenschaft.

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"Ich bin vom Glauben zum Wissen konvertiert!" (Hamed Abdel-Samad)

Alinardus Offline

Antichrist


Beiträge: 3.787

29.03.2012 19:23
#25 RE: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."(Dostojewski) antworten

@ Kaptain

Skeptiker zu sein ist schön und gut, aber man muss gewisse Dinge, die sich in millionen von Fällen ereignet haben, wie z.B. Fotosynthese oder Schwerkraft schon für voll nehmen.
Wenn man immer an allem zweifelt, bis ins kleinste, dann führt man ja alles ad absurdum und nimmt sich quasi sogar die Lebensgrundlage.

Du darfst zwar nicht a priori davon ausgehen, das es immer so sein wird, wie es ist, z.B. bei der Schwerkraft, aber eine gewisse Sicherheit
darfst du in solchen Sachen schon an den Tag legen. Ich weis nicht ob es wirklich objektiv wahre Gesetze gibt es alles steuern. Daran zu glauben würde auch mir so
schwer fallen, wie an Gott zu glauben. Aber warum sind die Dinge dann wie Sie sind, und offensichtlich immer wieder so?
Ich weis es nicht.

Zitat
An die Evolutionstheorie zu glauben ist genau so dumm wie an die göttliche Schöpfung zu glauben



Und sowas provoziert mich aufs schäfste!!!

Wie kannst du eine Theorie die durch tausende empirische Hin-/ und Beweise belegt ist, mit einer Vorstellung gleichsetzten, für die du nur ein (oder mehrere)
von Menschen geschriebene Bücher als Grundlage hast, die offensichtlich nichts als die Phantasie der Menschen der damaligen Zeit als Grundlage haben?
Denn nichts anderes ist z.B. der biblische Schöpfungsmythos. Zumindest gibt es keine Hiweise darauf, das er mehr ist, oder belegt werden könnte!

Die empirischen Belege haben aus dem o.g. Grund Vorrang. Schwerkraft 1000 ja, Garten Eden 1000 mal nein = göttliche Offenbahrung, Unsinn!

Es ist ja kein Ablehnen des Glaubens von vorne herein. Es stekct ja Überlegung und Prüfung dahinter.

Wenn du nun von Offenbahrungen weg zum Deismus gehen möchtest, dann sieht die Sache evtl. wieder etwas anders aus.
Oder du müsstest beschreiben, was du genau unter "göttlicher Schöpfung" verstehst.
Aber fürs erste sollte das im Bezug auf den letzten Post reichen.

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